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„Selbstfürsorge für mich und andere in der Jugendsozialarbeit“ mit Christine-Joahn Meier am 21.04.2026 von 10 – 16:30 Uhr bei der AWO Westliches-Westfalen, Dortmund Die Handlungsfelder und Arbeitskontexte der Jugendsozialarbeit in NRW sind vielfältig und ganz unterschiedlich, doch eines haben sie oftmals gemeinsam: Eine große Arbeitsbelastung bei den Fachkräften. Für andere da zu sein, Verantwortung zu übernehmen und sich, in meist hohem Tempo und unter großem Erwartungsdruck, um komplexe Themen zu kümmern, ist herausfordernd, emotionsgeladen und kostet viel Kraft. Unser Werkstattgespräch soll den Fachkräften der Jugendsozialarbeit in NRW einen Raum der Erholung im oft stressigen Arbeitsalltag bieten. Unsere Referentin Christine-Joahn Meier leitet, u.a. mithilfe von Achtsamkeitsübungen und Körperarbeit, zu einem rücksichtsvollen Umgang mit sich selbst an. Praxisnah und anhand der Fragestellungen und Erlebnisse der Teilnehmer*innen werden hilfreiche Methoden zur Stressregulation vermittelt, um im beruflichen Alltag gut und achtsam für sich selbst, und damit auch für andere, sorgen zu können. Anmeldung möglich unter: Selbstfürsorge
„Zusammen geht es besser – Empowermentworkshop für Fachkräfte mit Rassismuserfahrungen“ mit Jinan Dib und Sailja Schallenberg am 25.06.2026 von 10 bis 16:30 Uhr bei der AWO Westliches-Westfalen in Dortmund Für viele Menschen, die in Deutschland leben, für People of Color, Schwarze Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte, sind Rassismus und Diskriminierung Teil ihres Alltags und der Strukturen, in denen sie arbeiten. Häufig können diejenigen, die rassistische Diskriminierungen thematisieren (wollen), Standpunkt beziehen und sich wehren, nicht auf gute Verbündetensysteme zurückgreifen. Dies ist oft kräftezehrend und kann starken Einfluss auf das Sicherheitsempfinden und auf das psychische und soziale Wohlbefinden haben. Träger und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit können Strukturen bieten, um damit einen Umgang zu finden. Dabei sind wir Fachkräfte of Color wichtige Role-Models, denn wir bieten mit unseren vielfältigen Fähigkeiten, Eigenschaften und Lebensentwürfen unterschiedliche Bezugspunkte. Gleichzeitig ist die Gefahr groß, plötzlich Antidiskriminierungsspezialist*in innerhalb der Einrichtung oder des Verbandes zu sein. Sind wir zudem die einzige Person of Color im Team, dann sind auch die Möglichkeiten der kollegialen Beratung begrenzt. Der Workshop bietet für Schwarze Fachkräfte und Fachkräfte of Color aus der Jugendsozialarbeit in NRW einen geschützt(er)en und professionellen Raum, um in einen Erfahrungsaustausch zu empowernden individuellen als auch kollektiven Strategien im Umgang mit (eigenen) Rassismuserfahrungen zu kommen. Auch wenn die Erfahrungen mit Rassismen im Vordergrund stehen, beinhaltet unsere Ausrichtung intersektionelle Perspektiven, womit wir versuchen, unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen zu thematisieren und anzusprechen. Dementsprechend arbeiten wir prozessoffen und teilnehmendenorientiert mit interaktiven Übungen und Methoden der Praxisreflexion, kollegialen Beratung, der Biografie- und Körperarbeit sowie der Selbstfürsorge. Zielgruppe: Dieser Workshop richtet sich an Schwarze Fachkräfte, Fachkräfte of Color/mit Rassismuserfahrungen aus der Jugendsozialarbeit. Da es sich hier um einen geschützten Empowermentraum handelt, sind nur Fachkräfte eingeladen, die Rassismuserfahrungen machen. Wir setzen die Bereitschaft zur Selbstreflexion voraus. Anmeldung möglich unter: Empowerment
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