Respekt Coaches der Jugendmigrationsdienste

Unterschiedliche Meinungen akzeptieren, Position beziehen, argumentieren - das Präventionsprogramm "Respekt Coaches" der Jugendmigrationsdienste macht demokratische Werte für Schülerinnen und Schüler erlebbar. Fachkräfte der Jugendmigrationsdienste fördern Respekt, Toleranz und den Abbau von Vorurteilen an rund 190 Standorten bundesweit. Das Motto des vom Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend finanzierten Programms, das im Frühjahr 2018 startete: Lass uns reden! Reden bringt Respekt.

Präventionsprogramm Respekt Coachesn der Jugendmigrationsdienste

Start 1.10.2018

Unterschiedliche Meinungen akzeptieren, Position beziehen, argumentieren - das Präventionsprogramm Respekt Coaches der Jugendmigrationsdienste macht demokratische Werte für junge Menschen erlebbar und stärkt sie in ihrer Persönlichkeit. Mit präventiven Angeboten an bundesweit rund 190 Standorten fördert das Programm Respekt, Toleranz und den Abbau von Vorurteilen an Schulen.

 

Respekt Coaches in evangelischer Trägerschaft

In evangelischer Trägerschaft und koordiniert von der BAG EJSA arbeiten aktuell Respekt Coaches an 58 Standorten.

Das Pramm Respekt Coaches wird durch pädagogische Fachkräfte der Jugendmigrationsdienste umgesetzt.

Wesentlichen Aufgaben sind die Zusammenarbeit mit einer oder mehreren Kooperationsschulen auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung und eines Präventionskonzepts, die Organisation und Begleitung geeigneter Gruppenangebote inklusive Vor- und Nachbereitung für die Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit den Trägern der politischen Bildung und der Extremismusprävention, die Konzipierung und Durchführung eigener Gruppenangebote, Netzwerkarbeit sowie die individuelle Beratung der Schülerinnen und Schüler.

Schülerinnen und Schüler erfahren den Wert einer vielfältigen Gesellschaft.

Ziel ist es, den Blickwinkel zu erweitern und unterschiedliche Weltanschauungen und Lebensweisen besser zu verstehen. Damit trägt das Programm langfristig zu einem gesunden Klassenklima und Zusammenhalt in der Schule bei. Die Jugendmigrationsdienste setzen das Programm in den Schulen gemeinsam mit Partnern um.

Neue Ansätze in der Präventionsarbeit

Im Programm Respekt Coaches werden neue Ansätze erprobt, Erkenntnisse gesammelt und Erfahrungen ausgetauscht, um die Arbeit in der primären bzw. universellen Prävention weiterzuentwickeln. Fortbildungen und Austauschtreffen der Respekt Coaches stellen den Wissenstransfer sicher.

Das Programm fördert die Zusammenarbeit und Vernetzung der Jugendmigrationsdienste mit den Trägern der politischen Bildung und den Trägern der Radikalisierungsprävention.

 

Schülerinnen und Schüler lernen, sich selbst im Diskurs mit anderen zu positionieren, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und menschenfeindliche Erklärungsmuster zu erkennen.

In Gruppenangeboten setzen sich Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Weltanschauungen und Lebensweisen auseinander und sie erlernen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen. Es wird den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Angebote selbst zu entwickeln und Themen aufzugreifen, die ihnen wichtig sind und sich darin zu erproben. Dabei lernen sie, sich selbst im Diskurs mit anderen zu positionieren, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und menschenfeindliche Erklärungsmuster zu erkennen. Die Gruppenangebote sind zeitlich begrenzt und richten sich in der Regel an den Klassenverband. Die Inhalte umfassen: Demokratieförderung, Stärkung der Selbstwirksamkeit, Interkulturelle und interreligiöse Kompetenz, Medienkompetenz.