"Junge Menschen erreichen - Beziehungen gestalten" - Handlungsanforderungen an die Jugendsozialarbeit im Kontext Schulabsenstims

Junge Menschen erreichen - Beziehungen gestalten

Die Tagung am 12. Mai 2022 stand unter den Leitfragen:

  • Was muss die Jugendsozialarbeit tun, um mit ihren Angeboten erreichbar zu sein für die jungen Menschen?
  • Wie kann sie selbst die jungen Menschen erreichen?
  • Wie werden Beziehungen gestaltet?

Prof. Dr. Maria Busche-Baumann von der HAWK Hildesheim startete mit ihrem Impulsvortrag,
der die häufig gehörte Aussage schulvermeidender junger Menschen „Und morgen geh‘ ich
wieder hin“
zum Titel hatte. Sie beleuchtete darin die Kernprobleme und aktuellen
Herausforderungen im Kontext von Schulabsentismus.
Daran anknüpfend ging Prof. Dr. Andreas Kirchner, Katholische Stiftungshochschule München,
der Frage nach, wie Erreichbarkeit hergestellt werden kann. Sind es die jungen Menschen, die
schwer erreichbar sind oder sind es die Institutionen oder beides? Im Vortrag "Erreichbarkeit - Beziehung - methodische Anforderungen" warb er dafür, den jungen
Menschen in wachsamer Sorge zu begegnen und aufmerksam zu sein für günstige
Interventionszeitpunkte.
Bezogen auf den digitalen Raum konkretisierten diesen Ansatz Vincent Timm und Prof. Dr.
Maria Busche-Baumann (beide HAWK Hildesheim) mit dem Input „Wir müssen da sein, wo die
Kids sind. Digitale Zugänge eröffnen und Möglichkeitsräume erkunden in der
Jugendsozialarbeit/Schulsozialarbeit“
. Dabei stellten sie die Online-Plattform Re:Go vor, die
junge Menschen in ihren Lebenswelten erreichen will. Sie stellt barrierearm, anonym sowie
datenschutzkonform Informationen bereit und ermöglicht Kommunikation.

Die Präsentationen zu den Vorträgen, Materialien aus den Barcamp-Sessions und weitere Informationen zum Thema finden Sie in der Tagungsdokumentation.