Die Reise geht weiter: Zwischen dem 27. Mai und dem 1.Juni war die BAG EJSA unterwegs zu evangelischen Respekt Coaches in Ratzeburg, Eutin, Preetz, Waren/Müritz und Dessau.
Unterschiedliche Settings, verschiedene Menschen und vielfältige Angebote, immer passgenau für die Schule, an der sie umgesetzt wurden - die Respekt Coaches präsentierten die Wirksamkeit des auslaufenden Bundesprogrammes in beeindruckender Vielfalt. Mit jedem neuen Standort wird deutlicher, dass sich hier ein neues Berufsbild etabliert hat: Soziale Arbeit in Schulen, aber deutlich unterscheidbar von Schulsozialarbeit. Primarpräventive Angebote politischer Bildung, aber keine politische Jugendbildung. Und ein ganz spezifisches Angebot demokratischer Bildung in Kooperation von Jugendhilfe und Schule, das es so vor diesem Bundesprogramm noch nicht gab. Respekt Coach eben. Die Berichte zeigen deutlich die Lücken auf, die das Ende des Programmes hinterlassen werden.
Anschlussperspektiven? In Schleswig-Holstein war ein Landesprogramm zumindest angedacht, der Plan wurde aber aus Kostengründen fallengelassen. Projektanträge bei Stiftungen und dem ESF sind an einzelnen Standorten angedacht. Bundesweit vergleichbare Standards wird es bei solchen Konzepten nicht mehr geben. Dabei wäre genau das so wichtig bei den von den Respekt Coaches bearbeiteten Themen. Zudem zeigt der Blick in den Osten, dass hier die Strukturschwäche in den Regionen auch wenig Hoffnung auf individuelle Einzelfalllösungen lässt.
Die BAG EJSA dankt allen Respekt Coaches für ihr hohes Engagement! Trotz prekärer Arbeitsbedingungen leisten sie hervorragende Arbeit.
Ausführliche Berichte, Fotos und Statements von Schulleiter*innen, Trägervertreter*innen und Respekt Coaches finden Sie hier.