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Bundearbeitsgemeinschaft Jugend und Sozialarbeit
2026/1 BAG EJSA-Infobrief

Editorial

Liebe Leser*innen,

der erste Infobrief 2026 bringt Ihnen aktuelle Infos aus unserem Verband und Veranstaltungshinweise für die kommenden Monate.

In unserer Weihnachtspost 2025 bezogen wir uns auf die Jahreslosung für das Jahr 2026 “Gott spricht: Siehe ich mache alles neu!” Diese Jahreslosung macht uns in dieser krisenhaften Zeit Hoffnung. “Die Hoffnung darauf, dass alles neu wird. Im Vertrauen darauf, dass es, wenn Gott es neu macht, es für uns auch gut wird, gehen wir in das kommende Jahr nicht in blinder Zuversicht, sondern im Vertrauen auf göttlichen Beistand.”

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen - auch jetzt noch - ein gutes 2026.

Mit hoffnungsvollen Grüßen

Claudia Seibold

Redaktion

 

Inhalt

Aus dem Verband

  • Modellprojekt „männlich.jung.geflüchtet“ – Handreichung für die Praxis & Workshopangebote
  • aej-Jahresbericht 2025 "Verantwortung wagen"
  • Jugendsozialarbeit und Bildung

  • Kommentierung der Studie "Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich"
  • Mädchensozialarbeit

  • Neue Ausgabe der BAG EJSA Gender_News
  • Kacheltalk: Weiblich*, Migrantin* und Neurodivers – von der Bedeutung intersektionaler Perspektiven in der Jugendsozialarbeit
  • Mentale Gesundheit als Thema gendersensibler Jugendsozialarbeit
  • Jugendsozialarbeit - digital

  • Digital Weeks
  • Podcasts

  • Projektschmiede-Podcast
  • Internationale Arbeit

  • Lobbyarbeit für die Jugendsozialarbeit in Europa
  • Jugendmigrationsarbeit

  • Neues Fachkonzept der evangelischen Jugendmigrationsdienste online
  • Praxis-Einblicke des JMD Rothenburg:Wie ein vielfältiges JMD-Team Wege ebnet
  • Aus der Arbeit des Servicebüros Jugendmigrationsdienste

  • JMD-Ausstellung YOUNIWORTH auf Tour
  • Zum Programmende der Mental Health Coaches
  • Veranstaltungshinweise

  • Veranstaltungen der BAG EJSA
  • Veranstaltungen von Mitgliedern
  • Veranstaltungen der LAG Jugendsozialarbeit NRW
  • Kongress Ungleich Berlin: Jugend findet Stadt - Realitäten, Erkundungen und Gestaltung
  • Veranstaltungen des Studienzentrums Josefstal
  • Veranstaltungen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit
  • Worauf wir Sie sonst noch hinweisen möchten

  • Pressemeldung: "Jugend braucht Zukunft - Prävention sichern statt vorschnell kürzen“
  • Interviewreihe zum Thema Schulabsentismus
  • 6. Deutsche Freiwilligensurvey aus Sicht junger Menschen
  • Aufruf zur Mitwirkung an bundesweiter Erhebung von Angriffen auf Jugendverbände
  • Haltung statt Neutralität. Zum Umgang mit rechtsextremen Anfeindungen der Jugendverbandsarbeit
  • Aktionstage des Bündnisses „Zusammen für Demokratie“
  • Aus dem Verband

    Modellprojekt „männlich.jung.geflüchtet“ – Handreichung für die Praxis & Workshopangebote

    Im Rahmen des Modellprojekts „männlich.jung.geflüchtet - Modellprojekt zur Erprobung von Handlungsansätzen der Jugendsozialarbeit mit geflüchteten jungen Männern*, die durch besonders riskantes Verhalten auffällig werden“ der Diakonie Württemberg wurden von 2021 bis 2025 an acht Standorten neue Zugänge, Methoden und Netzwerke in der Jugendsozialarbeit im Kontext dieser Zielgruppe erprobt und weiterentwickelt.

    Die wertvollen Erfahrungen und Erkenntnissen aus der intensiven Projektzeit sind nun in einer praxisnahen Handreichung von Fachkräften für Fachkräfte (der Jugendsozialarbeit und darüber hinaus) zusammengetragen worden. Die Handreichung versucht den Blick auf die Zielgruppe junger geflüchteter Männer* zu schärfen und zu diversifizieren, bietet konkrete Handlungsideen für die Praxis sowie vielfältige Reflexionsimpulse, um die eigene Haltung und Praxis zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Neben dem Download können auch gedruckte Exemplare über witzens.a@diakonie-wuerttemberg.de angefordert werden. 

    Bis 30.06.2026 werden außerdem kostenlose Transferworkshops für interessierte Fachkräfte/Einrichtungen/Träger angeboten, in denen die Erkenntnisse aus dem Projekt erfahrbar werden. Interessierte Einrichtungen finden alle relevanten Informationen zu den Workshops auf der verlinkten Taskcard und können Ihre konkreten Anfragen für einen Workshop an das Projektleitungsteam richten. 

    Ejsa

    aej-Jahresbericht 2025 "Verantwortung wagen"

    Der aej-Jahresbericht 2025 mit dem Titel "Verantwortung wagen" gibt Auskunft über die aktuellen Schwerpunkte der aej und ihrer Geschäftsstelle und fasst die unterschiedlichen Formen von Aktivitäten im Verband zusammen. Nur als barrierefreies PDF erhältlich.

    Hier gelangen Sie zu dem Bericht: Verantwortung wagen

    Ejsa

    Jugendsozialarbeit und Bildung

    Kommentierung der Studie "Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich"

    Am 23.1.2026 wurde die Studie „Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich“ (SibV) von Lars Bieringer und Nachwuchsprofessor Dr. Sebastian Rahn (htw saar) vorgestellt. Die Untersuchung bietet erstmals bundesweit vergleichbare Daten zu Organisationsstrukturen, Angeboten und Rahmenbedingungen der Schulsozialarbeit in einem bislang kaum systematisch erfassten Feld.

    Der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit würdigt ausdrücklich die hohe Qualität und den Ertrag dieser Forschungsarbeit. Mit ihrem bundesweiten Vergleich leistet die Studie einen wichtigen Beitrag zur fachlichen und politischen Diskussion und stellt einen bedeutsamen Schritt in Richtung einer langfristigen statistischen Erfassung der Schulsozialarbeit dar.

    Lesen Sie den ganzen Beitrag auf unserer Webseite unter: Kommentierung der Studie zur Schulsozialarbeit

    Ejsa

    Mädchensozialarbeit

    Neue Ausgabe der BAG EJSA Gender_News

    Letzte Woche ist die neueste Ausgabe der BAG EJSA Gender_News erschienen.

    Sie finden darin Informationen zu Genderthemen, Migration und Diskriminierung in den Rubriken:

    • Politik
    • Positionen und Informationen
    • Ausschreibungen / Aufrufe / Aktionen / Hinweise
    • Fort- & Weiterbildungen, Workshops, Seminare
    • Fachtagungen, Konferenzen, Vorträge & andere Veranstaltungen
    • Publikationen
    • Weitere Meldungen/ Presse / Medien
    • Stellenanzeigen

    Ejsa

    Kacheltalk: Weiblich*, Migrantin* und Neurodivers – von der Bedeutung intersektionaler Perspektiven in der Jugendsozialarbeit

    Mädchen* und junge Frauen* mit neurodiversen Ausprägungen werden oft erst spät oder häufig gar nicht diagnostiziert und können dadurch erst spät mit bedarfsgerechten Angeboten erreicht werden. Insbesondere im Zusammenspiel von Geschlecht, Neurodiversität und Migration zeigen sich unsichtbare strukturelle Hürden, die den Zugang zu Unterstützung und angemessenen Angeboten zusätzlich erschweren.

    Der Kacheltalk stellt das internationale Projekt „NeuroDiversity from a Female Perspective“ vor und beleuchtet in dieser zweiten Veranstaltung (vgl. Veranstaltungsbericht vom 3.7.25) die Bedeutung intersektionaler Perspektiven für die Praxis der Jugendsozialarbeit und erste Ergebnisse.

    Am 12. März
    von 10:00 bis 11:30 Uhr

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter: Weiblich, Migrantin, Neurodivers

    Mentale Gesundheit als Thema gendersensibler Jugendsozialarbeit

    Der Online-Fachtag widmet sich einem aktuellen und gesellschaftlich hochrelevanten Thema: der mentalen Gesundheit von Mädchen* und jungen Frauen* im Kontext der gendersensiblen Jugendsozialarbeit. Er richtet sich an Fachkräfte der Jugend(sozial)arbeit, insbesondere an jene mit einem Schwerpunkt auf Mädchen*, und an weitere pädagogisch, psychologisch-/medizinisch sowie politisch oder institutionell interessierte Akteur*innen.
    Ziel des Fachtags ist es, sowohl theoretische als auch praxisnahe Perspektiven auf die Herausforderungen und Bedarfe im Bereich der mentalen Gesundheit von Mädchen* und jungen Frauen* aufzuzeigen.

    am 22.04.2026
    von 9:00 bis 13:15 Uhr

    Weitere Informationen und die Anmeldung unter: Mentale Gesundheit

    Jugendsozialarbeit - digital

    Digital Weeks

    Die Digitalprojekte JMD digital-hub und JMD 2connect veranstalten die JMDigital Weeks26 vom 2. bis 12. März 2026. In diesem Zeitraum steht die digitale Arbeit im Jugendmigrationsdienst im Mittelpunkt. Die Veranstaltungen bieten Raum für Austausch, Inspiration und praxisorientierte Weiterbildung – gestaltet durch Fachkräfte aus den Projekten sowie durch externe Referent*innen.

    Das Programm umfasst verschiedene Workshops, in denen digitale Tools und Methoden vorgestellt und erprobt werden. Zudem werden Einblicke in die Praxis unterschiedlicher JMD gegeben und Möglichkeiten zum fachlichen Austausch eröffnet. Ziel ist es, neue Impulse für die tägliche Arbeit zu entwickeln und digitale Kompetenzen weiter auszubauen. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem künstliche Intelligenz in der Beratung, Social Media, Online-Beratung, Blended-Counseling, Datenschutz sowie weitere aktuelle Entwicklungen der digitalen JMD-Arbeit.

    Weitere Informationen erhalten Sie bei Vera Mayr

    Ejsa

    Podcasts

    Projektschmiede-Podcast

    Folge 6: Projekte für Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen und Sachsen-Anhalt

    Wir wollen wissen, was bewegt Vereine in Sachsen und Sachsen-Anhalt.
    Das Vernetzungstreffen 2025 haben wir genutzt, um mit Engagierten aus vier unterschiedlichen Vereinen zu sprechen. Wir sprechen über Herausforderungen vor Ort, über positive Veränderungen, gesellschaftliches Engagement in Sachsen und Sachsen-Anhalt und darüber, wie wichtig die jeweilige Arbeit für unsere Gesellschaft ist.

    Gesprächspartner*innen:

    Moderation:

    • Christian Gollmer | Coach e.V. Köln
    • Johanna Gutowski | Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA) |  Stuttgart 

    Die Projektschmiede ist eine Qualifizierungsreihe für Akteurinnen und Akteure der Integrationsarbeit.

    In Workshops und Beratungen steht im Mittelpunkt, eigene Projektideen zu entwickeln und erfolgreich Projektförderung zu beantragen.

    Der Projektschmiede-Podcast wird realisiert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und in Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

    Link zum Podcast

    Ejsa

    Internationale Arbeit

    Lobbyarbeit für die Jugendsozialarbeit in Europa

    Ejsa

    Im Interview zwischen Lucy Pettinella (YES Forum, Jugendpolitische Referentin) und Hans Steimle (BAG EJSA) reflektieren die beiden die Aktivitäten des YES Forum im Jahr 2025 und wagen einen Blick in die nächste Zukunft. 

    Lesen Sie das Interview auf unserer Webseite unter: Lobbyarbeit für die Jugendsozialarbeit in Europa

    Jugendmigrationsarbeit

    Neues Fachkonzept der evangelischen Jugendmigrationsdienste online

    Letztes Jahr hatten die Jugendmigrationsdienste ihr 20jähriges Jubiläum. Mit ein paar Wochen Verspätung ist nun das neue Fachkonzept der evangelischen Jugendmigrationsdienste erschienen. Das im Jahr 2014 veröffentlichte „Fachkonzept der evangelischen Jugendmigrationsarbeit“ wurde gründlich überarbeitet. Die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich deutlich verändert. Zu nennen ist hier vor allem die Zielgruppenöffnung für geflüchtete junge Menschen Anfang 2017, die mit neuen Anforderungen an die Fachkräfte verbunden war. Die Selbstvergewisserung zu ethischen Grundhaltungen hat an Bedeutung gewonnen. Dem soll das neue Fachkonzept Rechnung tragen. An der Entwicklung haben die Fachkonferenz Jugendmigrationsarbeit und Mitarbeiter*innen der JMD mitgewirkt.

    Download unter: Fachkonzept der evangelischen Jugendmigrationsdienste

    Ejsa

    Praxis-Einblicke des JMD Rothenburg:
    Wie ein vielfältiges JMD-Team Wege ebnet

    Wenn Berater*innen selbst Migrationserfahrung haben, kann besonderes Vertrauen entstehen. Das Team des Jugendmigrationsdienstes Rothenburg zeigt, wie gemeinsame Erfahrungen Jugendlichen Mut machen und wie aus der eigenen Integrationserfahrung neue Wege für andere entstehen. 

    Mehr im Artikel auf dem JMD-Portal

    Ejsa ©Servicebüro Jugendmigrationsdienste

    Aus der Arbeit des Servicebüros Jugendmigrationsdienste

    JMD-Ausstellung YOUNIWORTH auf Tour

    In Delmenhorst:

    Termin: 02.03.26 bis 13.03.26
    Ausstellungsort: Oberschule Süd
    Veranstalter*in: JMD Delmenhorst

    In Eutin:

    Termin: 16.03.26 bis 27.03.26
    Ausstellungsort: Die Brücke
    Veranstalter*in: JMD Eutin

    Ansprechpartnerin im JMD-Servicebüro: Alexandra Ianakova 

    Ejsa ©Servicebüro Jugendmigrationsdienste

    Zum Programmende der Mental Health Coaches

    Ursprünglich wollten die Fachkräfte des JMD-Programms Mental Health Coaches im vergangenen Dezember für eine Qualifizierungs- und Fortbildungsveranstaltung zusammenkommen. Nach der kurzfristigen Bekanntgabe des überraschenden Programmendes zum 31. Dezember 2025 wurde die Veranstaltung kurzerhand in ein würdiges Abschiedsevent umgestaltet. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Modellvorhaben werden aktuell gesichert und als fundierte Grundlage für zukünftige Vorhaben im Themenfeld mentale Gesundheit aufbereitet. In welcher Form diese Erkenntnisse abschließend zur Verfügung stehen, wird derzeit noch erörtert.

    Ejsa © Servicebüro Jugendmigrationsdienste

    Veranstaltungshinweise

    Veranstaltungen der BAG EJSA

    Diese und weitere Informationen zu unseren Terminen und Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website unter: Veranstaltungen

    Kacheltalk: Weiblich*, Migrantin* und Neurodivers – von der Bedeutung intersektionaler Perspektiven in der Jugendsozialarbeit
    12.03.2026
    online
    Kontakt: Christiane Weidner
    Informationen unter: Weiblich, Migrantin, Neurodivers

    Mentale Gesundheit als Thema gendersensibler Jugendsozialarbeit - Aktuelle Problemlagen und Bedarfe von Mädchen* und jungen Frauen*
    am 22.04.2026
    von 9:00 bis 13:15 Uhr
    online
    Kontakt:  Christiane Weidner
    Weitere Informationen und die Anmeldung unter: Mentale Gesundheit

    Fortbildung Case Management
    19. bis 21.05.2026
    online
    Kontakt: Rebekka Hagemann
    Weitere Informationen und die Anmeldung unter: Case Management 2026

    Stärken fördern, Perspektiven eröffnen - Mädchen* am Übergang Schule-Beruf - Rolle und Aufgabe der Jugendsozialarbeit
    am 20.05.2026
    online
    Kontakt: Judith Jünger und   Christiane Weidner
    Weitere Informationen unter Stärken fördern

    Schulabsentismus:
    Hinschauen. Wahrnehmen. Nachfragen.
    21. Mai 2026
    online
    Kontakt: Claudia Seibold
    Alle Informationen unter: Schulabsentismus 2026

    Veranstaltungen von Mitgliedern

    Das eigene Leben gestalten - JaS fördert Handlungsbefähigung
    Termine: 17.03.2026, 13:30-16:30 Uhr und 24.03.2026, 13:30-16:30 Uhr
    Ort: online
    Veranstalterin: ejsa Bayern
    Weitere Infos und Anmeldung unter: Das eigene Leben gestalten

    Gut arbeiten mit psychisch belasteten jungen Menschen in der Berufsbezogenen Jugendhilfe
    Termin: 28.04.2026, 10:00-17:00 Uhr
    Ort: ejsa Bayern e.V. München
    Veranstalterin: ejsa Bayern
    Weitere Infos und Anmeldung unter: Gut arbeiten mit psychisch belasteten jungen Menschen

    Muslimisches Leben verstehen - Vielfalt in der Jugendsozialarbeit gestalten
    Termin: 05.05.2026, 10:00-17:00 Uhr
    Ort: Nürnberg
    Veranstalterin: ejsa Bayern
    Weitere Infos und Anmeldung unter: Vielfalt 

    Geschlechterrollen und Identität - Sexualpädagogische Impulse für die Jugendsozialarbeit
    Termin: 20.05.2026, 10:00-17:00 Uhr
    Ort: Nürnberg
    Veranstalterin: ejsa Bayern
    Weitere Infos und Anmeldung unter: Geschlechterrollen

    Veranstaltungen der LAG Jugendsozialarbeit NRW

    „Selbstfürsorge für mich und andere in der Jugendsozialarbeit“ 
    mit Christine-Joahn Meier am 21.04.2026 
    von 10 – 16:30 Uhr 
    bei der AWO Westliches-Westfalen, Dortmund
    Die Handlungsfelder und Arbeitskontexte der Jugendsozialarbeit in NRW sind vielfältig und ganz unterschiedlich, doch eines haben sie oftmals gemeinsam: Eine große Arbeitsbelastung bei den Fachkräften. Für andere da zu sein, Verantwortung zu übernehmen und sich, in meist hohem Tempo und unter großem Erwartungsdruck, um komplexe Themen zu kümmern, ist herausfordernd, emotionsgeladen und kostet viel Kraft. Unser Werkstattgespräch soll den Fachkräften der Jugendsozialarbeit in NRW einen Raum der Erholung im oft stressigen Arbeitsalltag bieten. Unsere Referentin Christine-Joahn Meier leitet, u.a. mithilfe von Achtsamkeitsübungen und Körperarbeit, zu einem rücksichtsvollen Umgang mit sich selbst an. Praxisnah und anhand der Fragestellungen und Erlebnisse der Teilnehmer*innen werden hilfreiche Methoden zur Stressregulation vermittelt, um im beruflichen Alltag gut und achtsam für sich selbst, und damit auch für andere, sorgen zu können.
    Anmeldung möglich unter: Selbstfürsorge 

    „Zusammen geht es besser – Empowermentworkshop für Fachkräfte mit Rassismuserfahrungen“ 
    mit Jinan Dib und Sailja Schallenberg 
    am 25.06.2026 
    von 10 bis 16:30 Uhr 
    bei der AWO Westliches-Westfalen in Dortmund 
    Für viele Menschen, die in Deutschland leben, für People of Color, Schwarze Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte, sind Rassismus und Diskriminierung Teil ihres Alltags und der Strukturen, in denen sie arbeiten. Häufig können diejenigen, die rassistische Diskriminierungen thematisieren (wollen), Standpunkt beziehen und sich wehren, nicht auf gute Verbündetensysteme zurückgreifen. Dies ist oft kräftezehrend und kann starken Einfluss auf das Sicherheitsempfinden und auf das psychische und soziale Wohlbefinden haben. Träger und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit können Strukturen bieten, um damit einen Umgang zu finden. Dabei sind wir Fachkräfte of Color wichtige Role-Models, denn wir bieten mit unseren vielfältigen Fähigkeiten, Eigenschaften und Lebensentwürfen unterschiedliche Bezugspunkte. Gleichzeitig ist die Gefahr groß, plötzlich Antidiskriminierungsspezialist*in innerhalb der Einrichtung oder des Verbandes zu sein. Sind wir zudem die einzige Person of Color im Team, dann sind auch die Möglichkeiten der kollegialen Beratung begrenzt. Der Workshop bietet für Schwarze Fachkräfte und Fachkräfte of Color aus der Jugendsozialarbeit in NRW einen geschützt(er)en und professionellen Raum, um in einen Erfahrungsaustausch zu empowernden individuellen als auch kollektiven Strategien im Umgang mit (eigenen) Rassismuserfahrungen zu kommen. Auch wenn die Erfahrungen mit Rassismen im Vordergrund stehen, beinhaltet unsere Ausrichtung intersektionelle Perspektiven, womit wir versuchen, unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen zu thematisieren und anzusprechen. Dementsprechend arbeiten wir prozessoffen und teilnehmendenorientiert mit interaktiven Übungen und Methoden der Praxisreflexion, kollegialen Beratung, der Biografie- und Körperarbeit sowie der Selbstfürsorge. Zielgruppe: Dieser Workshop richtet sich an Schwarze Fachkräfte, Fachkräfte of Color/mit Rassismuserfahrungen aus der Jugendsozialarbeit. Da es sich hier um einen geschützten Empowermentraum handelt, sind nur Fachkräfte eingeladen, die Rassismuserfahrungen machen. Wir setzen die Bereitschaft zur Selbstreflexion voraus.
    Anmeldung möglich unter: Empowerment

    Kongress Ungleich Berlin: Jugend findet Stadt - Realitäten, Erkundungen und Gestaltung

    Wie kann die städtische Teilhabe Jugendlicher und junger Erwachsener in Berlin verbessert werden? Neben Impulsen für die Praxis erwarten Sie eine Filmpremiere und eine politische Debatte um jugendgerechte Stadtentwicklung.

    Räume werden enger in Berlin – auch für junge Menschen: Wohnraummangel und steigende Mieten verdrängen Jugendliche und Familien aus innerstädtischen Bezirken, Kürzungen im sozialen und kulturellen Bereich betreffen auch die Möglichkeiten junger Berliner*innen, sich zu entwickeln. Die Veranstaltung lädt dazu ein, die Konsequenzen enger werdender Räume für die Teilhabechancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammenzutragen. Dazu gibt es Impulse aus Wissenschaft und Praxis sowie eine Methodenwerkstatt zu politischem Lernen im Stadtraum.

    Auch junge Berliner*innen selbst bringen ihre Perspektiven ein und zeigen ihren Film zum Thema „Wem gehört die Stadt“. Im Anschluss diskutieren wir mit Multiplikator*innen und Politiker*innen, was in Berlin getan werden muss, um Räume für Jugendliche zu sichern und auszubauen.

    Zu Gast: MdA Sevin Aydin (SPD), MdA Klara Schedlich (Bündnis90/Die Grünen), MdA Lilia Usik (CDU) sowie Tilmann Weickmann (Landesjugendring Berlin).

    Workshops, Impulse u.a.: Mai-An Nguyen (Schaubühne), Anna Juliane Heinrich (TU Berlin) sowie disruptiF e.V. und Gangway e.V. 

    Alle jugendpolitisch Interessierte und Fachkräfte aus Bildung und Sozialarbeit sind herzlich willkommen!

    Zum Programm und zur Anmeldung.

    Termin: 24.03.2026 13:30 bis 19:00 Uhr
    Ort: Französische Friedrichstadtkirche, Berlin
    Veranstalter: Evangelische Akademie zu Berlin

    Veranstaltungen des Studienzentrums Josefstal

    #Forschungsfreitag: Einsamkeit bei jungen Menschen

    Freitag, 6. März 2026
    10:00 bis 12:00 Uhr
    Online 

    Was sind die aktuellen Forschungsergebnisse rund um das Thema "Einsamkeit bei jungen Menschen" ? Was bedeutet das für unsere Arbeit? Wir stellen eine umfassende Studie der Bertelsmann Stiftung und den DAK Präventionsradar vor und reflektieren die Ergebnisse gemeinsam. 

    Mehr Infos und Zoom-Link 

    Weitere Angebote und eine Fülle von Selbstlernkursen finden Sie unter: jugendarbeit.de

    Veranstaltungen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

    Save-the-Date:
    Jugendgerechte Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen
    am 6.5. 2026
    online
    Kontakt: Judith Jünger

    Worauf wir Sie sonst noch hinweisen möchten

    Pressemeldung: "Jugend braucht Zukunft - Prävention sichern statt vorschnell kürzen“

    Mit einer gemeinsamen Pressemitteilung richten sich Verbände der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg in einem Appell an kommunale Entscheidungsträger*innen, verlässliche Unterstützungsangebote für junge Menschen gerade in herausfordernden Zeiten zu sichern und zu stärken.
    Darin betonen sie: „Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit sind kein Luxus, sondern Präventionsarbeit in der Praxis: Sie beugen Krisen vor, erkennen sie frühzeitig und schaffen Raum für Entwicklung."

    Sie finden die Pressemeldung unter: Jugend braucht Zukunft

    Interviewreihe zum Thema Schulabsentismus

    Wenn junge Menschen über längere Zeit der Schule fernbleiben, stecken dahinter meist vielfältige Ursachen. Für eine erfolgreiche Rückkehr in schulische oder alternative Bildungsangebote braucht es passgenaue, beziehungsorientierte Unterstützung.

    In der Interviewreihe „Schulabsentismus begegnen – aber wie?!“ stellt die BAG KJS monatlich ein ausgewähltes Praxisbeispiel aus der Jugendsozialarbeit vor. Fachkräfte der einzelnen Angebote geben Einblick in ihre Arbeit und zeigen Herausforderungen sowie die aus ihrer Sicht maßgeblichen Gelingensbedingungen auf. Die Gesprächspartner*innen sind Teilnehmende des Projektes „Schule – ohne mich!? Neue Entwicklungen und Handlungsanforderungen bei Schulabsentismus“ von IN VIA Deutschland im Netzwerk der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit.

    Für diese Ausgabe der Interviewreihe sprach Annette Burgmair, Projektleitung „Schulverweigerung – die 2. Chance“ (Euro-Trainings-Centre, gGmbH München), mit den Jugendsozialarbeit News.

    Lesen Sie das Interview unter: Interview Schulabsentismus

    6. Deutsche Freiwilligensurvey aus Sicht junger Menschen

    Der Sechste Deutsche Freiwilligensurvey (FWS 2024) ist Ende 2025 erschienen. Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) weist auf die zentralen Ergebnisse hin, der als Kurzbericht vorliegt und seit über 25 Jahren verlässliche Daten zum freiwilligen Engagement in Deutschland liefert. Besonders hervorzuheben ist die hohe Engagementquote junger Menschen: Rund 40 Prozent der 14- bis 29-Jährigen engagieren sich freiwillig und liegen damit über dem Niveau älterer Altersgruppen. Zugleich zeigt der Survey deutlich, dass zeitliche Belastungen – insbesondere durch Schule, Ausbildung und Studium – für viele junge Engagierte ein zentrales Hindernis darstellen. Der Bundesjugendring unterstreicht vor diesem Hintergrund die Notwendigkeit verlässlicher zeitlicher Freiräume und guter Rahmenbedingungen, um junges Engagement nachhaltig zu sichern. Die Ergebnisse bestätigen zudem, dass junge Menschen bereits heute in gesellschaftlich besonders relevanten Bereichen Verantwortung übernehmen und ein verpflichtendes gesellschaftliches Pflichtjahr kein geeignetes Mittel ist. Gleichzeitig macht der Survey ein großes ungenutztes Engagementpotenzial sichtbar, das durch niedrigere Zugangshürden, Anerkennung und strukturelle Verbesserungen aktiviert werden kann.

    Weitere Informationen

    Aufruf zur Mitwirkung an bundesweiter Erhebung von Angriffen auf Jugendverbände

    Der Bundesjugendring führt eine bundesweite Erhebung über (rechte) Angriffe auf Jugendgruppen, Jugendverbände und Jugendringe durch. Der Bundesjugendring erhebt, wie viele und welche Art von Angriffen und Bedrohungen aktuell vorliegen und wie mit diesen umgegangen wird. Die Erhebung richtet sich insbesondere an die kommunale Ebene. Die Ergebnisse und mögliche Handlungsempfehlungen aus den Erkenntnissen werden anschließend zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme an der Umfrage dauert ca. 10 Minuten und ist bis zum 1. März 2026 möglich.

    Direkt zur Umfrage

    Es wird ausdrücklich um Weiterleitung der Umfrage gebeten.

    Haltung statt Neutralität. Zum Umgang mit rechtsextremen Anfeindungen der Jugendverbandsarbeit

    Die im Bundesjugendring zusammengeschlossenen Jugendverbände und -ringe treten für Demokratie, Sozial- und Rechtsstaatlichkeit sowie unveräußerliche Menschenrechte ein. Aus dieser Haltung stehen sie geschlossen gegen den erstarkenden Rechtsextremismus und völkischen Nationalismus in Deutschland. Als "Werkstätten der Demokratie" bilden sie vor Ort Freiräume für junge Menschen und setzen sich für die Demokratie und die Zivilgesellschaft national und international ein. Deshalb werden Jugendverbände und -ringe von extremen Rechten als Feinde erkannt und bekämpft, bedroht und verunsichert.

    Eine Sonderausgabe der punktum Hefte des Landesjugendrings Hamburg "Haltung statt Neutralität – Zum Umgang mit rechtsextremen Anfeindungen der Jugendverbandsarbeit" widmet sich diesen Aktivitäten und Strategien. Sie gibt Handlungssicherheit im Einsatz für Demokratie von Jugendgruppen, -verbänden und -ringen. Der Bundesjugendring hat sie in Kooperation mit dem Bundesverband Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus und dem Landesjugendring Hamburg erarbeitet. Auf dieser Website ist die revidierte Neuauflage des Sonderheftes mit u.a. einem neuen Artikel digital einsehbar und als Download verfügbar. Die Redaktion dieser Ausgabe bildeten: Onna Buchholt (Bundesverband Mobile Beratung), Lars Reisner (Deutscher Bundesjugendring), Fatih Ayanoğlu und Jürgen Garbers (beide Landesjugendring Hamburg).

    Das Heft finden Sie auf der Seite des Bundesjugendringes unter: Haltung statt Neutralität

    Aktionstage des Bündnisses „Zusammen für Demokratie“

    Das Bündnis „Zusammen für Demokratie“ lädt rund um den Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2026 zu bundesweiten Aktionstagen ein. Es steht für eine vielfältige, freie und offene Gesellschaft und setzt sich solidarisch gegen die Angriffe der extremen Rechten ein. Bei den Aktionstagen geht es darum, gemeinsam mit Verbündeten bundesweit und vor Ort aktiv zu werden, öffentliche Räume zu besetzen und über die bekannten Gesichter hinaus Menschen zu erreichen und zu aktivieren, als Teil einer vielfältigen Bewegung für Demokratie. Der Bundesjugendring bittet die Mitgliedsorganisationen um breite Weiterleitung in ihre Strukturen, um eine möglichst hohe Beteiligung zu ermöglichen - gerne gemeinsam mit anderen Organisationen aus dem Bündnis. In Kürze werden vorbereitende Workshops, Materialien, Aktionsleitfäden und Weiteres rund um die Aktionstage veröffentlicht.

    Weitere Informationen zu den Aktionstagen

    Impressum

    Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA)
    Wagenburgstraße 26-28
    70184 Stuttgart

    Tel.: 0711/16489-0
    Email: mail@bagejsa.de

    verantwortlich für den Info-Brief: Claudia Seibold

    Value Added Tax Identification Number
    DE314816160

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