„Zwischen Hilfe und Hürde: Unterstützungsstrukturen im Übergang Schule-Beruf aus Sicht junger Menschen“
Beitrag im bwp@Spezial zu den 23. Hochschultagen Berufliche Bildung erschienen
Die BAG EJSA nahm im Rahmen des Arbeitskreises Berufliche Förderpädagogik des Bundesverbands Produktionsschulen am Workshop „Prekäre Übergänge trotz Fachkräftemangels und unbesetzter Ausbildungsstellen!?“ bei den 23. Hochschultagen Berufliche Bildung 2025 teil. Die Dokumentation der Hochschultage ist nun als bwp@-Spezial HT2025 erschienen.
Darin ist auch der Beitrag „Zwischen Hilfe und Hürde: Unterstützungsstrukturen im Übergang Schule-Beruf aus Sicht junger Menschen“ von Lisa Steinberg, BAG EJSA veröffentlicht. Der Beitrag nimmt die Perspektiven junger Menschen auf Unterstützungsangebote am Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf in den Blick.
Zum Beitrag „Zwischen Hilfe und Hürde“
Der Workshop wurde von Wolfgang Mack (PH Ludwigsburg) und Martin Mertens (Bundesverband Produktionsschulen) organisiert. Weitere Beteiligte waren Frank Neises (BIBB), Jörg Meier (Hochschule Magdeburg-Stendal), Cortina Gentner (Hamburger Institut für Berufliche Bildung), Dirk Plickat (Ostfalia Hochschule Suderburg) und Martin Koch (Universität Hannover).
Zur Gesamtausgabe des BWP@Spezial HT2025
Hier erhalten Sie einen ersten Einblick in den Aufsatz von Lisa Steinberg:
Junge Menschen können beim Übergang von der Schule in den Beruf vor besonderen Herausforderungen stehen. Anhand leitfadengestützter Interviews aus einem Forschungsprojekt in Bremen untersucht dieser Beitrag, wie junge Menschen Unterstützungsangebote im Übergang Schule-Beruf wahrnehmen. Im Fokus steht die Frage, welche Faktoren begünstigen oder behindern, dass Unterstützungsangebote junge Menschen tatsächlich erreichen. Beleuchtet werden Erfahrungen mit Beratung, Orientierung und Ausbildungsvorbereitung sowie mit dem Bezug und der Beantragung von Grundsicherung. Die Ergebnisse zeigen, dass subjektiv als sinnvoll erlebte Hilfen die Akzeptanz und Erreichbarkeit von Angeboten erhöhen. Eine wertschätzende Beziehung zwischen jungen Menschen und Fachkräften erweist sich dabei als zentral. Demgegenüber können unübersichtliche Zuständigkeiten und komplexe Antragsverfahren dazu führen, dass sich junge Menschen von institutioneller Unterstützung abwenden.