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Bundearbeitsgemeinschaft Jugend und Sozialarbeit
2026/3 BAG EJSA-Infobrief

Editorial

Liebe Leser*innen,

heute erhalten Sie einen Infobrief, der ein klein wenig die verschiedenen Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe der letzten Zeit widerspiegelt. Ein Referentenentwurf für ein Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (KJHSRG) wurde vorgelegt. In diesem Infobrief finden Sie Stellungnahmen von uns, der Diakonie Deutschland und dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit dazu.

Da das JMD-Modellprogramm Respekt Coaches zum Jahresende eingestellt wird, veranlasst uns dazu, noch einmal genau hinzuschauen, welch wertvolle Arbeit dadurch in den Schulen wegbricht. Wir besuchen einige Standorte und hören, was die jungen Menschen, die Fachkräfte, Lehrkräfte, Schulleitungen dazu sagen. Wir berichten über diese Besuche laufend unter “Aktuelles”, auf unserem Instagram-Kanal und unter “BAG EJSA unterwegs”. 

Zum zweiten Mal startet die Geschäftsführung der BAG EJSA auf eine Sommerreise, um die verschiedenen Arbeitsbereiche der Jugendsozialarbeit vor Ort wahrzunehmen und nutzt die Gelegenheit für fachliche und politische Kontakte. Diese Reise startet kommenden Montag. Auch darüber werden wir Sie sowohl auf unserer Webseite unter “Aktuelles” als auch auf unsererm  Instagram-Kanal auf dem Laufenden halten.

Neben den Berichten von Fachveranstaltungen und Politikgesprächen möchte ich Sie besonders auf die neue DREIZEHN hinweisen. Die 35. Ausgabe der Fachzeitschrift für Jugendsozialarbeit greift die jugendtypischen Suchbewegungen auf und reflektiert die Auswirkungen der tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen auf diese ohnehin schwierige Lebensphase.

Nun steht der Sommer steht vor der Tür. Der nächste Infobrief wird Ende Juli erscheinen, wenn die meisten Bundesländer schon mitten in der Sommerpause sind. Deshalb wünsche ich allen einen guten Sommer und jetzt eine informative Lektüre.

Claudia Seibold
- Redaktion -

Inhalt

In eigener Sache

  • Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetzes (1. KJHSRG)
  • Aus dem Verband

  • Stellungnahme der Diakonie Deutschland zum 7. Armuts- und Reichtumsbericht
  • Postkartenaktion der Diakonie Deutschland „Wer jetzt kürzt, zahlt später drauf“
  • Folgen der Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe
  • Im Kontakt mit der Politik

  • Die BAG EJSA im Gespräch mit Jens Peick (SPD)
  • Die BAG EJSA im Gespräch mit Nora Seitz (CDU)
  • Die BAG EJSA im Gespräch mit Corinna Rüffer (Bündnis 90/DIE GRÜNEN)
  • Die BAG EJSA als Expertin im Familienausschuss der Bundesregierung
  • Jugendsozialarbeit und Bildung

  • Immer mehr junge Menschen bleiben der Schule fern – jetzt gemeinsam handeln.
  • Schulabsentismus: Hinschauen. Wahrnehmen. Nachfragen. Online Fachtagung
  • Produktionsschule und Schulsozialarbeit
  • Schulsozialarbeit und Diskriminierung an Schulen - Verantwortung und Herausforderung der Träger
  • Berufliche und soziale Integration

  • Jugendberufsagenturen jugendgerecht weiterentwickeln
  • Stärken fördern, Perspektiven eröffnen - Mädchen am Übergang Schule - Beruf
  • Mädchen*sozialarbeit

  • Mentale Gesundheit als Thema gendersensibler Jugendsozialarbeit
  • BAG EJSA Gender_News 2/2026
  • Streetwork und Mobile Jugendsozialarbeit

  • streetwork digital // digital streetwork
  • Internationale Arbeit

  • Begegnung, Dialog und gemeinsames Lernen über Ländergrenzen hinweg
  • Fachkräfte-Training „Zug um Zug – Train to Europe“ - kurzfristig noch anmelden
  • Jugendmigrationsarbeit

  • Lass uns reden -Ein starkes Plädoyer für die Respekt Coaches
  • Veranstaltungsbericht: KI und Mehrsprachigkeit in der Jugendmigrationsarbeit
  • Aktionswoche im Bereich Migration und Flucht
  • Jung. Zugewandert. Ausgebremst. Wie Teilhabe trotzdem gelingt
  • Vorankündigung: Infotage für neue Mitarbeitende im JMD
  • Bundesprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“

  • Projektschmiede 2026
  • Aus der Arbeit des Servicebüros Jugendmigrationsdienste

  • Jugendmigrationsdienste beim Deutschen Präventionstag
  • Mobile JMD-Ausstellung YOUNIWORTH auf Tour …
  • Aus dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

  • 35. DREIZEHN: „Suchbewegung im Hier und Jetzt“
  • Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht 2026
  • Stellungnahme zum Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz
  • Veranstaltungshinweise

  • Übersicht über die Veranstaltungen der BAG EJSA
  • Veranstaltungen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

  • Fachveranstaltung: Einsamkeit bei jungen Menschen begegnen
  • Veranstaltungen von Mitgliedern

  • "Allen jungen Menschen steht die gleiche Welt offen." Impulse für eine starke Türöffnerin Jugendsozialarbeit
  • Worauf wir Sie sonst noch hinweisen möchten

  • Neuer AGJ-Zwischenruf zur SGB VIII-Reform
  • Praxisforschungsprojekt: Auswirkungen der Corona-Jahre auf ehrenamtliches Engagement
  • Neue Filmreihe »Schulstress« mit Kurzspielfilmen und Kurzdokus
  • Hinweise auf Veranstaltungen weiterer Organisationen

  • Werkstattgespräche „Schutzkonzepte“
  • Online-Austausch: Einsamkeit bei Jugendlichen
  • Bedrohungsstudie zu rechtsextremen Angriffen
  • Basistag: Sexuelle Bildung bei Kindern und Jugendlichen – Zwischen Neugier und Alltag
  • Fachtagung "Sicher im Kontakt?! - Psychische Belastungen erkennen und begleiten im Arbeitsfeld Streetwork/Mobile Jugendarbeit"
  • Europäische Weiterbildung: Radikalisierung verstehen und begegnen
  • In eigener Sache

    Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetzes (1. KJHSRG)

    Die BAG EJSA nimmt Stellung zum Referentenentwurf des 1. Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetzes (1. KJHSRG). Sie begrüßt die inklusive Ausrichtung, mahnt jedoch zentrale Nachbesserungen zur Sicherung bedarfsgerechter Hilfen und einer starken Jugendsozialarbeit an.

    Sie finden die Stellungnahme auf unserer Webseite unter: Stellungnahme zum Referenentwurf

    Aus dem Verband

    Stellungnahme der Diakonie Deutschland
    zum 7. Armuts- und Reichtumsbericht

    Durch die kontinuierliche Berichterstattung lassen sich seit 2001 Entwicklungen und Problemstellungen in Bezug auf Armut und Reichtum in Deutschland differenziert analysieren. Der Armuts- und Reichtumsbericht thematisiert auch und insbesondere die armutsbezogene Situation und deren Auswirkungen auf Kinder, Jugendliche und deren Familien. Diakonie Deutschland hat sich im Rahmen einer Stellungnahme zu den Inhalten des Berichtes positioniert.

    In dieser Stellungnahme geht die Diakonie Deutschland ausführlich auf die politischen Handlungsoptionen ein:

    • Um die Konzentration von Armut wie Reichtum auf stark abgegrenzte Bevölkerungsgruppen zu überwinden, muss an einer besseren Streuung von finanziellen Mitteln und mehr gesellschaftlicher Mobilität gearbeitet werden. […]

    • Zieht sich Armut über Generationen in einer Familie, wird zur Armutsüberwindung deutlich mehr benötigt als schnelle Arbeitsvermittlung. […]

    • Die Überwindung geschlechtsspezifischer Benachteiligungen, die zu deutlich höheren Armutszahlen bei Frauen als bei Männern führen, verlangt ebenfalls nach einem umfassenden Verständnis sozial- und familienpolitischer Maßnahmen. […]

    • Eine multifaktorielle Armutsbekämpfung muss ehrlich und stetig erfolgen. […]

    • Armutsbekämpfung und Sozialpolitik, verbunden mit mehr demokratischer und gesellschaftlicher Beteiligung, sind eine Form von Lebensversicherung für die Demokratie und die Soziale Marktwirtschaft. […]

    • Sozialpolitik und Ökologiepolitik sind nicht mehr zu trennen. […]

    • Die differenzierte Analyse von Reichtum und Verteilungsfragen muss weiterentwickelt und in politische Schlussfolgerungen übersetzt werden. […]

    • Armut darf nicht vererbt werden. […]

    • Zuwanderung und Migration kann ein Gewinn für die ganze Gesellschaft sein, wenn sie richtig gestaltet wird. […]

    Den vollständigen Armuts- und Reichtumsbericht finden Sie hier und hier gelangen Sie zur Stellungnahme der Diakonie Deutschland

    Postkartenaktion der Diakonie Deutschland
    „Wer jetzt kürzt, zahlt später drauf“

    Die Diakonie Deutschland hat eine bundesweite Postkartenaktion gestartet, die vor den Folgen der Kürzungsvorschläge in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe warnt und unsere Kritik daran deutlich macht. Unter dem Motto „Wer jetzt kürzt, zahlt später drauf“ sollen möglichst viele Postkarten an Bundeskanzler Friedrich Merz geschickt werden. Hintergrund ist ein Papier aus dem Bundeskanzleramt, das über 70 Kürzungsvorschläge in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe beinhaltet. 

    Für Kinder, Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung und ihre Familien steht mit den Sparvorschlägen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe auf dem Spiel. Mit der Postkarte an Bundeskanzler Friedrich Merz können Sie ihn gezielt darauf aufmerksam machen, dass wir einen Kahlschlag in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe nicht einfach hinnehmen. 

    Die Diakonie hat auf ihrer Webseite zusammengestellt, welche Folgen die Kürzungen für Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung und ihre Familien bedeuten würde.

    50 Karten zum Preis von 6,80 € können hier bestellt werden: Zur Bestellmöglichkeit

    Die Postkarte und Hintergrundinformationen gibt es auch in leichter Sprache: In Leichter Sprache: Sparpläne von der Politik 

    Ejsa

    Folgen der Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe

    Die Diakonie Deutschland informiert auf ihrer Webseite:

    Wenn soziale Unterstützung zur Sparmaßnahme wird - Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe unter Druck

    Die diskutierten Kürzungen bei der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe im geleakten “Vorschlagsbuch” zum Thema „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen" aus dem Bundeskanzleramt spielen mit dem sozialen Frieden.

    Unter dem Titel „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“ haben Bund, Länder und Kommunen ein Vorschlagsbuch mit mehr als 70 Sparideen in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe erstellt, das Mitte April an die Öffentlichkeit gelangt ist. Es beinhaltet konkrete Pläne, Leistungen in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe zu kürzen, um die kommunalen Haushalte zu entlasten. Noch sind es Vorschläge. Würden sie umgesetzt, hätten sie gravierende Folgen für Menschen, die Unterstützung in Anspruch nehmen.

    Was heißt es konkret, wenn die Sparvorschläge Realität werden? Wir haben Beispiele aus der täglichen Arbeit der Diakonie zusammengetragen, die mögliche Auswirkungen der geplanten Kürzungen veranschaulichen.

    Aufgeführt werden die Folgen in den Themenbereichen:

    Im Kontakt mit der Politik

    Die BAG EJSA im Gespräch mit Jens Peick (SPD)

    Junge Menschen am Übergang Schule-Beruf in Nordrhein-Westfalen

    Am 30.4.2026 war die BAG EJSA gemeinsam mit Kolleg*innen aus der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe zu Besuch in Dortmund. Im Wahlkreisbüro der SPD diskutierten die Teilnehmenden mit dem Abgeordneten Jens Peick arbeitsmarktpolitische Themen, insbesondere den Übergang Schule - Beruf, die Berufseinstiegsbegleitung und das Thema Wohnen.

    Den informativen inhaltlichen Bericht finden Sie unter: Die BAG EJSA im Gespräch mit Jens Peick (SPD).

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    Die BAG EJSA im Gespräch mit Nora Seitz (CDU)

    Am 12. Mai 2026 traf die BAG EJSA die Bundestagsabgeordnete Nora Seitz (CDU) in Chemnitz. Gemeinsam mit Marko Hietzke und Kathleen Jevlasch von der Diakonie Sachsen folgte sie der Einladung der Stadtmission Chemnitz in das Projekt Werk-statt-Schule.

    “Welchen Abschluss braucht man, um Bundestagsabgeordnete zu werden?” Diese Frage stellten junge Menschen aus der Werk-statt-Schule der Stadtmission Chemnitz der Bundestagsabgeordneten Nora Seitz (CDU) bei ihrem Besuch im Projekt. Und machten große Augen bei der Antwort: "Keinen!" Jede Bürgerin und jeder Bürger dieses Landes hat die Möglichkeit, sich politisch zu engagieren und ein Wahlamt wahrzunehmen, so die Abgeordnete. Dabei sei es schon hilfreich, sich mit Zahlen und Gesetzestexten auseinandersetzen und sich in komplexe Inhalte einarbeiten zu können. Aber das könne jeder lernen, der das auch wolle. Als gelernte und weiterhin hauptberufliche Fleischermeisterin ist Nora Seitz eine der wenigen Abgeordneten im Deutschen Bundestag, die im Handwerk zu Hause sind. Bei ihrem Bericht zum Arbeitsalltag einer Bundestagsabgeordneten blieben die Augen groß und das Interesse wuchs mit jeder Frage. Ein Arbeitstag in Berlin von 8.00 Uhr bis Mitternacht, im Wahlkreis vor den politischen Gesprächen erstmal Wurst machen von 6.30 bis 10.00 Uhr, Besuche im gesamten Wahlkreis und zu spezifischen Themen auch im Ausland - ein beeindruckendes Pensum, in das die Abgeordnete die jungen Menschen und alle anderen am Gespräch Beteiligten durch ihre unkomplizierte Art mitnahm. 

    Den vollständigen Bericht finden Sie unter: Die BAG EJSA im Gespräch mit Nora Seitz

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    Die BAG EJSA im Gespräch mit Corinna Rüffer (Bündnis 90/DIE GRÜNEN)

    Am 13. April 2026 sprach die BAG EJSA mit der Trierer Bundestagsabgeordneten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer (Ausschuss für Arbeit und Soziales, Behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion) online. Das Gespräch knüpfte an die Begegnung im Juni 2025 an.

    Zentral ging es in dem Gespräch um die Vision einer inklusiven Gesellschaft, die selbstverständlich allen Menschen Beteiligung und Teilhabe ermöglicht. Damit ist Inklusion nicht eine zusätzliche Anforderung, sondern ein grundlegendes Qualitätsmerkmal für alle Institutionen. Im Gespräch fokussierten die Beteiligten auf die konkreten Anforderungen in Schule und die Rolle der Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit.

    Sie finden den vollständigen Bericht unter: Die BAG EJSA im Gespräch mit Corinna Rüffer

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    Die BAG EJSA als Expertin im Familienausschuss der Bundesregierung

    Am 22. April 2026 war die BAG EJSA als Expertin geladen zu einem Fachgespräch des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Deutschen Bundestag zum Thema "Mentale Gesundheit junger Menschen - gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen".

    In ihrem Beitrag illustrierte Christine Lohn am Beispiel des Bundesmodellprojektes “Mental Health Coaches” den hohen Stellenwert präventiver Angebote der Jugendsozialarbeit für ein gesundes Aufwachsen junger Menschen.

    Lesen Sie den Bericht auf unserer Webseite unter: Fachgespräch mentale Gesundheit

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    Jugendsozialarbeit und Bildung

    Immer mehr junge Menschen bleiben der Schule fern – jetzt gemeinsam handeln.

    Aufruf der 350 Teilnehmenden der digitalen Fachtagung am 21.05.2026: „Schulabsentismus: Hinschauen. Wahrnehmen. Nachfragen.“ Die Tagungsteilnehmenden fordern mehr und gezieltere Anstrengungen gegen Schulabsentismus:

    „Schulabsentismus: Hinschauen. Wahrnehmen. Nachfragen.“
    Aktuelle Daten belegen: Ein neuer Höchststand bei jungen Menschen ohne Ersten Schulabschluss ist erreicht (vgl. CORRECTIV, 20.05.2026). Dies lässt auch Rückschlüsse auf hohe Schulabsentismus-Quoten zu. Junge Menschen aller Altersgruppen und Schulformen bleiben in unterschiedlichem Ausmaß der Schule fern. Das ist sowohl Ausdruck komplexer sozialer, mentaler und familiärer Belastungen als auch der fehlenden "Haltekraft" von Schulen. Die Folgen können gravierend sein: eingeschränkte Teilhabe, psychische Erkrankungen, Bildungsabbrüche sowie verminderte Zukunftschancen. Jetzt kommt es darauf an: […]

    Den vollständigen Text finden Sie unter: Aufruf Schulabsentismus

    Schulabsentismus: Hinschauen. Wahrnehmen. Nachfragen. Online Fachtagung

    Die Online-Fachtagung am 21. Mai brachte für über 300 Teilnehmende grundlegende Informationen, stellte aktuelle Forschungsvorhaben sowie die Vielfalt bewährter Handlungsansätze vor und bot Raum für Diskussionen.

    Prof. Dr. Heinrich Ricking von der Universität Leipzig beleuchtete in seinem Vortrag die unterschiedlichen Erscheinungsformen von passivem und aktivem Schulabsentismus und stellte das aktuelle Forschungsvorhaben SANSCHO (Schulbesuch und Schulabbruch in Schleswig-Holstein) vor.

    Unter dem Programmpunkt „Impulse aus der Praxis“ stellten erfahrene Fachkräfte bewährte Handlungsansätze vor:

    • Praxisimpuls 1: Frühe Prävention
      „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens“ – Präventionsbeispiele aus der Praxis für die Praxis zur Gestaltung eines positiven Schulstarts
    • Praxisimpuls 2: Überregionale Vernetzung
      Überregionale Vernetzung - trotz unterschiedlicher kommunaler Voraussetzungen
    • Praxisimpuls 3: Reintegration statt Ausschluss
      Einblick in das alternative Lernangebot „Schule? Sicher. Anders!“
    • Praxisimpuls 4: Eine moderierte Elterngruppe
      Eine moderierte Elterngruppe als unterstützendes Angebot für Eltern von schulabsenten Jugendlichen
    • Praxisimpuls 5: Entscheide den Weg
      Kooperation eines Projekts zu alternativen Lernangeboten mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie – ein Best-Practice-Beispiel als Interaktive Fallgeschichte
    • Praxisimpuls 6: Der Schulabschluss ist nicht immer alles!
      Arbeit mit schulpflichtigen Schulmeidenden im Sek II Bereich.
    • Praxisimpuls 7: Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe
    • Praxisimpuls 8: Schulabsentismus als Entwicklungschance

    Die Dokumentation der Tagung wird im Laufe des Junis unter folgendem Link veröffentlicht: Schulabsentismus 2026 

    Produktionsschule und Schulsozialarbeit

    Sinn stiften und Zukunft gestalten: Das war der Kern der Exkursion des Fachbeirates Bildung der BAG EJSA vom 20. bis 22. April 2026 in Sachsen. In der Produktionsschule Moritzburg und bei der LAG Schulsozialarbeit in Dresden trafen fachliche Expertise auf echte Einblicke in die Jugendsozialarbeit vor Ort.

    Im direkten Vergleich mit bundesweiten Entwicklungen haben wir die drängendsten Fragen unserer Branche diskutiert: Wie begegnen wir der aktuellen Finanzierungs- und Fachkräftesituation? Wie stärken wir die mentale Gesundheit und fördern echte Inklusion? 

    Das Fazit dieser Tage unterstreicht unseren Anspruch: Prävention und individuelle Unterstützung sind keine Schlagworte, sondern zentrale Bausteine unserer täglichen Arbeit. Durch eine enge Vernetzung schaffen wir Räume, in denen junge Menschen wirksame Perspektiven entwickeln können. Es ist diese professionelle Leidenschaft, mit der wir gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. 

    Den vollständigen Bericht finden Sie unter: Exkursion des Fachbeirats Bildung

    Ejsa

    Schulsozialarbeit und Diskriminierung an Schulen -
    Verantwortung und Herausforderung der Träger

    Die BAG EJSA wirkte im Begleitkreis zur Erarbeitung der Broschüre “Schulsozialarbeit und Diskriminierung an Schulen - Verantwortung und Herausforderung der Träger” mit. Diese knüpft an der Veröffentlichung “Diskriminierung als Alltagsphänomen - Handlungsmöglichkeiten für die Schulsozialarbeit” an, beleuchtet explizit den Auftrag der Träger und ist im Rahmen des Modellvorhabens “Quo Vadis?” entstanden.

    Bearbeitet wird das Thema in den Kapiteln:

    1. Eine Haltung zum Thema Diskriminierung gewinnen
    2. Eine Haltung zur Rolle und Aufgaben der Schulsozialarbeit gewinnen
    3. Konfliktfelder diskriminierungskritischer Arbeit „vorab“ kommunizieren
    4. Alle Möglichkeiten der Kommunikation und Kooperation zwischen Trägern und Schulen nutzen 

    Sie finden die Broschüre zum Download unter: Schulsozialarbeit_und_Diskriminierung_an_Schulen_Verantwortung_-und_Herausforderung_der_Traeger

    Berufliche und soziale Integration

    Jugendberufsagenturen jugendgerecht weiterentwickeln

    Wie Jugendberufsagenturen jugendgerecht weiterentwickelt werden können, diskutierten die Teilnehmenden der Online-Tagung am 6. Mai 2026: Ausgangspunkt war das Impulspapier des KV JSA, das konkrete Ansätze für eine jugendgerechtere Gestaltung von Jugendberufsagenturen (JBA) formuliert.

    Die Tagungsdokumentation finden Sie unter: Jugendberufsagenturen

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    Stärken fördern, Perspektiven eröffnen - Mädchen am Übergang Schule - Beruf

    Wie können Mädchen* und junge Frauen* am Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf wirksam unterstützt werden? Welche strukturellen Hürden bestehen weiterhin – insbesondere für junge Frauen* mit Migrations- oder Fluchterfahrungen? Und welche Rolle kommt dabei den Arbeitsfeldern der Jugendsozialarbeit zu? Diesen Fragen widmete sich der bundesweite Online-Fachtag am 20. Mai, an dem 77 Fachkräfte und Expert*innen aus sehr unterschiedlichen Arbeitsfeldern und Professionen teilnahmen. 

    Die Vorträge lieferten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem IAB und dem DJI sowie eine wertvolle Analyse aus Sicht des Instituts für deutsche Wirtschaft. Die Workshops boten Raum für fachliche Vernetzung und Austausch von „best practice“-Ansätzen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern und Regionen Deutschlands. 

    Deutlich wurde dabei: Die Begleitung von Mädchen* und jungen Frauen* am Übergang Schule-Beruf ist eine gesamtgesellschaftliche und professionsübergreifende Aufgabe. Genderkompetenz aller beteiligten Akteur*innen, Unterstützung von Betrieben und die Reflexion bestehender Hemmnisse sind dafür wichtige Erfolgsfaktoren. Die Jugendsozialarbeit spielt in diesem Übergangsgeschehen eine zentrale Rolle mit ihrem ganzheitlichen und lösungsorientierten Ansatz.

    Die Tagungsdokumentation finden Sie unter: Stärken fördern

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    Mädchen*sozialarbeit

    Mentale Gesundheit als Thema gendersensibler Jugendsozialarbeit

    Der Online-Fachtag “Mentale Gesundheit als Thema gendersensibler Jugendsozialarbeit Aktuelle Problemlagen und Bedarfe von Mädchen* und jungen Frauen*” am 24. April behandelte die mentale Gesundheit von Mädchen* und jungen Frauen* als zentrales Thema gendersensibler Jugendsozialarbeit.

    Mit insgesamt 74 Teilnehmenden aus allen Bundesländern und unterschiedlichen Professionen – darunter Fachkräfte der Mädchen*- und Jugend(sozial)arbeit, Wissenschaft, Psychologie, Medizin sowie angrenzender Handlungsfelder – bot die Veranstaltung eine bundesweite Plattform für interdisziplinären Austausch und Wissenstransfer.

    Ziel war es, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen aus der Jugendsozialarbeit zu verbinden und so Bedarfe, Problemlagen sowie gelingende Ansätze sichtbar zu machen. Im Fokus standen dabei sowohl strukturelle Herausforderungen als auch konkrete Ansätze zur Prävention, Intervention und Vernetzung. Der Fachtag ermöglichte einen intensiven Dialog zwischen Theorie und Praxis sowie zwischen unterschiedlichen Versorgungssystemen.

    Die Tagungsdokumentationen mit allen Präsentationen finden Sie unter: Mentale Gesundheit als Thema gendersensibler Jugendsozialarbeit

    Ejsa

    BAG EJSA Gender_News 2/2026

    Die aktuelle Ausgabe der BAG EJSA Gender_News enthält viele aktuelle Informationen sowie grundlegend wichtige Impulse zu gender- und diversitätssensiblen Ansätzen und intersektionalen Perspektiven in der Jugendsozialarbeit.

    Die vollständige Ausgabe der Gender_ News finden Sie auf unserer Webseite unter: Gender_News 2/2026
    Abonnieren können Sie diese über folgenden Link: Abo Gender_News

    Streetwork und Mobile Jugendsozialarbeit

    streetwork digital // digital streetwork

    Die Tagungsdokumentation der Tagung im November 2025 ist jetzt online. Expert*innen und Teilnehmer*innen gingen bei der Tagung der Frage nach, welche Potentiale und Grenzen aufsuchende Arbeit in digitalen Räumen hat.

    Die Tagung am 25.11.2025 hatte das Ziel, einen übergreifenden Fachdiskurs zu führen und eine Verständigung auf gemeinsame und möglicherweise unterschiedlich genutzte Fachbegriffe zu erreichen. Dieses Ziel haben wir u.E. nach erfüllen können und danken allen Beteiligten für die interessanten Beiträge und konstruktiven Diskussionen. 

    Die Tagungsdokumentation finden Sie unter: Digital Streetwork 2025

    Ejsa

    Internationale Arbeit

    Begegnung, Dialog und gemeinsames Lernen über Ländergrenzen hinweg

    Der erste Teil des deutsch‑türkischen Fachkräfteaustausches 2026 fand Mitte April in München statt und hat auf eindrucksvolle Weise gezeigt, wie wertvoll Begegnung, Dialog und gemeinsames Lernen über Ländergrenzen hinweg sind. 

    Unter der Leitung der BAG EJSA und mit großem Engagement der  EJSA Bayern in der Planung vor Ort entstand ein Raum für Austausch, Reflexion und neue Perspektiven. Besuche in einer Einrichtung der Jugendberufshilfe und einer Jugendkirche machten sichtbar, wie vielfältig Jugendsozialarbeit im Alltag der jungen Menschen präsent ist. 

    Die Rückbegegnung wird im September in Izmir stattfinden. Die näheren Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter: Partizipation und Empowerment

    Fachkräfte-Training „Zug um Zug – Train to Europe“ - kurzfristig noch anmelden

    Wie können wir junge Menschen dabei unterstützen, ihren Sozialraum zu erweitern und neue Perspektiven für Bildung, Ausbildung, Arbeit und internationale Erfahrungen zu entwickeln?

    Mit dieser Frage beschäftigt sich das Erasmus+-Projekt Zug um Zug – Train to Europe. Ziel des Projekts ist es, die Mobilität junger Menschen aus sozioökonomisch benachteiligten Lebenslagen zu fördern. Denn Mobilität beginnt nicht erst mit einer Reise, sondern bereits im Kopf – mit der Vorstellung, neue Orte kennenzulernen, Chancen wahrzunehmen und vertraute Grenzen zu überschreiten.

    Im Rahmen des Fachkräfte-Trainings in Wien lernen die Teilnehmenden die bisher entwickelten Methoden des Projekts kennen, testen diese gemeinsam und erproben insbesondere ein neu entwickeltes Planspiel zur Förderung von Mobilität, Selbstwirksamkeit und Zukunftsperspektiven. Darüber hinaus bietet das Training Raum für den fachlichen Austausch sowie für die Entwicklung weiterer Ideen zur praktischen Arbeit mit jungen Menschen.

    Das Training richtet sich an Fachkräfte der Jugend- und Sozialarbeit, die junge Menschen auf ihrem Weg zu mehr Teilhabe, Mobilität und gesellschaftlicher Beteiligung begleiten möchten.

    Übernommen werden die Reisekosten mit dem ÖPNV, die Unterkunft sowie die Verpflegung.

    Das Fachkräfte-Training findet am 14. und 15. Juli in Wien statt.

    Interesse, Rückfragen und Anmeldung bitte direkt an Christine Schubart richten.

    Jugendmigrationsarbeit

    Lass uns reden -
    Ein starkes Plädoyer für die Respekt Coaches

    Mit der Entscheidung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), das Programm Respekt Coaches zum 31. Dezember 2026 zu beenden, endet ein wichtiger Arbeitsbereich der Jugendmigrationsdienste. Die BAG EJSA besucht im Rahmen einer Abschiedsreise verschiedene Programmstandorte in ganz Deutschland.

    Die Reise macht sichtbar, welche Bedeutung die Arbeit der Respekt Coaches für Schulen und junge Menschen hat. Im Austausch mit Fachkräften, Schulen, Trägern und Schüler*innen wird deutlich, welchen Beitrag das Programm zur Demokratieförderung, Extremismusprävention und zum sozialen Zusammenhalt im Schulalltag leistet.

    Gleichzeitig richtet die Abschiedsreise den Blick auf die Folgen des Programmendes – insbesondere auf den Wegfall von geschützten Räumen, verlässlichen Ansprechpersonen und präventiven Angeboten für junge Menschen. 

    Mit dem Besuch in Frankfurt/Main begann am 5. Mai 2026 offiziell die Abschiedsreise der BAG EJSA durch die Programmstandorte. Weitere Stationen waren bislang: Ratzeburg, Eutin, Preetz, Waren/Müritz und Dessau. Viele weitere Besuche sind in den kommenden Wochen geplant.

    Die vollständigen Berichte, die mit Statements von Schüler*innen, Lehrkräften und Schulleitungen sehr deutlich machen, was ohne die Respekt Coaches in den Schulen fehlen wird, finden Sie auf unserer Webseite unter: BAG EJSA unterwegs

    Ejsa

    Veranstaltungsbericht: KI und Mehrsprachigkeit in der Jugendmigrationsarbeit

    Am 6. und 7. Mai 2026 fand ein zweiteiliger Workshop unter der Leitung von Peter Oehmen zum Thema „KI und Mehrsprachigkeit in der Jugendmigrationsarbeit“ mit rund 30 Teilnehmenden statt. Im Fokus stand die Frage, wie generative KI-Tools praxisnah und verantwortungsvoll eingesetzt werden können.

    Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem strukturierten Prompting – also klar formulierten Anweisungen an KI-Systeme –, um kultursensible und faire Kommunikation zu gewährleisten. Gleichzeitig wurde der kritische Blick auf mögliche Verzerrungen, Stereotype und diskriminierende Muster in KI-Ausgaben geschärft.

    Inhaltlich erhielten die Teilnehmenden zunächst einen verständlichen Überblick über die Funktionsweise von KI-Modellen und die Grundlagen guten Promptings. Darauf aufbauend wurde intensiv geübt, wie strukturierte Prompts für mehrsprachige und kultursensible Textarbeit eingesetzt werden können.

    Weitere Infos erhalten Sie bei Vera Mayr

    Ejsa

    Aktionswoche im Bereich Migration und Flucht

    Die BAG FW hat für den 28. September bis 2. Oktober zur Aktionswoche für die bundesgeförderten Programme im Bereich Migration und Flucht aufgerufen. Daran werden sich die evangelischen Jugendmigrationsdienste beteiligen. 

    Auf der Webseite der BAG EJSA sind die aktuellen Materialien der Bundestutor*innen verfügbar:

    Argumentationspapier
    Fact Sheet JMD

    Jung. Zugewandert. Ausgebremst.
    Wie Teilhabe trotzdem gelingt

    Unter dem Titel „Jung. Zugewandert. Ausgebremst. Wie Teilhabe trotzdem gelingt“ findet die Fachtagung der Jugendmigrationsdienste vom 21. bis 23. Oktober 2026 in Nürnberg statt.

    Auf dem Programm stehen Vorträge, Diskussionen, Workshops und Exkursionen.

    Den Programmentwurf finden Sie unter: Jugendmigrationsdienste 2026

    Vorankündigung: Infotage für neue Mitarbeitende im JMD

    Vom 1. bis 3. Dezember 2026 führt die BAG EJSA wieder die Infotage für neue Mitarbeiter*innen im JMD durch. Die Veranstaltung wird in Hannover stattfinden.

    Bundesprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“

    Projektschmiede 2026

    Die Projektschmieden 2026 sind erfolgreich gestartet: Bereits zum sechsten Mal begleitet das Bundesprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“ (BGZ) gemeinnützige Organisationen dabei, aus ersten Ideen tragfähige Projektkonzepte zu entwickeln. Bundesweit finden die Projektschmieden an zehn Standorten statt und bieten praxisnahe Unterstützung von der Projektidee bis zur Antragstellung.

    Das Angebot richtet sich insbesondere an Vereine und Organisationen der Integrations- und Migrationsarbeit, die ihre Projektarbeit professionalisieren oder erstmals Fördermittel beantragen möchten. In mehreren Workshops und Beratungsformaten erhalten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in Projektentwicklung, Wirkungsorientierung und Förderanträge. 

    Auch 2026 zeigt sich erneut das große Interesse an innovativen Projekten, die gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, Teilhabe fördern und Begegnungen vor Ort ermöglichen. Die Projektschmieden schaffen dabei nicht nur Wissenstransfer, sondern auch wichtige Räume für Vernetzung und Austausch zwischen engagierten Akteur*innen bundesweit.

    Ejsa

    Aus der Arbeit des Servicebüros Jugendmigrationsdienste

    Jugendmigrationsdienste beim Deutschen Präventionstag

    Beim Deutschen Präventionstag im April in Hannover präsentierten sich die JMD mit einem Messestand. Besucher*innen schlüpften in einem digitalen Beratungsspiel selbst in die Rolle einer JMD-Fachkraft. Mit dabei waren JMD-Mitarbeitende aus Hannover, Laatzen-Springe und Kiel. 

    Weitere Informationen: Präventionstag 2026

    Ejsa copyright: Servicebüro Jugendmigrationsdienste

    Mobile JMD-Ausstellung YOUNIWORTH auf Tour …

    … in Görlitz:

    Ejsa Bildquelle: Servicebüro Jugendmigrationsdienste / René Frampe.

    Aus dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

    35. DREIZEHN: „Suchbewegung im Hier und Jetzt“

    Die neue Ausgabe der DREIZEHN ist erschienen und widmet sich den Suchbewegungen junger Menschen.

    Jugendliche und junge Erwachsene wachsen heute in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen auf. Globale Krisen, digitale Transformation, wirtschaftliche Unsicherheiten und politische Konflikte prägen ihre Lebensrealitäten. Vor diesem Hintergrund sind viele junge Menschen auf der Suche nach Orientierung, Zugehörigkeit und tragfähigen Perspektiven für ihr Leben. Suchbewegungen sind dabei ein wesentlicher Bestandteil des Jugendalters. 

    Die Beiträge dieser Ausgabe greifen unterschiedliche Facetten dieser Entwicklungen auf: Sie beleuchten die veränderten Anforderungen an berufliche Orientierung, die wachsende Bedeutung digitaler Medien für Informations- und Entscheidungsprozesse sowie Wege, wie Übergänge in Ausbildung und Arbeit gelingen können. Praxisbeispiele zeigen, wie Projekte junge Menschen dabei unterstützen, Hindernisse zu überwinden und Schritt für Schritt Perspektiven zu entwickeln. Darüber hinaus wird deutlich, wie wichtig stabile Beziehungen und verlässliche Strukturen für die Orientierung junger Menschen sind.

    Die Ausgabe macht deutlich: Suchbewegungen sind kein Ausdruck von Orientierungslosigkeit. Sie sind vielmehr Teil eines aktiven Prozesses der Selbstverortung in einer komplexen Welt – und damit ein zentrales Thema für die Jugendsozialarbeit.

    Die vollständige Ausgabe als barrierefreie Online-PDF finden Sie unter: DREIZEHN Nr. 35

    Sie können Printexemplare bestellen bei: Dreizehn@jugendsozialarbeit.de

    Ejsa

    Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht 2026

    Mit der Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht reagiert der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit auf aktuelle Zahlen im Ausbildungsmarkt. Mit Blick auf die Daten fordert der Kooperationsverbund aus Perspektive der Jugendsozialarbeit, die Rolle der Jugendberufsagenturen stärker in den Blick zu nehmen. Die Bundesregierung hat den Berufsbildungsbericht im Mai 2026 vorgestellt. Der Bericht zieht eine Ausbildungsmarktbilanz für das Jahr 2025.

    Sie finden die Stellungnahme unter: Berufsbildungsbericht 2026 Stellungnahme

    Ejsa

    Stellungnahme zum Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz

    Die Bundesregierung plant Änderungen am Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) und hat den Entwurf für ein Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (KJHSRG) vorgelegt. Künftig soll stärker als bisher bei jungen Menschen geprüft werden, ob sie etwa durch niederschwellige, präventive und sozialraumorientierte Angebote wie die Jugendsozialarbeit unterstützt werden können, bevor intensive und individuelle Hilfen zur Erziehung greifen müssen. Der Kooperationsverbund hat Stellung zum Gesetzentwurf genommen.

    Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit (KV JSA) begrüßt ausdrücklich die Intention des Gesetzgebers, die Kinder- und Jugendhilfe durch eine inklusive Ausrichtung zukunftsfest aufzustellen. Die Zusammenführung der Zuständigkeiten für junge Menschen mit und ohne Behinderungen zur Reduzierung der Komplexität von Schnittstellen ist konsequent. Dennoch mahnen wir dringende Nachbesserungen an, um die Rechte junger Menschen zu wahren und eine leistungsfähige Infrastruktur zu sichern. Wir betonen dabei unser anwaltschaftliches Handeln im Interesse für junge Menschen mit geringen Chancen, die in besonderem Maße auf Unterstützung angewiesen sind.

    Die Stellungnahme finden Sie unter: Stellungnahme KJHSRG

    Veranstaltungshinweise

    Übersicht über die Veranstaltungen der BAG EJSA

    Diese und weitere Informationen zu unseren Terminen und Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website unter: Veranstaltungen

    Partizipation und Empowerment
    14.9. bis 19.9.2026
    Ort: Izmir, Türkei
    Kontakt: Hans Steimle und Benjamin Weil
    Alle Informationen unter: Partizipation und Empowerment

    Jung. Zugewandert. Ausgebremst. Wie Teilhabe trotzdem gelingt
    21.10. bis 23.10.2026
    Ort: Nürnberg
    Kontakt: Rebekka Hagemann und Judith Jünger
    Alle Informationen unter: JMD 2026

    Infotage für neue Mitarbeiter*innen in den JMD
    1. bis 3.12.2026
    Ort: Hannover
    Kontakt: Rebekka Hagemann
    Alle Informationen demnächst unter: Neu im JMD 2026

    Veranstaltungen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

    Fachveranstaltung: Einsamkeit bei jungen Menschen begegnen

    Einsamkeit bei Jugendlichen ist ein zunehmendes gesellschaftliches Problem – wir zeigen als Kooperationsverbund praxisorientierte Wege, wie Jugendsozialarbeit hier wirksam unterstützen kann.

    am 26.6.2026 
    von 10:00 bis 12:00 Uhr 
    digital (Zoom) 
    Anmeldeschluss: 22.6.2026

    Weitere Informationen und Anmeldung unter: Einsamkeit begegnen

    Veranstaltungen von Mitgliedern

    "Allen jungen Menschen steht die gleiche Welt offen." Impulse für eine starke Türöffnerin Jugendsozialarbeit

    Fachtag der ejsa Bayern am 30.06.2026

    Nicht alle jungen Menschen starten mit den gleichen Chancen ins Leben. Herkunft, soziale Lage, Bildungszugänge und strukturelle Barrieren beeinflussen früh, welche Wege offenstehen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind in vielen öffentlichen Debatten nicht gut sichtbar.

    Jugendsozialarbeit setzt genau hier an. Sie begleitet, stärkt, eröffnet Perspektiven und macht sich für junge Menschen stark. Doch die Herausforderungen wachsen: Soziale Ungleichheiten vergrößern sich, Lebenslagen werden komplexer und fachliche wie sozialpolitische Antworten sind dringender denn je.

    Die ejsa Bayern lädt ein, mit ihr und Expert*innen beim ejsa-Fachtag 2026 darüber nachzudenken, wie und unter welchen Bedingungen
    Jugendsozialarbeit dieser Rolle auch in Zukunft gut gerecht werden kann.

    Am 30. Juni 2026 
    von 13:30 bis 17:00 Uhr 
    im Finanz- und Heimatministerium in Nürnberg 

    Auf dem Programm stehen impulsgebende Beiträge von Prof. Dr. Sebastian Kurtenbach und Prof. Dr. Dr. h.c. a.D. Reinhard Wiesner sowie auf vielseitige Tischgespräche u.a. mit Vertreter*innen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik. Ziel ist, gemeinsam zu diskutieren, wie Jugendsozialarbeit auch künftig eine starke Türöffnerin für junge Menschen bleiben kann.

    Eine Anmeldung ist noch bis zum 17.06.2026 möglich: ejsa Fachtag: Allen jungen Menschen steht die gleiche Welt offen

    Ejsa © KI-generiert

    Worauf wir Sie sonst noch hinweisen möchten

    Neuer AGJ-Zwischenruf zur SGB VIII-Reform

    Der Geschäftsführende Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat am 08. Juni 2026 folgenden Zwischenruf zur SGB VIII-Reform beschlossen:

    Inklusive Kinder- und Jugendhilfereform nicht einfrieren – ‚Weiter so im status quo‘ kann es nicht geben
    Zwischenruf der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ zur SGB VIII-Reform

    Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ fordert eine Sicherstellung der SGB VIII-Reform durch ein verbindlich geordnetes Verfahren. Unter Federführung des BMBFSFJ muss transparent im Dialog mit Bund, Ländern und Kommunen sowie den Verbänden und Selbstvertretungen ein Fahrplan für die Weiterentwicklung der – inklusiven – Kinder- und Jugendhilfe vereinbart werden. Ein Beibehalten des Ist-Zustandes ist aus Sicht der AGJ falsch und auch politisch sowie fiskalisch folgenschwer.

    Der Zwischenruf ist auf der AGJ-Website unter dem Link Inklusive Kinder- und Jugendhilfereform nicht einfrieren veröffentlicht.

    Praxisforschungsprojekt: Auswirkungen der Corona-Jahre auf ehrenamtliches Engagement

    Welche Auswirkungen hatten die Corona-Jahre auf ehrenamtliches Engagement junger Menschen in Jugendverbänden – und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Zukunft der Jugendverbandsarbeit? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein gemeinsames Praxisforschungsprojekt des Deutschen Bundesjugendrings und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

    Die Ergebnisse des Projekts und erste Handlungsempfehlungen liegen jetzt als Publikation von Prof. Dr. Gunda Voigts, Sureija Gotzmann und Maja Reifegerst vor und stehen kostenfrei zum Download bereit. 

    Neue Filmreihe »Schulstress« mit Kurzspielfilmen und Kurzdokus

    Viele Jugendliche leiden unter Schulstress mit Symptomen wie Schlafstörungen und Alpträume, Kopfschmerzen, unspezifische Bauchschmerzen, Konzentrationsprobleme, plötzlicher Leistungsabfall, Essstörungen, sozialer Rückzug, Wut und Aggressionen, Müdigkeit oder Antriebslosigkeit, Prüfungsangst, Schulangst oder Depressionen. Als häufigste Ursachen gelten Angst vor schlechten Noten und hohe Leistungserwartungen der Eltern, Lehrer:innen oder der Jugendlichen selbst, Überforderung, Terminstress, Mobbing, familiäre Probleme, Folgen der Corona-Pandemie. 

    Die Filmreihe besteht aus Kurzspielfilmen, Kurzdokus und Interviewfilmen zum Thema Schulstress. Inhaltlich geht es in den Filmen um die folgenden Aspekte: Wer und was macht Jugendlichen Stress im Leben? Welche Symptome entwickeln sie dabei? Wo, wie und warum erleben Jugendliche Schulstress? Wie gehen sie damit um? Wie gehen Jugendliche mit Leistungsdruck um? Was hilft bei Schulstress? Was stärkt Schüler:innen, was macht sie schwach? Was macht Jugendliche resilient und glücklich? 

    Ziele der Filme ist die Stärkung der mentalen Gesundheit und Resilienz und der Voraussetzungen für Resilienz für Jugendliche und damit Suchtprävention, Suizid-Prävention und Gesundheitsprävention gegen psychische Erkrankung.

    Nach der erfolgreichen Kinofilmpremiere ist die dokumentarische Filmreihe »Schulstress« mit Kurzspielfilmen und Kurzdokus nun erhältlich als Streaming bzw. zum Download, als Multistreaming zur Nutzung für ganze Gruppen in Kursen und Lehrveranstaltungen, auf DVD zum Ankauf bzw. zur Ausleihe. 

    Bestellungen beim Medienprojekt Wuppertal

    Hinweise auf Veranstaltungen weiterer Organisationen

    Werkstattgespräche „Schutzkonzepte“

    Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen lädt ein zu Werkstattgesprächen "Schutzkonzepte"

    Rechte- und Schutzkonzepte sind in aller Munde und die Dringlichkeit der Erstellung und Implementierung ist vielen bewusst. Aber wie? Knappe Ressourcen und ein hoher Arbeitsaufwand können den Prozess zusätzlich erschweren. Wir möchten das Auftakt-Werkstattgespräch dazu nutzen eure Perspektiven zu hören (Wo steht ihr aktuell im Prozess “Schutzkonzept”?) und um eure Fragen zu sammeln, welche Bedarfe es gibt für Informationsveranstaltungen, Workshops und Austauschräume, sodass wir euch perspektivisch (noch) besser unterstützen können. 

    Der erste Termin am 17.06.2026 um 11 Uhr dient sowohl dem Kennenlernen als auch dem gemeinsamen Erarbeiten von aktuell aufliegenden Themen rund um Schutzkonzeptentwicklung.  
    Geplant sind insgesamt vier digitale Termine über Zoom, die sich inhaltlich mit den Bausteinen von Schutzkonzepten und der konkreten Umsetzung in der Praxis beschäftigen. Der Zoomlink wird einige Tage vor der Veranstaltung an die angemeldeten Personen verschickt.

    Anmeldung für den ersten Termin unter folgendem Link: Werkstattgespräch Schutzkonzepte

    Online-Austausch: Einsamkeit bei Jugendlichen

    Einsamkeit unter Jugendlichen ist eine wachsende Herausforderung. Viele junge Menschen fühlen sich trotz digitaler Vernetzung isoliert oder erleben fehlende Zugehörigkeit. Welche Rolle können Kinder- und Jugendarbeit, Bildung und Zivilgesellschaft dabei spielen? Der 

    Online-Austausch: Einsamkeit bei Jugendlichen
    am 19. Juni 2026 | 09:30 bis 13:00 Uhr
    für Fachkräfte, Ehrenamtliche und Interessierte

    greift die Themen des Fachtags „Einsamkeit bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ auf, der einen Tag zuvor in Düsseldorf stattfindet. Gemeinsam werden Erfahrungen geteilt, bestehende Ansätze diskutiert und Perspektiven für die Zukunft entwickelt.
    Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Was stärkt Zugehörigkeit? Wie können junge Menschen soziale Verbundenheit erleben? Und welche Rahmenbedingungen braucht es, um Einsamkeit wirksam zu begegnen?
    Der Online-Austausch richtet sich an Fachkräfte, Ehrenamtliche und alle, die sich für innovative Bildungsansätze interessieren und wird vom Bundesverband Kulturarbeit in der evangelischen Jugend e. V. (bka) veranstaltet

    Weitere Information und Anmeldung.

    Bedrohungsstudie zu rechtsextremen Angriffen

    Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) wird am 13. Juli 2026, von 15.30 bis 17.30 Uhr (digital), die ersten Ergebnisse einer aktuellen Erhebung zu Bedrohungen und Angriffen auf Jugendverbände, Jugendringe und Jugendgruppen vorstellen und diskutieren.

    Weitere Informationen und die Anmeldungsmöglichkeit finden Sie unter: Bedrohungsstudie

    Basistag: Sexuelle Bildung bei Kindern und Jugendlichen – Zwischen Neugier und Alltag

    Die Evangelische Landesstelle Kinder- und Jugendschutz NRW lädt ein:

    “Mit dem Basistag widmen wir uns jedes Jahr einem grundlegenden Thema im Kinder- und Jugendschutz. Dieses Jahr am 14. Juli steht die sexuelle Bildung im Mittelpunkt. Denn ein zentraler Baustein der Prävention von sexualisierter Gewalt ist die sexuelle Bildung. Mädchen* und Jungen* sind besonders dann durch sexualisierte Gewalt gefährdet, wenn sie auf ihre Fragen zu Sexualität und zu ihrem Körper keine altersangemessenen oder überhaupt keine Antworten erhalten.”

    Der Basistag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Landesstelle Kinder- und Jugendschutz NRW mit der Katholischen LAG Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. und der AJS NRW.

    14. Juli 2026 | Parkhotel Wittekindshof, Dortmund
    10:00 – 16:30 Uhr / 95,- Euro (inkl. Verpflegung)
    Anmeldeschluss: 06. Juli 2026

    Link zur Anmeldung
    Programm als PDF mit Workshopbeschreibungen

    Fachtagung "Sicher im Kontakt?! - Psychische Belastungen erkennen und begleiten im Arbeitsfeld Streetwork/Mobile Jugendarbeit"

    Immer mehr junge Menschen zeigen psychische Belastungen, die auch im Kontext von Streetwork/Mobiler Jugendarbeit sichtbar werden. Fachkräfte stehen dabei zunehmend vor der Herausforderung, diese Belastungen wahrzunehmen, anzusprechen und junge Menschen im Alltag professionell zu begleiten – ohne vorschnell zu diagnostizieren oder zu kategorisieren.
    Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung beschäftigen wir uns mit psychischen Belastungen, traumasensiblen Handlungsansätzen sowie dem Zusammenhang von psychischer Gesundheit und Substanzkonsum in der Streetwork/Mobilen Jugendarbeit. Im Mittelpunkt steht das Kennenlernen praxisorientierter Methoden zum Erkennen und Ansprechen psychischer Auffälligkeiten sowie der Umgang im Beratungsgespräch mit potentiell belastenden Gesprächsinhalten.

    Auf dem Programm stehen Fachliche Impulse, der Praxistransfer, Reflexionen u.a.m.

    Von 9. bis 11. September 2026
    in Vlotho

    Weitere Informationen und Ameldung unter: Jahrestagung Streework/Mobile Jugendarbeit

    Europäische Weiterbildung: Radikalisierung verstehen und begegnen

    Jugend für Europa lädt vom 9. - 13. November zur Weiterbildung nach Helsiniki, Finnland ein:

    Ein Jugendlicher sagt etwas, das Sie stutzig macht. Oder Sie spüren, dass sich Einstellungen bei jungen Menschen verändern – sind aber unsicher, wie Sie reagieren sollen. Wie und wodurch werden junge Menschen radikalisiert? Wie kann Jugend- und Jugendsozialarbeit dazu beitragen Radikalisierungsprozesse zu verhindern?

    Diese Fortbildung lädt Fachkräfte der Jugend- und Jugendsozialarbeit aus ganz Europa dazu ein, sich mit Radikalisierungsprozessen auseinanderzusetzen. Gemeinsam erkunden Sie, wie Überzeugungen, Narrative und Online-Räume die Einstellungen junger Menschen prägen und welche Rolle die Jugendarbeit in Prävention und Intervention spielen kann.

    Sie erwarten praxisnahe Methoden, Austausch mit Kolleg*innen aus verschiedenen Ländern sowie die Entwicklung konkreter Strategien für den Arbeitsalltag. Die Fortbildung verbindet interaktive Workshops, Reflexion, Fallbeispiele und kreative Lernformate – darunter auch innovative Methoden wie ein Escape Room zum Thema Radikalisierung.

    Sie lernen, frühe Anzeichen besser zu erkennen, herausfordernde Gespräche zu führen und junge Menschen in ihrer Resilienz zu stärken. Zudem erhalten Sie Einblicke in die Förderprogramme Erasmus+ Jugend und Europäisches Solidaritätskorps.

    Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Engagierte der Jugend- und Jugendsozialarbeit, Trainer*innen und Teamer*innen im Jugendbereich, die sich intensiver mit den Themen Radikalisierung, Dialog und Prävention beschäftigen möchten.

    Die Veranstaltung ist in englischer Sprache, was aber keine perfekten Englischkenntnisse voraussetzt – auch für die meisten anderen Fachkräfte aus Europa ist Englisch eine Fremdsprache. Es fällt ein geringer Eigenbeitrag an (100 Euro, bei fehlenden Finanzmitteln ist eine Reduktion möglich). Die Veranstaltung soll allen Interessierten offenstehen. Gebärdensprachverdolmetschung oder andere Maßnahmen werden daher auf Anfrage organisiert. Die Trainingskosten, einschließlich Reisekosten, werden durch das EU-Jugendprogramm Erasmus+ Jugend gefördert.

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung in englischer Sprache finden Sie unter diesem Link.

    Anmeldeschluss ist der 9. August 2026.

    Impressum

    Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA)
    Wagenburgstraße 26-28
    70184 Stuttgart

    Tel.: 0711/16489-0
    Email: mail@bagejsa.de

    verantwortlich für den Info-Brief: Claudia Seibold

    Value Added Tax Identification Number
    DE314816160

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