20.10.2022 - 20.10.2022

Schulsozialarbeit im Sozialraum

Jungs und Mädchen am Handy
Istockphoto

Schulsozialarbeit als wachsendes Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe entwickelt sich rasant weiter. Ging es in den Anfängen der Schulsozialarbeit in den 70er Jahren im Sinne von „Benachteiligtenförderung“ vorrangig um die Fragen der Übergänge in Ausbildung, kamen dann immer mehr die Themen der Beratung, Prävention, Gruppenarbeit zum Portfolio hinzu. Inzwischen ist Schulsozialarbeit ein Qualitätsmerkmal von Schule – an allen Schulen in allen Schulformen - und wendet sich in der Regel an alle jungen Menschen in der Schule, auch wenn der Fokus weiterhin auf der Reduzierung und Verhinderung von Benachteiligungen liegt.

Diese Entwicklung macht deutlich, dass Schulsozialarbeit ihre Wirksamkeit insbesondere dann voll entfalten kann, wenn sie die jungen Menschen in ihrem gesamten Lebensumfeld, in all ihren Lebenswelten wahrnimmt und bei deren Gestaltung mitwirkt.

Mit dieser Tagung wollen wir das Thema der Sozialraumorientierung vertiefen und den Blick auf die Lebenswelten der jungen Menschen, auch außerhalb von Schule lenken. Insgesamt soll die Tagung Begriffe und Rollenverständnisse klären, Möglichkeiten und Grenzen der Schulsozialarbeit aufzeigen, die Frage der Kooperation und der Netzwerkarbeit ansprechen und die Rolle und Aufgaben der Träger und der Schulen benennen.

In Vorträgen, Einblicken in die Forschung und in Workshops erhalten die Teilnehmer*innen reichlich Informationen, können sich mit Kolleg*innen austauschen und so für ihre Praxis Anregungen und Ermutigungen erhalten.

Diese Tagung wendet sich an Fachkräfte, vorrangig der Schulsozialarbeit, im ganzen Bundesgebiet.

Die vollständige Einladung mit Programm und Anmeldemöglichkeit werden voraussichtlich im Juni veröffentlicht.