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Editorial
Liebe Leser*innen, Ich hoffe, Sie finden inhaltlich Bereicherndes sowie praktisch Hilfreiches in dieser “gender news”-April-Ausgabe. |
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1. Politik |
Eckpunkte für den Bundeshaushalt 2027[29.4.] Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Mittwochvormittag die Eckpunkte für den Bundeshaushalt 2027 im Haushaltsausschuss des Bundestags vorgestellt. Zuvor hatte das Kabinett diese gebilligt. „Mein oberstes Ziel ist, dass wir Arbeitsplätze sichern und für Wirtschaftswachstum sorgen“, sagte der Minister vor den Abgeordneten. Dabei betonte er unter anderem die Bedeutung der Finanzplanung in den kommenden Jahren. Es gehe darum, das Land krisenfester und stärker zu machen. Einen Beschluss für den finalen Haushaltsentwurf der Regierung soll das Bundeskabinett am 6. Juli fassen. Vonseiten der CDU/CSU-Fraktion wurde in der Sitzung des Haushaltsausschusses gelobt, dass es überhaupt zum ersten Mal seit dem Jahr 2022 einer Bundesregierung wieder gelungen sei, Eckwerte für den Haushalt zu präsentieren. Wenngleich die Lücken im Haushalt nun etwas kleiner seien, müsse trotzdem die Ausgabenkritik weitergehen. So sei es zwar nötig, die Verteidigungsausgaben weiter zu steigern, aber es seien dabei nicht alle Preissteigerungen für Rüstungsgüter nachvollziehbar. Der Anstieg der Staatsschulden wurde als durchaus beunruhigend bezeichnet, insbesondere mit Blick auf 2030. Dann sei allein mit Zinszahlungen von 80 Milliarden Euro zu kalkulieren. Darauf wurde auch vonseiten der AfD-Fraktion hingewiesen. 2030 drohe jeder fünfte Euro aus Steuereinnahmen in Zinszahlungen zu fließen. Es sei deshalb dringend nötig, die Eckwerte nochmals zu überarbeiten. Die steigenden Schulden hätten bisher nur für höhere Zinszahlungen gesorgt, nicht für Wirtschaftswachstum. Die Regierung habe bisher kein einziges strukturelles Problem gelöst. Die Staatsausgaben müssten sinken, die Verteidigungsausgaben aus dem laufenden Haushalt finanziert werden. Aus der SPD-Fraktion wurde auf „Rekordinvestitionen“ in Höhe von 120 Milliarden Euro im Entwurf verwiesen. Die Mittel aus den neuen Schulden flössen zu deutlich mehr als der Hälfte in die Landesverteidigung. Mit den Eckwerten beweise die Koalition ihre Handlungsfähigkeit. Überaus kritisch fällt das Urteil aus der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus. Im Entwurf seien zahlreiche noch nicht beschlossene Maßnahmen unterstellt, mit denen die Finanzlücke geschlossen werden solle. Das Sondervermögen würde nicht genutzt, um Wachstum zu schaffen. Steuersenkungen, die die Koalition allein auf Wunsch der CSU umgesetzt habe, hätten nicht zu einer besseren Konjunktur geführt, sondern lediglich zu neuen Lücken im Haushalt. Gespart werden solle zulasten der Schwächsten, etwa in der Entwicklungshilfe oder bei humanitärer Hilfe, kritisieren die Grünen. Das werde sich auf längere Sicht rächen. Auch die Fraktion Die Linke kritisierte, dass die Regierung in ihren Eckwerten mit Beschlüssen kalkuliere, die noch gar nicht gefasst seien. Zudem plane sie mit Steuern, die insbesondere Menschen mit geringen Einkommen belasteten, etwa auf Zucker, Tabak und Alkohol. Der Irankrieg und sein weiterer Verlauf mit möglichen neuen Entlastungspaketen angesichts der hohen Energiepreise seien noch nicht eingepreist. [BT hib] |
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Reform im Gesundheitswesen beschlossen[28.4.] Bundesregierung: Im Kabinett beschlossen: Reform im Gesundheitswesen. Für alle anderen mitversicherten Partner wird ein zusätzlicher Beitrag erhoben in Höhe von 2,5 Prozent des Einkommens des erwerbstätigen Ehepartners. Eine vollständige Liste der Einzelmaßnahmen finden Sie beim Bundesgesundheitsministerium . |
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Änderung Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) - Umsetzung UN-BehindertenrechtskonventionDie Bundesregierung will die Barrierefreiheit in Deutschland sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich umfassend verbessern. Das ist das Ziel eines entsprechenden Gesetzenwurfes (21/5140) zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes. (Siehe auch: vorangehenden Gesetzentwurf Bundesregierung (96/26) vom 13.2.26). Dazu berät der Bundestag am 7. Mai 2026 in erster Lesung. Teil der Debatte sind auch vier Oppositionsanträge. Der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „Barrierefreiheit für eine moderne und inklusive Gesellschaft ernsthaft umsetzen“ (21/5335) und der Antrag der Linken mit dem Titel „UN-Behindertenrechtskonvention konsequent umsetzen“ (21/5569) sowie zwei Anträge der AfD-Fraktion. Der Gesetzentwurf und die Oppositionsanträge sollen im Anschluss an die Ausschüsse überwiesen werden, federführend an den Ausschuss für Arbeit und Soziales. Für Menschen mit Behinderungen - ebenso wie für ihre Familien und Freunde - sei Barrierefreiheit eine grundlegende Voraussetzung für gleichberechtigte und gemeinschaftliche Teilhabe in allen Lebensbereichen. Auch ältere Menschen oder Eltern mit Kinderwagen würden von Barrierefreiheit profitieren. „Barrierefreie Angebote verbessern das Alltagsleben spürbar. Barrierefreiheit ist der Schlüssel zu einer inklusiven Gesellschaft und stärkt den sozialen Zusammenhalt“, schreibt die Regierung im Entwurf und weist zugleich darauf hin, dass die Teilhabeberichte der Bundesregierung noch erhebliche Lücken in dieser Hinsicht offenbart hätten. [14.4.] Korrekturen an Novelle des BGG gefordert: Die Grünen fordern, Barrierefreiheit in sämtlichen Bereichen des Alltags zum Grundprinzip für eine inklusive und moderne Gesellschaft zu machen. In einem entsprechenden Antrag (21/5335) kritisiert die Bundestagsfraktion, der im Februar 2026 von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf für eine Novelle des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) bleibe weit hinter diesem Anspruch zurück. „Zwar wird ein Diskriminierungsverbot für private Anbieter von Produkten und Dienstleistungen eingeführt, auf wirklich wirksame Instrumente zu dessen Durchsetzung jedoch vollständig verzichtet: Schadensersatz- und Entschädigungsansprüche werden ausgeschlossen, selbst kleinste bauliche Veränderungen pauschal als für Unternehmen 'unverhältnismäßig' definiert und bauliche Barrieren bei öffentlich zugänglichen Bundesbauten sollen erst bis 2045 abgebaut werden“, schreiben die Abgeordneten. [11.2.] Bundesregierung: Im Kabinett beschlossen Weniger Barrieren – mehr Teilhabe und Selbstbestimmung: Menschen mit Behinderungen stoßen in ihrem Alltag weiterhin auf zahlreiche Hürden. Mit der Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes will die Bundesregierung insbesondere in der Privatwirtschaft mehr Barrierefreiheit schaffen und den Zugang zu Angeboten verbessern. |
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Bundesbeauftragter f.d. Belange v. Menschen mit Behinderungen kritisiert BGG-Reform[11.2.] Jürgen Dusel zum BGG-Änderungsentwurf der Bundesregierung: trotz punktueller Verbesserungen eine Gesetzesreform ohne Mut, Gestaltungswillen und Veränderungsbereitschaft. |
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Aktuelle Stunde „Kein Sozialabbau auf Kosten von Kindern, Jugendlichen, Familien u. Menschen mit Behinderungen"[24.4.] Schlagabtausch im Plenum zur Sozial- und Familienpolitik Grüne: Krise in der Kinder- und Jugendhilfe wird befeuert: Alleinerziehende seien in Deutschland am häufigsten von Armut betroffen, sagte Denise Loop (Bündnis 90/Die Grünen). Dennoch werde darüber nachgedacht, „ihre Leistungen weiter zu streichen, die jetzt schon kaum ausreichen“. Unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen sollten Schutzräume genommen werden. „Das widerspricht der UN-Kinderrechtskonvention“, so Loop. Zudem solle der Ganztagsanspruch verschoben werden. Das schwäche Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen „und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zugleich“. Solche Vorschläge, so Loop, seien das falsche Signal. Sei befeuerten nur weiter eine Krise in der Kinder- und Jugendhilfe. CDU/CSU: Staat muss prüfen, was er leisten kann: Wolfgang Dahler (CDU/CSU) sprach hingegen von Hilferufen der kommunalen Spitzenverbände angesichts des Drucks wachsender Aufgaben, steigender Standards und knapper Haushalte. „Es geht nicht um eine Absage an den Sozialstaat“, betonte er. Es gehe um die schlichte, aber notwendige Einsicht: Ein Staat bleibe nur dann handlungsfähig, wenn er ehrlich prüft, was er leisten kann, wie Leistungen wirken und wo Strukturen reformiert werden müssen. Es sei richtig, dass im Kanzleramt miteinander geredet werde, betonte Dahler. „Wie soll man Reformen ernsthaft diskutieren, wenn schon das Sammeln von Ideen zum Skandal erklärt wird“, fragte er. AfD sieht Benachteiligung behinderter Menschen: Für Kinder, Jugendliche, Familien und Menschen mit Behinderungen seien massive Kürzungen geplant, sagte Martin Reichardt (AfD). „Das lehnen wir entschieden ab“, machte er deutlich. Es sei gleichwohl heuchlerisch, wenn die Grünen gegen die Sparpläne der Bundesregierung im Sozialbereich vorgehen. „Allein die von den Grünen bejubelten zehntausenden minderjährigen unbegleiteten Asylbewerber kosten 100.000 Euro pro Kopf pro Jahr“, sagte er. Dieses Geld fehle nun für die Fahrdienste behinderter Menschen. Diese Benachteiligung behinderter Menschen lehne die AfD entschieden ab. Laut Paritätischem Gesamtverband wären zudem fast eine Million Kinder Alleinerziehender von den Streichungen beim Unterhaltsvorschuss betroffen. Das Geld brauche die Bundesregierung für die Unterstützung der Ukraine, so Reichardt. SPD: Alleingang aus dem Kanzleramt: Heike Heubach (SPD), die ihre Rede in Gebärdensprache hielt und gedolmetscht wurde, sieht durch das Arbeitspapier grundlegende Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderungen in Frage gestellt – ebenso wie für Kinder und Jugendliche, die auf diese Unterstützungsleistungen angewiesen seien, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Linke: Kürzungsorgie ist beispiellos: Ohne mit Verbänden oder Betroffenen zu sprechen, sei im stillen Kämmerlein die Axt an die Eingliederungshilfe sowie an die Leistungen für Familien gelegt worden, sagte Heidi Reichinnek (Die Linke). „Die Brutalität Ihrer Kürzungsorgie ist beispiellos“, fügte sie hinzu. Die Liste sei eine Schande. Alle auf der Regierungsbank, so die Linken-Abgeordnete, „sollten sich in Grund und Boden schämen“. Von der zuständigen Familienministerin Karin Prien (CDU) sei nur „dröhnendes Schweigen“ zu vernehmen, so Reichinnek. Dabei sei sie es, die sich für Kinder und Familien einsetzen sollte. „Frau Prien hätte die Pflicht, Protest zu äußern. Sie hätte die Pflicht, dieser Gruppe den Rotstift aus der Hand zu schlagen und zu sagen: So nicht“, sagte Reichinnek. [BT-Meldung& Stream] |
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Beschäftigungsfähigkeit: Mehr Weiterbildung und Qualifizierung gefordet[24.4.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert in einem Antrag (21/5518), Weiterbildung zu stärken, Beschäftigungsfähigkeit zu sichern und Qualifizierung im Strukturwandel zu erleichtern. „Die veränderte wirtschaftliche Situation, der anhaltende Strukturwandel und die schwächelnde Konjunktur haben den Arbeitsmarkt in eine paradoxe Lage gebracht“, erläutern die Grünen: In immer mehr Branchen würden Arbeitsplätze abgebaut. Gleichzeitig hätten kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe erhebliche Schwierigkeiten, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, schreiben sie. |
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BMBFSFJ zum 25. Girls’Day und 15. Boys’Day[23.4.] BMBFSFJ-PM: Ein Tag, der Türen öffnet: „Dein Tag, dein Weg!“: Zehntausende Unternehmen beteiligen sich am 25. Girls’Day und 15. Boys’Day. Knapp 180.000 Plätze für Schülerinnen und Schüler Bundesjugendministerin Karin Prien: „Über die Rekordbeteiligung bei den Angeboten für die Jungs in diesem Jahr freue ich mich ganz besonders. Girls’Day und Boys’Day zeigen, wie viel in einem einzigen Tag stecken kann: Wenn Jugendliche Berufe ganz praktisch erleben, öffnen sich neue Perspektiven – jenseits von Klischees und vertrauten Wegen. Sie können Berufe entdecken, die sie vorher vielleicht nie für sich in Betracht gezogen hätten – ohne Klischees und festgelegte Rollenbilder. Gerade in einer Arbeitswelt, die sich durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz rasant verändert, ist es wichtiger denn je, frühzeitig praktische Einblicke zu ermöglichen und Neugier zu wecken. Wer eigene Stärken entdeckt und neue Perspektiven gewinnt, trifft selbstbewusster Entscheidungen für die Zukunft. Gleichzeitig profitieren auch Unternehmen, die engagierte und vielfältige Talente für sich gewinnen können. Girls’ Day und Boys’ Day sind damit ein wichtiger Impuls für mehr Chancengleichheit und für die Fachkräfte von morgen. Eine Win-Win-Situation für Gesellschaft und Wirtschaft.“ Barbara Schwarze, Vorsitzende vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.: „Zum 25. Girls’Day und 15. Boys’Day wird deutlich, dass ein Tag viel bewegen kann. Seit dem Start haben über 2,6 Millionen Mädchen und rund 500.000 Jungen die Chance genutzt, neue Wege auszuprobieren. Und diese Einblicke wirken, denn wer Berufe praktisch erlebt, erweitert die eigenen Perspektiven und entdeckt neue Möglichkeiten für die eigene Zukunft. Unsere Studien zeigen: Im IT-Bereich steigt das Interesse von Schülerinnen nach dem Girls’Day von 12 auf fast 21 Prozent, im Handwerk zeigt sich ein ähnlicher Effekt. Und beim Boys’Day wächst die Zahl der Jungen, die sich soziale oder erzieherische Berufe vorstellen können, von 17 auf fast 27 Prozent.“ Vielfältige Einblicke für knapp 180.000 Jugendliche: Insgesamt stehen über 24.000 Angebote und knapp 180.000 Plätze für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Mädchen erhalten dabei vor allem Einblicke in technische, naturwissenschaftliche und handwerkliche Berufe, während Jungen soziale, pflegerische und erzieherische Tätigkeiten kennenlernen. Mädchen und Jungen lernen so Bereiche kennen, in denen sie jeweils bislang unterrepräsentiert sind. Eine der größten Initiativen Deutschlands: Seit dem Start der Initiative haben bereits über 2,6 Millionen Mädchen und rund 500.000 Jungen teilgenommen. Damit zählen Girls’Day und Boys’Day zu den größten Berufsorientierungsprojekten in Deutschland. Gleichzeitig profitieren auch Unternehmen und Institutionen deutlich von ihrem Engagement: 81 Prozent steigern ihre Bekanntheit bei jungen Menschen, 57 Prozent gewinnen potenzielle Praktikantinnen und Praktikanten und 48 Prozent finden sogar mögliche Auszubildende. Vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels gewinnen die Aktionstage damit weiter an Bedeutung, um Talente frühzeitig anzusprechen. Aufbrechen von Berufsklischees: Zugleich zeigen die Zahlen, wie stark sich viele Jugendliche bei der Berufswahl noch immer einschränken: In Deutschland gibt es rund 330 duale Ausbildungsberufe, doch mehr als die Hälfte der Mädchen konzentriert sich auf lediglich zehn Berufe – ohne einen einzigen gewerblich-technischen. Jungen wählen überwiegend aus nur rund 20 Ausbildungsberufen. Genau hier setzen Girls’Day und Boys’Day an, indem sie neue Wege aufzeigen, Horizonte erweitern und helfen, festgefahrene Rollenbilder aufzubrechen. Nachhaltige Wirkung für die Zukunft: Insgesamt zeigt sich die langfristige Wirkung der Initiative deutlich: Girls’ Day und Boys’ Day ermöglichen frühzeitig echte Einblicke in die Arbeitswelt, helfen Jugendlichen, eigene Stärken zu entdecken, und unterstützen sie dabei, selbstbewusste Entscheidungen für ihren beruflichen Weg zu treffen. Oder anders gesagt: Ein Tag kann reichen, um eine Richtung zu ändern – ganz im Sinne des Mottos „Dein Tag, dein Weg!“. |
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Integrationsministerkonferenz: verlässl. Sprachförderung für Eingewanderte[23.4.] Vereint in Vielfalt: Integrationsministerkonferenz in Essen fordert verlässliche Sprachförderung für Eingewanderte: Verena Schäffer, Integrationsministerin in Nordrhein-Westfalen: „In Nordrhein-Westfalen haben wir viel Erfahrung mit den Themen Integration und Migration. Denn unser Bundesland ist traditionell ein Einwanderungsland. Deswegen freut es mich umso mehr, dass ich in diesem Jahr Vorsitzende der Integrationsministerkonferenz sein durfte. Die vergangenen zwei Tage haben gezeigt: Vielfalt wird in ganz Deutschland längst im Alltag gelebt und das macht die Gestaltung von Vielfalt zur zentralen Zukunftsaufgabe, die in allen Bundesländern angepackt wird. In Nordrhein-Westfalen machen wir uns dafür stark, dass Integration auf allen Ebenen gefördert wird. Zentrale Themen sind dabei die Integration von Geflüchteten und Eingewanderten auf dem Arbeitsmarkt, die Anerkennung von Mehrsprachigkeit als Ressource in der Bildungspolitik sowie die Sprachförderung und eine flächendeckende Integrationsinfrastruktur, die auch vom Bund dauerhaft und verlässlich finanziell mitgetragen wird.” Janosch Littig, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Integrationsministerium: „Rheinland-Pfalz freut sich, ab dem 1. Juli 2026 den Vorsitz der 22. Integrationsministerkonferenz zu übernehmen. Die inhaltliche Ausgestaltung wird in der Verantwortung der künftigen Landesregierung liegen. Klar ist bereits heute, dass Migration und Integration zentrale Zukunftsaufgaben bleiben. Wer Integration will, muss sie ermöglichen, durch Sprache, Arbeit und echte Teilhabe.“ Melanie Schlotzhauer, Sozialsenatorin in Hamburg: „Deutschland bleibt ein Einwanderungsland – gerade auch mit Blick auf den Arbeitsmarkt und die demografische Entwicklung. Zuwanderung und Integration sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Wir wollen, dass Menschen, die zu uns kommen, ihre Fähigkeiten einbringen und ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können. Damit das gelingt, brauchen sie früh Zugang zu Sprachförderung, Bildung und Arbeit. Bund, Länder und Kommunen müssen dafür eng zusammenarbeiten und verlässliche Voraussetzungen schaffen. Wenn sich der Bund aus der Finanzierung zentraler Integrationsangebote zurückzieht, erschwert das Integration und schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt – das zeigt sich besonders bei den Integrationskursen, der Migrationsberatung für Erwachsene und dem Jugendmigrationsdienst. Integration gelingt nur, wenn Bund, Länder und Kommunen gemeinsam Verantwortung übernehmen und verlässlich handeln. Das hat die Integrationsministerkonferenz noch einmal deutlich gemacht.“ Aminata Touré, Integrationsministerin in Schleswig-Holstein: „Der Bund muss seine Integrationspolitik dringend neu ausrichten – die Beschlüsse der Länder lassen daran keinen Zweifel. Schleswig-Holstein fördert die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten bereits von Anfang an direkt nach der Ankunft in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Dieses Beispiel sollte bundesweit Schule machen. Wir fordern daher den Bund auf, eine flächendeckende Umsetzung zu initiieren und die Finanzierung zu übernehmen. Erfolgreiche Arbeitsmarktintegration braucht zudem verlässliche Rahmenbedingungen. Statt rigoros zu kürzen, muss der Bund endlich ausreichend Sprachkurse bereitstellen, Beratungsstrukturen nachhaltig finanzieren und ein Bleiberecht schaffen, das der Lebensrealität von Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung gerecht wird.“ Mit der IntMK 2026 in Nordrhein-Westfalen legen die Länder den Fokus auf die Steuerung von Integrationsprozessen, bei denen die Bedürfnisse von Eingewanderten wie auch der Kommunen berücksichtigt werden. Die Bundesländer haben im Rahmen der diesjährigen IntMK über eine Vielzahl an Beschlussvorlagen zu den Themen Integration, Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt, zur Sprachförderung, zu den Bereichen Migration und Aufenthalt sowie zur Integration von Eingewanderten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt abgestimmt. |
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Sexualstrafrecht: Verbesserter Schutz vor sex. Misshandlung& Vergewaltigung („Ja-heißt-Ja“-Regel) gefordert[23.4.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will Menschen besser vor sexueller Misshandlung und Vergewaltigung schützen und das Sexualstrafrecht deshalb zu einem „konsensbasierten“ („Nur-Ja-heißt-Ja“-Regel) Sexualstrafrecht weiterentwickeln. Sie hat dazu einen Gesetzentwurf (21/5480) vorgelegt. |
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Handlungsdruck bei mentaler Gesundheit junger Menschen[22.4.] In der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 22.4. haben Sachverständige mehr und besser koordinierte Unterstützungs- und Beratungsangebote für Kinder und Jugendliche gefordert. Bei Kinder- und Jugendarbeit allgemein, aber auch bei der Schulsozialarbeit dürfe nicht gespart werden, so der einhellige Appell der Expertinnen. Geladen waren sie zum Thema „Mentale Gesundheit von jungen Menschen - Gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen“, und sie waren sich einig, dass der Fokus stärker auf die Prävention, die auch früher im Lebensalter beginnen müsse, gesetzt werden sollte. Außerdem mahnten sie eine Regulierung von Social Media, mehr Mitspracherechte der Jugendlichen bei den sie betreffenden Belangen, einen verbindlichen Qualitätsrahmen für die Unterstützungsangebote sowie eine separate Bedarfsplanung für die Kinder- und Jugendpsychatrie an. |
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Femizid als eigenständiger Straftatbestand im Strafrecht[22.4.] Der Petitionsausschuss unterstützt die Forderung, Femizide als eigenständigen Straftatbestand im Strafrecht zu verankern. In der Sitzung am Mittwoch verabschiedete der Ausschuss die Beschlussempfehlung an den Bundestag, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz mit dem zweithöchsten Votum „zur Erwägung“ zu überweisen und sie den Fraktionen des Bundestages zur Kenntnis zu geben. |
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Kritik an geplanter Honorarkürzung für Psychotherapeut*innen[22.4.] Im Gesundheitsausschuss wurde die geplante Absenkung der Vergütung für psychotherapeutische Leistungen um 4,5 Prozent diskutiert, die vom Erweiterten Bewertungsausschuss beschlossen worden war. Das Bundesministerium für Gesundheit erklärte, die Zuständigkeit für die Vergütungsfestlegung liege bei diesem Gremium und eine Prüfung durch das Ministerium erfolge lediglich im Rahmen der Rechtsaufsicht. Der GKV-Spitzenverband erläuterte, dass die Honorare regelmäßig anhand einer Modellrechnung überprüft würden. Ziel sei es, dass Psychotherapeuten bei voller Auslastung ein Einkommen auf dem Niveau von Fachärzten erzielen könnten. Die zugrunde liegende Methodik sei durch höchstrichterliche Rechtsprechung bestätigt worden. Zudem wurde darauf verwiesen, dass die Vergütung von Psychotherapeuten in den vergangenen Jahren stärker gestiegen sei als die von Vertragsärzten. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung widersprach der Kürzung und betonte, dass es bei der bestehenden Regelung um eine Mindestvergütung gehe, nicht um eine Obergrenze. Eine Absenkung sei ohne sachliche Begründung erfolgt und daher unzulässig. Gegen die Entscheidung sei rechtlich vorgegangen worden. Auch die Bundespsychotherapeutenkammer kritisierte den Beschluss als fachlich und rechtlich nicht gerechtfertigt. Sie wies darauf hin, dass die Einkünfte von Psychotherapeuten im Vergleich zu ärztlichen Fachgruppen niedriger seien und psychotherapeutische Leistungen aufgrund ihrer Struktur weder verdichtet noch delegiert werden könnten. Die Kürzung sende aus ihrer Sicht ein problematisches Signal für die Versorgung psychisch erkrankter Menschen. Die Aktion Psychisch Kranke hob die steigende Bedeutung psychotherapeutischer Versorgung hervor und verwies auf einen wachsenden Bedarf. Die geplante Honorarkürzung sei vor diesem Hintergrund auf Kritik gestoßen. Die Organisation forderte eine stärker bedarfsorientierte Steuerung, verlässliche Zugänge zu Angeboten sowie eine bessere Einbindung in ein umfassendes psychosoziales Versorgungssystem. [gesamte Meldung: BT hib] |
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Eigene Bedarfsplanung für Kinderpsychotherapeut*innen[22.4.] Die Bundesregierung arbeitet daran, die Voraussetzungen für die gesonderte Bedarfsplanung psychotherapeutisch tätiger Ärztinnen und Ärzte sowie der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die überwiegend oder ausschließlich Kinder und Jugendliche behandeln, zu schaffen. Dies sei im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbart worden, um den besonderen Versorgungsbedürfnissen von Kindern und Jugendlichen beim Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung Rechnung zu tragen, schreibt die Regierung in einer Antwort (21/5584) auf eine Kleine Anfrage. „Mit diesem Vorhaben können weitere Niederlassungsmöglichkeiten für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten entstehen und Wartezeiten auf ein wohnortnahes Therapieangebot verringert werden“, heißt es in der Antwort weiter. |
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Bundesrat will Sozialverwaltung entlasten[22.4.] Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf (21/5509) für eine Entlastung der Sozialverwaltung vorgelegt. Darin heißt es: „Die Arbeits- und Sozialministerkonferenz hat beschlossen, eine Verschlankung der Verwaltungen des Sozialstaates zu erreichen. Dabei sind Doppelstrukturen staatlicher Stellen aufzulösen, rechtliche Grundlagen zu harmonisieren und Potentiale von Digitalisierung und Automatisierung zu heben. Ziel ist es somit, die Kosten der Sozialleistungsverwaltung der kommunalen Haushalte zu verringern.“ Das Paket erfolge insofern im Vorgriff auf und unabhängig von Überlegungen im Rahmen der Kommission zur Reform des Sozialstaates und solle insbesondere der Entbürokratisierung und Verfahrensvereinfachung dienen. |
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Europarat zur Umsetzung der Istanbul-Konvention[22.4.] Die Parlamentarische Versammlung des Europarats (PACE) hat sich in ihrer Plenarsitzung im April 2026 intensiv mit der Umsetzung der Istanbul-Konvention befasst und dabei zentrale Forderungen zur Stärkung des Opferschutzes verabschiedet. Zentrale Entwicklungen im April 2026: Hintergrund der Verhandlungen: Der Fokus der Parlamentarischen Versammlung liegt somit aktuell auf der konsequenten strafrechtlichen Definition von Gewalt und der vollständigen, ressourcenstarken Implementierung der Konvention in den Mitgliedsstaaten. [BMBFSFJ, Europarat] |
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Behandlung von Geschlechtsdysphorie[21.4.] Die Bundesregierung verfolgt die nationale und internationale wissenschaftliche Diskussion zum Thema Geschlechtsdysphorie und Geschlechtsinkongruenz aufmerksam. Die Ausgestaltung der Gesundheitsversorgung dieser Personengruppen liegt in Zuständigkeit der Selbstverwaltung. Das betont die Regierung in einer Antwort (21/5505) auf eine Kleine Anfrage. In der Antwort heißt es unter anderem weiter: „Die S2k-Leitlinie 'Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter: Diagnostik und Behandlung' (Stand 30. September 2024) geht ausführlich auf Diagnostik und Differentialdiagnostik assoziierter psychischer Gesundheitsprobleme bei Kindern und Jugendlichen ein und unterstützt damit die Entscheidungsfindung von Ärztinnen und Ärzten sowie Angehörigen von weiteren Gesundheitsberufen und Patientinnen und Patienten für eine angemessene Versorgung.“ |
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Freiwilligenprogramm „kulturweit“[21.4.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich für den Erhalt des internationalen Freiwilligenprogramms „kulturweit“ ein und hat dazu einen Antrag vorgelegt (21/5517). Die von der Bundesregierung angekündigte Einstellung der Förderung ab 2027 erfolge trotz anhaltend hoher Nachfrage und treffe ein etabliertes Programm, das maßgeblich zur internationalen Verständigung, zur Vermittlung eines modernen Deutschlandbildes sowie zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Kooperation beitrage, kritisieren die Abgeordneten. Die Bundesregierung wird unter anderem aufgefordert, im Bundeshaushalt 2027 die erforderlichen Mittel für den dauerhaften Erhalt und die Weiterentwicklung von „kulturweit“ zu verankern. Außerdem solle sie kurzfristig die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen, um Planungssicherheit für Trägerorganisationen und Bewerberinnen und Bewerber zu gewährleisten. |
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Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)[20.4.] BKA: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025: Kriminalität in Deutschland – auf einen Blick - Die Zahl der Diebstahlsdelikte ist im Jahr 2025 insgesamt zurückgegangen (-6,5 %). Entgegen dieses allgemeinen Trends ist beim Wohnungseinbruchdiebstahl ein Anstieg zu verzeichnen:+5,7 % bzw. +4.484 Fälle im Vergleich zum Vorjahr. Beim Wohnungseinbruchsdiebstahl gibt es ein nennenswertes Dunkelfeld: Laut der bundesweiten Dunkelfeldstudie SKiD 2024 wurden nur etwa 57 % der Wohnungseinbruchsdiebstähle der Polizei gemeldet (87 % vollendete und 48 % versuchte Delikte). Dabei bestehen deutliche Unterschiede zwischen vollendeten und versuchten Taten: Vollendete Delikte: 87 % werden angezeigt, Versuchte Delikte: 48 % werden angezeigt. |
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Spezialisierung in der Kinderkrankenpflegeausbildung[20.4.] Im Petitionsausschuss wurde die Forderung diskutiert, die Spezialisierung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung beizubehalten. Die Petentinnen argumentierten, dass nur durch eine weiterhin mögliche Spezialisierung eine qualitativ hochwertige Versorgung in der Kinder- und Jugendpflege gesichert werden könne. Sie betonten, dass sie die generalistische Ausbildung nicht ablehnten, kritisierten jedoch, dass pädiatrische Kompetenzen derzeit nur unzureichend vermittelt würden und häufig erst nachgelagert erworben werden müssten. Vertreterinnen der Petition verwiesen darauf, dass der Anteil praktischer Ausbildungszeiten in der pädiatrischen Versorgung im Vergleich zu anderen Bereichen deutlich geringer sei und nicht zwingend in medizinischen Einrichtungen stattfinden müsse. Dies führe dazu, dass Auszubildende häufig unzureichend vorbereitet in die Praxis kämen und zusätzlicher Qualifizierungsaufwand in den Einrichtungen entstehe. Zudem wurde ein Rückgang des Interesses an der Kinder- und Jugendkrankenpflege berichtet, da viele Interessierte gezielt in diesem Bereich arbeiten wollten und sich bei fehlender Spezialisierung gegen die Ausbildung entschieden. Gleichzeitig wurde auf bestehende Fachkräftelücken in der stationären Versorgung hingewiesen. Das Bundesministerium für Gesundheit erklärte, das Anliegen werde berücksichtigt. Die bestehende Regelung der generalistischen Ausbildung mit Spezialisierungsmöglichkeit im dritten Ausbildungsjahr sei ein politischer Kompromiss gewesen, und die grundsätzliche Akzeptanz der generalistischen Ausbildung sei hoch. Das Ministerium kündigte eine weitere Anhörung mit relevanten Akteuren an, um insbesondere die geringe Inanspruchnahme der Spezialisierung zu klären und mögliche Ursachen wie fehlende Ausbildungsangebote zu prüfen. Die Petentinnen widersprachen der Interpretation der niedrigen Spezialisierungsquote und führten diese auf unzureichende oder schwer zugängliche Angebote an Pflegeschulen zurück. Teilweise würden spezialisierte Ausbildungswege nicht gleichwertig angeboten oder seien nur mit großem räumlichem Aufwand erreichbar, wodurch faktisch kein echtes Wahlrecht bestehe. [zur gesamten BT hib Meldung, zum Video-Stream; zur Die Petition im Bundestags-Petitionsportal] |
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Generation Corona? Wie Kinder u. Jugendliche die Pandemie erlebt haben“[20.4.] Enquete-Kommission Corona: Aufarbeitung„Generation Corona?“ – 150 Kinder und Jugendliche zwischen 12-15 Jahren berichteten im Bundestag über Erfahrungen während der Covid-19-Pandemie.
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Expertenkommission zum Kinder- u. Jugendschutz in der digitalen Welt[20.4.] BMBFSFJ-PM: Bestandsaufnahme der Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt vorgelegt: Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ schafft Überblick über wissenschaftliche, praktische und rechtliche Lage für folgende Handlungsempfehlungen. Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien: „Die Bestandsaufnahme ist eine der zugleich breitesten, systematischsten, tiefsten und vor allem interdisziplinärsten Grundlagen für den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt. Sie erfasst das Thema ganzheitlich, macht zentrale Risiken wie Cybermobbing, problematische Nutzungsmuster, algorithmisch verstärkte Dynamiken und unzureichende Schutzmechanismen ebenso sichtbar wie bestehende Strukturen, rechtliche Rahmenbedingungen und konkrete Handlungsfelder. Gleichzeitig bedeutet das Smartphone insbesondere für Jugendliche auch Zugang – zu Freundschaften, Wissen und Teilhabe. Die Bestandsaufnahme benennt dabei klar Defizite, etwa in der flächendeckenden und systematischen Medienbildung und in der Unterstützung von Eltern. Sie schafft damit eine belastbare evidenzbasierte Grundlage für die Handlungsempfehlungen. Gerade daraus wird deutlich, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt nicht durch Einzelmaßnahmen zu erreichen ist. Nötig ist eine vorausschauende und kontinuierlich weiterzuentwickelnde Gesamtstrategie – ein Dreiklang aus Schutz, Befähigung und Teilhabe, der Regulierung, Bildung und Prävention gleichermaßen umfasst. Es wird darum gehen müssen, bestehende rechtliche Instrumente konsequent durchzusetzen und diese durch einen breiten Instrumentenkasten auf verschiedenen Ebenen zu ergänzen. Nur so kann den dynamischen technologischen Entwicklungen und den komplexen Herausforderungen nachhaltig begegnet und zugleich die sichere, kompetente Teilhabe junger Menschen in der digitalen Welt gewährleistet werden. Ich erwarte nun mit Spannung die konkreten Handlungsempfehlungen.“ Prof. Dr. Olaf Köller, Co-Vorsitzender der Expertenkommission: „Die Forschungslage ist relativ klar: Nicht die Bildschirmzeit allein ist entscheidend, sondern welche Inhalte Kinder und Jugendliche sehen, wie Plattformen gestaltet sind und wie gut Kinder und Jugendliche begleitet werden. Genau deshalb darf Medienbildung nicht dem Zufall überlassen werden. Sie muss verbindlich, altersgerecht und für alle Kinder und Jugendlichen zugänglich sein – und auch die Erwachsenen adressieren, die sie begleiten." Nadine Schön, Co-Vorsitzende der Expertenkommission: „Unsere Bestandsaufnahme macht deutlich: Wirksamer Kinder- und Jugendschutz entsteht nur, wenn Regulierung, Bildung und technische Vorsorge zusammenwirken. Digitale Räume sind für Kinder und Jugendliche längst Lebensräume. Wir müssen sie so gestalten, dass Schutz und Teilhabe zusammengehen. Auf dieser Grundlage werden wir konkrete Empfehlungen erarbeiten." Zentrale Erkenntnisse der Bestandsaufnahme * Medienbildung und Prävention: Vielfältig, aber nicht flächendeckend: Medienbildung findet in Deutschland in unterschiedlichen Kontexten statt – in Familien, Kitas, Schulen und außerschulischen Angeboten. Diese Vielfalt ist grundsätzlich eine Stärke. Gleichzeitig zeigt die Bestandsaufnahme deutliche strukturelle Defizite: * Rechtlicher Rahmen: Umfassend, aber mit Umsetzungsdefiziten: Der Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum ist durch zahlreiche Regelwerke auf europäischer und nationaler Ebene geprägt, insbesondere durch den Digital Services Act (DSA) sowie ergänzende nationale Gesetze wie das Jugendschutzgesetz und den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Als zentrale Herausforderung benennt die Bestandsaufnahme auch Defizite in der Umsetzung. Besonders kritisch bewertet werden: _unzureichende Altersabsicherung, _ begrenzte Effektivität bestehender Kontroll- und Durchsetzungsmechanismen * Ungleichheiten und neue Dynamiken im Blick behalten: Die Bestandsaufnahme zeigt zudem, dass Risiken nicht alle Kinder gleichermaßen betreffen. Faktoren wie Alter, soziale Lage oder psychische Belastungen beeinflussen die Verwundbarkeit erheblich. Hinzu kommen dynamische Entwicklungen durch neue Technologien, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz, deren Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche bislang noch unzureichend erforscht sind. Nächste Schritte: Handlungsempfehlungen folgen im Juni: Die Kommission hat bewusst darauf verzichtet, in der Bestandsaufnahme bereits konkrete Empfehlungen vorzulegen. Ziel ist es, zunächst eine gemeinsame, wissenschaftlich fundierte Grundlage zu schaffen. Auf dieser Basis erarbeitet die Kommission derzeit konkrete Handlungsempfehlungen, die Ende Juni 2026 vorgestellt werden. Die Kommission legt Mitte September ihren Abschlussbericht vor. Die im September 2025 eingesetzte Expertenkommission arbeitet unabhängig und evidenzbasiert. Die Bestandsaufnahme markiert den ersten zentralen Meilenstein ihrer Arbeit und bildet die Grundlage für eine umfassende, zukunftsorientierte Strategie zum Schutz und zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt. [Weitere Informationen] |
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Parl. Versammlung Europarat: Meinungs-&Versammlungsfreiheit, Istanbul-Konvention, ...[20.4.] Menschenrechtskommissar berichtet der Parlamentarischen Versammlung des Europarates |
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Digitale Gewalt: sexualisierte Deepfakes sollen unter Strafe gestellt werden[17.4.] Digitale Gewalt: Justizministerin will sexualisierte Deepfakes unter Strafe stellen: Stefanie Hubig hat einen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt vorgelegt. Demnach soll das Erstellen und Verbreiten von pornografischen Deepfakes künftig strafbar sein. |
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Umsetzung von EU-Verbraucherkredit-RL (inkl. Jugendschutz-Elementen)[17.4.] Im Bundestag wurde das Gesetz „zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2023/2225 über Verbraucherkreditverträge“ (21/1851, 21/2459) verabschiedet. Mit diesem soll der Schutz vor Überschuldung deutlich ausgeweitet werden. Ziel der Bundesregierung ist ein einheitlich hohes Verbraucherschutzniveau sowie mehr Transparenz und Sicherheit bei Kreditverträgen. Entsprechende Anpassungen vor allem im Bürgerlichen Gesetzbuch sollen spätestens ab Ende November gelten. |
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Honorarkürzungen für Psychotherapeut*innen - Reduziertes Angebot für Kassenpatient*innen erwartbar[17.4.] Honorarkürzungen: Deutsche Psychotherapeuten-Vereinigung erwartet reduziertes Angebot für Kassenpatienten.: Die Vorsitzende der Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung, Jochim, hat die in Kraft getretene Honorarkürzung für Therapiesitzungen kritisiert. Es sei davon auszugehen, dass Psychotherapeuten ihren Verdienstausfall mit Privatpatienten kompensierten. Daher werde sich das Angebot für Kassenpatienten reduzieren. Auch steigerten sich so die ohnehin schon langen Wartezeiten für einen Therapieplatz. Jochim äußerte darüber hinaus Unverständnis über die Kurzfristigkeit, mit der die Kürzung umgesetzt wurde. Es bleibe kaum eine Chance, angemessen darauf zu reagieren. Das zuständige Gremium, der Erweiterte Bewertungsausschuss, hatte im März beschlossen, die Honorare für Psychotherapeuten zum 1. April um 4,5 Prozent zu kürzen. Das rief landesweit Proteste hervor. Dem Erweiterten Bewertungsausschuss gehören Vertreter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, KBV, und des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen sowie unparteiische Mitglieder an. [Dlf] [26.3.] Grüne wollen psychotherapeutische Versorgung stärken: Die Grünen-Fraktion fordert eine Stärkung der psychotherapeutischen Versorgung. Der jüngste Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses, die Vergütung für psychotherapeutische Leistungen um 4,5 Prozent abzusenken, verschärfe die Versorgungsdefizite in der ambulanten Psychotherapie, heißt es in einem Antrag (21/4954) der Fraktion. [25.3.] Die Zahl der psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten einschließlich Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten hat sich nach Angaben der Bundesregierung in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt. Nahmen 2014 noch 27.125 Psychotherapeuten an der Versorgung teil, seien es Ende 2025 insgesamt 41.937 gewesen, heißt es in der Antwort (21/4974) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage. |
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Kostensteigerungen u. Bürokratie im Wohnungsbau / Bau-Turbo / soz. Wohnungsbau[17.4.] Wohnungsbau im Aufwind - Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland steigt: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurde im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 24,1 Prozent registriert. Danach gab es die Erlaubnis zum Bau von insgesamt 22.200 Wohnungen. Die Zahl der gemeldeten Genehmigungen gilt als wichtiger Frühindikator für die künftige Bauaktivität. [Dlf] [16.4.] Regierung sieht Fortschritte in der Baupolitik: Die Regierung sieht Fortschritte in der Baupolitik. Der Bundesregierung sei es gelungen die Bau- und Wohnungswirtschaft in den vergangenen Jahren trotz hoher Inflation, steigender Baukosten und Zinsbelastungen zu stabilisieren, heißt es in der Antwort (21/5427) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/5158), die Fragen zum Thema „Ein Jahr schwarz-rote Wohnungs- und Mietenpolitik - Umsetzungsstand, Zeitpläne, Zuständigkeiten“ gestellt hatte. Die Regierung verweist auf die Baugenehmigungszahlen, die 2025 erstmals seit 2021 wieder gestiegen seien. Unter Bezugnahme auf Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wird mitgeteilt, dass insgesamt 238.500 Wohnungen genehmigt worden seien, was einem Plus von 10,8 Prozent entspreche. In dieser Wahlperiode setze das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen die Maßnahmen der vergangenen Jahre konsequent fort und baue die Unterstützung durch Förderprogramme aus, die den Neubau beschleunigen und bezahlbaren Wohnraum schaffen würden. [3.3.] Kostengünstiges Bauen in Deutschland: Bundesregierung, Länder und Bauwirtschaft setzen sich für eine Stärkung des kostengünstigen Bauens in Deutschland ein. Darauf weist die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4565) auf eine Kleine Anfrage hin, die sich nach „Mehrkosten und regulatorische Hürden im sozialen Wohnungsbau durch energiepolitische und ideologische Vorgaben“ erkundigt hatte. Die Bundesregierung trage dazu unter anderem bei der Digitalisierung, dem seriellen, modularen und systemischen Bauen sowie der Unterstützung des einfachen Bauens bei. |
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Kurzzeit-Beschäftigung in Deutschland[17.4.] 2024 sind 1.902 und im Jahr 2025 sind 7.662 nationale Visa für kurzzeitig kontingentierte Beschäftigungen nach Paragraf 19c Absatz 1 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) in Verbindung mit Paragraf 15d Beschäftigungsverordnung (BeschV) erteilt worden. Zur Aufnahme einer kurzfristig kontingentierten Beschäftigung sei aber nicht immer ein Visum erforderlich, schreibt die Regierung weiter in einer Antwort (21/5424) auf eine Kleine Anfrage. |
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Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbrüchen[15.4.] Sachverständige aus Medizin, Recht, Wissenschaft sowie kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen bewerteten in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses die Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbrüchen unterschiedlich. |
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Noch keine Einzelheiten zum Umbau von „Demokratie leben!“[15.4.] Die Bundesregierung macht derzeit keine Angaben darüber, wie sie im Einzelnen die Förderrichtlinien des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ für 2027 umbauen will. Als Begründung nennt sie in einer Antwort (21/5411) auf eine Kleine Anfrage (21/4932) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, dass der Prozess noch nicht abgeschlossen sei. |
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Finanzlage der Kommunen so dramatisch wie noch nie[15.4.] In einem Fachgespräch des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen wurde die finanzielle Lage der Kommunen von verschiedenen Institutionen als äußerst kritisch beschrieben. Insgesamt wurde betont, dass die finanzielle Situation die Infrastruktur, Investitionsfähigkeit und Funktionsfähigkeit des Staates auf kommunaler Ebene zunehmend beeinträchtigt. [Zur gesamten BT-hib-Meldung] |
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Antrag zu Rassismusbekämpfung abgelehnt[15.4.] Die Fraktion Die Linke ist im Innenausschuss mit einem Antrag zur Bekämpfung von institutionellem Rassismus (21/4751) gescheitert. Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD sowie der AfD-Fraktion lehnte das Gremium die Vorlage ab. Für den Antrag votierte neben der Linken auch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Der Vorlage zufolge untersuchte das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) für eine 2020 vom damaligen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in Auftrag gegebene Studie „erstmals umfassend und empirisch, wie sich Rassismus in staatlichen Institutionen in Deutschland manifestiert“. Zu den Erkenntnissen der Untersuchung gehöre der Befund, „dass rassistische Diskriminierung in allen untersuchten Institutionentypen nachweisbar ist und kein Phänomen bloßer Einzelfälle darstellt, sondern vielmehr ein strukturelles Risiko ist, das tief in behördlichen Praktiken, Ermessensspielräumen und der Organisationskultur verankert ist“. |
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UN-Hochkommissar: Menschen- u. spezifisch Frauenrechte (auch im Netz) bedroht[15.4.] Der Hohe Kommissar für Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN), Volker Türk, warnt vor einer fortschreitenden Erosion der Menschenrechte. In vielen Ländern der Welt werde der Raum für die Zivilgesellschaft immer weiter eingeschränkt, nicht selten auch unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit, sagte Türk bei einem Austausch mit Abgeordneten des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. |
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Stärkung des freiwilligen Engagements in ländlichen Räumen[15.4.] Sachverständige aus Verbänden, Wissenschaft und Praxis betonten im Ausschuss für Sport und Ehrenamt übereinstimmend die zentrale Bedeutung freiwilligen Engagements für den sozialen Zusammenhalt, die Daseinsvorsorge und die Lebensqualität in ländlichen Räumen. Zugleich forderten sie bessere Rahmenbedingungen, darunter mehr Anerkennung, weniger Bürokratie, den Abbau von Zugangsbarrieren sowie den Ausbau hauptamtlicher Unterstützungsstrukturen. Eine Vertreterin des Deutschen Landfrauenverbands hob hervor, dass ehrenamtliche Arbeit vor Ort zentrale Funktionen wie Bildung, Integration und soziale Unterstützung übernehme und häufig erste Anlaufstelle in Krisen sei. Dafür seien verlässliche, auch geschlechtersensible Rahmenbedingungen, eine bessere Vereinbarkeit von Engagement mit Erwerbs- und Sorgearbeit sowie gesicherte Begegnungsorte notwendig. Zudem wurden Ansprüche auf Freistellung und Bildungszeiten für ehrenamtliche Tätigkeiten angeregt. Ein Vertreter des Bundes der Deutschen Landjugend betonte die Rolle des Engagements als tragende Säule demokratischer Teilhabe, insbesondere für junge Menschen. Voraussetzungen seien Zeit, Räume, verlässliche Finanzierung und politische Rahmenbedingungen, die ländliche Räume als Orte demokratischer Gestaltung stärken. Eine Vertreterin der Organisation „Erlebe was geht gGmbH“ beschrieb eine hohe grundsätzliche Engagementbereitschaft, sah das Engagement jedoch auf zu wenige Schultern verteilt. Als Ursachen wurden demografische Entwicklungen, die Abwanderung junger Menschen und eine ausgedünnte soziale Infrastruktur genannt. Ehrenamt habe zunehmend Aufgaben übernommen, die zuvor staatlich organisiert gewesen seien, und habe dadurch unter zusätzlichem Druck gestanden. Bürokratische Anforderungen wie komplexe Genehmigungen und Berichtspflichten hätten Engagement zusätzlich erschwert. Eine Vertreterin des Thünen-Instituts für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen hob hervor, dass Engagement wichtige Beiträge leisten könne, jedoch auf unterstützende Strukturen, Förderung und institutionelle Einbettung angewiesen sei. Es dürfe nicht als Ersatz für staatliche Leistungen betrachtet werden. Zudem wurde gefordert, soziale Ungleichheiten stärker zu berücksichtigen, Zugänge zu Engagement zu erweitern und bislang unterrepräsentierte Gruppen gezielt einzubeziehen. [zur gesamten Meldung: BT hib] |
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Spar-/Reformpläne zur Entlastung der Gesetzl. Krankenversicherung[15.4.] Nach der öffentlichen Vorstellung der Reformpläne zur Entlastung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am 14.4. informierte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) auch den Gesundheitsausschuss. Sie erläuterte am 15.4. das geplante Sparpaket und beantwortete Fragen der Abgeordneten dazu. |
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Geplante Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes[14.4.] BMJV: Veröffentlichung des Referentenentwurfs des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz: Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. |
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Praxis der Inobhutnahmen[14.4.] Im Jahr 2024 haben Jugendämter nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Rahmen einer Gefährdungseinschätzung in insgesamt 2.762 Fällen (2023: 2.360) eine Kindeswohlgefährdung mit Hinweisen auf sexuelle Gewalt festgestellt. Davon lebten die betroffenen Minderjährigen in 83 (2023: 76) Fällen in einer Pflegefamilie, in 190 (2023: 176) in einer Einrichtung mit Betreuung sowie in 61 (2023: 29) Fällen „in einer sonstigen Einrichtung“. Das erläutert die Bundesregierung in einer Antwort (21/5374) auf eine Kleine Anfrage (21/5086) der AfD-Fraktion. |
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Regierung verteidigt Armutsbericht gegen Kritik[14.4.] Die Bundesregierung verteidigt in einer Antwort (21/5375) auf eine Kleine Anfrage (21/4827) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Methoden zur Erstellung des Armuts- und Reichtumsberichts. Die Abgeordneten hatten in der Anfrage kritisiert, dass der aktuelle Bericht den Anspruch, eine faktenbasierte und integrierte Betrachtung materieller Ressourcen, zentraler Lebenslagen und sozialer Mobilität zu liefern sowie die Ableitung umfassender politischer Handlungsbedarfe, nur eingeschränkt erfülle. |
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Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt[13.4.] Die Bundesregierung verfolgt die Entwicklungen bei der Aufarbeitung der Epstein-Files weiterhin aufmerksam. Sie beteiligt sich darüber hinaus nicht an Spekulationen. Das betont sie in einer Antwort (21/5349) auf eine Kleine Anfrage (21/4476) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. |
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Büro „Internationale Migrationszusammenarbeit“ im BMI[13.4.] Über das neugeschaffene Büro „Internationale Migrationszusammenarbeit“ (IMZ) in der Abteilung M des Bundesinnenministeriums berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/5366) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4678). Danach werden durch das Büro IMZ bisher geschlossene Migrationsabkommen und -partnerschaften betreut und in Absprache mit den betroffenen Ressorts mögliche neue Migrationspartnerschaften in Betracht gezogen sowie die Interministerielle Arbeitsgruppe zu Migrationspartnerschaften (IMA) organisiert. |
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Internationale Freiwilligendienste für junge Menschen[10.4.] Junge Leute können nach Angaben der Bundesregierung an internationalen Freiwilligendiensten teilnehmen, die vom Bund gefördert werden. Der Freiwilligendienst „kulturweit“ der Deutschen UNESCO-Kommission werde vom Auswärtigen Amt finanziert. Zielgruppe seien junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren, die sich für sechs oder zwölf Monate in der Kultur- und Bildungsarbeit der Mittlerorganisationen im Ausland engagieren wollten, heißt es in der Antwort (21/5165) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/4725) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. |
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Möglichkeiten der Online-Beratung für Jobsuchende[10.4.] Bei der von der Bundesagentur für Arbeit entwickelten „vernetzten hybriden Beratung“ wird nach Angaben der Bundesregierung ein Präsenztermin in der Agentur für Arbeit mit der virtuellen Zuschaltung interner und externer Experten kombiniert. Derzeit sei für dieses Beratungsmodell eine Arbeitsagentur prozessual umgestellt und infrastrukturell ausgestattet, heißt es in der Antwort (21/5167) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/4723) der Grünen-Fraktion. |
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Geschlechtssensible Gesundheitsforschung (gender health gap)[10.4.] Die Bundesregierung geht grundsätzlich davon aus, dass das Geschlecht bei allen Erkrankungen relevant für Prävention, eine angemessene Diagnose und Therapie sein kann. Welche konkrete Rolle das Geschlecht bei den verschiedenen Krankheitsbildern spielt, gilt es zu erforschen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (21/5340) auf eine Kleine Anfrage hervor. In der Anfrage ging es um das Verständnis der Bundesregierung von bevölkerungsgruppen- und geschlechterspezifischer Gesundheitsforschung. |
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Strategie „Mentale Gesundheit junger Menschen“ ist in Arbeit[9.4.] Die Bundesregierung hat den Beschluss des Deutschen Bundestages (20/12089) aus der vergangenen Legislaturperiode für eine Stärkung der Prävention, um Kinder mit psychisch oder suchtkranken Eltern zu unterstützen, zur Kenntnis genommen und begreift ihn als wertvollen Beitrag in der Debatte. Eine rechtliche Verpflichtung zur Umsetzung der Forderungen erwächst aus dem Beschluss nicht, wie die Regierung in einer Antwort (21/5334) auf eine Kleine Anfrage (21/5045) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ausführt. |
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Unterstützung der Zivilgesellschaft durch Bundesprogramme[9.4.] Um Unterstützung der Zivilgesellschaft durch die Bundesregierung geht es in deren Antwort (21/5301) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/5061). Darin schreibt die Bundesregierung, dass sie durch zahlreiche Bundesprogramme wie zum Beispiel das Bundesprogramm „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend oder „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesinnenministeriums die Unterstützung der Zivilgesellschaft zum Beispiel in den Bereichen Demokratieförderung und Extremismusprävention sicherstelle. |
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Ukrainer*innen auf dem Arbeitsmarkt[9.4.] Zum Stichtag 31. Dezember 2025 haben sich gemäß Ausländerzentralregister (AZR) insgesamt rund 1,33 Millionen Geflüchtete aus der Ukraine, die seit dem 24. Februar 2022 nach Deutschland eingereist sind, in Deutschland aufgehalten. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/5316) auf eine Kleine Anfrage. |
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Programm „Junges Wohnen“[8.4.] Mit dem Sonderprogramm „Junges Wohnen“ als Teilprogramm des sozialen Wohnungsbaus werden seit 2023 verstärkt wieder Wohnheime und Wohnungen für Studierende und Auszubildende geschaffen. In einer Antwort der Bundesregierung (21/5298) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4970) heißt es, mit der Förderung von rund 8.500 Wohnheimplätzen für Studierende und Auszubildende sei das Förderergebnis im Jahr 2024 gegenüber 2023 erneut mehr als verdoppelt worden (plus 104 Prozent). Im Vergleich zum Jahr 2022 hätten sich die Förderzahlen in diesem Bereich sogar verfünffacht. „Das ist ein enormer Erfolg für die Wohnraumversorgung dieser Zielgruppen“, heißt es in der Antwort. |
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Kontrolle durch Kinder- und Jugendmedienschutz (Kriminalität)[8.4.] Bei der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) erfolgt keine statistische Erfassung der Phänomenbereiche politisch motivierter Kriminalität. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/5289) auf eine Kleine Anfrage. „Es wurden in den letzten zehn Jahren keine Medien gemäß Paragraf 18 Absatz 5 JuSchG (Jugendschutzgesetz) nach einem rechtskräftigen Urteil indiziert, bei denen festgestellt wurde, dass der Inhalt dieses Mediums den Tatbestand des Paragrafen 130a Strafgesetzbuch erfüllt“, heißt es in der Antwort weiter. |
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Schaffung von Anlagen der sozialen Infrastruktur[7.4.] Kommunen können bei der Genehmigung von Neubau- oder Verdichtungsmaßnahmen den jeweiligen Vorhabenträger in einem städtebaulichen Vertrag zur Schaffung von Anlagen der sozialen Infrastruktur verpflichten. Dies teilt die Bundesregierung in einer Antwort (21/5272) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4869) mit, die sich nach der Kopplung von Wohnungsbau und sozialer Daseinsvorsorge im Bauplanungsrecht erkundigt hatte. |
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Mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche[2.4.] Um ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/5188) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4788). Danach ist der Meinungsbildungsprozess innerhalb der Bundesregierung in Bezug auf ein solches Verbot noch nicht abgeschlossen. |
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Faire Aufgaben-& Finanzierungsverteilung zwischen Bund, Ländern, Kommunen[2.4.] Für eine faire Aufgaben- und Finanzierungsverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen muss nach Auffassung der Bundesregierung sichergestellt werden, dass alle staatlichen Ebenen über die nötige Finanzausstattung verfügen, um ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen zu können. Wie die Regierung in ihrer Antwort (21/5193) auf eine Kleine Anfrage ausführt, müssen die „Deckungsbedürfnisse“ des Bundes und der Länder einschließlich der Kommunen bei der Verteilung der Umsatzsteuer so aufeinander abgestimmt werden, dass „ein billiger Ausgleich erzielt, eine Überbelastung der Steuerpflichtigen vermieden und die Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet gewahrt wird“. Die Bundesregierung befinde sich seit September 2025 in einem intensiven Austausch mit den Ländern. Derzeit liege der Fokus auf einer Reduzierung der Ausgabenbelastung. Die kommunalen Spitzenverbände und die Koalitionsfraktionen des Bundestages seien in die Prozesse eingebunden, heißt es. |
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Sorge- u. Umgangsrecht im Kontext häuslicher Gewalt[1.4.] Das Sorge- und Umgangsrecht im Kontext häuslicher Gewalt ist Thema der Antwort der Bundesregierung (21/5184) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4776). Danach muss häusliche Gewalt bereits nach der derzeitigen Rechtslage bei Entscheidungen zu Sorge und Umgang berücksichtigt werden. Experten seien sich jedoch einig, dass es den gesetzlichen Regelungen bislang an Klarheit fehlt und genauere Regelungen zu einer weiteren Sensibilisierung von allen am familiengerichtlichen Verfahren beteiligten Berufen führen sollten. |
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Suchtprävention von Kindern und Jugendlichen (Cannabis)[1.4.] BMBFSFJ-PM: Zweite Evaluation zur Cannabis-Teillegalisierung:BMG, BMI und BMBFSFJ und Bundesdrogenbeauftragter erkennen dringenden Handlungsbedarf Das Forschungsprojekt EKOCAN hat am Mittwoch, 1. April 2026, den zweiten Zwischenbericht zur Evaluation des Konsumcannabisgesetzes vorgelegt. Schwerpunkte der zweiten Evaluation waren u.a. die Auswirkungen der Teillegalisierung auf die organisierte Kriminalität, den Gesundheitsschutz, den Kinder- und Jugendschutz sowie die Entwicklungen zum Medizinalcannabis. Die Ergebnisse unterstreichen den für das BMG, BMI, BMBFSFJ sowie den Bundesdrogenbeauftragten dringenden Handlungsbedarf. Bundesfamilienministerin Karin Prien: „Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Suchtgefahren ist dieser Bundesregierung ein besonders wichtiges Anliegen. Die Evaluation des Konsumcannabisgesetzes zeigt: Die Ampelregierung hat der Suchtprävention von Kindern und Jugendlichen einen Bärendienst erwiesen. Die Zahl der Teilnehmenden an Frühinterventionsprogrammen ist stark rückläufig, weil Polizei und Staatsanwaltschaften weniger Handhabe haben, Jugendliche dazu zu verpflichten. Zugleich funktioniert die freiwillige Teilnahme nicht, und auch der Aufbau neuer Kooperationen mit Jugendämtern und Schulen verläuft schleppend. Dabei ist gerade Frühintervention so wichtig, nicht zuletzt im Hinblick auf Cannabis als „Einstiegsdroge". Hier müssen wir dringend nachsteuern." Bundesgesundheitsministerin Nina Warken: „Die Teillegalisierung von Cannabis zu Genusszwecken war ein Fehler! Die Frühinterventionen, die Kinder und Jugendliche vom Konsum abhalten sollen, gehen stark zurück. Wer davor die Augen verschließt, riskiert die Gesundheit unserer Jüngsten! Zudem ist die verschwommene Grenze zwischen Konsumcannabis und Cannabis zu rein medizinischen Zwecken ein zunehmendes Problem. Im Internet herrscht ein Wildwuchs an kaum regulierten Angeboten zum Kauf von Cannabis mit extrem hohem THC-Gehalt, die gezielt junge Menschen ansprechen. Dabei wird systematisch gegen geltende Werbeverbote verstoßen.“ Bundesinnenminister Alexander Dobrindt: „Das Cannabisgesetz ist ein vollkommener Rohrkrepierer. Jugendgefährdend und kriminalitätsfördernd. Die Bedenken der Sicherheitsbehörden wurden im Gesetz nicht berücksichtigt. Das Ergebnis: Der Schwarzmarkt boomt, die Kriminalität steigt. Statt Jugendschutz bietet dieses Gesetz ausschließlich Gefährdung." Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Prof. Dr. Hendrik Streeck: „Beim Medizinalcannabis sehen wir erheblichen Missbrauch zu Konsumzwecken. Über dubiose Onlineplattformen und unzulässige Werbung ist ein großer Markt entstanden, der sich nicht an Kranke richtet, sondern an Freizeitkonsumierende. Das hat mit Medizin nichts mehr zu tun. Das weiterlaufen zu lassen, wäre fahrlässig. Auch bei der Hilfe für Jugendliche zeigt sich ein beunruhigender Trend. Wer wegen Cannabis auffällt, bekommt heute seltener frühzeitig Beratung und Unterstützung als vor Inkrafttreten des Gesetzes. Der Bericht zeigt auch warum. Die Weiterleitung durch Polizei, Justiz und Jugendgerichtshilfe ist entfallen. Hier müssen wir nachsteuern. Denn wer nicht früh eingreift, lässt junge Menschen und ihr Umfeld mit dem Problem allein.“ |
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Sozialleistungen für EU-Bürger*innen[1.4.] Für den Zugang von EU-Bürgern zu Sozialleistungen, der an eine Beschäftigung geknüpft ist, kommt es darauf an, ob diese sich auf die in den EU-Verträgen gewährleistete Arbeitnehmerfreizügigkeit berufen können. Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/5049) auf eine Kleine Anfrage (21/4632) der AfD-Fraktion, in der diese nach dem Sozialleistungsbezug von EU-Bürgern in Deutschland gefragt hatte. |
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Kinderkommission zum Internationalen Kinderbuchtag[31.3.] Kinderkommission zum Internationalen Kinderbuchtag am 2. April 2026: „Sät Geschichten und die Welt blüht auf!“ Der Vorsitzende der Kinderkommission, Michael Hose, MdB, erklärt: „Geschichten, ob auf Papier oder digital, sind Samen, die Neugier, Empathie und Fantasie in jungen Herzen keimen lassen. Es liegt uns besonders am Herzen, dass jedes Kind Zugang zu Büchern hat, die es inspirieren: ob im Klassenzimmer, in der Familie, in der Bibliothek oder auf dem Tablet. Geschichten öffnen nicht nur Türen zu neuen Welten, sondern verbinden uns auch über Grenzen hinweg. Lasst uns gemeinsam die Freude am Lesen fördern und so die Grundlage für eine lebenslange Liebe zu Geschichten legen.“ Leider bekommen nicht alle Kinder die Chance, das Abenteuer Lesen für sich zu entdecken. Erzieherinnen und Erzieher, Pädagoginnen und Pädagogen und vor allem die Eltern sind aufgerufen, die Freude und Begeisterung am Lesen zu wecken. Lese- und Bücherräume für Kinder vor Ort sind dazu wirksame Mittel. Lesen und Vorlesen sollte für alle Kinder zum Alltag gehören – wünscht sich die Kinderkommission. |
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Gemeinsam für eine starke Erinnerungskultur[31.3.] BMBFSFJ-PM: Mehr Gedenkstättenfahrten für junge Menschen durch Ausbau von „Jugend erinnert“. Bundesministerin Karin Prien erklärt: „Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten ist in Zeiten, in denen nur noch wenige Zeitzeugen des Holocaust am Leben sind, umso wichtiger. Der Austausch mit Jugendlichen, die im Programm‚ Jugend erinnert‘ bereits an einer Gedenkstättenfahrt teilgenommen haben, hat mir gezeigt, wie wertvoll es ist, wenn junge Menschen an authentischen Orten der NS-Verbrechen Geschichte unmittelbar und direkt erfahren - und daraus Verantwortung für unsere Demokratie entwickeln. Es ist ein starkes Signal, dass wir gemeinsam mit der Bethe-Stiftung die Mittel für Gedenkstättenfahrten verdoppeln können und damit künftig noch mehr junge Menschen eine solche Erfahrung ermöglichen.“ Erich und Roswitha Bethe erklären: „Seit 2010 ist die Unterstützung und Organisation von Gedenkstättenfahrten für Jugendliche, Schülerinnen und Schüler der Hauptförderschwerpunkt unserer Stiftung. Warum? Wir haben bisher aus 12 Bundesländern, mit denen wir jeweils Verträge abgeschlossen hatten, mehr als 40.000 Schülerinnen und Schülern den Besuch der Tötungslager in Polen, und zwar Auschwitz, Belzec, Treblinka, Sobibor, Majdanek, ermöglicht. Wir hoffen dazu beizutragen, dass sich solche Verbrechen auch nicht ansatzweise wiederholen. Warum spenden wir so viel Geld dafür? Wir haben selbst bis zum Abitur in unserem Geschichtsunterricht wenig bzw. gar nichts vom Holocaust erfahren, aber als wir alle Mordstätten selbst besucht haben, haben wir erkannt, dass kein Schulunterricht, keine Zeitung, kein Fernsehfilm, kein Kinofilm eine wirkliche Begegnung mit den Folgen einer menschenverachtenden Ideologie vermitteln kann.“ Außerschulische Bildung stärkt demokratische Verantwortung: Mit der finanziellen Stärkung des Programms unterstreichen das BMBFSFJ und die Bethe-Stiftung die Bedeutung außerschulischer Bildungsangebote als zentralen Baustein einer wirksamen historisch-politischen Bildung und der Prävention von Antisemitismus. Gedenkstättenfahrten ermöglichen es jungen Menschen, die nationalsozialistischen Verbrechen unmittelbar zu erfahren. Sie ergänzen schulische Angebote, indem sie Wissensvermittlung mit pädagogischer Reflexion verbinden. Auf diese Weise leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung demokratischer Haltungen und zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Das Programm „Jugend erinnert“ fördert außerschulische Bildungsfahrten zu Orten der nationalsozialistischen Verbrechen.: Die Förderung richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 26 Jahren. Die Maßnahmen werden von Trägern der außerschulischen Jugendbildung organisiert und basieren auf freiwilliger Teilnahme sowie einen klaren pädagogischen Ansatz. Bethe-Stiftung: Die Bethe-Stiftung engagiert sich seit vielen Jahren für Projekte zur Stärkung von gesellschaftlichem Zusammenhalt, Bildung und Erinnerungskultur. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und ihren Folgen für die Gegenwart. Mit ihrem Engagement im Programm „Jugend erinnert“ setzt die Stiftung ein klares Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung und zivilgesellschaftliches Engagement im Kampf gegen Antisemitismus. Die Kooperation mit dem Bund unterstreicht die Bedeutung strategischer Partnerschaften zwischen Staat und Zivilgesellschaft, um die Reichweite und Wirksamkeit erinnerungspolitischer Maßnahmen nachhaltig zu erhöhen. |
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Arbeitszeit und Sorgearbeit[30.3.] Die Auswirkungen einer möglichen Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit auf die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit steht im Zentrum einer Kleinen Anfrage (21/4205) der Fraktion Die Linke. Die Bundesregierung soll unter anderem erläutern, auf welchen konkreten empirischen Daten und Studien die im Koalitionsvertrag getroffene Annahme basiert, dass die Vereinbarkeit durch die Einführung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit verbessert wird. Die Bundesregierung verteidigt in ihrer Antwort (21/4925) auf die Kleine Anfrage die geplante Einführung einer Wochenarbeitszeit. Mit dieser soll die derzeitige Regelung einer täglichen Höchstarbeitszeit von in der Regel acht Stunden abgelöst werden. Dazu schreibt die Regierung, es gehe bei der Wochenarbeitszeit nicht um eine Ausweitung der Arbeitszeit, sondern um mehr Gestaltungsspielraum für Sozialpartner und Arbeitsvertragsparteien. „Dabei ist vor dem Hintergrund des Ziels der Bundesregierung, dass möglichst alle Männer und Frauen wirtschaftlich eigenständig sein können, zu berücksichtigen, dass Menschen auch in Zeiten, in denen sie Verantwortung für die Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen übernehmen, substanziell erwerbstätig sein können.“ |
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Erster Bericht der FinanzKommission Gesundheit[30.3.] Bundesgesundheitsministerium: Nina Warken: „Ergebnisse der FinanzKommission Gesundheit werden Grundlage der bislang umfassendsten Finanzreform der gesetzlichen Krankenversicherung“. Weiteres Vorgehen: Die Kommission beziffert die bestehende Finanzlücke der GKV auf über 15 Milliarden Euro im Jahr 2027, die sukzessive auf über 40 Milliarden Euro im Jahr 2030 ansteigt. Zur kurzfristigen Stabilisierung der GKV-Finanzen hat die Kommission 66 Empfehlungen über alle Bereiche der GKV formuliert. |
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Organisierte Kriminalität: Rekrutierung Minderjähriger via Social Media[30.3.] Die Rolle digitaler Kommunikationssysteme bei der Rekrutierung neuer, auch minderjähriger Tatbeteiligter im Kontext Organisierter Kriminalität (OK) ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/5125) auf eine Kleine Anfrage. Danach sind solche Kommunikationssysteme bedeutend für die Rekrutierung. |
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„Das Parlament“: Kampf gegen geschlechtsspezifische (digitale) Gewalt[28.3.] Komplettes E-Paper der aktuellen Ausgabe von „Das Parlament“: Der Fall Collien Fernandes wirft viele Fragen auf, unter anderem die rechtspolitische: Gibt es im Strafrecht eine Schutzlücke bei Deepfakes und anderen Formen bildbasierter sexualisierter Gewalt? Die Bundesregierung, der Bundesrat und - mit Ausnahme der AfD - die Fraktionen im Bundestag wollen Lücken nun schließen. Unser Schwerpunkt „Gewalt gegen Frauen“: Zwischen Deepfakes und Neukoelln Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) will sexuelle Deepfakes und zahlreiche andere digitale Persönlichkeitsrechtsverletzungen eindeutig unter Strafe stellen. Das sieht der Entwurf eines Gesetzes zum Schutz vor „digitaler Gewalt“ vor, der jetzt in die Ressortabstimmung der Bundesregierung gehen soll. Vorstellung der Pläne der Bundesregierung vor. Interview: Die Rechtspolitikerin Lena Gumnior fordert in unserem Interview einen gesamtgesellschaftlichen Wandel hin zu einer klaren Nulltoleranz-Politik für geschlechtsspezifische Gewalt. „Frauen dürfen die Schuld nicht länger bei sich suchen“, sagt sie. Frauen müssten ermutigt werden, Anzeige zu erstatten. „Aber das geht nur, wenn wir sicherstellen können, dass sie auch ernst genommen werden, wenn sie Hilfe suchen. Das ist bis heute noch nicht flächendeckend sichergestellt.“ Solange das Erstellen von pornografischen Deepfakes nicht strafbar sei, müssten Täter nichts befürchten. „Solange gibt es für die Betroffenen aber auch keinen Ort, der anerkennt, dass ihnen Unrecht widerfahren ist. In dieser Hinsicht ist Deutschland, auch im europäischen Vergleich, klar ein Täterparadies“, so Gumnior. PROFIL: „Es macht mich traurig, dass es Prominente braucht, damit die Politik aufwacht“, sagt CDU-Fraktionsvize Günter Krings. Die Bundesjustizministerin hat angekündigt, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der Strafbarkeitslücken bei digitaler Gewalt schließen soll. „Das haben wir schon in der vergangenen Legislatur gefordert“, erläutert der Rechtspolitiker. Bisher weise das Strafrecht hier noch zu viele Lücken auf, beklagt er im Gespräch mit unserem Autor. In knappen, durch die Juristerei geschulten Worten schildert er das ausgemachte Manko. Zu den Lücken, die anzugehen seien, zählt er auch unbefugte Überwachung durch GPS-Tracker; genauso wichtig sei ihm aber ein paralleler Gesetzentwurf zu K.O.-Tropfen, die als Waffe gewertet werden sollten: „Wir wollen analoge und digitale Gewalt konsequenter bekämpfen, auch durch erweiterte Schadensersatzmöglichkeiten.“ Andere Themen in “Das Parlament” u.a.: In einer teilweise hitzigen Debatte haben Gesundheitspolitiker über die prekäre Finanzlage in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und die beitragsfreie Familienversicherung als Bestandteil der GKV diskutiert. Anlass für die von der AfD-Fraktion beantragte Aktuelle Stunde waren Berichte, wonach erwogen wird, die beitragsfreie Mitversicherung für Ehepartner zu streichen. APuZ: Die aktuelle Ausgabe der Beilage „Aus Politik und Zeitgeschichte“ ist dem Thema „Pazifismus“ gewidmet. In einer Welt voller neuer und alter Kriege haben pazifistische Ideale einen schweren Stand; die gesellschaftlichen Diskurse drehen sich eher um Kriegstüchtigkeit, Aufrüstung und Wehrhaftigkeit. Doch zeigt die Geschichte des Pazifismus, dass seine Ideen keineswegs so wirkungslos waren, wie man vielleicht meinen könnte. Strittig bleibt gleichwohl, wie genau Frieden erreicht und Menschen vor Gewalt und Tod beschützt werden können - und ob dazu nicht doch mitunter Waffengewalt, Abschreckung und Gewaltandrohung vonnöten sind. - Weitere Themen der Ausgabe sind der Jahresbericht des Wehrbeauftragten, die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen von Ärzten, Pharmazeuten und Hebammen, die zunehmende Gewalt an Schulen, die politische Lage in Dänemark und Italien sowie ein Bericht zum 75. Geburtstag des Vermittlungsausschusses. |
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Versorgung von Kindern& Jugendlichen i.d. außerklinischen Intensivpflege[27.3.] Die Bundesregierung nimmt nach eigenen Angaben die besonderen Bedarfe schwerstkranker Patienten sehr ernst und beobachtet die Versorgungssituation bei der außerklinischen Intensivpflege (AKI) genau. Ziel müsse es sein, eine qualitätsgesicherte und gleichzeitig wirtschaftliche Versorgung nach dem aktuellsten Stand medizinischer und pflegerischer Standards zu gewährleisten und dabei auch Fehlanreize und Missbrauchspotenzial zu beseitigen, heißt es in der Antwort (21/4896) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/4479) der Grünen-Fraktion. |
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Ablösung des „Kita-Qualitätsgesetzes“[27.3.] Die im Koalitionsvertrag für die laufende Legislaturperiode vorgesehene Ablösung des „Kita-Qualitäts- und -Teilhabeverbesserungsgesetzes“ durch ein „Qualitätsentwicklungsgesetz“ (QEG) ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/5102) auf eine Kleine Anfrage. Danach soll dabei der Fokus auf der gezielten Förderung der kindlichen Entwicklung liegen. |
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Strafbarkeit bildbasierter sexualisierter Gewalt (Deepfakes)[26.3.] Bundestag debattiert über Strafbarkeit bildbasierter sexualisierter Gewalt: Die Abgeordneten des Bundestages befassten sich am 26.3 mit dem Thema Strafbarkeit bildbasierter sexualisierter Gewalt. Grundlage der Debatte ist ein von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vorgelegter Entwurf eines „Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches - Strafbarkeit bildbasierter sexualisierter Gewalt“(21/4949). Der Entwurf sieht vor, den Paragraf 184k Strafgesetzbuch neu zu fassen und künftig auf die „Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung durch Bildaufnahmen“ auszurichten. Damit soll der Anwendungsbereich der Norm über den bislang erfassten Schutz des Intimbereichs, etwa in Fällen des „Upskirtings“, hinaus deutlich erweitert werden. Nach der Plenarberatung wurde der Gesetzentwurf zur weiteren Beratung überwiesen in die Ausschüsse für Recht und Verbraucherschutz (federführend), Inneres, für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie für Digitales und Staatsmodernisierung. |
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75 Jahre Europäische Menschenrechtskonvention[26.3.] Zum 75. Jubiläum der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) fand am 26. März eine Konferenz im Deutschen Bundestag statt. Unter dem Titel „75 Jahre Europäische Menschenrechtskonvention: ein europäischer Triumph in Gefahr“ lud die deutsche Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PVER) ein. An der Konferenz nahmen 150 Teilnehmer*innen aus Politik, Wissenschaft, NGOs und Verbänden sowie 40 Schüler*innen teil. Hintergrund: Die Europäische Menschenrechtskonvention schützt die Grundrechte von über 700 Millionen Menschen in den 46 Mitgliedstaaten des Europarates. Die Konvention wird daher gemeinhin als das Herzstück des europäischen Menschenrechtsschutzes bezeichnet. Die EMRK wurde 1950 in Rom unterzeichnet und trat 1953 in Deutschland in Kraft. Ziel der Konferenz ist es, die Bedeutung der EMRK und des Europarates öffentlich zu diskutieren. Dabei sollen auch aktuelle Herausforderungen und Kritikpunkte des europäischen Menschenrechtssystems analysiert und Lösungsvorschläge aufgezeigt werden. |
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Bildungsminister*innenkonferenz: Roadmap für künftig bessere Schülerleistungen[26.3.] Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Nach IQB-Bildungstrend: Bildungsministerkonferenz beschließt Roadmap - Ziel: Trendumkehr bei den Schülerleistungen innerhalb der nächsten zehn Jahre. Nach den Ergebnissen des IQB-Bildungstrends 2024 hat die Bildungsministerkonferenz (BMK) auf ihrer Sitzung am 26. März in Berlin im Zusammenwirken mit der Bundesbildungsministerin eine gemeinsame Roadmap von Bund und Ländern beschlossen. Ziel ist es, schnellstmöglich eine Trendumkehr bei den Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern zu erreichen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll der Anteil derjenigen, die grundlegende Mindeststandards nicht erreichen, deutlich reduziert und zugleich die Leistungsspitze gezielt gestärkt werden. |
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Digitalpolitische Vorhaben im BMAS[26.3.] Der Digitalausschuss hat mit Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) über die Fortschritte bei den digitalpolitischen Vorhaben ihres Hauses debattiert. Bas berichtete ging dabei insbesondere auf Vorhaben zur Digitalisierung des Sozialstaats, die Vorschläge der Kommission zur Sozialstaatsreform sowie auf Initiativen zur stärkeren Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in ihrem Ressort ein. Die Abgeordneten gingen in ihren Nachfragen unter anderem auf das Tempo zur Umsetzung der Modernisierungsagenda des Bundes, auf die zu erwartenden Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt, die Studienlage angesichts der fortschreitenden KI-Entwicklung und den konkreten Einsatz von KI in den Sozialverwaltungen ein. |
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Antrag auf Reform der Genfer Flüchtlingskonvention abgelehnt[26.3.] Im Menschenrechtsausschuss wurde mit den Stimmen aller übrigen Fraktionen ein AfD-Antrag auf Reform der Genfer Flüchtlingskonvention (21/4760) abgelehnt. Darin dringen die Abgeordneten darauf, Kriegsflüchtlinge prioritär in benachbarten Regionen zu schützen. Die Fraktion argumentierte im Ausschuss, dass die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 nicht mehr passend für die heutige Situation sei. Das Konfliktgeschehen sei inzwischen dezentraler, daher müsse die überwiegende Mehrzahl der Flüchtlinge auch heimatnah versorgt werden, forderte ein Abgeordneter der Fraktion. Die internationale Gemeinschaft könne vor Ort auch kosteneffizienter helfen. Deutliche Kritik übten die Abgeordneten der übrigen Fraktionen: Die Union stellte zunächst klar, dass Artikel 31 der Genfer Flüchtlingskonvention bereits jetzt die Hilfe unmittelbar im Umfeld von Krisengebieten vorsehe. Ein Unionsmitglied verwies zudem darauf, dass Aussagen im Antrag der AfD nicht stimmten - so komme nur ein ganz kleiner Teil der Flüchtlinge weltweit nach Deutschland. Die allermeisten seien Binnenflüchtlinge im eigenen Land oder lebten in Nachbarländern. Der AfD gehe es nur darum, dass kein einziger Flüchtling in Europa Schutz finde, hielt eine SPD-Abgeordnete der Fraktion entgegen. Deshalb greife sie mit ihrem Antrag das individuelle Recht auf Asyl an. Ein Mitglied der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sagte, es müsse darum gehen, Fluchtursachen zu bekämpfen, nicht Flüchtlinge. Er sei froh darüber, dass alle anderen Fraktionen den Vorstoß der AfD zur Schwächung des Flüchtlingsschutzes zurückwiesen. Die Linksfraktion unterstrich die Bedeutung der Genfer Flüchtlingskonvention: Sie mache Menschen nicht zu Bittstellern, sondern begründe den Anspruch auf Schutz vor Verfolgung. Das müsse aufrechterhalten werden. Zu oft werde ohnehin schon die Axt an das Recht auf Asyl gelegt, monierte eine Linken-Abgeordnete. [BT hib] |
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"Keine Randnotiz" - Bremer "Demokratie leben!"-Projekt gegen Gewalt u. Diskriminierung[26.3.] Über die Förderung des Projekts „Keine Randnotiz“ mit Bundesmitteln berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/5101) auf eine Kleine Anfrage. Laut Bundesregierung wurde „Keine Randnotiz“ im vergangenen Jahr aus Bundesmitteln mit 136.186,01 Euro gefördert nach 84.452,56 Euro im Jahr davor und 94.564,86 Euro im Jahr 2023. Hierbei handele es sich um eine Mittelweiterleitung durch das Landes-Demokratiezentrum Bremen, führt die Bundesregierung weiter aus. Die Förderentscheidung obliege dem Land Bremen. |
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Förderung von „vielfältigem muslimischen Leben“ gefordert[26.3.] „Vielfältiges muslimisches Leben in Deutschland fördern“ lautet der Titel eines Antrags der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4291). Darin fordert die Fraktion die Bundesregierung auf, eine Experten-Kommission einzusetzen, die einen „nationalen Aktionsplan für die staatlich-religiöse Zusammenarbeit mit muslimischen Gemeinden erarbeitet“. |
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Änderung Internationaler Gesundheitsvorschriften nach Covid[26.3.] Über Änderungen der „Internationalen Gesundheitsvorschriften“ (IGV) berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/5096) auf eine Kleine Anfrage. Danach sind die IGV das „zentrale völkerrechtliche Instrument zur grenzüberschreitenden Bekämpfung von Gesundheitsgefahren“. Wie die Bundesregierung weiter ausführt, haben die Vertragsstaaten nach einem zweijährigen Arbeitsprozesse die Änderungen der IGV im Juni 2024 angenommen. Die erarbeiteten Änderungen der IGV bauten insbesondere auf den Lehren aus der Covid-19-Pandemie auf. |
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Evaluation der Integrationskurse - der Orientierungskurs zw. Wissens-& Wertevermittlung[25.3.] Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Der Orientierungskurs zwischen Wissens- und Wertevermittlung (Forschungs-/ Zwischenbericht IV-1 zum Projekt “Evaluation der Integrationskurse (EvIk)”) Zentrale Erkenntnisse: - Die im Curriculum intendierte wertebasierte politische Bildung stellt Lehrkräfte vor didaktisch-methodische Herausforderungen.: In der Unterrichtspraxis sind neben der starken Ausrichtung auf den LiD-Test fortbestehende Sprachhürden bei gleichzeitig anspruchsvollen Themen eine Herausforderung. Insbesondere im Kontext komplexer, wertebasierter Inhalte kann ein Mangel an adaptierten Methoden dazu führen, dass einige Lehrkräfte auf verkürzte, kulturbezogene Erklärungen zurückgreifen. In einigen der untersuchten Orientierungskurse kamen hingegen auch niedrigschwellige und partizipative Methoden zum Einsatz. Dies veranschaulicht, wie sich die Attraktivität der Demokratiebildung gezielt erhöhen lässt. Ein Unterrichtskonzept, das Lehrkräfte dabei unterstützt, das Thema Werte auf zugängliche Weise zu vermitteln, existiert bislang nicht. - Wertebasierte Konflikte haben multikausale Gründe.: Unter den Kursbeteiligten – Lehrkräften und Teilnehmenden – besteht eine allgemeine Tendenz zur Konfliktvermeidung. Treten wertebasierte Konflikte in der Kursinteraktion auf, resultieren diese oftmals aus einem Zusammenspiel von Kursmethodik, Lehrkraftintervention, Kurszusammensetzung und externen Einflüssen (z. B. aktuellen politischen Krisen). Zu den Themenfeldern, die in der Vermittlung besonders kontrovers sind, zählen Homosexualität und gleichgeschlechtliche Ehe, Geschlechtergerechtigkeit sowie Antisemitismus und Rassismus. Lehrkräfte fühlen sich teilweise nicht ausreichend methodisch und inhaltlich vorbereitet, um diese Themen fundiert zu vermitteln. Kontroverse Wertediskurse werden somit eher am Rande behandelt. - Die Weiterentwicklung des Orientierungskurses zu einer partizipativen sowie reflexiven Lernpraxis kann demokratische Werte und Prinzipien erlebbar machen.: Die Studie gibt Empfehlungen hinsichtlich der Struktur, des Konzepts und der gezielten Unterstützung von Lehrkräften sowie Kursteilnehmenden. Um die Demokratiebildung umfassend zu fördern, wäre es empfehlenswert, den Unterricht im Hinblick auf die Rolle und den Umgang mit dem LiD-Test anzupassen. Für diesen Zweck ist ein praxisorientiertes Unterrichtskonzept erforderlich, das wertereflexiv ist und antisemitismus- sowie rassismuskritische Bildungsansätze umfasst. Die Lehrmaterialien sollten sprachlich angepasst, diskursiv und migrationssensibel gestaltet werden. Für Lehrkräfte sind Kenntnisse in Konfliktpädagogik, politischer Bildung und Diskriminierungssensibilität von Vorteil. Zudem könnte eine stärkere Einbindung lokaler Demokratie- und Teilhabemöglichkeiten den Kursteilnehmenden konkrete Impulse für das Ankommen vor Ort bieten. Zudem könnten angepasste Unterrichtsangebote entwickelt werden, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Neuzugewanderten besser zu berücksichtigen. |
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Innenausschuss lehnt Antrag zu Stärkung queeren Lebens ab[25.3.] Die Fraktion Die Linke ist im Innenausschuss mit einem Antrag zur Stärkung queeren Lebens (21/2575) gescheitert. Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD sowie der AfD-Fraktion lehnte das Gremium am Mittwochvormittag die Vorlage ab, für die neben der Linken auch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen votierte. In dem Antrag wird die Bundesregierung aufgefordert, auf der Innenministerkonferenz (IMK) die Sicherheitslage queerer Menschen auf die Tagesordnung zu setzen. „Gegenstand der Beratung sollten Maßnahmen sein, um queerfeindliche Tatmotive besser zu erkennen und im Rahmen polizeilicher Meldedienste zu erfassen sowie Opfer queerfeindlicher Hasskriminalität besser zu unterstützen“, heißt es in der Vorlage weiter. Auch soll die Bundesregierung nach dem Willen der Linksfraktion „gemeinsam mit der IMK und im Dialog mit Versammlungsbehörden und der queeren Community rechtzeitig eine Gesamtstrategie erarbeiten, um 2026 die sichere Teilnahme an CSD/Pride-Veranstaltungen und die umfassende Wahrnehmung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten“. Des Weiteren dringt die Fraktion darauf, das Programm „Queer leben“ auszubauen und weiterzuentwickeln. Dabei sollen dem Antrag zufolge „die Prävention gegen queerfeindliche Diskriminierung und Hassgewalt sowie die Strukturen der queeren Communities in den Kommunen“ gestärkt werden. |
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Städtebauförderung, Sicherheit u. geschlechtsspezifische Perspektiven[25.3.] Im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen stellte die Bundesregierung dar, dass sie Kommunen mit Instrumenten der Städtebauförderung unterstützt, um Lebensqualität, Sauberkeit und Sicherheit in Städten zu verbessern. Die Bundesregierung betonte, dass Sicherheit zwar primär Aufgabe von Sicherheitsbehörden sei, jedoch auch durch städtebauliche Maßnahmen beeinflusst werden könne. Geplant ist eine Erhöhung der Fördermittel sowie die stärkere Berücksichtigung von Maßnahmen zur Kriminalitätsprävention, etwa durch die Beseitigung von Angsträumen, bessere Beleuchtung, Aufwertung öffentlicher Räume und Quartiersmanagement. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass Unsicherheitsgefühle häufig aus kleinräumigen Problemlagen entstehen, die sich auf ganze Stadtteile auswirken können. Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD bewerteten die Maßnahmen positiv. Die CDU/CSU hob insbesondere die stärkere Einbindung von Sicherheitsaspekten hervor und verwies auch auf unterschiedliche Sicherheitswahrnehmungen, etwa dass sich Frauen in bestimmten Situationen unsicher fühlen können. Die SPD betonte die Bedeutung des subjektiven Sicherheitsgefühls und verwies ergänzend auf Maßnahmen wie Polizeipräsenz und den Einsatz neuer Technologien. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen kritisierte fehlende neue Ansätze. Die AfD bemängelte aus ihrer Sicht unvollständige Problembeschreibungen und verwies auf bestimmte Räume mit erhöhtem Unsicherheitsempfinden. Die Fraktion Die Linke betonte, dass Sicherheit nicht nur städtebaulich oder polizeilich verstanden werden dürfe, sondern auch soziale und geschlechtsspezifische Aspekte einbeziehen müsse. Dabei wurde hervorgehoben, dass Frauen besonderen Risiken von Gewalt ausgesetzt sind und Sicherheitsfragen auch im privaten Raum eine Rolle spielen. [ausführlich: BT hib] |
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Genitalverstümmelung verletzt Menschenrechte[25.3.] Die Bundesregierung verurteilt weibliche Genitalverstümmelung (female genital mutilation - FGM) als schwere Menschenrechtsverletzung und besonders schwere Form geschlechtsspezifischer Gewalt, die Ausdruck patriarchaler Kontrolle über den weiblichen Körper ist und auf die Unterdrückung weiblicher Sexualität abzielt. Das stellt sie in einer Antwort (21/4975) auf eine Kleine Anfrage klar. |
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Pflegefachkräfteengpass - optimale Berufsausbildung & Anwerbung nötig[25.3.] Der Fachkräfteengpass in Heilberufen wird sich nach Einschätzung der Bundesregierung auch angesichts des demografischen Wandels verschärfen. Daher sei es wichtig, eine optimale Berufsausbildung in Deutschland zu ermöglichen, heißt es in der Antwort (21/4971) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage. |
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Rückschritte bei der weltweiten Durchsetzung von Frauenrechten[25.3.] Im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wurde vor Rückschritten bei der weltweiten Durchsetzung von Frauenrechten gewarnt. Die internationale Organisation UN Women Deutschland betonte die Dringlichkeit, bestehende Fortschritte zu sichern und weitere Rückschritte zu verhindern. Als problematisch wurden Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit sowie politische Entscheidungen einzelner Staaten hervorgehoben, die die Förderung von Gleichstellung und entsprechenden Organisationen einschränken. Gefordert wurde eine stärkere strategische Priorisierung von Geschlechtergerechtigkeit sowie eine langfristige Unterstützung lokaler Frauenrechtsorganisationen. Die Nichtregierungsorganisation Care Deutschland wies darauf hin, dass Akteure gegen Menschenrechte an Einfluss gewinnen und gut vernetzt agieren, während feministische Organisationen unter finanziellen Einschränkungen leiden. Zusätzlich erschwerten restriktive Rahmenbedingungen die Beteiligung von Vertreterinnen aus dem Globalen Süden an internationalen Konferenzen. Dies habe konkrete Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen sowie auf die Sicherheit von Menschenrechtsverteidigern. [ausführlich: BT Hib] |
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Hürden u. Konfliktlinien bei der Durchsetzung von Patient*innenrechten[25.3.] Im Gesundheitsausschuss wurde über Maßnahmen zur Stärkung der Patientenrechte diskutiert, wobei auf die komplexen Verfahren bei Verdacht auf Behandlungsfehler hingewiesen wurde. Sozialverbände wie der Sozialverband Deutschland sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe unterstützten den Vorstoß der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Sie betonten, dass Patientinnen und Patienten im Arzthaftungsprozess strukturell benachteiligt seien, unter anderem durch fehlendes medizinisches Fachwissen und eingeschränkten Zugang zu Informationen. Insbesondere der Nachweis eines ursächlichen Zusammenhangs zwischen Behandlungsfehler und Schaden sei schwer zu erbringen. Gefordert wurde daher eine Erleichterung der Beweisführung sowie insgesamt eine stärkere rechtliche Position der Betroffenen. Die Bundesärztekammer äußerte sich zurückhaltend und verwies darauf, dass der Fokus nicht allein auf Haftungsfragen liegen sollte. Vorrang habe die Vermeidung von Behandlungsfehlern durch bessere Rahmenbedingungen, da nachträgliche Entschädigungen entstandene Schäden nicht rückgängig machen könnten. Rechtsexperten hoben die praktische Komplexität entsprechender Verfahren hervor. Schwierigkeiten ergäben sich unter anderem bei der Sachverhaltsaufklärung, der Abhängigkeit von Gutachten sowie dem Mangel an geeigneten Sachverständigen, was zu langen Verfahrensdauern führe. Zudem wurde vor einer Absenkung des Beweismaßes gewarnt, da dies rechtliche Unsicherheiten erhöhen und unerwünschte Folgen wie eine Ausweitung von Haftungsansprüchen begünstigen könne. [ausführlich: BT hib] |
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Frauen in der Landwirtschaft[25.3.] Der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat den Antrag (21/4470) der Fraktion Bündnis90/Die Grünen zur „Gleichstellung von Frauen in der Landwirtschaft“ mehrheitlich abgelehnt. In dem Antrag fordern die Antragsteller die Bundesregierung unter anderem auf, die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Landwirtschaft zu einer Handlungsmaxime ihrer Agrarpolitik zu machen, die Gleichstellung der Frauen aktiv zu fördern und dazu insbesondere gezielt Frauen als Betriebsleiterinnen, Hofnachfolgerinnen, Existenzgründerinnen und Leitungspersonen zu fördern. Außerdem sollten rechtliche Beratung, bestehende Informations-, Weiterbildungs-, Coaching- oder Netzwerkangebote sowie Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Frauen zweiter ausgebaut werden, Die Bundesregierung solle zudem mit den Ländern, den Versicherungsträgern und landwirtschaftlichen Verbänden an Lösungen arbeiten, um Lücken in der Beschäftigung, der Versorgung oder Inanspruchnahme bestehender Angebote zu identifizieren und Maßnahmen zu ergreifen, um die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen zu stärken. Dies solle insbesondere mit Blick auf die Absicherung im Alter, in Fällen von Trennung und Scheidung, bei Beschäftigungsmodellen in Voll- und Teilzeit sowie rund um Schwangerschaft und Mutterschutz geschehen. |
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Regierung betont besondere Rolle des Sozialstaats[24.3.] Die Bundesregierung betont in einer Antwort (21/4780) auf eine Kleine Anfrage die besondere Rolle des Sozialstaats in Deutschland. „Ein funktionierender Sozialstaat nimmt - insbesondere sozial benachteiligten - Bürgerinnen und Bürgern bestehende Existenzsorgen, reduziert Abstiegsängste und balanciert soziale Ungleichheiten aus. Dadurch beseitigt er viele Bedingungen, aus denen Populismus und Extremismus entstehen können, stärkt das Vertrauen in staatliche Institutionen, stabilisiert die freiheitlich-demokratische Grundordnung und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, schreibt die Regierung. Im Koalitionsvertrag für die 21. Legislaturperiode sei dennoch vereinbart, Anreize zur Einwanderung in die Sozialsysteme deutlich zu reduzieren und groß angelegten Sozialleistungsmissbrauch zu beenden. Neben den, etwa im Rahmen der Reform der Grundsicherung, bereits vorgesehenen Maßnahmen gegen individuellen und systematischen Leistungsmissbrauch, prüfe die Regierung weitere Optionen, unter anderem, inwieweit Änderungen des nationalen Rechts erforderlich und möglich seien und wo der Vollzug noch verbessert werden könne. In diese Prüfungen würden auch die Empfehlungen der Kommission zur Sozialstaatsreform einbezogen, heißt es in der Antwort weiter. [BT hib] |
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Besserer Schutz für wohnungslose Frauen gefordert[24.3.] Die Fraktion Die Linke will erreichen, dass wohnungslose Frauen besser geschützt werden und dass geschlechterspezifische Bedarfe in der Wohnungslosenhilfe konsequent berücksichtigt werden. In einem Antrag (21/4872) fordert die Fraktion die Bundesregierung auf, die im Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit enthaltenen Absichtserklärungen zu frauenspezifischen Angeboten in ein verbindliches Instrument zu überführen. Messbare Ausbauziele, ein verbindlicher Zeitplan sowie eine dauerhafte und bedarfsgerechte Bundesfinanzierung sollen festgeschrieben werden. |
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Förderung der zivilen Seenotrettung 2023 und 2024[24.3.] Die Bundesregierung hat in den Jahren 2023 und 2024 Organisationen der zivilen Seenotrettung mit jeweils rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Das geht aus ihrer Antwort (21/4673) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4061) hervor. Wie es darin weiter heißt, habe die aktuelle Bundesregierung nach Amtsantritt im Frühjahr 2025 die finanzielle Förderung ziviler Seenotrettungsorganisationen eingestellt. [BT hib] |
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Fachkräfteengpässe auch in Heilberufen - Anerkennung ausländ. Berufsqualifikationen[24.3.] Die aktuellen Fachkräfteengpässe, die durch den demografischen Wandel verschärft werden, betreffen nach Angaben der Bundesregierung auch Heilberufe. Es sei daher wichtig, eine optimale Berufsausbildung in Deutschland zu ermöglichen. Zum anderen brauche es eine zügige und transparente Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, heißt es in der Antwort (21/4787) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage. |
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Aktionsplan für Akzeptanz& Schutz sex.& geschlechtl. Vielfalt - „Queer leben“[24.3.] Eine Abfrage der Umsetzung und etwaiger Verstetigungen der im Aktionsplan für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt „Queer leben“ (Unterrichtung 20/4573)genannten 134 Maßnahmen ist derzeit nicht geplant, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/4931) auf eine Kleine Anfrage (21/4596) der Fraktion Die Linke. Das gelte auch für die mögliche Umsetzung von Maßnahmen aus dem Arbeitsgruppenprozess zum Aktionsplan „Queer leben“ und den dort formulierten 14 Empfehlungspapieren durch die Bundesressorts. Die Regierung begründet dies mit dem Umstand, dass eine Abfrage dieser Maßnahmen erst im Dezember 2024 erfolgt sei. |
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Opferschutz durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit[24.3.] Bei Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) wird der Schutz von Opfern des Menschenhandels vollumfänglich berücksichtigt. Dies versichert die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4666) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4217). Zur Wahrnehmung der Aufgabe des Schutzes für Opfer von Menschenhandel im Zusammenhang mit Beschäftigung, Zwangsarbeit und Ausbeutung der Arbeitskraft sei die Aufgabe der Koordination für den Opferschutz in jedem Hauptzollamt zwei Beschäftigten übertragen worden, die speziell hierfür geschult worden seinen, berichtet die Regierung. Die darüber hinausgehende erforderliche Hilfe erhielten Opfer von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung über die zuständigen Fachberatungsstellen, mit denen die FKS in engem Kontakt stehe. Die Opfer von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung würden dahin vermittelt. |
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Referentenentwurf: Erstes Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz[23.3.] Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hat im März 2026 einen Referentenentwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (Erstes Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz – 1. KJHSRG) vorgelegt. Der Entwurf sieht insbesondere die Zusammenführung der Zuständigkeiten für Leistungen der Eingliederungshilfe für junge Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung unter dem Dach der Kinder- und Jugendhilfe im SGB VIII (sog. Inklusive Lösung) ab dem 01.01.2028 vor. |
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Kontroverse um Datenerfassung von Transpersonen im Petitionsausschuss[23.3.] Im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wurde eine Petition beraten, die sich gegen die mögliche Erfassung von trans- und nichtbinären Personen in behördlichen Registern richtet. Die Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat, wies die Kritik zurück. Sie betonte, dass kein gesondertes Register oder Listen geplant seien. Vielmehr gehe es um die Aktualisierung bestehender Verwaltungsdaten im Rahmen gesetzlicher Vorgaben. Die Speicherung früherer Angaben sei erforderlich, um die Funktionsfähigkeit amtlicher Register sicherzustellen und entspreche den Regelungen des Selbstbestimmungsgesetzes. Aus zivilgesellschaftlicher Perspektive wurde hingegen von einem grundlegenden Wandel der Datenerfassung gesprochen: Statt anlassbezogener Abfragen entstehe eine dauerhafte Speicherung sensibler Informationen, die als datenschutzrechtlich kritisch bewertet wurde. [ausführlich: BT] |
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Verordnung zum Selbstbestimmungsgesetz bleibt umstritten[23.3.] Die vom Bundesinnenministerium (BMI) geplante Verordnung zum Selbstbestimmungsgesetz sorgt bei trans- und nicht-binären Menschen für Verunsicherungen und Ängste. Das machte Kai Alexander Cremers vor dem Petitionsausschuss deutlich. Cremers ist der Initiator einer Petition, die sich „gegen die Führung separater Register zur Erfassung von trans- und nichtbinärer Personen“ richtet. Mehr als 41.000 Personen haben die Petition mitgezeichnet, die daher auch in öffentlicher Sitzung durch den Ausschuss beraten wurde. Das BMI plane „weder ein irgendwie geartetes spezifisches Register zur Erfassung von trans- oder nicht binären Personen zu erstellen noch irgendwelche Listen“, entgegnete die Parlamentarische Staatssekretärin im BMI, Daniela Ludwig (CSU). Das BMI setzte lediglich das von der Vorgängerregierung „unter sehr großem Beifall einer breiten Öffentlichkeit“ beschlossene Gesetz um, sagte sie. Aktuell gebe es schon ein automatisiertes Verfahren, das dazu diene, Verwaltungsregister immer aktuell zu halten. Die Verordnung regle nun die Aktualisierung der Daten im Hinblick auf Änderungen beim Geschlechtseintrag. „Und das ausschließlich auf Grundlage des Selbstbestimmungesetzes“, betonte Ludwig. Die den Petenten begleitende Journalistin Julia Monro sprach von einem „Systemwechsel bei der Datenerfassung“. Aus einer anlassbezogenen Datenabfrage werde eine anlasslose Datenerfassung - also eine Art Vorratsdatenspeicherung. „Das ist meines Erachtens ein ganz großer Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung“, sagte sie. Zum Vorwurf, die Daten würden an alle möglichen Behörden weitergegeben, sagte BMI-Staatsministerin Ludwig, im Meldegesetz sei zum einen die Protokollierungspflicht bei Datenzugriff geregelt. Sobald ein rechtswidriger Zugriff passiere, werde das bemerkt und verfolgt, sagte sie. Es gebe zudem Auskunftsrechte für die Betroffenen darüber, „wer auf ihre Daten und warum zugegriffen hat“. Die nötige Transparenz und der Schutz jedes einzelnen Datensatzes sei durch das „sehr, sehr gute Meldegesetz“ gegeben. Monro überzeugte dies Argumentation nicht. Paragraf 10 Absatz 1 Satz 2 Selbstbestimmungsgesetz sei so zu verstehen, dass die alten Daten - wie etwa im Grundbuch nach dem Verkauf eines Grundstücks - abgelegt werden und damit erhalten bleiben. Für sie fühle es sich wie eine „Tatsachenverdrehung“ an, „dass da ein ganz anderer Zweck reininterpretiert wird und daraus ein Auftrag abgeleitet wird, um diese zusätzliche Datenerfassung zu ermöglichen“, sagte sie. [BT hib] [Die BAG EJSA hatte damals begrüßt, dass das „Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag" (SBGG) auf den Weg gebracht wurde.] |
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Armutsbericht: Wohnraum und Bildung im Fokus[23.3.] Für eine wirksame Armutsbekämpfung muss Deutschland viel mehr in Bildung und sozialen Wohnraum investieren und die Passgenauigkeit von Sozialleistungen verbessern. Zu diesem Schluss kam eine Mehrheit der Experten in einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales, die sich mit dem „Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung - Lebenslagen in Deutschland“ (21/3250) befasste. Unterschiedliche Ansichten gab es vor allem in der Frage der Armutsdefinition und der Bewertung der Konzentration hoher Vermögen bei einem sehr kleinen Teil der Bevölkerung und dessen Besteuerung. Für das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hob Maximilian Stockhausen hervor, dass eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung der beste Schutz vor Armut sei, aber auch Bildung einen erheblichen Einfluss habe. Kritisch äußerte er sich zu der in der Öffentlichkeit meist benutzten Grenze von 60 Prozent des Medianeinkommens, ab der Armut beginne. Tatsächlich bilde eine reine Einkommensgrenze Armutslagen oft nicht ab. |
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Missbrauchs-Ausmaß bei Vaterschaftsanerkennung umstritten[23.3.] Große Zustimmung und deutliche Ablehnung haben das Meinungsbild der Sachverständigen gekennzeichnet, als es im Innenausschuss um den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Anerkennungen der Vaterschaft“ (21/4081) ging. Während ein Teil der Sachverständigen deutliche Reformbedarfe betonte und den Entwurf grundsätzlich unterstützte, äußerten andere erhebliche rechtliche und praktische Bedenken und lehnten das Vorhaben teilweise grundsätzlich ab. Kritische Stimmen hoben insbesondere schwerwiegende familien-, grund- und menschenrechtliche Probleme hervor. Beanstandet wurde vor allem, dass die Regelungen in das Aufenthaltsrecht verlagert werden sollen, wodurch faktisch ein Sonderrecht für Kinder ausländischer oder binationaler Eltern entstehen könne. Dies könne dazu führen, dass Kinder zeitweise ohne rechtlich abgesicherten zweiten Elternteil bleiben und damit zentrale Rechte wie Unterhalt, Sorge, Erbrecht und soziale Absicherung nicht gewährleistet sind. Befürwortende Einschätzungen betonten hingegen, dass das bestehende Recht unzureichend sei und missbräuchliche Anerkennungen bislang zu leicht möglich seien. Die Einbindung der Ausländerbehörden und die Einführung zusätzlicher Prüfmechanismen könnten bestehende Informationsdefizite beheben, Verfahren vereinfachen und die Rechtssicherheit erhöhen. Auch die vorgesehene Kopplung der Wirksamkeit einer Vaterschaftsanerkennung an die Zustimmung der Ausländerbehörde sowie Möglichkeiten zur Rückabwicklung wurden als sinnvolle Instrumente bewertet. Insgesamt wurde der Gesetzentwurf von einigen als geeigneter Ansatz zur Balance zwischen dem Schutz familiärer Beziehungen und der Missbrauchsbekämpfung angesehen, während andere ihn als rechtlich problematisch, unverhältnismäßig und potenziell nachteilig für betroffene Kinder und Familien bewerteten. [BT hib] [25.2.] Änderungen bei der Vaterschaftsanerkennung: Der Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz hat in seiner Sitzung am Mittwoch den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Umsetzung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Vaterschaftsanfechtung“ (21/2997, 21/3487) beschlossen. Damit wurde der Weg frei gemacht für die zweite und dritte Lesung der Vorlage. Im Ausschuss stimmten die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD für den noch auf Antrag der beiden Fraktionen geänderten Entwurf. Die Fraktionen von AfD und Die Linke enthielten sich, die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen stimmte gegen die Vorlage. |
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Informations- u. Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V.[23.3.] Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) hat im vergangenen Jahr rund 840.000 Euro Förderung durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend erhalten. Mit diesem Geld wurden zum einen das Onlineformat www.vielfalt-mediathek.de als Begleitprogramm zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt. Zum anderen fand eine indirekte Förderung über das Landesdemokratiezentrum Nordrhein-Westfalen an IDA e. V. für Opfer- und Betroffenenberatung und weitere Maßnahmen statt. Diese Informationen sind Bestandteil einer Antwort (21/4735) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage, in der sich nach der Förderung von IDA e.V. durch den Bund erkundigt wurde. [BT hib] |
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Neue Grundsicherung löst Bürgergeld ab[23.3.] Die Partner einer Bedarfsgemeinschaft können sich grundsätzlich die Betreuung von Kindern zeitlich aufteilen. Sie können sich aber nicht beide für dieselben Zeiträume auf Unzumutbarkeit berufen. Das erläutert die Bundesregierung in einer Antwort (21/4926) auf eine Kleine Anfrage zur Frage der Zumutbarkeit einer Arbeitsaufnahme in der Grundsicherung. Diese Frage werde in einem Beratungsgespräch durch die Integrationsfachkraft geklärt. Die Entscheidung, wer die Kinderbetreuung übernimmt, werde im Datensatz entsprechend dokumentiert, so die Regierung. [18.3.] Die Bundesregierung verteidigt die neue Grundsicherung und die Abschaffung des Bürgergeldes. In einer Antwort (21/4856) auf eine Kleine Anfrage (21/4481) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schreibt sie unter anderem: „Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist grundsätzlich jede Arbeit zumutbar. Die Ausnahmen hierzu sind in Paragraf 10 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) geregelt. Demnach ist eine Arbeit nicht allein deshalb unzumutbar, weil sie im Hinblick auf die Ausbildung der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person als geringerwertig anzusehen ist. Ob eine Arbeit unzumutbar ist, ist darüber hinaus immer anhand der konkreten Umstände des Einzelfalls zu prüfen.“ [23.2.] In einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales wurde die geplante neue Grundsicherung der Bundesregierung überwiegend positiv bewertet, zugleich wurden von verschiedenen Institutionen und Akteuren Korrekturen gefordert. (Gegenstand der Anhörung war zum einen der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze (21/3541). Außerdem standen Anträge der Fraktionen der AfD (21/3605; 21/2222), von Bündnis90/Die Grünen (21/3606) und der Fraktion Die Linke (21/3604) zur Diskussion.) [20.2.] Im Jahresdurchschnitt 2024 sind rund 8.300 Bedarfsgemeinschaften (BG) mit minderjährigen Kindern von mindestens einer Leistungsminderung betroffen gewesen, davon rund 3.700 Alleinerziehende-BG und rund 4.600 Partner-BG. Rund 16.800 minderjährige Kinder waren davon betroffen. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/4288) auf eine Kleine Anfrage (21/4019) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die durchschnittliche Leistungsminderung betrug den Angaben zufolge 63 Euro. |
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Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.[23.3.] Die Förderung des Vereins „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.“ aus Bundesmitteln hat sich im Jahr 2025 auf knapp 423.000 Euro belaufen, eine nichtfiskalische Förderung hat nicht stattgefunden. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4714) auf eine Kleine Anfrage. [BT hib] Selbstbeschreibung des Vereins: Wir stehen für eine offene und demokratische Gesellschaft ein und verteidigen diese gegen Rechtsextremismus. Durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert, setzen wir uns für ein tolerantes und weltoffenes Deutschland ein. Ihre Spende und Mitgliedschaft ist wichtig! |
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Zulassungsstopp für freiwillige Integrationskurse für Asylsuchende[21.3.] Zusammenfassung: Im März 2026 wurde der Zugang zu Integrationskursen für bestimmte Gruppen von Zugewanderten deutlich eingeschränkt. Hintergrund ist eine migrationspolitische Neuausrichtung des Bundesministeriums des Innern und für Heimat, die auf eine stärkere Fokussierung staatlich finanzierter Angebote auf Personen mit dauerhafter Bleibeperspektive sowie auf Einsparungen im Bundeshaushalt abzielt. Bereits seit Ende November 2025 werden faktisch keine Berechtigungsscheine mehr für die freiwillige Teilnahme an Integrationskursen ausgestellt. Parallel dazu zeigt sich eine Verschiebung der Förderprioritäten: Der Haushaltsansatz für Berufssprachkurse wurde für 2026 deutlich erhöht – von 310 Millionen Euro auf 450 Millionen Euro. Die Bundesregierung erwartet hier weiterhin eine hohe Nachfrage, unter anderem aufgrund von Nachholeffekten. Um die Mittel einzuhalten, bleibt eine Kontingentierung bestehen, allerdings auf höherem Niveau als im Jahr 2025. Insgesamt verdeutlicht die Entwicklung eine politische Schwerpunktverlagerung, die von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD getragen wird, während insbesondere Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke grundlegende integrationspolitische Bedenken äußern. [BT hib, neueLandschaft, ZEIT, RND] [4.3.] BT-Meldung: Die Sicherstellung der Qualität von Integrationskursträgern war ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/4545) auf eine Kleine Anfrage. Danach wird die Qualität des Kursträgers im Allgemeinen sowie die des Unterrichts im Speziellen „durch das Trägerzulassungsverfahren initial sichergestellt und während der befristeten Zulassungsdauer durch unangekündigte Kurs- und Verwaltungsprüfungen kontrolliert“. Daneben sind den Angaben zufolge alle Träger verpflichtet, „hohe qualitative Mindeststandards einzuhalten, die im Zulassungsverfahren, in den allgemeinen Nebenbestimmungen zum Zulassungsbescheid (veröffentlicht auf der Internetseite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge) sowie in den Kurskonzepten vorgegeben werden“, wie die Bundesregierung weiter ausführt. Dazu zählten unter anderem bestimmte Zusatzqualifizierungen für vom Träger eingesetzte Lehrkräfte. Diese Qualitätsstandards werden laut Vorlage kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt. [4.3.] BT-Meldung: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist im Innenausschuss mit einem Antrag (21/4280) gescheitert, den „Zulassungsstopp zu Sprach- und Integrationskursen“ aufzuheben. Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU/'CSU und SPD sowie der AfD-Fraktion lehnte das Gremium die Vorlage ab, für die neben den Grünen auch die Fraktion Die Linke votierte. Darin schreibt die Grünen-Fraktion, das Bundesinnenministerium habe am 9. Februar gegenüber den Trägern der Integrations- und Sprachkurse in einem Rundschreiben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) verkündet, „dass bis Ende des Jahres keine Zulassungen nach Paragraf 44 Absatz 4 Aufenthaltsgesetz erteilt werden“. Zugleich fordert sie die Bundesregierung auf, die Aussetzung der Zulassungen „sofort zurückzunehmen und zügig über Zulassungsanträge zu bescheiden“. Der Zulassungsstopp sei „integrationspolitisch kontraproduktiv, arbeitsmarktpolitisch ineffizient und gesellschaftlich schädlich“, kritisieren die Grünen-Abgeordneten in der Vorlage. Sprache sei der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und eröffne Zugang zu Bildung, sozialen Kontakten und Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Auf Grund der Aussetzung der Zulassungen werde 129.500 Personen und damit 40 Prozent der potenziellen Teilnehmer der Zugang zum Sprach- und Integrationskurs verwehrt bleiben. Von dieser Maßnahme seien insbesondere ukrainische Geflüchtete mit vorübergehendem Schutzstatus betroffen. |
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Mehr Schutz vor digitaler Gewalt[20.3.] Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Hass, Deepfakes und Beleidigungen im Netz treffen vor allem Frauen. Wir müssen sie besser schützen – als Staat und als Gesellschaft. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig erklärt, was der kommende Gesetzentwurf dazu konkret vorsieht. [zum Instagram-Video] |
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Zunahme von Autismus-Spektrum-Störungen bei Kindern/ Jugendlichen[20.3.] Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren hat die Zahl der ambulanten Diagnosen von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) und ihr Anteil an allen dokumentierten Diagnosen psychischer Störungen zwischen 2012 und 2024 zugenommen. Das geht aus der Antwort (21/4918) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. |
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Angaben zu wohnungslosen jungen Menschen[20.3.] In der Bundesrepublik Deutschland waren Ende Januar 2025 137.125 Menschen unter 18 Jahren ohne Wohnung. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (21/4671) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4223) hervor. Die Zahl der Wohnungslosen im Alter von 18 bis 25 Jahren wird mit 55.675 angegeben. Der Nationale Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit bündele erstmals die Anstrengungen von Bund, Ländern, Kommunen sowie Zivilgesellschaft und Wissenschaft, um Wohnungslosigkeit in Deutschland bis 2030 zu überwinden, schreibt die Bundesregierung in der Antwort. [BT hib] |
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Dublin-Überstellungen, unerlaubte Einreisen, Zurückweisungen, Resettlement, Abschiebungen[20.3.] Überstellungen von Asylbewerbern im Rahmen des sogenannten Dublin-Systems sind ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/4911) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4008). Danach kam es im vergangenen Jahr zu insgesamt 35.942 Übernahmeersuchen von Deutschland an die Mitgliedstaaten. Die Zahl der Zustimmungen lag dabei bei 23.912 und die der erfolgten Überstellungen bei 5.377, wie aus der Antwort weiter hervorgeht. [19.3.] Um die Aufnahme von Resettlement-Flüchtlingen sowie Humanitäre Aufnahme geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/4904) auf eine Kleine Anfrage. Danach sind im vergangenen Jahr 2.230 solcher Schutzberechtigter aufgenommen worden, „von denen 1.323 unter der vormaligen Bundesregierung eingereist sind“. [6.3./17.2.] Im vergangenen Jahr sind laut Bundesregierung insgesamt 22.787 Abschiebungen vollzogen worden, wie die Bundesregierung in ihren Antworten (21/4403, 21/4103) auf zwei Kleine Anfragen schreibt. Davon erfolgten 19.897 Abschiebungen auf dem Luftweg, 2.813 auf dem Landweg und 77 auf dem Seeweg. Wiederum scheiterten im Jahr 2025 insgesamt 32.855 Abschiebungen vor der Übergabe an die Bundespolizei und „1.152 Abschiebungen nach (441 während) der Übergabe an die Bundespolizei“. |
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Institutionellen Rassismus bekämpfen[19.3.] „Institutionellen Rassismus bekämpfen - Handlungsempfehlungen der Studie ,Institutionen und Rassismus' umsetzen“ lautet der Titel eines Antrags der Fraktion Die Linke (21/4751), der am 19.3.26 erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums stand. (→ Beratung siehe BT-Plenarprotokoll 21/65, S. 7865B-7872A) |
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Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten[19.3.] Das Gesetz zur Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten ist nach bisheriger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts Berlin mit höherrangigem Recht vereinbar. Darauf verweist die Bundesregierung in der Antwort (21/4915) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4189). |
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Kosten für Kinder sind steuerlich zu berücksichtigen[19.3.] Steuerpflichtige mit Kindern sind wegen ihrer Betreuungspflichten, die ihre Arbeitskraft oder ihre Zahlungsfähigkeit beanspruchen, im Vergleich zu Steuerpflichtigen ohne Kinder steuerlich weniger leistungsfähig. Darauf weist die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4852) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4483) hin und bezieht sich dabei auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG). Würde der auf der elterlichen Pflicht zur Erziehung und Betreuung ihrer Kinder beruhende Bedarf bei der Bemessung der Einkommensteuer außer Betracht gelassen, wären die Eltern gegenüber kinderlosen Steuerpflichtigen benachteiligt, da deren Leistungsfähigkeit nicht durch die Erfüllung elterlicher Pflichten gemindert werde. Das Gebot der horizontalen Gleichheit wäre verletzt, schreibt die Regierung. |
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Bundesförderung für gemeinnützigen u. sozialen Wohnungsbau & faire Mieten[19.3.] Die Bundesregierung prüft derzeit verschiedene Möglichkeiten, um die am 1. Januar 2025 in den Katalog der gemeinnützigen, die Allgemeinheit fördernden Zwecke in die Abgabenordnung (AO) aufgenommene Förderung wohngemeinnütziger Zwecke (Neue Wohngemeinnützigkeit - NWG) zu befördern. Wie es in der Antwort der Regierung (21/4908) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/die Grünen (21/4553) heißt, wird auch geprüft, wie der in der NWG geforderte Abstand zur marktüblichen Miete (in der Regel bestimmt durch die ortsübliche Vergleichsmiete) im Einzelnen konkret und rechtssicher festgelegt werden könne. Eine bundesweite Differenz zu den Mieten der als gemeinnützig bezeichneten Wohnungsunternehmen lasse sich nicht ermitteln, da diese immer im Einzelfall zu bestimmen wären. Siehe auch: [26.2.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert in einem Antrag „Faire Mieten jetzt - Schutz und Aufklärung für Mieterinnen und Mieter“ (21/4282) eine „bundesweite Informationskampagne zum Mietrecht“ sowie eine Verschärfung der Mietpreisbremse. Wohnen sei ein „Grundbedürfnis und Voraussetzung für soziale Teilhabe“, heißt es in der Vorlage. Steigende Mieten führten zunehmend zu sozialer Spaltung und existenziellen Notlagen. Anpassungen fordern die Grünen auch bei den Regelungen zur Mieterhöhung bei Indexmieten und beim Mietwucherparagrafen. Der Antrag wurde im Bundestagsplenum beraten und federführend in den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz überwiesen. [26.2.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat einen Gesetzentwurf „zur Stärkung des sozialen Mietrechts“ (21/4268) vorgelegt. Ziel ist es, die Mietpreisbremse zu entfristen und Umgehungsmöglichkeiten insbesondere bei möblierten Wohnungen und Kurzzeitmietverträgen einzuschränken. Zur Begründung verweist die Fraktion auf die Lage auf dem Mietmarkt und die geringe Wirksamkeit der bestehenden Regelungen zur Mietpreisbremse. |
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Asylberechtigte, Asylentscheidungen, Verfahrensdauer, Kirchenasyl, Kosten freiwilliger Ausreisen[18.3.] Ende vergangenen Jahres haben in Deutschland rund 43.600 asylberechtigte Ausländer gelebt. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/4644) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/3782) hervor. Danach waren zum Stichtag 31. Dezember 2025 im Ausländerzentralregister (AZR) 43.606 Menschen mit einer Asylberechtigung erfasst. Die drei Hauptherkunftsländer waren demnach die Türkei mit 11.268 Asylberechtigten, Afghanistan mit 5.247 Betroffenen und Iran mit 4.696 Personen. [2.3.] Asylentscheidungen des Bamf im Jahr 2025: Im vergangenen Jahr sind laut Bundesregierung 4.124 Menschen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) als asylberechtigt anerkannt worden, während 66.035 Flüchtlingsschutz und 5.130 subsidiären Schutz erhielten. Ein Abschiebungsverbot gemäß Paragraph 60 V/VII des Aufenthaltsgesetzes wurde in 12.105 Fällen festgestellt, wie aus der Antwort der Bundesregierung (21/4448) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/3695) weiter hervorgeht. [26.2.] Im vergangenen Jahr haben sich laut Bundesregierung insgesamt 2.254 Menschen in Deutschland im Kirchenasyl befunden. Im Jahr davor lag diese Zahl bei 2.966 nach 2.703 im Jahr 2023, wie aus der Antwort der Bundesregierung (21/4398) auf eine Kleine Anfrage weiter hervorgeht. [21.2.] Zum Stichtag 31. Dezember 2025 sind im Ausländerzentralregister (AZR) laut Bundesregierung 338.673 Menschen mit einer Ausweisungsverfügung erfasst gewesen. Davon waren 36.533 als aufhältig und 302.140 als nicht aufhältig erfasst, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4261) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/3949) weiter ausführt. Zu 8.624 aufhältigen Personen, gegen die eine Ausweisungsverfügung erging, war danach eine Duldung nach Paragraf 60a des Aufenthaltsgesetzes gespeichert. [11.2.] Über die durchschnittliche Dauer von Asylverfahren in Deutschland berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3999) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/3437). Danach betrug im vergangenen Jahr die durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer behördlichen Entscheidung 12,2 Monate. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer unanfechtbaren (rechts- oder bestandskräftigen) Entscheidung lag den Angaben zufolge im ersten Halbjahr 2025 bei 18,4 Monaten. |
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Ausschuss lehnt Antrag zur Reform des Staatsbürgerschaftsrechts ab[18.3.] Die AfD-Fraktion ist im Innenausschuss mit einem Antrag (21/4466) für eine „umfassende Reform des Staatsbürgerschaftsrechts“ gescheitert. Mit den Stimmen aller anderen Fraktionen lehnte der Ausschuss die Vorlage ab. Hierin forderte die Fraktion, die „Ampelreformen von 2024“ rückgängig zu machen und insbesondere die regelmäßige Zeit bis zur Einbürgerung wieder auf acht Jahre zu erhöhen. |
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Bundesrat& Sozialverbände kritisieren, Regierung verteidigt Rechtskreiswechsel für Ukrainer*innen[18.3.] Die Bundesregierung weist Bedenken am Rechtskreiswechsel für nach April 2025 eingereiste ukrainische Geflüchtete als unbegründet zurück. In einer Antwort (21/4893) auf eine Kleine Anfrage (21/4480) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schreibt sie unter anderem, dass der Übergang der Zuständigkeit auf die Leistungsbehörden nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) „so wenig verwaltungsaufwändig wie möglich“ umgesetzt werde. Eine rückwirkende Verrechnung zwischen den Jobcentern oder den Trägern der Sozialhilfe sowie den Leistungsbehörden nach dem AsylbLG sei - auch um Bürokratie zu vermeiden - nicht vorgesehen. „Zudem tragen die im Gesetzentwurf vorgesehenen Übergangsregelungen dazu bei, dass sich die bisher für Geflüchtete aus der Ukraine zuständigen Behörden auf die neue Rechtslage einstellen können und keine Bescheide aufheben müssen, deren Bewilligungszeitraum in der dreimonatigen Übergangsfrist endet“, heißt es in der Antwort weiter. [23.2.] In einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales wurde der geplante Wechsel ukrainischer Geflüchteter vom Bürgergeld in das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) überwiegend kritisch bewertet. (Grundlage war ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (21/3539), wonach Geflüchtete aus der Ukraine mit Aufenthaltsrecht nach der sogenannten Massenzustromrichtlinie, die nach dem 1. April 2025 nach Deutschland eingereist sind, künftig Leistungen nach dem AsylbLG erhalten sollen. Damit soll eine Ausnahmeregel für geflüchtete Ukrainer beendet werden, wonach sie, anders als Geflüchtete aus anderen Ländern, Bürgergeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) bezogen haben.) [12.2.] Der Bundesrat kritisiert die geplanten Neuregelungen im Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Die Stellungnahme liegt nun als Unterrichtung (21/4086) vor. |
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Bilanz des Programms zu Migration und Diaspora[18.3.] Für das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierte Programm Migration und Diaspora (PMD) hat die Bundesregierung zwischen Mai 2019 und Juli 2023 rund 89,25 Millionen Euro aufgewendet. Partnerländer seien unter anderem Albanien, Georgien, Marokko und die Ukraine gewesen, heißt es in einer Antwort (21/4663) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage. |
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Aufwertung des Tages der Demokratiegeschichte[18.3.] Nach dem Willen der Koalitionsfraktionen soll der Tag der Demokratiegeschichte aufgewertet werden. In einem gemeinsamen Antrag (21/4743) fordern die CDU/CSU- und die SPD-Fraktion die Bundesregierung auf, den 18. März als einen zentralen jährlichen Tag zur Feier der deutschen Demokratie- und Freiheitsgeschichte zu würdigen und zu begehen. Die Organisation soll bei der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte liegen. [Siehe auch: Veröffentlichung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages vom 17.3.: Tag der Demokratiegeschichte – erster bundesweiter Aktionszeitraum zum 18. März in der deutschen Geschichte] [12.3.] Bundestagspräsidentin Julia Klöckner: „Demokratie möglich machen, das ist unsere Aufgabe im Deutschen Bundestag. Demokratie gibt nicht einzelne Meinungen vor, sondern ist der Rahmen, in dem Meinungen ausgetauscht und Mehrheiten gewonnen werden. Das ist und bleibt kein Selbstläufer. Noch im 19. und 20. Jahrhundert – und noch bis vor wenigen Jahrzehnten in der ehemaligen DDR – kämpften Bürgerinnen und Bürger für Freiheit und Demokratie und widersetzten sich Totalitarismus. In ihrer Verantwortung stehen wir heute. Denn Demokratie ist kein Dienstleistungsunternehmen, ist nichts, was andere für uns machen. Jede Generation steht in der Pflicht, sich ihr Verständnis von Demokratie neu zu erarbeiten. Möge der bundesweite Tag der Demokratiegeschichte unseren Blick und unser Bewusstsein dafür schärfen.“ [BT] |
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Gesetz gegen einschüchternde Klagen[17.3.] In einer Anhörung im Rechtsausschuss wurde ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Schutz vor sogenannten SLAPP-Klagen unterschiedlich bewertet. Ziel des Gesetzes ist es, Personen, die sich öffentlich äußern, besser vor missbräuchlichen Klagen zu schützen, die darauf abzielen, sie durch finanziellen und zeitlichen Druck zum Schweigen zu bringen. |
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Regelungen zu geschlechtergerechter Schreibweise in Bundesbehörden[17.3.] Die Regelungen zur geschlechtergerechten Schreibweise gelten für alle Bundesbehörden - unabhängig von der Ausgestaltung innerbehördlicher Standards. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4819) auf eine Kleine Anfrage mit und listet umfassend Details zur Verwendung geschlechtsinklusiver Sprache in der internen und externenen Kommunikation in obersten Bundesbehörden, in unmittelbar nachgeordneten Geschäftsbereichsbehörden sowie in Bundesanstalten auf. |
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Rassismus als gesamtgesellschaftliche Herausforderung[17.3.] Die Bundesregierung zieht eine positive Bilanz beim Kampf gegen Rechtsextremismus in den vergangenen Jahren und verweist auf Erfolge verschiedener Maßnahmen. In einer Antwort (21/4825) auf eine Kleine Anfrage (21/4478) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen begründet sie das unter anderem damit, dass bei der Umsetzung des „Aktionsplans gegen Rechtsextremismus“ und der„13 Maßnahmen gegen Rechtsextremismus“ als dessen inhaltliche Fortschreibung „wesentliche Wegmarken“ erreicht worden seien. Diese beiden Strategiepläne würden repressive und präventive Maßnahmen im Kampf gegen den Rechtsextremismus bündeln. „Dieser bleibt für Staat und Gesellschaft eine dauerhafte Aufgabe und Verpflichtung“, schreibt die Regierung. Sie bezieht sich dabei unter anderem auf Erfolge bei der Zerschlagung rechtsextremer Netzwerke, die Entwaffnung von Rechtsextremisten, die Entfernung von Verfassungsfeinden aus dem öffentlichen Dienst oder den Schutz von Mandatsträgern. |
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KJH obliegt jeweiligen Jugendbehörden in den Ländern[13.3.] Die Fraktion Die Linke hat eine Kleine Anfrage (21/4197) zu den „Hilfen zur Erziehung“ und Berichten über Zahlungsverzögerungen durch Jugendämter gestellt. Sie möchte von der Bundesregierung unter anderem erfahren, ob ihr Fälle bekannt sind, in dem die Unterbringung und Versorgung junger Menschen nach Paragraf 34 SGB VIII (Achtes Buch Sozialgesetzbuch) aufgrund von Zahlungsverzögerungen oder ausbleibender Zahlungen durch Träger der freien Jugendhilfe beendet wurden. Die Bundesregierung schreibt sie in ihrer Antwort (21/4606), dass sie keine Kenntnis hat von systematischen Zahlungsverzögerungen an leistungserbringende Träger der Erziehungshilfe im Rahmen von Hilfen zur Erziehung nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII). Weiter schreibt die Regierung: „Die Ausführung und Umsetzung der Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe obliegt aufgrund der Kompetenzordnung des Grundgesetzes den jeweiligen Jugendbehörden in den einzelnen Ländern. Die Bundesregierung äußert sich daher nicht zu Fragen der konkreten Ausführung der Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe.“ |
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"Allianz für faire Fachkräftegewinnung" gestartet[12.3.] BMZ: Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan [Keynote] stellt gemeinsam mit Vertreter*innen aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbänden die Initiative „WE-Fair“ vor. Ziel der Allianz ist eine faire und nachhaltige Fachkräftegewinnung – mit Vorteilen für Deutschland, die Fachkräfte und ihre Herkunftsländer. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan: „Deutschland braucht qualifizierte Fachkräfte. Die Rekrutierung aus Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika wird für die deutsche Wirtschaft immer wichtiger. Mit vielen Ländern arbeiten wir bereits eng zusammen und unterstützen sie dabei, Fachkräfte auszubilden. Jetzt starten wir gemeinsam mit der deutschen Privatwirtschaft eine neue Fachkräfteallianz. Unser Ziel ist ein dreifacher Gewinn: für den Wirtschaftsstandort Deutschland, für die Menschen, die zu uns kommen, und für ihre Herkunftsländer.“ An der Fachkräfteallianz „WE‑Fair: Wirtschaft und Entwicklungspolitik für faire Fachkräftegewinnung“ beteiligen sich als Gründungsmitglieder unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und deutsche Unternehmen wie DHL, der Personaldienstleister Randstad und der Maschinenbauer Klein. Am heutigen Start der Initiative nehmen rund 120 Vertreter*innen von Unternehmen, Kammern und Verbänden, Diaspora-Organisationen und Gewerkschaften teil. Die international ausgerichtete Fachkräfteallianz ist Teil des umfassenden Engagements der Bundesregierung zur Fachkräftesicherung. Als weiteren Baustein startet das Bundesarbeitsministerium (BMAS) sogenannte Regionale Fachkräftewerkstätte in Deutschland. Sie vernetzen wichtige Akteure vor Ort und fördern den Austausch. Die erste dieser Regionalen Fachkräftewerkstätten startet ebenfalls heute. [Weitere Informationen: BMZ] |
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Flexibilisierung beim Besserstellungsverbot[12.3.] Erweiterung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes: Damit das deutsche Wissenschaftssystem im internationalen Wettbewerb bestehen kann, plant die Bundesregierung eine Erweiterung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes. Mit dem eingebrachten Gesetzentwurf (21/4500) sollen künftig auch projektgeförderte gemeinnützige Forschungseinrichtungen vom Besserstellungsverbot ausgenommen werden. Bislang galt diese Ausnahme nur für im Gesetz explizit genannte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Durch diese Flexibilisierung beim Besserstellungsverbot können gemeinnützige Forschungseinrichtungen ihre Forschenden künftig besser bezahlen als vergleichbare Bundesbeschäftigte. Außerdem müssten durch die Flexibilisierung künftig keine Einzelanträge mehr gestellt und geprüft werden, was einen Beitrag zur Entbürokratisierung leiste, heißt es in dem Entwurf. Der Bundesrat kritisiert in seiner beigefügten Stellungnahme, dass „die Einschränkung der geplanten Abweichungsmöglichkeit vom Besserstellungsverbot auf ausschließlich projektförmig vom Bund geförderte gemeinnützige Forschungseinrichtungen“ eine Reihe von außeruniversitären Forschungseinrichtungen auslasse. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Bundesrat seinen eigenen Entwurf (21/1393) zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes vorgelegt. [Vgl. hib-Meldung zum Gesetzentwurf des Bundesrates] |
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Geschlechterneutralität des Einkommensteuerrechts[11.3.] Bei einer „isoliert rechtstechnischen Betrachtung“ ist das deutsche Einkommensteuerrecht geschlechterneutral. Dies schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4710) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4258). Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften hätten die freie Wahl, sich entweder zusammen oder getrennt zur Einkommensteuer veranlagen zu lassen, erläutert die Bundesregierung. Im Falle der Zusammenveranlagung komme das Splittingverfahren zur Anwendung. „Ehepaare bilden - anders als nicht verheiratete Paare - eine rechtlich verbindliche Unterhalts- und Verantwortungsgemeinschaft. Die eheliche Gemeinschaft begründet die gemeinsame steuerliche Leistungsfähigkeit, die durch das Splittingverfahren auch im Sinne des Artikel 6 Absatz 1 Grundgesetz zum Schutz und Förderung der Ehe abgebildet wird“, heißt es in der Antwort. Wie die Bundesregierung weiter schreibt, ist die Gleichstellung der Geschlechter ein wichtiges Ziel der Bundesregierung. Sie sei im Koalitionsvertrag als eine zentrale Frage der Gerechtigkeit fest verankert. Gesetzentwürfe würden stets einer gleichstellungspolitischen Relevanzprüfung unterzogen. Die gleichstellungspolitische Wirkung der Steuerpolitik werde im Rahmen von Forschungsvorhaben für die jeweiligen Reformoptionen regelmäßig wissenschaftlich überprüft. |
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Erfassung von Sozialleistungen[11.3.] Die Zusammenstellung der Sozialleistungen im Sozialbudget erfolgt anhand internationaler Standards zur Erfassung und Klassifikation von Sozialleistungen. Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/4569) auf eine Kleine Anfrage. Darin war die Bundesregierung nach einer Bestandsaufnahme der Sozialleistungen auf Bundesebene gefragt worden. |
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Rekrutierung Minderjähriger durch Organisierte Kriminalität[10.3.] Um die Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen durch Strukturen der Organisierten Kriminalität (OK) geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/4452) auf eine Kleine Anfrage. Danach lässt sich dieses Phänomen seit einigen Jahren international beobachten. |
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Betroffenenschutz bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit[9.3.] Dem Bundeskriminalamt wurden von 2015 bis 2024 insgesamt 1.994 Opfer von Arbeitsausbeutung gemeldet. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4667) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4216) mit. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) kooperiere im Rahmen der Bekämpfung des Menschenhandels, der Zwangsarbeit und der Arbeitsausbeutung mit einer Vielzahl regionaler, örtlicher sowie landes- und bundesweit agierender Fachberatungsstellen, teilt die Regierung weiter mit. Ein Teil der Kooperationspartner wird in der Antwort aufgeführt. Zudem wird über die öffentliche Förderung von Kooperationspartnern berichtet. |
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Förderung der Kommunen u. Stärkung der Demokratie gefordert[6.3.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat in einem Antrag (21/4393) ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Förderung der Kommunen und zur Stärkung der Demokratie vorgelegt. Darin heißt es, die Kommunen seien die Herzkammern des demokratischen Zusammenlebens. Für einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt würden lebendige und lebenswerte Stadt- und Dorfgesellschaften gebraucht, „die ein gutes und vielfältiges sowie gewalt- und diskriminierungsfreies Miteinander fördern“. Die Orte des Miteinanders und die Stabilität der Demokratie seien jedoch gefährdet. Viele Menschen seien frustriert davon, dass ihre Probleme vor Ort nicht gelöst würden. Dies werde auf eine fehlende staatliche Handlungsfähigkeit zurückgeführt. |
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Bundesprogramm ,,Demokratie leben!" - künftig mehr Transparenz bei Mittelverwendung[4.3.] Um eine Weiterentwicklung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/5106) auf eine Kleine Anfrage. Darin heißt es, die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien (CDU), habe im Sommer 2025 bekannt gegeben, dass das von ihrem Ressort verantwortete Programm reformiert werden solle. In einem Interview habe sie von einem "Transparenzproblem" des Programms gesprochen. |
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Demokratiefördergesetz gefordert[4.3.] Die Fraktion Die Linke fordert von der Bundesregierung mehr Einsatz für die Demokratie. In ihrem Antrag (21/4455), der am 4.3. im Bundestagsplenum beraten wurde, stellt die Fraktion fest: „Wenn mittlerweile über 30 Prozent der Deutschen verhalten bis offen diktaturaffin sind, ist dies eine bedrohliche Tatsache. Fortwährend wird die Demokratie in Deutschland insbesondere von rechtsextremen Kräften immer häufiger in Frage gestellt und unterminiert.“ |
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Gesetz zur Stärkung der Jugendarbeit im Ganztag beschlossen[4.3.] Der Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat einen Gesetzentwurf der Bundesregierung (21/3193) „zur Stärkung der Jugendarbeit im Ganztag“ während der Schulferien in leicht geänderter Fassung beschlossen. Für den Entwurf stimmten die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD. Die Fraktionen der AfD und Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich. Die Linke stimmte gegen den Entwurf. |
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Bundesrat schlägt Änderung im Gewaltschutzgesetz vor[4.3.] Opfern häuslicher Gewalt soll nach Willen des Bundesrates künftig im Gewaltschutzgesetz die Möglichkeit eingeräumt werden, die Zustimmung des Täters zur Kündigung des gemeinsamen Mietvertrags verlangen zu dürfen. Die Regelung soll als Alternative zur bislang möglichen Zuweisung der gemeinsam genutzten Wohnung in dem Gesetz aufgenommen werden, wie die Länderkammer in ihrem Entwurf für ein Gesetz „zur Änderung des Gewaltschutzgesetzes“ (21/4499) ausführt. |
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Gewaltschutz/ Elektron. Aufenthaltsüberwachung bei Hochrisikofällen häusl./partnerschaftl. Gewalt[4.3.] In einer Anhörung im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz wurde der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur elektronischen Aufenthaltsüberwachung bei Hochrisikofällen häuslicher und partnerschaftlicher Gewalt sowie zur verpflichtenden Täterarbeit (21/4082) grundsätzlich positiv bewertet. Sachverständige aus Justiz, Polizei und Verbänden betonten jedoch, dass für eine wirksame Umsetzung ergänzende Maßnahmen erforderlich seien, insbesondere einheitliche Kriterien zur Gefährdungsanalyse, strukturiertes Fallmanagement sowie eine bessere personelle und technische Ausstattung der zuständigen Behörden und entsprechende Fortbildungen. Die Bundesrechtsanwaltskammer bewertete den Gesetzentwurf als Stärkung des Opferschutzes und unterstützte sowohl die elektronische Aufenthaltsüberwachung als auch die verpflichtende Täterarbeit, da diese auch das Sicherheitsgefühl der Betroffenen erhöhen könne. Der Deutscher Richterbund hob hervor, dass klare gesetzliche Vorgaben für die Einordnung von Hochrisikofällen notwendig seien und verwies auf einen steigenden Arbeitsaufwand für Gerichte und Behörden. Auch aus der Justiz wurde zusätzlicher Anpassungsbedarf im Gesetz benannt, insbesondere zur genaueren Festlegung der Anwendungsfälle. Der Deutscher Juristinnenbund äußerte sich zurückhaltender zur elektronischen Aufenthaltsüberwachung und bewertete diese ohne Einbettung in ein umfassendes Risiko- und Fallmanagement als nicht ausreichend wirksam. Täterarbeit wurde hingegen als zentrale Maßnahme hervorgehoben, wobei Defizite bei Verfügbarkeit, Finanzierung und Standardisierung benannt wurden. Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt e. V. betonte, dass technische Maßnahmen nur einen kleinen Teil der Fälle betreffen und forderte vor allem den Ausbau niedrigschwelliger Unterstützungsangebote sowie Verbesserungen im Kindschaftsrecht. Der Weißer Ring unterstützte die Einführung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung als wirksamen Schutzansatz. Die Gewerkschaft der Polizei befürwortete die Maßnahmen ebenfalls, verwies jedoch auf den erheblichen zusätzlichen Aufwand und die Notwendigkeit ausreichender Ressourcen sowie einheitlicher Standards. Politisch lagen neben dem Gesetzentwurf der Bundesregierung weitere Initiativen vor, darunter ein Entwurf des Bundesrates sowie ein Antrag der Die Linke, die eine umfassendere Gesamtstrategie zum Schutz vor häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt fordert, sowie Vorschläge der Bündnis 90/Die Grünen zur Weiterentwicklung des Gesetzentwurfs. [zu gesamten Meldung] (Zur Anhörung lagen neben dem Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Einführung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung und der Täterarbeit im Gewaltschutzgesetz“ (21/3068) ein Gesetzentwurf des Bundesrates „zur Effektivierung des Gewaltschutzes in Hochrisikofällen“ sowie ein Antrag der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Für eine Gesamtstrategie zum Schutz vor häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt anstelle von isolierten Einzelmaßnahmen“ (21/3918) vor. Darüber hinaus lagen ein Änderungs- und ein Entschließungsantrag der Grünen zum Gesetzentwurf der Bundesregierung vor. Siehe auch: [28.2.] „Das Parlament“: Fußfessel gegen Gewalttäter: Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Das Parlament“ ist der Kampf gegen häusliche Gewalt. Mit einer elektronischen Aufenthaltsüberwachung will die Koalition insbesondere Frauen besser vor Gewalt schützen. Grünen und Linken reicht das nicht, sie fordern weitergehende Maßnahmen von der Bundesregierung. |
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Erfassung von Sozialleistungen[4.3.] Die Zusammenstellung der Sozialleistungen im Sozialbudget erfolgt anhand internationaler Standards zur Erfassung und Klassifikation von Sozialleistungen. Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/4569) auf eine Kleine Anfrage. Darin hatte die Fraktion von der Bundesregierung eine Bestandsaufnahme der Sozialleistungen auf Bundesebene erfragt. |
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Krankenhausanpassungsgesetz gebilligt[4.3.] Das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG vom 3.11.25), (ugs. Krankenhausanpassungsgesetz), hat im Gesetzgebungsprozess erhebliche Kritik hervorgerufen. Die Reform soll die 2024 beschlossene Krankenhausreform nachjustieren, stößt aber bei Ländern, Kassen und Leistungserbringern sowie Oppositionsfraktionen auf Widerstand. |
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Mobilität für Menschen mit Behinderung - Digitale ÖPNV-Wertmarke[4.3.] Der Petitionsausschuss unterstützt die Forderung, den Schwerbehindertenausweis und die dazugehörige Wertmarke, die zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) berechtigt, in einer digitalen Form bereitzustellen. In der Sitzung am Mittwoch verabschiedete der Ausschuss einstimmig die Beschlussempfehlung an den Bundestag, eine dahingehende Petition der Bundesregierung mit dem höchstmöglichen Votum „zur Berücksichtigung“ zu überweisen. |
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Inklusive Ausgestaltung der Kinder- und Jugendhilfe + Gewaltschutz[3.3.] Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) wird voraussichtlich innerhalb des Jahres 2026 einen Referentenentwurf vorlegen, der die Zusammenführung der Zuständigkeiten für Leistungen der Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen unter dem Dach der Kinder- und Jugendhilfe beinhalten wird. Das schreibt die Regierung in einer Antwort (21/4491) auf eine Kleine Anfrage (21/4094) der Fraktion Die Linke. |
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Nur Schätzungen über verdeckte Armut[3.3.] Die Bundesregierung kann nur schätzen, wie verbreitet die sogenannte verdeckte Armut in Deutschland ist. Personen, die Grundsicherungsleistungen nicht in Anspruch nehmen, könnten statistisch nicht erfasst werden. In welchem Umfang eine Nichtinanspruchnahme bestehe, könne nur auf Basis von Modellrechnungen geschätzt werden. Dabei werde eine mögliche Bedürftigkeit in den Mindestsicherungssystemen auf Basis von Befragungsdaten zu Einkommen und Vermögen simuliert. Dies gehe mit einer hohen Unsicherheit einher, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/4519) auf eine Kleine Anfrage (21/4152) der Fraktion Die Linke. Die Bundesregierung betont in der Antwort zugleich, dass genügend Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten durch Mitarbeitende in den Jobcentern, Beratungsstellen und Ausfüllhilfen existierten. „Sozialleistungsträger sind gesetzlich verpflichtet, umfassend zu beraten und über mögliche Ansprüche aufzuklären. Sollte eine leistungsrechtliche Entscheidung als fehlerhaft angesehen werden, stehen den Betroffenen die Möglichkeiten der Überprüfung einer behördlichen Entscheidung zur Verfügung“, schreibt die Regierung. |
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Zugang zu Elterngeld soll leichter werden[2.3.] Die Bundesregierung bekräftigt ihr Ziel, den Bezug des Elterngeldes zu vereinfachen und zu digitalisieren. Allerdings nennt sie in der entsprechenden Antwort (21/4446) auf eine Kleine Anfrage (21/4062) der Fraktion Die Linke keinen genauen Zeitpunkt dafür. |
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Erweitertes Zeugnisverweigerungsrecht für Sozialarbeiter*innen gefordert[2.3.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert ein Zeugnisverweigerungsrecht für staatlich anerkannte Sozialarbeiter beziehungsweise staatlich anerkannte Sozialpädagogen und für unter Anleitung ehrenamtlich Rechtsberatende. Dazu hat sie einen Gesetzentwurf (21/4290) vorgelegt, der entsprechende Änderungen in Paragraf 53 der Strafprozessordnung vorsieht. „Wo wegen möglicher Zeugnispflicht kein Vertrauen aufgebaut werden kann, kann keine erfolgreiche soziale Arbeit geleistet werden“, schreibt die Fraktion zur Begründung und verweist auf eine aktuelle Debatte zu dem Thema rund um Sozialarbeiter in Fanprojekten. |
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Mehr reproduktive Selbstbestimmung gefordert[27.2.] Die Fraktion Die Linke fordert in einem Antrag (21/4299) mehr Selbstbestimmung in Fragen des Kinderwunsches. Sie stellt darin fest: „Körperliche und sexuelle Selbstbestimmung sind zentrale Voraussetzungen für eine selbstbestimmte Familien- und Lebensplanung, deshalb muss eine Entscheidung gegen eine Schwangerschaft frei von Zwängen möglich sein. Ebenso müssen Menschen sich frei für eine Schwangerschaft und für ein Leben mit Kindern entscheiden können. Von diesem Dreiklang der reproduktiven Gerechtigkeit - das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, das Recht von Schwangeren selbst zu entscheiden, ob sie ein Kind bekommen oder nicht und das Recht auf ein sicheres Leben mit Kindern - ist die Bundesrepublik Deutschland noch weit entfernt.“ |
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Zivile Seenotrettung im Mittelmeer[26.2.] Zivile Seenotrettung im Mittelmeer durch Organisationen mit Sitz in Deutschland im Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 ist das Thema einer Antwort der Bundesregierung (21/4399) auf eine Kleine Anfrage. Demnach haben sich im fraglichen Zeitraum sieben Organisationen an ziviler Seenotrettung im Mittelmeer beteiligt und insgesamt 5.555 Personen gerettet. Vier der Organisationen seien im ersten Quartal 2025 vom Bund gefördert worden. Im Frühjahr 2025 habe die Bundesregierung „die weitere Förderung ziviler Seenotrettungsorganisationen eingestellt“. |
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Stärkung demokratischer Schulen gefordert[26.2.] Die Fraktion Die Linke fordert in einem Antrag (21/4275), die Schulen besser bei der Demokratievermittlung zu unterstützen und demokratische Strukturen an Schulen zu stärken. Sie kritisiert darin, dass die AfD „einen gezielten Angriff auf die demokratische Kultur unserer Schulen“ führe, der Lehrkräfte einschüchtern und demokratiepädagogische Arbeit erschweren solle. Hierfür habe sie in der Vergangenheit unter anderem Denunziationsportale eingerichtet, auf denen Lehrkräfte anonym gemeldet werden sollten. |
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Barrierefreiheit von Arztpraxen[25.2.] Im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wurde einstimmig beschlossen, eine Petition zur besseren Bereitstellung von Informationen über die Barrierefreiheit von Arztpraxen an das zuständige Ministerium weiterzuleiten. |
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Gemeinsames Europ. Asylsystem: Mehr Härte im Asylrecht beschlossen[25.2.] Im Bundestag wurde die Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems beschlossen, wobei die Koalition aus CDU/CSU und SPD die entsprechenden Gesetze verabschiedete. (Konkret verabschiedeten die Abgeordneten zwei Gesetzentwürfe der Bundesregierung zur Anpassung des nationalen Rechts an die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS-Anpassungsgesetz, 21/1848, 21/2460, 21/2669 Nr. 17, 21/4345) und zur Änderung des Ausländerzentralregistergesetzes in Folge der GEAS-Anpassung (AZRG, 21/1850, 21/2462, 21/2669 Nr. 19). Beide Gesetze wurden zuvor im Innenausschuss noch in Teilen geändert (21/4321).) |
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Antrag zu Bafög-Reform abgelehnt[25.2.] Im Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung wurde der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/2234) „Bildung bezahlbar machen - Bafög-Reform jetzt“ debattiert und schließlich - bei Zustimmung der antragstellenden Fraktion und Enthaltung der Linken - mehrheitlich abgelehnt. |
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Altersfeststellungverfahren GEAS-Anpassungsgesetz[24.2.] Um die „Zuständigkeit für das behördliche Verfahren zur Altersfeststellung nach dem GEAS-Anpassungsgesetz“ geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/4316) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4064). Darin schreibt die Bundesregierung, dass sie nicht die Auffassung der Fragesteller teile, es erfolge durch das „Gesetz zur Anpassung des nationalen Rechts an die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ (GEAS-Anpassungsgesetz) oder die EU-Verordnung 2024/1348 eine Übertragung von Zuständigkeiten bei den behördlichen Verfahren zur Altersfeststellung von den Jugendämtern auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Das Primat der Kinder- und Jugendhilfe bleibe unberührt, führt die Bundesregierung aus. |
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Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger im Darknet[23.2.] Die Löschung von Darstellungen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen im Darknet ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/4311) auf eine Kleine Anfrage. Danach ist die Bekämpfung und Verfolgung von Sexualdelikten zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen für die Gefahrenabwehrbehörden und Strafverfolgungsbehörden des Bundes und der Länder „ein wichtiges Anliegen“. |
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Vorstöße zum Aufenthaltsrecht für Jesid*innen[23.2.] In einer Anhörung im Innenausschuss wurde ein Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen (21/795), der sich auf Jesiden mit irakischer Staatsbürgerschaft bezieht, und ein Antrag der Linken (21/3601), in dem es um ein „humanitäres Bleiberecht für jesidische Geflüchtete“ geht, überwiegend positiv bewertet. |
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Von Leistungsminderung betroffene Bedarfsgemeinschaften mit Minderjährigen[20.2.] Im Jahresdurchschnitt 2024 sind rund 8.300 Bedarfsgemeinschaften (BG) mit minderjährigen Kindern von mindestens einer Leistungsminderung betroffen gewesen, davon rund 3.700 Alleinerziehende-BG und rund 4.600 Partner-BG. Rund 16.800 minderjährige Kinder waren davon betroffen. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/4288) auf eine Kleine Anfrage (21/4019) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die durchschnittliche Leistungsminderung betrug den Angaben zufolge 63 Euro. |
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Strategien der Bundesregierung zur Islamismusbekämpfung[20.2.] Über den „Beraterkreis Islamismusprävention und Islamismusbekämpfung“ berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4296) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4028). Danach wurde mit dem Beraterkreis „die Task Force Islamismusprävention in eine dauerhafte Struktur überführt, die zukünftig nicht nur sicherheitspolitische, sondern auch gesellschaftspolitische, integrationspolitische und bildungspolitische Dimensionen umfasst und somit die Bekämpfung des Islamismus als gesamtgesellschaftliche Aufgabe versteht“. |
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Neustart der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ offen[19.2.] Die Bundesregierung prüft derzeit die Umsetzung eines Nachfolgeprogramms zur „Qualitätsoffensive Lehrerbildung (QLB)“. Das schreibt sie in ihrer Antwort (21/4109) auf eine Kleine Anfrage (21/3874) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die QLB ist im Dezember 2023 ausgelaufen, eine Weiterführung wurde in der vergangenen Legislaturperiode nicht vereinbart. Wie aus der Antwort hervorgeht, wurden im Rahmen der QLB bis zum Ende des Förderzeitraums insgesamt 92 Projekte unter Einbindung von 72 lehramtsausbildenden Hochschulen gefördert. Die Regierung verweist in der Antwort mehrfach darauf, dass für die Lehrerausbildung die Länder zuständig sind. |
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Erhöhung der Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz[19.2.] Regierung hat den Unterhaltsvorschuss im Blick: Eine Verlängerung der Verjährungsfrist für rückständige Unterhaltsforderungen eines zahlungspflichtigen Elternteils ist derzeit nicht geplant. Für den ordnungsgemäßen Vollzug seien die nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch geltenden Verjährungsfristen ausreichend, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/4111) auf eine Kleine Anfrage (21/3852) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. |
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Schutz vor Wohnungslosigkeit im Rahmen von Grundsicherung[18.2.] Auch in der neuen Grundsicherung werden die Leistungsbeziehenden ausreichend vor Wohnungslosigkeit geschützt. Das betont die Regierung in einer Antwort (21/4076) auf eine Kleine Anfrage (21/3815) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. |
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Work-and-Stay-Agentur erst am Anfang[17.2.] Der Aufbau der Work-and-Stay-Agentur (WSA) für die erleichterte Einreise ausländischer Fachkräfte hat gerade erst begonnen. Einzelheiten zur Arbeitsweise, der beteiligten Behörden sowie der Verteilung von Kompetenzen könnten deshalb zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/4075) auf eine Kleine Anfrage. Die Regierung verweist jedoch darauf, dass die Ziele der Agentur gestaffelt umgesetzt werden sollen und die Frage der nötigen IT-Infrastruktur in diesem Jahr geklärt werden soll. |
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Einsetzung der Engagementbericht-Kommission angekündigt[16.2.] Die Kommission, die den Fünften Engagementbericht der Bundesregierung verfassen wird, soll in den kommenden Monaten eingesetzt werden. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4171) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/3979) mit. Die Bundesregierung legt einmal in jeder Wahlperiode einen Bericht zum freiwilligen Engagement in Deutschland vor, der von einer unabhängigen Sachverständigenkommission erarbeitet wird und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Engagementpolitik geben soll. Es sei beabsichtigt, heißt es in der Antwort, dass in der Kommission auch wieder Fachwissen aus der zivilgesellschaftlichen Praxis vertreten sei. |
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Nettozuwanderung laut Migrationsbericht 2024 zurückgegangen[13.2.] Als Unterrichtung durch die Bundesregierung liegt der „Migrationsbericht 2024“ (21/4300) vor. Danach ist die Nettozuwanderung nach Deutschland im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 von plus 662.964 auf plus 430.183 Personen zurückgegangen, was einem Rückgang von 35,1 Prozent entspricht. |
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Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Migrationsverwaltung[12.2.] Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf „zur Weiterentwicklung der Digitalisierung in der Migrationsverwaltung“ (21/4080) vorgelegt, der einem verbesserten und beschleunigten Datenaustausch zwischen öffentlichen Stellen im Migrationsbereich dienen soll. Ziel ist es, die Behörden zu entlasten und die Verwaltungsprozesse zu beschleunigen. |
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Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“[11.2.] Vom 1. Januar 2023 bis 30. November 2025 sind bundesweit rund 76.000 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Kommunen, Jobcentern, Migrationsberatungsstellen und Migrantenorganisationen zu Fragen der Fachkräfteeinwanderung und betrieblichen Integration beraten worden. Alle Schulungen wurden auf Deutsch abgehalten. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/4005) auf eine Kleine Anfrage, in der diese nach Einzelheiten des Förderprogramms Integration durch Qualifizierung (IQ) des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefragt hatte. |
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Beirat fordert vereinfachtes Bafög-Verfahren[11.2.] Das Bafög-Verfahren muss nach Ansicht des Beirates für Ausbildungsförderung vereinfacht werden. Dazu seien neben der Veränderung der Formblätter auch gesetzliche Reformen notwendig, heißt es in der Stellungnahme des Beirates zum 24. Bericht zur Überprüfung der Bedarfssätze, Freibeträge sowie Vomhundertsätze und Höchstbeträge nach Paragraf 21 Absatz 2 des Berufsausbildungsförderungsgesetzes (21/3365), wie aus einer Unterrichtung (21/3985) der Bundesregierung hervorgeht. |
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Gewaltschutzkonzepte bei KJH-Angeboten[11.2.] Bei allen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe müssen Schutzkonzepte gegen Gewalt verbindlich entwickelt und angewendet werden. Umgesetzt werden diese dann durch die Länder. Das stellt die Bundesregierung in einer Antwort (21/3995) auf eine Kleine Anfrage klar. |
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Dunkelfeldstudie zu Gewalterfahrungen: Frauen, junge Menschen, Migrant*innen& Queers besonders betroffen[10.2.] BMBFSFJ: "Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag" - Neue Dunkelfeldstudie zu Gewalterfahrungen veröffentlicht: Die neue Dunkelfeld-Studie “Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag (LeSuBiA)” des Bundesfrauenministeriums, Bundesinnenministeriums und Bundeskriminalamts zeigt: Frauen, junge Menschen, Personen mit Migrationshintergrund und Menschen der queeren Community sind besonders oft von Gewalt betroffen. - Bundesfrauenministerin Karin Prien: “Die Zahlen machen sichtbar, was lange im Verborgenen lag: Das Dunkelfeld bei partnerschaftlicher und sexualisierter Gewalt ist riesig. Gewalt ist kein Randphänomen, sie betrifft Millionen Menschen in unserem Land. Fast jede sechste Person erlebt körperliche Gewalt in der Partnerschaft - und 19 von 20 Taten werden nicht angezeigt. Dieses Schweigen ist kein individuelles Versagen, sondern Ausdruck von Angst und offenbar fehlenden Zugängen zu Hilfe. Genau deshalb bauen wir Hürden ab und schaffen mit dem Gewalthilfegesetz ein verlässliches, flächendeckendes Schutznetz. Wir müssen Gewalt verhindern, bevor sie entsteht. Schuld und Scham liegen immer bei den Tätern, niemals bei den Betroffenen.” Frauen und queere Menschen sind besonders betroffen: Ein weiterer zentraler Befund der Dunkelfeldstudie ist, dass Frauen und Männer sowohl von psychischer als auch körperlicher Gewalt in (Ex-)Partnerschaften innerhalb der letzten fünf Jahre ähnlich häufig betroffen waren. Frauen erleiden jedoch im Vergleich zu Männern in Gewaltsituationen mehr Verletzungen, schätzen die Lebensgefahr als größer ein, empfinden stärkere Angst und erleben häufiger verschiedene Formen von Gewalt gleichzeitig. Ausgewählte Erkenntnisse aus LeSuBiA zu einzelnen Gewaltformen im Überblick: Hintergrundinfos: LeSuBiA ist eine Dunkelfeldbefragung zu Gewalt in Deutschland, die von Juli 2023 bis Januar 2025 mit 15.000 Personen (16-85 Jahre) in Deutschland durchgeführt wurde. Sie erfasst umfassend, wie viele Menschen von verschiedenen Formen von Gewalt (Partnerschaft, sexualisiert, Stalking, digital) betroffen sind - auch jenseits polizeilich bekannter Fälle. Durch die Befragung von Männern und Frauen ermöglicht LeSuBiA erstmals detaillierte Geschlechtervergleiche und schließt eine wichtige Datenlücke. Die Ergebnisse sollen als verlässliche Grundlage für politische Entscheidungen, Präventionsmaßnahmen und Hilfsangebote dienen, um den Schutz aller Menschen zu verbessern und Unterschiede in der Gewaltbetroffenheit besser zu verstehen. Weitere Informationen: Frauen vor Gewalt schützen, Hilfe und Beratung bei Gewalt / Externe Links: BKA zu LeSuBiA, Gesetze, Gesetz für ein verlässliches Hilfesystem bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt. hilfetelefon: Beratung an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, anonym und kostenfrei, Dlf, tagesschau] |
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BReg-Bericht zum Bundesgleichstellungsgesetz[9.2.] Mehr Frauen in Führungspositionen der Verwaltung: Der Bericht der Bundesregierung zum Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG) für den Berichtzeitraum 2021 bis 2024 liegt als Unterrichtung (21/3900) vor. Die Auswertungen zeigten, dass die praktische Umsetzung des BGleiG in den einzelnen Dienststellen zum Teil deutlich variiere. |
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Femizide in Deutschland[9.2.] Um Femizide in Deutschland geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/3972) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/3504). Danach wurden im Jahr 2024 bei „vollendeten Fällen mit mindestens einem weiblichen Opfer“ fünf Morde im Zusammenhang mit Sexualdelikten und 114 „sonstige“ Morde (alle Morde gemäß Paragraf 211 des Strafgesetzbuches außer im Zusammenhang mit Raub- und Sexualdelikten) registriert sowie 154 Mal Totschlag und 39 Körperverletzungen mit Todesfolge. Die Zahl der „versuchten Fälle mit mindestens einem weiblichen Opfer“ belief sich den Angaben zufolge im Jahr 2024 auf zwei Morde im Zusammenhang mit Sexualdelikten und 174 „sonstigen“ Morden sowie 272 Mal Totschlag und einen „minder schweren Totschlag“. |
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Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum[5.2.] Staatliche Regelungen im Bereich „Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum“, speziell zum Phänomen des „Influencing“, müssen die Grundrechte der betroffenen Personen sowie weitere Rechtsgüter von Verfassungsrang miteinander in Ausgleich bringen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3920) auf eine Kleine Anfrage. Da dies konkret für jede einzelne Norm gelte, sei keine abschließende Aufzählung möglich. Im Vordergrund stehen dürften das allgemeine Persönlichkeitsrecht, das Elternrecht, die Meinungs- und Kunstfreiheit, die Berufsfreiheit sowie die allgemeine Handlungsfreiheit, heißt es in der Antwort weiter. Die Regierung verweist darin auf verschiedene gesetzliche Regelungen, die beim Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum, speziell zum Phänomen des „Influencings“ gelten, wie zum Beispiel den Digital Services Act (DSA), die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie auf das Recht der elterlichen Sorge und den allgemeine Teil des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und das Kinder- und Jugendhilferecht. |
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Digitale Medienbildung[5.2.] Die Bundesregierung erläutert in einer Antwort (21/3921) auf eine Kleine Anfrage (21/3622) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, mit welchen Maßnahmen sie in den kommenden Jahren die digitale Medienbildung fördern möchte beziehungsweise dies schon tut. Sie verweist auf verschiedene Förderprogramme des Bundes und betont, besonderen Handlungsbedarf in strukturschwachen Regionen und in älteren Bevölkerungsgruppen zu sehen. Medienbildung und Demokratiebildung gehörten zusammen und würden auf verschiedenen politischen Ebenen bereits gefördert, so die Regierung. |
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Nationaler Handlungsspielraum bei EU-Arbeitsmarktpolitik[5.2.] Arbeitsmarktpolitische Prioritäten der Europäischen Union und die länderspezifischen Empfehlungen des Europäischen Semesters werden unter Beteiligung Deutschlands ausgehandelt. Bei den Abstimmungen zu diesen EU-Vorgaben achtet die Bundesregierung darauf, dass nationale, spezifische Bedürfnisse und Besonderheiten ausreichend berücksichtigt werden. Das betont die Regierung in einer Antwort (21/3929) auf eine Kleine Anfrage. |
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2. Positionen& Informationen |
Arbeiter*innenrechte für Alle!Flüchtlingsrat Berlin e.V. (mit übertragbaren Forderungen...): Am 01. Mai 2026 werden an vielen Orten Menschen für die Rechte von Arbeiter*innen auf die Straße gehen - wer hierbei leider zu oft aus dem Blick gerät: Menschen, die beispielsweise gar nicht arbeiten dürfen, deren Lebensunterhaltssicherung und Bleiberecht von restriktiven und nicht erreichbaren Behörden abhängt und Menschen, die ihr Aufenthaltsrecht verlieren, weil sie „zu viel“ arbeiten. 2. Neuregelung der Beschäftigungsduldung und des Chancenaufenthaltsrechts: Für Menschen, deren Asylverfahren zwar negativ beendet wurde, die jedoch seit 31.12.2022 in Deutschland geduldet oder gestattet gelebt haben und die seit 12 Monaten in Lohnarbeit stehen, gibt es die Möglichkeit, eine so genannte Beschäftigungsduldung zu beantragen und sich damit den Weg in ein Bleiberecht im wahrsten Sinne des Wortes zu „erarbeiten“, denn nach 30 Monaten Inhaber*innenschaft der Beschäftigungsduldung kann eine Aufenthaltserlaubnis nach §25b Aufenthaltsgesetz beantragt werden, wenn alle anderen Voraussetzungen erfüllt sind. Dies stellte für viele Menschen eine pragmatische Lösung ihres Dilemmas dar, im Asylverfahren nicht anerkannt zu werden, jedoch auch nicht ins Herkunftsland zurückkehren zu können. Leider wurde dieser Stichtag nicht mehr evaluiert und im Jahr 2026 können nur noch wenige geflüchtete Menschen von dieser Regelung profitieren. Ähnlich verhält es sich beim so genannten Chancenaufenthaltsrecht: Menschen, die zum Stichtag 31.10.2022 seit 5 Jahren geduldet oder gestattet in Deutschland lebten, konnten ein 18-monatiges Chancenaufenthaltsrecht beantragen bis zum 31.12.2025 – auch diese Regelung ist ausgelaufen und nie mehr überarbeitet worden. 3. Arbeitszeitregelungen für internationale Studierende anpassen: Internationale Studierende dürfen nur eine begrenzte Anzahl an Stunden und Wochen im Jahr arbeiten, ansonsten verlieren sie ihren Status als Studierende. Da der Aufenthaltstitel für internationale Studierende sowohl Bafög- Leistungen als auch andere Sozialleistungen ausschließt, werden Studierende so mit Armut, Schulden und im schlimmsten Fall in die inoffizielle Beschäftigung gedrängt. 4. Zugang zu Berufssprachkursen und sonstigen Sprachkursen: Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist der Zugang zu Integrations- und Berufssprachkursen für Menschen aus der Ukraine, geflüchtete Menschen im Asylverfahren und geflüchtete Menschen mit abgelehntem Asylverfahren nicht mehr vorgesehen – es sei denn, dieser findet auf Selbstzahler*innenbasis statt. 5. Selbstständige Beschäftigung für geduldete und gestattete Menschen ermöglichen: In vielen Arbeitsbranchen wie dem Taxigewerbe, Übungsleiter*innenstellen, Dolmetschungsstelleb aber auch der Kunst- und Kulturszene sind abhängige Beschäftigungsverhältnisse völlig unüblich, hier wird häufig von einer Anstellung als selbstständige Person ausgegangen auf der Basis vereinbarter Honorarzahlungen. Geduldete und gestattete Menschen sind von der Möglichkeit, selbstständige Beschäftigungen auszuüben, in der Regel ausgeschlossen, was bedeutet, dass ihnen viele Betätigungsfelder versagt bleiben – und dies sogar, wenn sie in diesen Bereichen Ausbildungen oder Studienabschlüsse absolviert haben. Ausbeutung von Arbeitnehmer*innen fußt auf genau der bisher geltenden Praxis von Rechtlosigkeit und Hilflosigkeit. 01.Mai heißt Arbeiter*innenrechte für alle Menschen! |
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Warnung vor gefährlichen Folgen der Gesundheitsreform[29.4.] „Bestürzt und stinksauer“ – Ver.di übt harte Kritik an Gesundheitsreform von Ministerin Warken |
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Massiver Abbau von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe droht[24.4.] Jugendsozialarbeit.news: Massive Eingriffe in die Kinder- und Jugendhilfe werden diskutiert Rückbau der Subsidiarität: Werden die Ideen der Arbeitsgruppe weiter verfolgt, sollen öffentliche Träger der Jugendhilfe künftig stärker als bisher eigene Angebote erbringen. Damit wird die Subsidiarität und die Rolle der freien Träger massiv verändert. Die weitere Umsetzung der inklusiven SGB VIII-Reform soll gestoppt, die Umsetzung des Ganztages verschoben und das Wunsch- und Wahlrecht für Menschen mit Behinderung begrenzt werden. Setzen sich die Vorschläge der kommunalen Spitzenverbände durch, droht ein massiver Abbau von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe. Inakzeptable Pläne für junge Geflüchtete: Aus Sicht der BAG KJS sind die Ideen mit Bezug auf junge unbegleitete minderjährige Flüchtlinge inakzeptabel. Das Land Sachsen schlägt vor, die junge Menschen ab 16 Jahren nicht mehr in Einrichtungen der Jugendhilfe unterzubringen, sondern in Gemeinschaftsunterkünften. Dort bestehen deutlich niedrigere Schutzstandards und Unterstützungsangebote. Kinderrechtskonvention, bestehendes Recht im SGB VIII sowie der Kinderschutz widersprechen diesen Plänen. Gerade junge Menschen benötigen intensive Unterstützung, das bestätigen Berater*innen der Jugendmigrationsdienste (JMD). AGJ mahnt vor Vertrauensverlust: Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ mahnt vor dem Hintergrund der Pläne, die Akteure der Kinder- und Jugendhilfe zu beteiligen. „In den vergangenen Jahren war es ein Grundkonsens in der Kinder- und Jugendhilfe, dass Reformen und auch Zukunftsperspektiven der Kinder- und Jugendhilfe in Auseinandersetzung und Dialogprozessen mit der Fachöffentlichkeit und Vertretungen von jungen Menschen und Familien ausgehandelt werden“, betont der Geschäftsführende Vorstand der AGJ in einem Zwischenruf. Weiter heißt es: „Es wäre für das politische Vertrauen in der Kinder- und Jugendhilfe folgenschwer, wenn gerade angesichts der derzeitigen politischen Situation die etablierten Strukturen nicht mehr aktiviert werden, sondern intransparent einige Beteiligte in der Kinder- und Jugendhilfe Vorschläge für Leistungseinschränkungen sowie in der Argumentation kaum fachlich begründete Veränderungen im Kinder- und Jugendhilferecht vornehmen wollen. Auch die fiskalischen Argumente bedürfen einer Nachvollziehbarkeit und fachlichen Rückbindung“. [Text: Michael Scholl] |
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Kahlschlag im Sozialwesen stoppen[22.4.] Lebenshilfe e.V.: Inklusion und Teilhabe - Kahlschlag im Sozialwesen stoppen: Weiterführende Informationen: - Das sogenannte „Vorschlagsbuch“ ist ein aktuelles internes Arbeitspapier von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden. Es enthält drastische Kürzungspläne bei Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung mit mehr als 70 Kürzungsvorschlägen und einem bezifferten Volumen von über 8,6 Milliarden Euro. Unter anderem sollen individuelle Rechtsansprüche auf Schulbegleitung gestrichen und das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderung eingeschränkt werden. Der Paritätische Gesamtverband hat das Papier zusammen mit einer detaillierten fachpolitischen Einordnung veröffentlicht. [Siehe auch: DLF-Interview (ab Min 18) mit Professorin Dr. Karin Böllert, Uni Münster, bis 2025 Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ); NTV 24.4.: Alte, Kranke, Kinder, Ausländer - Sozialstaat: retten oder abschaffen?, Tagessschau 16.4. Sparvorschläge: Eine Streichliste im Auftrag des Kanzleramtes] |
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KJH& Eingliederung - Koa-Streichliste spielt mit sozialem Frieden - Politik darf nicht auf Kosten der Schwächsten sparen[17.4.] Diakonie Deutschland: Streichliste der Koalition spielt mit dem sozialen Frieden. - Sparpläne der Bundesregierung bedrohen Kinder- und Eingliederungshilfe — die Diakonie fordert: Politik darf nicht auf Kosten der Schwächsten sparen. Dazu erklärt Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch: „Die Koalition verliert bei ihren Sparüberlegungen völlig das gesunde Augenmaß. Ausgerechnet bei Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen den Rotstift anzusetzen, widerspricht grundlegenden Werten unseres Sozialstaats. Denn Chancengerechtigkeit für alle ist kein Almosen, sondern ein zentrales Versprechen, das dieses Land stark gemacht hat.“ Siehe auch: Zwischenruf der Fachverbände für Erziehungshilfen in Deutschland zu Spardiskussionen auf der Bundesebene: Im Schatten der Demokratie – Abbau von Rechten in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe entgegentreten. |
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Rolle rückwärts bei zentralen Errungenschaften: Massive Kürzungsvorschläge bei Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung[16.4.] Paritätischer Gesamtverband: Massive Kürzungsvorschläge bei Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung. Dokument: Der Paritätische Gesamtverband veröffentlicht dieses Dokument, weil die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat zu wissen, was in ihrem Namen geplant wird: Internes Arbeitspapier und Bewertung des Paritätischen. Die Veröffentlichung enthält eine Einordnung des Arbeitspapiers, eine Übersicht der Kürzungsvorschläge und Bewertung des Paritätischen im Einzelnen sowie das Arbeitspapier „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“. [zur gesamen Stellungnahme] |
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BAG EJSA Stellungnahme zum 1. Kinder- u. Jugendhilfestrukturreformgesetz[16.4.] Die BAG EJSA hat eine Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetzes (1. KJHSRG) veröffentlicht. Darin begrüßt sie ausdrücklich die Zielsetzung, die Kinder- und Jugendhilfe inklusiv weiterzuentwickeln und jungen Menschen bessere Teilhabechancen zu ermöglichen. |
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Weitere Stellungnahmen zum 1. KJHSRG (KV JSA, BAG FW, AGJ, BAG KJS& IN VIA,...)[4/26] Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit (KV JSA): Die Bundesregierung plant Änderungen am Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) und hat den Entwurf für ein Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (KJHSRG) vorgelegt. Künftig soll stärker als bisher bei jungen Menschen geprüft werden, ob sie etwa durch niederschwellige, präventive und sozialraumorientierte Angebote wie die Jugendsozialarbeit unterstützt werden können, bevor intensive und individuelle Hilfen zur Erziehung greifen müssen. Der Kooperationsverbund hat Stellung zum Gesetzentwurf genommen. BAG KJS und IN VIA Bewertung des 1. KJHSRG: Die BAG KJS äußert sich unter Mitwirkung von IN VIA zum 1. KJHSRG im Interesse junger Menschen mit geringen Chancen. Sie begrüßt grundsätzlich die Zusammenführung der Eingliederungshilfe, warnt aber vor Einsparungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Ein inklusiver Anspruch muss verlässlich bedarfsdeckend finanziert sein – aktuell fehlen jedoch Ressourcen, während Sparpotenziale kalkuliert werden. Positiv ist die Anerkennung der Jugendsozialarbeit als infrastrukturelles Regelangebot, doch fehlen auch hier adäquate Mittel für eine ausreichende personelle und finanzielle Ausstattung. Die BAG KJS warnt vor einer Verlagerung von individuellen Hilfen zur Erziehung in die Jugendsozialarbeit. Stattdessen fordert sie stärkere Einbindung der Träger in Planung und Umsetzung sowie individuelle Hilfepläne, Partizipation, Transparenz und interdisziplinäre Zusammenarbeit. [Zur BAG KJS Stellungnahme] Stellungnahme der BAG FW zum 1. KJHSRG: Die BAGFW begrüßt die geplante Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe und sieht Kostendruck bei Ländern und Kommunen. Der Versuch, mit dem Referentenentwurf Inklusion und Effizienz zu verbinden, scheitert aber: Inklusion wird vorrangig als Verwaltungs- und Kostensenkungsprojekt behandelt, statt als ressourcenintensiver Rechtsanspruch. Ohne umfassende Absicherung zentraler Voraussetzungen (individuelle Rechtsansprüche, Leistungs- und Vertragsrecht, klare Standards, Schnittstellenklärung, stabile Finanzierung) ist eine inklusive Jugendhilfe nicht tragfähig. Nachbesserung ist daher nötig. [Zur BAG FW Stellungnahme] AGJ spricht in ihrer Stellungnahme zum 1. KJHSRG von Weichenstellung: Die AGJ begrüßt den Referatsentwurf zum 1. KJHSRG als wichtigen Schritt zur inklusiven Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Gleichzeitig enthält er neue Änderungsvorschläge, um den Sozialstaat zukunfts- und handlungsfähig zu erhalten. Beide Anliegen sind gewichtig. Ihre Verwirklichung bedarf aus Sicht der AGJ jedoch einer realistischen Einschätzung. Die Jugendhilfe sichert den sozialstaatlichen Unterbau für gutes Aufwachsen. Daher bietet die AGJ bietet ihre fachliche Expertise an für den weiteren Diskurs. [Zur AGJ Stellungnahme] Siehe weiterhin: Referentenentwurf und Synopsen auf der Seite des DIJuF. Kommentierte, laufend ergänzt Sammlungen: Jugendgerecht.de und Jugendhilfeportal. |
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advd zur geplanten Novellierung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes[17.4.] Stellungnahmen des Antidiskriminierungsverbandes Deutschland (advd) zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes: |
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bff-Positionspapier zu geschlechtsbezogener digitaler Gewalt im digitalen Raum[2.4.] Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe - Frauen gegen Gewalt e.V.: Statement: Was tun gegen geschlechtsbezogene digitale sexualisierte Gewalt? Was müsste noch passieren? 2. Die Strafverfahren müssen sich verändern: wenn eine Handlung strafbar ist, bedeutet das im Regelfall nicht, dass sie auch strafverfolgt wird und Konsequenzen hat. Dies wäre erst dann der Fall, wenn Anzeigende auf gut ausgestattete und fortgebildete Ermittlungsbehörden treffen, die Kenntnisse und Kapazitäten für Beweissicherung auch im digitalen Raum haben. Und wenn die Kapazitäten so ausreichend sind, dass ein schnelles Reagieren von Polizei und Justiz möglich ist. Bislang dauern im Bereich der geschlechtsbezogenen Gewalt viele Strafverfahren viele Jahre und enden selten mit einer Verurteilung. 3. Die Plattformen müssen in Verantwortung genommen werden: Plattformen sind keine sicheren Orte. Das Erleben digitaler Gewalt und Bedrohung auf Plattformen schließt ganze Gruppen von gesellschaftlicher Teilhabe aus. Wir brauchen eine Regulierung sowie zügige Löschmöglichkeiten für gewaltvolle und diskriminierende Inhalte. Wir haben Meldewege auf Plattformen bezüglich ihrer Zugänglichkeit für Betroffene getestet und herausgearbeitet, was falsch läuft und was sich ändern muss: Policy-Paper des bff 4. In Prävention muss investiert werden: digitale sexualisierte Gewalt ist ein Teil geschlechtsbezogener Gewalt, die in dieser Gesellschaft allgegenwärtig ist und täglich verübt wird. Bislang findet in Deutschland keine systematische Prävention statt. Im Jahr 2025 hat das BMBFSFJ dazu eine Bedarfsanalyse veröffentlicht: Bedarfsanalyse des BMBFSFJ zur Prävention 5. Die Aufmerksamkeit muss sich verändern: Über geschlechtsbezogene Gewalt, digitale Gewalt, sexualisierte Gewalt wird hauptsächlich berichtet, wenn einzelne (prominente) Fälle bekannt werden. Hat er das wirklich getan? Ist er nicht doch unschuldig? Stimmt das alles, was sie sagt? Warum hat sie ihn nicht früher verlassen? Solche und noch viel mehr Fragen über einzelne Menschen stehen dann im Zentrum der Aufmerksamkeit. Es sind die falschen Fragen. Die Aufmerksamkeit muss sich auf die strukturelle Dimension dieser Gewalt richten. Einzelne Fälle verschwinden schnell wieder aus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Die Gewalt im Leben unzähliger Betroffener bleibt. Wir brauchen ein dauerhaftes Hinschauen auf die Bedarfe von Betroffenen, die Ursachen der Gewalt und die politischen Lösungsmöglichkeiten. Und wir brauchen eine klare Zurückweisung von Versuchen, geschlechtsbezogene Gewalt als Problem von Migration zu verorten. Die geschlechtsbezogene Gewalt ist ein Problem von Geschlechterverhältnissen und muss als solches auch bearbeitet werden. Viele der hier beschriebenen Maßnahmen sind bereits in der Istanbul-Konvention, EU-Richtlinien oder deutschen Gesetzen festgeschrieben. Es mangelt an der Umsetzung. Meist liegt das daran, dass sie mehr Geld kosten würden, als politisch Verantwortliche aktuell bereit sind, gegen diese Gewalt auszugeben. Die Ernsthaftigkeit aller Bemühungen wird sich auch daran messen lassen können, ob sich dies ändert. [Zum Positionspapier zu geschlechtsbezogener digitaler Gewalt im digitalen Raum] |
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Radikaler Einschnitt in Demokratiearbeit (Beendigung Respekt Coaches& Umbau „Demokratie leben!“)[31.3.] Radikaler Einschnitt in der Demokratiearbeit - Kommentar von Maryam Tiouri in jugendsozialarbeitnews |
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„Demokratie leben!“: Mit der Axt in die Rechtsextremismus-Prävention[24.3.] Amadeu Antonio Stiftung: „Demokratie leben!“: Mit der Axt in zentrale Strukturen der Rechtsextremismus-Prävention - Drohender Kahlschlag bei Projekten, die Radikalisierung verhindern sollen.: Vgl.: Kritik an der Reform des Förderprogramms: „Demokratie leben“ - Beitrag von ttt – titel thesen temperamente ∙ NDR am 12.04.2026: Erklärung und Pressemitteilung der Bildungsstätte Anne Frank 24.3.: Mit dem Umbau von „Demokratie leben!“ streicht Familienministerin Karin Prien zentrale Strukturen der Rechtsextremismus-Prävention. Es droht ein Kahlschlag bei Projekten, die Radikalisierung verhindern sollen. |
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Systemat. Zerstörung zivilgesellschaftl. Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete (Integrationskurse & unabh. Asylverfahrensberatung)[20.3.] Gemeinsame Pressemitteilung von PRO ASYL und den Landesflüchtlingsräten: PRO ASYL und Landesflüchtlingsräte kritisieren systematische Zerschlagung von Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete Der Abbau unabhängiger Beratungsangebote ist keine zufällige politische Entscheidung. Er ist Ausdruck eines umfassenden Angriffs auf gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Strukturen – auf nationaler wie auf europäischer Ebene. Und das bei gleichzeitig wachsendem Beratungsbedarf von Geflüchteten, denn die Schutzquote beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sinkt deutlich, trotz einer massiven Ausweitung von Konflikten und Kriegen in zahlreichen Herkunftsländern. Siehe auch: [14.4.] Die von Bundesinnenminister Dobrindt zum Ende des Jahres 2026 geplante Einstellung der unabhängigen Asylverfahrensberatung ist nach Auffassung des Flüchtlingsrats Niedersachsen rechtswidrig. Norbert Grehl-Schmitt vom Vorstand des Flüchtlingsrats erläutert: „Eine solche Praxis widerspricht bereits dem Wortlaut des Asylgesetzes. Insbesondere bricht der Bundesinnenminister das dort gegebene Finanzierungsversprechen des Bundes für Beratungsstellen. Darüber hinaus verstösst eine solche Praxis gegen die Vorgaben des Europarechts. Wir fordern den Bundesinnenminister auf, sich an Recht und Gesetz zu halten!“ - Es gibt einen Rechtsanspruch auf eine aus dem Bundeshaushalt finanzierte Beratungshilfe. (siehe §12 a AsylG) […] Doch auch im Fall einer Streichung des §12a AsylG wäre Dobrindt durch europarechtliche Vorgaben verpflichtet, eine qualifizierte Asylverfahrensberatung zu gewährleisten. (siehe Art. 21 der EU-Asylmigrationsmanagement-Verordnung (AMMV)) [… zur gesamten Meldung] [3.3.] Sprache verbindet – Kein Sparkurs bei Integration und Teilhabe - Wir, das “Bündnis Gesamtprogramm Sprache retten” (u.a. Diakonie, caritas, Parität, AWO, GEW, verdi, …) warnen vor gravierenden Folgen des vom Bundesinnenministerium verhängten Zulassungsstopps zu Integrationskursen (§ 44 Abs. 4 AufenthG). Rund 130.000 lernwillige Zugewanderte bleiben im laufenden Jahr ohne Zugang zu einem Sprachkurs – mit schwerwiegenden Auswirkungen auf Integration, Arbeitsmarkt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. [Weitere Hintergründe und Appell im Wortlaut: Verbändebündnis Gesamtprogramm Sprache | Gemeinsamer Appell] Gemeinsam fordert das Bündnis vom Bundesinnenministerium: „Schaden abwenden – Lernsperre aufheben – Deutschkenntnisse fördern!" [18.3.] Tagesspiegel: Kürzungen bei Asylberatung: Das Recht existiert nur noch auf dem Papier - Gastbeitrag im tagesspiegel von Nikolai Huke vom 18.03.2026 |
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Schulsozialarbeit für alle jungen Menschen stärken (Hildesheimer Erklärung des Bundeskongresses)[6.3.] Schulsozialarbeit für alle jungen Menschen stärken – Erklärung des Bundeskongresses Schulsozialarbeit 2026 in Hildesheim (Vgl. auch: 12.3. LAG FW NRW Positionspapier zur Schulsozialarbeit, aktualisierte Fassung 2026: (Siehe auch: IN VIA/ BAG KJS-Bericht zum Bundeskongress 31.3.: […] Der Kongress zeigte deutlich, wie wichtig professionell abgesicherte Schulsozialarbeit für ein inklusives und gerechtes Bildungssystem ist. Mit der Hildesheimer Erklärung senden die Teilnehmenden ein klares Signal: Schulsozialarbeit braucht dauerhafte Strukturen, ausreichend Fachkräfte und verlässliche Finanzierung, um junge Menschen wirksam zu unterstützen.) |
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Sozialdienst muslim. Frauen fordert Schutz& Teilhabe für alle Frauen[5.3.] SmF: Recht. Gerechtigkeit. Handeln. Wohlfahrtsverband-SmF fordert Schutz und Teilhabe aller Frauen. […] Über den unmittelbaren Gewaltschutz hinaus bleibt die politische Partizipation ein wesentlicher Pfeiler der Gleichberechtigung. Alle Frauen sind aufgerufen, ihr Wahlrecht aktiv zu nutzen, um ihre Interessen innerhalb unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Echte Teilhabe setzt jedoch voraus, dass Institutionen und Politik religionssensible Rahmenbedingungen schaffen, die diesen Weg ebnen. Dazu gehört eine inklusive Planung von Austauschformaten, die auch Frauen mit religiösen Bedarfen – wie etwa im Fastenmonat Ramadan – mit einbezieht. Denn ein Austausch auf Augenhöhe kann nur stattfinden, wenn die Terminierung von Veranstaltungen diesen Zugang erleichtert und strukturelle Hürden verhindert. Dies gilt auch als unverzichtbares Zeichen von gegenseitigem Respekt und gelebter Toleranz in einer vielfältigen Gesellschaft. Die geschäftsführende Bundesvorsitzende Ayten Kılıçarslan betonte anlässlich des Internationalen Frauentags: “Rechte allein schaffen noch keine Gerechtigkeit. Frauen und Mädchen müssen ihre Rechte auch tatsächlich nutzen können. Dazu braucht es Zugang zu Informationen, eine Vielfalt an Angeboten und Rahmenbedingungen, die echte Teilhabe ermöglichen – ohne Ausschlüsse aufgrund von Aussehen, Religion und Zugehörigkeit.” Der Wohlfahrtsverband Sozialdienst muslimischer Frauen bekräftigt abschließend zu den aktuellen Situationen, dass die Debatte um Frauenrechte weltweit aufrichtig und frei von jeder Instrumentalisierung geführt werden muss. Es darf nicht zugelassen werden, dass Frauenrechte global zugunsten wirtschaftlicher oder anderer Interessen als Vorwand dienen, während reales Leid von Betroffenen in den Hintergrund rückt. Das Recht auf Unversehrtheit jeder Frau muss ausnahmslos auch über Ländergrenzen hinweg anerkannt werden. Denn Frauenrechte sind, was sie sind: universell und unteilbar. |
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Wohnen. Fördern. Vertrauen. Für zukunftsfeste Grundsicherung im SGB II[3.3.] Position des Kooperationsverbunds Jugendsozialarbeit (KV JSA) zum Gesetzentwurf „Entwurf eines Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze“: |
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Kooperationsverbund JSA gegen social media-Verbot für Jugendliche[27.2.] Ein generelles Verbot des Zugangs zu Social-Media-Angeboten für junge Menschen ist der falsche Weg. Im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention müssen Schutz, Befähigung und Teilhabe ausbalanciert sein. Im Interesse junger Menschen darf ihre Altersgruppe vom Zugang zu Informationen, digitalen Räumen und gesellschaftlichen Entwicklungen nicht ausgeschlossen sein. Mit einer Position nimmt der Kooperationsverbund an der Debatte teil. Bei Verboten muss bedacht werden, was geschieht, wenn Jugendliche die Altersgrenze erreichen und – theoretisch – ohne Erfahrung auf den digitalen Raum stoßen, der ihnen verwehrt war. Altersgrenzen verhindern nicht die Vorbereitung und die pädagogische Begleitung, die befähigt. |
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BAG EJSA zur Einstellung des Respekt-Coaches-Bundesprogramms[26.2.] Lass uns reden – Reden bringt Respekt! - Stellungnahme der BAG EJSA zur Einstellung des Respekt-Coaches-Programms zum Jahresende 2026 |
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BGG-Reform: Kein wirksamer Diskriminierungsschutz, dafür mehr Rechtsunsicherheit[12.2.] Antidiskriminierungsverband Deutschland e. V. (advd): Der im Bundeskabinett beschlossene Entwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück: Statt die UN-Behindertenrechtskonvention konsequent umzusetzen und private Unternehmen verbindlich zur Barrierefreiheit zu verpflichten, setzt der Entwurf auf unverbindliche Einzelfalllösungen. |
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Wichtige Gedenktage April-Juni7.4. Welttag der Gesundheit: Erinnert anan die Gründung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1948 und hebt eine bestimmte Priorität im Bereich der öffentlichen Gesundheit hervor. 8.4. Internationale Tag der Rom*nja (Roma-Day): Am 8. April 1971 trafen sich erstmals 23 Repräsentant*innen der Rom*nja- Community aus 14 Ländern Europas in Orpington bei London und gründeten damit den Welt-Roma-Kongress. Ziel war der Kampf um soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Diese erste internationale Vereinigung war Ausdruck eines neuen Selbstbewusstseins, das seinen Ausdruck in einer eigenen Hymne, “Gelem, Gelem”, einer eigenen Flagge und der Einigung auf die Selbstbezeichnung Roma fand. Die Organisation verständigte sich auf drei Themenfelder, die künftig in Arbeitsgruppen behandelt werden sollten: 1. der Völkermord an den europäischen Roma, 2. die soziale und Bildungssituation der Minderheit, 3. Sprache und Kultur. Der Kongress in London beförderte und stärkte die Roma-Bewegung weltweit und führte zur Gründung weiterer Roma-Organisationen mit politischem Selbstvertretungsanspruch inner- und außerhalb Europas. 19.5. Der Deutsche Diversity-Tag (DDT) ist ein jährlicher, bundesweiter Aktionstag des Vereins "Charta der Vielfalt e.V.", der Vielfalt in der Arbeitswelt fördert. Am 19. Mai 2026 (14. DDT) setzen Unternehmen und Organisationen unter dem Motto "Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnen wir alle" Zeichen für Inklusion. Ziele: Förderung von Vielfalt, Inklusion, Wertschätzung und der Abbau von Vorurteilen in der Arbeitswelt.Der Tag dient als Plattform, um ein respektvolles und inklusives Miteinander zu stärken. 17.5. IDAHOBIT (International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia): Jährlicher Aktionstag, der auf die Diskriminierung, Gewalt und Ausgrenzung von LSBTIQ*-Personen aufmerksam macht. Er erinnert an den 17. Mai 1990, als die WHO Homosexualität aus dem Verzeichnis psychischer Krankheiten strich. 23.5. Tag des Grundgesetzes: Die Verkündung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 wird gefeiert. Er gilt als Gründungstag der Bundesrepublik und ist ein wichtiges Symbol für Freiheit, Demokratie und den Rechtsstaat. 28.5. Weltmenstruationstag: Ins Leben gerufen wurde der Tag in 2014 von der deutschen Nichtregierungsorganisation WASH United, um die Bedeutung der Menstruationshygiene und die Herausforderungen, denen Frauen* und Mädchen* weltweit diesbezüglich gegenüberstehen, bewusst zu machen. 16.6. Internationaler Tag zur Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten: Wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um auf sexuelle Gewalt als strategisches Mittel in Kriegen aufmerksam zu machen. Ziel ist es, Opfer zu unterstützen, Gerechtigkeit zu fordern und den Einsatz dieser Gewalt zu beenden. 2008 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat eine Resolution, die sexuelle Gewalt in Konflikten explizit als Verbrechen gegen die Menschlichkeit ächtet. Seit 2010 befasst sich zudem eine UN-Sonderbeauftragte mit dem Thema. 20.6. Weltflüchtlingstag: Macht auf die Situation von Menschen aufmerksam, die aufgrund von Krieg, Verfolgung oder Naturkatastrophen ihre Heimat verlassen mussten. Der Gedenktag würdigt ihre Widerstandskraft, setzt sich für ihre Rechte ein und ruft dazu auf, langfristige Lösungen für Flucht und Vertreibung zu entwickeln. Historisch geht der Tag auf die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 zurück, die internationale Standards für den Schutz von Geflüchteten festlegte. Die UN erklärte ihn allerdings erst 2000 offiziell zum Gedenktag. - Das Motto 2026 lautet „Solidarität mit Geflüchteten“. Es betont, dass über Mitgefühl hinaus konkrete Maßnahmen notwendig sind: Geflüchtete sollen respektvoll behandelt, gesellschaftlich einbezogen und als aktive Mitglieder anerkannt werden. Staaten, Unternehmen und Gemeinschaften werden aufgefordert, ihre Rechte zu schützen, Gleichberechtigung zu fördern und Diskriminierung entgegenzuwirken. |
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3. Ausschreibungen / Aufrufe / Aktionen / Hinweise |
bis 30.4.: Starthilfe für innovative FamilienprojekteEvangelische Kirche in Deutschland (EKD): Ausschreibung: Starthilfe für innovative Familienprojekte |
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bis 2.5. Umfrage: Diskriminierung aufgrund sex. Orientierung/Geschlechtsidentität bei zahnmed. VersorgungTeilnehmer*innen für Umfrage gesucht : Das Universitätsklinikum Freiburg untersucht, wie Diskriminierungserfahrungen aufgrund von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität die zahnmedizinische Versorgung beeinflusst. Teilnehmen können alle Personen ab 18 Jahren unabhängig von eigenen Diskriminierungserfahrungen. |
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bis 15.5. Interessenbekundung: Modellprojekte zur Prävention v. geschlechtsspezif.& häusl. GewaltDas Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) ruft zur Interessenbekundung von Modellprojekten zur Prävention von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt auf. |
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bis 17.5. "Allzeitorte": Förderung für Begegnung& DialogAllzeitorte: Förderung für Begegnung und Dialog |
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bis 31.5. Aktionsförderprogramm: Mitmach-Aktionen zum Ehren(amts)tagAktionsförderprogramm: Mitmach-Aktionen zum Ehrentag! |
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bis 30.6. BGZ-Fördermittel: gesellschaftl.& soz. Integration Zugewanderter (21.5. Info-Veranstaltung)Fördermittel für Projekte zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zugewanderten im Förderjahr 2027: Hinweis: Es wird empfohlen, bereits in der Planungsphase des Projektes eine enge Vernetzung und Kooperation mit der zuständigen Kommune, ortsansässigen Integrationskursträgern und Migrationsberatungsstellen sowie weiteren lokalen Akteuren der Integrationsarbeit sicherzustellen, um eine bedarfsgerechte Ausrichtung, eine effektive Zielgruppenerreichung und die nachhaltige Verankerung des Projekt vor Ort zu fördern. Da Erfahrungen aus vergangenen Ausschreibungsrunden zeigen, dass insbesondere Fragen zu Förderbedingungen, Bewerbungsverfahren und formalen Anforderungen häufig auftreten, lädt das Team des Bundesprogramms zu zwei digitalen Informationsveranstaltungen ein, bei denen alle wichtigen Informationen rund um das BGZ-Bundesprogramm sowie zur Ausschreibung und den diesjährigen Förderschwerpunkten vorgestellen werden. (Termin 1: 29.4., 10-11:30 Uhr oder Termin 2: 21.5., 14:30 – 16 Uhr) |
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bis 1.7.: Aktionswochen gegen Antisemitismus: Projekte gesuchtAmadeu Antonio Stiftung: Aktionswochen gegen Antisemitismus: Projekte gesucht |
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DKHW: Projektförderung: Kinder stark machenDKHW: Projektförderung: Kinder stark machen Eine Förderung ist über drei Förderfonds möglich: |
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Förderfonds Gegenwind 2026 stärkt Initiativen gegen RechtsextremismusAmadeu Antonio Stiftung: Förderfonds Gegenwind 2026 stärkt Initiativen gegen Rechtsextremismus: Der Fonds „Gegenwind 2026“ fördert Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus und menschenfeindliche Ideologien einsetzen. Projekte können mit bis zu 5.000 Euro unterstützt werden. Anträge sind fortlaufend möglich, solange Mittel verfügbar sind. |
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Informationen zu EU-Fördermitteln & dem Mehrjährigen EU-Finanzrahmen[17.4.] Jugendsozialarbeit.news: Aktuelle Förderinformationen im Monat April und Informationen zur Reform des Mehrjährigen EU-Finanzrahmens (MFR) Finanzielle Entwicklungen und Änderungen: Besonders kritisch wird die finanzielle Entwicklung bewertet: Nach aktuellem Stand drohen deutliche Kürzungen der ESF-Mittel, von bislang rund 6,3 auf etwa 4,2 Milliarden Euro. Zusätzlich hat der Bund weitere Reduzierungen seiner Kofinanzierungsanteile angekündigt hat. Gleichzeitig soll die Mittelvergabe stärker leistungsbasiert erfolgen, orientiert an zuvor definierten Meilensteinen. Dies birgt erhebliche Risiken für soziale Projekte, da Zielerreichung – insbesondere bei schwer erreichbaren Zielgruppen – oft schwer planbar ist. Unklar bleibt zudem, wie soziale Zielgrößen konkret definiert und gemessen werden sollen. Fazit: Die geplanten Reformen bergen erhebliche Risiken für die künftige Ausrichtung und Finanzierung sozialer Projekte im Rahmen eines zukünftigen ESF. Zugleich eröffnen sie neue politische Handlungsspielräume auf nationaler Ebene. Für Wohlfahrtsverbände, Träger der Sozialen Arbeit und Jugendsozialarbeit wird es daher entscheidend sein, sich frühzeitig und auf allen Ebenen – insbesondere auch gegenüber finanzpolitischen Entscheidungsträger*innen – in die politischen Prozesse einzubringen. Die Zeit bis Ende 2027 sollte gezielt genutzt werden, um aktiv auf Vertreter*innen aus Politik und Ministerien zuzugehen und die Bedeutung sowie die konkrete Wirksamkeit des ESF für von sozialer Benachteiligung betroffene Menschen vor Ort deutlich zu machen. Förderinformationen im Bereich Jugendsozialarbeit und Europa für April 2026 EU-Aufruf Europäische Stadtinitiative zum Thema Obdachlosigkeit ERASMUS+ Erasmus+ DiscoverEU – Reisetickets für 18-jährige – Bewerbung 8. – 22.4.2026 ERASMUS+ – Antragsfristen 2026: ESK Europäisches Solidaritätskorps ESK Freiwilligen Teams: In Freiwilligenteams engagieren sich junge Menschen europaweit in einer Gruppe in gemeinnützigen Projekten und unterstützen den gesellschaftlichen Zusammenhalt Europas. Das Format richtet sich insbesondere an Jugendliche mit geringeren Chancen. Mehr Informationen zu den Freiwilligendiensten oder dem ESK Solidaritätsprojekten. Weitere Förderinformationen zur internationalen Jugend(sozial)arbeit: Übersicht Fördermittel – Europa und internationale Jugendarbeit, Internationale katholische Jugendarbeit, Wissenswertes zu Fördermitteln. Autor: Alexander Hauser |
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EU-Kom. Umfrage: Beitrag des Asyl-, Migrations- u. Integrationsfonds zur IntegrationspolitikDie Generaldirektion Migration und Inneres der Europäischen Kommission (GD HOME) hat eine Studie über den Beitrag des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) zur Integrationspolitik in Auftrag gegeben. Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Umfrage nur Integrationsprojekte berücksichtigt werden sollten, die im Rahmen des spezifischen Ziels 2 (SO2) finanziert werden. Finanzierungsbedarf oder Maßnahmen im Rahmen anderer spezifischer Ziele des AMIF sowie Maßnahmen, die sich an Personen richten, die nicht unter die oben genannte Definition von Drittstaatsangehörigen fallen, sollten in Ihren Antworten nicht berücksichtigt werden. Aufbau und Zeitaufwand: Das Ausfüllen des Fragebogens dauert voraussichtlich etwa 30 bis 45 Minuten und gliedert sich in folgende Themenbereiche: |
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Beim Girl’s & Boy's Day 2027 dabei seinIm April war wieder der Girl’s & Boy’s Day – eine Gelegenheit für Jugendliche, mit einem eintägigen Praktikum in Berufe reinzuschnuppern, auf die sie hinsichtlich ihrer Sozialisierung vielleicht nicht gedacht hätten. Eine gute Gelegenheit, um Hemmschwellen abzubauen und neue Erfahrungen zu machen. Auch Unternehmen und pädagogische Einrichtungen können den Tag nutzen, um Jugendliche an die Felder von Sozialer und pädagogischer Arbeit heranzuführen. |
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Datenbank: pädagog. Angebote Islamismus- u. RadikalisierungspräventionInfodienst Radikalisierungsprävention (Bundeszentrale für politische Bildung ) Aktualisierung der Projekt-Datenbank: Zahlreiche Projekte und Träger haben sich bei uns gemeldet, sodass wir die Datenbank in den kommenden Monaten Schritt für Schritt aktualisieren können. Darüber freuen wir uns sehr. Gern möchten wir Sie weiterhin ermutigen, Ihr Projekt bei uns einzureichen. Über unser digitales Datenbankformular können Sie uns Informationen zu Ihren Angeboten in der Islamismus- und Radikalisierungsprävention übermitteln. Nach redaktioneller Prüfung nehmen wir Ihr Projekt in unsere Datenbank auf. Auch wenn Ihr Projekt dort bereits gelistet ist, würden wir uns freuen, wenn Sie den Eintrag entsprechend der Vorgaben im neuen Datenbank-Formular überarbeiten würden, da wir hier einige Aktualisierungen und Ergänzungen vorgenommen haben. |
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#StoppDigitaleGewalt - neue IN VIA Website für Fachkräfte#StoppDigitaleGewalt - Die Website für mehr Handlungssicherheit bei digitaler Gewalt |
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neu gegründetes "Institut für Digitale Selbstverteidigung"https://institut-digitale-selbstverteidigung.de/: Wir stärken, schützen und vernetzen Mädchen, Frauen und Menschen, die nicht in das binäre System passen. |
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Onlinespiel des Landes NRW gegen Radikalisierung u. Fake NewsOnlinespiel des Landes Nordrhein-Westfalen gegen Radikalisierung und Fake News: Wer ist Bilal? |
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Interviews zu Beratung an der Schnittstelle Behinderung, Flucht/Migration u. ArbeitBeratungsfachkräfte für Gruppeninterviews gesucht: Beratung an der Schnittstelle Behinderung, Flucht/Migration und Arbeit |
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Zentrale Anlaufstelle & Fachberatung bei organisierter Frauenfeindlichkeit & AntifeminismusZAFFA: Zentrale Anlaufstelle und Fachberatung bei organisierter Frauenfeindlichkeit und Antifeminismus Beratung: Sie engagieren sich zu den Themen Feminismus, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, Gleichberechtigung, Gleichstellung, Selbstbestimmung, Vielfaltspädagogik, o.Ä. und werden aufgrund Ihrer Arbeit angegriffen? - Wir unterstützen, arbeiten gemeinsam an Gegenstrategien und bauen Netzwerke für eine starke demokratische Zivilgesellschaft. Antifeminismus melden: Auf dieser Seite können Sie uns Erfahrungen mit antifeministischen Vorfällen mitteilen: https://antifeminismus-melden.de/vorfall-melden/ |
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Gegenrechtsschutz: Unterstützung für Betroffene von RechtsmissbrauchGegenrechtsschutz.de (ein gemeinsames Projekt von Frag den Staat und Gesellschaft für Freiheitsrechte): Widerstand ist sinnvoll: Zunehmend werden autoritäre Populist*innen in die Parlamente gewählt – weltweit. Auch in Deutschland wollen sie ihre Machtpositionen und das Recht missbrauchen, um antidemokratische und illiberale Ideologien umzusetzen. Auf diese Weise verschieben sie graduell Grenzen dessen, was „normal“ ist, schikanieren politische Andersdenkende und grenzen Betroffene aus. Siehe auch: No SLAPP Anlaufstelle: Wir unterstützen Journalist*innen und andere kritische Akteur*innen der Öffentlichkeit in Deutschland, die durch SLAPPs angegangen werden. |
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Verwaltung für Demokratie e. V.Verwaltung für Demokratie e. V.: Wir setzen uns als Verwaltungsmitarbeitende für den Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung in der und durch die Verwaltung ein. |
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Frauenheldinnen e.V. - Mädchen schützen. Rechtsstaat stärken.Frauenheldinnen e.V. - Mädchen schützen. Rechtsstaat stärken. Unser Leitbild: Die gemeinnützige Förderplattform Frauenheldinnen e.V. wurde von einem Kreis frauenpolitisch aktiver Frauen, Unternehmerinnen und Unternehmern, Studentinnen, PolitikerInnen, Müttern und Vätern ins Leben gerufen. |
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Kostenfreie Schul-Workshops: "Körper, Selbstwert & Empowerment" & "Online stark: Grenzen setzen, Hilfe finden"PINKSTINKS e.V., die reichweitenstärkste feministische Bildungsorganisation Deutschlands: Durch eine kleine Förderung haben wir die Möglichkeit, für ein paar 6. bis 10. Klassen im Norden und im Osten Deutschlands die Workshops »Körper, Selbstwert & Empowerment« und »Online stark: Grenzen setzen, Hilfe finden« anzubieten. Die Workshops sind kostenfrei, es fallen nur Fahrtkosten an. Wenn ihr Interesse habt, schreibt uns doch bitte eine kurze Nachricht an antonia@pinkstinks.de mit den Infos: welcher Workshop, welche Klasse, welcher Ort und ein Terminvorschlag. Weitere Informationen findet ihr auf unserer Workshop-Website. Workshop in Präsenz: Körper, Selbstwert & Empowerment: Hier entdecken Kinder und Jugendliche ihre Stärken – und räumen nebenbei mit hinderlichen Gedanken auf. Workshop in Präsenz: Online stark: Grenzen setzen, Hilfe finden |
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Rechtshilfe für trans*, inter* u. nicht-binäre Menschen e.V.Rechtshilfe für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen e.V. (TIN-Rechtshilfe e.V.): Die TIN-Rechtshilfe bietet Unterstützung und Beratung für trans*, inter* und nicht-binäre (TIN) Personen, deren Rechte verletzt wurden. Sie will mit ihrer Arbeit gesellschaftliche Strukturen der TIN-Unterdrückung kritisieren und verändern. Hintergrund: Der Verein wurde endlich am 07.03.2024 gegründet. Wir haben als Kollektiv schon seit 2018 daran ehrenamtlich gearbeitet und verhandelt, dazugelernt und erträumt diesen Verein zu gründen. Wir hatten in den vergangenen Jahren zwei TIN-Solifeste organisiert, haben uns weiter gebildet und haben neue Mitdenker*innen dazu gewonnen und auch wieder verabschiedet. |
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Fonds für geschlechtliche SelbstbestimmungDer Fonds für geschlechtliche Selbstbestimmung (FGS) hat das Ziel, trans*, inter* und nicht-binäre Personen (TIN-Personen) sowie deren Angehörige finanziell bei juristischen Auseinandersetzungen zu unterstützen. Insbesondere hilft der Fonds bei der Durchsetzung von Rechten und Interessen, wenn Prozesskosten eine Hürde darstellen. Warum gibt es den Fonds?: Der FFGS wurde ins Leben gerufen, um trans*, inter* und nicht-binäre Menschen (TIN) bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen. Viele TIN-Personen stehen vor rechtlichen Hürden – sei es bei der Namens- und Personenstandsänderung, bei Diskriminierungserfahrungen oder anderen juristischen Auseinandersetzungen. Oft fehlt es an finanziellen Mitteln, um diesen Weg alleine zu gehen. |
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Unterstützung im Umgang mit antifeministisch motivierten Angriffen[17.3.25] Bundeszentrale für politische Bildung: InfoPool Rechtsextremismus: Antifeminismus sichtbar machen – Betroffene nicht allein lassen Unterstützung im Umgang mit antifeministisch motivierten Angriffen. |
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JU*MÄ*TTER! - LAGJ*M*BW e.V. NewsletterLAG Jungen*- und Männer*-arbeit Baden-Württemberg e.V.: 1. Ausgabe 2026 von „JU*MÄ*TTER!“, dem LAGJ*M*BW e.V. Newsletter! |
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Neuer Teilzeitberufsausbildungs-RechnerNetzwerk Teilzeitausbildung BW: |
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4. Fort- & Weiterbildungen, Workshops, Seminare |
4.-5.5. Dortmund: Jungenarbeit - Aufenthalts-& AsylrechtsseminarLAG Jungenarbeit NRW: Aufenthalts- und Asylrechtsseminar für Nicht-Jurist*innen |
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5.5. Nürnberg: Muslimisches Leben verstehen - Vielfalt in der JSA gestaltenejsa Bayern: Muslimisches Leben verstehen. Vielfalt in der Jugendsozialarbeit gestalten |
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5.-6.5. Freiburg: Interdependenzbewusst gegen Antisemitismus u. RassismusLandeszentrale für politische Bildung BW: 5.-6.5.2026 in Freiburg: Interdependenzbewusst gegen Antisemitismus und Rassismus – Fortbildung für pädagogische Fachkräfte und zivilgesellschaftlich Engagierte. |
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6.5. Online: Digitales Wohlbefinden (queerer) Jugendlicher stärkenOnline-Veranstaltung: „Digitales Wohlbefinden (queerer) Jugendlicher stärken - Workshopkonzepte aus dem Projekt QueeResilience |
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6.5. Nürnberg: Geschlechterrollen u. Identität - Sexualpädagog. Impulse für die JSAejsa Bayern: Geschlechterrollen und Identität Sexualpädagogische Impulse für die Jugendsozialarbeit |
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6.-7.5. Paderborn: Der Spagat zwischen Rolle& Aufgabe (Führungskräfte)IN VIA Akademie Paderborn: Immer auf dem Sprung… - Der Spagat zwischen Rolle und Aufgabe |
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7.5. Online: Schulung zu Schutz von Kindern aus Familien mit FluchterfahrungSchulung zu Kinderschutz bei der Fachstelle Schutzbedarfe am 7. Mai |
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ab 11.5. Dortmund/ Bochum: Dialogische Haltung i.d. JSA - sicher i.d. Vielfalt moderierenLandesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen (LAG JSA NRW): |
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13.5. Online: Selbstorganisationen stärken – Partizipation junger Menschen ermöglichenKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder-u. Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: 13.5. Online: Selbstorganisationen stärken – Partizipation junger Menschen ermöglichen |
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13.5. Online: IntersektionalitätFUMA, die Fachstelle für Gender & Diversität in NRW: Intersektionalität (13.05.2026, Digital) |
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13.5.-30.9. Stuttgart: FoBi-Reihe "Jungen*& Männer* verstehen: Einsamkeit erkennen, Handeln lernen“Mit “DRANBLE!BEN – „Gem(einsamkeit) (er*)leben! – Jungen* und Männer* verstehen: Einsamkeit erkennen, Handeln lernen“” stärkt die LAG Jungen*- und Männer*arbeit Baden-Württemberg Fachkräfte darin, Einsamkeit bei jungen Menschen zu erkennen, zu verstehen und präventiv zu handeln. Ziel des Projekts ist es, geschlechter- und diversitätsbewusste Perspektiven auf Einsamkeit zu fördern und Wege aufzuzeigen, wie pädagogische Fachkräfte Jungen*, junge Männer* und andere junge Menschen in Phasen von Isolation, Rückzug oder Belastung unterstützen können.MULTIPLIKATOR*INNEN-FORTB!LDUNG 2026: „DRANBLE!BEN – Jungen* und Männer* verstehen: Einsamkeit erkennen, Handeln lernen“ Termine: Jede Einheit kann einzeln gebucht und besucht werden. Für die Teilnahme wird eine Teilnahmebestätigung ausgestellt. Außerdem ist die Anmeldung für die gesamte Fortbildungsreihe möglich und wird von uns bei Teilnahme an fünf der insgesamt sechs Einheiten mit dem Zertifikat „DRANBLE!BEN-Fachkraft für Jungen*gesundheit“ bescheinigt. |
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18.5. Online: Patriarchatskritik & verinnerlichte MachtverhältnisseFUMA - Fachstelle Gender & Diversität. Web-Seminar: Patriarchat und verinnerlichte Machtverhältnisse (18.05.26 9:00-16:00 Uhr, Digital) |
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19.-20.5. Paderborn: Ernährungsthemen kind- und jugendgerecht vermittelnIN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Deutschland e.V.: IN VIA Akademie Paderborn: Bunt, lecker, selbstbestimmt – Gesund essen mit Spaß und Vielfalt |
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20.5. Online: M*SA - Auswirkungen v. Rassismus& weiterer struktureller Diskriminierung auf die (psych.) GesundheitLAG Mädchen*politik Baden-Württemberg e.V.: Online-Vortrag „Auswirkungen von Rassismus und weiterer struktureller Diskriminierung auf die (psychische) Gesundheit“ mit Souzan AlSabah im Rahmen des Projekts „Psychische Gesundheit und Körpererleben von Mädchen* und jungen Frauen* - Was macht uns stark?“ |
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20.5. Burg: Jungen*arbeit - Umgang mit menschenverachtendem, denokratiefeindlichem&rechten VerhaltenKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: “und dann kam der Spruch” - Umgang mit menschenverachtendem, denokratiefeindlichem und extrem rechten Verhalten in der Jungen*arbeit". |
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21.5. Online: Fokus Jungen*arbeit – Impulse aus Wissenschaft& PraxisLAG Jungen*arbeit NRW: Online-Talk: Fokus Jungen*arbeit – Impulse aus Wissenschaft und Praxis |
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ab 21.5.: Online Reihe: intersektionale u. geschlechtergerechte JugendarbeitLandesarbeitsgemeinschaft Mädchen* und junge Frauen* in der Jugendhilfe Schleswig-Holstein (LAG Mädchen*) |
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Newsletter: Demokratie. Vielfalt. Respekt - Veranstaltungsempfehlungen Mai-Juli[28.4.] Newsletter: Demokratie. Vielfalt. Respekt. - April 2026 (jfsb - Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin): 5. Mai: Wege der Mitbestimmung - Demokratiepädagogische Ansätze in der Jugendarbeit: Sie wollen die Mitsprache junger Menschen stärken? In diesem Seminar der WeTek Berlin gGmbH reflektieren pädagogische Fachkräfte gemeinsam, wie künstlerische Formate, digitale Werkzeuge und medienpädagogische Methoden dazu beitragen können, dass Kinder und Jugendliche ihre Anliegen äußern und Gehör finden. Die Teilnahme ist kostenfrei. 18.-20. Mai: TINCON Berlin 2026: Konferenz für digitale Jugendkultur und Bildung: Die TINCON ist eine Konferenz für (digitale) Jugendkultur und versteht sich als Bildungsort für junge Menschen. Thematisch stehen Politik, digitale Gesellschaft, Wissenschaft, Technologie und Medienkultur im Mittelpunkt. Das Programm umfasst Talks, Diskussionen und interaktive Workshops. Die Teilnahme ist für junge Menschen im Alter von 13 bis 25 Jahren sowie für Begleitpersonen kostenfrei. Mit dem TINCON-Tagesticket ist zudem ein kostenloser Zugang zur re:publica Berlin 2026 verbunden. 21. Mai: Fortbildung: Pädagogischer Umgang mit Antisemitismus im Kontext von Israel & Nahostkonflikt: ConAct lädt am 21. Mai 2026 in Weimar zu einer Fortbildung für Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit ein. Im Fokus stehen Antisemitismus im Kontext des Nahostkonflikts und pädagogische Handlungsmöglichkeiten. Die Teilnahme ist kostenfrei, Fahrtkosten können erstattet werden. Anmeldeschluss ist der 10. Mai. 02.-03. Juni: Zukunftskonferenz Ganztag der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung: Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter rückt die Qualität des Ganztags stärker in den Fokus. Die BKJ bringt mit der „Zukunftskonferenz Ganztag“ Akteur:innen aus Praxis, Wissenschaft, Schule, Jugendhilfe, kommunaler Planung sowie Interessenvertretungen zusammen. 04. Juni: Jugendarmut in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zwischen Teilhabe und Ausgrenzung: Das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg lädt zu einer Fortbildung, die sich mit Jugendarmut und die Rolle der Kinder- und Jugendarbeit beschäftigt. Anmeldeschluss ist der 07. Mai. 11. Juni: 13. Kulturpolitischer Bundeskongress: „Wi(e)der die Wut. Kulturpolitische Netzwerke gegen Autoritarismus“ – unter diesem Motto findet am 11. und 12. Juni 2026 der 13. Kulturpolitische Bundeskongress in Berlin statt. Es sind unter anderem (internationale) Keynotes, künstlerische Interventionen, praxisorientierte Foren und drei interdisziplinär besetzte Panels geplant. Ausgewählte Kongressformate werden auch digital übertragen. Die Tickets dafür sind kostenlos. 15. Juni: 1. Familiengipfel: Der Berliner Beirat für Familienfragen lädt ein: Am 15. Juni 2026 wird die ufaFabrik zum Ort der Begegnung für den 1. Berliner Familiengipfel, bei dem Familien, Fachkräfte und Politik zusammenkommen. Anmeldeschluss ist der 31. Mai. 24. Juni: Jugend Medien Demokratie Tage 2026: Die Berliner Medienkompetenzzentren und ihre Partner laden Jugendliche ab der 9. Klassenstufe zu den Jugend Medien Demokratie Tagen 2026 ein. Im Jugendkulturzentrum Königstadt in Berlin wird es ein spannendes, kostenfreies Programm mit offenen Panels, interaktiven Workshops und spannenden Foren geben. 29.-30. Juni: Stabil bleiben 2026 - Praxiswerkstatt zum Umgang mit demokratie- und menschenfeindlichen Haltungen in der Jugend(sozial)arbeit: Das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg lädt in Kooperation mit Cultures Interactive e.V. zu einer Praxiswerkstatt, bei der ein Raum für Austausch über den Umgang mit Demokratiefeindlichkeit geöffnet wird. Anmeldeschluss ist der 01. Juni. Ringvorlesung: Jugendarbeit in Reaktion auf extrem rechte Jugendbewegungen: Das Netzwerk Hochschulen Sozialer Arbeit in Ostdeutschland gegen rechts veranstaltet im kommenden Sommersemester eine Online-Ringvorlesung mit dem Titel »Analyse und Reflexion: Jugendarbeit in Reaktion auf extrem rechte Jugendbewegungen«. Ziel ist die Verbindung von Engagement in Wissenschaft und Praxis. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bis zum 16.06. immer dienstags von 17:15-18:45. Kompetent gegen Rechtsextremismus - Modulare Fortbildungsreihe 2026: Der Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention bietet von April bis Juli gemeinsam mit verschiedenen Partnern ein vielfältiges Fortbildungsangebot zum Thema Rechtsextremismusprävention an. Die Fortbildungen finden online immer von 19-13 Uhr statt. Die Anmeldung startet ab sofort und die Teilnahme ist kostenlos. Online- Fortbildungsreihe für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe : Das Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V. bietet im Rahmen des Projektes: "Öffnung der Jugendhilfe durch Beteiligung und migrationsgesellschaftliche Kompetenz" bis Mitte Juni kostenfreie Online-Fortbildungen für Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin und Brandenburg an. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungsfrist ist immer vier Wochen vor dem jeweiligen Termin. Veranstaltungsreihe für gelebte Solidarität und praktisches Empowerment - Stärkungsinseln für Fachkräfte: Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie lädt 2026 zur Veranstaltungsreihe „Stärkungsinseln für Fachkräfte“ ein. Die Reihe umfasst vier Termine zu Themen wie Queerness, Antifeminismus, Kinderarmut und Antiziganismus. Die nächste Veranstaltung am 12.05.2026 thematisiert Antifeminismus als Bestandteil rechtsextremer Ideologien. Die Teilnahme ist kostenfrei. Online-Ringvorlesung: YOUTH WORK - Räume für Jugend und Demokratie in Europa: Die AG Youth Work des Wissenschaftsnetzwerkes Kinder- und Jugendarbeit lädt herzlich zur Online-Ringvorlesung „Räume für Jugend und Demokratie in Europa. Transnationale Strategien und Herausforderungen für Youth Work“ ein. Es bedarf keine Anmeldung. |
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22.-26.6. Potsdam: Bildungsinitiative: Rechte Gewalt u. was wir ihr entgegensetzen könnenArbeit und Leben Berlin-Brandenburg gGmbH: BiLaN – Bildungsinitiative Lernen aus dem NSU-Komplex: Von den 1990ern bis heute. Rechte Gewalt und was wir ihr entgegensetzen können |
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ab 26.6. Berlin/Potsdam: Interdependenzbewusste Pädagogik gegen Antisemitismus u. RassismusVerein BildungsBausteine e.V.: Weiterbildung - Interdependenzbewusste Pädagogik gegen Antisemitismus und Rassismus Die Weiterbildung findet statt im Rahmen des Projekts as_ra – Intersektional gegen Rassismus und Antisemitismus, das durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, durch die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus gefördert und durch das Staatsministerium aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat, unterstützt wird. Die Weiterbildung wird außerdem durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung als Bildungszeitseminar gefördert. |
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28.5. Online: Kinder u. Jugendliche als Betroffene von MenschenhandelNational Coalition Deutschland -Netzwerk Kinderrechte: Follow-Up: Kinder und Jugendliche als Betroffene von Menschenhandel in Deutschland am 28. Mai |
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28.-29.5. Dortmund: Geschlechterreflektierte Jungenarbeit in Schule/-sozialarbeit& GanztagLAG / Fachstelle Jungenarbeit NRW: am 28. und 29. Mai 2026 findet die Fortbildung “Da ist noch Luft nach oben…! - Geschlechterreflektierte Jungenarbeit in Schule, Ganztag und Schulsozialarbeit” in Dortmund statt. |
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28.5. Münster + 17.9. Bonn: Antisemitismus-& Rassismuskritik zusammen denkenIDA-NRW - Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein Westfalen: Modulreihe 2026: Antisemitismuskritik und Rassismuskritik zusammen denken. |
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1.-3.6. Online: Radikalisierung über Social Media - Strategien, Gefahren& PräventionsansätzeSeminar: „TikTok-Terrorismus – Radikalisierung über Social Media Extremismus im Netz: Strategien, Gefahren und Präventionsansätze“ |
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2.6. Online: Moderner Kinder- & Jugendmedienschutz für die pädagog. PraxisAkademie der Kulturellen Bildung in Kooperation mit der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ): Webinarreihe Moderner Kinder- und Jugendmedienschutz für die pädagogische Praxis Hinweis: Die Online-Veranstaltungen bauen nicht aufeinander auf und können unabhängig voneinander besucht werden. Die Dozent*innen sowie weitere Details zu Ablauf und Inhalt geben wir Ihnen rechtzeitig vorab bekannt. |
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2.6. Online: Hate Speech erkennen, klug kontern & digitale Räume sicherer machenAmadeu Antonio Stiftung : Positionieren, abwehren, kontern: So können Sie auf Hate Speech reagieren. - 2.6., 10-15 Uhr. |
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2.6. Online: jungen Menschen Filme& Serien diskriminierungskritisch vermittelnFUMA, die Fachstelle für Gender & Diversität in NRW: Von Friends bis Schwarze Früchte: Filme und Serien diskriminierungskritisch vermitteln (02.06.2026, Digital) |
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9.-10.6. Hannover: Methodenwerkstatt: diversitätsbewusst – diskriminierungskritisch – dialogischPraxisworkshop: Methodenwerkstatt: diversitätsbewusst – diskriminierungskritisch – dialogisch. |
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ab 12.6. Bremen: Rassismuskritik, Antisemitismuskritik & Empowerment miteinander verbundenJugendbildungsstätte LidiceHaus: 4-modulige Fortbildung von Juni bis Dezember 2026: Let’s connect: Rassismuskritik, Antisemitismuskritik, Empowerment Vorläufiger Ablauf: Die Module beginnen jeweils am Freitag um 15 Uhr und enden am Sonntag um 15 Uhr, sie bauen aufeinander auf und sind nur zusammen buchbar. Dazwischen ist das Arbeiten in Peer-Gruppen vorgesehen. Unsere Arbeitsweise: Unsere Ansätze richten sich auf die Entwicklung von Reflexions- und Handlungsstrategien sowie von Bündnisperspektiven. Hierfür arbeiten wir mit vielfältigen Methoden der politischen Bildung. Konzepte aus der Empowermentpraxis und der kritischen Reflexion von weiß-Deutschsein spielen eine wichtige Rolle. Abwechselnd arbeiten wir in gemeinsamen Räumen sowie in kleineren Resonanz-Räumen für spezifische Perspektiven. Zu unserem Methodenkoffer gehören neben theoretischen Zugängen auch theaterpädagogische und somatische Übungen. Wir vertreten ein ganzheitliches Verständnis von Bildung und Lernen. Eingeladen sind: - alle Haupt- und Ehrenamtlichen aus pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern, die sich fragen, wie wir in Zeiten von rechten Wahlerfolgen und Angriffen auf das Asylrecht, von gesellschaftlicher Zunahme an Antisemitismus, Rassismus und sozialer Ungleichheit, pädagogisches Handeln solidarisch und emanzipatorisch gestalten können. Referent*innen: Samuel Njiki Njiki, Eden Voulgaridou, Kiana Ghaffarizad und Tobias Linnemann: Vier Teamer*innen mit und ohne gelebte Erfahrungen von Rassismus, Antisemitismus, Weißsein, Goysein, Jüdischsein und jahrelanger Erfahrung in der politischen Bildung und pädagogischen Arbeit. Kosten: Für den Teilnahmebeitrag bieten wir eine Preisstaffelung an. Die Preise verstehen sich inkl. Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer. Einzelzimmer sind zum Aufpreis von 100 € möglich. |
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10.+18.6. Dortmund: Jungen& Grenzen - Konfrontative PädagogikLAG Jungen*arbeit NRW: Jungen und Grenzen - Einführung in die Konfrontative Pädagogik als Gewaltprävention in pädagogischen Einrichtungen |
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11.+18.6. Online: JSA an Schulen fördert Handlungsbefähigungejsa Bayern: Das eigene Leben gestalten. JaS fördert Handlungsbefähigung |
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12.6. Online: Digitales Dialogforum - Tatort GleichstellungKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e. V. (KgKJH) Termin am 12. Juni: Tatort Gleichstellung [mehr Infos]: „Tatort Gleichstellung“ ist eine Methode für Fachkräfte, die dabei unterstützt, in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten handlungsfähig zu bleiben. Die Methode verbindet drei Zugänge, die gemeinsam eine vertiefte, praxisnahe und gleichzeitig kreative Auseinandersetzung mit einem Thema ermöglichen. Antifeministische Denk- und Handlungsmuster wirken weiterhin in zentrale gesellschaftliche Bereiche hinein, stabilisieren Ungleichheit und beeinflussen politische Debatten. Um dem entgegenzutreten, braucht es eine demokratische, geschlechtergerechte und diskriminierungssensible Bildungsarbeit. Wir stellen euch in unserem digitalen Dialogforum die erste Staffel „Antifeminismus“ vor und geben euch Hinweise, wie ihr die Methode nutzen könnt. |
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12.6. Online: Rassismus - Männlichkeiten* - Empowerment.FUMA, die Fachstelle für Gender & Diversität in NRW: Rassismus - Männlichkeiten* - Empowerment. Was uns stärkt und was uns verbindet!* (12.06.2026, Digital) |
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24.6. Dortmund: Suchtprävention bei Jungen*& jungen Männern*LAG Jungenarbeit NRW: Veranstaltung: Jungen* und Sucht - Suchtprävention bei Jungen* und jungen Männern*. |
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24.6. Online: Jungen auf TikTok demokratische Werte vermittelnLAG Jungen*arbeit NRW: Veranstaltungsreihe: Fokus Jungen*arbeit – Impulse aus Wissenschaft und Praxis: |
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25.6. Dortmund: Empowerment für Fachkräfte mit RassismuserfahrungLandesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen: Empowerment für Fachkräfte mit Rassismuserfahrung.
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ab 25.6. Online: Machtkritische Pädagogik in der Praxis mit Rom*njaFUMA, die Fachstelle für Gender & Diversität in NRW - Machtkritische Pädagogik in der Praxis mit Rom*nja (25.06.2026 - 17.07.2026, Digital plus Selbstlernphasen) |
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29.6. Freiburg: Argumentationstraining gegen antifeministische PositionenAG Mädchen*Freiburg: Argumentationstraining gegen antifeministische Positionen |
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30.6. Nürnberg: Impulse für eine starke Türöffnerin JSAejsa Bayern: "Allen jungen Menschen steht die gleiche Welt offen." Impulse für eine starke Türöffnerin Jugendsozialarbeit |
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30.6.&1.7. Essen: Gender- & diversitätssensible SpracheFUMA, die Fachstelle für Gender & Diversität in NRW: Fortbildung: Gender- und diversitätssensible Sprache (30.06.26 und 01.07.2026, jeweils 9:30 - 16:00 Uhr, in der Fachstelle vor Ort) |
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10.7. Stuttgart: Inklusive Mädchen*arbeit gestaltenLAG Mädchen*politik Baden-Württemberg: Fortbildung „Und jetzt wirklich ALLE! Inklusive Mädchen*arbeit gestalten“ |
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14.-15.7. Wien: Fachkräftetraining Zug um Zug - Train tu EuropeZug um Zug – Train to Europe – ein Erasmus+-Projekt von YES Innovation & Research e. V. zusammen mit dem YES Forum lädt zum Fachkräfte-Training mit den Partnerorganisationen ÖJAB aus Österreich und GioNet aus Italien nach Wien am 14.–15. Juli, mit jeweils einem An- und Abreisetag, ein. |
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Team-/inhouse-FoBi für pädagog. Fachkräfte: Demokratie in der Kinder-& Jugendarbeit gestaltenWer entscheidet? Demokratie in der Kinder- und Jugendarbeit gestalten Inhalte im Überblick: Die Kosten der Fortbildung richten sich nach der Dauer und Gruppengröße der Veranstaltung. (Eine Gruppe = max. 18 Teilnehmende) Interessierte können sich per Mail oder telefonisch anmelden. Weitere Informationen befinden sich auf der Webseite von WeTek Berlin. |
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E-Learning-Kurs: Kinder-& Jugendmedienschutz i.d. pädagog. ArbeitE-Learning-Kurs zum Kinder- und Jugendmedienschutz in der pädagogischen Arbeit. |
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FoBi: Digitales Lernen für wirksamen Kinderschutz bei weibl. GenitalverstümmelungZivilgesellschaftliche Fachstelle zur Identifizierung und Umsetzung besonderer Schutzbedarfe: Digitales Lernangebot zu Kinderschutz |
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BPB: Veranstaltungskalender Radikalisierung, Islamismus & Prävention (Jugend)Bundeszentrale für Politische Bildung: Die Redaktion des Infodienst Radikalisierungsprävention stellt Veranstaltungshinweise und Fortbildungen aus dem Themenfeld Radikalisierung, Islamismus & Prävention zusammen. [Auszüge]' |
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5. Fachtagungen, Konferenzen, Vorträge & andere Veranstaltungen |
5.5. Online: Arbeitsmarktintegration& Teilhabe geflüchteter FrauenDie Bundesstiftung Gleichstellung, Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung und die Abt. Integration des DeZIM laden zum Digitalen Dialog ein: |
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5.5. (+jeden Di): online: Ringvorlesung Kinderrechte & KinderschutzTransferzentrum Kinderrechte & Kinderschutz MV & Universität Rostock: Ringvorlesung Kinderrechte & Kinderschutz im Sommersemester 2026, je dienstags 18:30–20:00 Uhr |
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6.5. Online: Jugendgerechte Weiterentwicklung von JugendberufsagenturenJugendberufsagenturen jugendgerecht weiterentwickeln – Impulse, Positionen, Praxisbeispiele |
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7.5. online/ Berlin: 'Rasse‘, Rassifizierung& Verwandtschaft v. Antisemitismus& RassismusDeZIM, WinRa& FoNA21: 'Rasse‘, Rassifizierung und die Verwandtschaft von Antisemitismus und Rassismus - Vortrag im Rahmen des RAR-Fellowships von Dr. Daniel James Termin& Ort: 7.5., 17:00 – 18:30 Uhr, online via zoom und DeZIM.Saal im DeZIM-Institut, Mauerstrasse 76, 10117 Berlin [ANMELDUNG bis 6.5., 23:59 Uhr] |
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7.5. Düsseldorf: Rassismuskritik in der Jugendarbeit - zw. Anspruch u. PraxisFachtag des Forums „Rassismuskritische Ansätze für die Kinder- und Jugendförderung” (RKJ-Forum): Rassismuskritik in der Jugendarbeit – zwischen Anspruch und Praxis 7.5., 10-16 Uhr |
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7.5. Hannover: Gespräch über Moralpanik und christliche Sex(arbeits)feindlichkeitCafé ka:punkt - Evangelische Frauen* der Landeskirche Hannover: Minenfeld Sexarbeit. Ein Gespräch über Moralpanik und christliche Sex(arbeits)feindlichkeit. |
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9.5. Berlin: Buchvorstellung: Die Geschichte der Frauen, die zurückschlagenHeinrich Böll Stiftung: Andrea Böhm: Fighting Like a Woman. Die Geschichte der Frauen, die zurückschlagen (Reihe Böll.Global: Books That Matter)_ Mit:Begrüßung: Bente Scheller, Leiterin Referat Nahost und Nordafrika, Heinrich Böll Stiftung; Andrea Böhm, Reporterin und Autorin; Moderation: Christiane Neudecker, Schriftstellerin und Regisseurin |
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12.5. Köln: Hass, Hype& Haltung: Praxis geschlechtersensibler MedienarbeitFachtag: „Hass, Hype und Haltung: Praxis geschlechtersensibler Medienarbeit“ - Aus der Reihe „Macht & Geschlecht“ |
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12.5. Online: Kritisch weiße InterventionenIDA-NRW - Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein Westfalen: Digitale Austauschraum “Den Status Quo stören – kritisch weiße Interventionen jenseits falsch verstandener Zurückhaltung und paternalistischer Raumnahme” |
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18.5. Online: Gender Lab: Rainbow Index – Wie queer-inklusiv sind d. christl. Kirchen?Gender Lab: Rainbow Index – Wie queer-inklusiv sind die christlichen Kirchen?. Das Studienzentrum der EKD zu Genderfragen lädt zu Online-Talk ein. |
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19.5. Online: Die Erfindung der Hausfrau (Themen-Wochen: 2026 CARE)Frauenwerk und Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Nordkirche laden zum Auftakt der Themenwoche „2026 CARE“ zu einer Online-Lesung mit Gespräch ein: Die Erfindung der Hausfrau. |
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20.5. Online: Mädchen* am Übergang Schule-Beruf - Rolle u. Aufgabe der JSABundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbei (BAG EJSA): Stärken fördern, Perspektiven eröffnen - Mädchen* (mit wie ohne Migrationshintergrund) am Übergang Schule-Beruf - Rolle und Aufgabe der Jugendsozialarbeit. |
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21.5. Online: Schulabsentismus: Hinschauen. Wahrnehmen. Nachfragen.Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA): Online-Fachtagung „Schulabsentismus: Hinschauen. Wahrnehmen. Nachfragen.“ am 21. Mai 2026 |
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21.5. Online: Heilsame Glaubensgespräche gegen RassismusHeilsame Glaubensgespräche gegen Rassismus - Online-Workshop bei der Evangelischen Erwachsenenbildung in Sachsen |
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21.5. o. 17.6. Freiburg: Fachforum M*arbeit: Wen-Do Selbstverteidigung und SelbstbehauptungAG Mädchen* für eine geschlechtergerechte Jugendhilfe Freiburg: FACHFORUM MÄDCHEN*ARBEIT 2026 #2 Wen-Do Selbstverteidigung und Selbstbehauptung |
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27.5. SH: Netzwerktreffen geflüchtete Mädchen* und junge Frauen*Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen* und junge Frauen* in der Jugendhilfe Schleswig-Holstein (LAG Mädchen*): Netzwerktreffen geflüchtete Mädchen* und junge Frauen* |
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1.6. Online: Finanzierung feministischer Zivilgesellschaft sichernHeinrich-Böll-Stiftung: Cash for Action: Finanzierung feministischer Zivilgesellschaft sichern Online-Veranstaltung: 01. Juni, 17.00 – 18.30 Uhr (MESZ) [Anmeldung] |
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2.6. Berlin: BFM-Fachtag "Gewalt. Macht. Männer"Bundesforum Männer Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.: GEWALT.MACHT.MÄNNER: Einladung zum BFM Fachtag und politischen Jahresempfang am 2. Juni 2026 |
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8.-9.6. Paderborn: Interdisziplinäre Strategien für selbstbestimmte Lebensführung& soziale TeilhabeIN VIA-Fachtagung: Strategien und interdisziplinäre Umsetzungsmöglichkeiten für eine selbstbestimmte Lebensführung und soziale Teilhabe |
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10.-11.6. Berlin: BMBFSFJ-Startchancen-KonferenzBundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend : Startchancen-Konferenz 2026: Wirkungsorientierung im Fokus – Kompetenzsteigerung möglich und messbar machen.
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11.6. Hannover: Jugendberufshilfe zw. Haushaltskonsolidierung& EU-FörderarchitekturFachtag: Weichen stellen für junge Menschen: Jugendberufshilfe zwischen Haushaltskonsolidierung und EU-Förderarchitektur - Herausforderungen, Realitätstests und politische Gestaltungsspielräume. |
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12.6. Köln: Abschlussveranstaltung Erasmus+ Projekt WAVE IIAbschlussveranstaltung des Erasmus+ Projektes WAVE II Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 22. Mai 2026 möglich unter diesem Link möglich. Über das Projekt: WAVE II ist ein transnationales Projekt mit sieben Partnerorganisationen aus vier europäischen Ländern. Ziel des Projekts ist die Entwicklung innovativer und praxisnaher Methoden zur Demokratiebildung in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit. Fachkräfte sollen dabei unterstützt werden, europäische Werte in ihrer täglichen Arbeit mit jungen Menschen, insbesondere mit Migrationsgeschichte, zu reflektieren und zu vermitteln. Weitere Informationen zum Projekt sind unter www.wave4youthwork.eu verfügbar. |
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15.6. Berlin/ Online: Extremismusprävention - interdisziplinäre Zusammenarbeit v. Staat& ZivilgesellschaftFachtag: „Staat und Zivilgesellschaft in der Extremismusprävention – Neue Wege der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Justiz“ |
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15.6. Hamburg: Notübernachtungsstellen für junge VolljährigeDie Diakonie Hamburg lädt ein zum Fachtag: Notübernachtungsstellen für junge Volljährige in Hamburg |
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17.6. Köln: Schutz queerer Geflüchteter in der UnterbringungLSVD+ Fachtag „Unterbringung im Übergang – Schutz von queeren Geflüchteten in Landesunterkünften im Licht und Schatten der GEAS-Reform“ – Rainbow Shelter |
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17.6. Köln: Unterbringung im Übergang – Schutz von queeren GeflüchtetenFachtag: „Unterbringung im Übergang – Schutz von queeren Geflüchteten in Landesunterkünften im Licht und Schatten der GEAS-Reform“ |
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18.6. Online: NTZBA-Fachtag: Teilzeitausbildung als Chance für Fachkräftesicherung“Teilzeit ausgebildet – voll qualifiziert. Teilzeitausbildung als Chance für die Fachkräftesicherung” - 18. Juni (09:30 - 15:30 Uhr) 13. April 2026 |
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18.6. Düsseldorf: Einsamkeit bei Kindern, Jugendlichen u. jungen ErwachsenenFachtag: Einsamkeit bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen |
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19.6. Bamberg: Culture of Refugees – Refugee Week 2026Amadeu Antonio Stiftung: Culture of Refugees ist ein Programm der politischen Bildung und kulturellen Dokumentation, das Rassismus, Ausgrenzung, Polizeigewalt und Entmenschlichung in Asylsystemen thematisiert, indem die gelebten Erfahrungen von Geflüchteten und Migrant*innen in den Mittelpunkt gestellt werden. Im Rahmen der Refugee Week macht das Programm sichtbar, was häufig verschwiegen wird: Todesfälle entlang von Fluchtrouten, sexuelle Gewalt gegen Frauen auf der Flucht, Kriminalisierung nach der Ankunft, Leben in Lagern, Racial Profiling sowie anhaltende soziale Ausgrenzung in Deutschland. Das Leid von Geflüchteten wird nicht als vergangene Krise dargestellt, sondern als andauernde Realität, die durch politische Entscheidungen, institutionelle Strukturen und öffentliche Narrative geprägt ist. Durch dokumentierte Zeugnisse, Musik, Theater, Storytelling, Ausstellungen und moderierten Dialog nehmen Geflüchtete als Sprecher*innen und Wissensträger*innen teil – nicht als symbolische Figuren. Das Programm bringt Geflüchtete, lokale Bewohner*innen, Studierende, Forschende, zivilgesellschaftliche Initiativen und politische Akteur*innen in direkten Austausch und ersetzt Stereotype durch faktenbasierte Verständigung. |
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23.6. Berlin: GRIPS Fachaustausch Partizipation + Vorstellungsbesuch "Don't stop dreaming"GRIPS Fachaustausch Partizipation mit Vorstellungsbesuch "Don't stop dreaming"Die Kinder inszenieren Erwachsene: Was passiert, wenn Kindern die künstlerische Entscheidungsmacht und Ausführung einer ganzen professionellen Theaterproduktion übertragen wird? Die Entwicklung des Stücks „Don’t stop dreaming“ hat genau dies exemplarisch in den Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 herausgefunden. |
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23.6. Marburg: Fachtag "Solidaritäten" (Antidiskriminierung)Antidiskriminierungsnetzwerk Mittelhessen (AdiNet Mittelhessen): “Solidaritäten” |
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25.-26.6. online/Leipzig: Kooperation - Kinder-& Jugendhilfe u. Gesundheitswesen im KinderschutzFachkongress Kooperation zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Kinder- und Jugendhilfe und Gesundheitswesen im Kinderschutz. - Gemeinsame Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie, des Deutschen Jugendinstituts und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren. |
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26.6. Online: Einsamkeit bei jungen Menschen begegnenFollow Up Fachveranstaltung des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit (KV JSA): Einsamkeit bei jungen Menschen begegnen – Praxisprojekte |
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29.-30.6. Berlin: Demokratie-& menschenfeindliche Haltungen in der J(S)APraxiswerkstatt zur Auseinandersetzung mit demokratie- und menschenfeindlichen Haltungen in der Jugend(sozial)arbeit: |
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1.7. Online: Fachforum Methodenkompetenz i.d. geschlechterreflektierten PädagogikAG Mädchen in der Jugendhilfe - Freiburg: FACHFORUM MÄDCHEN*ARBEIT 2026 #3: Methodenkompetenz in der geschlechterreflektierten Pädagogik |
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2.7. Stuttgart: Pädagogische Herausforderungen in einer vernetzen WeltAktion Jugendschutz (ajs) - Landesarbeitsstelle BadenWürttemberg, Stuttgart: Onlife. Pädagogische Herausforderungen in einer vernetzen Welt |
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8.7. Oberhausen: Sexuelle u. geschlechtl. Vielfalt - (k)ein Thema in der JSA?Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. - Diakonie RWL: Fachtag „Wie ein Kreis im Meer von Quadraten - Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt - (k)ein Thema in der Jugendsozialarbeit?“ |
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16.7. Stuttgart: Partizipation marginalisierter Mädchen* fördernLAG M* BW: 16.07. (save the date): Fachveranstaltung am 16. Juli 2026 in Stuttgart zum Projekt "GIRLS* TAKE SPACE! |
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6. Publikationen |
Newsletter: Demokratie. Vielfalt. Respekt - Publikationsempfehlungen[28.4.] Newsletter: Demokratie. Vielfalt. Respekt. - April 2026 (jfsb - Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin): Trotzdem über Israel und Palästina sprechen - Handreichung zum Nahostkonflikt in der Bildungsarbeit: Die neue Handreichung von ufuq.de möchte Pädagog:innen mithilfe von 16 konkreten Situationen bestärken, die Thematik auch in der Schule aufzugreifen. Im Zentrum steht die Frage, wie es gelingen kann, in Zeiten der scheinbar grenzenlos eskalierten Gewalt, der Verhärtung und des Schmerzes trotzdem weiter über Israel und Palästina zu sprechen. Die Publikation ist online kostenfrei als PDF-Datei abrufbar. Report: Meinungsblasen und Extremismus auf TikTok: Der Report „Meinungsblasen und Extremismus auf TikTok - Vielfältige Risiken für Kinder und Jugendliche“ von jugendschutz.net zeigt auf, wie Algorithmen Radikalisierung und Hass begünstigen. Die Publikation ist kostenlos als PDF-Datei zum Download verfügbar. Baustein 15: Islamismusprävention in der Schule: Der Baustein „Islamismusprävention in der Schule“ beleuchtet aktuelle Entwicklungen und pädagogische Ansätze zur Radikalisierungsprävention. Der Baustein kann im Shop des Netzwerks Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage erworben werden und steht kostenlos als PDF-Datei zur Verfügung. Zeit für Politik - politische Bildung im Podcastformat: Der Podcast „Zeit für Politik“ ist ein Bildungsangebot der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Er richtet sich vor allem an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte sowie alle Interessierten, die sich fundiert und verständlich über aktuelle politische Themen informieren möchten. Die Folgen eignen sich sowohl zur eigenen fachlichen Weiterbildung als auch als inhaltliche Vorbereitung oder Ergänzung für Unterricht, Workshops und Bildungsangebote. Radikalisierung und Extremismusprävention im Kinder- und Jugendschutz: Radikalisierung junger Menschen stellt Schule und Jugendhilfe vor komplexe Aufgaben. Die aktuelle KJug-Ausgabe, herausgegeben von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ), bietet fachliche Einordnungen und Diskussionsimpulse zur Prävention und Intervention. Die Zeitschrift ist als Einzelheft oder im Abonnement (kostenpflichtig) verfügbar. Bildungsmaterialien: Straßen erzählen Geschichte(n): "Straßen erzählen Geschichte(n)" ist ein Bildungsmaterial von "Decolonize Berlin e.V." für Lehrkräfte, Multiplikator:innen und politische Bildner:innen, das dabei unterstützen soll, dekoloniale Bildungsansätze zu stärken. Das Material vermittelt nicht nur Wissen, sondern dient als Werkzeug, um koloniale Bezüge im Unterricht und Alltag zu erkennen, kritisch zu reflektieren und dekoloniale Perspektiven fächerübergreifend in die Unterrichtspraxis einzubringen. Der Berliner Stadtraum wird dabei als Lernort verstanden und aktiv genutzt. Feindliche Angriffe auf Demokratieprojekte: Leitfaden für Gegenstrategien: Der Leitfaden der Amadeu Antonio Stiftung zeigt, wie zivilgesellschaftliche Initiativen auf rechtsextreme Angriffe reagieren können. Die Publikation unterstützt dabei, Diffamierungskampagnen einzuordnen und praxistaugliche Gegenstrategien zu entwickeln. Der Leitfaden ist kostenlos als PDF-Datei abrufbar. Let's talk about Antisemitismus: Jugendsachbuch der Bildungsstätte Anne Frank: Das Eintragebuch „Let’s talk about – Antisemitismus“, herausgegeben von der Bildungsstätte Anne Frank, vermittelt Grundlagen zu Judentum sowie historischen und heutigen Erscheinungsformen von Antisemitismus. Faktenkästen, O-Töne, Reflexionsfragen und Handlungsimpulse unterstützen die inhaltliche Auseinandersetzung. Das Buch ist zum Preis von 12,99 € erhältlich. Handreichung: Die Vielfalt der muslimischen Zivilgesellschaft: Vor dem Hintergrund einer häufig problemorientierten Debatte über Muslim:innen in Deutschland beleuchtet die Handreichung „Die Vielfalt der muslimischen Zivilgesellschaft“ demokratisches Engagement aus einer praxisnahen Perspektive. Die Beiträge zeigen, wie muslimische Initiativen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und Teilhabe gestalten. Die Publikation ist online kostenfrei als PDF-Datei abrufbar. KN:IX talks - der Podcast zur Islamismusprävention: Was bringt Menschen dazu, extremistische Ideologien zu übernehmen? Welche Trends sehen wir online? Welche Folgen hat Radikalisierung für Betroffene und für die Gesellschaft? Und vor allem: Wie können wir vorbeugen? |
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Jugend-Check zum 1. Kinder- u. Jugendhilfestrukturreformgesetz[22.4.] Jugend-Check zum Referentenentwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (Erstes Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz – 1. KJHSRG) (Stand: 23.03.2026) Das Kompetenzzentrum Jugend-Check hat folgende mögliche Auswirkungen identifiziert: Zusammenfassung: |
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Jugend-Check zur 2. Änderung Allg. Gleichbehandlungsgesetz[17.4.] Das Kompetenzzentrum Jugend-Check zur zweiten Änderung des AGG: Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (Stand: 14.04.2026) |
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Jugend-Check zu den Auswirkungen der Modernisierung des Städtebaurechts[13.4.] Kompetenzzentrum Jugend-Check zum Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts (Stand: 01.04.2026), Ressort: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB): |
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Jugendroman über die Gefahren der rechten Szene[1.4.] Jugendroman über die Gefahren der rechten Szene ab 12 Jahren von Stefanie Kaluza: Faustschlag von rechts. |
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adis-Broschüre: Schulsozialarbeit und Diskriminierung an Schulen[4/26] adis e.V. – Antidiskriminierung · Empowerment · Praxisentwicklung: Neue Broschüre „Schulsozialarbeit und Diskriminierung an Schulen – Verantwortung und Herausforderung der Träger“ |
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Gamingwelten v. Jugendkultur bis rechtsextremist. Einflussnahme[26.3.] Landesarbeitsgemeinschaft Jungen*arbeit Nordrhein-Westfalen e.V.: Gamingwelten von Jugendkultur bis rechtsextremistischer Einflussnahme. |
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Buch: Schwule Emanzipationsbewegung i.d. 70ern + heutige Queerfeindlichkeit& Antifeminismus[20.3.] Come out! - Wie der Aufstand in der Christopher Street die Welt veränderte. Buch von Thomas Sparr. C.H. Beck. S.a. Buchanalyse von Thomas Gesterkamp: Auftakt eines gefährdeten Wertewandels: Ein neues Buch schildert im Detail, wie in der New Yorker Christopher Street die schwule Emanzipationsbewegung begann - und zieht Verbindungen zu heutigen queerfeindlichen und antifeministischen Angriffen. (Gunda Werner Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie - Heinrich-Böll-Stiftung e.V.) |
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Buch: Das können wir uns nicht leisten - Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein[18.3.] Das können wir uns nicht leisten - Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein von Miriam Davoudvandi (Spiegel Bestseller Paperback Sachbuch Platz 16) Um Jungs machte sie lange einen Bogen, denn Miriam Davoudvandi wusste, jeder Typ muss irgendwann ihre Wohnung von innen sehen: im schäbigen Sozialbau inmitten von Einfamilienhäusern, die vollgestellten Zimmer, das abgenutzte Bad. Die Scham, nichts bieten zu können und nicht dazuzugehören, prägte Miriam Davoudvandi spätestens seit ihrer Einschulung – und sie ist bis heute ein Teil von ihr. Siehe auch: Interview im Deutschlandfunk 22.4.2026: Miriam Davoudvandi: Armut legt man niemals ab. |
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bpb: APuZ zu "Ehe"[13.3.] Bundeszentrale für politische Bildung: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ): Ehe (Nr. 12/26): „Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen.“ Die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare im Oktober 2017 war – trotz weiter bestehender Ungleichheiten – ein Meilenstein auf dem Weg zur Gleichstellung homosexueller Menschen in Deutschland. Sie zeigt exemplarisch, dass die Ehe als Ergebnis von politischen und gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen einem steten Wandel unterliegt. |
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Betrifft Mädchen 1/2026: behinderung und & rassismus[12.3.] Betrifft Mädchen 1/2026: behinderung und & rassismus |
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Magazin: klassismussensible Jungenarbeit[10.3.] Junge* Junge - Das Magazin der LAG Jungenarbeit in NRW: Jungenarbeit in Klassenverhältnissen – Ansatzpunkte klassismussensibler Jungenarbeit. |
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Buch: Selbstfürsorge - Schmerz u. Heilung Schwarzer Frauen[10.3.] Selbstfürsorge - Schmerz und Heilung Schwarzer Frauen |
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Unabhängige Asylverfahrensberatung - Schlüssel für effizientes & rechtsstaatl. Asylverfahren[6.3.] "Unabhängige Asylverfahrensberatung - Der Schlüssel für ein effizientes und rechtsstaatliches Asylverfahren" Praxisbasierte Expertise der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zum Bundesprogramm Asylverfahrensberatung und besondere Rechtsberatung für vulnerable Schutzsuchende. |
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Handreichung „Kritische Auseinandersetzung mit Klassismus“ (außer-/schul. polit. Jugend-& Erwachsenenbildug)[2.3.] Bundeszentrale für politische Bildung/bpb: Handreichung „Kritische Auseinandersetzung mit Klassismus“ - 11 Aktivitäten für die schulische und außerschulische politische Jugend- und Erwachsenenbildung. |
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Buch: Gehörlos, weiblich, unbequem – über Ableismus, Wut u. Widerstand[2.3.] Katrin Aimee: Buch: Unüberhörbar - Gehörlos, weiblich, unbequem – über Ableismus, Wut und Widerstand. |
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Rechtlich gleichgestellt – praktisch benachteiligt? EU-Zugewanderte in Deutschland[2.3.] Gleichbehandlungsstelle EU-Arbeitnehmer - Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus: Rechtlich gleichgestellt – praktisch benachteiligt? EU-Zugewanderte in Deutschland. |
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LAG J* NRW-Magazin: Jungen*, Einsamkeit und Zugehörigkeit[3/26] Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V.: Magazin Junge* Junge: Allein unter anderen - Jungen*, Einsamkeit und Zugehörigkeit |
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BpB Infodienst Radikalisierungsprävention: Materialien& Handreichungen[3/26] Infodienst Radikalisierungsprävention der Bundeszentrale für Politische bildung: Materialien& Handreichungen [März Newsletter] |
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Stellungnahmen der BuKo der Frauen-&Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen[3/26] Geschäftsstelle der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof). Weitere bukof-Stellungnahmen/ Meldungen: https://bukof.de/inhalte/veroeffentlichungen/ |
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Gendersensible Arbeit mit radikalisierten Personen aus d. islamist. Spektrum[17.2.] „Männlichkeit(en) in der Radikalisierungsprävention – Gendersensible Ansätze in der Arbeit mit radikalisierten Personen aus dem islamistischen Spektrum“ – dist[ex]: Meike Krämer und Ibrahim Bebars – |
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Intersektionale Pädagogik (Sachbuch)[2/26] Lena Staab, Sina Isabel Freund, Mai-Anh Boger (Hrsg.): Intersektionale Pädagogik (Sachbuch) |
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Rassismus in deutschen Institutionen - bislang umfassendste empirische Untersuchung[2/26] Wie Rassismus in deutschen Behörden wirkt: Studie veröffentlicht Ergebnisse der bislang umfassendsten empirischen Untersuchung zu Rassismus in deutschen Institutionen: Zentrale Ergebnisse: Wie Strukturen und Routinen Diskriminierung begünstigen: Als strukturelles Diskriminierungsrisiko erweisen sich Sprachbarrieren: Die Studie dokumentiert, dass der Grad an Hilfestellung bei Antragsverfahren stark variiert – während einigen Antragstellenden proaktiv geholfen wird, werden Personen mit eingeschränkten Deutschkenntnissen teils abgewiesen oder auf fehlende Sprachkenntnisse verwiesen. Hängt die Überwindung von Sprachbarrieren vom guten Willen einzelner Mitarbeitender ab, kann Sprache zur rassistischen Barriere werden. Erstmals umfassende Daten zu Einstellungen und Erfahrungen von Behördenbeschäftigten: Zeitgleich mit dem Abschlussbericht sind die Ergebnisse der quantitativen Beschäftigtenbefragung vom BMI freigegeben worden, die in vier Bundesbehörden – Bundespolizei, Zoll, Bundesagentur für Arbeit und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge – durchgeführt wurde. Dafür wertete das Team von Wissenschaftler:innen unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Lengfeld (FGZ-Standort Leipzig) Fragebögen von knapp 13.000 Beschäftigten wissenschaftlich aus. Es ist die erste Erhebung dieser Art und Größenordnung in deutschen Bundesbehörden. Was Betroffene berichten: In einer ergänzenden Onlinebefragung unter Muslim:innen gaben rund 80 Prozent der Befragten an, in Behörden rassistisch diskriminiert worden zu sein; 40 bis 50 Prozent berichteten von konkreten Erfahrungen in Jobcentern, Sozial- und Ausländerbehörden. Die Folgen sind gravierend: Ein großer Teil der Betroffenen berichtet von Versagensängsten, Selbstzweifeln und langfristigen psychischen Handlungsempfehlungen: Recht, Organisation, Kultur Zum vollständigen Abschlussbericht und den Ergebnisse der Teilprojekte, zu ausführlichen Ergebnissen der Beschäftigtenbefragung. |
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Gleichstellung v. Frauen& Männern in Deutschland: Fokus Sorgearbeit[2/26] Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) - Hans-Böckler-Stiftung: REPORT Nr. 109, Februar 2026: Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland: Fokus Sorgearbeit (Svenja Pfahl, Eugen Unrau, Yvonne Lott) |
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Rassismusforschung: Rassismus in Strukturen und Praxisfeldern[6.1.26] Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (Ed.) - Rassismusforschung III - Rassismus in Strukturen und Praxisfeldern |
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Femizide - elektron. Aufenthaltsüberwachung als langersehnte Lösung?[1/26] In »STREIT – die feministische Rechtszeitschrift« beleuchten die Juristinnen Sophie Böhler und Catharina Conrad in ihrem Artikel den deutschen Gesetzentwurf zur Fußfessel bei Partnerschaftsgewalt kritisch beleuchtet. Die Autorinnen zeigen außerdem die wichtigen Unterschiede dazu auf, wie das Vorbild Spanien mit den Problemen Partnerschaftsgewalt und Femizide umgeht. »Die elektronische Aufenthaltsüberwachung – die langersehnte Lösung?« |
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Material: Kinderschutz: Partizipation gestalten& Demokratie lernen i.d. Kita[2026] National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.: Material: Kinderschutz: Partizipation gestalten und Demokratie lernen in der Kita |
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Diskriminierungssensible Bildung - Werkzeugkoffer für pädagog. Praxis[2026] Diskriminierungssensible Bildung - Ein Werkzeugkoffer für die pädagogische Praxis von Julika Prantner-Weber, Pauline Seuß. |
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Arbeitsmarktintegration v. geflüchteten Frauen - Besonderheiten, Erfolgsfaktoren, Lösungsansätze[2026] Wie kann die Arbeitsmarktintegration von Frauen mit Fluchterfahrung gelingen? - Besonderheiten, Erfolgsfaktoren und Lösungsansätze (Book/Open Access/ 2026) Springer Gabler Verlag |
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Rehabilitation für Folterüberlebende in Deutschland[2026] Bundesverband Psychosozialer Zentren. Versorgung nach Folter, Krieg und Flucht e. V.: |
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MOTRA-Monitor: Radikalisierungsgeschehen in Deutschland[2026] Forschungsverbund MOTRA: Uwe Kemmesies et al.: Der jährlich erscheinende MOTRA-Monitor 2024/25 des MOTRA-Forschungsverbunds – koordiniert von der Forschungsstelle Terrorismus/Extremismus des Bundeskriminalamts – widmet sich dem Radikalisierungsgeschehen in Deutschland, das sich demnach 2025 „auf kritisch hohem Niveau“ stabilisiert habe. Aus der repräsentativen Befragung geht unter anderem hervor, dass insbesondere bei jüngeren Menschen eine zunehmende „Offenheit gegenüber autoritären, antisemitischen und demokratiefeindlichen Deutungen“ herrscht. Neben Analysen zur Verbreitung rechtsextremer und muslimfeindlicher Einstellungen weist der Bericht außerdem eine starke Zunahme im Bereich der Politisch Motivierten Kriminalität sowie bei Angriffen auf Mandatstragende aus. Für den Bereich Islamismus hält er fest: „Insgesamt sind im Jahr 2025[…] 45.1 % der jüngeren Altersgruppe der in Deutschland lebenden Muslim:innen latent oder manifest islamismusaffin eingestellt.“ Neben dem „Phänomenmonitoring“ findet im „Forschungsmonitoring“ auch der „Wissensaustausch im Themen- und Handlungsfeld der Prävention von islamistischem Extremismus“ Berücksichtigung. Medial ist die Studie unterdessen auf ein breites Echo gestoßen, einige Berichte sind hier verlinkt. [Studie motra.info, Bericht: Zunahme rechtsextremer Einstellungen rnd.de, Bericht über Zunahme islamismusaffiner und antisemitischer Einstellungen nzz.ch] Hintergrund: „Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung“ (MOTRA) ist ein über das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) geförderter Forschungsverbund im Kontext der zivilen Sicherheitsforschung. |
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Studie: Auswirkungen von Bundestags-Anfragen auf zivilgesellschaftl. NGO[2026] Studie über die Auswirkungen von Kleinen Anfragen auf die Zivilgesellschaft – Maecenata-Stiftung: Finn Büttner, Siri Hummel und Sascha Nicke: |
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Kinder- u. Jugendmedien mit vielfältigen Geschlechterrollen[2025/26] Broschüre: "Lesewelten ohne Grenzen: Kinder- und Jugendmedien mit vielfältigen Geschlechterrollen" |
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Bericht: Extremismusforschung in Deutschland[12/25] coreNRW Forschungsbericht 2025 – Bonn International Center for Conflict Studies: Maurice Döring: Der Forschungsbericht von coreNRW dokumentiert die im Zeitraum August 2024 bis Juli 2025 durchgeführte Extremismusforschung in Deutschland, ergänzt um ausgewählte europäische Projekte. Neben spezifischen Phänomenbereichen berücksichtigt er auch zentrale Querschnittsdimensionen menschenfeindlicher Einstellungen wie Rassismus und Antisemitismus. Mit kompakten Profilen will der Bericht einen Überblick über aktuelle Forschungsvorhaben und -institutionen bieten sowie fachlichen Austausch anregen und Entwicklungen sichtbar machen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die erfasste Forschungslandschaft ist in die Cluster Islamismus, Rechtsextremismus, phänomenübergreifende Forschung sowie weitere Phänomene und Querschnittsthemen gegliedert. [bicc.de] |
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Handreichung: Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft[12/25] Bundesverband Mobile Beratung, Forschungsverbund GERDEA: Handreichung: Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft. |
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Handreichung: Vorbereitet auf antifeministische Angriffe: Empfehlungen für Veranstaltungen[1.9.25] Meldestelle Antifeminismus: Handreichung: Vorbereitet auf antifeministische Angriffe: Empfehlungen für Veranstaltungen |
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Jahrbuch Extremismus & Demokratie[2025] „Jahrbuch Extremismus & Demokratie“ – Uwe Backes et al.– |
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Islambezogene Debatten im schulischen & gesellschaftl. Kontext[2025] coreNRW Forschungspapier 14: „‚Der Islam‘ in der Kontroverse (DIKo)“– Bonn International Center for Conflict Studies: Miguel Zulaica y Mugica, Lisa Jacoby und Meryem Aydogan (bicc.de): |
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UN-Kinderrechtskonvention in einfacher Sprache erklärt[2025] National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e. V.: Allgemeine Bemerkung Nr. 14 – Version für Kinder |
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Betreiligung: Kommunen& junge Mensche gleichsam stärken[2025] National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V. |
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DSA: Was Online-Plattformen tun sollten, damit Kinder& Jugendliche sicher sind[2025] National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.: |
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Bücher für Jugendliche zu Diversität&Vielfalt, Empowerment, Antirassismus, Aufklärung[2019-26] Vom PINKSTINKS e.V. zusammengestellte Empfehlungen: Bücher für Jugendliche |
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Materialsammlung: Kinderrechte und Sport[2022-25] National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.Materialsammlung: Kinderrechte und SportAm 06. April war der Weltsporttag. Für Kinder und junge Menschen ist Sport viel mehr als nur Bewegung: Sport steht für Gemeinschaft, Spaß und persönliche Entwicklung – und ist eng mit den Kinderrechten verbunden. Anlässlich des Weltsporttags lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen, wie Kinderrechte im sportlichen Alltag umgesetzt werden können und wo noch Herausforderungen bestehen. |
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Methodenhandreichung: Verknüpfung antisemitismus- & rassismuskritischer Bildung[2023] BildungsBausteine e.V. (Hg.): Verknüpfungen. Ansätze für die antisemitismus- und rassismuskritische Bildung. - Methodenhandreichung |
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7. Weitere Meldungen/ Presse / Medien |
Bundeshaushalt 2027: Milliardenlücken bleiben - Fast 200 Mrd. Euro neue Schulden[29.4.] Milliardenlücken bleiben - Fast 200 Milliarden Euro neue Schulden – Regierung beschließt Eckwerte für Haushalt 2027: Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Eckwerte für den Haushalt 2027 und für den Finanzplan bis 2030 beschlossen. Das berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP. Dem von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgelegten Entwurf zufolge plant der Bund für 2027 neue Schulden in Höhe von 196,5 Milliarden Euro. Das ist der zweithöchste Wert in der Geschichte der Bundesrepublik. |
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EU-Gleichstellungsstrategie 2026–2030[29.4.] Die EU-Gleichstellungsstrategie 2026–2030 verfolgt das Ziel, bestehende Geschlechterungleichheiten in Europa deutlich zu verringern und Gleichstellung strukturell in allen Politik- und Lebensbereichen zu verankern. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass Fortschritte zwar vorhanden sind, jedoch insgesamt zu langsam erfolgen und teilweise rückläufig sind. Weiterhin bestehen deutliche Ungleichheiten, insbesondere in Bezug auf geschlechtsspezifische Gewalt, ungleiche Bezahlung und Arbeitsbedingungen, die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit sowie strukturelle Benachteiligungen in politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen. Auch digitale Räume werden als zunehmend relevanter Bereich benannt, in dem Frauen und Mädchen verstärkt Gewalt und Diskriminierung erfahren. Die Strategie setzt darauf, Gleichstellung als Querschnittsaufgabe verbindlich in allen Politikfeldern umzusetzen. Dazu gehören unter anderem Arbeitsmarkt, Gesundheit, Bildung, Pflege, Digitalisierung und politische Teilhabe. Gleichstellung soll nicht isoliert behandelt werden, sondern systematisch in Planung, Umsetzung und Bewertung politischer Maßnahmen einfließen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Umsetzung bestehender Ziele. Politische Maßnahmen sollen konsequent an Daten, Evidenz und messbaren Ergebnissen ausgerichtet werden. Fortschritte sollen transparenter überprüfbar sein, um die Wirksamkeit von Maßnahmen sicherzustellen. Gleichzeitig wird betont, dass diejenigen stärker einbezogen werden sollen, die von Ungleichheit betroffen sind. Darüber hinaus wird hervorgehoben, dass stabile institutionelle Rahmenbedingungen und ausreichende finanzielle Ressourcen notwendig sind, um Gleichstellungspolitik wirksam umzusetzen. Dies betrifft insbesondere Gleichstellungsinstitutionen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen, deren Arbeit als zentral für Fortschritte angesehen wird. Die Strategie verweist zudem auf wachsende gesellschaftliche Gegenbewegungen gegen Gleichstellung und eine zunehmende Polarisierung, die erreichte Fortschritte gefährden können. Vor diesem Hintergrund wird die konsequente Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen als besonders dringlich beschrieben. Langfristig wird eine Gesellschaft angestrebt, in der Geschlechtergerechtigkeit selbstverständlich verwirklicht ist und strukturelle Ungleichheiten überwunden sind, sodass spezifische Gleichstellungsstrategien perspektivisch nicht mehr erforderlich wären. [EIGE Europa] |
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EU-Parlament fordert strenge Definition von Vergewaltigung („Nur Ja heißt Ja")[28.4.] Sexualstrafrecht: EU-Parlament stimmt für “Nur Ja heißt Ja”: Mit großer Mehrheit hat das EU-Parlament die Einführung einer einheitlichen strafrechtlichen Definition von Vergewaltigung gefordert. Das klare Einverständnis für sexuelle Handlungen soll darin verankert werden. Für Maria Noichl, SPD-Abgeordnete im Europaparlament, ist die Sache ganz klar: “Vergewaltigung ist es nicht nur dann, wenn die Frau laut 'Nein' geschrien hat, sondern - und so wünschen wir es uns, dass es in Zukunft grundgelegt wird, Vergewaltigung ist es immer dann, wenn es keinen klaren Konsens gibt.” Denn: "Nur Ja heißt Ja" - so lautet der Kernsatz der Initiative, mit der das Europäische Parlament die Kommission dazu bringen will, konkrete Vorschläge für eine EU-weit einheitliche und rechtlich verbindliche Definition von Vergewaltigung vorzulegen. |
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PDA-Autismus: "Man begleitet ein Kind mit einer unsichtbaren Behinderung"[27.4.] Eltern.de: PDA-Autismus “Man begleitet ein Kind mit einer unsichtbaren Behinderung” |
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[Audio] Kriminelle Jugendliche - Wenn das Leben „hardcore überfordert“[26.4.] Dlf: Kriminelle Jugendliche - Wenn das Leben „hardcore überfordert“ [30:05 Minuten] |
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[Audio] Gewalt gegen Frauen: Mann in Identitätskrise?[25.4.] Deutschlandfunk: Gewalt gegen Frauen - Steckt der Mann in der Identitätskrise? [25:54 Min] |
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Sexualstrafrecht - Nur Ja heißt Ja? - Bei der Jungen-/Männererziehung anfangen![25.4.] Deutschlandfunkkultur: Sexualstrafrecht - Nur Ja heißt Ja? [29:32 Min] |
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[Audio] Wenn Eltern ihre Kinder auf Social Media vermarkten[25.4.] Deutschlandfunk: „Family Influencing“ - Wie Eltern ihre Kinder auf Social Media vermarkten [39:22 Min] |
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Umfrage: Mütter haben Angst um die Zukunft ihrer Kinder[24.4.] Repräsentative Umfrage: 84 Prozent der Mütter haben Angst um die Zukunft ihrer Kinder Zentrale Ergebnisse und Inhalte: |
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[Audio] Social Media: Bildungsministerin will Altersprüfung[24.4.] Deutschlandfunk: Debatte um Social Media - Bildungsministerin Prien: „Wir verlieren eine ganze Generation“ [9:42 Min] |
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BpB: Lexikoneintrag KI - Grundlagen & Herausforderungen verstehen (kindgerecht)HanisauLand (Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung für Kinder): Neuer Lexikoneintrag KI - Grundlagen & Herausforderungen verstehen. |
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[Audio] Berufswahl: Unter Abiturient*innen steigt Interesse am Handwerk wieder[23.4.] Deutschlandfunk: Berufswahl: Warum das Handwerk nicht mehr unterschätzt wird [22:21 Min.] |
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Deportation Hubs und Abschiebekonzerne[23.4.] Deportation Hubs und Abschiebekonzerne – eine wuchernde Staatsgelder-Branche Parallel wächst eine Branche, in der private Unternehmen Aufgaben wie Transport, Unterbringung und Sicherung von Geflüchteten übernehmen. Staatliche Mittel fließen zunehmend in diese Strukturen, wodurch wirtschaftliche Interessen an Bedeutung gewinnen. Unternehmen erhalten Aufträge für Abschiebungslogistik, den Betrieb von Einrichtungen sowie Sicherheitsdienstleistungen. In mehreren Ländern bestehen bereits Modelle, bei denen Abschiebung und Unterbringung durch private Anbieter organisiert werden. Diese Strukturen werden weiter ausgebaut, etwa durch größere Einrichtungen oder neue Formen der Auslagerung von Geflüchteten außerhalb der EU. Kritik kommt von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Sie sehen die Gefahr, dass durch die Auslagerung in Drittstaaten der Zugang zu rechtlichem Schutz erschwert wird und rechtsstaatliche Standards unter Druck geraten. Zudem wird kritisiert, dass längere Aufenthalte in geschlossenen Einrichtungen drohen und Transparenz sowie Kontrolle der Verfahren eingeschränkt sein können. Auch wird problematisiert, dass wirtschaftliche Interessen privater Unternehmen Einfluss auf migrationspolitische Entscheidungen gewinnen und sich eine profitorientierte Struktur im Bereich Abschiebung etabliert. [zum gesamten Artikel: Campact] |
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Fachtags-Bericht: Mentale Gesundheit als Thema gendersensibler Jugendsozialarbeit[22.4.] Bericht zum BAG EJSA-Online-Fachtag: Mentale Gesundheit als Thema gendersensibler Jugendsozialarbeit - Aktuelle Problemlagen und Bedarfe von Mädchen* und jungen Frauen* Zugleich wurde deutlich, dass mentale Gesundheit nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern eng mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wie Geschlechterverhältnissen, sozialen Ungleichheiten, Diskriminierungserfahrungen, Flucht und Armut sowie digitalen Lebenswelten verknüpft ist. Diese Zusammenhänge erfordern eine mit Blick auf die Fachkräfte konsequent Privilegien-hinterfragende, selbstkritische und reflektierte sowie wiederum mit Blick auf die Zielgruppe gendersensible, diskriminierungskritische und lebensweltorientierte Perspektive in der Jugendsozialarbeit. Als zentrale Erkenntnis aus allen Beiträgen lässt sich festhalten, dass wirksame Unterstützung vor allem dort entsteht, wo niedrigschwellige, beziehungsorientierte und partizipative Angebote vorhanden sind. Offene Mädchenarbeit, aufsuchende Hilfen, Peer-to-Peer-Ansätze, digitale Beratungsformate sowie interdisziplinäre Kooperationen wurden als besonders wirkungsvolle „best practice“-Beispiele hervorgehoben. Dabei zeigte sich immer wieder die große Bedeutung von Vertrauen, Kontinuität und echter Beteiligung der Adressatinnen. Der Fachtag war damit nicht nur eine Plattform für Wissensvermittlung, sondern insbesondere für fachlichen Austausch u.a. von Ideen, Herausforderungen und Bedarfen wie auch best practice Beispielen, Reflexion und Vernetzung. Er führte vielfältige Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen und Handlungsfelder zusammen, machte bestehende Lücken wie aber auch Möglichkeiten (etwa durch den Blick in unterschiedliche Bundesländer) sichtbar und gab somit wertvolle, auch konkrete Impulse für die Weiterentwicklung gendersensibler Jugendsozialarbeit. Im Rahmen der Veranstaltung wurden relevante wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Erfahrungen verbunden, innovative Ansätze sichtbar gemacht und der bundesweiten Austausch zwischen Fachkräften gestärkt. Die hohe Beteiligung, die inhaltliche Tiefe sowie Diversität der Beiträge und der angeregte Austausch im Fachtagsrahmen unterstreichen den großen Bedarf an weiteren Formaten dieser Art. [zum gesamten Bericht, den Beiträgen und Präsentationen der Referentinnen] |
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Mentale Gesundheit von jungen Menschen als Thema im Bundestag[22.4.] BAG EJSA-Bericht: Am 22.4. fand eine öffentliche Anhörung des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema „Mentale Gesundheit von jungen Menschen - Gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen“ statt. Christine Lohn, BAG EJSA-Geschäftsführerin, nahm teil als anzuhörende Expertin. Die Ergebnisse des Bundesmodellprogrammes zeigen exemplarisch, dass die Prinzipien und Methoden Sozialer Arbeit vor dem Hintergrund des Konzeptes der Lebensweltorientierung der Kinder- und Jugendhilfe gut geeignet sind, einen relevanten Beitrag zur Förderung der mentalen Gesundheit und zum gesunden Aufwachsen junger Menschen zu leisten. Die systematische Stärkung der niedrigschwelligen und freiwilligen Angebote von Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sollten deshalb – neben dem konsequenten Ausbau der Angebote sozialer Arbeit an Schulen - ein wichtiger Bestandteil der Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“ sein. Dazu bedarf es politischer Entscheidungen und eines konsequenten Zusammenwirkens aller föderalen Ebenen mit dem Ziel, Prävention strukturell zu implementieren und dauerhaft zu etablieren – verlässlich und bundesweit vergleichbar. Als weitere Expert*innen waren Amy Kirchhoff (Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz), Univ.-Prof. Dr. med. Freia De Bock (Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft der Charité Berlin), Prof. Dr. med. Michael Kölch (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie) und Cornelia Metge (Vorständin der BundesPsychotherapeutenKammer) geladen. Alle Expert*innen betonten den hohen Stellenwert verlässlicher Angebote der Kinder- und Jugendhilfe für ein gesundes Aufwachsen junger Menschen und signalisierten dringenden Handlungsbedarf von Seiten der Politik. [siehe BAG EJSA-Meldung, vgl. BT hib-PM und Ausschuss-Stream (ab Min 39:30)] |
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Geplante Kürzungen: Kinderarmut durch staatliches Handeln[17.4.] taz: Geplante KürzungenKinderarmut durch staatliches Handeln. - Kommentar von Gereon Asmuth |
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Irreguläre Grenzübertritte in EU deutlich gesunken[17.4.] Migration: Frontex - Irreguläre Grenzübertritte in die EU deutlich gesunken. |
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[Audio] Frauenbilder - Welche Tradition meinen die Tradwives?[16.4.] Deutschlandfunk: Frauenbilder - Welche Tradition meinen die Tradwives? |
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EuGH-Urteil zur Fiktion der Nichteinreise[16.4.] Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem Urteil vom 16.04.2026 (Az. C-50/24 bis C-56/24 Danané u. a.) festgestellt, dass Asylbewerber*innen im Rahmen von Grenzverfahren auch in Haftanstalten im Inland untergebracht werden können. Damit wird die Nichteinreisefiktion (Personen wird zunächst die Einreise verweigert) von der Außengrenze ins Inland ausgeweitet. Die Menschen in diesen Verfahren gelten dann nach dem EuGH als inhaftiert, was in Deutschland bedeutet, dass der Richter*innenvorbehalt gilt. Laut dem EuGH bleibt eine Inhaftierung auch nach Ablauf der Frist für das Grenzverfahren zulässig, sofern die unionsrechtlichen Voraussetzungen eingehalten werden (Gründe für die Haft bestehen fort und die Menschen werden über die Rechtslage informiert). Grenzverfahren spielen im neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) eine prominente Rolle, in Deutschland ersetzen sie das bisherige Flughafenverfahren und werden erheblich erweitert zur Anwendung kommen. [Das Urteil ist hier zu finden.] |
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MIGAZIN - Artikel zu Einwanderung, Integration, RassismusMiGAZIN - Einwanderung, Integration, Rassismus - das Fachmagazin über Migration in Deutschland: |
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Weibl. Altersarmut ist kein Zufall - Impulse für mehr Geschlechtergerechtigkeit[15.4.] Jugendsozialarbeit.news: Warum Altersarmut kein Zufall ist ― Fachveranstaltung setzt Impulse für mehr Geschlechtergerechtigkeit |
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Wann Ausbildungsabbruch für junge Menschen zur Einkommensfalle wird[14.4.] IAB Forum - das Magazin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit: Wann der Ausbildungsabbruch zur Einkommensfalle wird – und wann nicht Fazit: Für die Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik lassen sich mehrere Schlussfolgerungen ziehen. Erstens unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung präventiver Maßnahmen: Ausbildungsabbrüche sind ursächlich für reale und langfristige Einkommensverluste und damit nicht bloß Ausdruck anderer persönlicher Merkmale, die häufig mit einem Ausbildungsabbruch zusammenhängen. |
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IW: Social-Media-Konsum kann Bildung von Kindern beeinträchtigen[13.4.] Bildungserfolg: Social-Media-Konsum kann Bildung von Kindern beeinträchtigen. - Ein IW-Gutachten sieht einen Zusammenhang zwischen starker Nutzung digitaler Medien und dem Bildungserfolg junger Menschen. Auch Eltern stehen dabei im Fokus: |
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Digitale Beratung junger (zugewanderter) Menschen - Blended Counseling& KI[9.4.] Jugendmigrationsdienste.de: Digitale Beratung ist längst kein Zusatzangebot mehr, sondern fester Bestandteil professioneller Praxis. Denn digitale Angebote und Räume nutzen zu können, spielt für die meisten jungen Menschen eine große Rolle. Aus diesem Grund ist es auch für die Jugendmigrationsdienste (JMD) wichtig, neben den bereits vorhandenen analogen Beratungs- und Gruppenangeboten den digitalen Raum aktiv für ihre Arbeit zu nutzen. Das Modellprojekt digital-hub des JMD verfolgt daher das Ziel, Beratungsangebote für junge Menschen durch digitale Lösungen zu vereinfachen und besser zugänglich zu machen. Dadurch sollen diese schneller, flexibler und niedrigschwelliger unterstützt werden können – unabhängig von Wohnort, Zeit oder persönlichen Hürden. |
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Auch Griechenland verbietet Social Media für Nutzer unter 15[8.4.] ZEIT: Social-Media-Verbot in Griechenland: Auch Griechenland verbietet Social Media für Nutzer unter 15 |
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Neuer Wehrdienst[8.4.] Die klassische Wehrpflicht in Deutschland wurde 2011 ausgesetzt und gilt bis heute nur noch für den Spannungs- oder Verteidigungsfall, während der Dienst in der Bundeswehr seither freiwillig ist . Seit Ende 2025 verfolgt die Bundesregierung jedoch ein neues Modell: Mit dem sogenannten „Neuen Wehrdienst“ wurde ein Reformgesetz beschlossen, das zum 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist . Dieses unterscheidet sich deutlich von der früheren Wehrpflicht: Während früher alle wehrpflichtigen Männer verpflichtend eingezogen werden konnten, setzt das neue System zunächst auf Freiwilligkeit, kombiniert aber mit verpflichtenden Elementen wie der Erfassung und Musterung junger Männer (insbesondere ab Jahrgang 2008) . Ziel ist es, genügend Freiwillige zu gewinnen; sollte das nicht gelingen, kann der Bundestag künftig eine sogenannte „Bedarfswehrpflicht“ aktivieren, also eine teilweise verpflichtende Einberufung . Aktuell besonders diskutiert wird eine Regelung zu Auslandsaufenthalten: Laut Gesetz müssen Männer zwischen etwa 17 und 45 Jahren längere Aufenthalte im Ausland (über drei Monate) grundsätzlich genehmigen lassen, um die Wehrerfassung sicherzustellen . Nach massiver Kritik hat Verteidigungsminister Boris Pistorius jedoch am 7. und 8. April 2026 klargestellt, dass diese Genehmigungspflicht vorerst ausgesetzt wird, solange der Wehrdienst freiwillig ist, und dass Reisen weiterhin ohne Einschränkungen möglich bleiben . Insgesamt zeigt sich damit der aktuelle Stand: Eine Rückkehr zur alten Wehrpflicht ist nicht beschlossen, aber mit dem seit 2026 geltenden neuen Wehrdienstsystem wurden bereits verbindliche Vorstufen geschaffen, die je nach Personalbedarf künftig auch verpflichtender ausgestaltet werden könnten. [Welt (8.4.), FR (7.4.), mdr (7.4.), welt (7.4.), spiegel (5.4.), welt (5.4.), tagesschau (24.3.), Ausbildung (26.1.), Bundesregierung (19.12.25), Bundestag (5.12.25), zdfheute (13.11.2025), Deutschlandfunk (15.11.25), Bundeswehr (20.9.25), zdfheute (16.10.25)] |
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[Audio] Entgegen EU-Migrationspolitikverschärfung: Bleiberecht für irreguläre Einwander*innen in Spanien[7.4.] Deutschlandfunk: Zuwanderung - Spanien: Papiere für eine halbe Million Migranten [24:22 Minuten] |
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[2.4.] Albert-Schweitzer-Verband der Familienwerke und Kinderdörfer: Weltgesundheitstag 2026: Psychische Belastungen bei Kindern nehmen weiter zu. [Zusammenfassung des Artikels] Studien zeigen, dass psychische Belastungen bei Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren zugenommen haben. Etwa ein Drittel der jungen Menschen weist psychische Auffälligkeiten auf, häufig in Form von Depressionen, Angst- und Anpassungsstörungen. Soziale Faktoren wie Armut und schwierige Lebensbedingungen stehen dabei in engem Zusammenhang mit einer höheren Betroffenheit. Fachlich wird ein unzureichender Zugang zu Unterstützungsangeboten beschrieben. Schulpsychologische Dienste sind oft nicht ausreichend verfügbar oder schwer zugänglich. Auch der Weg in therapeutische Versorgung ist häufig langwierig, sodass Kinder und Familien teilweise über längere Zeit ohne passende Unterstützung bleiben. Beratungsangebote freier Träger bestehen, sind jedoch häufig unterfinanziert. Gleichzeitig wird die Bedeutung früher Unterstützung von Eltern betont. Als Belastungsfaktoren werden ein gestiegenes Stressniveau in Familien, Leistungsdruck sowie hohe Erwartungen im schulischen und sozialen Umfeld genannt. Auch gesellschaftliche Anforderungen, die unter anderem über soziale Medien vermittelt werden, tragen dazu bei. Eltern wird eine wichtige Rolle zugeschrieben, insbesondere beim frühzeitigen Erkennen von Veränderungen und der Inanspruchnahme von Unterstützung. Die Bedeutung stabiler und verlässlicher Beziehungen wird als zentral hervorgehoben. Dauerhafte Bindungen zu Bezugspersonen sowie ein sicheres Umfeld, verlässliche Betreuung und klare Strukturen sind entscheidend für die Entwicklung von Kindern. Fehlen solche Bedingungen über längere Zeit, erhöht sich das Risiko für psychische Erkrankungen. In der Praxis zeigt sich zudem, dass belastende Erfahrungen nachwirken und Entwicklungsprozesse sensibel sind. Kontinuierliche Begleitung und stabile Bezugssysteme unterstützen Kinder dabei, Vertrauen aufzubauen und belastende Erfahrungen zu verarbeiten. Familienanaloge Betreuungsformen mit festen Bezugspersonen bieten hierfür konstante Rahmenbedingungen. Psychische Gesundheit wird als Ergebnis von Geborgenheit, stabilen Beziehungen und verlässlichen Strukturen beschrieben. Frühzeitige Unterstützung und stabile Lebensbedingungen werden als zentrale Voraussetzungen benannt. |
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Schrittweise zum Berufsabschluss - BIBB-Themenseite zu Teilqualifikationen[2.4.] BIBB: Schrittweise zum Berufsabschluss: Eine neue Themenseite des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bietet Informationen, Hintergründe und Fördermöglichkeiten zu Teilqualifikationen. Diese richten sich an Personen über 25 Jahren mit beruflicher Erfahrung, jedoch ohne beziehungsweise ohne verwertbaren Berufsabschluss. Flexibel an die gegebenen Voraussetzungen angepasst, können die Teilnehmenden die Möglichkeit der Nachqualifizierung in mehreren Schritten von jeweils drei bis sechs Monaten erhalten – bis hin zum Berufsabschluss. Zumeist fünf bis sieben Teilqualifikationen bilden einen dualen Ausbildungsberuf vollständig ab. |
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„Schulabsentismus begegnen – aber wie?!“ (Interview)[31.3.] jugendsozialarbeit.news/: Siebtes Interview der Reihe „Schulabsentismus begegnen – aber wie?!“ |
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Einordnung der Forderung der Rückkehr von 80% der Syrer*innen[30.3.] In einer Pressekonferenz am 30. März 2026 mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dass „in der längeren Perspektive der nächsten drei Jahre rund 80 % der Syrer*innen, die sich derzeit in Deutschland aufhalten, in ihr Heimatland zurückkehren sollten“. Diese Zahl bezog sich auf die mehr als 900 000 Menschen syrischer Herkunft, die seit dem Bürgerkrieg in Deutschland leben. Merz begründete dies damit, dass sich die Lage in Syrien nach dem Ende des Krieges grundlegend verändert habe und viele Rückkehrwillige es für sinnvoll hielten, am Wiederaufbau ihres Landes mitzuwirken. Zugleich betonte er, dass Deutschland weiterhin an der Zusammenarbeit mit Syrien arbeiten wolle, etwa über eine gemeinsame Taskforce zur Koordinierung von Rückkehr und Wiederaufbau. Nach der heftigen öffentlichen Debatte relativierte Merz später die Aussage: Er stellte klar, dass die Zahl von 80 % kein verbindlicher Regierungsplan sei, sondern eher eine Einschätzung, die auch vom syrischen Präsidenten geäußert worden sei, und verwies darauf, dass individuelle Aufenthaltsrechte weiter geprüft würden. Die Aussage löste breite Kritik und Skepsis aus: In der öffentlichen Debatte wurde zudem darauf hingewiesen, dass der Großteil der in Deutschland lebenden Syrerinnen und Syrer bereits rechtlich geschützt oder integriert sei und dass eine pauschale Rückkehrquote weder rechtlich bindend noch einfach umsetzbar sei. [Deutschlandfunk1/2/3, rnd, Welt1/2, zdfheute, Handelsblatt, evangelisch.de] |
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Kritik an Honorarkürzungen für Psychotherapeut*innen[30.3.] Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat am 11. März 2026 eine Absenkung der Vergütung ambulanter psychotherapeutischer Leistungen beschlossen. Auf Betreiben des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) werden die entsprechenden Leistungen zum 1. April 2026 um 4,5 Prozent abgewertet. Die Entscheidung fiel gegen die Stimmen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) |
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Jugendliche in Deutschland: Zwischen Belastung, Unsicherheit & leiser Unzufriedenheit[28.3.] Ntv: "Stille Rebellion" - Bei Deutschlands Jugend "braut sich was zusammen" (Zusammenfassung des Artikels) Politische Tendenzen und „stille Rebellion“: Junge Menschen orientieren sich zunehmend an politischen Rändern: Die Linke ist besonders bei jungen Frauen beliebt, während die AfD vor allem bei jungen Männern an Zustimmung gewinnt. Expert*innen sprechen von einer „stillen Rebellion“, da der Protest eher unterschwellig bleibt und sich nicht in offen radikalen Aktionen äußert. Gleichzeitig wird nicht ausgeschlossen, dass sich Unzufriedenheit künftig stärker entladen könnte. Demografische Machtverhältnisse: Jüngere Generationen haben im politischen System vergleichsweise wenig Einfluss. Bei der Bundestagswahl 2025 stellten Menschen ab 50 Jahren die Mehrheit der Wählenden, während junge Erwachsene deutlich unterrepräsentiert waren. Dadurch orientieren sich politische Entscheidungen stärker an älteren Bevölkerungsgruppen. Umgang mit digitalen Medien und KI: Ein zentrales Thema ist der Einfluss von Social Media und Künstlicher Intelligenz. Junge Menschen bewegen sich häufig ohne ausreichenden Schutz in digitalen Räumen. Studien zeigen problematische Nutzung bis hin zu suchtähnlichem Verhalten: Millionen Jugendliche gelten als gefährdet, mehrere Hunderttausend als abhängig. Zudem geben einige an, digitalen Anwendungen mehr Vertrauen entgegenzubringen als realen Personen. Einsamkeit und soziale Isolation: Untersuchungen zeigen, dass insbesondere die Generation Z vermehrt von Einsamkeit betroffen ist. Intensive Nutzung sozialer Medien steht dabei in Zusammenhang mit stärkerem Gefühl von Isolation. Als wichtige Faktoren gegen Einsamkeit werden reale soziale Beziehungen genannt. Gesamtbild der Studien: Die Ergebnisse mehrerer Studien zeichnen ein einheitliches Bild: Viele junge Menschen fühlen sich belastet, nicht ausreichend gehört und gesellschaftlich benachteiligt. Die beschriebene „stille Rebellion“ verweist auf eine unterschwellige Unzufriedenheit innerhalb der jungen Generation. |
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EU: Rückführungsverordnung - Abschiebezentren& weitere Asyl-Verschärfungen[27.3.] Asylpolitik: Europaparlament für Abschiebezentren und weitere Verschärfungen für Asylbewerber Kooperationspflicht für abgelehnte Asylbewerber: Das neue Gesetz soll neben den sogenannten Return Hubs auch klarere Regeln für die Rückführung und neue Anreize für die freiwillige Rückkehr von Migranten schaffen. Abgelehnte Asylbewerber sollen zudem verpflichtet werden, aktiv an ihrer Rückführung mitzuwirken. Migranten, die die Kooperation verweigern, müssten demnach europaweit mit der Kürzung oder Streichung von Unterhaltsleistungen oder der Beschlagnahme der Reisedokumente rechnen. Ausreisepflichtige könnten den Plänen zufolge außerdem bis zu 24 Monate inhaftiert werden, etwa wenn sie nicht kooperieren. Eine zusätzliche Verlängerung soll im Falle von Sicherheitsrisiken möglich sein. |
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Sozialdienst muslimischer Frauen e.V. zu parl. Abend im Bundestag[26.3.] SmF: Erster Parlamentarischer Abend im Bundestag – Eine Veranstaltung die Zeichen setzt! Für gesellschaftliche Partizipation. Für Zusammenhalt. Ayten Kılıçarslan, Bundesvorsitzende des SmF e.V., begrüßt diesen Dialog auf höchster Ebene ausdrücklich: „Dass dieser Abend im Herzen unserer Demokratie stattfindet, ist ein wichtiges Signal der Wertschätzung. Doch Sichtbarkeit allein reicht nicht aus: Wir brauchen eine strukturelle Gleichstellung in der Wohlfahrtspflege und eine verlässliche Förderung für die Arbeit an der Basis. Muslimische Frauen leisten täglich unverzichtbare Arbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – oft unter erschwerten Bedingungen durch Alltagsrassismus. Es ist Zeit, dass diese Expertise als fester Bestandteil der deutschen Infrastruktur anerkannt und gefördert wird.“ Wissenschaftliche Vorträge und Podiumsdiskussionen verdeutlichten im Anschluss die Entwicklungen und Visionen für eine pluralistische Gesellschaft. Dabei wurde klar: Gerade in Zeiten wachsender Polarisierung sind soziale Organisationen und Gemeinden unverzichtbare Anker. |
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USA: Prozesse gegen Social Media-Giganten wegen mangelndem Kinderschutz[24.3.] In den USA laufen wegweisende Klagen gegen Social-Media-Giganten (Meta, Google, ByteDance), denen vorgeworfen wird, ihre Plattformen (Instagram, YouTube, TikTok) bewusst süchtig machend gestaltet zu haben. Die Verfahren, angestoßen durch tausende Klagen von Privatpersonen und Bundesstaaten, sollen mentale Schäden bei Minderjährigen belegen. Kernpunkte der Klagen & aktuelle Entwicklungen: Hintergrund: Die Debatte über die Schädlichkeit von Social Media für Minderjährige wird durch Forschung gestützt, die problematische Nutzungsformen aufzeigt, während die Debatte über gesetzliche Beschränkungen auch in anderen Ländern wie Australien und Frankreich Fahrt aufnimmt. [Tagesschau 1, 2, 3, DLF, DLF Kultur, ZEIT 1, 2, 3, VZBV, Mexiko Jutizdepartment, PBS, Goldesel, Reuters, BR, Newswire, Handelsblatt, CNBC, LosAngelesTimes, NPR, Ärzteblatt] Siehe auch: Deutschlandfunk: Australiens Kinder - Effekte des Social-Media-Verbots (23:34 Minuten): Seit drei Monaten gilt in Australien das Verbot von Social Media für Jugendliche unter 16 Jahren. Doch viele reden offen darüber, wie sie die Sperren umgehen. Eine erste Bilanz ist daher durchwachsen. Währenddessen verhandeln US-Gerichte, ob Techkonzerne verantwortlich sind für psychische Folgen bei Jugendlichen. Die Urteile könnten wegweisend sein. |
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Digitale Gewalt - aktuelle Entwicklungen& politische Maßnahmen zur Bekämpfung[23.3.] In Folge gesellschaftlicher Entwicklungen und verschiedener (teils prominenter) strafrechtlicher Vorfälle erfährt das Thema digitale Gewalt immer mehr öffentliche sowie politische Aufmerksamkeit. Unter den Begriff fallen insbesondere Phänomene wie Deepfakes, Cyberstalking, Doxxing, digitale Bloßstellung sowie sexualisierte Gewalt durch manipulierte Bilder oder Videos. Diese Formen der Gewalt zielen häufig auf die Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Einschüchterung und soziale Kontrolle – mit einem besonderen Fokus auf Frauen und junge Menschen. Vor diesem Hintergrund hat Bundesjustizministerin Stefanie Hubig angekündigt, diese Strafbarkeitslücken gezielt zu schließen. Geplant ist ein Gesetz gegen digitale Gewalt, das insbesondere folgende Punkte adressiert: Aktuelle Studien und Analysen unterstreichen die Relevanz des Problems: So zeigt eine Untersuchung im Auftrag der Bundesregierung, dass ein erheblicher Anteil der Bevölkerung bereits von digitaler Gewalt betroffen ist – insbesondere junge Menschen und Frauen. Gleichzeitig wird betont, dass digitale Technologien die Begehung solcher Taten erleichtern und beschleunigen. Insgesamt zeigt sich eine Dynamik, in der technologische Innovation – insbesondere durch KI-Systeme wie generative Modelle – neue Formen digitaler Gewalt hervorbringt, während das Rechtssystem zeitverzögert reagiert. Der angekündigte Gesetzgebungsprozess zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen und sowohl den Opferschutz als auch die Strafverfolgung im digitalen Raum deutlich zu stärken. [BMJV, taz, taz 2, ZEIT, heise online, Focus, Handelsblatt, BB Jusitzministerium] |
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Studie: Frauenfeindl. Medien-Inhalte führen zu aggressivem Verhalten ggü. Frauen[19.3.] Eine Metaanalyse im wissenschaftlichen Fachblatt Psychological Bulletin, die 257 Studien mit rund 133.000 Teilnehmenden aus 26 Ländern auswertete, zeigte einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Konsum frauenfeindlicher Inhalte und negativen Reaktionen gegenüber Frauen. Dazu zählten unter anderem Aggression, die Akzeptanz von Vergewaltigungsmythen, Objektifizierung sowie abwertende Stereotype. Untersucht wurden unterschiedliche Formen misogynen Contents, etwa aus sozialen Medien, Videospielen oder Musik, die Gewalt, Demütigung oder Pornografie beinhalteten. |
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[Audio] Große Töchter - Feminist. Podcast aus Österreich - für d. deutschsprachigen Raum[18.3.] Hinweis des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH), Sebastian Scholz (Bildungsreferent Jungen*arbeit und Geschlechtergerechtigkeit): Große Töchter. - Der feministische Podcast für Österreich: |
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Rosa Lux. News: Gegenstrategien zu rechtem Kulturkampf, polit. Gender Gap, Sexismus, weibl. Armut[16.3.] Auszüge Rosa Luxemburg Stiftung - Newsletter März 2026: Podcast (13.3.)#25 Armutszeugnis: Ungleichheit - Armut hat ein Geschlecht und das - so heißt es – ist weiblich. Aber ist das wirklich so und wenn ja, warum? |
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Zahl der in Deutschland lebenden Geflüchteten gesunken[15.3.] Erstmals seit 2011 ist die Zahl der in Deutschland lebenden Geflüchteten wieder leicht gesunken. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, hielten sich zum Stichtag 31. Dezember 2025 knapp 3,53 Millionen Schutzsuchende hierzulande auf – rund 17.000 Geflüchtete weniger als ein Jahr zuvor. Unter ihnen waren rund 1,33 Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine und knapp 707.000 Menschen, die nach der Genfer Flüchtlingskonvention als Flüchtling anerkannt wurden. Mehr Grenzkontrollen und weniger Ankommende in Deutschland: Ein weiterer Grund ist, dass zuletzt auch insgesamt weniger Schutzsuchende nach Europa kamen. Außerdem sind unter denjenigen, die 2025 einreisten, viele Venezolaner, die es aufgrund der Sprache und der aktuell eher liberalen Migrationspolitik vor allem nach Spanien zieht. Ein wichtiger Grund für den Rückgang in Deutschland ist außerdem, dass Syriens Langzeitmachthaber Baschar al-Assad im Dezember 2024 gestürzt wurde. Von den Syrerinnen und Syrern, die zwischen 2014 und 2016 eingereist waren, erfüllen überdies viele inzwischen die Bedingungen für eine Einbürgerung. Sie tauchen dann nicht mehr als Flüchtlinge in der Statistik auf. Unkomplizierte Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen in der EU: Viele Geflüchtete kamen 2022 aus der Ukraine, als Russland seinen Angriffskrieg auf das Land begann. Sie werden in der Europäischen Union ohne Asylverfahren aufgenommen und erhalten eine Arbeitserlaubnis. Eine entsprechende Regelung gilt aktuell bis März 2027. Da die ukrainische Regierung im August 2025 jungen Männern unter 22 Jahren trotz des laufenden Kriegs gegen Russland die Ausreisegenehmigung erteilt hatte, kamen im September und Oktober vergangenen Jahres mehr junge ukrainische Männer nach Deutschland. In den folgenden Monaten ging ihre Zahl jedoch trotz des anhaltenden russischen Angriffskriegs auf die Ukraine wieder deutlich zurück. Reformen der Ampel-Regierung: Da die Wartezeit für den Einbürgerungsantrag verkürzt wurde, kann – wer die Kriterien erfüllt – schon nach fünf statt acht Jahren eingebürgert werden. Wie viele Menschen sind ausreisepflichtig?: Ende 2025 lebten rund 232.000 Ausreisepflichtige in Deutschland. Viele von ihnen stammen aus der Türkei, dem Irak oder aus Afghanistan. Ein Jahr zuvor waren es knapp 221.000 Ausreisepflichtige gewesen. Knapp 191.000 der Ausreisepflichtigen zum Stichtag 31. Dezember 2025 hatten eine Duldung. Geduldete sind Menschen, die zwar ausreisepflichtig sind, aber aus bestimmten Gründen aktuell nicht abgeschoben werden können – etwa weil sie keine Ausweisdokumente haben oder krank sind. [ZEIT] |
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Einstellung der staatl. Finanzierung der unabhängigen Asylverfahrensberatung[14.3.] Das Bundesministerium des Innern und für Heimat plant nach Medienberichten, die staatliche Finanzierung der unabhängigen Asylverfahrensberatung einzustellen. Demnach soll die Förderung spätestens ab 2027 auslaufen. Die bislang vom Bund finanzierten Beratungsangebote für Asylsuchende würden damit beendet; künftig sollen entsprechende Beratungsleistungen ausschließlich von staatlichen Stellen innerhalb der Asylbehörden erfolgen. Verbände aus der Wohlfahrtspflege und der Flüchtlingsarbeit kritisieren die geplante Streichung der Mittel deutlich. Aus ihrer Sicht würde der Wegfall der unabhängigen Beratung die Qualität und Fairness von Asylverfahren beeinträchtigen. Sie argumentieren, dass Asylsuchende ohne unabhängige Unterstützung deutlich schlechter über ihre Rechte informiert seien und sich weniger gut auf Anhörungen vorbereiten könnten. Dies könne zu fehlerhaften oder unvollständigen Angaben im Verfahren führen und damit auch Fehlentscheidungen begünstigen. Das Innenministerium begründet die geplante Maßnahme laut Berichten mit Haushaltszwängen und Sparvorgaben. Die Förderung der Beratungsstrukturen sei daher nicht mehr vorgesehen. Kritikerinnen und Kritiker halten die Einsparungen dagegen für kurzsichtig und verweisen darauf, dass unabhängige Beratung langfristig zur Funktionsfähigkeit und Effizienz des Asylsystems beitrage. Organisationen aus der Flüchtlingshilfe sowie Kirchen und Wohlfahrtsverbände fordern deshalb, die Finanzierung der unabhängigen Asylverfahrensberatung weiterhin sicherzustellen. Sie sehen in der geplanten Einstellung der Förderung einen erheblichen Einschnitt in bestehende Unterstützungsstrukturen für Asylsuchende und warnen vor negativen Auswirkungen auf den Zugang zu fairen und rechtsstaatlichen Asylverfahren. [Tagesspiegel, RND, tagesschau, ntv, WELT, SPIEGEL, STERN, SZ, Handelsblatt, Frankfurter Rundschau] |
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Aussetzung des Familiennachzugs - seitdem kaum Härtefall-Visa[14.3.] Der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten in Deutschland ist seit dem 24. Juli 2025 für zwei Jahre ausgesetzt. Zuvor war der Nachzug bereits auf monatlich 1.000 Visa begrenzt gewesen. Seit der Aussetzung können Angehörige – Ehepartner, minderjährige Kinder sowie bei unbegleiteten minderjährigen Schutzberechtigten die Eltern – nur noch in besonderen Härtefällen nach Deutschland einreisen. |
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Bundespräsident für U14 Social-Media-Verbot[12.3.] Kinder- und Jugendschutz: Steinmeier für Social-Media-Verbot für Kinder. |
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EKD-Synodenpräses: Kirche muss junge Menschen ernst nehmen[12.3.] EKD-Synodenpräses Anna-Nicole Heinrich: Kirche muss junge Menschen ernst nehmen |
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Mediale Liebesmythen u. deren Einfluss auf Gewalt-Erfahrungen in Beziehungen[12.3.] Gemeinnützige LizzyNet GmbH (Bildungsprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene): Interview: Romantisierung von Gewalt? - Über den Einfluss von medialen Liebesmythen auf leidvolle Erfahrungen in Beziehungen. |
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Care-Arbeit - strukturelles Problem von Arbeitsmarkt, Geschlechterrollen u. ökonomischer Abwertung[12.3.] Mein Testgelände - Das Gendermagazin: Sie nennen es Liebe, wir nennen es unbezahlte Arbeit - Beitrag von Romy in der Rubrik Meine Stimme [Zum Artikel] Weitere Rubriken von meine Testgelände - Das Gendermagazin sind HIER zu finden. |
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Weiblich, Migrantin* u. neurodivers – Intersektionale Perspektiven in der JSA[12.3.] Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA): Weiblich, Migrantin* und neurodivers – Intersektionale Perspektiven in der Jugendsozialarbeit |
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UN-Erklärung zu Frauenrechten erstmalig ohne USA verabschiedet[10.3.] Bei den Vereinten Nationen sind die USA mit dem Versuch gescheitert, eine gemeinsame Erklärung zu Frauenrechten zu stoppen. Letztlich votierten 37 der 44 abstimmenden Staaten in der UN-Frauenrechtskommission für einen als Kompromiss ausgehandelten Text – nur die Vereinigten Staaten stimmten dagegen, sechs Staaten enthielten sich. Bundesfrauenministerin Karin Prien (CDU) unterstützte die Erklärung. "Ich bedaure, dass nicht mehr alle unsere kollektiven Verpflichtungen teilen, die wir 1995 in Peking vereinbart haben", sagte Prien mit Blick auf die USA. “Aber zum Glück tut dies die große Mehrheit immer noch. Das wiederum ist ein ermutigendes Zeichen.” [9.3.] Zuvor hatte UNO-Generalsekretär Guterres Antonio Guterres auf der 70. Sitzung der UNO-Frauenrechtskommission in New York Rückschritte bei der Gleichstellung beklagt. Guterres warnte, Frauenrechte würden durch Internettechnologie und Künstliche Intelligenz beschnitten. Das Patriarchat werfe immer noch einen langen Schatten in den Silicon Valleys der Welt. Dort würden die Hierarchien der Vergangenheit in der Infrastruktur der Zukunft verankert. Guterres bemängelte, in der Technologiebranche gebe es nur ein Viertel Frauen. Wenn diese aber am Design von digitalen Systemen nicht beteiligt seien, fülle männlicher Chauvinismus die Lücke. [Dlf] |
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Return Hubs: Abschiebezentren außerhalb der EU[10.3.] Ein Teil der 27 EU-Länder will bestimmte abgelehnte Asylbewerber in Abschiebezentren außerhalb der Europäischen Union schicken. Deutschland gehört zu den Befürwortern. Die umstrittenen Pläne sind nun einen Schritt weiter - auch durch Stimmen aus dem rechten Lager. Kritiker sehen in den Vorschlägen Scheinlösungen und befürchten, dass Grundrechte der Asylsuchenden verletzt werden könnten. Von den 27 EU-Ländern stehen vor allem Frankreich und Spanien der Reform skeptisch gegenüber. Menschenrechtsgruppen kritisieren die neue Migrationspolitik und befürchten "systematische Menschenrechtsverletzungen". Menschen könnten in Länder abgeschoben werden, "in denen sie nie waren", gab Silva Carta von der Organisation Picum zu bedenken. Noch im März könnte die Verordnung final im gesamten EU-Parlament abgestimmt werden, bevor die Verhandlungen über Details zwischen Abgeordneten des Europaparlaments und EU-Staaten beginnen können. Erst nach einer Einigung der beiden Seiten würde die Rechtsgrundlage in Kraft treten. Die Zahl der Asylanträge in der EU ist 2025 um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Allerdings kehren nur etwa 20 Prozent der zur Ausreise verpflichteten Menschen tatsächlich in ihr Herkunftsland zurück. [n-tv] |
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Gerade auch Männer müssen für Geschlechtergerechtigkeit einstehen[8.3.] "Jedem Mann sollte klar sein, dass Gewalt kein Zeichen von Stärke, sondern von Schwäche ist." - Annelie Runge Ende der 1970er-Jahre wehrte sich Annelie Runge als erste Frau in Deutschland gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz durch ihren damaligen Vorgesetzten und zog vor Gericht. Ihr Fall war ein absolutes Novum, so etwas hatte es zuvor noch nicht gegeben. Anlässlich des Frauentags wendet sie sich knapp 50 Jahre später nun mit einem Appell an alle Männer. Wie erklären Sie es sich, dass Männer in diesem Zusammenhang noch nicht so sichtbar sind, wie sie es sein sollten? - A. Runge: Gewalt gegen Frauen ist ein Männerproblem, kein Frauenproblem. Und sie endet nicht, solange andere Männer schweigen. Insofern geht es darum, dass demonstrierende Männer als Menschen für ein Problem die Verantwortung übernehmen, das in erster Linie in Männerräumen entsteht. Meiner Erfahrung nach verwechseln Männer diese Sichtbarkeit aber häufig mit einem Schuldeingeständnis, auch wenn sie selbst keine Schuld tragen. Hinzu kommt die Scham, die die Männer empfinden. Umso wertvoller wäre es, wenn wir Männer durch unseren Aufruf dazu ermutigen könnten, sichtbar und laut zu werden. Was wünschen Sie sich von Männern, wenn es darum geht, für Geschlechtergerechtigkeit einzustehen? - A. Runge: Ich denke da etwa an die typischen Herrenwitze oder sexistische Äußerungen im Alltag, die Männer über Frauen machen. Ich wünsche mir, dass Männer nicht aus Verlegenheit über diese Äußerungen lachen, sondern deutlich machen, wie sexistisch und diskriminierend diese vermeintlichen Witze sind. Diese kleinen alltäglichen Handlungen stehen nicht nur für Mut, sondern für den wichtigen Impuls, auf Frauenrechte und bestehende Diskriminierungen von Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. Jedem Mann sollte außerdem klar sein, dass Gewalt kein Zeichen von Stärke, sondern von Schwäche ist. [zum gesamten Interview bei web.de] |
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[Audio] Gleichberechtigung - Es lohnt sich zu kämpfen[8.3.] Gleichberechtigung - Es lohnt sich zu kämpfen |
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Parlamentarisches Frühstück der Jugendmigrationsdienste[6.3.] Praxis trifft Politik – für bessere Teilhabe junger Menschen. [instagram-Beitrag] |
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Umfrage: Gen Z-Männer haben extrem rückständige Rollenbilder[5.3.] Eine internationale Generationenumfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos unter mehr als 23.000 Menschen in 29 Ländern zeigte, dass Männer der Generation Z besonders häufig traditionelle und rückständige Rollenbilder vertreten. Ein Großteil der befragten jungen Männer war der Ansicht, dass im Bereich der Gleichstellung bereits ausreichend Fortschritte erzielt worden seien; viele gingen darüber hinaus davon aus, dass Gleichstellung inzwischen zu einer Benachteiligung von Männern führe. |
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[Video] Social-Media-Verbot: Wer wird hier wirklich geschützt?[5.3.] Rosa-Luxemburg-Stiftung: Mittschnitt Panel-Gespräch: Social-Media-Verbot: Wer wird hier wirklich geschützt? - Wir sollten die Plattformen regulieren statt die Nutzung verbieten. Mit Dr. Carmela Troncoso, Wissenschaftliche Direktorin des Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre und Elisa Lindinger, Mitgründerin der feministischen, digitalpolitischen Organisation SUPERRR Lab, sprechen wir darüber, wie Kinder und Jugendliche sinnvoll im Netz geschützt werden können. Wir fragen, wessen Interesse es ist, eine umfassende Altersverifizierung im Netz einzuführen und warum sich niemand ernsthaft den Big-Tech-Plattformen in den Weg stellt, deren Geschäftsmodelle Demokratie wie Nutzer*innen aller Altersgruppen immer gefährlicher werden. Das Gespräch wird moderiert von Anne Roth, Referentin für Digitalpolitik der Linksfraktion im Bundestag. |
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Defizite beim Bildungszugang geflüchteter Kinder in Erstaufnahmeeinrichtungen[5.3.] Mediendienst Integration: Wie viele geflüchtete Kinder gehen in die Schule? |
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Antisemitismus diskriminierungssensibel bearbeiten[3.3] Bundeszentrale für politische Bildung: Galert: Antisemitismus diskriminierungssensibel bearbeiten – eine Praxisperspektive |
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Am Limit: Wie Deutschlands Schulsozialarbeiter ausbrennen[3.3.] Correctiv stellte eine Studie zur Situation der Schulsozialarbeit in Deutschland vor: Wie Deutschlands Schulsozialarbeiter ausbrennen: |
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Bericht: Die Arbeit der Jugendmigrationsdienste wirkt[3/26] JMD wirkt: Individuelle Perspektiven und Wirtschaftsfaktor |
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Jugendmigrationsarbeit wirkt: Individuelle Perspektiven und Wirtschaftsfaktor[3/26] Der neue Wirkungsbericht der Jugendmigrationsdienste ist da! Wenn junge Menschen mit Migrationsgeschichte ihren Weg in Schule, Ausbildung und Beruf finden, profitieren wir alle. Seit über 20 Jahren begleiten die Jugendmigrationsdienste (JMD) sie dabei. 2025 unterstützten die JMD über 135.000 junge Menschen – und investierten damit in individuelle Perspektiven ebenso wie in den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft. [weiterlesen im JMD-Portal] |
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bpb: News des Infodiensts Radikalisierungsprävention (Schrift/ Audio/Video)[3/26] Bundeszentrale für politische Bildung: Infodienst Radikalisierungsprävention - Newsletter März 2026: Hinweise auf interessante andere Medien zum Themenspektrum: „Medien, Macht und Muslimfeindlichkeit – Prof. Dr. Kai Hafez (Uni Erfurt) über Berichterstattung zu Israel und Palästina“: In dieser Folge spricht der Host mit dem Kommunikations- und Politikwissenschaftler Kai Hafez, der zu Medien, Islamfeindlichkeit und internationaler Berichterstattung forscht. Im Gespräch analysieren die beiden die Berichterstattung seit dem 7.10.23. Er erklärt, wie sich Orientalismus und Muslimfeindlichkeit in journalistischen Routinen niederschlagen, warum er von einer publizistischen Einseitigkeit spricht und welche historischen Muster sich immer wiederholen. Hafez und Hoffmann diskutieren auch, wie Vertrauen in Berichterstattung und öffentliche Debatten wiederhergestellt werden kann. [Zur Podcastfolge auf spotify.com] „Extremismus – Radikalisierung im Netz“: Wie radikalisieren sich junge Menschen im Netz? Der Journalist J. Röhmel ist dieser Frage nachgegangen und berichtet im Audiobeitrag, wie extremistische Gruppen wie der „Islamische Staat“ (IS) Online-Plattformen strategisch nutzen. Eine ehemalige „IS“-Anhängerin zeichnet im Podcast ihren eigenen Radikalisierungsverlauf nach. Zusätzlich ordnen der Geschäftsführer vom Violence Prevention Network und vom Counter Extremism Project ein, wie islamistische Gruppierungen ihre Strukturen mittels digitaler Netzwerke festigen und welchen Handlungsbedarf sie insbesondere im schulischen Kontext sehen. [deutschlandfunkkultur.de] „Wie Islamismus bekämpfen?“ – ZDF Forum am Freitag: Video: Das Innenministerium (BMI) setzt bei der Frage, wie Islamismus bekämpft werden kann, auf den neu zusammengestellten Beraterkreis Islamismusprävention und Islamismusbekämpfung. Dieser soll einen Bund-Länder-Aktionsplan erarbeiten mit dem Ziel, Islamismus zu bekämpfen und die freiheitliche Demokratie zu wahren. Zu Wort kommen der für den Beraterkreis zuständige Parlamentarische Staatssekretär im BMI, Christoph de Vries, Beraterkreis-Mitglied Mouhanad Khorchide, Grünen-Politikerin und Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor sowie der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Abdassamad El Yazidi. [Videobeitrag auf zdf.de] „Wie Teenager zu Terroristen werden“ – ZDF frontal: Video: Im Februar 2025 wurde ein spanischer Tourist am Berliner Holocaust-Mahnmal angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Noch am gleichen Abend stellte sich der 19-jährige Täter bei der Polizei. Weil Polizeikräfte bei der Festnahme des jungen Mannes Hinweise auf eine ideologische Beeinflussung durch den „Islamischen Staat“ (IS) fanden, geht der Beitrag der Frage nach, ob eine Verbindung der Tat zum „IS“ besteht. [youtube.com] - Ein Gedankenexperiment zur zivilgesellschaftlichen Islamismusprävention - ufuq.de, Jochen Müller: Der Diskurs um die zivilgesellschaftliche Islamismusprävention verschärft sich; das Misstrauen gegenüber Trägern der Präventionsarbeit nehme zu, konstatiert ufuq-Mitbegründer Jochen Müller in diesem Gedankenexperiment. In seinem Beitrag plädiert er für eine Debatte jenseits zugespitzter Frontstellungen und entwirft das Szenario einer fiktiven Fachkonferenz in Königswinter am Rhein. Diese soll der fachwissenschaftlichen und praxisbezogenen Klärung sowie dem konstruktiven Austausch aller Beteiligten dienen. - Auswirkungen ultrakonservativer bis islamistischer Frauenbilder auf TikTok: spiegel.de (Paywall), Susmita Arp und Katrin Elger: Auf Sozialen Medien kursieren zahllose Videos, in denen selbsternannte Prediger strenge Regeln für das Leben von Frauen propagieren. Der SPIEGEL hat mithilfe Künstlicher Intelligenz mehr als 6.000 Videos deutschsprachiger TikTok-Accounts ausgewertet. Einige erreichen ein Publikum von über 500.000 Menschen, viele erzielen millionenfache Aufrufe. Zu den reichweitenstärksten Akteuren zählt Abdelhamid aus Nordrhein-Westfalen, den der Verfassungsschutz als einen der einflussreichsten Salafisten Deutschlands einstuft. Neben der KI-Analyse hat der SPIEGEL auch mit Betroffenen gesprochen: mit einer muslimischen Beauty-Influencerin aus Köln, die zur Zielscheibe wurde, nachdem sie ihr Kopftuch abgelegt hatte, und mit einem Realschullehrer aus Bonn, der schildert, wie schwer es Pädagoginnen und Pädagogen inzwischen fällt, manche muslimische Jugendliche noch zu erreichen. Debatte um den Begriff „Legalistischer Islamismus“: - Verfassungsschutz warnt vor „islamistischen Influencern, swr.de: Eric Beres: In einer gemeinsamen Recherche untersuchen der SWR und die Neue Westfälische Zeitung die mögliche Radikalisierung von Jugendlichen durch den Prediger Mohammed Najjar in Koblenz. Nach Einschätzung des rheinland-pfälzischen Verfassungsschutzes gilt er als zentrale Figur hinter der Social-Media-Plattform „Islamkenntnis“, die die Behörde dem politischen Salafismus zurechnet. Der Beitrag beleuchtet zudem, wie Sicherheitsbehörden und zivilgesellschaftliche Akteure auf diese Entwicklung reagieren und welche Herausforderungen sich daraus für Prävention und Aufklärung ergeben. - „Katz- und Maus-Spiel mit Meta“: Wie das Verbot von politischer Werbung zivilgesellschaftliche Organisation trifft: netzpolitik.org, Ingo Dachwitz: Meta hat politische Werbung auf Instagram und Facebook in der EU verboten, um einer neuen europäischen Regulierung zuvorzukommen. Doch diese Entscheidung erschwert nicht nur politischen Akteurinnen und Akteuren das Schalten von Anzeigen. Auch Beiträge von Vereinen, Unternehmen oder Museen, die gesellschaftlich relevante Themen wie Menschenrechte bewerben wollen, werden immer wieder blockiert – oft mit dem Hinweis, Begriffe wie „Demokratie“ könnten problematisch sein. In der Recherche spricht der Autor Ingo Dachwitz mit betroffenen Organisationen, etwa dem Jüdischen Museum in Berlin, und ordnet die rechtliche Situation mit einem Experten ein. |
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Social-Media-Verbot: Stand der Diskussion in Deutschland & Europa[23.2.] Deutscher Bundestag: “Das Parlament”: Die Diskussion über ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche in Deutschland ist nach den jüngsten Initiativen aus SPD und CDU wieder aufgeflammt: Kann eine Altersgrenze für mehr Schutz vor den schwersten Nebenwirkungen sozialer Medien sorgen? Ein Überblick zum Stand der Diskussion in Deutschland und Europa. |
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[Video] Undercover unter rechtsextremen Frauen (tradwifes)[20.2.] Video: ARD/SR »Heimat. Häkeln. Hetze. Undercover unter rechtsextremen Frauen.« |
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CSU fordert Imam-Ausbildung ausschließlich in Deutschland[19.2.] CSU-Forderung: Imame sollen ausschließlich in Deutschland ausgebildet werden |
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Angriffe auf Zivilgesellschaft - Die Extremismusklausel ist zurück[18.2.] FragdenStaat.de: Angriffe auf Zivilgesellschaft - Die Extremismusklausel ist zurück Misstrauen gegenüber Demokratie-Projekten: Bei „Unklarheiten oder Zweifeln bezüglich der Verfassungstreue von Dritten“ müssen geförderte Organisationen sich an das BAFzA wenden, das dann möglicherweise Informationen an den Geheimdienst weitergibt. Rechtliche Zweifel: Der Sozial- und Rechtswissenschaftler Maximilian Pichl, Professor an der Frankfurt University of Applied Sciences, beschreibt auf dem Justiz-Medium Verfassungsblog die rechtsstaatlichen und praktischen Probleme der Extremismusklausel. Es liege nahe, dass sie wieder zu unbestimmt sei – so wie es bereits das Verwaltungsgericht Dresden schon 2012 festgestellt hat. Damals sollte bereits eine Extremismusklausel eingeführt werden, die letztlich scheiterte. Die Bestimmtheit ist ein rechtsstaatliches Gebot, damit die Betroffenen wissen, was genau von ihnen erwartet wird und die Bestimmung nicht willkürlich missbraucht werden kann. Außerdem seien Eingriffe in den Datenschutz der Mitarbeitenden oder in die Meinungsfreiheit zu befürchten. Das Ministerium will Daten: Das Bundesfamilienministerium unter Katrin Prien (CDU) wies außerdem die Partnerschaften für Demokratie in einem Rundschreiben an, mehr Daten zu sammeln und für Prüfungen zur Verfügung zu stellen, auch über ihre Bündnispartner. Dabei ist unklar, wo und wie lange diese Daten gespeichert werden und was mit ihnen geschieht, etwa ob der Geheimdienst diese Daten noch überprüft. Jetzt tätig werden und Auskünfte einfordern!: Ihr befürchtet betroffen zu sein? Wir haben Musteranträge erstellt, mit denen ihr beim Verfassungsschutz und den zuständigen Ministerien abfragen könnt, was mit euren Daten passiert ist. Sowohl an das Bundesamt für Verfassungsschutz als auch an das Familien- und Innenministerium sowie weitere Behörden lassen sich die Auskunftsanfragen richten. Autor*innen: Vivian Kube: seit 2022 Teil des Legal-Teams und Expertin für den Bereich Informationsfreiheit, Pressefreiheit und Auskunftsansprüche. Sie arbeitet außerdem als Rechtsanwältin.; Arne Semsrott: Journalist und Chefredakteur von FragDenStaat. (arne.semsrott@okfn.de (PGP-Verschlüsselung), Verschlüsselter Kontakt über Signal, Instagram: arne.semsrott Mastodon: @arnesemsrott Bluesky: arnesemsrott) |
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MINTA*Arbeit Digital[17.2.] Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen*arbeit in NRW e.V.: MINTA*Arbeit Digital endet – und die Arbeit bleibt wichtig |
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KI-gestützte Tools im Bereich Online-Streetwork[17.2.] Infodienst Radikalisierungsprävention (Bundeszentrale für politische Bildung): „Künstliche Intelligenz ist nützlich – aber sie kann Denk- und Beziehungsarbeit nicht ersetzen“ |
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digitalstreetwork - Extremismusprävention im digitalen Raum[16.2.] Tagungsbericht: „Offline trifft auf online“ - digitalstreetwork.ch |
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Migrationsberatung als wirksamer Integrationsmotor[13.2.] (Eine bundesweit gültige Feststellung!:) MBE als wirksamer Integrationsmotor: Beratungen verhindern jährlich 216 Millionen Euro an Folgekosten in Baden-Württemberg - Vorstellung neuer Studie bei „Soziales ist Zukunft! – Liga trifft Politik in Stuttgart“. |
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EU: Verschärfte Asylregeln - sichere Herkunftsstaaten[10.2.] Das Europäische Parlament hat final eine Liste sicherer Herkunftsländer gebilligt. Für Asylsuchende aus den betroffenen Ländern bedeutet das: strengere Regeln und schnellere Verfahren.: |
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[Video] Louis Theroux – Inside the Manosphere[2026] Hinweis des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH), Sebastian Scholz (Bildungsreferent Jungen*arbeit und Geschlechtergerechtigkeit): Dokumentation: Louis Theroux – Inside the Manosphere |
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[Video]: Neutralitätsgebot - was das bedeutet & wer sich jetzt wehren muss[29.12.25] 39. Chaos Communication Congress! - Vortrag [Video]: Wer überhaupt „neutral“ sein muss, was das bedeutet, und wer sich jetzt wehren muss. |
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Nachlese: Fachtag SH SCHAU TIN*[9.10.25] Landesjugendring Schleswig-Holstein e.V.: Nachlese: Fachtag SH SCHAU TIN* - Einblicke in den Fachtag in Rendsburg Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Fachkräfte, Institutionen und Strukturen dazu beitragen können, dass junge TIN* Personen ihre Rechte auf Gesundheit, Bildung, Teilhabe, Schutz vor Gewalt und Selbstbestimmung tatsächlich leben können. |
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Muslimische Organisationen für gesellschaftliches Miteinander[27.6.25] Erfolgreicher Projektstart von „ProAktiMO“ – Erste Basisschulung der Teilhabelots*innen |
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[Audio] Feministisch+politischer-Popkultur PodcastPodcast: Feuer & Brot - Monatliches Freundinnengespräch zwischen Politik & Popkultur von Alice Hasters & Maximiliane Haecke. [Weitere Informationen] |
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Eckernförde: Sozialpädagogin/-arbeiterin für die FrauenberatungSozialpädagogin/Sozialarbeiterin für die Frauenberatung |
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Kiel: Sozialpädagogin* - Zufluchtsstätte (Mädchen- und Frauen)Sozialpädagogin* (29 Std./Wo) für die Zufluchtsstätte gesucht. |
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Kiel: Werkstudentin* für WGs für Frauen* mit PsychotraumatisierungenWerkstudentin* für Wohngruppen für Frauen* mit Psychotraumatisierungen |
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Leverkusen: Flüchtlingsrat - AuszugsberatungDer Flüchtlingsrat Leverkusen sucht derzeit ein*e Mitarbeiter*in (w/m/d) in Elternzeitvertretung: |
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Potsdam: Projekt-Leitung Kontakt-& Koordinierungsstelle für Mädchen*arbeitStellenausschreibung – Leitung des Projekts Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchen*arbeit im Land Brandenburg (KuKMA) |
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