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Editorial
Liebe Leser*innen, auch in dieser ersten Ausgabe im neuen Jahr soll es um Themen gehen, die uns in der geschlechtersensiblen Jugendsozialarbeit 2026 weiter beschäftigen werden. Neben den Veranstaltungshinweisen, die sich vor allem auf konkrete Angebote für Fachkärfte der geschlechtersensiblen Jugend-, Mädchen*- und Jungen*(sozial)arbeit konzentrieren, finden sich in der vorangehenden Rubrik “Politik” erneut auch Meldungen zu im weiteren Sinne relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen mit Auswirkungen auf junge Menschen wie auch Fachkräfte der sozialen Arbeit, Träger und Wohlfahrtsverbände und die gesamtgesellschaftliche Lage und Stimmung. (U.a. Sozial-, Arbeitsmarkt-, Gesundheits-, Asylpolitik u.a.m.). Nutzen Sie die Hinweise gern für Ihre Arbeit, teilen Sie relevante Angebote in Ihren Netzwerken (-> zur Newsletter-Abo-Anmeldung für Neuleser*innen) und bringen Sie die Perspektiven für geschlechtersensible Jugendsozialarbeit und gegen intersektionale Diskriminierung kritisch, engagiert und solidarisch in lokale wie überregionale Diskussionen ein. Denn nur gemeinsam können Gleichstellung und echte Geschlechtergerechtigkeit für alle jungen Menschen, unabhängig von ihren vielfältigen Lebenslagen, vorangebracht werden - und eine Praxis, die niemanden zurücklässt. Herzliche Grüße BAG EJSA-Referentin für Mädchen*sozialarbeit, geschlechtersensible JSA, Gender Mainstreaming, LGBTQIA+-Fragen sowie die Koordinierung der verbandlichen Lobbyarbeit |
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1. Politik |
Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum[5.2.] Staatliche Regelungen im Bereich „Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum“, speziell zum Phänomen des „Influencing“, müssen die Grundrechte der betroffenen Personen sowie weitere Rechtsgüter von Verfassungsrang miteinander in Ausgleich bringen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3920) auf eine Kleine Anfrage. Da dies konkret für jede einzelne Norm gelte, sei keine abschließende Aufzählung möglich. Im Vordergrund stehen dürften das allgemeine Persönlichkeitsrecht, das Elternrecht, die Meinungs- und Kunstfreiheit, die Berufsfreiheit sowie die allgemeine Handlungsfreiheit, heißt es in der Antwort weiter. Die Regierung verweist darin auf verschiedene gesetzliche Regelungen, die beim Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum, speziell zum Phänomen des „Influencings“ gelten, wie zum Beispiel den Digital Services Act (DSA), die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie auf das Recht der elterlichen Sorge und den allgemeine Teil des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und das Kinder- und Jugendhilferecht. |
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Regierung betont Rolle von Medienbildung[5.2.] Die Bundesregierung erläutert in einer Antwort (21/3921) auf eine Kleine Anfrage (21/3622) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, mit welchen Maßnahmen sie in den kommenden Jahren die digitale Medienbildung fördern möchte beziehungsweise dies schon tut. Sie verweist auf verschiedene Förderprogramme des Bundes und betont, besonderen Handlungsbedarf in strukturschwachen Regionen und in älteren Bevölkerungsgruppen zu sehen. Medienbildung und Demokratiebildung gehörten zusammen und würden auf verschiedenen politischen Ebenen bereits gefördert, so die Regierung. |
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Arbeitsmarkt-, Qualifizierungs-& Weiterbildungspolitik der EU / Deutschlands[5.2.] Arbeitsmarktpolitische Prioritäten der Europäischen Union und die länderspezifischen Empfehlungen des Europäischen Semesters werden unter Beteiligung Deutschlands ausgehandelt. Bei den Abstimmungen zu diesen EU-Vorgaben achtet die Bundesregierung darauf, dass nationale, spezifische Bedürfnisse und Besonderheiten ausreichend berücksichtigt werden. Das betont die Regierung in einer Antwort (21/3929) auf eine Kleine Anfrage, |
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Europäischer Plan für erschwinglichen Wohnraum[5.2.] Die Wohnungspolitik verbleibt in der Zuständigkeit der EU-Mitgliedstaaten. Dies erklärt die Bundesregierung in der Antwort (21/3924) auf eine Kleine Anfrage, die sich nach den Auswirkungen des am 16. Dezember 2025 von der EU-Kommission veröffentlichten Europäischen Plans für erschwinglichen Wohnraum erkundigt hatte. Es sei zu beachten, dass der EU-Kommission im Bereich der Wohnungspolitik kompetenzrechtlich nur eine unterstützende Rolle zukommen könne und dass das Subsidiaritätsprinzip geachtet werde. Zudem müsse darauf geachtet werden, dass durch die in dem EU-Plan angekündigten Initiativen keine finanzielle Mehrbelastung für Deutschland und kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand entstehe. |
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Migrationsbericht 2024: Rückgang bei Zuwanderung[4.2.] Bundesregierung.de: Im Kabinett beschlossen: Migrationsbericht 2024 - Rückgang bei Zuwanderung
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Gesamtstrategie zum Schutz vor Gewalt gefordert[2.2.] Für eine Gesamtstrategie zum Schutz vor häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt anstelle von isolierten Einzelmaßnahmen macht sich die Fraktion Die Linke in einem Antrag (21/3918) stark. Das im Jahr 2001 eingeführte Gewaltschutzgesetz sei für Betroffene von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt ein wichtiges Instrument, um auf zivilrechtlichem Weg Schutz durch gerichtliche Anordnungen wie Näherungs- und Kontaktverbote zu erlangen. „Betrachtet man die aktuellen Zahlen, so zeigt sich jedoch, dass es dringend wirksameren Maßnahmen bedarf, um Betroffene zu schützen. So ist in den vergangenen fünf Jahren häusliche Gewalt um fast 14 Prozent angestiegen. Zudem sind auch die Zahlen zu geschlechtsspezifischer Gewalt alarmierend gestiegen“, betonen die Abgeordneten und fordern, die Ursachen konsequenter zu analysieren. |
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Bessere Versorgung von Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen gefordert[2.2.] Die Grünen-Fraktion fordert eine bessere Versorgung von Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen. 2024 seien in Deutschland 106.455 Schwangerschaftsabbrüche verzeichnet worden, darunter etwa 96 Prozent im Einklang mit der gesetzlichen Beratungsregelung, heißt es in einem Antrag (21/3909) der Fraktion. |
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Umsetzungsstand der GEAS-Reform[2.2.] Über den Umsetzungsstand der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Deutschland berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3818) auf eine Kleine Anfrage. Danach arbeitet die Bundesregierung „mit höchster Priorität“ an der vollständigen Umsetzung und ist dazu insbesondere mit den Ländern in engen und fortlaufenden Abstimmungen. Die vollständige Umsetzung rechtzeitig bis zur Anwendbarkeit der Regelungen im Juni 2026 und die aufgrund der föderalen Strukturen erforderlichen, umfassenden Abstimmungen stellten für alle Beteiligten „eine erhebliche Herausforderung“ dar. |
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Schutz von jungen Menschen vor islamist. Rekrutierungsversuchen[2.2.] Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor islamistischen Rekrutierungsversuchen ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/3825) auf eine Kleine Anfrage. Danach prüft die Bundesregierung, ob gesetzliche, institutionelle oder kooperative Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden sollten, um Minderjährige künftig wirksamer vor solchen Rekrutierungsversuchen zu schützen, insbesondere mit Blick auf digitale Räume, schulische Schutzmaßnahmen und die Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsbehörden, Jugendhilfe und Bildungseinrichtungen. |
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DFPV: Priorität des Kampfes gegen Antisemitismus[30.1.] Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung (DFPV) misst dem Kampf gegen Antisemitismus „eine dauerhafte Priorität der deutsch-französischen Partnerschaft im Dienste der Demokratie und der europäischen Einheit“ bei. Dies geht aus einer Unterrichtung (21/3866) durch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hervor. |
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Kinderkommission engagiert sich beim Red Hand Day gegen Einsatz von Kindersoldaten[29.1.] Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages lädt am 29.1. anlässlich des Red Hand Days am 12. Februar auch in diesem Jahr zur Aktion Rote Hand gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen in Kriegen ein. |
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Kindergesundheit stärken – verbesserte Versorgung, nachhaltige Finanzierung[29.1.] Über die von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (21/2721) erhobene Forderung, die medizinische Versorgung von Kindern zu verbessern, haben sich die zu einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses geladenen Sachverständigen ausgetauscht. In der Anhörung wurde breit herausgestellt, dass Kinder keine „kleinen Erwachsenen“ sind und eine eigenständige, alters- und bedarfsgerechte medizinische Versorgung benötigen. Ausgangspunkt war die Forderung, die mit der Krankenhausreform eingeführten spezialisierten Leistungsstrukturen der Kindermedizin zu sichern und weiterzuentwickeln, statt sie zurückzubauen. Ein zentraler Diskussionspunkt war die Bedeutung spezialisierter stationärer Versorgungsangebote. Es wurde betont, dass die spezialisierte Pädiatrie in Deutschland überwiegend an Kliniken angesiedelt ist und ein Abbau entsprechender Leistungsgruppen nicht nur die stationäre, sondern auch die ambulante Versorgung schwächen würde. Ohne klare strukturelle Anreize drohe der Verlust hochspezialisierter Angebote, etwa in der Kinder- und Jugendchirurgie oder -gastroenterologie. |
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Menschenrechtsinstitut sieht Rechtsstaat unter Druck[29.1.] Im parlamentarischen Fachgespräch des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag wurden zentrale Berichte des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) thematisiert. Grundlage waren insbes. der Jahresbericht 2023 (Drucksache 20/12395)) und 2024 (Drs 21/2400)) sowie die Berichte über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland für die Zeiträume Juli 2023–Juni 2024 (Drs 20/14185) und Juli 2024 – Juni 2025 (10. Menschenrechtsbericht (21/2723).). |
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Monitoring des nicht-invasiven Pränataltests gefordert[29.1.] In einem fraktionsübergreifenden Antrag setzen sich Abgeordnete für ein Monitoring der Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) ein. Bei dem Test handele es sich um ein Suchverfahren, mit dem mittels einer Blutprobe der Schwangeren das Risiko für Trisomie 13, 18 und 21 schon früh in der Schwangerschaft bestimmt werden könne, heißt es in dem Antrag (21/3873), der von Abgeordneten der CDU, CSU, SPD, Grünen und Linken unterstützt wird. |
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BAMF bestätigt überwiegend Schutzstatus von Geflüchteten[29.1.] Bundesamt für Migration bestätigt überwiegend Schutzstatus von Geflüchteten - kaum Gründe für Widerruf oder Rücknahme. Abschiebungen nach Syrien: Zehntausende Geflüchtete überprüft – fast alle behalten Schutzstatus: Seit dem Sturz des Assad-Regimes wird in Deutschland immer wieder eine Frage gestellt: Dürfen Geflüchtete aus Syrien in Deutschland bleiben? So hatte sich die CSU-Landesgruppe im Bundestag im Januar für die Rückkehr der meisten Betroffenen in ihre Heimat ausgesprochen. Linken-Politikerin Bünger: Lage in Syrien hat sich nicht stabilisiert: Die Linke sieht sich durch die Zahlen bestätigt. „Die Lage in Syrien hat sich in keiner Weise grundlegend stabilisiert“, erklärte Bünger gegenüber dem RND. Die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion verwies auf die anhaltende Gewalt gegen Minderheiten und den aktuellen brutalen „Angriff auf die selbstverwalteten kurdischen Gebiete“ als Belege dafür, dass „dem islamistischen Regime in Damaskus in keiner Weise zu trauen“ sei. [FR, rnd] |
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Vorhabenplanung 2026 des Bildungs-, Familien-, Jugendministeriums (BMBFSFJ)[28.1.] Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, stellte am 28.01. im BFSFJ-Ausschuss ihre Vorhabenplanung für 2026 vor. [Zur Video-Ausschuss-Aufzeichnung; zur BMFSFJ-Vorhabenplanungs-Präsentation (Drs. 21(13)21) 17.1.26) „Bessere Bildung": „Starke Familien“ „Resiliente Demokratie“ Weiterhin soll Deutsche Politik in diesen Bereichen durch europäische und internationale Zusammenarbeit gestärkt werden. |
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Weltwärts will mehr Interessierten die Teilnahme ermöglichen[28.1.] Der entwicklungspolitische Lern- und Freiwilligendienst für junge Menschen, das weltwärts-Programm, unterstützt laut Bundesregierung mit gezielten Maßnahmen die Gewinnung von jungen Männern, Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung, Menschen mit beruflicher Ausbildung und queeren Personen. Dafür werde unter anderem auf eine vielfältige und inklusive Ansprache geachtet, um grundsätzlich alle potenziell Interessierten zu erreichen, betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/3765) auf eine Kleine Anfrage (21/3415) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Programmwebsite sei überarbeitet worden, die Zielgruppen würden offensiv auf allen Medienkanälen angesprochen und die Öffentlichkeitsarbeit ziele auch auf die Ansprache von Freiwilligen mit Beeinträchtigung. |
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Leitfaden für die Unterbringung wohnungsloser Menschen[28.1.] Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans gegen Wohnungslosigkeit („Gemeinsam für ein Zuhause“) hat die Bundesregierung einen „Leitfaden für die Unterbringung wohnungsloser Menschen“ erarbeiten lassen, der am 28.01.2026 veröffentlicht wurde. Der Leitfaden wurde im Auftrag des BMWSB und des BBSR erarbeitet. Ziel ist es, verbindliche Empfehlungen für Standards in Notunterkünften zu formulieren. |
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Bericht zur Wirksamkeit des Bundesgleichstellungsgesetzes[28.1.] BMBFSFJ: Bundesregierung legt Bericht zur Wirksamkeit des Bundesgleichstellungsgesetzes vor - Evaluierungsbericht zeigt Erfolge und gibt Empfehlungen für mehr Gleichstellung im Bundesdienst. Bundesfrauenministerin Karin Prien: „Das gesetzliche Ziel, Frauen in der Bundesverwaltung gleichberechtigt an Führungspositionen zu beteiligen, zeigt erfreuliche Erfolge. Der Bund geht hier als Arbeitgeber mit gutem Beispiel voran – doch unser Engagement darf nicht nachlassen. Wir setzen ein deutliches Zeichen für Gleichstellung und Chancengerechtigkeit. Unser Ziel ist klar: gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen.“ Die ausgewerteten Daten zeigen einen kontinuierlichen Trend zu mehr Gleichstellung im Bundesdienst in den letzten Jahren. Seit 2019 stieg der Frauenanteil in den Führungspositionen in allen Verwaltungsbereichen deutlich an. Der Bericht kommt aber auch zu dem Schluss, dass sich die Dienststellen des Bundes noch deutlich in der Verankerung von Gleichstellungsorientierung in der Organisationskultur unterscheiden. Der Bericht enthält Empfehlungen, wie die Ziele des BGleiG noch besser zu erreichen sind. Ein geeignetes Mittel seien verpflichtende Schulungen von Führungskräften und Personalverwaltungen. Verbesserungsbedarf sieht der Bericht bei der Beteiligung und Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf wurde laut Bericht bereits in weiten Teilen erreicht. Trotzdem wurden die Potenziale des BGleiG zur Verbesserung von Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit noch nicht vollständig von allen Dienststellen ausgeschöpft. Der Bericht nennt vorbildhafte Gleichstellungsmaßnahmen, die die Sichtbarkeit von Gleichstellungsthemen und Gleichstellungsorientierung fördern, unter anderem die Unterstützung beschäftigteninitiierter Netzwerke und Mentoringprogramme. Die Bundesregierung greift in ihrer Stellungnahme die Empfehlungen der Evaluierung als Handlungs- und Prüfempfehlungen auf. |
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Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus[28.1.] Am 27. Januar 1945 hatten Soldaten der Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. In Gedenken daran fand am 28.1.26 im Plenarsaal des Deutschen Bundestages die Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Gastrednerin war die Holocaust-Überlebende Tova Friedman sein. Sie wurde am 7. September 1938 in Gdynia (Gdingen) nahe Danzig in Polen geboren. Im Alter von fünf Jahren wurde sie mit ihrer Mutter nach Auschwitz-Birkenau deportiert und überlebte vermutlich durch einen technischen Defekt der Gaskammern. Bei den Todesmärschen im Januar 1945 gelang es Tova Friedman, sich zwischen Leichen zu verstecken. Nach dem Krieg emigrierte die Familie in die USA, sie wurde dort eine erfolgreiche Therapeutin. Tova Friedman leistet bis heute eine besonders wertvolle Form der Erinnerungsarbeit: Sie betreibt gemeinsam mit ihrem Enkel einen TikTok-Kanal mit über 500.000 Followern, auf dem sie über den Holocaust informiert und sich regelmäßig Fragen von jungen Menschen stellt. [s.a. 22.1. Wochenzeitung „Das Parlament“ - Interview: Holocaust-Überlebende Tova Friedman kämpft mit Bildung gegen den Hass. Heutzutage versucht sie mit ihrem Enkel Aron, Jugendlichen via TikTok den Holocaust zu erklären und neuen Hass zu verhindern, wie sie im Interview berichtet.] Weitere Hinweise: Linke erinnert an queere Opfer im Nationalsozialismus: Anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert die Fraktion Die Linke in einem Antrag (21/3659) an die „'vergessenen' queeren Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung“. Darin wird der Bundestag aufgefordert, anzuerkennen, „dass den queeren Opfern aufgrund der jahrzehntelangen Verweigerung der Anerkennung als Opfer des Nationalsozialismus großes Unrecht angetan wurde“. Für das damit verbundene Leid soll der Bundestag nach Auffassung der Fraktion die Opfer und ihre Hinterbliebenen um Verzeihung bitten. |
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Jugendbegegnung: Verfolgung von Frauen und Kindern im Nationalsozialismus[28.1.] Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages erforscht Schicksale von verfolgten Frauen und Kindern im Nationalsozialismus: „Die Verfolgung von Frauen und Kindern im Nationalsozialismus“ lautete das Thema der diesjährigen Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages vom 23. bis 28. Januar 2026. |
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Finanzkommission prüft deutsches Gesundheitssystem[28.1.] Der Systemwettbewerb zwischen der Gesetzlichen und Privaten Krankenversicherung (GKV/PKV) hat sich nach Ansicht der Bundesregierung mit Blick auf die Qualität des Gesundheitswesens grundsätzlich bewährt. Das deutsche Gesundheitssystem habe im internationalen Vergleich eine hohe Versorgungsdichte und ermögliche allen Patienten einen einfachen Zugang zu medizinischen Leistungen, heißt es in der Antwort (21/3718) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/3189) der Linksfraktion. |
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Deutschlandticket mit „sozialverträglichem Preis“ fortsetzen[28.1.] Der Petitionsausschuss spricht sich mehrheitlich für die Fortführung des Deutschlandtickets „zu einem sozialverträglichen Preis“ aus. In der Sitzung am Mittwoch verabschiedete der Ausschuss eine entsprechende Beschlussempfehlung an den Bundestag. Danach soll eine Petition mit der Forderung nach einer staatlichen Beihilfe für das Deutschlandticket, „mit dem Ziel der Sicherstellung sozialverträglicher Teilhabe an Mobilität für finanziell Bedürftige“, dem Bundesverkehrsministerium sowie dem Bundesfinanzministerium „als Material“ überwiesen und den Landesparlamenten zur Kenntnis gegeben werden, „soweit es um die Fortsetzung eines deutschlandweit gültigen Nahverkehrstickets zu einem sozialverträglichen Preis geht“. Im Übrigen solle das Petitionsverfahren abgeschlossen werden, wird in der Beschlussempfehlung verlangt. |
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Vereinfachte Berufsanerkennungsverfahren von ausländischen Heilberufen[28.1.] Experten für vereinfachte Berufsanerkennungsverfahren: Fachverbände begrüßten im Grundsatz und in der Intention das von der Bundesregierung geplante vereinfachte Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen in Heilberufen. Dies könne zur Entlastung des deutschen Gesundheitssystems beitragen und sei Ausdruck einer dringend erforderlichen Willkommenskultur, erklärten die Verbände. Allerdings werden einzelne Regelungen hinterfragt. Die Sachverständigen äußerten sich in der Anhörung des Gesundheitsausschusses über den Gesetzentwurf (21/3207) sowie in schriftlichen Stellungnahmen. [zur gesamten Meldung] [12.12.25] Die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen für Heilberufe soll vereinfacht werden. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung (21/3207) zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen in Heilberufen soll dazu beitragen, die Fachkräftelücke in Gesundheitsberufen zu schließen. |
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Widerruf von Flüchtlingsanerkennungen[28.1.] In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres sind in Deutschland insgesamt 2.839 Asyl- beziehungsweise Flüchtlingsanerkennungen einschließlich subsidiären Schutzes sowie Abschiebungsverboten widerrufen worden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/3780) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/3436) hervor. Danach kam es von Januar bis November 2025 bei insgesamt 41.887 Entscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Widerrufsprüfverfahren in 39.048 Fällen zu keinem Widerruf. [BT hib] |
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Sichere Herkunftsstaaten per Rechtsverordnung - Organklage vor BVerfG[28.1.] Die Bundesregierung hat im Spätherbst 2025 eine Änderung im Asyl- und Aufenthaltsrecht verabschiedet, die es dem Bundesinnenministerium erlaubt, sichere Herkunftsstaaten per Rechtsverordnung zu bestimmen, ohne dass Bundestag und Bundesrat einem Gesetz zustimmen müssen. Die Reform ist Teil eines Pakets, das Verfahren beschleunigen und Abschiebungen erleichtern soll; sie bezieht sich ausdrücklich auf internationalen Schutz im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention und des subsidiären Schutzes (nicht auf den Asylgrundrechts-Status nach Artikel 16a GG). Der entsprechende Rechtsrahmen (§ 29b AsylG) trat zum 1. Februar 2026 in Kraft. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat eine Organklage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Gegenstand der Klage ist nicht nur die Einstufung einzelner Länder, sondern der Mechanismus selbst: Die Grünen argumentieren, dass wichtige Grundrechte und demokratische Prinzipien verletzt werden, wenn die Bundesregierung künftig per Verordnung entscheidet, welche Staaten als „sicher“ gelten – ohne ein formelles Gesetzgebungsverfahren mit Bundestags- und Bundesratszustimmung, wie es bislang für diesen sensiblen Bereich vorgesehen war. Nach Ansicht der Kläger*innen greift die neue Rechtsverordnung in grundlegende rechtsstaatliche und verfassungsrechtliche Standards ein, weil sie die parlamentarische Kontrolle sowie die Beteiligung der Länder (Bundesrat) an Entscheidungen betrifft, die erhebliche Folgen für Menschen in Schutzverfahren haben. [weitere Informationen] |
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Sozialstaatskommission: ambitionierte Reformvorschläge - unter Vorbehalt[27.1.] Bericht der Sozialstaatskommission: Die Sozialstaatskommission präsentiert ambitionierte Reformvorschläge für ein einheitliches Leistungssystem mit Pauschalierungen. Die Umsetzung bis 2027 steht jedoch unter (Finanzierungs-)Vorbehalt.: Bundeskanzler Merz hat positiv auf die Reformempfehlungen der Sozialstaatskommission reagiert. Die Vorschläge überträfen seine Erwartungen, sagte der CDU-Vorsitzende. Es werde eine grundlegende Strukturreform in den sozialen Sicherungssystemen vorgenommen. [Dlf] |
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Regierung erläutert Nutzen von Demokratieprogramm[27.1.] Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ dient der Stärkung der freiheitlich demokratischen Grundordnung. Das betont die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3734) auf eine Kleine Anfrage. Demokratie lebe von staatsbürgerlicher Beteiligung auf allen Ebenen, insbesondere vor Ort. |
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Unterhaltspflicht von getrennten Eltern[27.1.] Der Bundesregierung liegen keine Daten vor, die darauf schließen lassen, dass und gegebenenfalls warum sich Elternteile ihrer Barunterhaltspflicht entziehen. Die gesetzliche Systematik des Unterhaltsrechts stelle vielmehr sicher, dass der Unterhaltsanspruch von Kindern nicht an der Leistungsunwilligkeit eines Elternteils scheitere. Das stellt die Regierung in ihrer Antwort (21/3701) auf eine Kleine Anfrage klar. |
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Arbeitszeitgesetz - Arbeitsschutz - Prävention psych. Erkrankungen[27.1.] Regierung verteidigt Änderungen am Arbeitszeitgesetz: Nach dem aktuellen arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisstand lässt sich aus Sicht der Bundesregierung keine einheitliche, für alle Beschäftigtengruppen gültige maximale tägliche Arbeitszeit benennen, ab der Gesundheitsrisiken eindeutig und verlässlich einsetzen. Die wissenschaftliche Studienlage sei „heterogen und kontextabhängig“, betont die Regierung in einer Antwort (21/3703) auf eine Kleine Anfrage (21/3169) der Fraktion Die Linke. |
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Mehr Forschung im Kampf gegen Long-Covid& ME/CFS[27.1.] Die Bundesregierung verspricht sich von einer gezielten Forschung schnellere Erfolge im Kampf gegen Long-Covid und die Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Zudem gehe es um eine sinnvolle Vernetzung, damit Erkenntnisse zeitnah in die Versorgung der Betroffenen gelangen könnten, heißt es in der Antwort (21/3713) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/3224) der Grünen-Fraktion. |
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Zahl der Engpassberufe ist rückläufig[27.1.] Die Zahl der Engpassberufe ist in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen. Während im Jahr 2022 noch 200 Engpassberufe ausgewiesen wurden, waren es Jahr 2023 noch 183 und im Jahr 2024 noch 163. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3730) auf eine Kleine Anfrage. Auch durch die Qualifizierung und Weiterbildung von Arbeitslosen und Beschäftigten habe sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Engpassberufen zuletzt überdurchschnittlich erhöht. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt im Juni 2025 zum Vorjahr um rund 0,1 Prozent gestiegen sei, habe sich ihre Zahl in Engpassberufen um 0,5 Prozent erhöht, wie es in der Antwort weiter heißt. Am stärksten erhöhte sich die Beschäftigung den Angaben zufolge in Engpassberufen bei Personen aus Drittstaaten (+11,5 Prozent). Von den im Juni 2025 insgesamt 9,52 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Engpassberufen hatten 1,43 Millionen eine ausländische Staatsangehörigkeit, darunter 799.000 Drittstaatsangehörige. [BT hib] |
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Diskurse über den gesetzlichen Mindestlohn[27.1.] Die Bundesregierung verteidigt in einer Antwort (21/3721) auf eine Kleine Anfrage das Verfahren zur Festsetzung der Höhe des gesetzlichen Mindestlohns durch die Mindestlohnkommission. „Die Voraussetzungen für den Erlass der Fünften Mindestlohnanpassungsverordnung liegen nach Auffassung der Bundesregierung vor, sodass für Arbeitgeber, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Sozialversicherungsträger Rechts- und Planungssicherheit besteht“, schreibt sie unter anderem. [BT hib] [27.1.] Die Zahl der sozialversicherungspflichten Beschäftigungsverhältnisse hat im Januar 2015 in den Mindestlohnbranchen bei 6,02 Millionen gelegen. Zehn Jahre später im Januar 2025 hat es in diesen Branchen 6,57 Millionen Beschäftigungsverhältnisse gegeben. Darauf verweist die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3702) auf eine Kleine Anfrage. [12.1.] In einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales diskutierten Sachverständige über die Forderungen von Bündnis 90/Die Grünen und der Linksfraktion (Bündnis 90/Die Grünen: 21/346; Die Linke: 21/347), den Mindestlohn auf 15 Euro anzuheben und den in der EU-Mindestlohnrichtlinie genannten Referenzwert von 60 Prozent des Bruttomedianlohns gesetzlich zu verankern. |
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Integrationsquote im Bürgergeld[27.1.] Die Aussage, dass die Integrationsquote im Bürgergeldsystem seit 2021 kontinuierlich sinkt, trifft nicht zu. Das betont die Bundesregierung unter Verweis auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit in einer Antwort (21/3728) auf eine Kleine Anfrage. Demnach hat diese Quote 2020 bei 20,6 Prozent gelegen, ist 2021 auf 23,6 Prozent gestiegen, 2023 hat sie bei 19,8 Prozent, im Jahr 2024 bei 21 und 2025 bei 21,6 Prozent gelegen, wie aus der Antwort weiter hervorgeht. |
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Aufnahme afghanischer Staatsangehöriger[27.1.] Um die Aufnahme afghanischer Staatsangehöriger geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/3720) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/3435). Darin erkundigte sich die Fraktion unter anderem danach, wie viele afghanische Staatsangehörige mit deutscher Aufnahmezusage auf das Angebot der Bundesregierung reagiert haben, „gegen eine Zahlung von Geld und beziehungsweise oder Sachleistungen aus den Aufnahmeprogrammen auszusteigen“. |
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Stärkung der Angebote der Jugendarbeit im Ganztag während der Schulferien[26.1.] In der öffentlichen Anhörung zum geplanten Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung von Grundschulkindern in den Schulferien (Gesetzentwurf „zur Stärkung der Angebote der Jugendarbeit im Ganztag während der Schulferien“ (21/3193)) überwog die Zustimmung zur grundsätzlichen Zielrichtung des Gesetzentwurfs. Breiter Konsens bestand darin, dass die Einbeziehung von Angeboten der offenen Kinder- und Jugendarbeit die Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern stärken kann und grundsätzlich geeignet ist, zur Erfüllung des Rechtsanspruchs beizutragen. |
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Kita-Gesetz im zweiten Quartal 2026[26.1.] Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) will im zweiten Quartal 2026 einen Referentenentwurf für das Qualitätsentwicklungsgesetz (QEG) für die Kindertagesbetreuung vorlegen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3699) auf eine Kleine Anfrage (21/3411) der Fraktion Die Linke. |
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Breite Kritik an CDU-Vorstoß zur Teilzeit-Abschaffung[25.1.] Weil in Deutschland Fachkräfte fehlen, will der Wirtschaftsflügel der CDU den Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit abschaffen - an dem Vorschlag gibt es nun parteiübergreifende Kritik. Selbst aus den eigenen Reihen: "Mit einer solchen Einschränkung zäumen wir das Pferd von der falschen Seite auf", sagte der Vorsitzende des CDU-Sozialflügels, Dennis Radtke, den Funke-Zeitungen. Zwar würde auch er sich wünschen, dass mehr Menschen von Teilzeit, die sie oft als Teilzeitfalle empfänden, wieder auf Vollzeit wechselten, fuhr Radtke fort. “Dafür müssen wir aber die Rahmenbedingungen bei Kinderbetreuung und Pflege verbessern, die dies bislang an manchen Stellen unmöglich machen.” Zuvor war ein Antrag der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) für den CDU-Bundesparteitag im Februar bekannt geworden, nach dem der Wirtschaftsflügel der CDU den Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit kippen will. In dem Papier mit dem Titel "Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit" fordert der Flügel eine Reform - der Rechtsanspruch solle künftig "nur bei Vorliegen einer besonderen Begründung gelten". Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, warnte in der Rheinischen Post jedoch: "Eine Einschränkung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit würde vielen Unternehmen und der deutschen Wirtschaft großen Schaden zufügen." Er erwartet, dass die Beschäftigung dann eher zurückgehe und sich der Fachkräftemangel erhöhe. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) war die Teilzeitquote im dritten Quartal 2025 auf 40,1 Prozent gestiegen. Dies liege auch an einem Beschäftigungszuwachs in Branchen "mit einem hohen Teilzeitanteil wie dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie Erziehung und Unterricht und einem Beschäftigungsrückgang im Verarbeitenden Gewerbe mit einem hohen Vollzeitanteil", hieß es. [Tagesschau, vgl. ZDF, BR, NDR, Spiegel, Dlf, Focus] |
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Bericht zu Frauen in Führungspositionen[23.1.] Der Anteil der weiblich besetzten Aufsichtsratsposten in nur börsennotierten Unternehmen hat 2024 bei 33,6 Prozent gelegen. Damit lag er leicht unter dem Anteil bei den börsennotierten und paritätisch mitbestimmten Unternehmen (38,4 Prozent) sowie den börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen (36,6 Prozent). Das geht aus dem Ersten Bericht der Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 13 Absatz 1 und 2 der Richtlinie (EU) 2022/2381 zur Gewährleistung einer ausgewogeneren Vertretung von Frauen und Männern unter den Direktoren börsennotierter Gesellschaften und über damit zusammenhängende Maßnahmen hervor. Dieser liegt nun als Unterrichtung durch die Bundesregierung (21/3450) vor und betrachtet die Entwicklung des Frauenanteils in den Leitungsorganen börsennotierter Unternehmen in den Geschäftsjahren 2023 und 2024. [BT hib] |
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Bezahlung von Lehrkräften in Integrationssprachkursen[23.1.] Aus Sicht der Bundesregierung ist es nicht sinnvoll, die Vergütungsuntergrenze für Lehrkräfte in den Integrations- und Berufssprachkursen an die Entscheidung externer Dritter, zum Beispiel der Berufsschullehrkräfte, zu koppeln. Das schreibt die Regierung in ihrer Antwort (21/3681) auf eine Kleine Anfrage (21/3404) der Fraktion Die Linke. Die Regierung verweist ferner auf den Umstand, dass die Vergütungsuntergrenze im Bereich der Integrationskurse seit 2015 mehr als verdoppelt worden sei und diese Steigerung damit deutlich über der Lohnentwicklung vergleichbarer Branchen im selben Zeitraum gelegen habe. |
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Zuständigkeit für Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“[22.1.] Mit dem Übergang der Aufgaben für die Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) auf das Bundesinnenministerium ist letzteres laut Bundesregierung seit dem 1. November 2025 auch für die Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ zuständig und nimmt die Verantwortung für diese Einrichtung wahr. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3639) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/3383) weiter ausführt, wird Erinnerungskultur mit Ausnahme des Themenfeldes Kulturpflege der Vertriebenen und deutschen Minderheiten auch weiterhin federführend von BKM verantwortet. In allen gemeinsam betreffenden Fragen erfolge ein enger Austausch zwischen den Ressorts. |
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Langzeitleistungsbeziehende im Bürgergeld[16.1.] Im August 2025 hat es rund 876.000 arbeitsuchende LZB (Langzeitleistungsbeziehende im Bürgergeld) mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit gegeben, darunter rund 651.000 ohne abgeschlossene Berufsausbildung, rund 110.000 mit einer betrieblichen oder schulischen Ausbildung und rund 111.000 mit einer akademischen Ausbildung. Das führt die Bundesregierung in einer Antwort (21/3551) auf eine Kleine Anfrage aus. |
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Bürgergeld wird Grundsicherung & Leistungen nach AsylbLG für Ukrainer*innen[15.1.] Die Bundesregierung will das Bürgergeldsystem zu einer neuen Grundsicherung umgestalten. Zudem sollen Flüchtlinge aus der Ukraine, die nach dem 1. April 2025 nach Deutschland eingereist sind, wieder die geringeren Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz statt Bürgergeld oder Sozialhilfe erhalten. Der dazu vorgelegte Entwurf eines 13. Gesetzes „zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch“ (Grundsicherungsgeld, 21/3541) sowie der Gesetzentwurf „zur Änderung der Gewährung von Leistungen für Personen, die in Anwendung der Richtlinie 2001/55/EG eine Aufenthaltserlaubnis zur Aufenthaltsgewährung zum vorübergehenden Schutz erhalten oder beantragt haben“ (Leistungsrechtsanpassungsgesetz, 21/3539) standen am 15.1. auf der Tagesordnung des Bundestages. [12.1.] Die Bundesregierung will zahlreiche Regeln des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch grundlegend ändern, unter anderem soll diese soziale Mindestsicherung nicht mehr „Bürgergeld“ sondern „Grundsicherungsgeld“ heißen. Das ist das Ziel eines entsprechenden Gesetzentwurfes (21/3541), den die Regierung nun dem Bundestag zugeleitet hat und mit dem sie ein zentrales Ziel des Koalitionsvertrages umsetzen möchte. |
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Generationengerechten Gesundheitsversorgung[15.1.] G-BA-Chef Hecken plädiert für Primärversorgungssystem: Ohne Strukturreformen im Gesundheitswesen droht nach Einschätzung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eine permanente Deckungslücke. Das machte der G-BA-Vorsitzende Josef Hecken vor dem Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen deutlich. |
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Weiterbildung ist wichtiger als schnelle Vermittlung[14.1.] Chancen statt Stigmatisierung in der Grundsicherung fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (21/3606) „für eine gerechte Grundsicherung“. Sie erläutert darin: „Eine gerechte Grundsicherung braucht daher eine konsequente Orientierung an der Lebensrealität der Menschen, die auf existenzsichernde Leistungen angewiesen sind. Die Mehrheit der Leistungsberechtigten ist nicht arbeitslos, sondern befindet sich in Ausbildung, Studium oder Weiterbildung, betreut Angehörige oder arbeitet. Grundsicherungsbezug entsteht häufig durch strukturelle Hindernisse wie fehlende Kinderbetreuung, Diskriminierung, einem Mangel an geeigneten Arbeitsplätzen oder fehlender Qualifikation für verfügbare Arbeitsplätze.“ |
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Reformen in der Kranken- und Pflegeversicherung[14.1] Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat im Gesundheitsausschuss einen Ausblick auf die Vorhabenplanung im laufenden Jahr gegeben. Demnach stehen die Reformen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) im Zentrum der Planung, um die Versorgungssysteme finanziell und strukturell zu stabilisieren. Fachkommissionen wurden damit beauftragt, Vorschläge zu erarbeiten. [18.12.25] Krankenhausreformgesetz: Gesundheitsverbände unterstützen im Grundsatz das Vorhaben der Bundesregierung, die Krankenhausreform „praxisgerecht“ fortzuentwickeln, fordern aber Nachbesserungen an wichtigen Stellen des Krankenhausreformanpassungsgesetzes (KHAG) (21/2512). (Mit diesem soll das im Herbst 2024 verabschiedete Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) (20/13407) fortentwickelt werden.) |
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Diskurs über Menschenrechtspolitik der Bundesregierung[14.1.] Im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe wurde der 16. Bericht der Bundesregierung zur Menschenrechtspolitik (20/14480) diskutiert. In der Anhörung wurde die Menschenrechtslage in Deutschland aus unterschiedlichen Perspektiven kritisch bewertet. Ein Teil der Stellungnahmen stellte staatliche Maßnahmen als mögliche Einschränkungen von Grundrechten dar. Insbesondere wurde argumentiert, dass staatliche Eingriffe im Kontext der Pandemie sowie Maßnahmen gegen regierungskritische Äußerungen und Demonstrationen die Meinungs- und Freiheitsrechte erheblich beeinträchtigt hätten. Zudem wurde auf Defizite im Bericht hinsichtlich bestimmter Themenfelder, etwa religiöser Verfolgung im Ausland, hingewiesen. Gleichzeitig wurde betont, dass Meinungsfreiheit nicht grenzenlos sei, sondern dort ende, wo sie in diskriminierende oder rassistische Kommunikation übergehe. Aus dieser Perspektive wurde gefordert, zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume zu schützen, Protest zu ermöglichen sowie Polizeigewalt konsequent aufzuarbeiten. Weitere Beiträge fokussierten auf neue Formen internationaler Bedrohungen von Menschenrechten. Dabei wurde hervorgehoben, dass politisch Verfolgte auch nach ihrer Flucht nach Deutschland weiterhin durch Herkunftsstaaten unter Druck gesetzt werden. Zur wirksamen Bekämpfung solcher transnationalen Repression seien ein umfassenderes Lagebild, stärkere Sicherheits- und Strafverfolgungsstrukturen sowie präzisere rechtliche Regelungen erforderlich. Ergänzend wurde ein stärkeres Engagement europäischer Institutionen gefordert, um Staaten konsequenter zur Einhaltung menschenrechtlicher Verpflichtungen zu bewegen. Ein weiterer Schwerpunkt der Anhörung lag auf wirtschaftsbezogenen Menschenrechtsfragen. Kritisiert wurde, dass bestehende Regelungen zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht bislang nur begrenzte Wirkung entfalten, da Unternehmen häufig formale Maßnahmen ergreifen, ohne tatsächliche Verbesserungen zu erreichen. Zudem wurde die geplante Abschwächung bestehender Regelungen als problematisch bewertet, da dadurch zentrale Durchsetzungsmechanismen entfallen könnten. Schließlich wurde die soziale Ungleichheit als grundlegende Herausforderung für die Glaubwürdigkeit von Menschenrechten hervorgehoben. Steigende Vermögens- und Einkommensunterschiede sowie Erfahrungen von Armut, Perspektivlosigkeit und gesellschaftlicher Ausgrenzung wurden als Faktoren benannt, die das Vertrauen in demokratische Institutionen und menschenrechtliche Prinzipien untergraben können. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass politische Diskurse und außenpolitische Entscheidungen Einfluss auf die Wahrnehmung der Verbindlichkeit von Menschenrechten haben können. [ganzer Bericht: BT-hib] |
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Sanktionsstopp und bessere Arbeitsvermittlung gefordert[14.1.] Die Fraktion Die Linke fordert, Sanktionen in der Grundsicherung zu stoppen und die Arbeitsvermittlung zu stärken. In einem entsprechenden Antrag (21/3604) kritisieren die Abgeordneten die von der Bundesregierung geplanten Änderungen bei der Grundsicherung: „Der vorgelegte Gesetzentwurf ist ein Irrweg, der das Leben der Betroffenen verschlechtern, die Integrationschancen sinken lassen und zudem zu sehr viel mehr bürokratischem Aufwand führen würde.“ Wissenschaftliche Studien würden zudem belegen, dass eine Verschärfung von Sanktionen und Bestrafungen keine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt fördere, sondern Betroffene in existenzielle Notlagen und psychische Belastungssituationen drängen, was zu Rückzug, Angst und Vermeidungsverhalten führen könne, heißt es in dem Antrag. |
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Zahlen zur Begabtenförderung[14.1.] Der Anteil an Studierenden, die durch Begabtenförderungswerke unterstützt werden, ist in den vergangenen zehn Jahren leicht gestiegen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (21/3534) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/3066) hervor. |
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Mehr Sozialwohnungen gefördert[14.1.] Die Bundesregierung setzt auf eine Vielzahl von Maßnahmen, um Wohnen bezahlbar, verfügbar und umweltverträglich zu gestalten. In einer Antwort der Regierung (21/3513) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/3231) heißt es, zu den für unterstützungsbedürftige Haushalte besonders wichtigen Maßnahmen gehörten das Wohngeld und der Soziale Wohnungsbau. 2024 wurden nach Angaben der Bundesregierung 61.562 Wohneinheiten im Sozialen Wohnungsbau gefördert und damit mehr als 2023 (49.591 geförderte Wohneinheiten). Der Bund stellte im Jahr 2024 rund 3,15 Milliarden Euro für den Sozialen Wohnungsbau zur Verfügung. 2025 seien es 3,5 Milliarden Euro gewesen, und für 2026 seien vier Milliarden Euro geplant. Im aktuellen Finanzplan bis 2029 seien im Jahr 2027 fünf Milliarden Euro und für die Programmjahre 2028 und 2029 jeweils 5,5 Milliarden Euro vorgesehen. Die Antwort enthält außerdem statistische Angaben zum Sozialen Wohnungsbau in den Bundesländern, zu Programmen der Regierung, zur Wohnungsbauprämie und zum Baukindergeld. [BT hib] |
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Sicheres Aufenthaltsrecht für Geflüchtete bei Arbeit, Ausbildung, Integration[12.1.] Die Migrationspolitik in Deutschland bleibt auch 2026 ein zentrales Thema der Bundesregierung. Im Fokus steht aktuell die Frage, wie mit Geflüchteten umgegangen werden soll, die bereits in Deutschland leben, arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren. [21.1.] Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) wiederholte die Forderung der Klausurtagung im Rahmen eines Besuchs im ABB Ausbildungszentrum Berlin/Brandenburg und forderte auch hier bessere Bleibechancen für junge Geflüchtete nach der Ausbildung. „Es muss eben für die Unternehmen Planbarkeit geben. […] Und die habe ich nicht, wenn gesagt wird, ich investiere hier in eine teure Ausbildung, in den jungen Menschen, und übermorgen ist er weg.“ Geflüchtete mit Aufenthaltserlaubnis dürfen in der Regel ohne Einschränkung eine Ausbildung machen und arbeiten. Komplizierter ist die Lage für Menschen, die nur eine Duldung haben. Wird zum Beispiel während der Ausbildung ein Asylantrag abgelehnt, braucht es eine eigene Ausbildungsduldung. Nach einem erfolgreichen Abschluss kann eine befristete Aufenthaltsgenehmigung beantragt werden, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. [Tagesschau, Stern, N-TV, Dlf, BZ, Migazin] |
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Aufenhalt von im Jahr 2024 abgelehnten Asylbewerbern[12.1.] Von knapp 88.000 im Jahr 2024 bestands- oder rechtskräftig abgelehnten Asylbewerbern haben sich Ende November 2025 laut Bundesregierung noch gut 52.200 in Deutschland aufgehalten. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3479) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/3179) ausführt, wurde im Jahr 2024 bei 87.975 Personen der Asylantrag rechts- oder bestandskräftig abgelehnt. Davon befanden sich zum Stichtag 30. November 2025 laut Vorlage noch 52.225 Personen in der Bundesrepublik. Von diesen hatten den Angaben zufolge 20.203 eine Aufenthaltserlaubnis und 37 eine Niederlassungserlaubnis, während 31.985 in der Antwort unter „Sonstiges (z.B. Gestattung/ausreisepflichtig/kein Aufenthaltsrecht erfasst)“ aufgeführt sind. [BT hib] |
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Sachverständige nur teilweise einig beim Vaterschaftsrecht[12.1.] Das Kindeswohl muss weiterhin im Vordergrund stehen. Darin zumindest waren sich die Sachverständigen einig bei einer Anhörung im Rechtsausschuss über den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Umsetzung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Vaterschaftsanfechtung“ (21/2997). Die Karlsruher Richter hatten beanstandet, dass es einem leiblichen Vater bisher zu schwer gemacht wird, die einmal rechtskräftig anerkannte Vaterschaft eines anderen Mannes anzufechten. Im konkreten Fall war der rechtliche Vater seinen familiären Pflichten nicht mehr nachgekommen, trotzdem konnte der biologische Vater dessen Vaterschaft nicht mehr anfechten. Keine Einwendungen gegen Vaterschaftsanfechtungs-Entwurf: Der Bundesrat hat in seiner 1060. Sitzung am 19. Dezember 2025 beschlossen, keine Einwendungen gegen den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines Gesetzes „zur Umsetzung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Vaterschaftsanfechtung“ (21/2997) zu erheben. Das geht aus einer Unterrichtung der Bundesregierung (21/3487) hervor. [Info zum Gesetzentwurf] |
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Rechtslage für getrennt lebende Eltern[12.1.] Die Bundesregierung prüft derzeit die Möglichkeit und Notwendigkeit von Reformen im Familienrecht und bezieht in ihre Überlegungen auch den Zehnten Familienbericht ein. Das schreibt sie in ihrer Antwort (21/3473) auf eine Kleine Anfrage. Im Zehnten Familienbericht wurde unter anderem gefordert, ein „Gesamtkonzept zur Stärkung gemeinsamer Elternverantwortung nach Trennung und Scheidung“ zu entwickeln und die rechtlichen Rahmenbedingungen besser an die gesellschaftliche Lebenswelt von Familien anzupassen. |
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Projekte der Antidiskriminierungsstelle[9.1.] Über die Bewilligungspraxis der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes geförderten Projekte und über die Titel der Projekte gibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/3457) auf eine Kleine Anfrage Auskunft. Grundsätzlich hätten Zuwendungsempfänger nicht verausgabte Mittel zu erstatten. Darüber hinaus habe es in wenigen Fällen Rückforderungen in geringfügiger Höhe aufgrund von Einzelausgaben gegeben, die nicht förderfähig gewesen seien beziehungsweise keinen hinreichenden Projektbezug aufgewiesen hätten, heißt es darin unter anderem. |
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Informationen zu ESF-Bundesprogramm[9.1.] Die ESF Plus-Förderung des Bundes unterliegt einem fortlaufenden Monitoring und wird seit 2024 laufend evaluiert. Zwischenergebnisse der Evaluation liegen aktuell noch nicht vor. Das erläutert die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3442) auf eine Kleine Anfrage. Bestandteil der Antwort sind außerdem Auflistungen über Teilnehmerzahlen der verschiedenen Förderprogramme. Das Europäische Sozialfonds (ESF) Plus-Bundesprogramm unterstützt mit vielfältigen Maßnahmen in den Bereichen Beschäftigung, Unternehmensförderung, Bildung, soziale Inklusion und Armutsbekämpfung. |
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Digitalpakt Weiterbildung noch in der Prüfphase[9.1.] Inwieweit der im Koalitionsvertrag benannte Digitalpakt Weiterbildung umgesetzt werden kann, wird im Laufe der Legislatur geprüft, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/3446) auf eine Kleine Anfrage (21/3127) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und verweist auf den Haushaltsvorbehalt, unter dem alle im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen stünden. |
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Doppelt so viele Krankheitstage wegen psychischer Belastung[9.1.] Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Belastungen ist in den vergangenen zehn Jahren sehr stark gestiegen. Wie aus einer Antwort (21/3464) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/3153) der Fraktion Die Linke hervorgeht, sind 2024 mehr als 87 Millionen solcher Krankheitstage allein bei Frauen erfasst worden. Männer liegen demnach mit rund 60 Millionen Tagen deutlich darunter. Dies ist ein deutlicher Sprung nach oben gegenüber den 2019 und 2014 erfassten Werten. 2019 waren es bei Frauen zirka 67 Millionen Tage und bei Männern rund 45 Millionen Tage. Im Jahr 2014 lag der Wert für Frauen bei 43 Millionen und jener für Männer bei rund 27 Millionen. |
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Psychische Belastung bei Kinderwunschbehandlungen[9.1.] Ein unerfüllter Kinderwunsch ist nach Angaben der Bundesregierung häufig stressbehaftet. Aber auch die Kinderwunschbehandlung werde von vielen Frauen und Männern als psychisch belastend empfunden, vor allem wegen des ungewissen Ausgangs, heißt es in der Antwort (21/3461) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage. |
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Bundesrat will Mietpreisbremse nachschärfen[8.1.] Der Bundesrat dringt auf eine Nachschärfung der sogenannten Mietpreisbremse. Zum einen will die Länderkammer die Mietpreisbremse auch bei der Vermietung möblierter Wohnungen zur Geltung bringen; zum anderen sollen die Regelungen zur Kurzzeitvermietung präziser gefasst werden. Dies sieht ein Gesetzentwurf des Bundesrates (21/3509) „zur Stärkung des Mieterschutzes bei der Vermietung von möbliertem Wohnraum und bei der Kurzzeitvermietung von Wohnraum in Gebieten mit einem angespannten Wohnungsmarkt“ vor. Die Länderkammer hatte den Entwurf in ihrer 1059. Sitzung am 21. November 2025 beschlossen. Bereits in der vergangenen Wahlperiode hatte der Bundesrat einen solchen Entwurf (20/7850) vorgelegt, der aber der Diskontinuität anheimgefallen war. [Zur gesamten Meldung] |
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Rechtsextreme Gewalttaten gegen Frauen[5.1.] Über unter anderem rechtsextreme Gewalttaten mit „misogynem und sexistischem Hintergrund“ informiert die Bundesregierung in einer Antwort (21/3371) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/2861). Die Regierung macht darin unter anderem Angaben zu in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik erfassten Gewalttaten gegen Frauen, die dem rechtsextremistischen Milieu zugeordnet werden. Zudem gibt sie auf Fragen der Linken Auskunft über die Aufschlüsslung von politisch motivierten Gewalttaten nach Unterthemenfeldern wie „Frauenfeindlichkeit“ und „Geschlechterbezogene Diversität“. Die Angaben beziehen sich auf die Jahre 2024 sowie das Jahr 2025 (Abfragestand vom 24. November 2025). |
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Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“[30.12.25] Der Verein Deutsches Jugendinstitut hat 2024 Fördermittel aus dem Bundeshaushalt in Höhe von 25 Mio. € enthalten, die Camino Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbH 621.632,76 €, das Deutsche Zentrum für Integration und Migration e.V. (DeZIM) 11.647.727,63 €, das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (ISS) 4.292.211,39 €. |
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Fachkräfte in Engpassberufen[29.12.25] In Deutschland sind zum Stichtag 31. Mai 2025 in der Kraftfahrzeugtechnik 392.948 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen. Das sind deutlich mehr als zehn Jahre zuvor, als 347.698 Personen in diesem Bereich arbeiteten. Diese Daten führt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3356) auf eine Kleine Anfrage mit dem Titel „Fachkräfte in Engpassberufen“ auf. |
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Unerlaubte Einreisen[29.12.25] Vom 7. Mai bis Ende Oktober 2025 haben die Grenzschutzbehörden 32.236 Personen festgestellt, die unerlaubt nach Deutschland eingereist sind. Das geht aus der Antwort (21/3358) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/2913) der Grünen-Fraktion hervor. Davon kamen 5.872 Personen über die Luftgrenze und 188 über die Seegrenze. |
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Bundesregierung legt 24. Bafög-Bericht vor[22.12.25] Die Zahl der Bafög-geförderten Studierenden ist von 2022 bis 2024 leicht zurückgegangen. Dies geht aus dem 24. Bafög-Bericht hervor, der dem Bundestag als Unterrichtung (21/3365) vorliegt. |
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Förderprogramm EhAP Plus des Europäischen Sozialfonds[17.12.25] Die Bundesregierung betont in einer Antwort (21/3251) die Sinnhaftigkeit des Förderprogramms EhAP Plus des Europäischen Sozialfonds. |
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Ganztagsangebote für Grundschulkinder[17.12.25] Nach einer längeren Phase der Stagnation ist der sogenannte Ganztagsbedarf für Kinder im Grundschulalter erstmals wieder gestiegen. Im Jahr 2024 wünschten sich bundesweit 65 Prozent der Eltern eines Kindes im Grundschulalter eine Bildung und Betreuung ihres Kindes in einer Ganztagsschule, einer Tageseinrichtung oder in einer anderen ganztägigen Angebotsform. Dies entspricht einer Zunahme um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Bedarf an Übermittagsbetreuung (bis mindestens 14 Uhr) ist zum zweiten Mal in Folge um ebenfalls einen Prozentpunkt gestiegen, wie aus dem Dritten Bericht zum Ausbaustand der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder hervorgeht, der nun als Unterrichtung durch die Bundesregierung (21/3295) vorliegt. |
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Deutsche und europäische Migrationspolitik[17.12.25] Der Innenausschuss beriet über Fragen der deutschen und europäischen Migrationspolitik beraten. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) berichtete dem Gremium dabei über die Ergebnisse der Beratungen der EU-Innenminister vom 8. Dezember dieses Jahres über das europäische Asylsystem. Dabei ging es unter anderem um die Verständigung der Ressortchefs auf eine Rückkehrverordnung, die geplante Einrichtung von „Return Hubs“ zur Abschiebung abgelehnter Asylbewerber in Staaten außerhalb der Europäischen Union sowie um den sogenannten Solidaritätsmechanismus zum Ausgleich besonderer Belastungen von Mitgliedsstaaten insbesondere an den EU-Außengrenzen. Die CDU/CSU-Fraktion begrüßte, dass erstmals ein Straftäter aus Afghanistan mit einem regulären Flug abgeschoben worden sei. Mit Blick auf die Brüsseler Verhandlungen der Innenminister betonte sie, dass nicht nur in Deutschland, sondern auch in der EU eine Migrationswende stattfinde. |
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Krankenkassenleistungsfinanzierung für Geflüchtete u. Transferleistungsbezieher[17.12.25] Der Petitionsausschuss unterstützt die in einer Petition erhobene Forderung, der Bund möge die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung für Geflüchtete und Bezieher von Transferleistungen vollständig finanzieren. In der Sitzung am Mittwoch verabschiedete der Ausschuss mit den Stimmen aller Fraktionen eine Beschlussempfehlung an den Bundestag, die besagte Petition der Bundesregierung mit dem höchstmöglichen Votum „zur Berücksichtigung“ zu überweisen. Den Verfahrensgrundsätzen des Petitionsausschusses zufolge bedeutet das, dass die Abgeordneten das Anliegen des Petenten als begründet ansehen und aus ihrer Sicht Abhilfe notwendig ist. |
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Bundesregierung will Kommunen entlasten[16.12.25] In ihrer Antwort (21/3182) auf eine Kleine Anfrage listet die Bundesregierung sechs Punkte auf, mit denen die Ausgabendynamik der kommunalen Ebene gebremst werden soll. Dabei nennt sie den „Zukunftspakt von Bund, Ländern und Kommunen“, der eine Evaluierung kommunaler Aufgaben und der damit verbundenen Kosten vorsehe, des Weiteren Bürokratieabbau, die Modernisierungsagenda und die Sozialstaatsreform. |
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Wachsende Aufgaben für Kommunen[16.12.25] Die Verankerung des Konnexitätsprinzips in den Finanzbeziehungen zwischen dem Bund und den Kommunen wäre nach Ansicht der Bundesregierung „mit tiefgreifenden Eingriffen in das föderale Gesamtgefüge und die Eigenstaatlichkeit der Länder verbunden“. Das schreibt sie in ihrer Antwort (21/3157) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/2440) zu wachsenden Aufgaben für Kommunen. |
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Bundesprogramme werden laufend evaluiert[16.12.25] Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wird fortlaufend wissenschaftlich evaluiert. Dabei kommen qualitative und quantitative Forschungsmethoden zum Einsatz, erläutert die Bundesregierung in einer Antwort (21/3181) auf eine Kleine Anfrage. Aus der Evaluation würden Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des Bundesprogramms abgeleitet. |
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Bundesbildungs-&jugendministerin: Bildung ist zur Überlebensfrage für die Demokratie geworden[14.12.25] BMBFSFJ: Bundesfamilienministerin Karin Prien spricht im Interview mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung über ernüchternde Bildungstrend-Ergebnisse, verbindliche Bildungsziele und betont die entscheidende Rolle der frühkindlichen Bildung für Wirtschaft, Aufstiegschancen und die Demokratie.: “Bildung ist zur Überlebensfrage für die Demokratie geworden”. |
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Menschenrechte in Deutschland[12.12.25] Der Bericht des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) zur Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland für den Zeitraum Juli 2024 bis Juni 2025 liegt als Unterrichtung (21/3240) vor. Darin appellieren die Menschenrechtsexperten angesichts der großen außen- und innenpolitischer Herausforderungen Deutschlands an die „Bereitschaft zu Kompromissen“ der demokratischen Parteien und eine „faktenbasierte Politik“. Die derzeit oft konstatierte Spaltung in der Gesellschaft erwachse erst dann aus Meinungsverschiedenheiten, „wenn Beteiligte die rechtsstaatlichen Grundlagen der Demokratie - die Anerkennung der gleichen Menschenwürde aller, das durch Grund- und Menschenrechte begrenzte Mehrheitsprinzip sowie die Bindung aller Staatsgewalt an Gesetz und Recht und die Unabhängigkeit der Gerichte - nicht teilen oder wenn Akteure die Spaltung bewusst befeuern“, so das DIMR, das als Deutschlands unabhängige Nationale Menschenrechtsinstitution die Politik bei der Umsetzung der Menschenrechte berät. |
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Siebter Armuts- und Reichtumsbericht[12.12.25] In Deutschland sind im Jahr 2024 rund zwei Millionen Männer und rund 1,2 Millionen Frauen von einer hohen Überschuldungsintensität betroffen gewesen. Das sind zusammen rund 4,6 Prozent aller Erwachsenen, wie aus dem aktuellen, dem Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (21/3250) hervorgeht. |
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BMBFSFJ-Fördergrundsätze von Bundesprogrammen[12.12.25] Die Bundesregierung fördert seit Jahren Organisationen in den Feldern Demokratieförderung, Integration und Antidiskriminierung. Dazu zählen u. a. die CLAIM gGmbH („Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit“), das Netzwerk Neue Deutsche Organisationen (ndo) sowie regionale Partner wie Teilseiend e. V. bzw. die Muslimische Akademie Heidelberg (MAH). Zuwendungen des Bundes an private Projektträger dürfen nur unter der Voraussetzung eines erheblichen bundesstaatlichen Interesses gewährt werden (§ 23 der Bundeshaushaltsordnung). Die Träger aller geförderten Maßnahmen müssen auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen und haben eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit zu gewährleisten. Andernfalls ist eine Förderung ausgeschlossen. Näheres regeln die Förderrichtlinien und der jeweilige Zuwendungsbescheid. Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/3156) auf eine Kleine Anfrage. [BT hib] |
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Leistungsbezieher*innen nach dem SGB II[12.12.25] Im Jahresdurchschnitt 2024 haben rund 5,56 Millionen Leistungsberechtigte Leistungen nach dem SGB II (Zweites Buch Sozialgesetzbuch) bezogen, darunter 2,91 Millionen mit deutscher Staatsangehörigkeit und 2,65 Millionen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Zwischen 2021 und 2024 ist die Gesamtzahl der Leistungsberechtigten um 246.000 beziehungsweise 4,6 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Antwort (21/3177) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. In zahlreichen Tabellen wird außerdem aufgeschlüsselt, wie sich die Zahl der Erstattungsbescheide in den vergangenen Jahren entwickelt hat. [BT hib] |
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Telemedizin: v.a. junge Frauen nutzen Videosprechstunden[12.12.25] Der Bericht des Bewertungsausschusses und des ergänzenden Bewertungsausschusses zur telemedizinischen Leistungserbringung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab für das Berichtsjahr 2023 liegt als Unterrichtung (21/3235) der Bundesregierung vor. In dem Bericht geht es beispielsweise um Videosprechstunden, das Telemonitoring bei Patienten mit Herzinsuffizienz, die elektronische Patientenakte (ePA) oder Digitale Gesundheitsanwendungen. |
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Aufnahme nationaler Minderheiten ins Grundgesetz[11.12.25] Um die Entschließung des Bundesrates vom 26. September dieses Jahres zur Aufnahme nationaler Minderheiten und Volksgruppen ins Grundgesetz geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/3160) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/2915). Danach bat der Bundesrat in der Entschließung die Bundesregierung, eine Änderung des Grundgesetzes vorzubereiten, in der dessen Artikel 3 „um einen neuen Absatz erweitert werden sollte: ,Der Staat achtet die Identität der autochthonen Minderheiten und Volksgruppen, die nach dem Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten des Europarats in Deutschland anerkannt sind.'“ |
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Fachkräfteeinwanderungsgesetz/ Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen in Engpassberufen[11.12.25] In einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/2860) heißt es: Die deutsche Wirtschaft ist branchenübergreifend dringend auf Fach- und Arbeitskräfteeinwanderung angewiesen, wie aktuelle Statistiken zeigen. Das Institut der deutschen Wirtschaft prognostizierte im August 2024, dass 2027 rund 37 000 Stellen im Verkauf unbesetzt bleiben würden, mehr als 27 000 in der Kinderbetreuung und mehr als 22 000 in der Sozialarbeit und Pädagogik. Auch in der Gesundheits- und Krankenpflege ist mit mehr als 20 000 unbesetzten Stellen zu rechnen. Gerade im systemrelevanten Gesundheitswesen wird deutlich: Ausländische Fachkräfte sichern unsere gesundheitliche Versorgung. […] Dass […] eine massive Fachkräftelücke besteht, zeigt aus Sicht der Fragestellenden, dass Deutschland weiterhin auf Fach- und Arbeitskräfteeinwanderung angewiesen ist, um nicht in einen akuten Versorgungsengpass zu geraten. |
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Mehr Jugendarbeit im Ganztag während der Ferien[11.12.25] Die Bundesregierung will die Ganztagsangebote während der Schulferien ausbauen. Das sieht ein entsprechender Gesetzentwurf (21/3193) „zur Stärkung der Angebote der Jugendarbeit im Ganztag“ vor. Der Ganztagsausbau sei ein zentrales Vorhaben für mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für die Stärkung von Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung habe eine hohe Dynamik im Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter ausgelöst. Gleichzeitig leiste der Ganztag einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung des Fachkräftepotenzials, begründet die Regierung die Zielrichtung im Entwurf. |
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Länder fordern Schutz der sexuellen Identität im Grundgesetz[10.12.25] Der Bundesrat will den Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität im Grundgesetz verankern. Dazu hat die Länderkammer den Entwurf eines Gesetzes „zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 3 Absatz 3 Satz 1)“ (21/3064) vorgelegt. Konkret sieht der Entwurf vor, den Wortlaut von Artikel 3 Absatz 3 Satz 1 zu erweitern. Durch die Ergänzung der sexuellen Identität soll er laut Entwurf künftig so lauten: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner sexuellen Identität, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“ |
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Bundesrat will Schutzlücken bei häuslicher Gewalt schließen[10.12.25] Der Bundesrat hat den Gesetzentwurf zur „Effektivierung des Gewaltschutzes in Hochrisikofällen“ (21/3068) vorgelegt. Damit sollen bestehende Schutzlücken im Umgang mit häuslicher Gewalt geschlossen werden. Der zivilrechtliche Gewaltschutz habe „einen unvermeidlichen zeitlichen Vorlauf“ und sei „nicht immer das optimale Schutzinstrument“, heißt es in der Begründung. Die Bundesregierung begrüßt den Vorschlag zur Stärkung des Informationsflusses grundsätzlich und prüft die weiteren Änderungen. Zugleich verweist sie auf einen eigenen, am 19. November 2025 beschlossenen Gesetzentwurf, der ebenfalls auf einen wirksameren Gewaltschutz zielt. [BT hib] |
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Übergabe von Fördermittelbescheiden[10.12.25] Die Bundesregierung hat keine einheitliche Regelung zur Übergabe von Fördermittelbescheiden. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/2863) auf eine Kleine Anfrage. Die Antwort enthält zudem Angaben der Ressorts zu Übergaben von Fördermittelbescheiden zwischen dem 1. Juli 2023 und dem 30. September 2025. [BT hib] |
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Von weiblicher Genitalverstümmelung Betroffene in Deutschland[10.12.25] BMBFSFJ: Neue Schätzung des Bundesministeriums zeigt deutlichen Anstieg der Zahlen: Fast 123.000 Frauen und Mädchen in Deutschland von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht. Parlamentarische Staatssekretärin Mareike Wulf: „Das heute fast 123.000 Frauen und Mädchen in Deutschland von weiblicher Genitalver-stümmelung betroffen oder bedroht sind, ist erschütternd. Das ist eine schier unvorstellbare und besonders schwere Form geschlechtsspezifischer Gewalt. Frauen und Mädchen leiden unter den physischen und psychischen Folgen ein Leben lang. Deshalb ist es richtig, dass weibliche Genitalver-stümmelung in Deutschland strafbar ist, auch wenn sie im Ausland geschieht. Aber Gesetzgebung allein reicht leider nicht aus. Wir müssen alles dafür tun, Frauen und Mädchen in Deutschland wirksam davor zu schützen.“ Methodik und Datengrundlage der Schätzung: Die aktuelle Schätzung wurde von der Prognos AG im Auftrag des Ministeriums erstellt. Grundlage sind die Daten der Ausländerstatistik des Statistischen Bundesamts, basierend auf dem Ausländerzentralregister. Berücksichtigt wurden Frauen und Mädchen aus 31 Herkunftsländern, in denen FGM nachweislich vorkommt; die Methodik folgt international anerkannten Standards, um europaweit vergleichbare Zahlen zu ermöglichen. Hintergrund zu weiblicher Genitalverstümmelung: Weibliche Genitalverstümmelung ist eine gravierende Menschenrechtsverletzung und eine besonders schwere Form geschlechtsspezifischer Gewalt. Die Folgen sind häufig lebenslange körperliche Schmerzen, psychische Belastungen und Risiken bei Schwangerschaft und Geburt. Eine FGM ist meist irreversibel; betroffene Frauen benötigen daher eine spezialisierte, interdisziplinäre Versorgung. Weltweit sind laut UNICEF im Jahr 2024 mindestens 230 Millionen Frauen und Mädchen betroffen; FGM ist in über 90 Ländern dokumentiert. Gesetzliche Maßnahmen und der Schutz von Betroffenen: Die Bundesregierung verurteilt weibliche Genitalverstümmelung klar und setzt europäische Vorgaben konsequent um. § 226a StGB stellt FGM unter Strafe – seit 2015 auch dann, wenn der Eingriff im Ausland vorgenommen wird. Die Tat kann mit bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden; Mitwirkenden droht zudem der Verlust des Aufenthaltstitels. Im Asylrecht gilt die Gefahr von FGM als Grund für die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft. |
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Aufenthaltserlaubnisse für Betroffene von Menschenhandell[9.12.25] Über Aufenthaltserlaubnisse für Betroffene von Menschenhandel und Ausbeutung berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3020) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/2849). Ausweislich des Ausländerzentralregisters zum Stichtag 31. Oktober 2025 sind danach seit 2020 insgesamt 241 Erteilungen von Aufenthaltserlaubnissen nach Paragraf 25 Absatz 4a des Aufenthaltsgesetzes für 120 betroffene Personen von Menschenhandel und Ausbeutung gespeichert worden. |
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Bundesprogramm „Integration durch Sport“[9.12.25] Um das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/3015) auf eine Kleine Anfrage. Darin heißt es, dass das Programm, das mit jährlich 10,9 Millionen Euro gefördert und vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gemeinsam mit den Landessportbünden umgesetzt werde, darauf abziele, Sportvereine als wichtige Akteure der Integrationsarbeit zu stärken und gesellschaftliche Teilhabe durch Sport zu fördern. |
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KiTa-Qualitäts- und -Teilhabeverbesserung[8.12.25] Um Kindern frühzeitig verlässliche Bildungs- und Teilhabechancen zu eröffnen, ist nach Ansicht der Bundesregierung eine ausreichende Zahl qualifizierter Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung erforderlich. Gleichwohl sei der Personalbedarf insbesondere in den westdeutschen Ländern weiter nicht vollständig gedeckt, heißt es in der Antwort (21/3007) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/2746) der Linksfraktion. |
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Vorbereitung auf die 70. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission im März 2026[5.12.25] BMBFSFJ: 70. UN-Frauenrechtskommission - FRK-Dialogforum im Bundesfrauenministerium gestartet |
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Ungleiche Zugangschancen zu freiwilligem Engagement - Armutsbekämpfung - Demokratieförderung[3.12.25] Die Zugangschancen zum freiwilligen Engagement und die Engagementbeteiligung in Deutschland für unterschiedliche soziale Gruppen sind ungleich verteilt. Das machten die zu einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Sport und Ehrenamt am Mittwoch geladenen Sachverständigen deutlich. Grundlage der Sitzung war der noch aus der letzten Legislaturperiode stammende Vierte Engagementbericht der Bundesregierung (20/14120), der 13 Schwellen herausarbeitet, die teils als „kleine, aber sehr wirkungsvolle Hürden“ für bestimmte Gruppen den Zugang zum Engagement erschwerten, wie Chantal Munsch, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Universität Siegen und zugleich Vorsitzende der Sachverständigenkommission für den Engagementbericht, vor dem Ausschuss sagte. Es gehe dabei um finanzielle Ressourcen wie die Fahrt zum Engagement oder das Geld für den Kaffee danach. Es gehe aber auch um zeitliche Flexibilität sowie um Vorurteile bei der Ansprache für ein Engagement. |
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Gesetzesregelungen zu Rückführungen[3.12.25] Gesetzliche Maßnahmen zur Erhöhung der Zahl von Rückführungen sind ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/2977) auf eine Kleine Anfrage. Danach sieht der Koalitionsvertrag vor, dass die Bundesregierung umfassende gesetzliche Regelungen erarbeiten soll, um die Zahl der Rückführungen zu steigern. |
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Fast 300.000 Einbürgerungen im Jahr 2024[21.11.25] Im vergangenen Jahr sind 292.020 Ausländer in Deutschland eingebürgert worden. Das geht aus der Antwort (21/2838) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. Das entspricht einem Anstieg im Vergleich zu 2023 (200.095 Einbürgerungen) um 45,9 Prozent. |
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Wohnkostenbelastung von Studierenden bei 53 Prozent[20.11.25] Die Wohnkostenbelastung von Studierenden liegt bei 53 Prozent. Dies berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/2807) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/2489) unter Berufung auf die Ergebnisse der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen des Statistischen Bundesamtes. Eine amtliche Statistik zu privaten und öffentlichen Wohnheimplätzen gebe es in Deutschland nicht. Nach einer Veröffentlichung des Deutschen Studierendenwerks habe es 2024 240.728 öffentlich geförderten Wohnheimplätze für Studierende in der Bundesrepublik Deutschland gegeben. Die durchschnittliche Bruttowarmmiete in einer Wohnanlage des Studierendenwerks sei von 233,76 Euro im Jahr 2014 auf 305,52 Euro im Jahr 2024 gestiegen. Außerdem teilt die Regierung unter Berufung auf Daten der Länder mit, dass im vergangenen Jahr bundesweit 8.864 Wohnheimplätze für Studierende und Auszubildende im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus (Junges Wohnen) gefördert worden seien. Die Förderergebnisse des Sonderprogramms Junges Wohnen sowie die Gespräche der Bundesregierung mit den Ländern und betroffenen Akteuren würden verdeutlichen, dass das Programm Junges Wohnen gut angenommen werde, so die Regierung. |
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Kommission für den 18. Kinder- und Jugendbericht beauftragt[19.11.25] BMBFSFJ: Junge Menschen wirksam und verlässlich schützen - Kinder- und Jugendhilfe nachhaltig absichern: |
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Verbesserung der Situation pflegender An- u. Zugehöriger[18.11.25] Die geplante Reform der sozialen Pflegeversicherung umfasst nach Angaben der Bundesregierung auch die Situation der pflegenden An- und Zugehörigen. Im Rahmen des Zukunftspakts Pflege würden sämtliche Leistungsbausteine der Pflegeversicherung auf ihre Wirksamkeit und Zielgenauigkeit hin überprüft, heißt es in der Antwort (21/2702) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/2317) der Linksfraktion. |
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Bundes-Kinderbeauftragte benannt[14.11.25] BMBFSFJ: Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium, Mareike Wulf, wird ab sofort die Funktion der Kinderbeauftragten wahrnehmen und in dieser Funktion unter anderem die Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans für Kinderchancen koordinieren. Das verkündete Bundesbildungsministerin Karin Prien am 14. November vor Vertreterinnen und Vertretern von Kinderrechtsorganisationen und Wohlfahrtsverbänden, der Bundesressorts, Länder und Kommunen anlässlich einer Sitzung zum Nationalen Aktionsplan "Neue Chancen für Kinder in Deutschland". Zusammenarbeit stärken, Chancengleichheit ermöglichen: Die neue Kinderbeauftragte soll Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung von Kindern innerhalb der Bundesregierung koordinieren, wie es auch die EU-Ratsempfehlung zur Einführung einer Europäischen Garantie für Kinder vorsieht, der Deutschland 2021 zugestimmt hat. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen sowie mit der Europäischen Union und im Rahmen der UN- Kinderrechtskonvention gestärkt werden. In seinen Empfehlungen von 2022 hatte auch der UN-Kinderrechteausschuss Deutschland nahegelegt, eine Beauftragte mit einer solchen koordinierenden Funktion zu benennen. Der Nationale Aktionsplan "Neue Chancen für Kinder in Deutschland" wurde im Juli 2023 im Bundeskabinett beschlossen und hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2030. Damit setzt Deutschland die Ratsempfehlung zur Kindergarantie der Europäischen Union um. Ziel ist es, benachteiligten Kindern und Jugendlichen hochwertige Zugänge in den Bereichen Betreuung, Bildung, Gesundheit, Ernährung und Wohnraum zu gewährleisten. Dazu ist eine Koordinatorin oder ein Koordinator zu benennen, die oder der die politischen Ebenen zusammenführt und die Beteiligung aller relevanten Akteure sicherstellt. |
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Bedarf an barrierefreiem Wohnen u. barrierefreien öffentlichen Gebäuden[5.11.25] Der Bedarf an barrierefreiem bzw. altersgerechten Wohnungen liegt deutlich höher als der Bestand von derzeit rund 1,2 Millionen Wohnungen. Wie die Bundesregierung in der Antwort (21/2488) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/2288) berichtet, hätten im Jahr 2022 in rund 13 Millionen Haushalten Personen ab 65 Jahren gelebt, darunter in 3,5 Millionen Haushalten Personen mit Mobilitätseinschränkungen. Allein im Segment der altersgerechten Wohnungen liege der Bedarf somit deutlich über dem Bestand an entsprechenden barrierefreien oder barrierearmen Wohnungen, der nach den Ergebnissen des Mikrozensus mit 1,2 Millionen angegeben wird. Als „Barrierefreiheitsmerkmale“ gelten danach ein schwellenloser Zugang zur Wohnung, keine Schwellen in der Wohnung und eine ebenerdigen Dusche. |
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Expert*innenkommission „Kinder- u. Jugendschutz in der digitalen Welt"[4.9.25] BMBFSFJ: Bundesbildungsministerin Karin Prien hat gemeinsam mit den beiden Co-Vorsitzenden Prof. Dr. Olaf Köller und Nadine Schön die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ vorgestellt. Die Kommission wird noch im Herbst 2025 ihre Arbeit aufnehmen. Bundesministerin Karin Prien: „Es ist eine zentrale Herausforderung unserer Zeit, Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt wirksam zu schützen. Mit der „Expertenkommission Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" setzen wir einen klaren Auftrag aus dem Koalitionsvertrag um und schaffen die Basis für entschlossenes Handeln. Unser Ziel ist eine digitale Umgebung, in der junge Menschen sicher aufwachsen und sich frei entfalten können. Dabei setzen wir bewusst darauf, die Kommission wissenschaftlich interdisziplinär und unter Einbeziehung der Fachpraxis zu besetzen und von Anfang an alle staatlichen Ebenen und relevanten Akteure einzubinden.“ Nadine Schön, Vorsitzende der Kommission: „Die digitale Welt eröffnet Kindern und Jugendlichen enorme Chancen für Bildung, Kreativität und Teilhabe – zugleich birgt sie aber auch ernsthafte Risiken, denen wir uns als Gesellschaft verantwortungsvoll stellen müssen. Mit der Expertenkommission bündeln wir wissenschaftliche Expertise und bringen unterschiedliche Blickwinkel zusammen. Die Kommission wird dabei auch die Erfahrungen und das wertvolle Wissen von anderen Akteuren sowie die Perspektive der jungen Generation selbst einbinden. Unser Ziel ist es, gemeinsam Wege aufzuzeigen, wie ein gesundes und sicheres Aufwachsen in der digitalen Welt möglich wird.“. Prof. Dr. Olaf Köller, Vorsitzender der Kommission: „Der kompetente Umgang mit digitalen Medien muss ein zentrales Bildungsziel für unsere Kinder und Jugendlichen sein. Dabei ist es wichtig, ihnen die Chancen und Risiken offenzulegen und sie auch ein Stück weit vor den Gefahren des Internets zu schützen. Ich gehe davon aus, dass die Expertenkommission in ihrer inter- und transdisziplinären Zusammensetzung kluge Empfehlungen abgeben wird, um die heranwachsenden Generationen auf die digitalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorzubereiten.“ Die Bundesländer sollen in einem Länderbeirat in den Arbeitsprozess der Kommission mit eingebunden werden, die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM), der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen und der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien als Beobachter. Durch geeignete Beteiligungsformate wird die Einbeziehung weiterer Expertinnen und Experten aus den betroffenen Themenbereichen, Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, sowie die Rundfunkkommission der Länder sichergestellt. Zudem ist eine aktive Jugendbeteiligung vorgesehen. |
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2. Positionen& Informationen |
Gedenktage mit Fokus auf Frauenrechte, Gleichstellung, Diversität& Toleranz7.4. Der Weltgesundheitstag findet jährlich am 7. April statt und ist eine von der Weltgesundheitsorganisation geleitete Kampagne, die globale Aufmerksamkeit auf jeweils ein zentrales Gesundheitsthema lenkt. Für das Jahr 2026 steht er unter dem Motto „Healthy beginnings, hopeful futures“ und fokussiert die Prävention vermeidbarer Mütter- und Neugeborenensterblichkeit sowie die langfristige Gesundheit und das Wohlbefinden von Frauen. Ziel der Kampagne ist es, bestehende Versorgungslücken sichtbar zu machen, wirksame Investitionen in die Gesundheit von Frauen und Kindern zu fördern und gemeinschaftliches Handeln von Politik, Gesundheitswesen und Zivilgesellschaft zu mobilisieren. Ergänzend sollen evidenzbasierte Gesundheitsinformationen zu Schwangerschaft, Geburt und der postnatalen Phase bereitgestellt werden. 21.3. Internationaler Tag gegen Rassismus: Der Gedenktag erinnert an das Sharpeville-Massaker von 1960, bei dem die südafrikanische Polizei 69 friedliche Demonstranten gegen das Apartheid-Regime tötete. Von der UN 1966 ins Leben gerufen, dient er weltweit dem Kampf gegen Rassendiskriminierung und fördert Solidarität. Seit 1979 werden rund um den 21. März die “Internationalen Wochen gegen Rassismus” organisiert, die in Deutschland von der Stiftung gegen Rassismus koordiniert werden und zu Zivilcourage aufrufen. 8.3. Internationaler Frauentag: Der weltweiter Aktionstag für Gleichberechtigung, Frauenrechte und gegen Diskriminierung. Der Tag geht auf die Frauenrechtlerin Clara Zetkin und die Initiative sozialistischer Frauen um 1910 zurück. Die Vereinten Nationen institutionalisierten den Tag 1975, im Internationalen Jahr der Frau, und würdigen ihn offiziell als „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“. Im Fokus stehen der Kampf gegen den Gender Pay Gap, Gewalt gegen Frauen und für die Verbesserung der Stellung der Frau in Politik und Gesellschaft. 27.2. In 2026 findet der s.g. Equal Pay Day am 27. Februar 2026 statt und markiert symbolisch die statistische Lohnlücke (gender pay gabp) in Höhe von 16 Prozent. Denn der Equal Pay Day ist der Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar 2026 für ihre Arbeit bezahlt werden. 14.2. One Billion Rising (eine Milliarde erhebt sich) - steht für eine Milliarde Frauen* und Mädchen* die weltweit von Gewalt betroffen sind. One Billion Rising ist ein jährlich wiederkehrender Tanzprotest bei dem sich am 14.2. auf der ganzen Welt Menschen erheben und tanzen, um Solidarität zu zeigen und ein Zeichen für ein Ende von Gewalt an Frauen* und Mädchen* zu setzen. 11.2. Internationaler Tag der Frauen & Mädchen in der Wissenschaft: Die Wissenschaft braucht alle Frauen - Unterrepräsentanz von Frauen in Wissenschaft und Forschung: Ursachen, Potenziale und Handlungsempfehlungen. Die Unterrepräsentanz von Frauen in Wissenschaft und Forschung ist seit Jahrzehnten bekannt und bleibt trotz hoher Qualifikation bestehen. Frauen stellen zwar über die Hälfte der Absolvent:innen dar, doch entlang der Karriereleiter sinkt ihr Anteil deutlich. - 2023 waren nur 29% der Professor:innen weiblich, in den Ingenieurwissenschaften sogar nur 16%. Bei Promotionen lag der Frauenanteil bei 46%, bei Habilitationen bei 37% und bei Professuren wieder bei 29%. In Forschung und Entwicklung sind Frauen mit 29,4% unterrepräsentiert, und nur ein Viertel aller Hochschulen wird von Frauen geleitet. Hauptgründe sind strukturelle Unsicherheiten, mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie, unbewusste Vorurteile und fehlende Vorbilder. Dadurch gehen Kreativität und Innovationskraft verloren. Ein Abbau dieser Barrieren, transparente Karrierewege, familienfreundliche Strukturen, Mentoring sowie die institutionelle Verankerung von Diversität sind entscheidend. Nur wenn die Potenziale hochqualifizierter Frauen besser genutzt werden, kann die Wissenschaft ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern. [forum-internationaler-frauen.org: Prof. Dr. Swetlana Franken, DHAW, Professorin für BWL, insb. Personal- und Innovationsmanagement an der Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften DHAW] 10.2. Safer Internet Day: Unter dem Motto "Together for a better Internet" engagieren sich im Februar jeden Jahres weltweit Menschen, um die Sicherheit im Internet zu verbessern. Dabei sollen insbesondere Kinder und Jugendliche beim Umgang mit digitalen Medien unterstützt werden. 6.2. Der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (International Day of Zero Tolerance to Female Genital Mutilation (FGMM) ist ein jährlich am 6. Februar begangener internationaler Aktionstag. Er soll auf das Schicksal von Frauen und Mädchen aufmerksam machen, an denen Genitalverstümmelungen vorgenommen wurden oder die davon bedroht sind. |
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Kritik an BMBFSFJ-Vorhaben: JSA sollte Schwerpunkt der Reform- u. Förderpolitik sein[3.2.] Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit: Vorhabenplanung 2026 des BMBFSFJ. Eine neue Förderpolitik “Aus der Mitte für die Mitte”. Ein Kommentar von Tom Urig, BAG KJS Geschäftsführer: Meine Forderung an die Bundesministerin und das Haus: Machen Sie Jugendsozialarbeit zu einem klaren Schwerpunkt der Reform- und Förderpolitik. Beteiligen Sie die Träger der freien Jugendhilfe und die jungen Menschen selbst frühzeitig und ernsthaft. Setzen Sie auf die leistungsfähigen Strukturen und ihre nachhaltige Arbeit; und auf qualitative Wirkungsmessung – ergänzend zu quantitativen Indikatoren. Sorgen Sie dafür, dass Erkenntnisse aus der Praxis und aus Modellprojekten verbindlich in Regelsysteme integriert werden. Nur so wird aus dem Leitmotiv tatsächlich chancengerechte Politik für alle jungen Menschen – nicht nur für die Mitte. |
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Jugendsozialarbeit im Spannungsfeld von Wohnungsnot[3.2.] Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS): Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit – Staat reagiert mit Aktionsplan. Soziale Sprengkraft: Die Lage am Wohnungsmarkt: Laut dem „Sozialen Wohn‑Monitor 2026“ fehlen in Deutschland rund 1,4 Millionen Wohnungen – vor allem bezahlbare Miet‑ und Sozialwohnungen. Die steigende Nachfrage trifft auf ein unzureichendes Angebot; die Zahl neu gebauter Wohnungen ist deutlich unter dem Niveau, das nötig wäre, um den Bedarf zu decken. Die Folge: Mietpreise steigen und Menschen mit geringem Einkommen geraten immer stärker unter Druck. Besonders junge Menschen müssen oft mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Miete aufwenden. Das wiederum kann zu Ausbildungsabbrüchen, psychischen Belastungen und sozialer Isolation führen. Die besondere Situation junger Menschen: Die BAG KJS macht im „Monitor Jugendarmut in Deutschland 2024/2025“ deutlich, dass Armut für junge Menschen ein strukturelles Problem und nicht nur ein individuelles Schicksal ist. So war im Jahr 2023 etwa jede*r vierte junge Erwachsene (18–24 Jahre) in Deutschland von Armut bedroht. Auch bei den Unter-18‑Jährigen ist die Armutsgefährdungsquote hoch. Bezahlbarer Wohnraum zählt dabei für junge Menschen zu den größten Herausforderungen. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen sorgt sich wegen der hohen Wohnkosten und der schwierigen Wohnungssuche. Viele junge Menschen erleben Wohnungsnot als „mit einem Bein auf der Straße stehen“, weil eine Wohnung zu finden oder zu halten oft mit Einschnitten bei Nahrung, Bildung und sozialen Aktivitäten verbunden ist. Soziale Wohnpolitik darf kein Lippenbekenntnis bleiben: Die Wohnungsfrage bleibt eine der wichtigen sozialen Frage unserer Zeit. Junge Menschen sind von steigenden Mietpreisen, Wohnungsknappheit und Armutsgefährdung in besonderem Maße betroffen. Der Nationale Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit ist ein wichtiger Schritt, um diese Herausforderungen anzugehen. Doch er muss durch gezielte jugendsozialpolitische Maßnahmen ergänzt und konsequent umgesetzt werden, damit Wohnraum nicht nur ein Dach über dem Kopf ist, sondern auch eine solide Grundlage für eine selbstbestimmte Zukunft junger Menschen. [BAG KJS, Silke Starke-Uekermann] |
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Wirksamerer Schutz von weibl. Genitalverstümmelung Betroffener gefordert[3.2.] Terre des femmes - Menschenrechte für Frauen e.V.: Am 6. Februar 2026 ist der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung – ein wichtiger Anlass, um auf diese schwere Menschenrechtsverletzung aufmerksam zu machen. Das Projekt SAFE – Schutz, Aufklärung, Förderung, Empowerment: “Sehr lange war ich allein mit meiner Geschichte und meinem Schmerz. Bis ich meine Erfahrung und mein Wissen zu weiblicher Genitalverstümmelung teilen konnte. Dann begann etwas, das nenne ich die Kraft der Gemeinschaft. Als Community-Expertin bei SAFE erreiche ich mindestens 110 Menschen, und diese erreichen wieder Menschen, die von FGM betroffen sind... So entsteht Wissen, das sich nicht aufhalten lässt. Das ist der Weg, der Veränderung schafft“, sagt Bilkisu Conteh, Community-Expertin im TDF-Projekt SAFE Forderungen von TERRE DES FEMMES: „Weibliche Genitalverstümmelung zu beenden, gelingt nur gemeinsam. Das Projekt SAFE wird getragen von dem Wissen und dem Engagement der ExpertInnen aus den betroffenen Communitys, die Traditionen sensibel hinterfragen und Aufklärung unermüdlich vorantreiben – ob in ihrer Community oder bei deutschen Fachkräften. Zusammen stehen wir an der Seite der betroffenen Mädchen und Frauen, bis FGM endlich Geschichte ist“, sagt Gesa Birkmann, Geschäftsführerin Politik und Themen bei TERRE DES FEMMES. ----------------------------------- |
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Ende des Mental Health Coaches-Bundesprogramms fatal[3.2.] Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (Autorin: Özlem Tokyay): Das Ende des Programms Mental Health Coaches– ein „fatales Signal“ an eine ohnehin belastete Generation „Das Einstellen des Programms ist ein Tritt ins Gesicht. Wir brauchen die Schulsozialarbeiter und Mental Health Coaches jetzt“, fordert Marie Hacker von der Kölner Bezirksschülervertretung. [correctiv.org] Seit dem Start im Schuljahr 2023/24 hatten Mental Health Coaches in rund 100 Schulen niedrigschwellige Angebote geschaffen, in denen Schüler*innen über belastende Erfahrungen sprechen und Unterstützung finden konnten. Für viele Jugendliche war das Programm mehr als ein zusätzliches Angebot: Es war ein Ort, an dem sie ernst genommen werden und psychische Belastungen angesprochen und in Gemeinschaft bearbeitet werden konnten. Gerade in einer Zeit, in der psychische Belastungen – durch Schulstress, gesellschaftlichen Druck und globale Krisen – stark zunahmen, bot das Programm eine dringend benötigte Brücke zwischen Alltag und professioneller Hilfe. Die wissenschaftliche Evaluierung durch die Universität Leipzig zeigte hohe Akzeptanz und Wirksamkeit – 90 % der Beteiligten wünschten sich eine Fortsetzung. Und trotzdem wurde das Programm „Mental Health Coaches“ an Schulen eingestellt statt ausgeweitet. Marie Hacker, 16 Jahre alt und aktiv in der Bezirksschülervertretung Köln, bringt die Stimmung vieler junger Menschen auf den Punkt: „Das Einstellen ist ein Tritt ins Gesicht.“ Während über steigende Zahlen von Klinikaufenthalten, Depressionen und Angststörungen gesprochen wird, verschwinden genau die Angebote, die frühzeitig auffangen, zuhören und Orientierung geben. Statt Sicherheit und Verlässlichkeit entstehe Unsicherheit – und das Gefühl, erneut auf später vertröstet zu werden. Auch auf bundesweiter Ebene melden sich Schüler*innenvertretungen deutlich zu Wort. Die Bundesschülerkonferenz spricht von einem „fatalen Signal“, das mit dem Ende des Programms ausgesendet werde. In einer Situation, in der psychische Belastungen bei Kindern und Jugendlichen massiv zunehmen, sei es nicht nachvollziehbar, ausgerechnet präventive und niedrigschwellige Unterstützungsangebote an Schulen auslaufen zu lassen. „Wir müssen endlich gehört und ernst genommen werden“, fordert Amy Kirchhoff, Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz. „Die Politik muss investieren, damit diese Generation ohne permanenten Druck, Angst und Depressionen aufwachsen kann.“ In der Begleitung des Programms Mental Health Coaches haben wir erfahren, wie viel Vertrauen, Entlastung und Kompetenzerfahrung junge Menschen durch niedrigschwellige Angebote gewinnen. Das Programm hat gezeigt: Prävention in der Schule erreicht dort, wo junge Menschen leben und lernen. Kritik vom Deutschen Ethikrat: „Sehr bedauernswert“: Auch der Deutsche Ethikrat kritisiert die Einstellung des Mental-Health-Coaches Programms der Bundesregierung. Es sei „sehr bedauerlich, dass das positiv evaluierte Programm an Schulen aus finanziellen Gründen eingestellt wird“, kritisierte der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Helmut Frister. Aus dem Bundesjugendministerium heißt es, man sei sich der angespannten Lage der mentalen Gesundheit junger Menschen bewusst. Auf Grundlage der Erfahrungen aus dem Programm Mental Health Coaches solle eine neue, übergeordnete Strategie zur Prävention psychischer Belastungen entwickelt werden. Diese solle langfristig wirken und bestehende Strukturen stärken. Für viele junge Menschen bleibt diese Perspektive jedoch vage. Was sie konkret erleben, ist das Ende eines Angebots, das im Schulalltag präsent war – und die Unsicherheit darüber, wann und in welcher Form neue Unterstützung tatsächlich ankommt. Erkenntnistransfer als verlässliche Basis für die Zukunft: Parallel zu den laufenden Reaktionen junger Menschen arbeitet die BAG KJS daran, die Ergebnisse und Erfahrungen des Modellvorhabens „Mental Health Coaches (MHC)“ systematisch zu sichern. Ziel ist es, die gewonnenen Erkenntnisse fundiert aufzubereiten, strategisch nutzbar zu machen und daraus Handlungsempfehlungen für nachhaltige Strukturen abzuleiten. Damit wird sichergestellt, dass das Wissen aus dem Programm nicht verloren geht, dass bewährte Ansätze skaliert werden und dass politische Entscheidungsträger*innen auf einer verlässlichen Wissensbasis handeln können. Mentale Gesundheit junger Menschen darf nicht warten – Erkenntnisse aus der Praxis müssen jetzt in tragfähige Strukturen und konkrete Maßnahmen überführt werden. Die BAG KJS steht weiter an der Seite der Jugendlichen – in der Vernetzung, im Austausch und im Einsatz für langfristige, tragfähige Strukturen, die mentale Gesundheit nicht nur als Schlagwort verstehen, sondern als Grundlage für Entwicklung, Beteiligung und Bildung. „Wir kämpfen, bis jede Schule die Möglichkeit hat, präventive Workshops durchzuführen. Ich spüre so viel Frustration in meiner Generation. Wir wollen diese Wut in Aktionismus umwandeln.“ Marie Hacker von der Kölner Bezirksschülervertretung. [correctiv.org] |
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Kritische Stimmen zur Sozialstaatsreform[27.1.] Die von Bundesarbeitsministerin Bas eingesetzte Kommission zur Sozialstaatsreform hat offiziell ihren Bericht vorgelegt. (Details) Demnach regt die Kommission unter anderem an, Leistungen wie das in Grundsicherung umbenannte Bürgergeld, das Wohngeld und den Kinderzuschlag zu bündeln. Empfohlen wird auch, die Zahl der zuständigen Behörden zu verringern. Zudem wolle man Erwerbsanreize verstärken. Leistungen für Erwerbsfähige müssten darauf ausgerichtet sein, dass die Bezieher ihren Lebensunterhalt perspektivisch wieder selbstständig bestreiten können. Insgesamt listet die Kommission 26 Empfehlungen auf. - Das Ergebnis der Kommission seien Empfehlungen für eine grundlegende Strukturreform, die den Sozialstaat für Bürgerinnen und Bürger einfacher und für die Verwaltung effizienter machten, sagte Bas nach der Übergabe des Abschlussberichts der Kommission in Berlin. Sie wolle die Umsetzung der Vorschläge mit Bund, Ländern und Kommunen „so schnell wie möglich“ angehen, sagte Bas. Kritische Stimmen kommen u.a. vom der Linkspartei. Deren Vorsitzende, Schwerdtner, sprach angesichts der Empfehlungen der Kommission von einem „weiteren Angriff auf den Sozialstaat“. Kritik übt die Linke vor allem daran, dass Leistungen wie Kinderzuschlag und Wohngeld in einem einzigen Sozialleistungssystem zusammengeführt werden sollen. „Hunderttausende Haushalte mit Kinderzuschlag sowie mehr als eine Million Wohngeld-Haushalte sollen künftig in Jobcenter oder Sozialämter gedrängt werden“, sagte sie. Damit gerieten über zwei Millionen Menschen zusätzlich in die Grundsicherung, was für viele eine „spürbare Verschlechterung“ bedeute. Der Deutsche Caritasverband erklärt, die Einigung der Kommission sei ambitioniert und geprägt von konkreten Vorschlägen einer Vereinfachung. Nun müssten die dafür notwendigen Grundgesetzänderungen schnell auf den Weg gebracht werden. Kritisch bewertete die Caritas dagegen, dass im Kommissionsbericht über die Kostenentwicklung bei Eingliederungshilfe, Kinder- und Jugendhilfe und Hilfe zur Pflege so gesprochen werde, als seien hier große Einsparungen möglich. Das sei angesichts der demografischen Entwicklung und auch aufgrund der inflationsbedingten Lohnsteigerungen unrealistisch. Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert mögliche Verschlechterungen für Menschen mit geringem Einkommen. Auch müssten bei der geplanten Digitalisierung Inklusion und Barrierefreiheit berücksichtigt werden.: In einer ersten Pressemitteilung begrüßte er die Ziele der Reform - Verbesserung der Zugänglichkeit und Digitalisierung - ausdrücklich. Allerdings ist der Verband besorgt, dass mit den Änderungen Verschlechterungen für die Leistungsberechtigten einher gehen können. So werden die angekündigten Verschlechterungen bei der Anrechnung von geringen Einkommen abgelehnt, weil sie von den konkreten Lebensumständen absehen, die vielfach eine Ausweitung der Erwerbsarbeit nicht erlauben. Der Sozialverband VdK warnte davor, dass die Zusammenlegung von Leistungen zu Kürzungen führen könnte. Die Wirtschaftsforscher des Münchner Ifo-Instituts hingegen sehen die Pläne für eine Reform des Sozialstaats positiv. Der Bericht der Kommission sei „insgesamt mutig und entspricht grundsätzlich unseren Reformüberlegungen“, sagt Experte Andreas Peichl. Allerdings seien viele Details zur konkreten Umsetzung noch offen. Ver.di-Chef Frank Werneke sagte, Bezieher von Sozialleistungen dürften nicht schlechtergestellt werden. Insgesamt gingen die Vorschläge aber in die richtige Richtung. [Dlf, Domradio, Tagesschau, ZDF] |
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Historische Bildung - für die junge Generation heute besonders wichtig[27.1.] Heinrich Böll Stiftung: Der 27. Januar, der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus, erinnert uns jährlich daran, wie wichtig lebendiges Erinnern für unsere Demokratie ist. Doch wie verändert sich das Gedenken in Zeiten von Demokratie unter Druck und Digitalisierung? Wie erreichen wir neue Generationen mit historischer Bildung? Die Beiträge: |
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Kirche gegen Antisemitismus[27.1.] Fehrs zum Holocaust-Gedenktag: Die Verantwortung bleibt. |
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Internat. Tag der Bildung: Jugendliche in die Mitgestaltung einbeziehen[24.1.] Internationaler Tag der Bildung - Bildung ist ein Menschenrecht, ein öffentliches Gut und eine öffentliche Verantwortung. Motto 2026: Die Kraft der Jugend bei der Mitgestaltung der Bildung |
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Jugend braucht Zukunft – Prävention sichern statt vorschnell kürzen[22.1.] Pressemitteilung aus Baden-Württemberg, deren fatale Entwicklungen und wieder dagegenstehende Forderungen der bundesweiten Lage entsprechend dürften: Gemeinsam gezeichnet von: Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten BW e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit BW, LAG Jungen* und Männer*arbeit BW e.V., LAG Mädchen*politik BW e.V., LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork BW e.V., LAG Offene Kinder- und Jugendbildung BW e.V., Landesjugendring BW e.V., Netzwerk Schulsozialarbeit BW e.V. |
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Iran: Landesflüchtlingsräte fordern bundesweiten Abschiebestopp& humanitäre Visa[16.1.] Schutz statt Abschiebung - Deutschlands Verantwortung angesichts der eskalierenden Gewalt in der Islamischen Republik Iran - 1. Abschiebestopp in den Iran – sofort und ohne Ausnahmen: Aufgrund der eskalierenden Repressionen fordern wir einen sofortigen bundesweiten Abschiebestopp aus Deutschland in die Islamischen Republik Iran. Abschiebungen können Betroffene erheblichen Gefahren aussetzen. Zudem müssen Kettenabschiebungen über Drittstaaten konsequent vermieden werden. |
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Bündnis warnt: Neue Grundsicherung verschärft soziale Not u. Wohnungslosigkeit[15.1.] Mit einem Großplakat vor dem Bundestag forderten Wohlfahrts- und Sozialverbände sowie Gewerkschaften die Abgeordneten auf, bei der Bürgergeld-Reform nachzubessern. |
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Strukturwandel geschlechtergerecht gestalten[5.1.] Bundesstiftung Gleichstellung: Alles Gute für 2026! Zum Arbeitsprogramm 2026: Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken – Wandel geschlechtergerecht gestalten! (Download (PDF)) |
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Deutscher Frauenrat fordert Abschaffung der Bedarfsgemeinschaft[18.12.25] Grundsicherung sozial und geschlechtergerecht reformieren - Das Kabinett hat gestern die neue Grundsicherung auf den Weg gebracht. Der Deutsche Frauenrat vermisst darin vor allem eines: die Abschaffung der Bedarfsgemeinschaft, die Frauen in der Wahrnehmung der Jobcenter derzeit zu Kundinnen zweiter Klasse macht. |
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AGJ: Einschätzungen& Empfehlungen zu KJ(H)-politischen Vorhaben der Bundesregierung[5.12.25] Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ: “Junge Menschen im Mittelpunkt: Rechte der jungen Generation verwirklichen und demokratische Teilhabe stärken – Einschätzungen und Empfehlungen zu den kinder- und jugend(hilfe)politischen Vorhaben der Bundesregierung in der 21. Legislaturperiode” |
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Mehr Aufmerksamkeit für Kinderrechte - konsequente Umsetzung nötig[12/25] Kinderrechte Aktuell: Was vier neue politische und gesellschaftliche Entwicklungen für Kinder in Deutschland bedeuten: Die aktuelle Ausgabe der monatlichen Blog-Reihe “Kinderrechte Aktuell” der National Coalition Deutschland (Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.) greift vier kinderrechtlich relevante Themen auf, die derzeit Politik und Gesellschaft in Deutschland prägen. Insgesamt wird klar: Kinderrechte erhalten mehr Aufmerksamkeit, entscheidend ist nun die konsequente Umsetzung. Es kommt jetzt darauf an, bestehende Initiativen konsequent weiterzuentwickeln, Kinder und Jugendliche stärker zu beteiligen und politische Maßnahmen verbindlich umzusetzen. Nur wenn Bund, Länder, Kommunen und Zivilgesellschaft gemeinsam handeln, können Kinderrechte in Deutschland dauerhaft gestärkt und für alle Kinder gleichermaßen verwirklicht werden. [Mehr dazu] |
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Gewalt und verletzendes Verhalten in der Sozialen Arbeit[29.9.25] Verdi: Gewalt und verletzendes Verhalten in der Sozialen Arbeit: Das gemeinsame Forschungsprojekt Arbeitsbedingungen und verletzendes Verhalten im Alltag der Sozialen Arbeit (AVASA) der ver.di-Bundesfachgruppe Erziehung, Bildung und Soziale Arbeit sowie der Hochschule Fulda untersucht, wie häufig Gewalt, Diskriminierung und verletzendes Verhalten in den verschiedenen Arbeits- und Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit auftreten. AVASA - bundesweite Studie: Die Ergebnisse in Zahlen Was jetzt passieren muss! |
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3. Ausschreibungen / Aufrufe / Aktionen / Hinweise |
10.2. Online-Schulstunde zum Safer Internet Day[3.2.] Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (Sandra Gärtner): Safer Internet Day 2026: KI-Chatbots gehören für viele Kinder und Jugendliche mittlerweile zum Alltag: Mehr als 90 Prozent nutzen laut der JIM-Studie 2025 Chat GPT und 57 Prozent halten die daraus gewonnenen Informationen für vertrauenswürdig. Neben der Ratgeberfunktion, übernehmen KI-Chatbots zunehmend die Rollen von Freund*innen, Lehrer*innen, Partner*innen und Therapeut*innen. Dadurch können parasoziale Beziehungen, d. h. einseitige Bindungen zu digitalen Systemen entstehen, die Nähe und Vertrautheit vortäuschen. Digitale Schulstunde für Klassen ab Jahrgangsstufe 7: Unter dem Motto „KI and me. In künstlicher Beziehung“ lädt klicksafe am Safer Internet Day am 10. Februar dazu ein, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie sich die zunehmende Nutzung von KI-Begleitern auf das Miteinander und vor allem auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen auswirkt. Materialien dazu finden interessierte Lehr- und Fachkräfte sowie Eltern auf der Website www.klicksafe.de/sid. Dort können auch eigene Veranstaltungen und Aktionen zu dem Tag angemeldet werden. Zusätzlich bietet klicksafe zu dem Aktionsmotto am 10. Februar von 10 bis 11 Uhr kostenlos eine Schulstunde in Form eines interaktiven Livestream für Klassen ab Jahrgangsstufe 7 an. Eine Anmeldung durch die Lehrer*innen ist bis zum 6. Februar möglich. klicksafe und Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz machen sich gemeinsam stark für Kinder- und Jugendmedienschutz: Wie wichtig Medienbildung und ein vernetzter Kinder- und Jugendmedienschutz ist, unterstreichen klicksafe und die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) durch die Intensivierung ihrer Zusammenarbeit. Anknüpfend an die jeweiligen Expertisen, werden in den kommenden drei Jahren praxisnahe, niedrigschwellige und zielgruppengerechte Angebote entwickelt, die Eltern, pädagogische Fachkräfte sowie Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, digitale Risiken zu erkennen und kompetent mit Medien umzugehen. Darüber hinaus sind gemeinsame Aktivitäten unter anderem im Rahmen bundesweiter Aktionen wie dem Safer Internet Day geplant. |
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Bundesweite Umfrage zu DiskriminierungVom 12. November 2025 bis 28. Februar 2026 führt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die bislang größte Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland durch. Um möglichst viele Menschen für eine Teilnahme zu gewinnen, wird die Umfrage mit einer bundesweiten Kampagne bekannt gemacht. An der Umfrage können alle Menschen ab 14 Jahren teilnehmen, die in Deutschland Diskriminierung erlebt haben. Die Teilnahme ist anonym, barrierearm und in vielen Formaten und Sprachen möglich. [Weitere Informationen Zugang zum Online-Fragebogen] |
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"Genug!“ - globaler Frauen*-Generalstreik am 9. März 2026Die Initiative „Enough! / Genug!“ ist eine internationale, feministische Mobilisierung mit dem Ziel eines globalen Frauen*-Generalstreiks am 9. März 2026, unmittelbar nach dem Internationalen Frauentag. Sie richtet sich gegen patriarchale Machtverhältnisse, strukturelle Ungleichheit und die systematische Unsichtbarmachung von Sorge- und Care-Arbeit. |
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23.4. Girls’Day und Boys’Day 2026Girls’Day und Boys’Day 2026 - Bundesweite Aktionstage für mehr Zukunftschancen: Bundesweit laden am 23. April 2026 Einrichtungen, Organisationen, Unternehmen, Schulen und Hochschulen Schülerinnen und Schüler zum Mädchen-Aktionstag bzw. Jungen-Aktionstag ein. Das Ziel: Jugendliche frühzeitig für Berufsfelder zu begeistern, in denen es nach wie vor deutliche Geschlechterungleichheiten gibt (wie etwa in der Informationstechnik, im Handwerk bzw. im pädagogischen und Gesundheitsbereich). Machen Sie mit und planen Sie schon jetzt Ihr Berufsorientierungsangebot. Der Girls’Day und der Boys’Day unterstützen die Initiative Klischeefrei. Informationen zum Girls’Day / Informationen zum Boys’Day |
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Bundesweite Aktionstag 21.5.: Kulturelle Vielfalt ist eine StärkeBundesweiter Aktionstag will Vielfalt sichtbar machen |
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20.-24.5. Berlin: Jugendengagementkongress 2026Bundeszentrale für politische Bildung: Jugendengagementkongress - der Ort für junge Engagierte, die sich weiterbilden, vernetzen und inspirieren lassen wollen. |
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Ausschreibung: Preise der Stiftung Aufmüpfige Frauen*& Mädchen* 2026Die Stiftung Aufmüpfige Frauen schreibt für 2026 bundesweite Preise aus, mit denen engagierte Frauen sichtbar gemacht und unterstützt werden. Mit dem Preis „Aufmüpfige Frau 2026“ (dotiert mit 3.000 Euro) werden Frauen ausgezeichnet, die Haltung zeigen, sich einmischen und sich – oft gegen Widerstände – für feministische, gleichstellungspolitische oder gesellschaftliche Anliegen einsetzen. Seit 2006 würdigt die Stiftung damit Engagement aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Kultur oder dem Alltag. |
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Förderprogramm „Netzwerke integrieren Flüchtlinge in den regionalen Arbeitsmarkt“ESF Plus-Förderprogramm „WIR – Netzwerke integrieren Flüchtlinge in den regionalen Arbeitsmarkt“
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BIÖG sucht Jugendbeirat zum Thema Gesundheit 16 Jahre+Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit: Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) möchte einen Jugendbeirat gründen. Dafür sucht er motivierte junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren, die sich bewerben möchten, um ihre Stimmen und Ideen zu Gesundheitsthemen aktiv einzubringen. Die Bewerbung ist vom 15.01.2026 bis 15.03.2026 möglich. Videoaufrufe zur Bewerbung: |
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Job-Shadowing Programm in den USA für KJH-FachkräfteIJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.: Job-Shadowing Programm in den USA - Transatlantic Exchange in Social Work-Programm (TraX): Für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe |
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Förderprogramm "Ländliche Regionen engagiert gegen Rassismus"Das Projekt "Ländliche Regionen engagiert gegen Rassismus" stärkt bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen und ermöglicht rassismuskritisches Handeln. Es werden Ehrenamtliche aus Vereinen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in ländlichen Regionen gezielt aufgerufen, begleitet und qualifiziert, um eigene Veranstaltungen, insbesondere bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus und am Tag des Grundgesetzes, durchzuführen. [weiterlesen] |
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Feministische Kampagne #MehrAlsGuteVorsätzeDigitales Deutsches Frauenarchiv Newsletter Januar 2026: Weltweit geraten die Rechte von Frauen und queeren Menschen zunehmend unter Druck. Feministische Errungenschaften werden infrage gestellt, Körper politisch kontrolliert und emanzipatorische Stimmen angegriffen. Ganz aktuell widersetzen sie sich in vielen Ländern staatlichen Repressionen – oft unter hohem persönlichen Risiko – und machen deutlich, dass Kämpfe um Selbstbestimmung untrennbar mit Demokratie und Menschenrechten verbunden sind. Ihr Mut bildet die Grundlage für eine gerechtere Zukunft. |
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Ausschreibung BAG EJSA ProjektschmiedeHinweis auf die aktuelle Ausschreibung für die Projektschmiede 2026 der BAG EJSA e.V.: Die Projektschmiede ist ein mehrtägiger Workshop zur Qualifizierung von Akteur*innen gemeinnützig anerkannter Organisationen (z.B.: (post)migrantische Organisationen, Stiftungen, anerkannte Träger der politischen Bildung). |
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Umfrage zu Armut u. sozialer Teilhabe von Kindern im AsylbLG-BezugDiese Umfrage wird durchgeführt vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband in Zusammenarbeit mit Save the Children Deutschland. |
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Online-Anlaufstelle Menschenhandel gestartetKOK - Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V.: Online-Anlaufstelle Menschenhandel gestartet |
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Förderprogramm zur Entwicklung kindgerechter digitaler AngeboteBundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz: Förderprogramm 2026: „Kindgerechte digitale Angebote mit Fokus auf Interaktion, Teilhabe, KI und Demokratiefähigkeit“ |
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Verordnung zum Abruf von Kindergelddaten durch SozialleistungsträgerZum 1. Januar 2026 ist die Verordnung zum Abruf von Kindergelddaten durch Sozialleistungsträger (SozKiGAbV) in Kraft getreten. Sie erlaubt Jobcentern, Sozialhilfeträgern, Trägern von Bildungs- und Teilhabeleistungen sowie Stellen für den Kinderzuschlag, automatisierte oder anlassbezogene Datenabrufe bei der Familienkasse durchzuführen (§ 1 SozKiGAbV). |
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Übersicht: Bundesweite Beratungsstellen zu Diskriminierung, Gewalterfahrungen, Lebenskrisen, Schwangerschaft, ...PINKSTINKS: Interaktive Zusammenstellung zu Beratungsstellen/-angeboten je in allen Bundesländern zu den Theme: Care-Arbeit, Diskriminierung, Erkrankungen, Fehlgeburt/stille Geburt, Gewalt, Lebenskrisen, Queere Lebensfragen, Schwangerschaft& Geburt, Schwangerschaftsabbruch. Über die Organisation: PINKSTINKS Germany, eine reichweitenstarke feministische Bildungs-, Protest- und Kampagnenorganisation, agiert als Politikbeobachter*in, indem sie Sexismus, Antifeminismus und starre Geschlechterstereotype in Werbung, Medien und der Gesellschaft aufgreift und kritisiert, um Aufklärung, Sensibilisierung und Veränderung zu fördern – durch Bildungsarbeit, Vernetzung und die Forderung nach intersektionaler Gleichberechtigung, unterstützt durch politische Partner wie die Stadt Hamburg. |
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Vernetzung: Frauennetzwerk für FriedenNach der Weltfrauenkonferenz in Peking gründen engagierte Frauen 1996 das Frauennetzwerk für Frieden. |
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Neue Bescheinigungen: sozialrechtliches Existenzminimums/ Freibeträge ProzesskostenhilfeBescheinigungen des „sozialrechtlichen Existenzminimums“ 2026 nach SGB II und SGB XII und Einkommens-Freibeträge ab 01.01.2026 für die Beratungs- und Prozesskostenhilfe |
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Klischeefrei-Navigator - E-Learning-Kurs für UnternehmenServicestelle der Initiative Klischeefrei: Kostenloser Klischeefrei-Navigator - E-Learning-Kurs für Unternehmen: |
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Digitale Landkarte zur Vernetzung zum Thema SchulabsentismusIm Projekt „Schule-ohne mich!?“ wird gerade eine bundesweite digitale Landkarte erstellt mit dem Ziel der systematischen Auflistung von Projekten, Institutionen und Beratungsstellen, die sich mit dem Thema Schulabsentismus beschäftigen. Wer sich eintragen lassen möchte, findet das Formular und die Anleitung auf der INVIA Website. [IN VIA Website] |
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Relaunch Kinderrechte-Portal: Kinderbereich + mehr BarrierefreiheitRelaunch Kinderrechte-Portal: Kinderbereich und neue Funktionen für mehr Barrierefreiheit: Mit dem neuen Kinderbereich auf dem Kinderrechte-Portal sollen Kinder und Jugendliche in der Wahrnehmung ihrer Rechte auf Information, Schutz und Beteiligung gestärkt werden. Kinder und junge Menschen, die sich über ihre Rechte informieren wollen, finden hier Broschüren und Webseiten über die Kinderrechte. Der Kinderbereich ist in Leichter Sprache verfasst, damit viele Kinder ihre Rechte kennenlernen und erfahren, wie sie sich beschweren können und wo sie Unterstützung finden, wenn ihre Rechte verletzt werden. Im Zuge des Relaunches sind weiterhin verschiedene Komponenten zur Stärkung der barrierearmen Nutzbarkeit des Kinderrechte-Portals hinzugefügt worden. [Mehr dazu] |
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Equalpedia - Gendergerechte freie Enzyklopädie„Equalpedia“ oder Frauen sichtbarer machen: Seit über 20 Jahren gibt es die Plattform ‚wikipedia‘, die als sich als umfassende Enzyklopädie des Wissens entwickelt hat. Schon lange ist bekannt, dass Wikipedia im Wesentlichen von Männern mit Wissen bestückt wird und somit auch hier, wie in vielen anderen Bereichen auch, die Perspektiven und das Wissen von Frauen fehlen. Zwar gibt es etliche Initiativen von Frauen, selbst als Autorinnen auf wikipedia zu schreiben, aber das ändert nicht viel an der aktuellen Situation. So wies die Zeitschrift Brigitte im Jahr 2024 darauf hin, „dass bisher nur 17 Prozent aller Wikipedia-Biografien das Leben von berühmten Frauen beleuchten, dafür aber 83 Prozent das Leben von berühmten Männern.“ Hier setzt die Plattform „Equalpedia“ nun neue Akzente. Die Gründerinnen Sonja Hintermeier und Karin Kraus wollen mit dem Aufbau eines freien und gendergerechten Lexikons, zur Überwindung der digitalen Wissenslücke über Frauen und LGBTQIA+ Personen, marginalisierte Gruppen und Menschen, die sich für diese eingesetzt haben, beitragen. Noch unsichtbare Frauen sollen sichtbar gemacht werden. Auch hier sind Interessierte aufgefordert selbst Autor:in zu werden, transparente Standards und Relevanzkriterien zeigen auf über wen bei Equalpedia geschrieben werden kann. Kriterien sind u.a. „Personen, die sich in besonderem Maße für die Rechte von Frauen und LGBTQIA+ Personen und anderen marginalisierten Gruppen einsetzen oder eingesetzt haben; Personen, deren Arbeit nachhaltig im öffentlichen Interesse steht oder gestanden hat; Personen, die ihre Zeit prägen oder geprägt haben“. Hierzu gehört auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Frankfurt am Main Gabriele Wenner. |
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Diskriminierungssensible Beschwerdeverfahren in Kitas[17.12.25] FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW - Newsletter: Beschwerdeverfahren in Kitas müssen diskriminierungssensibel sein. Wenn Kinder sich über Ungleichbehandlung oder Gewalt beschweren und nichts passiert, verlieren sie Vertrauen und wenden sich künftig nicht mehr an Erwachsene. Beschwerdeverfahren funktionieren nur so gut, wie Kinder im Alltag erleben, dass ihre Anliegen gehört werden und handlungswirksam sind. Grundsätzlich gilt: Kinder entscheiden – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – selbst, ob, wie und mit wem ihre Beschwerde weiterbearbeitet wird und wann sie abgeschlossen ist. |
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Bildungsmaterialien: Antifeminismus erkennen und begegnen[12/25] Bildungsmaterialien-Angebote: Methoden für die Bildungsarbeit und Handreichungs-Reihe |
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Handicap International sucht Einzelfälle zu defizitären Asylverfahren von Menschen mit BehinderungenHandicap International e.V. – Crossroads bittet Beratungsstellen sowie die Anwaltschaft herzlich um Unterstützung bei der Suche nach anonymisierten Einzelfällen zu mangelnder Bedarfsgerechtigkeit im Asylverfahren von Menschen mit Behinderungen. |
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Wanderausstellung: „Gleichberechtigung im Grundgesetz“„Gleichberechtigung im Grundgesetz“: „Demokratie braucht Gleichberechtigung! Und die Erinnerung daran, wie mühsam sie errungen wurde. Denn Gleichstellung ist keine Selbstverständlichkeit – sondern eine fortwährende Aufgabe.“ Unter diesem Motto steht die Wanderausstellung „Gleichberechtigung im Grundgesetz – Das Ringen um Frauenrechte und Demokratie in Deutschland“, die das Gleichstellungsbüro des Landkreises Harburg konzipiert hat. Sie entstand im Rahmen des Projektes „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“. Diese Ausstellung erzählt von mutigen Stimmen, historischen Wendepunkten und dem jahrzehntelangen Ringen um die Gleichstellung von Frauen in Deutschland – und davon, wie eng dieses Thema mit der Entwicklung der Demokratie verbunden ist, schreibt der Landkreis auf seiner Homepage. Im Mittelpunkt stehen Frauen, deren Einsatz für gleiche Rechte die Geschichte geprägt hat – und deren Anliegen bis heute aktuell ist. Tauchen Sie ein in eine vielschichtige Geschichte zwischen Verfassung, Verantwortung und Veränderung! Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Verleih finden Sie auf der Website von CEDAW in Niedersachsen |
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Kampagne: Kein Raum für häusliche GewaltBeispielhafte, landesweite Kampagne in Niedersachsen: Kein Raum für häusliche Gewalt: Häusliche Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und betrifft Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Status. In Niedersachsen ist die Zahl der polizeilich registrierten Fälle in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: Im Jahr 2024 etwa wurden 32.545 Fälle erfasst – ein Anstieg um rund 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung weist auf eine gestiegene Sensibilisierung und Anzeigebereitschaft hin, macht aber zugleich den weiterhin hohen Handlungsbedarf deutlich – zumal das Dunkelfeld deutlich größer ist und viele Fälle unentdeckt bleiben. Hier setzt die Kampagne „Kein Raum für häusliche Gewalt“ an, um insbesondere im Wohnumfeld für das Thema zu sensibilisieren und Betroffene niedrigschwellig zu unterstützen. |
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20 Jahre: Das Portal der Kinder- und Jugendhilfe[13.1.] Seit 20 Jahren begleitet das Portal der Kinder- und Jugendhilfe Entwicklungen im Arbeitsfeld und bietet aktuelle Informationen, Hintergründe und Vernetzungsmöglichkeiten für Fachkräfte und Interessierte. 2026 feiert das Portal sein Jubiläum mit Rückblicken, kleinen Einblicken und einem Blick in die Zukunft. |
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4. Fort- & Weiterbildungen, Workshops, Seminare |
9.-10.2. Hannover: Radikalisierung vorbeugen – Prävention wirksam gestaltenFortbildung: „Radikalisierung vorbeugen – Prävention wirksam gestalten“ Nach zwei Tagen haben Sie: Ein klares Modell, das Radikalisierung erklärbar und Prävention planbar macht / Einen Überblick über Maßnahmen, die nachweislich wirken – für verschiedene Altersgruppen und Kontexte / Werkzeuge zur Bedarfsermittlung und Strategieentwicklung / Einen konkreten Umsetzungsplan für Ihren Verantwortungsbereich / Argumente, um Unterstützung und Ressourcen für Präventionsarbeit zu gewinnen / Kontakte zu anderen Verantwortungstragenden und Zugang zu weiterer Beratung. Ablauf: Tag 1 vermittelt die Grundlagen: Wie entwickeln sich extremistische Einstellungen? Wo kann Prävention ansetzen? Welche Ansätze sind für welche Zielgruppen geeignet? - Tag 2 fokussiert auf Umsetzung: Wie ermittle ich den Bedarf vor Ort? Wie baue ich Netzwerke auf? Wie argumentiere ich gegenüber Entscheidungsträgern? Sie erarbeiten eine Strategie, die Sie direkt anwenden können. Für wen?: Für Verantwortliche, die Prävention strategisch voranbringen wollen: Schulleitungen und Leitungskräfte im Bildungsbereich, Leitungen in der Kinder- und Jugendhilfe, Kommunale Präventionsbeauftragte, Fachkräfte mit Leitungs- oder Koordinierungsaufgaben, Verantwortliche auf kommunaler oder Landesebene. Gut zu wissen: Die vermittelten Ansätze wirken vorbeugend – bevor Probleme entstehen. Sie stärken soziale Kompetenzen und demokratische Werte bei allen jungen Menschen, nicht nur bei Gefährdeten. Teams, die gemeinsam teilnehmen, können das Gelernte leichter umsetzen. Melden Sie gerne mehrere Personen an. |
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10.2. Online: Kinder-& Jugendmedienschutz in der pädagog. ArbeitAktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg e. V.: Kinder- und Jugendmedienschutz in der pädagogischen Arbeit - Vorstellung des E-Learning-Kurses der Aktion Jugendschutz Der E-Learning-Kurs wird am 10. Februar 2026, am Safer Internet Day 2026, veröffentlicht. Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich zu einer digitalen Vorstellung des Kurses ein. |
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11.2. online: Mädchen*& (mental) health - Auswirkungen von Rassismus& struktureller Diskriminierung[11.2.] LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg: Digitale Reihe im Projekt „Psychische Gesundheit und Körpererleben von Mädchen* und jungen Frauen* – Was macht uns stark?“: Auswirkungen von Rassismus und weiterer struktrueller Diskriminierung auf die (psychische) Gesundheit. |
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11.2. Nürnberg: Emotionsregulation fördern in der Schulbezogenen JSAejsa-Bayern: Von Emotionen überrollt - Emotionsregulation fördern in der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit. |
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11.2. Online: Inklusive Mädchen*arbeit11.2. LAG Mädchen*politik e. V.: Online-Veranstaltung mit Deaf Performerin und Schauspielerin Cindy Klink im Rahmen des Projekts "Inklusive Mädchen*arbeit" am 11. Februar 2026 von 10 bis 11:30 Uhr. |
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ab 11.2. online-Reihe: sehn#süchte: Suchtprävention im Kindes- u. JugendalterAktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg e. V.: Digitale Fortbildungsreihe 2026 - 2027: sehn#süchte: Suchtprävention im Kindes- und Jugendalter |
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ab 17.2. Online-Sozialrechtsseminare SGB I,II,XII (Grundsicherung, Sozialberatung, soz. Arbeit, BAföG, BAB, Ausbildungsvergütung, Schwangere, Alleinerziehende, Familien, Wohnungs-/Obdachlose, Migrationsberatung, Frauenhäuser)Harald Thomé / Referent für Arbeitslosen- und Sozialrecht: SGB II – Grundlagenseminare / Update zum Grundsicherungsgeld : Zweitägiges Online-Seminar mit Überblick über das SGB II und Schwerpunkt Leistungsrecht, die geplanten Änderungen im Rahmen des Grundsicherungsgeldes fließen selbstverständlich ein, sowie aktuelle Rechtsprechung. Seminar: Basiswissen Sozialberatung – Werkzeuge aus und für die Praxis: Zweitägiges Online-Seminar zum Handwerkszeug der Sozialberatung: Aufbau der Sozialgesetzbücher, Antrag, Mitwirkungspflichten, Beschleunigung, Bescheide, Widerspruch, Überprüfung und vieles mehr. SGB II – Berechnungsseminar: Bescheide prüfen und verstehen lernen: Die Februar-Fortbildung ist noch zweitägig, danach dreitägig. In den ersten beiden Tagen wird zunächst grundlegend die Systematik der Bedarfsermittlung sowie der Einkommensanrechnung und -bereinigung im SGB II erarbeitet. Es wird vermittelt, SGB II - Intensivseminar über 5 Tage in 2026 / Intensiv-Update zum neuen Grundsicherungsgeld: In diesem fünftägigen Online-Seminar geht es geballt und intensiv um das SGB II - Leistungsrecht / Neues Grundsicherungsgeld. Es werden die Details auseinandergenommen, die Gesetzesvorschriften zerpflückt, die Praxispunkte rausgearbeitet und klein fein zerlegt. Wer sich geballt tiefer mit dem SGB II auseinandersetzen will, ist hier genau richtig. SGB II-Leistungen für Schüler, Auszubildende und Studierende: Überblick über Sozialleistungen neben BAföG, BAB, Ausbildungsvergütung. Aufstockungsmöglichkeiten, Härtefälle, Anrechnung von Einkommen sowie besondere Fragen internationaler Studierender. SGB II-Seminar: Sozialrechtliche Ansprüche für Schwangere, Alleinerziehende und Familien: Eintägiges Online-Seminar mit Überblick über die relevanten Leistungsansprüche im SGB II/Bürgergeld. Seminar: SGB II für die Arbeit mit wohnungs- und obdachlosen Menschen: Eintägiges Online-Seminar zu Leistungsansprüchen, Durchsetzung gegenüber Behörden und Wahrung von Menschenwürde. Seminar: SGB II für die Migrationsberatung: Eintägiges Online-Seminar zu den Problemen im Umgang mit Jobcentern für Geflüchtete und die Migrationsberatung. Seminar: Wichtiges und Neues aus dem SGB II für Frauenhäuser: Eintägiges Online-Seminar mit systematischem Überblick über SGB II-Fragen, relevant für Frauenhäuser und begleitende Dienste. Seminar: Wichtiges und Neues aus dem SGB II für Kliniksozialdienste: Eintägiges Online-Seminar zu sozialrechtlichen Problemfeldern im Klinikalltag, inkl. Update zum Bürgergeldgesetz. Grundlagenseminar Sozialhilfe (SGB XII): Das zweitägige Online-Seminar meines Kollegen Frank Jäger bietet einen Komplettüberblick über die Anspruchsvoraussetzungen und die Leistungen nach dem SGB XII, die Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen, den Unterhaltsrückgriff und thematisiert die Schnittstellen zu anderen Sozialleistungen. Fachseminar: Kosten der Unterkunft und Heizung nach dem SGB II und SGB XII: Tagesseminar des Kollegen Frank Jäger zu Leistungen für Unterkunft, Heizung, Umzugskosten, Mietschulden und Energiekosten. Unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung und Gesetzesänderungen wird die Thematik systematisch aufbereitet und praxisnah diskutiert. Fachseminar: Bürgergeld (Grundsicherung) oder Sozialhilfe? Schnittstellen, Unterschiede, Verschiebebahnhof: Die eintägige Fortbildung meines Kollegen Frank Jäger thematisiert die Anspruchsvoraussetzungen der jeweiligen Existenzsicherungsleistungen und deren Unterscheidung, aber auch die Harmonisierung von SGB II und SGB XII. Im Fokus stehen die Unterschiede bei der Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen, bei bestimmten Leistungsarten und im Verfahrensrecht. |
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17.2.&10.3. Online: Weißsein und RassismuskritikFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW: Fortbildung: Weißsein und Rassismuskritik (17.02. & 10.03.2026, Digital) |
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21.2. Potsdam: Workshop für junge Frauen: Zukunft ohne Plan? Finde Deinen Weg.Johanne Kläger, Supervisorin & Coach Zukunft ohne Plan? Finde Deinen Weg. |
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23.2. Online: Argumentationstraining gegen Antifeministische HaltungenLAG Mädchen* Sachsen: Argumentationstraining gegen Antifeministische Haltungen in Kooperation mit dem Kulturbüro Sachsen |
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23.2. Stuttgart: Geschlechterreflektierende Medienpädagogik u. Antifeminismus: Fortbildung: Geschlechterreflektierende Medienpädagogik und Antifeminismus. |
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23.2. Online: Arbeit mit (un)begleiteten geflüchteten jungen MenschenBundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht e.V.: Grundlagenschulung für die Arbeit mit (un)begleiteten geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen – 23.02.2026 | 9:30–13:00 Uhr |
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25.2. Online: KlassismusFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW: Web-Seminar: Klassismus (25.02.2026, Digital) |
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25.2. Online: KI in der inklusiven Mädchen*arbeitLAG Mädchen*politik BW e.V.: KI in der inklusiven Mädchen*arbeit |
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25.2. Online: Grundlagen zu psych. Gesundheit& religiös begründetem ExtremismusOnline-Fortbildung: „Verstehen, einordnen, handeln: Grundlagen zu psychischer Gesundheit und religiös begründetem Extremismus.“ |
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26.2. Online: Diversität in der Gemeinde praktisch gestaltenDiversität praktisch gestalten - Online-Seminar: Wie kann Vielfalt in der Kirchengemeinde gelebt werden? |
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26.2. Berlin: Antimuslim. Rassismus: Erscheinungsformen& GegenstrategienBundeszentrale für Politische Bildung: Fortbildung: „Antimuslimischer Rassismus: Erscheinungsformen und Gegenstrategien“ |
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26.2. Online: Politische Medienbildung in der Schule vermittelnBundeszentrale für politische Bildung: Bildungssalon: Informiert oder manipuliert? Politische Medienbildung in der Schule vermitteln anhand des Best-Practice-Beispiels "Newstest" - Wie lässt sich politische Medienkompetenz in der Schule vermitteln? Der Bildungssalon beschäftigt sich mit den neuen Lehr- und Lernmaterialien zum Newstest. |
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26.2. (ff) Online: Migrationssozialarbeit - Brunch mit Pychologin zu aktuellen HerausforderungenISA - Gesellschaft für Inklusion und Soziale Arbeit e.V.: DIGIDI - Alles was Recht ist - Brunch mit Pychologin: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Folgen Sie einfach diesem Zugangslink. Die Einwahldaten gelten für alle DigiDis: |
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27.2. Halberstadt: Selbstwert stärken - gesunde Körperbilder fördernKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: Wir möchten euch herzlich zu unserem praxisorientierten Workshop „Selbstwert stärken – gesunde Körperbilder fördern“ am 27. Februar 2026 einladen. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit Körperbildern, Tabus, Grenzen und der Frage, wie junge FLINTA* in ihrem Wohlbefinden und ihrem Selbstwert gestärkt werden können. |
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27.2. Online: KJH inklusiv: Flucht/Migration trifft BehinderungBundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht e.V.: Jugendhilfe exklusiv – Jugendhilfe inklusiv: Flucht/Migration trifft Behinderung, 27.02.2026 | 9:00–13:00 Uhr |
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ab 27.2. Weimar: Anti-Bias-Training: Umgang mit DiskriminierungAnti-Bias-Training: Umgang mit Diskriminierung – Weiterbildungsreihe 2026 (Frühjahr & Herbst) in Weimar (EJBW) |
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2.3. Online: Hate Speech: Was tun gegen AntifeminismusEv.- Luth. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein: kostenfreies Online-Kompatkseminar: Hate Speech: Was tun gegen Antifeminismus |
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3.3. Vlotho: Qualifizierung: Traumapädagogik in der JungenarbeitLandesarbeitsgemeinschaft/ Fachstelle Jungenarbeit in NRW e.V.: Qualifizierung: Traumapädagogik in der Jungenarbeit: |
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3.3. Online: Frauenwerk d. Nordkirche: Equal Pay DayEqual Pay Day – Frauen stärken, damit Geld leichter wird und wächst - Onlineveranstaltung beim Frauenwerk der Nordkirche. |
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3.3. Stuttgart: Antifeminismus& Sexismus im Betriebver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft: Bildungzeitseminar in Stuttgart: Antifeminismus - Sexismus: Bei uns im Betrieb kein Thema - warum eigentlich nicht? Motive erkennen – Handlungsstrategien entwickeln |
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4.3. Merseburg: Rechtsextremismusprävention in der Jungen*arbeitKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: “Rechte Jungs?” - Methoden und Ansätze der Rechtsextremismusprävention in der Jungen*arbeit. Datum: 04.03.2026, Uhrzeit: 9:30 – 15:30 Uhr, Veranstaltungsort: Jugendzentrum “Mampfe, Am Saalehang 2, 06217 Merseburg, |
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4.3. Online: Strategien des jungen RechtsaußenspektrumsFriedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen: Online: DIE NEUE RECHTE - Anecken, ausgrenzen, aufräumen - Strategien des jungen Rechtsaußenspektrums |
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4.-6.3. Loccum: Chancenpakt für die Schule der ZukunftEvangelische Akademie Loccum: Ein Chancenpakt für die Schule der Zukunft? |
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9.3./20.5. Online: Handel mit& Ausbeutung von jungen Menschen im Migrations- u. AsylkontextAuch in diesem Jahr bietet ECPAT Deutschland e.V. wieder kostenlose Online-Seminare im Fachbereich Kinderschutz vor Menschenhandel an: |
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ab 9.3. Online: Epistemische Gewalt in der Sozialen ArbeitFreie Institut für Soziale Interaktion (FIFSI) e. V. -Fortbildungsinstitut: Online-Fortbildung: “Epistemische Gewalt in der Sozialen Arbeit - Macht, Wissen und professionelle Verantwortung” Was erwartet Teilnehmende: Gearbeitet wird mit fachlichen Inputs, Analyse, Reflexionsübungen, Fallarbeit, Diskussion und kollegialen Perspektiven. |
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10.3. Online: Rechtssicher engagiertFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW: Fortbildung: Rechtssicher engagiert (10.03.2026, Digital) |
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11.3. Online: Soz. Arbeit über Grenzen hinweg - Internat. FamilienstreitigkeitenDeutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.: Soziale Arbeit über Grenzen hinweg: Internationale Familienstreitigkeiten: Sorge- und Umgangskonflikte sowie Kindesentführung mit Auslandsbezug. |
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12.3. Online: Infoveranstaltung zu FoBi Sexualpädagogik& MedienkompetenzInfoveranstaltung zur Weiterbildung Sexualpädagogik und Medienkompetenz12. März 2026, 18:00 — 19:30 Uhr, Online |
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13.3. Online: Self-Care & Eigenverantwortung in komplexen ZeitenFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW: Web-Seminar: Self-Care & Eigenverantwortung in komplexen Zeiten (13.03.2026, Digital) |
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ab 14.3. Magdeburg: Kreative Methoden gegen Radikalisierung& für mehr EmpathieNicht mein Narrativ - Kreative Methoden gegen Radikalisierung und für mehr Empathie |
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16.3. Online: GenerationenvielfaltFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW: Web-Seminar: Generationenvielfalt (16.03.2026, Digital) |
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18.3. Online: RassismuskritikFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW: Fortbildung: Rassismuskritik (18.03.2026, Digital) |
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24.3. Essen: IntersektionalitätsspielFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW: Fortbildung: Intersektionalitätsspiel (24.03.2026) |
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24.3. Online: Wie bespreche ich queere Themen mit Jugendlichen?Geschlechtersensible Pädagogik - Das Magazin für Geschlechtergerechtigkeit: Online-Workshop: Wie bespreche ich queere Themen mit Jugendlichen? am Dienstag, 24.03.2026, 14-15.15 Uhr auf zoom |
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26.3. Online: Antifeminismus verstehenHeinrich Böll Stiftung BW: Antifeminismus verstehen (Online-Workshop) |
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26.3. Stuttgart: Prävention sexualisierter Gewalt bei KiJu mit BeeinträchtigungenAktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg e. V. in Kooperation mit Kobra e.V.: Hinsehen, handeln, schützen - Prävention sexualisierter Gewalt bei Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen - Seminar am 26. März 2026, Stuttgart Degerloch |
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27.3. Online: Suizidalität verstehen - Gespräche führen, Ängste abbauenFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW: Web-Seminar: Suizidalität verstehen – Gespräche führen, Ängste abbauen (27.03.2026, Digital) |
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27.3. Kochel am See: Kulturelle Vielfalt& Sorge vor unbewusst rassist. VerhaltenGeorg-von-Vollmar Akademie: Workshop „Kulturelle Vielfalt und die Sorge vor unbewusst rassistischem Verhalten“ Dieser Workshop bietet den Teilnehmenden die Gelegenheit: 1. neue Perspektiven auf die Themen und ihre gesellschaftliche Bedeutung zu erhalten, 2. von den Erfahrungen der Anderen zu profitieren und 3. die eigene Kompetenz in Argumenten und strategischem Vorgehen im Alltag, im Ehrenamt oder im beruflichen Kontext zu stärken. |
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30.-31.3. Berlin: Trainingsworkshop zu Geschlechternormen& DemokratieBundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.: Trainingsworkshop zu Geschlechternormen und Demokratie am 30. und 31. März 2026 |
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8.-10.4. Loccum: Wie mit extremist. Äußerungen junger Menschen umgehen?Evangelische Akademie Loccum: Wie mit extremistischen Äußerungen junger Menschen umgehen? |
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10.4. Online: Psyche und RassismusFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW: Web-Seminar: Psyche und Rassismus (10.04.2026, Digital) |
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ab 10.4. Duisburg: Qualifizierung: geschlechterreflektierte Jungen*arbeitJungs e.V. - Fachstelle für praxisbezogene Jungenarbeit: Qualifizierung zur geschlechterreflektierten Arbeit mit Jungen* - sechs Module, Start 10. April 2026 | Duisburg |
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13.-14.4. Hannover: Keine sexuelle Belästigung am ArbeitsplatzVernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V.: „Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“: 2-tägige Fortbildung für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte aus allen Bundesländern. |
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16.4. Online: Sex. Ausbeutung v. Minderjährigen& Rolle v. Online-AnzeigenportalenECPAT Deutschland e.V. bietet kostenlose Online-Seminare im Fachbereich Kinderschutz vor Menschenhandel an; u.a.: |
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21.4. München: Aufenthaltssicherung über Arbeit& Ausbildung - Rechtl. Grundlagen für die JSAejsa-Bayern: Aufenthaltssicherung über Arbeit und Ausbildung - Rechtliche Grundlagen für die Jugendsozialarbeit |
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21.4. Dortmund: Selbstfürsorge für mich& andere in der JSALandesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen: Selbstfürsorge für mich und andere in der Jugendsozialarbeit. |
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22.4. Potsdam: Stark im Beruf - Empowerment für Frauen in der Sozialen ArbeitGesellschaft für Inklusion und Soziale Arbeit e.V. (ISA e.V.): Stark im Beruf - Empowerment für Frauen in der Sozialen Arbeit: |
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23.4. Online: Basics sexuelle und geschlechtliche VielfaltFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW: Basics sexuelle und geschlechtliche Vielfalt (23.04.2026, Digital) |
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24.4. Nürnberg: Interkulturell arbeiten im schulischen Ganztagejsa-Bayern: Interkulturell arbeiten - im schulischen Ganztag |
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27.4. online: Mädchen* - riskantes Essverhalten u. Essstörungen verstehenSave the Date: LAG Mädchen*politik BW e. V.: 27.04. "Essen? Brauch ich nicht!" Riskantes Essverhalten und Essstörungen im Jugendalter verstehen |
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27.-29.4. Loccum: Gender&Migration. Arbeitsmarktintegration&Perspektiven.Evangelische Akademie Loccum: Gender und Migration. Arbeitsmarktintegration und Perspektiven für Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte |
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29.4. Online: Suchtprävention in der Arbeit mit Jungen*Junge*SUCHTAusweg - Verstehen, stärken. Vorbeugen: Suchtprävention in der Arbeit mit Jungen* - Kostenfreier Online-Workshop am 29. April 2026, 09:00 bis 13:00 Uhr, digital per ZOOM |
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29.-30.4. Bad Boll: tin*klusiv! Trans*, inter*& nichtbinäre KiJu in mädchen*spezifischen WGLAG Mädchen*politik BW: Fortbildung: tin*klusiv! Trans*, inter* und nichtbinäre Kinder und Jugendliche in mädchen*spezifischen Wohngruppen mitdenken. |
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4.-5.5. Dortmund: Jungen*arbeit - Aufenthalts-& AsylrechtsseminarLandesarbeitsgemeinschaft/ Fachstelle Jungenarbeit in NRW e.V.: Aufenthalts- und Asylrechtsseminar für Nicht-Jurist*innen, 4. und 5. Mai 2026 | Dortmund |
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ab 5.5. Bochum: Jugend stark machen gegen islamist. RadikalisierungArbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Nordrhein-Westfalen e.V.: Fortbildung „Plan P. – Jugend stark machen gegen islamistische Radikalisierung“, Start 5./6. Mai | Bochum | 6-tägig |
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6.5. Wittenberg: Theaterpädagogische Fortbildung für die Jungen*arbeitKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: “Immer das Theater mit den Jungs” - Theaterpädagogische Fortbildung für die Jungen*arbeit. |
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13.5. Saarbrücken: Jungen*arbeit - Männlichkeit. Ziwschen Privileg& Verantwortung (Gleichstellung mitgestalten)Genderkompetenz-Zentrum Saar: Männlichkeit. Ziwschen Privileg und Verantwortung - Reflektiert handeln, Verantwortung teilen, Gleichstellung mitgestalten. - 13.5.26 - Mehrgenerationenhaus Saarbrücken. |
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20.5. Burg: Jungen*arbeit - Umgang mit menschenverachtendem, denokratiefeindlichem&rechten VerhaltenKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: “und dann kam der Spruch” - Umgang mit menschenverachtendem, denokratiefeindlichem und extrem rechten Verhalten in der Jungen*arbeit". |
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28.5. Online: Islamistische Ansprachen in den Sozialen MedienWorkshop: „Islamistische Ansprachen in den Sozialen Medien“ |
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4.6. Burgenlandkreis: Verschwörungstheorie und Auswirkungen auf Jungen*Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. |
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10.6. Saarbrücken: Geschlechtliche Vielfalt i.d. Praxis sicher& sensibel begleitenGenderkompetenz-Zentrum Saar: Geschlechtliche Vielfalt in der Praxis sicher und sensibel begleiten |
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ab 14.6. Mücheln: QualifizierungsKurs JungenarbeitKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: Der QualifizierungsKurs Jungenarbeit im Jahr 2026 richtet sich an männliche Fachkräfte, Multiplikatoren und an ehrenamtlich Arbeitende in den Handlungsfeldern der Schulsozialarbeit und Kinder- und Jugendhilfe. In den angebotenen Modulen wird für Jungenarbeit und die eigene Rolle in der Arbeit mit Jungen* sensibilisiert. Weiter wird das Handwerkszeug für eine gelingende Jungenarbeit oder Arbeit mit Jungen vermittelt und gemeinsam erarbeitet. |
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06/26 Wolfen: Köperautonomie - Grenzverletzungen erkennen, Selbstbestimmung stärkenKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: “Köperautonomie unter Vorbehalt?” - KO-Tropfen & Grenzverletzungen erkennen, Selbstbestimmung stärken. |
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Veranstaltungen der LAG Mädchen* u. junge Frauen* in SHSave the Date - Geplante Veranstaltungen der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen* und junge Frauen* in der Jugendhilfe Schleswig- Holstein |
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Online mikrokurse: Jungen*arbeit: geschlechterreflektiert, intersektional, vielfaltsfreundlich, armutssensibelLandesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V.: e-learning: Mikrokurse sind kompakt und können in ca. 2-3 Stunden absolviert werden. mikrokurs2 Intersektionalität in der Jungen*arbeit: Der Begriff Intersektionalität ist in den Sozialwissenschaften heutzutage in aller Munde. Bereits 2008 wurde er als das „Buzzword“ der Gender-Wissenschaften genannt (Davis, 2013). Intersektionalität kann auch in unserer pädagogischen Praxis eine wichtige Rolle spielen. Deshalb setzen wir uns in diesem Mikrokurs gemeinsam mit dem Konzept der Intersektionaliät auseinander, um Jungen* in ihrer Vielfältigkeit besser gerecht zu werden. mikrokurs3 Gefährliche Narrative online: Hassrede, antifeministische Narrative und demokratiefeindliche Aussagen sind Bestandteil vieler sozialer Medien – und begegnen Jungen* in ihrem Alltag, der nicht mehr ohne TikTok, Instagram & Co zu denken ist. Oft stammen diese Inhalte nicht aus offen rechtsextremen Kreisen, wirken aber dennoch normalisierend und können Radikalisierungsprozesse anstoßen und verstärken.- In diesem Mikrokurs beleuchten wir, wie solche Inhalte wirken, wie rechtsextreme und antifeministische Akteur*innen online agieren – und wie pädagogische Fachkräfte Jungen* darin stärken können, kritisch und reflektiert mit digitalen Medien umzugehen. mikrokurs4 Vorurteilsbewusstes professionelles Handeln mit Jungen* in Armutsverhältnissen: Das Phänomen Armut ist eng mit gesellschaftlichen Vorurteilen verknüpft, die sich insbesondere auf die Konstruktion von Männlichkeit auswirken. Wie können wir uns unserer eigenen Vorurteile bewusst werden? Wie können wir der erdrückenden Macht etablierter Strukturen begegnen und dennoch weiterhin intervenieren? Dieser E-Learning-Kurs der LAG Jungenarbeit NRW bietet Denkanstöße und Reflexionsmöglichkeiten, die im beruflichen Alltag in der Jungen*arbeit unterstützen. |
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Online-Selbstlerneinheit: Medienpädagogischer Einsatz von KIJFF – Jugend Film Fernsehen e. V. München: Selbstlerneinheit | online: Medienpädagogischer Einsatz von KI |
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5. Fachtagungen, Konferenzen, Vorträge & andere Veranstaltungen |
9.2. Stuttgart: Geschlechtergerechtigkeit gemeinsam gestaltenFachtag: Geschlechtergerechtigkeit gemeinsam gestalten. Strategien für eine Zukunft im Dialog. |
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9.2. Kassel: Wissenschaftsfeindlichkeit, Demokratie& Geschlecht: Vernetztes HandelnKompetenzzentrum für Geschlechterforschung in der Transformation: Diskussionslab zu Wissenschaftsfeindlichkeit, Demokratie und Geschlecht: Vernetztes Handeln an der Universität Kassel |
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9.-11.2. Rehburg-Loccum: Antisemitismus& Rassismus gemeinsam begegnenTagung: „Antisemitismus und Rassismus gemeinsam begegnen“ |
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11.2. Berlin: Antisemitismus, Rassismus& Nahost als Themen polit. BildungBundeszentrale für politische Bildung: Diskussion: „Antisemitismus, Rassismus und Nahost als Themen der politischen Bildung“ |
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12.2. Online: Ev. Frauen: langer Schatten deutscher KolonialzeitEvangelische Frauen Deutschland.e.V.: Platz an der Sonne? Der lange Schatten deutscher Kolonialzeit. - Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk NRW. |
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16.2. Berlin: Von der Unterbringung geflüchteter Menschen zum Guten Wohnen für AlleVon der Unterbringung geflüchteter Menschen zum Guten Wohnen für Alle Haupt- und ehrenamtlich Solidarität gestalten für die Kommune der Zukunft |
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19.2. FF(M): Impulse& Diskussion: „Achtung Patriarchat“Evangelische Akademie Frankfurt: Impulse und Diskussion: „Achtung Patriarchat“ |
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20./21.2. FF(M): Bundesweite Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche 2026Evangel. Akademie FF(M): Spannende Diskussionsrunden und anregende Arbeitsgruppen zu Themen wie Flucht, Migration, Rassismus oder Stärkung der Debattenfähigkeit durch Strategien gegen rechtspopulistische Diskurse, außerdem Zeit zum Kennenlernen, Vernetzen und Austauschen – das bietet die bundesweite Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche am 20./21. Februar in Frankfurt am Main unter dem Motto „dafür!“. [Mehr Infos] |
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21.2. FF(M): Pink Moments: Queere Filmarbeit in FrankfurtFilm, Gäste, Gespräche, Ausstellung: Auftakt der Veranstaltungsreihe „Pink Moments: Queere Filmarbeit in Frankfurt“, 21.2., 19 Uhr, (Einlass 18:00 Uhr) |
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23.2. Online: Feminism&Bookmarks: Rebekka Endler "Witches, Bitches, It-Girls"Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Nord: Feminism & Bookmarks: Rebekka Endler mit “Witches, Bitches, It-Girls” |
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24.2. Online: Offene Sprechstunde JSA: Gewaltprävention, Rechte-&Schutzkonzepte, Partizipation,...Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW: JSAdigital: Offene Sprechstunde der LAG JSA NRW rund um Gewaltprävention, Rechte- und Schutzkonzepte, Partizipation u.v.m., was die Jugendsozialarbeit bewegt, am 24.2.2026 um 14 Uhr via Zoom Die offene Sprechstunde bietet Raum für sämtliche Fragen rund um Gewaltprävention, Rechte- und Schutzkonzepte und Möglichkeiten der Partizipation in der Jugendsozialarbeit. Darüber hinaus gibt es die Gelegenheit zu kollegialem Austausch und fachlicher Vernetzung. Weitere Informationen zum Termin und ggf. einem konkreten Thema werden noch bekannt gegeben. Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an alle Fachkräfte aus der Jugendsozialarbeit (pädagogische Fachkräfte, Einrichtungsleitungen, Anleiter*innen etc.). Hinweis: Der Zugangslink zur Zoomkonferenz wird ca. eine Woche vorher über unseren Verteiler versendet. Die Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich. |
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25.2. Berlin: BarCamp Men@Work: Arbeitswelt geschlechtergerecht(er) gestaltenBundesforum Männer Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.: BarCamp Men@Work am 25. Februar 2026: die Arbeitswelt geschlechtergerecht(er) gestalten |
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25.2. Hamburg: AG Frauen-Empowerment: Praktische Argumente gegen AntifeminismusBÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - GRÜNE Hamburg‑Nord: AG Frauen-Empowerment: Praktische Argumente gegen Antifeminismus |
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26.2. Berlin: Equal Pay Day Soiréeequalpayday.de: (Business and Professional Women (BPW) Germany e.V.): Am 27. Februar 2026 ist Equal Pay Day! Der Tag markiert symbolisch den Gender Pay Gap, der seit 2024 in Deutschland 16 Prozent beträgt. equal pay every day: Unter diesem Motto rückt die Equal Pay Day Kampagne 2026 in den Fokus, wie sich die geschlechterspezifische Lohnlücke im Laufe des Lebens entwickelt und auswirkt. Vom Erlernen von Rollenbildern in Kindheit und Jugend über die Berufswahl und die Familiengründung bis zur Rente und weiblichen Altersarmut: Anhand der verschiedenen Lebensabschnitte wird deutlich, wie gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Strukturen Lohngleichheit immer wieder erschweren und mit welchen Stellschrauben es gelingen kann, das zu ändern und equal pay Realität werden zu lassen – nicht nur punktuell, sondern an jedem Tag. (Im Journal zur aktuellen Kampagne finden sich Analysen und Interviews aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. [Download]) Equal Pay Day Soirée am 26. Februar 2026: Ein Abend für gerechte Bezahlung und voller Impulse, Musik und Begegnung: Mit der Equal Pay Day Soirée feiern wir am 26. Februar 2026 von 19:00 bis 22:00 Uhr im bUm in Berlin alle, die sich für gleiche Bezahlung einsetzen und sich in den letzten Jahren für Geschlechtergerechtigkeit stark gemacht haben. Im Fokus: equal pay – jeden Tag. Für alle. Überall. Wir laden Unterstützer:innen, Multiplikator:innen und Interessierte herzlich ein, gemeinsam auf das Erreichte zurückzublicken, neue Perspektiven zu gewinnen – und sich bei Musik, Snacks und Drinks zu vernetzen. [Programm& Anmeldung] |
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26.2. Online: Politische Medienbildung in der Schule vermittelnBundeszentrale für politische Bildung: Bildungssalon: Informiert oder manipuliert? Politische Medienbildung in der Schule vermitteln anhand des Best-Practice-Beispiels “Newstest” |
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26.2. FF(M): Superheldin mit Krücken - Gesellschaft der GegenseitigkeitLesung und Gespräch - “Die Superkraft des Zusammenseins” - In Kooperation mit der Frankfurter Regionalgruppe der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) |
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26.2. Online: BFM Impulse: Männer als Allies für feminist. AnliegenBundesforum Männer Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.: BFM Impulse am 26. Februar 2026: Männer als Allies – was heißt das konkret? |
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26.2. FF(M): Neurodivergenz& Queersein, ein intersektionaler BlickFachtag zu Neurodivergenz und Queersein, ein intersektionaler Blick: "Vielfalt anerkennen, Räume öffnen, Stimmen stärken. - NeuroQueer verstehen, begleiten und beraten“ |
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27.2. FF(M): Lohnungleichheit& Arbeitsmarkzugänge aus intersektionaler PerspektiveFrauenreferat Frankfurt& Business and Professional Women Germany - Club Frankfurt am Main e.V.: Equal Pay Day-Abend 2026: „EQUAL PAY EVERY DAY? NOT YET! - Lohnungleichheit und Zugänge zum Arbeitsmarkt aus intersektionaler Perspektive" |
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27.-28.2. Bad Boll: Flüchtlingsschutztagung 2026Bad Boll: „Würdigen. Weitergehen. Wirken.“ – Flüchtlingsschutztagung 2026, 27.-28.2., 15:15 bis 16:00 Uhr |
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28.2. Marburg: Queer. Sichtbar. Sicher(?) – Vernetzung, Organisation& Handlungsfähigkeit in angespannten ZeitenStadt, Land, Queer – Vernetzung für hessische Queers: Vollversammlung 2026: Queer. Sichtbar. Sicher(?) – Vernetzung, Organisation und Handlungsfähigkeit in angespannten Zeiten. |
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2.3. FF(M): Frauen mit Migrationsbiografie im Fokus kommunaler PolitikPodiumsdiskussion „Mehr als Wahlstimmen: Frauen mit Migrationsbiografie im Fokus kommunaler Politik“ |
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4.3. Bielefeld: Geschlechterordnung von GewalterfahrungenEvangelischer Kirchenkreis Bielefeld, Bielefelder Erwachsenenbildung, Mitgliedseinrichtung des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Westfalen-Lippe: |
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4.-5.3. Konferenz: Extremismus/Radikalisierung/Präventionmotra-k #26: Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung; Konferenz „Extremismus/Radikalisierung/Prävention“. |
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5.-6.3. Hildesheim: Bundeskongress Schulsozialarbeit 2026Leitthema des nächsten Bundeskongresses Schulsozialarbeit ist: „Professionell. Nachhaltig. Zukunftsorientiert“. |
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6.3. Berlin/ online: Anne-Klein-Frauenpreis 2026 (Heinrich-Böll-Stiftung)Anne-Klein-Frauenpreis 2026 an Awa Fall-Diop, Senegal - Preisverleihung Freitag, 06. März, 19.00 – 00.00 Uhr |
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8.3. Berlin: Gleichstellung als Aufgabe aller GeschlechterHeinrich-Böll-Stiftung e.V. + in Kooperation mit Bühnenmütter e.V.: Man Enough to Care - Gemeinsam sind wir stärker. |
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9.3. Online: Radikalisiert und/oder psychisch belastet?Sofa-Talk: „Radikalisiert und/oder psychisch belastet?“ |
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11.3. Stuttgart: Lösung: Unsere Töchter, die Nazinen„Unsere Töchter, die Nazinen“ - Lesung mit Dorothea Baltzer, 11.3., 18 – 21Uhr, Hotel Silber Stuttgart |
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11.3. Leipzig: Rechtsextreme Radikalisierung v. Männern - Beratung, Distanzierung, PräventionVertiefungsmodul - Rechtsextreme Radikalisierung von Männern — Beratung, Distanzierung, Prävention, 11.3.,10Uhr - 13.3., 15:30Uhr: |
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12.3. Online-Kacheltalk: „Weiblich*, Migrantin& neurodivers* – intersektionale Perspektiven in der JSABAG EJSA-Online-Veranstaltung: „Weiblich*, Migrantin und neurodivers* – von der Bedeutung intersektionaler Perspektiven in der Jugendsozialarbeit“ Termin: Donnerstag, 12. März 2026 | 10:00–11:30 Uhr, Ort: Online (Zoom-Link nach Anmeldung) |
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12.3. Ulm: Vortrag: Organisierter Antifeminismus in BWDeutscher Gewerkschaftsbund Bezirk Baden-Württemberg: Organisierter Antifeminismus in Baden-Württemberg |
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12.3./1.10./10.12. Online: Ist G*tt queer? – Die Vielstimmigkeit der BibelEvangelischer Kirchenkreis Bielefeld, Bielefelder Erwachsenenbildung, Mitgliedseinrichtung des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Westfalen-Lippe: |
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ab 13.3. Digitales Dialogforum zu aktuellen Herausforderungen geschlechtersensibler JSAKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: Digitales Dialogforum - online- kostenfrei Termine und Themen (je 10 - 11:30 Uhr): |
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18.3. Halle (Saale): Zwischen Hass& rosa Weichzeichner - Geschlechterautoritäre VersuchungenEKM: Zwischen Hass und rosa Weichzeichner – Geschlechterautoritäre Versuchungen unserer Zeit und was wir ihnen entgegensetzen sollten. |
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19.-20.3. Darmstadt: Geschlecht als Bühne gesellschaftlicher KämpfeAbschlusskonferenz: Geschlecht als Bühne gesellschaftlicher Kämpfe - Ambivalente Phänomene begreifen, emanzipatorische Praxen entwickeln |
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26.3. Berlin: Zwischen Beratung& Therapie. Schnittstellen i.d. DeradikalisierungsarbeitFachtag: „Zwischen Beratung und Therapie. Schnittstellen in der Deradikalisierungsarbeit gestalten“ |
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20.-21.4. Bad Urach: Raum nehmen&halten - feminist. M*arbeit in prekären ZeitenLAG Mädchen*politik BW e.V.: 20.+21.04.: Raum nehmen, Raum halten - feministische Mädchen*arbeit in prekären Zeiten (save the date) In herausfordernden gesellschaftlichen und fachlichen Rahmenbedingungen möchten wir gemeinsam einen Blick besonders auf die Mädchen*politik werfen, Herausforderungen einordnen und weiterdenken. Ein besonderes Highlight: Am ersten Abend feiern wir gemeinsam das Jubiläum der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg – mit Raum für Rückblick, Austausch und persönliches Wiedersehen. |
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4.5. Berlin: Deutsches Kita-SymposiumDeutsches Kita-Symposium 2026: Gerechte Zugänge zur frühen Bildung, Betreuung und Erziehung. Das 1. Kita-Symposium schafft einen Raum für den Austausch zwischen unterschiedlichen Akteur*innen. Eingeladen sind daher alle relevanten Akteursgruppen, die für die Gestaltung von Zugängen zur Kindertagesbetreuung mitverantwortlich sind: Mitglieder des Bundestags, der Landtage und deren Mitarbeitende, Vertreter*innen aus Kommunen und von Kommunalen Spitzenverbänden, Kita-Träger, Fachberater*innen, Verbände, Gewerkschaften und Fachpraxis, Wissenschaft und Forschung. |
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20.4. Stendal: Fachforum „Demokratie ist geschlechtergerecht!“Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: “Demokratie ist geschlechtergerecht!” - Ein Fachforum in Kooperation zwischen der Hansestadt Stendal und dem KgKJH e.V.: |
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22.4. Online: Mentale Gesundheit von Mädchen*& jungen Frauen* als JSA-ThemaBAG EJSA-Online-Fachtag: Mentale Gesundheit als Thema gendersensibler Jugendsozialarbeit - Aktuelle Problemlagen und Bedarfe von Mädchen* und jungen Frauen* |
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14.5. München: Antifeminismus - Frauen in rechtsextremen Ideologien& ParteienFrau-Kunst-Politik: Impulsvortrag mit Diskussion - Antifeminismus – Frauen in rechtsextremen Ideologien und Parteien Gilda Sahebi ist ausgebildete Ärztin und studierte Politikwissenschaftlerin. Ihr journalistisches Volontariat absolvierte sie beim Bayerischen Rundfunk, als freie Journalistin arbeitet sie mit den Schwerpunkten Innen- und Außenpolitik, autoritäre Systeme und Polarisierung. Sie ist Autorin für die »taz« und den »Spiegel« und arbeitet unter anderem für die ARD. Ihre Bücher »Unser Schwert ist Liebe« Die feministische Revolte im Iran“ und „Wie wir uns Rassismus beibringen. Eine Analyse deutscher Debatten“ erschienen 2023 und 2024 beim S. Fischer Verlag. Ihr aktuelles Buch „Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“ erschien im September 2025. Gilda Sahebi lebt in Berlin. Naciye Özsu ist Redakteurin und politische Beraterin. Die Diplom-Designerin mit den Schwerpunkten Kunst und Film verfügt über langjährige Erfahrung in verschiedenen Redaktionen. Ihr Weg verbindet journalistische Erfahrung mit einem feinen Gespür für gesellschaftliche Zusammenhänge und politische Teilhabe. |
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20.5. Online: Mädchen* mit& ohne Migrationshintergrund am Übergang Schule-BerufSave the Date: BAG EJSA-Online-Fachtag am 20.5.: Stärken fördern, Perspektiven eröffnen - Mädchen* am Übergang Schule-Beruf - Rolle und Aufgabe der Jugendsozialarbeit Leitfragen für die Veranstaltung: |
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21.5. Online: Schulabsentismus: Hinschauen. Wahrnehmen. Nachfragen.BAG EJSA, BAG KJS und INVIA: Online-Fachtagung: “Schulabsentismus: Hinschauen. Wahrnehmen. Nachfragen.” 21. Mai 2026 |
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29.4. Dortmund: Rassismuskritik, Demokratiebildung u. pädagog. VerantwortungFachtag „Rassismuskritik, Demokratiebildung und pädagogische Verantwortung“, 29. April 2026 | Dortmund |
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6.5. München: Was machen?! "Antifeminismus & Maskulinismus“Seidlvilla e.V.: Was machen?! "Antifeminismus & Maskulinismus“ |
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23.5. Saarbrücken: Tradwifes, Incels, Manosphere - wenn Antifeminismus viral gehtGenderkompetenz-Zentrum Saar: VORTRAG ‘Tradwifes, Incels, Manosphere - wenn Antifeminismus viral geht’ - Fachstelle Jungen*arbeit - 23.05.2026, Landesmedienanstalt Saarbrücken. |
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13.6. Stuttgart: Tradwives, Fundamentalisten& die Manosphere: Wenn Antifeminismus viral gehtPOP—BÜRO Region Stuttgart (Angebot der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH): Tradwives, Fundamentalisten & die Manosphere: Wenn Antifeminismus viral geht. |
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18.6. Online: NTZBA: Teilzeitausbildung als Chance für die FachkräftesicherungBundesweites Netzwerk Teilzeitberufsausbildung (NTZBA): Save the Date: Bundesweite Online Fachtagung “Teilzeitausbildung als Chance für die Fachkräftesicherung” |
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6. Publikationen |
Materialien zum Internationalen Frauentag[8.3.] Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V.: Die Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. bietet verschiedene Materialien zum Internationalen Frauentag an, um die Bedeutung dieses Tages zu betonen und auch, um zum Ausdruck zu bringen, dass von der Kommune Impulse ausgehen, um die Gleichberechtigung voran zu bringen. Für Aktionen und um den Anliegen der Frauen mehr Gehör zu verschaffen, sind dieses Jahr Aktionsklatschen ab einer Mindestbestellmenge von 250 Stück zur freien Abgabe gegen Versandgebühren erhältlich. Solange der Vorrat reicht. Weitere Informationen und Materialien zum Internationalen Frauentag, wie Fahnen und Roll-Up Banner (kontakt@guv-ev.de). |
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Buch „Postpatriarchales Chaos“[11.2.] Perspektiven für den Feminismus der Zukunft - Antje Schrupp aus dem EFiD-Präsidium stellt ihr neues Buch „Postpatriarchales Chaos“ vor. Lesungen mit Antje Schrupp: |
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Rechtsgutachten: Bedeutung kommunaler Gleichstellungsarbeit[23.1.] BAG kommunaler Frauen- und Gleichstellungsstellen: Bedeutung kommunaler Gleichstellungsarbeit: Neues Rechtsgutachten stärkt Gleichstellungsbeauftragte in Städten und Gemeinden Das Rechtsgutachten „Die verfassungsrechtliche Gleichstellungsverpflichtung und die Bedeutung der Kommunalen Gleichstellungsbeauftragten“ liefert erstmals eine fundierte verfassungsrechtliche Einordnung der kommunalen Gleichstellungsarbeit und stärkt die Rolle kommunaler Gleichstellungsbeauftragter in allen Bundesländern. Mit dem Gutachten im Auftrag der BAG, erstellt von Ulrike Lembke liegt nun eine umfassende verfassungsrechtliche Analyse vor. |
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bpb- Themenblätter im Unterricht: Vergessene Jugend?[23.1.] Bundeszentrale für politische Bildung: Vergessene Jugend? - Themenblätter im Unterricht: Die Geburtenrate in Deutschland sinkt, der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung wächst. Da immer weniger junge Menschen die Renten für immer mehr Ältere erwirtschaften müssen, entsteht ein sozialstaatliches Ungleichgewicht zu Lasten der jungen Generation. Zugleich haben die Interessen und Belange von Jugendlichen nur geringe Chancen, gesellschaftlich gehört zu werden und politisches Gewicht zu entwickeln, sodass bisweilen von einer „vergessenen Minderheit“ gesprochen wird. |
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JugendCheck: Gesetzes zu IP-Adressspeicherung/ Datenerhebung im Strafverfahren[19.1.] Kompetenzzentrum Jugend-Check (KomJC) zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer IP-Adressspeicherung und Weiterentwicklung der Befugnisse zur Datenerhebung im Strafverfahren (Stand: 22.12.2025) |
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Bildung in der Einwanderungsgesellschaft - Integration geflüchteter Kinder ins Schulsystem[1/26] Heinrich-Böll-Stiftung: Policy Paper aus der Reihe: böll.paper: Bildung in der Einwanderungsgesellschaft - Wie geflüchtete Kinder und Jugendliche erfolg reich ins Schulsystem integriert werden können. |
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Bericht: "Stadt, Land, Bildung" zu Deutschlands Bildungslandschaft[1/26] »Stadt, Land, Bildung«: Ein detaillierter Blick auf Deutschlands Bildungslandschaft. Herausforderungen in der Bildungsfinanzierung und Administration: Als größte Belastung für die Kommunen werden mangelnde finanzielle Ressourcen identifiziert, wobei ländliche Gemeinden diese Problematik mit 81 Prozent noch deutlicher artikulieren als Städte mit 72 Prozent. Schulleitungen sehen sich primär mit einem hohen Verwaltungsaufwand und bürokratischen Lasten konfrontiert, die in beiden Raumtypen als größte Herausforderung gelten. |
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BAG EJSA Fachkonzept Jugendmigrationsdienste - Unterstützung für junge Menschen mit Migrationsgeschichte[1/26] Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA: Fachkonzept Jugendmigrationsdienste - Unterstützung für junge Menschen mit Migrationsgeschichte (Neuaflage) |
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Familiäre Fürsorge über Grenzen hinweg - Sozial-&Familienpolitik auf dem Prüfstand[1/26] Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) Data insights #20 | 26: Arbeits-/Diskussionspapier - Familiäre Fürsorge über Grenzen hinweg - Warum Sozial- und Familienpolitik in Deutschland auf den Prüfstand gehört. AutorInnen: Schiefer, David; Siebel, Hermann Publikationsjahr: 2026 |
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BuMF: Glossar: Sprache. Macht. Teilhabe.[1/26] Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht e.V.: Glossar: Sprache. Macht. Teilhabe. |
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Broschüre: Krankheit als Abschiebungshindernis[1/26] Die Broschüre "Krankheit als Abschiebungshindernis" ist in einer vollständig überarbeiteten Neuauflage (Stand: Januar 2026) erschienen und jetzt bei asyl.net online abrufbar. |
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Handreichung/ Workshops: Modellprojekt JSA-Handlungsansätze mit geflüchteten jungen Männern[12/25] Diakonie Württemberg: Im Rahmen des Modellprojekts „männlich.jung.geflüchtet - Modellprojekt zur Erprobung von Handlungsansätzen der Jugendsozialarbeit mit geflüchteten jungen Männern*, die durch besonders riskantes Verhalten auffällig werden“ wurden von 2021 bis 2025 an acht Standorten neue Zugänge, Methoden und Netzwerke in der Jugendsozialarbeit im Kontext dieser Zielgruppe erprobt und weiterentwickelt. |
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Guidance on AI and children (engl.)[12/25] UNICEF hat im Rahmen des Projekts AI for Children seine Leitlinien zu Künstlicher Intelligenz aktualisiert (Version 3), um Kinderrechte in staatlichen und privatwirtschaftlichen KI-Strategien besser zu schützen und zu fördern. Die Leitlinien formulieren zehn zentrale Anforderungen für eine kindgerechte KI. Anlass für das Update sind rasante technologische Entwicklungen wie generative KI, die wachsende Nutzung von KI durch Kinder und neue Risiken. Ergänzt wird die Veröffentlichung durch eine praktische Checkliste und basiert auf einem breiten internationalen Beteiligungsprozess von Kindern, Expert:innen, Regierungen und Unternehmen. |
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Junge*Junge-Magazin: „Jungen*arbeit in Klassenverhältnissen“[12/25] Landesarbeitsgemeinschaft/Fachstelle Jungenarbeit in NRW e.V.: Junge*Junge-Magazin zum Thema „Jungen*arbeit in Klassenverhältnissen“ |
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Inklusion in der Beruflichen Bildung[22.12.25] Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis, Herausgegeben von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: |
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Gefährdete Fortschritte: Deutschlands Verantwortung für Geschlechtergerechtigkeit[1.12.25] Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e. V. (VENRO): Standpunkt Gefährdete Fortschritte: Deutschlands Verantwortung für Geschlechtergerechtigkeit |
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Broschüre zu Kinderehen: gesetzliche Grundlagen u. Hilfestellungen[11/25] Die Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes hat eine zweite, aktualisierte Ausgabe Broschüre rund um das Thema Frühehen mit dem Titel "Kind sein dürfen – keine Braut" veröffentlicht. Sie beinhaltet rechtliche Regelungen in Deutschland und Hilfsmöglichkeiten beim Umgang mit Bedrohten oder Betroffenen von Minderjährigenehen und richtet sich an Fachkräfte sowie helfende Dritte, die mit diesem Thema in Berührung kommen (könnten). |
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Analyse der Hürden für rassismuskrit. Bildung + Impulse für Praxis, Forschung u. Politik[11/25] Deutsches Institut für Menschenrechte: Forschungsbericht “Abwehr in der rassismuskritischen Bildungsarbeit”: Der Bericht fasst die Ergebnisse des Projekts „Abwehrreaktionen in der rassismuskritischen Bildungsarbeit“ (ABRAKA) zusammen. Abwehrreaktionen wie Verdrängung, Täter-Opfer-Umkehr oder emotionale Distanz tauchen in rassismuskritischen Bildungssettings häufig auf und sind teils individuell, teils strukturell bedingt. Solche Reaktionen können Lernprozesse behindern oder verhindern. Zugleich kann professionelle Begleitung, zum Beispiel durch sichere Lernräume, biografische Reflexion und Beziehungsarbeit Abwehr in produktive Reflexion umwandeln und auf diese Weise Potenzial für tiefergehendes Lernen und Veränderung eröffnen. Der Bericht liefert eine differenzierte Analyse der Hürden rassismuskritischer Bildung und gibt Impulse für Praxis, Forschung und Politik. [Mehr dazu] |
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Handreichung: deutsche Staatsangehörigkeit & unbefristete Aufenthaltstitel[11/25] Die Diakonie Deutschland hat im November 2025 die Handreichung Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit und unbefristete Aufenthaltstitel – Checklisten für Migrationsfachdienste veröffentlicht. Ziel dieser Checklisten ist es, im Einzelfall möglichst schnell einen Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit oder in einen unbefristeten Aufenthaltstitel aufzeigen zu können. Die Checklisten verschaffen hierfür einen kompakten Überblick über die wichtigsten Voraussetzungen. |
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Femizide: Neue Daten, klarer Handlungsbedarf[11/25] Institut für Kriminologie der Universität Tübingen (IfK) und Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e. V. (KFN): Femizide in Deutschland - Eine empirisch-kriminologische Untersuchung zur Tötung an Frauen - Forschungskurzbericht. |
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Schwerpunktbericht: Antifeminismus: Praxislandschaft zum Umgang mit antifeminist. Einstellungen junger Menschen[28.11.25] DJI.de: Schwerpunktbericht: Antifeminismus: Praxislandschaft zum Umgang mit antifeministischen Einstellungen junger Menschen |
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Bundesweite Studie zur Schulsozialarbeit[18.11.25] Das von der Max-Traeger-Stiftung der GEW und der Robert-Bosch-Stiftung geförderte Forschungsprojekt „Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich“ (SibV) zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen und das berufliche Handeln von Schulsozialarbeiter*innen länderübergreifend zu erforschen. Es untersucht, welche unterschiedlichen Strukturen den beruflichen Alltag der Fachkräfte prägen und welche Perspektiven sich daraus für eine Weiterentwicklung des Arbeitsfelds ergeben. Kernstück der Studie ist eine von März bis Mai 2025 durchgeführte bundesweite Online-Befragung der htw saar, an der sich 5.070 Fachkräfte der Schulsozialarbeit beteiligten. Damit liegt eine solide empirische Grundlage für die Weiterentwicklung des Arbeitsfelds vor. Ein heterogenes System mit vielen Akteuren: Schulsozialarbeit begleitet Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen, unterstützt Eltern und Lehrkräfte und fördert Chancengleichheit. Trotz der rechtlichen Verankerung im § 13a SGB VIII unterscheiden sich Förderung, Strukturen und Zuständigkeiten zwischen den Bundesländern erheblich – ein „Flickenteppich“, der bislang eine übergreifende Analyse erschwert hat. Die Daten der Befragung zeigen: - Das Berufsfeld ist stark weiblich geprägt (80,1 %). - Die Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen ist überdurchschnittlich vertreten. - Die Mehrheit arbeitet an Grundschulen oder Sekundarschulen. - Neben der Bezeichnung „Schulsozialarbeit“ existiert eine Vielzahl weiterer Stellenprofile, oft gekoppelt an länderspezifische Förderprogramme. - Auch die Anstellungsträger variieren deutlich: Rund 38 % arbeiten bei freien Trägern, 18 % bei öffentlichen Jugendhilfeträgern, 22 % bei Kultusministerien und 17 % bei kommunalen Schulträgern. Etabliert, aber mit Entwicklungsbedarf: Positiv fällt auf, dass viele Fachkräfte über ein eigenes Büro an der Schule verfügen und ihre Stellen überwiegend unbefristet sind. Drei Viertel erleben die Zusammenarbeit mit Lehrkräften als „auf Augenhöhe“. Gleichzeitig zeigen sich Herausforderungen: - Nur rund die Hälfte der Befragten berichtet von festen Strukturen im multiprofessionellen Team. - Ebenfalls nur etwa die Hälfte verfügt über standortspezifische Konzepte für die Schulsozialarbeit. - Rund 40 % haben im vergangenen Jahr über einen Berufsausstieg nachgedacht – ein Hinweis auf hohe Belastung. |
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Handbuch Queere Jugendarbeit[4.11.25] etece buch UG: Handbuch Queere Jugendarbeit: |
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Sicherheitsreport: Queerfeindlichkeit sichtbar machen[27.10.25] amadeu-antonio-stiftung.de: Sicherheitsreport Queerfeindlichkeit sichtbar machen: |
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BJR: Gemeinsam gegen Antifeminismus[19.10.25] Beschluss: Gemeinsam gegen Antifeminismus |
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Aktualisierte Arbeitshilfe: Grundlagen Asylverfahren[10/25] Der Paritätische Gesamtverband hat die sechste aktualisierte Auflage der Arbeitshilfe „ Grundlagen des Asylverfahrens“ herausgegeben. |
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BMBFSFJ: Broschüre: “Berufsausbildung in Teilzeit”[6/25] Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ): Broschüre: “Berufsausbildung in Teilzeit” |
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Broschüre "Queer im Sport? Ja klar!"[1.6.25] Broschüre "Queer im Sport? Ja klar!" - Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Vielfalt im Sport |
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Rechtshandbuch für Frauen-& Gleichstellungsbeauftragte[4/25] Rechtshandbuch für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte: Inwieweit hat sich die Erwerbstätigkeit in den letzten drei Jahrzehnten verändert? Dieser Frage geht die Finanzökonomin Juliane Roloff in der aktuellen Ausgabe des Rechtshandbuches für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte nach. Sie vergleicht die Jahre 1991 und 2024 und hat wenig überraschende Erkenntnisse zusammengetragen. Insgesamt ist die Anzahl der Erwerbspersonen in diesem Zeitraum angestiegen. Der Zuwachs ist im Wesentlichen auf die Steigerung des weiblichen Erwerbspersonenpotentials zurück zu führen. Auch die Erwerbstätigenquote von Frauen ist stark angestiegen und somit hat sich der geschlechtsbezogene Abstand signifikant verringert. Insbesondere der Anteil westdeutscher Frauen am Arbeitsmarkt ist stark gestiegen. Während der Anteil der Männer bei den Beamten sinkt, ist der Anteil weiblicher Beamtinnen deutlich erhöht. Wenig Veränderungen gibt es nach wie vor bei der Berufswahl. Hier lassen sich immer noch die gleichen Muster erkennen. Frauen sind häufiger im Dienstleistungsbereich anzutreffen, während Männer mehrheitlich im verarbeitenden Gewerbe tätig sind. Aus Sicht der Autorin hat sich berufliche Geschlechtersegregation in dem untersuchten Zeitraum weiter manifestiert. „Die geschlechterspezifische Arbeitsmarkt- und Berufssegregation besteht weiter fort und wird sich auch künftig mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht sehr abschwächen,“ resümiert Roloff. Das Thema Arbeitsmarkt bleibt also für Gleichstellungsbeauftragte weiterhin ein wichtiges Handlungsfeld. Rechtshandbuch für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Dr. Sabine Berghahn und Ulrike Schultz (Hrsg.), Verlag Dashöfer, Hamburg, Stand 4/2025 |
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Frauenrechte stärken& Demokratie bewahren im Kampf gegen Extremismus& Populismus[15.5.25] Fachtagungsbroschüre: Richtung Zukunft: Frauenrechte stärken und Demokratie bewahren im Kampf gegen Extremismus und Populismus |
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Bilderbuch: Nein ist Nein! Das gilt für Groß und Klein[2025] Nein ist Nein! Das gilt für Groß und Klein: In dem Bilderbuch vom Ravensburger Verlag wird Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren auf spielerische Art vermittelt, wie wichtig es ist, auf das eigene Bauchgefühl zu hören und selbstbewusst „Nein“ zu sagen. In kindgerechten Alltagssituationen werden Schutzbotschaften rund um die Themen Grenzen setzen, Körperbewusstsein, Stopp sagen und Selbstvertrauen gezeigt. Im Buch ist ein Kinderschutz-Rap von Sonja Blattmann aus dem MuT-Zentrum enthalten, der über einen QR-Code abspielbar ist und gemeinsam mit einfachen Bewegungen zum Mitmachen einlädt – so lernen Kinder aktiv, ihre Bedürfnisse auszudrücken und sich zu behaupten. [Mehr dazu] |
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respekt*land - 3 Jahre Antidiskriminierungsberatung in Bayern[2025] Bayerischer Jugendring (BJR): “respekt*land und jetzt? Drei Jahre Antidiskriminierungsberatung in Bayern. Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven” |
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Studie: Rassismus und Wohnverhältnisse[2025] Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) (2025): Gewohnt ungleich. Rassismus und Wohnverhältnisse: NaDiRa-Monitoringbericht mit Schwerpunkt Wohnen. |
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Jugendliche, Soziale Medien u. undemokratische Tendenzen[2025] Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) München: Fachzeitschrift TELEVIZION 38/2025/2: |
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Buch: Deutschland u. der § 218 - Von Macht u. Entmündigung[2025] Deutschland und der § 218 - Von Macht und Entmündigung. |
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Handreichung: Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung& Rechtsextremismus[2025] Handreichung: Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus |
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Kommunale Gleichstellungsbeauftragte als Element der Gleichstellungspolitik[2025] Young Academics – Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte als Element der Gleichstellungspolitik, Friederike Kämpfe, Tectum, Nomos VerlagsgesellschaftmbH & Co. KG, 1. Auflage 2025: |
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FES-Studie: Eltern in der Rushhour des Lebens entlasten[2025] Studie der Friedrich-Ebert Stiftung „Eltern in der Rushhour des Lebens entlasten“: Eltern wünschen sich vor allem eins, Zeit für die Kinder, gerne auch gemeinsame Zeit. Die Realität sieht in den meisten heterosexuellen Paaren in Deutschland aber anders aus. Während Frauen nach der Geburt eines Kindes ihre Arbeitszeit reduzieren, arbeiten Väter auf hohem Niveau weiter oder erhöhen sogar noch die Arbeitszeit. Es klafft eine Lücke zwischen der als Ideal angesehenen und der tatsächlichen Erwerbsarbeitszeit. Diese Erkenntnisse gibt es schon lange, bislang aber wenige Lösungen. Martin Bujard und Leonie Kleinschrot vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung legen nun das Konzept der „Dynamischen Familienarbeitszeit“ vor, welches direkt an die Zeit nach dem Elterngeld anschließt. Das Konzept sieht vor, dass in zwei Phasen Väter ihre Arbeitszeit reduzieren und Mütter ihre Arbeitszeit erhöhen. Um die entstandenen finanziellen Differenzen auszugleichen, gibt es einen Pauschalbetrag pro Person, aber auch für Alleinerziehende. Eine weitere spannende Erkenntnis des Konzeptes ist, dass sich die Anzahl der Vollzeitäquivalenten, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen würden, um einen nicht unerheblichen Anteil steigen würde. „Es lassen sich weitere positive Wirkungen erwarten, etwa im Hinblick auf die Förderung der Geschlechtergleichstellung (vgl. Lott et al. 2025), die Verbesserung der Alterssicherung von Müttern, die Stärkung der Vater-Kind-Bindung, die Erwerbsbeteiligung von Müttern älterer Kinder. Darüber hinaus kann das Modell dazu beitragen, lebensphasenbezogene Arbeitszeitflexibilisierung in der betrieblichen Praxis zu verankern“, so die Forschenden in ihrem Fazit. Die Studie, die von der Friedrich-Ebert Stiftung herausgegeben wurde, kann unter diesem Link Publikationen der Stiftung / Eltern in der Rushhour des Lebens entlasten heruntergeladen werden. |
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Leitfaden "Stark gegen Rechts: Jugendverbände gegen rechte Einflussnahme"[2025] Das Informations- und Dokumentations-zentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) hat eine neue Ausgabe der Leitfadenreihe „Rassismuskritische Öffnung“ veröffentlicht. |
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BIÖG-Studien: Sexualaufklärung, Verhühtung& Familienplanung[2025] Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG): Sexualaufklärung, Verhühtung und Familienplanung |
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Wie junge Menschen über Wehrdienst, Dienstbereitschaft& Gesellschaftsdienste denken[2025] Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung, DeZIM Data.insights 19: Arbeits-/Diskussionspapier - Rückkehr zur Wehrpflicht? - Wie junge Menschen über Wehrdienst, Dienstbereitschaft und alternative Gesellschaftsdienste denken, Autor*innen: Dollmann, Jörg; Jacobsen, Jannes; Köhler, Jonas; Boerschmann, Vivian; Lietz, Almuth; Zimmermann, Stefan. |
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Positionspapier: Berufsorientierung aus Sicht v. M*& jungen F* mit Behinderung[2023] Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW/ LAG Autonome Mädchenhäuser/Feministische Mädchenarbeit NRW e.V.: Positionspapier: Berufsorientierung aus Sicht von Mädchen* und jungen Frauen* mit Behinderung. Politische Maßnahmen: |
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Broschüre: Perspektiven von queeren Mädchen u. Frauen nach Flucht[2022] LAGM*A NRW e.V. & Queeres Netzwerk NRW e.V. Hrsg.: „Jetzt sprechen Wir. Eine Broschüre mit Perspektiven von queeren Mädchen und Frauen nach Flucht.“ Autorinnen: Gülay Türk, Hacer Yılmaz, Shivā Āmiri, Nazek, Ravin, Lilith, Imany Maari, Jasaman Behrouz. Redaktion: Projekt Q_munity (Queeres Netzwerk NRW e.V.) & Projekt IM*A (LAGM*A NRW e.V.) [deutsch – englisch] |
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Rassismuskritische Mädchen*arbeit. Reflexionshandbuch und Arbeitstool.[2021] LAGM*A NRW Hrsg.: „Rassismuskritische Mädchen*arbeit. Reflexionshandbuch und Arbeitstool.“ Autor*innen: Linda Wünsch, Gülay Türk, Jasaman Behrouz, Sanata Nacro, Marthe Heidbreder. Redaktion: IM*A (LAGM*A NRW) und projekt.kollektiv (IDA NRW) |
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Broschüre: Essstörungen - eine Orientierungshilfe[2021] Herausgegeben Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), Köln: Diese Broschüre richtet sich an Eltern, Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie pädagogische und psychosoziale Fachkräfte, die sich um jemanden sorgen, der möglicherweise an einer Essstörung leidet. Sie gibt Ihnen einen Überblick über häufige Essstörungen und ihre typischen Anzeichen. Die Informationen sollen Sie unterstützen, die Situation richtig einzuschätzen und mit ihr umzugehen. Sie finden hier Tipps und Empfehlungen, wie Sie helfen können. |
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7. Weitere Meldungen/ Presse / Medien |
Fachnewsletter „Antifeminismus begegnen” Feb. 2026[5.2.] Fachnewsletter „Antifeminismus begegnen” Februar 2026 des Gunda-Werner-Instituts für Feminismus und Geschlechterdemokratie (Heinrich-Böll-Stiftung) [Auszüge] Onlineartikel: FrauenLaufen gegen Feminismus: Eine neue Initiative im Rhein-Main-Gebiet läuft angeblich für den Schutz von Frauen und Kindern vor sexualisierter Gewalt. Wer steckt dahinter und welchen (antifeministischen) Zweck hat das Ganze? Vom 25.01.26 von Rhein-Main Rechtsaußen via frankfurter-info.org Podcastserie: Antifeminismus in der (Post-) Migrationsgesellschaft: In Folge 1 führt Rebekka Blum in Antifeminismus und Besonderheiten in der (Post-)Migrationsgesellschaft ein. Folge 2 schaut mit Rojda Arslan auf türkischen Rechtsextremismus und Antifeminismus. Die letzte Folge wurde zur Abschlussveranstaltung aufgenommen, Prof.in habil. Dr. Nausikaa Schirilla spricht über Antifeminismus und Kolonialismus, eine junge Autorin der InZeitung, Theresa Redeke, begleitet den Vortag poetisch. Die drei Radio-/Podcast-Beiträge sind Teil eines Medienprojekts der Freiburger InZeitung mit dem gleichnamigen Titel. Vom 29.12.25 via rdl.de Neuer Fonds: Fonds für geschlechtliche Selbstbestimmung (FGS): Der solidarische Fonds unterstützt trans*, inter* und nicht-binäre Personen (TIN-Personen) sowie Angehörige finanziell bei juristischen Auseinandersetzungen, speziell Prozesskosten. Priorisiert werden Anliegen, die nicht nur individuell sind, sondern strukturelle Verbesserungen voranbringen. Onlineartikel: Rechte Väter: Bonner Netzwerk verbindet Antifeministen: Katharina Machmer analysiert Teile der Väterrechtsbewegung, die unter dem plausiblen Anliegen geteilter Elternschaft häusliche Gewalt relativiert oder leugnet. Wer organisiert sich wie mit welchen Inhalten? Ein geschulter Blick nach Bonn, Lissabon oder Lemgo zeigt Verbindungen und die bisher wenig sichtbare Einflussnahme von Väterrechtlern. Vom 23.12.25 von via stadtrevue.de Onlineartikel: Ex-Grüne El-Nagashi will mit Thinktank gegen EU-„Gender-Lobby” kämpfen: Das neu gegründete Athena Forum um Faika El-Nagashi positioniert sich gegen geschlechtliche Selbstbestimmung, stellt Transidentitäten infrage und fordert eine Abkopplung von Transrechten von LGBTIQ*-Rechten. Wissenschaftlich sind zentrale Thesen nicht belegt. Die Debatte zeigt, wie Antifeminismus, Anti-Trans-Narrative und demokratiegefährdende Diskurse zunehmend anschlussfähig werden. Vom 29.12.25 von Muzayen Al-Youssef & Fabian Schmid via derstandard.de Kurzbericht: Sexismus und Drohungen in der Politik: Welche Anfeindungen Kommunalpolitikerinnen erleben: Nur rund 30 Prozent der kommunalen Mandate in Deutschland halten Frauen inne. Sexistische Abwertung, Hass im Netz, Gewaltandrohungen und strukturelle Hürden prägen für viele ihren politischen Alltag. Anhand von Betroffenenerfahrungen zeigt der Beitrag, wie antifeministische Stimmungen demokratische Teilhabe untergraben – und warum fehlender Schutz und mangelnde Vereinbarkeit Frauen aus der Kommunalpolitik drängen. Von Nicole Fröhlich vom 21.12.25 via zdfheute.de |
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Bafög-Reform stockt: Streit im Bundeskabinett um Bafög-Finanzierung[5.2.] Bafög-Reform: Streit im Bundeskabinett um Bafög-Finanzierung |
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Wohlfahrtsverbänden droht Verdrängung aus Asylverfahrensberatung[4.2.] Flüchtlingsrat appelliert an Bundestagsabgeordnete: Asylverfahrensberatung muss bleiben! |
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Human Rights Watch: Deutschland muss mehr für Menschenrechte tun[4.2.] [Migazin] Human Rights Watch: Menschenrechte am Abgrund, Deutschland soll mehr tun Die LGBT-Direktorin von Human Rights Watch, Alex Müller, wies zudem auf eine „weltweite Zunahme von politischer Homophobie“ hin. Bei den Rechten queerer Menschen habe es Rückschritte in vielen Ländern gegeben. Deren Situation werde oft als Frühwarnzeichen der Menschenrechtslage gesehen, als „Kanarienvogel in der Kohlemine“. Müller kritisierte auch die Anweisung von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), die Regenbogenflagge zum Christopher Street Day nicht mehr auf dem Reichstagsgebäude zu hissen. Mit dem Argument der politischen Neutralität würde sie das Narrativ der Rechten bedienen, Menschenrechte zu politisieren. |
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bpb zu Migration& Medien, Social Media-Kompetenz an Schule, wachender Ungleichheit, mentaler Gesundheit, ...[4.2.] Bundeszentrale für politische Bildung - Newsletter 4.2.2026 [Auszüge] |
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MiGAZIN zu migrationspolit. Entwicklungen (Bund& Bundesländer)[5.2.] Migazin Newsletter (Auszüge): - Niedersachsen: Unis sollen Studenten bei Antisemitismus rauswerfen können: SPD und Grüne planen eine Gesetzesänderung, damit Hochschulen bei antisemitischen Vorfällen schneller durchgreifen können. Künftig sollen Immatrikulationen verweigert und Studierende leichter exmatrikuliert werden.Weiterlesen… - Bezahlkarte in MV: Gutschein rein, Bargeld raus – Minister gelassen: Die Bezahlkarte für Geflüchtete soll Leistungen einfacher machen und Geldtransfers ins Ausland erschweren – angeblich. In Mecklenburg-Vorpommern tauschen Initiativen nun Gutscheine gegen Bargeld. Was in anderen Bundesländern für Ärger sorgt, lässt Innenminister Pegel kalt. Weiterlesen… [3.2.] MIGAZIN Newsletter (Auszug): [21.1.] MiGAZIN Newsletter (Auszüge): - Menschenrechtslage: Bundesländer verhängen Abschiebestopp in den Iran: Vermehrt wird wegen der Gewalt im Iran ein Stopp von Abschiebungen in das Land gefordert. Viele Bundesländer schieben bereits nicht ab. In den vergangenen Jahren gab es kaum Rückführungen in das Land, 2025 aber mehr als in den Jahren davor. Weiterlesen... - „Schäbig und unerträglich“: Hälfte der Afghanen mit Zusage darf nicht nach Deutschland: Sie hatten eine Zukunft in Deutschland schon fest im Blick. Doch mit dem Regierungswechsel in Berlin ist die Einreise auch für Afghan*innen mit Aufnahmezusage deutlich schwerer geworden – für jeden Zweiten schwindet die Hoffnung immer mehr. Linke und Grüne kritisieren die Politik der Bundesregierung. Weiterlesen... - Brandenburg: Neue Wohnsitzauflage für Migranten sorgt für Kritik: In Brandenburg soll eine neue Wohnsitzauflage für Geflüchtete mit Aufenthaltserlaubnis kommen. Auslöser ist ein Elternbrief über Gewaltvorfälle an einer Cottbusser Schule. Der Flüchtlingsrat hält den Kurs des Innenministers für falsch. Weiterlesen... [Vgl. 19.01.26, nd: Wohnsitzauflage für Geflüchtete ist Wasser auf die Mühlen der AfD , 19.01.26, Tagesspiegel: Wohnsitzauflage für Migranten in Brandenburg: Flüchtlingsrat kritisiert „drastischen Einschnitt in Lebensgestaltung“, 20.01.26, taz: Wohnsitzauflage sorgt für Kritik] - Lehrer fordern Unterstützung: Knapp 30 Prozent der Schüler haben Einwanderungsgeschichte: Fast ein Drittel der deutschen Schüler*innen hat ausländische Wurzeln. Der Deutsche Lehrerverband und die Gewerkschaft GEW fordern höhere Investitionen in Schulen und frühkindliche Bildung. Weiterlesen... - Sachsen-Anhalt: Ausbildungskampagne für Migranten hinter Zielen: Sachsen-Anhalts Unternehmen suchen händeringend Auszubildende. Mit einer Kampagne wollte die Landesregierung junge Menschen mit Migrationserfahrung gezielt ansprechen – doch der Effekt bleibt hinter den Erwartungen. Das Arbeitsministerium gibt sich dennoch optimistisch. Die Linke fordert mehr Willkommenskultur. Weiterlesen...
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Blick hinter die Kosten für die Jugendhilfe[3.2.] Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit: Blick hinter die Kosten für die Jugendhilfe: |
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BAG KJS-Kommentar zur Sozialstaatsreform[3.2.] Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit, Michael Scholl, Referent Grundlagenarbeit und fachpolitische Interessenvertretung: |
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Integrationskurse auf der Kippe[3.2.] Seit Ende November 2025 werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge offenbar keine neuen Teilnahmeberechtigungen für Integrationskurse mehr bearbeitet. Dies geschieht ohne vorherige Information der Bildungsträger und ohne transparente Begründung. In der Folge können zahlreiche geplante Kurse nicht starten oder müssen abgesagt werden, da die notwendige Zahl teilnahmeberechtigter Personen fehlt. Für lernwillige Zugewanderte bedeutet dies lange Wartezeiten beim Spracherwerb, für verpflichtete Teilnehmende entsteht ein erheblicher Druck durch Vorgaben der Jobcenter, denen faktisch keine Kursangebote gegenüberstehen. |
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Ruf nach Anerkennung - Radikalisierung bei jungen Männern mit wie ohne Migrationshintergrund[3.2.] Migazin: Ruf nach Anerkennung - Was Talahons* und rechte Jugendliche verbindet (von Edgar Pocius) Der Soziologe Axel Honneth beschreibt in seinem Buch „Kampf um Anerkennung“, dass Anerkennung eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung einer gesunden und stabilen Identität ist. Menschen benötigen das Gefühl, wahrgenommen, respektiert und ernst genommen zu werden, um ein positives Selbstverständnis entwickeln zu können. Zwischen diesen Gruppen entsteht eine Art Hass-Liebe-Beziehung, da sie einander benötigen, um sich über Abgrenzung zu definieren. Die gesellschaftliche Mehrheit schwankt dabei immer wieder, welche Gruppe als problematischer wahrgenommen wird und welcher mehr negative Aufmerksamkeit zuteilwird. Oft bleibt unbeachtet, dass diese Dynamik die Gesellschaft zunehmend in viele kleine Gruppen aufspaltet, die trotz aller Gegensätze eines gemeinsam haben: den Wunsch, gesehen und anerkannt zu werden. Eines der Kernprobleme in den Debatten um Wertschätzung ist dabei ein veraltetes Verhältnis zur Arbeit. Häufig wird darüber gesprochen, welche Gruppen wie viel geleistet haben und wer angeblich zum Wiederaufbau Deutschlands beigetragen hat. Arbeit und gesellschaftlicher Beitrag haben viele Formen. Für die Gemeinschaft tätig zu sein bedeutet nicht nur Erwerbsarbeit, sondern auch Fürsorge, Engagement, kreative Arbeit oder soziale Verantwortung, vorausgesetzt, die entsprechenden Möglichkeiten zur Entfaltung sind überhaupt vorhanden. - In Zeiten von künstlicher Intelligenz und sich wandelnden Industrien wird sich auch das Verständnis von Arbeit verändern müssen. Die entscheidende Frage ist, ob wir künftig immer mehr Menschen haben werden, die sich vom Leistungs- und Arbeitsethos ausgeschlossen fühlen, oder ob es gelingt, jede Form des gesellschaftlichen Einbringens als wertvoll anzuerkennen. |
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Bundesrat: kritische Stellungnahme zum Leistungsrechtsanpassungsgesetz[2.2.] Parität Gesamtverband: Bundesrat mit kritischer Stellungnahme zum Leistungsrechtsanpassungsgesetz |
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Deutlich mehr Geflüchtete verlassen Deutschland mit Staatshilfe[2.2.] Migazin: Die Zahl der Geflüchteten, die Deutschland mit staatlicher Unterstützung wieder verlassen, ist deutlich gestiegen. 2025 nutzten 16.576 Menschen das entsprechende Förderprogramm, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) mitteilte. Im Vorjahr waren es demnach 10.358 Menschen. Über die Zahlen hatten zuerst die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichtet. Laut dem Bundesamt entfiel ein Großteil der Fälle 2025 auf die Zielländer Türkei (4.432 Menschen) und Syrien (3.678). Dahinter folgten Russland, Georgien, der Irak, Kolumbien und Nordmazedonien. Ebenfalls in den Top Ten der Herkunftsländer waren Armenien, Aserbaidschan und Venezuela. [zum gesdamten Aritkel] |
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Anrede Unbekannter, Pronomen in Klammern, genderspezif. Aspekte v. Armut[1.2.] Evangelische Frauen in Deutschland (EFiD) e.V.: „Wo Menschen sich geschlechtlich verorten, kann niemand außer ihnen selbst wissen“ - Interview: Anne Lemhöfer: Frieda Wittenborn, Sie komplettieren seit Kurzem das Team der Geschäftsstelle von EFiD als Projektleitung im Bereich Diversität. Worum geht es dabei? Erzählen Sie doch bitte mehr darüber. Wie geht man denn am besten im Alltag korrekt damit um, wenn man einer Person begegnet und noch nicht weiß, welche Anrede oder welches Pronomen passt? - Schöne Frage. Solange ich keine Aussage von meinem Gegenüber zu den eigenen Pronomen gehört oder gelesen habe, habe ich keine Klarheit. Dann nutze ich neutrale Anreden. Wenn ausdrücklich gesagt worden ist, dass eine Person gerne binär angesprochen wird, nehme ich die entsprechende binäre Anrede. Kurz gesagt: Auf der sicheren Seite bin ich, wenn ich eine Anrede ohne Pronomen wähle. Machen Sie es gerne konkret: Wie mache ich das in einer E-Mail? - Ich gebe mal einige Beispiele mit meinem eigenen Namen: Hallo Frieda Wittenborn geht natürlich gut, je nach Tageszeit Guten Tag oder Guten Abend Frieda Wittenborn, etwas informeller vielleicht auch Hey Frieda, Ich grüße dich, Frieda, Frieda Wittenborn, ich grüße Sie. Es gibt also viele Anreden, die passend sind, wenn eine Person keine Pronomen nutzt. Und so bleibt meine Ansprache offen für nicht-binäre Personen, ohne Zuschreibungen zu machen? - Ein Schritt fehlt noch. Die Anrede ohne Pronomen bedeutet meist, dass auch weitere Worte nicht passen. Gehen wir mal für einen Moment davon aus, Sie selbst nutzen keine Pronomen. Das bedeutet dann vermutlich, dass die Anrede „Liebe“ Anne Lemhöfer unstimmig ist. Das betrifft all die Worte, die in der deutschen Sprache für die Unterscheidung zwischen weiblichem oder männlichem Geschlecht stehen. Worte wie: Kollegin, Referentin, Chefin. Statt Referentin lässt sich manchmal von Projektleitung schreiben, statt Kollegin passt häufig mitarbeitende Person, statt Chefin kann von Führungskraft gesprochen werden. Wie kann ich andere wissen lassen, welche Pronomen für mich passen? - Sie sagen beim Kennenlernen Ihre eigenen Pronomen. Wenn das nicht von klein auf beigebracht wurde, ist das am Anfang ungewohnt. Neue Gewohnheiten verankern klappt aber auch hier. Sie könnten das auch gemeinsam mit einer oder zwei anderen Personen in Ihrem Team starten. Für E-Mails hat sich etabliert, die Pronomen in die Signatur zu schreiben, direkt hinter dem Namen in Klammern gesetzt. Das kann so aussehen: Maja Schmidt (ohne). Vermutlich kennen Sie die Varianten: (sie/ihr), (er/ihm) oder (er, they), (they/them). Ja, klar. Vielen Dank für diesen sehr wichtigen Exkurs! Aber nun zu einem anderen Thema, mit dem Sie sich beschäftigen: Sie haben an der Schnittstelle Geschlecht und Armut gearbeitet. Wie ist denn da die Situation im Moment? - Die grundlegenden Problemstellen für Frauen sind lange bekannt. Die Inflation und andere Ereignisse belasten zusätzlich. In den Nachrichten und Studien begegnen uns die Zusammenhänge in Form der Worte „Gender Pay Gap“, „Gender Pension Gap“ oder Ehegattensplitting. Dahinter steckt noch immer: Geschlechterbilder und Rollenvorstellungen sind verengt und die staatlichen Entscheidungen korrigieren das nicht ausreichend. Damit trägt der Sozialstaat die Benachteiligung weiter. Das beginnt nicht erst bei der schlechteren Bezahlung jener Berufe, die vorwiegend von Frauen gewählt werden. Es betrifft die Frage „wer nimmt wie viele Monate der Elternzeit?“ und setzt sich fort in „wer geht in welchem Ausmaß in Teilzeit?“. In der Konsequenz machen Frauen im Durchschnitt erheblich mehr unbezahlte Care-Arbeit und erwirtschaften im Umkehrschluss weniger Rente durch Lohnarbeit. Die Folge: Frauen haben ein höheres Armutsrisiko. Hatten Sie direkt mit armutserfahrenen Menschen zu tun? - Eine alleinerziehende Mutter mit Armutserfahrung, die ich interviewen durfte, brachte die Absurdität ihrer Erfahrung von vermeintlicher Arbeitslosigkeit so auf den Punkt: „Heute, in meinen Fünfzigern, bin ich im ersten Arbeitsmarkt angekommen. Es heißt, die Mütter seien faul. … Mir ist wichtig: Ich war erwerbslos, nie arbeitslos. In den Maßnahmen des Jobcenters gab es einen Stundenlohn von 1,50 Euro. Dazu kam immer das Hoffen auf Verlängerung. Man will ja, auch wenn die Kinder größer sind, was zu tun haben. Die ganzen arbeitslosen Leute, die ich kenne, die habe ich alle bei der Arbeit kennengelernt.“ Welche besonderen Risikofaktoren gibt es? - Risikofaktoren sind etwa das Alter und das Familienmodell, etwa die Zahl der Kinder, aber natürlich auch extreme Erfahrungen wie Gewalt, Wohnungslosigkeit oder Haft. Was erst nach und nach in den Blick gerät, ist die intersektionale Perspektive, also die Wirkung von Mehrfachdiskriminierung. Rassismus und Flucht sowie Behinderung stellen in Überkreuzung mit Geschlecht spezifische Hürden beim Zugang zu Existenzsicherung und Macht dar. Weiße Frauen haben im Schnitt ein geringeres Armutsrisiko als Schwarze Frauen oder Frauen of Colour. Werkstätten dürfen einen derart geringen Lohn an Menschen mit Behinderung zahlen – das lässt sich durch nichts rechtfertigen. Das berufliche Umfeld von trans Frauen reagiert nach einem Outing im Schnitt negativ und die Frauen werden mit einem Karriereknick oder -abbruch konfrontiert. Lesbische Mütter haben es statistisch mit einem doppelten Gender Pay Gap zu tun. Was kann man dagegen tun? - Es braucht weiterhin Aufklärungsarbeit, geschlechtsspezifische Finanzbildung und Arbeitszeitmodelle, die Familien mehr Zeitsouveränität geben. Wichtig sind natürlich auch der Ausbau qualitativer Kinderbetreuung und Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen, eine wirklich auskömmliche Mindestrente und Steuermodelle, die nicht dazu anregen, dass in einer Partnerschaft eine Person weniger verdient als eine andere. Wo kann dabei ein Verband wie EFiD ansetzen, um die Lage zu verändern? - EFiD kann weiter eintreten für die bekannten Lösungsstrategien. Ein Dachverband kann sich gut vernetzen mit den Menschen, die es betrifft, und deren Stimmen stärken. Zur Person: Frieda Wittenborn ist Anfang 40 und leitet seit Oktober 2024 bei EFiD das Projekt „Förderung intersektional angelegter Geschlechtergerechtigkeit und Diversität in Kirche und Gesellschaft“. Ursprünglich hat Frieda Wittenborn Philosophie studiert und zuletzt ein evangelisches Demokratienetzwerk koordiniert sowie an der Schnittstelle Armut und Geschlecht gearbeitet. In die Arbeit bei EFiD bringt Frieda Wittenborn Know-how aus der systemischen Beratung ein sowie Ausbildungen in gewaltfreier Kommunikation und in Betzavta (hebräisch für „Miteinander“), das ist eine Methode, die Demokratie fühlbar macht. |
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Warum junge Menschen zunehmend arbeitslos sind[31.1.] Interview: Mehr Abschlüsse, kein Job - Warum junge Menschen zunehmend arbeitslos sind: Junge Menschen sind arbeitsunwillig geworden – dieses Vorurteil hält sich hartnäckig. Doch die steigende Jugendarbeitslosigkeit hat andere Gründe. |
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Abschaffung der Berichtspflicht zur Lage in s.g. sicheren Herkunftsstaaten[30.1.] LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt e.V.: In erster Lesung wurde gestern Abend im Bundestag über den Entwurf der Bundesregierung “Geplanter Bürokratierückbau im Bereich des Bundesinnenministeriums” beraten. Im Entwurf soll auch die regelmäßige Berichtspflicht zur Lage in sogenannten sicheren Herkunftsstaaten abgeschafft werden. Dazu erklärt Alva Träbert für den Bundesvorstand des LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt zur Bedeutung für Bedeutung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche sowie weitere queere Menschen (LSBTIQ*): |
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BGH-Urteil stärkt Diskriminierungsschutz auf Wohnungsmarkt[29.1.] Migazin: BGH-Grundsatzurteil: Makler dürfen Bewerber nicht wegen Namen aussortieren |
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Rh-Pf.: Landesgesetz für Chancengleichheit, Demokratie& Vielfalt[29.1.] Migazin: Chancengleichheitsgesetz - Gesetzeslücke geschlossen: Diskriminierung durch Behörden Beispiel einer Schul-Klassenfahrt: Beschlossen wurde das Gesetz im Plenum mit den Stimmen der Ampel-Fraktionen von SPD, Grünen und FDP. Die Fraktionen von CDU und AfD lehnten es ab. „Dieses Gesetz schließt eine Schutzlücke“, betonte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Pia Schellhammer. Das sei wichtig in einer Zeit, in der die Abwertung bestimmter Gruppen immer salonfähiger werde. Lob aus Berlin: Die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ferda Ataman, sagte, bislang habe nur Berlin ein vergleichbares Gesetz gehabt. „Rheinland-Pfalz wird damit zum Wegbereiter.“ Deutschland habe sich verpflichtet, europäische Vorgaben zum Diskriminierungsschutz vollständig umzusetzen und das gehe nur mit Landesdiskriminierungsgesetzen. Harsche Kritik aus der Opposition: Im Landtag in Mainz sprach der AfD-Abgeordnete Joachim Paul von einem „Misstrauens- und Verdächtigungsgesetz“. Berlin nannte er einen „failed state“, also einen gescheiterten Staat, der nicht als Vorbild dienen sollte. Hinter dem Gesetz sieht Paul „politischen Kontrollzwang“. |
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Nettozuwanderung geschrumpft[29.1.] Migazin: Einwanderung eingebrochen: Deutschland schrumpft. |
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Frauen& Migranten oft überqualifiziert im Job[29.1.] Migazin: Amtliche Zahlen - Frauen und Migranten oft überqualifiziert im Job. Menschen mit Einwanderungsgeschichte häufiger überqualifiziert: Noch häufiger sind der Statistik zufolge Menschen mit Migrationshintergrund formal überqualifiziert für die ausgeübte Tätigkeit (18 Prozent). „Bei Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte hatten nur 14 Prozent einen höheren Abschluss als erforderlich“ so das Statistikamt. Migranten arbeiten überdurchschnittlich oft Fachfremd: Dass die Fachrichtung ihrer Berufsqualifikation nur teilweise, eher nicht oder überhaupt nicht zur aktuellen Tätigkeit passt, gaben insgesamt 22 Prozent der Erwerbstätigen an. Dieser Anteil fiel für Frauen und Männer gleich hoch aus. Wirtschaft auf Einwanderung angewiesen: Experten weisen immer wieder darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft auch auf Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland angewiesen ist, um dem Fachkräftemangel hierzulande zu begegnen. Zugleich wird angemahnt, Einwanderern eine faire Chance auf dem Arbeitsmarkt zu bieten. Statistische Ungleichheiten wie Überqualifizierung im Job seien oft die Folge von diskriminierenden Strukturen. |
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[29.1.] Deutschlandfunk: Sozialarbeiterin Sabine Constabel arbeitet für den Verein „Sisters“. Dieser hilft beim Ausstieg aus Prostitutions-Szene. Seit sie die Lebenswirklichkeit von Prostituierten in Deutschland kennt, setzt sie sich für ein konsequentes Sexkaufverbot und für die Bestrafung von Freiern ein. Dafür wird sie angefeindet – und ausgezeichnet. |
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Bildungsbereich streikt für bessere Arbeitsbedingungen& Einkommen[29.1.] Tarifkonflikt: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) rief zu einem bundesweiten „Streiktag Bildung“ auf - Bundesweit haben Beschäftigte aus dem Bildungsbereich für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen demonstriert. |
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Erlass gegen Gewalttaten an Italiens Schulen[29.1.] Deutschlandfunk: Erlass gegen Gewalttaten - An Italiens Schulen sollen künftig Metalldetektoren eingesetzt werden können, um Gewalttaten mit Messern und Schusswaffen zu verhindern. |
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Online-Artikel des Magazins Geschlechtersensible Pädagogik[29.1.] Geschlechtersensible Pädagogik - ein Projekt von meinTestgelände - Newsletter (Auszüge): Claudia Wallner| Popkultur: “Brave Mädchen” entschuldigen sich (nicht) : Wie ein Podcast Täter-Opfer-Umkehr betreibt Lesen Buch des Monats: "Hoffen ist ein Verb. Hoffen ist nie Stillstand”: Die queere Schweizer Nationalrätin Anna Rosenwasser über Sichtbarkeit, Gefühle und Politik Lesen Beitrag des Monats: Mein Testgelände – Junge Menschen sprechen, wir hören zu: "Ich trug eine knallpinke Hose, ein bauchfreies Top, Wimperntusche. Für mich war das kein großes Statement, sondern einfach ich. Doch das sahen viele anders." Mit 15 leitet Luisa ihre ersten Sitzungen und merkt schnell: Bevor Frauen gehört werden, werden sie gesehen. Lesen Influencer*in des Monats: @vikykid: Pickel, Haare, Kratzer, Bauchfett: Fern von KI beweist @vikykid wie echte Körper aussehen. Zu Instagram |
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Studie: Kitas reagieren nicht auf Bedarfe in der Sprachförderung[28.1.] Studie - Kitas reagieren nicht auf Bedarfe in der Sprachförderung |
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Spanien: Legalisierung von Migrant*innen - konträr zu EU-Verschärfungen[27.1] Die Regierung in Spanien will den Aufenthaltsstatus von etwa einer halben Million Migranten ohne Papiere legalisieren. Die spanische Migrationsministerin Saiz sagte dem Sender RTVE, die Menschen könnten dann legal in jedem Sektor und in jedem Teil des Landes arbeiten, was der Wirtschaft zugute kommen werde. |
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Nach Australien - Frankreich: Social-Media-Verbot bis 15 Jahren[27.1.] Frankreich ist einem Verbot von Online-Netzwerken für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren einen Schritt nähergekommen. |
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[Audio] Gender Data Gap: Medizin. Forschung vernachlässigt Frauen, nicht-binäre & Trans-Personen systematisch[27.1.] Deutschlandfunk: Gender Data Gap - Medizinische Forschung vernachlässigt die Frauen systematisch [30:39 Minuten] |
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Studie: Fälle sexualisierter Gewalt unter christlichen Pfadfindern[27.1.] Aktuelle Studie: Der evangelisch geprägte „Verband Christlicher Pfadfinder*innen“ stellte eine Studie vor, die 344 Missbrauchsbetroffene zwischen 1973 und 2024 auflistet. Sie geht von 161 mutmaßlichen Tätern und Täterinnen aus. Die Mehrheit der Betroffenen war laut der Untersuchung zum Zeitpunkt der Taten zwischen 13 und 17 Jahre alt. Etwa die Hälfte der Fälle geschah demnach bei Pfadfinderfahrten oder in Zeltlagern. |
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Bundesagentur: Arbeitsmarkt auf Zuwanderung& Integration angewiesen[27.1.] Bundesagentur: Ohne ausländische Beschäftigte geht es nicht mehr Entsprechend warb Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) bei der Konferenz in Berlin für die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte. Die Wirtschaft benötige „Menschen, die neue Ideen entwickeln, den Bagger fahren oder in der Produktion arbeiten“. In vielen Branchen und Regionen seien gute Leute bereits heute Mangelware. „Selbst wenn wir alle inländischen Fachkräftepotenziale heben, wird das nicht genügen.“ Laut Bundesagentur hatte im Jahr 2015 knapp jeder zehnte Beschäftigte eine andere als die deutsche Staatsangehörigkeit. Aktuell liege der Anteil bei 17 Prozent, also mittlerweile jeder sechste Beschäftigte. Dabei verschieben sich die Herkunftsregionen, wie die Behörde feststellt. Die Bundesagentur fordert deshalb „klare Akzente“ bei der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter und der Erwerbsmigration aus Drittstaaten. So spricht sich etwa Vanessa Ahuja vom BA-Vorstand für verbesserte Rahmenbedingungen aus, damit auch qualifizierte Fachkräfte im Land bleiben. „Wer nach Deutschland kommt, will hier arbeiten – aber auch sicher leben und dazugehören“, sagte Ahuja der Deutschen Presse-Agentur. Nach neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind in Deutschland allerdings viele Beschäftigte für ihren Job überqualifiziert – und Menschen mit Migrationshintergrund sind besonders häufig davon betroffen: Von den Beschäftigten, die aus Zuwandererfamilien stammen, gaben 18 Prozent an, einen höheren Bildungsabschluss zu haben als für ihre Tätigkeit erforderlich. [Migazin] |
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[Audio/ Text] Männlichkeit auf TikTok/ Influencer/ Gefahren der Manosphere/ Umgang in der Schule[26.1.] Deutschlandfunk: Männlichkeit auf TikTok - Lieber Muskeln statt komplexer Gefühle. [17.1] Gefahren der Manosphere - Influencer auf Tiktok bringen junge Männer dazu, sich selber ins Gesicht zu schlagen. [22.12.25] taz: Umgang mit Männlichkeitsbildern - Die Manosphere in der Schule. |
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Feministische Lese-& Hörtipps (Pinkstinks Germany e.V.)[24.1.] Pinkstinks Germany e.V.: Newsletter-Auszug - Lese-& Hörtipps: |
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Klischeefreie Berufs-& Studienwahl: Newsletter[22.1.] Servicestelle der Initiative Klischeefrei: Initiative zur Berufs- und Studienwahl: Auszüge Klischeefrei-Newsletter | Ausgabe 1 2026. - Frauen rekrutieren: Wie Sie weibliche Fachkräfte gewinnen - Tipps vom KOFA: Das „Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA)“, Partnerorganisation der Initiative Klischeefrei, gibt in diesem Beitrag praktische Tipps, wie Unternehmen Frauen rekrutieren und als Fachkräfte für Ihren Betrieb gewinnen können. Beitrag auf kofa.de lesen - Männeranteil bei neu eingestellten Pflegeauszubildenden nahezu unverändert: Etwas mehr als ein Viertel der 2024 neu eingestellten Auszubildenden in der Pflege waren Männer. Ihr Anteil blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Den höchsten Anteil männlicher Azubis erreichten mit 29 Prozent Pflegeheime. Dies geht aus dem BIBB-Pflegeausbildungs-Monitoring hervor. BIBB-Monitoring in der Infothek ansehen - "Individuelle Wege bieten Chancen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen“ - 6 Fragen an Business Coach Uchenna Jonas: Wie erreicht man Eltern mit Zuwanderungsgeschichte für eine klischeefreie Berufswahl? Uchenna Jonas macht im Interview mit der Initiative Klischeefrei Vertrauen, mehrsprachige Infos, Praxisnähe sowie starke Vorbilder und sichere digitale Räume als Erfolgsfaktoren aus. Interview mit Uchenna Jonas lesen |
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EU-Staaten (inkl. Deutschland) bereiten Abschiebezentren in Drittstaaten vor[22.1.] MIGAZIN: Return Hubs - EU-Staaten bereiten Abschiebezentren in Drittstaaten vor |
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Migrantisch, männlich, Gen Z – woher kommen unsere Männlichkeitsbilder?[21.1.] Geschlechtersensible Pädagogik - Das Magazin für Geschlechtergerechtigkeit: Migrantisch, männlich, Gen Z – woher kommen unsere Männlichkeitsbilder? |
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bpb zu Angst, Verlust, Missständen, Sicherheit, Rechtsextremismus, Asyl, ...[21.1.] Bundeszentrale für politische Bildung - Newsletter [Auszüge] Infopool Rechtsextremismus: „Rechtsextreme TikToker gehen sehr subtil vor“: Mit welchen Online-Ansprachen kann Menschen begegnet werden, die im Netz rechtsextrem oder antisemitisch auftreten? Über Erscheinungsformen und Gegenstrategien haben wir mit Praktiker*innen gesprochen. weiter Infografiken: Zahlen zu Asyl in Deutschland: Asylanträge, Herkunftsländer, Abschiebungen: Wir stellen die wichtigsten Zahlen zum Thema Asyl und Flucht monatlich aktualisiert in einfachen Infografiken dar. weiter Innere Sicherheit: Grundlagen: Warum ist Innere Sicherheit so ein großes Thema in der Gesellschaft? Wie wird über Sicherheit gesprochen? Und wer ist für die innere Sicherheit zuständig? Mehr dazu in den Grundlagen zur inneren Sicherheit. Weiter Schriftenreihe: Verlust: Ökonomischer, ökologischer und kultureller Wandel befördert Verlusterfahrungen und Verlustängste in den Industrieländern. Andreas Reckwitz sieht darin ein Grundproblem moderner Gesellschaften. weiter Schriftenreihe: Widerstehen: Wie treten Menschen in ihrem Alltag gesellschaftlichen Missständen entgegen? Ferdinand Sutterlüty lässt Menschen zu Wort kommen, die auf vielfältige Weise gegen Ungerechtigkeiten ankämpfen. weiter Schriftenreihe: Die verunsicherte Nation: Matthias von Hellfeld entlarvt die Idee einer „ursprünglichen deutschen Identität“ als Mythos und zeigt, wie Migration, regionale Vielfalt und historische Verzerrungen die deutsche Identität bis heute beeinflussen. weiter |
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EU-Kommission: neue Strategie gegen Rassismus[21.1.] Migazin: EU-Kommission legt neue Strategie gegen Rassismus vor |
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Bundesratsinitiative: Strafrechtliche Verfolgung verfassungswidriger Symbole u. Gesten[21.1.] Migazin: Thüringen will gegen Nazi-Symbole an Schulen vorgehen |
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Bildungsstätte Anne Frank warnt: Algorithmen belohnen Fakes[21.1.] Migazin: Holocaust als Meme - Bildungsstätte warnt: Algorithmen belohnen Fakes |
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Bundesforum Jungen&Männer im Gespräch mit dem Deutschen Frauenrat[20.-21.1.] Vorstandsklausur 2026: Bundesforum Männer setzt auf starke Bündnisse |
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Junge*Junge-Podcast: Thema "Religiös begründeter Extremismus"[20.1.] Landesarbeitsgemeinschaft/ Fachstelle Jungenarbeit in NRW e.V.: Junge*Junge-Podcast zum Thema „Religiös begründeter Extremismus“ |
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Veranstaltungs-Bericht: Einsamkeit bei Jugendlichen begegnen[20.1.] Jugendsozialarbeit.news: Einsamkeit bei Jugendlichen ist ein Thema, das zunehmend an gesellschaftlicher, politischer und fachlicher Bedeutung gewinnt. Welche Rolle die Jugendsozialarbeit dabei spielt und welche Handlungsmöglichkeiten sich daraus ergeben, stand im Mittelpunkt der digitalen Fachveranstaltung „Einsamkeit bei Jugendlichen begegnen – Impulse für die Jugendsozialarbeit“, die im Dezember 2025 im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit stattfand. Mit 175 Teilnehmenden aus Praxis, Wissenschaft und Trägerlandschaft stieß die Veranstaltung auf großes Interesse. Einsamkeit ist in der Gesellschaft weiterhin stark tabuisiert, erfährt jedoch zunehmend politische Aufmerksamkeit. Prof. Dr. Steinmayr betonte, dass wirksame Maßnahmen gegen Einsamkeit auf verschiedenen Ebenen ansetzen müssen. Gesellschaftliche Teilhabe aller Gruppen zu fördern und sozialen Zusammenhalt zu stärken, sind dabei zentrale Voraussetzungen. Digitale Medien spielen dabei eine ambivalente Rolle: Während eine sehr intensive Nutzung Einsamkeit verstärken kann, bieten digitale Räume gleichzeitig Möglichkeiten für Austausch, Zugehörigkeit und Unterstützung – insbesondere für junge Menschen mit eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten. Daher sind auch Angebote zur gesunden Mediennutzung sinnvoll. Modellprojekt „Inspire YOUth“: Im zweiten Teil der Veranstaltung gaben Sozialarbeiterin Anna Lottermoser und Soziologe Dr. Janosch Schobin Einblicke in das Modellprojekt „Inspire YOUth“, das präventiv gegen Einsamkeit wirkt und bereits im Grundschulalter ansetzt. Anhand von Aussagen befragter Kinder zeigt sich, dass diese bereits in jungem Alter Einsamkeit erleben und mit verschiedenen Copingstrategien darauf reagieren. Während einige beziehungsregulative oder selbstregulierende Strategien anwenden, reagieren andere mit Gewalt oder einem Shutdown. Das Projekt setzt daher an dem Punkt an Kinder im produktiven Umgang mit Einsamkeit zu stärken. Zudem fördert es soziale und emotionale Kompetenzen, bricht negative verzerrte Sozialkognition auf und stärkt soziale Beziehungen. Fazit: In der abschließenden Fachdiskussion stand die Frage im Mittelpunkt: Wie kann Jugendsozialarbeit Einsamkeit bei (benachteiligten) jungen Menschen wirksam begegnen? Deutlich wurde: Jugendsozialarbeit nimmt eine Schlüsselrolle ein, da sie niedrigschwellige Zugänge bietet, Vertrauen aufbauen kann und junge Menschen in Übergangs- und Krisensituationen begleitet. Zentral sind dabei langfristige Beziehungsarbeit, verlässliche Strukturen und die bewusste Thematisierung von Einsamkeit als gesellschaftlichem Phänomen – frei von Stigmatisierung. Ein Ausblick: Die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ findet vom 22. bis 28. Juni 2026 statt. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit wird dabei Jugendliche besonders in den Fokus rücken und eine eigene Veranstaltung planen. Weitere Informationen dazu folgen im Jahr 2026. (Autor*innen: Xenia Romadina (Fachreferentin bei der IN VIA Akademie in Netzwerk der BAG KJS) und Felicia Haidl (BAG ÖRT)) |
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Interview: „Schulabsentismus begegnen – aber wie?!“[20.1.] Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit: Jugendsozialarbeit.news: Um ihren Weg zurück ins Bildungssystem oder zu anderen Formen der Bildung zu finden, benötigen Kinder und Jugendliche individuelle, beziehungsorientierte Unterstützung, wenn sie länger der Schule fernbleiben. In unserer Interviewreihe „Schulabsentismus begegnen – aber wie?!“ wird daher monatlich ein ausgewähltes Praxisbeispiel aus der Jugendsozialarbeit vorgestellt. Fachkräfte der einzelnen Angebote geben Einblick in ihre Arbeit und zeigen Herausforderungen sowie die aus ihrer Sicht maßgeblichen Gelingensbedingungen auf. Die Gesprächspartner*innen sind Teilnehmende des Projektes „Schule – ohne mich!? Neue Entwicklungen und Handlungsanforderungen bei Schulabsentismus“ von IN VIA Deutschland im Netzwerk der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit. |
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Jugendarbeitslosigkeit wächst[20.1.] Jugendsozialarbeit.news: Die Jugendarbeitslosigkeit steigt laut Bundesagentur für Arbeit (BA) wieder an. Mit Blick auf das gesamte Jahr 2025 bilanziert die BA: Die Arbeitslosigkeit hat sich 2025 in allen Altersgruppen erhöht. Die stärkste prozentuale Zunahme gab es bei den Jüngeren bis 25 Jahren, deren Arbeitslosenzahl jahresdurchschnittlich um 8 Prozent auf 273.000 gestiegen ist. Junge müssen meist zuerst gehen: Die Zeit berichtete Anfang Januar über die Lage in Sachsen. Der Leiter der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, Klaus-Peter Hansen, erläutert, dass ein genauerer Blick hinter die Zahlen zeige: die Struktur der Arbeitslosigkeit ist anders als vor zehn Jahren. „Wir haben wesentlich mehr Menschen ohne Berufsabschluss und deutlich mehr Menschen mit Migrationshintergrund“, bilanziert Hansen. Es brauche mehr Zeit, um diese Menschen in Arbeit zu bringen – etwa durch Qualifizierungen und Sprachkurse. JU macht sich Sorgen um gut Ausgebildete: Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, fordert aktuell eine Debatte über Jugendarbeitslosigkeit. Ihm geht es jedoch weniger um die Personen, die Klaus-Peter Hansen nennt: junge Menschen ohne Berufsabschluss oder mit Einwanderungsgeschichte. Winkel beschäftigen gut ausgebildete junge Menschen, die nach dem Abschluss mit Perspektivlosigkeit konfrontiert werden. Die Zahl der arbeitslosen Akademiker*innen sind für ihn ein Beispiel. Die Politik dürfe junge Menschen nicht im Stich lassen, fordert der JU-Vorsitzende und warnt: Es drohe eine Abwanderung junger Menschen in einem noch höheren Maße als in den vergangenen Jahren. (Text: Michael Scholl) |
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Diakonie Deutschland fordert bundesweiten Abschiebestopp in den Iran[20.1.] Diakonie-Zitat von Bundesvorständin Sozialpolitik Elke Ronneberger: In den vergangenen Wochen ist es im Iran landesweit zu anhaltenden Protesten gegen das Regime gekommen. Unter Einsatz erheblicher Gewaltanwendung wurden diese Proteste aufgelöst. Berichten zufolge kam es zu tausenden Todesopfern. Angesichts der unübersichtlichen Lage kann derzeit nicht mehr mit der erforderlichen Sicherheit beurteilt werden, ob Schutzsuchende oder Menschen, die zur Ausreise verpflichtet sind, bei einer Rückkehr in den Iran ausreichend vor staatlicher Verfolgung geschützt sind. |
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Material: Wie behandle ich queere Themen in der Schule?[14.1.] Geschlechtersensible Pädagogik - Das Magazin für Geschlechtergerechtigkeit (von Bundesarbeitsgemeinschaft Jungen*arbeit e.V. in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchen*politik e.V.): Wie geht es queeren Schüler:innen?: Statistisch gesehen sitzen in jeder Schulklasse durchschnittlich ein bis zwei LGBTQ+-Kinder und -Jugendliche. Der Schulkontext spielt im Alltag queerer Kinder und Jugendlicher eine wesentliche und gleichzeitig komplexe Rolle, da sie sich diesem kaum entziehen können. Ein unterstützendes pädagogisches Umfeld ist entscheidend für ihr Wohlbefinden. Im SOGUS-Projekt sind wir deshalb der Frage nachgegangen, wie queere Jugendliche die Schulzeit erleben. Insgesamt 569 LGBTQ+ Jugendliche aus der Deutschschweiz im Alter von 14 bis 19 Jahren füllten im Herbst 2022 einen Online-Fragebogen zu ihren Erfahrungen und ihrem Wohlbefinden in der Schule aus. Der ausführliche Bericht ist hier zu finden. Sichtbarkeit bringt Normalisierung: Für eine queerfreundliche Schule wäre die Thematisierung und damit Normalisierung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Unterricht ein wichtiger Baustein, da dies nachweislich zu einer positiveren Einstellung aller Schüler:innen führt (Klocke 2012). Unsere Studie zeigt aber, dass nur jede:r vierte Jugendliche queere Themen in Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien wahrnimmt. Zudem berichten mehrere Jugendliche von fehlendem Wissen der Lehrpersonen, sodass diese Themen entweder falsch oder überhaupt nicht behandelt werden. Für einen inklusiven und genderkompetenten Unterricht reicht eben nicht nur die Haltung und Offenheit der einzelnen Lehrperson, sondern es braucht auch Wissen und Ideen zur Umsetzung – als Inspiration und Unterstützung kann hierfür ein weiteres Produkt vom SOGUS-Projekt dienen. Lektionenvorschläge – gewusst wie!: Gemeinsam mit einer Gruppe von Schüler:innen und zwei Lehrpersonen der Oberstufe (8. und 9. Klasse) haben wir einen Podcast sowie Lektionenvorschläge zu „Geschlecht und Vielfalt“ erarbeitet. Die Grundidee: Jugendliche bringen anderen Jugendlichen verschiedene Aspekte von Geschlecht und Vielfalt näher, und Lehrpersonen erhalten mit Lektionenvorschlägen und weiterführenden Materialien Unterstützung für die Umsetzung im Unterricht. „Lehrplan Q“ unterstützt: Zu finden sind die SOGUS-Lektionenvorschläge sowie zahreiche weitere queere Bildungsangebote auf der Website von Lehrplan Q. Dieses Netzwerk unterstützt Schulen und Lehrkräfte dabei, das Thema LGBTQ+ umfassend und professionell in den Klassen zu behandeln und in den Schulen zu leben. Verlinkt sind hier passende Fachliteratur und Unterrichtsmaterialien, die Klassen und Lehrpersonenteams dabei helfen können, sich unaufgeregt und sachlich zum Thema LGBTQ+ zu sensibilisieren. |
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Sexualisierte Gewalt im digitalen Raum: KI, Deepfakes u. struktureller Frauenhass[14.1.] PINKSTINKS Februrar-Newsletter Siehe auch: Deutschlandfunk: KI-Chatbot Grok - EU eröffnet Verfahren gegen X wegen sexualisierter KI-Bilder: Der KI-Chatbot Grok hat massenweise sexualisierte Inhalte von Frauen und Kindern erstellt. Dass die EU-Kommission nun endlich gegen X vorgehe, sei wichtig, sagt die grüne Europabgeordnete Alexandra Geese – auch als Signal an andere Plattformen. [26.1. Audio] |
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Faktor A: Förderung erwerbstätiger Mütter, Vielfalt fördern (Autismus), Assistierte Ausbildung[14.1.] Faktor A - das Arbeitgebermagazin der Bundesagentur für Arbeit. - Beispiel-Artikel: |
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Unwörter 2025: Sondervermögen, Zustrombegrenzungsgesetz, Umsiedlung[13.1.] Migazin: Unwort des Jahres - Jury warnt vor entmenschlichender Sprache: „Zustrombegrenzungsgesetz“ |
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Rückgang von Asylanträgen in Deutschland und EU[13.1.] Migazin: Amtliche Zahlen - EU registrierte 2025 deutlichen Rückgang von Asylanträgen Auch in Deutschland ist ein klarer Rückgang zu verzeichnen. Laut Bundesinnenministerium sank die Zahl der Erstanträge 2025 gegenüber 2024 um 51 Prozent auf 113.236. Unter Einbeziehung von Folgeanträgen wurden im relevanten Zeitraum rund 149.100 Anträge gestellt. Deutschland liegt damit knapp vor Frankreich, Spanien und Italien. Die EU-Kommission bewertet die Entwicklung als Erfolg der europäischen Migrationspolitik, insbesondere aufgrund verschärfter Grenzschutzmaßnahmen und beschleunigter Asylverfahren. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass der politisch häufig verwendete Begriff „illegale Migration“ rechtlich irreführend ist, da die Überschreitung von Grenzen zum Zweck der Asylantragstellung die Ausübung eines völkerrechtlich garantierten Schutzrechts darstellt. |
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Bundesforum Jungen&Männer im Gespräch mit Bundesministerin Karin Prien[12.1.] Bundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.: Politikgespräche: Vorstand des BFM im Gespräch mit Bundesministerin Karin Prien: Gewaltprävention als gleichstellungspolitische Aufgabe: Ein zentraler Bereich gleichstellungsorientierter Jungen- und Männerpolitik ist die Gewaltprävention. Denn gewaltpräventive Ansätze sind aus Sicht des BFM eng mit Fragen rund um Männlichkeitsbilder und männliche Sozialisation verbunden und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Gleichstellungspolitik. Das Gespräch mit Bundesministerin Karin Prien war ein wichtiger Schritt, um die Perspektiven von Jungen, Männern und Vätern sichtbar zu machen und sie als integralen Bestandteil einer modernen Gleichstellungspolitik zu stärken. In diesem Sinne freuen wir uns auf das weitere Jahr 2026. |
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Aktuelle Änderungen im Asyl-, Aufenthalts- u. Staatsangehörigkeitsrecht[11.1.] Am 05. Dezember 2025 hat der Deutsche Bundestag verschiedene Änderungen im Asyl-, Aufenthalts- und Staatsangehörigkeitsrecht beschlossen. Hierzu gehören die im Koalitionsvertrag verabredeten Vorhaben der Festlegung sogenannter sicherer Herkunftsstaaten per Rechtsverordnung sowie die Abschaffung der Pflichtanwält*in bei Abschiebehaft und Ausreisegewahrsam. Darüber hinaus haben die Regierungsfraktionen das Fortbestehen bestimmter Regelungen des Chancen-Aufenthaltsrechts sowie eine unter bestimmten Bedingungen einsetzende Sperrfrist für Einbürgerungen beschlossen. [Weitere Infos beim Paritätischen; Quelle: Thomé Newsletter 02/2026] |
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[Audio] Queere Bilder-& Jugendbuch-Autorin zu Sexualität, Diversität, Identität, Verlust[10.1.] Deutschlandfunk: Queeres Leben - Autorin Lilly Axster schafft Raum für Vielfalt |
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Daten-&evidenzbasierte Prüfung von Bildungsverläufen gefährdet Menschenrecht auf Bildung[8.1.] Kritische Einordnung zur daten- und evidenzbasierten Schul- und Unterrichtsentwicklung |
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Deutschlands Schwerpunkte für die 70. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission[8.1.] Deutscher Frauenrat: FRK-Dialogforum: Im Recht liegt die Kraft Die Vorsitzende von UN Women Deutschland, Angela Langenkamp machte deutlich, wie unterschiedlich die Rechtsstaatlichkeit rund um den Globus ausgeprägt sei: In 27 Ländern können Frauen bis heute keinen Ausweis erhalten, in 34 Ländern nicht wählen, in 14 Ländern nicht allein reisen. Gerade angesichts globaler Rückschritte bei Frauenrechten müsse die internationale Gemeinschaft dafür sorgen, dass die Frauenrechtskonvention CEDAW und die Pekinger Aktionsplattform konsequent umgesetzt werden. „Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein Grundrecht – keine Verhandlungssache“, betonte Langenkamp. Für den Deutschen Frauenrat erinnerte Susanne Maier, Verantwortliche für Internationale Gleichstellungspolitik im DF-Vorstand, anlässlich des kommenden runden Geburtstags der FRK daran, dass Frauenrechte sich nicht linear entwickeln. Deshalb sei die FRK genau in diesen Zeiten als Austauschplattform unverzichtbar. Doch ihre Beschlüsse flössen bislang viel zu selten in nationale Politiken zurück. In Deutschland gebe es mit dem Selbstbestimmungsgesetz oder der Istanbul-Konvention fortschrittliches Recht, doch Gesetzespakete wie GEAS führten deutlich vor Augen, an welchen Stellen Recht eben nicht für alle gelte. Die bevorstehende 70. Sitzung müsse deshalb ein starkes Signal senden: Der Zugang zum Recht darf kein Privileg sein – für keine Frau. Deutschland gleichstellungspolitisch de jure und de facto nicht am Ziel Bundesfrauenministerin Karin Prien unterstrich die zentrale Rolle funktionierender Rechtsstaatlichkeit für Frauenrechte und Demokratie insgesamt. Weltweit verzeichne jedes vierte Land Rückschritte bei Frauenrechten, Gewalt nehme zu, viele Täter blieben straflos. Zugleich sei Deutschland selbst rechtlich und de facto zwar fortschrittlich, aber beim Thema Gleichstellung noch nicht am Ziel. Priorität hätten daher der Ausbau ökonomischer Teilhabechancen – etwa durch die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie und den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung – sowie der entschlossene Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Hier soll eine nationale Strategie zur Umsetzung der Istanbul-Konvention und Gewalthilfegesetz ein zentraler Hebel werden. Die Fachinputs von Dr. Delal Atmaca von DaMigra und Dilken Celebi vom Deutschen Juristinnenbund machten anschließend deutlich, wie vielfältig die Hürden beim Zugang zum Recht auch in Deutschland sind – von Defiziten im Sexualstrafrecht über strukturelle Diskriminierung bis hin zu digitaler Gewalt, die besonders junge Frauen, migrantische Frauen und Frauen mit Behinderungen trifft. Die Jugenddelegierten Ezgi Gülistan Gül und Samet Beşyaprak, die ebenfalls im März nach New York reisen werden, erinnerten eindringlich daran, dass digitale Gewalt nicht nur individuelle Freiheit, sondern auch demokratische Teilhabe bedroht. Die Leiterin der Abteilung Gleichstellung im BMBFSFJ, Katharina Jestaedt, gab zum Abschluss des Dialogforums einen Einblick in die EU-Verhandlungen und wagte den politischen Ausblick auf die Verhandlungen im Rahmen der UN-Frauenrechtskommission im März 2026. Im Input des Publikums wurde klar: Ein gerechtes, inklusives und geschlechtergerechtes Rechtssystem erfordert politische Entschlossenheit, klare Grenzen gegenüber menschenrechtsfeindlicher Rhetorik – und viel gemeinsame Ausdauer. |
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Startchancenschulen: JSA als Partnerin der Schulen[7.1.] ejsa Bayern: Viele Schulen hatten bereits im September einen aufregenden Jahresstart, nämlich als Startchancenschulen. Sie machten sich auf den Weg zu mehr Chancengleichheit. Jetzt gibt es Ergebnisse und dementsprechend viele Anfragen an die Träger der Jugendsozialarbeit. |
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[Audio] Migrationsdebatte - Das Gefühl, in Deutschland nicht gewollt zu sein[6.1.] Deutschlandfunk: Migrationsdebatte - Das Gefühl, in Deutschland nicht gewollt zu sein |
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Grundsicherung wird viele Menschen in Armut, prekäre Beschäftigung u. auch in Obdachlosigkeit drängen[5.1.] Harald Thomé/ Tacheles e.V. - Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein: Vom Bürgergeld zum Grundsicherungsgeld: Regierung möchte mit Gesetzesverkündung schon die verschärften Sanktionen |
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Evangel. Kirche u. Diakonie: Anerkennungsverfahren für Betroffene sex. Gewalt reformiert[5.1.] Kirche und Diakonie reformieren Anerkennungsverfahren: Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie haben das Anerkennungsverfahren für Betroffene sexualisierter Gewalt reformiert. Seit Januar gilt in sieben von zehn Verbünden der evangelischen Landeskirchen und diakonischen Landesverbänden ein neues Verfahren zur Anerkennung erlittener sexualisierter Gewalt. Ziel ist es, das Verfahren betroffenenorientierter zu gestalten und weiter zu vereinheitlichen. Grundlage ist die Anerkennungsrichtlinie der EKD. [Zur Meldung] |
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Kinderrechte& Frieden - Materialpaket für pädagogische Fachkräfte[1.1.] Kinderrechte und Frieden: Zum Weltfriedenstag am 1. Januar hat die National Coalition Deutschland (Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.) ein neues Materialpaket zusammengestellt, das pädagogische Fachkräfte, Friedensbildner:innen und Lehrkräfte dabei unterstützt, die Themen Frieden und Krieg aus der Perspektive der Kinderrechte zu vermitteln. Die Materialien greifen zentrale Kinderrechte der UN-Kinderrechtskonvention auf. Anhand von Fachinformationen, Filmen, Arbeitsmaterialien, Kinder- und Jugendbüchern sowie Websites wird gezeigt, wie Kinder altersgerecht an Themen wie Krieg, Frieden, Inklusivität und Gerechtigkeit herangeführt werden können. Die Inhalte machen deutlich: Frieden heißt nicht nur, dass es keinen Krieg gibt, sondern dass Kinder und junge Menschen in einer sicheren Umgebung frei von Gewalt und Ausbeutung aufwachsen können. Das gesamte Materialpaket ist auf dem Instagram-Kanal und dem Kinderrechte-Portal zu finden. [Mehr dazu] |
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[Audio] Feministischer Podcast „Die rosarote Brille“[2025-26] In diesem Podcast geht es um Feminismus, Popkultur, Filme, Serien, Medien, uvm. Jenny und Gäste streamen sich ein mal durch die Filmelandschaft und schauen, ob es empfehlenswerte feministische Momente gibt oder ob wir die lieber alle mit dem Patriarchat begraben sollten. [Spotify] |
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[Videos] Pinkstinks Gender-Sketche - Format zur niedrigschwelligen Sensibilisierung[2020-25] Pinkstinks Germany e.V.: (30 Gender-Sketche in 6 Staffeln) "Wir geben uns ja wirklich Mühe, veraltete Geschlechterklischees immer wieder zu hinterfragen. Aber manchmal helfen genau solche Geschlechterklischees weiter – nämlich, wenn man sie umkehrt! Denn dann wird ganz offensichtlich, wie absurd das alles eigentlich ist. Und die in der Theorie immer wieder dargelegte Diskriminierung wird verdammt anschaulich. Und so haben wir 2020 das Format »Gender-Sketche« ins Leben gerufen und jedes Jahr neue Videos produziert. Videos, die zeigen, wie das ist, wenn Frauen und Männer in Alltagssituationen einfach mal die Rollen tauschen: Beim Einparken, beim Bewerbungsgespräch oder bei der Care-Arbeit. Und, was sollen wir sagen: Die unzähligen Reaktionen zeigen, wie viele Menschen sich in den Videos wiederfinden. Pinkstinks Germany e.V. (2012 gegründet) ist eine in Hamburg ansässige, gemeinnützige, überwiegend spendenfinanzierte, feministische Bildungs- und Protestorganisation, die als eine der reichweitenstärksten feministischen NGOs in Deutschland gilt. Sie setzt sich gegen Sexismus, Homophobie und starre Geschlechterklischees in Werbung, Medien und Kinderspielzeug ein. Ziel ist eine geschlechtergerechte Gesellschaft, in der sich Kinder frei von einschränkenden Rollenbildern entfalten können. Zu Ihren Kernaktivitäten gehören Kampagnen (Proteste gegen “Pinkifizierung”), das Angebot einer Plattform, auf der sexistische Werbung gemeldet werden kann, woraufhin Unternehmen oft zur Änderung bewegt werden (Die Werbemelderin), Bildungsarbeit (Workshops und Vorträgen an Schulen und Kitas), Einflussnahme (Beratung von Politik und Wirtschaft in Fragen von Gleichstellung und Sexismus) sowie Medienarbeit (Online-Magazin und Social-Media-Kampagnen zur Aufklärung). |
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Gendermagazin mein Testgelände - Reihe “Me Myself and I”[12/25] Gendermagazin mein Testgelände - Beispiel-Beiträge aus der Reihe “Me Myself and I” Videos: - 18.12. Ziad über Männlichkeit und Selbstreflexion: „In unserem neuen Video auf Durch die Blume spricht Ziad über gesellschaftliche Strukturen, die ihm als Mann oft unbewusst Privilegien verschafft haben. Er beschreibt dabei die Momente, die dazu geführt haben sein eigenes Verhalten zu hinterfragen, sich in Workshops zu kritischer Männlichkeit zu engagieren und welchen Anspruch er an sich als Mann hat." |
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[Audio] Inobhutnahme: Belastung für Kinder, Eltern u. Jugendamt & fehlende Plätze[22.12.25] Deutschlandfunk: Inobhutnahme (1/2) - Eine Belastung für Kinder, Eltern und Jugendamt Inobhutnahme (2/2) - Raus aus der Familie – und dann? |
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Umgang mit Männlichkeitsbildern - Die Manosphere in der Schule[22.12.25] taz: Umgang mit Männlichkeitsbildern - Die Manosphere in der Schule. |
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Antifeminist. Kampagnen in polit. & gesellschaftl. Mitte angekommen[15.12.25] belltower.news: Onlineartikel Bedrohte Körper, bedrohte Demokratie |
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Studie: Erfahrungen junger Menschen mit Pornografie& Sexting[9.12.25] Jugendhilfeportal: Studie zum Jugendmedienschutz - Kinder sehen Pornos |
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Frauenanteil bei Professuren an Hochschulen[9.12.25] Statistisches Bundesamt: Der Frauenanteil unter den 52 100 hauptberuflichen Professorinnen und Professoren an Hochschulen in Deutschland lag zum Jahresende 2024 bei 30 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich der Frauenanteil an den Professuren in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt. Im Jahr 2004 hatte er noch bei 14 % gelegen. Im Jahr 2014 waren 22 % der Professuren mit einer Frau besetzt. Auch gegenüber dem Vorjahreswert (29 %) hat sich der Frauenanteil im aktuellen Berichtsjahr leicht erhöht. Je höher die Stufe der akademischen Karriere, desto niedriger der Frauenanteil: Trotz des Anstiegs in den vergangenen 20 Jahren liegt der Frauenanteil bei Professuren als der höchsten Stufe der akademischen Karriere weit hinter dem Frauenanteil zum Karrierestart zurück. So waren Frauen unter den Personen, die im Wintersemester 2024/2025 ein Hochschulstudium begonnen haben, mit einem Anteil von 52 % in der Mehrheit. Auch unter den Personen, die im Prüfungsjahr 2024 ein Studium erfolgreich abgeschlossen haben, waren mit 53 % überwiegend Frauen (ohne Promotionen). Je höher die Stufe der akademischen Leiter, desto niedriger sind die Frauenanteile: Bei den abgeschlossenen Promotionen lag der Frauenanteil im Prüfungsjahr 2024 bei 46 %. Bei Habilitationen, also der Anerkennung der Lehrbefähigung an einer Hochschule, betrug er 36 %. Weitere Informationen: Weitere Ergebnisse zu Frauen und Männern an deutschen Hochschulen bieten die Themenseite "Hochschulen" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes sowie die Tabellen 21311 in der Datenbank GENESIS-Online. Einen Gesamtüberblick über die Bildungssituation in Deutschland von der Schule über die Berufsbildung bis zur Hochschule bietet die Themenseite "Bildungsindikatoren". |
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[Audio] Kampf um Teilhabe von Frauen mit Kindern mit Behinderung[1.12.25] Deutschlandfunk: Kampf um Teilhabe: Wenn Mütter von Kindern mit Behinderung allein gelassen werden |
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Posten, Performen, Polarisieren: Wie Influencer*innen Geschlechterpolitiken gestalten[28.11.25] geschlechtersensible-paedagogik.de: Veranstaltungsdokumentation: Posten, Performen, Polarisieren: Wie Influencer*innen Geschlechterpolitiken gestalten |
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[Audio] Kritik an staatl. Fördergeld für Vereine& NGO[27.11.25] Deutschlandfunk: Kritik an Fördergeld: Vereine der Zivilgesellschaft bangen um Geld vom Staat Hauptkritikpunkte: Forderungen der Zivilgesellschaft: |
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Spielfilm: "Ich. Bin. So. Glücklich" (Umgang mit Trauma/ sex. Gewalt)[25.11.25] Zeitschrift ELLE - Bereich “Female Empowerment”: "Netflix-Film: „Ich. Bin. So. Glücklich.“ wird viel kritisiert – doch die Message ist wichtig! Worum geht es in „Ich. Bin. So. Glücklich.“? - Der Film auf Netflix handelt von Ani FaNelli (Mila Kunis), einer jungen Frau, die in Manhatten lebt, mit einem schwerreichen Lacrossespieler verlobt ist und als Sexkolumnistin bei einem Frauenmagazin arbeitet. Doch so sehr sie nach außen hin alles unter Kontrolle hat, so sehr kämpft sie innerlich mit Flashbacks von Gewalt und Machtlosigkeit. Von all dem ahnt ihr Umfeld nichts. Wie eine Aufziehpuppe spielt sie ihre perfekte Show ab und redet es sich selbst ein: Ich. Bin. So. Glücklich. Dahinter steckt eine große Sehnsucht danach, unangreifbar zu sein. Denn nur wer reich, erfolgreich und gesellschaftlich angesehen ist, der wird respektiert. Dem wird geglaubt. Deshalb will sie sämtliche Erwartungen ihrer Chefin, ihres Freundes und der Gesellschaft erfüllen. Denn sie weiß: Die Annäherung an die Wahrheit erfüllt nicht die Erwartungen. Ich. Bin. So. Glücklich.: Deshalb wird der Film kritisiert - Wie ist das Leben mit einem Trauma? Das ist das große Thema des Films. Aber muss der Grund für das Trauma dafür wirklich gezeigt werden? […] Vor allem für Frauen, die ähnliche Übergriffe erlebt haben, können solche Szenen sehr schmerzhaft und retraumatisierend sein. Vor allem dann, wenn Sie ohne Vorwarnung plötzlich über den Monitor flackern. Nicht mal in der Netflix-Beschreibung des Films ist von einer Vergewaltigung die Rede. Viele kritisieren, dass die Triggerwarnung, die Netflix am Anfang des Films für wenige Sekunden einblendet, nicht ausreicht. Auch ist es löblich, dass Netflix im Abspann schreibt, wo sich Opfer sexualisierter Gewalt Hilfe holen können – allerdings kommt der Hinweis zwei Stunden zu spät. Netflix-Film: Deshalb ist „Ich. Bin. So. Glücklich.“ dennoch sehenswert - Der Film ist allerdings trotzdem sehenswert, weil er wichtige Themen behandelt. Denn noch immer bringen viele Opfer eine Vergewaltigung nicht zur Anzeige. Sie suchen die Schuld bei sich selbst, schämen sich dafür oder befürchten, dass ihnen nicht geglaubt wird. Ein solche Täter-Opfer-Umkehr hat auch Jessica Knoll erlebt, die Autorin des Buchs „Luckiest Girl Alive“, auf dem der Film beruht. In einem Interview mit Watson sagte sie: „Mir ist etwas Ähnliches passiert wie Ani.“ Und wie Ani habe auch Knoll danach niemand unterstützt oder darin bestärkt, gegen die Täter vorzugehen. Deshalb ist es gut, dass „Ich. Bin. So. Glücklich.“ in vielen Ländern auf Platz 1 der Netflix-Charts war. Denn das schafft Awareness und zeigt, wie wichtig es ist, Überlebenden zu glauben. [Sie sind selbst Opfer sexueller Gewalt? Dann wenden Sie sich bitte umgehend an den Frauennotruf in der Stadt, in der Sie wohnen. Dort finden Sie Hilfe.]" |
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[Video] Podium: Toxische Männlichkeit digital - Antifeminismus im Netz[25.11.] Podium Toxische Männlichkeit digital - Antifeminismus im Netz: |
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[Audio] Rechtsextremer Kulturkampf im Klassenzimmer[23.11.25] Deutschlandfunk: Schulen in Sachsen - Rechtsextremer Kulturkampf im Klassenzimmer |
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[Audio] Gleichberechtigung: Wie Frauen gesellschaftl. Wandel beeinflussen können[13.11.25] Deutschlandfunk: Gleichberechtigung: Wie Frauen gesellschaftlichen Wandel beeinflussen können |
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[Film] ZDF: stark -Lya - Mobbing? Ich wehre mich![12.9.25] ZDF Reihe “stark!”: Lya - Mobbing? Ich wehre mich! |
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Faktenblatt: Fächerwahl u. Schulleistungen von Mädchen u. Jungen[8/25] Servicestelle der Initiative Klischeefrei: Internationaler Tag der Bildung - Faktenblatt: Fächerwahl und Schulleistungen von Mädchen und Jungen. |
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[Audio] Podcast: Männer weinen heimlich[225] Podcast.de: Im Podcast „Männer weinen heimlich“ spricht Sebastian Tigges mit prominenten Gästen über persönliche Erfahrungen, männliche Identität und den Wunsch, alte Rollenbilder zu hinterfragen. In offenen Gesprächen geht es um Themen wie Vaterschaft, mentale Gesundheit, Sexualität und die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen. Dabei steht immer die Frage im Raum, wie Männlichkeit jenseits von Klischees und toxischen Normen neu gedacht werden kann. „Männer weinen heimlich“ bietet einen Raum für Geschichten von Brüchen, Wandel und Verletzlichkeit – ein Podcast für alle, die männliche Identität in ihrer Vielfalt verstehen möchten. Neue Folgen gibt es jeden Dienstag zuerst bei Podimo – einfach die App downloaden und kostenlos reinhören. Folge dem Instagramkanal: @maennerweinenheimlich_podcast Folge Sebastian auf Instagram: @tigges |
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Projekt: Männlichkeiten 2.1" - kritischer Umgang mit Rollenbildern& MachtverhältnissenLandesarbeitsgemeinschaft LAG Jungen*- und Männer*arbeit Baden-Württemberg: Projekt “MÄNNLICHKEITEN 2.1 - MEIN HANDELN ZÄHLT. JEDEN TAG.” |
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Tiktok-Trend gegen Einsamkeit bei jungen Männern[15.7.25] WDR-Themenseite: „Good Night Bro“ - Tiktok-Trend gegen Einsamkeit bei jungen Männern |
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[Video] Wie entstehen Vorurteile? Wie beeinflussen uns die Medien?[6.7.19] Kirchenfernsehen.de (Evangelischen Landeskirche in Württemberg): Wie entstehen Vorurteile? Wie beeinflussen uns die Medien? Und was kann ich tun, um sie abzubauen? Männer denken immer nur an das Eine und Ausländer sind alle kriminell. Vorurteile sind allgegenwärtig und lassen sich, auch wenn sie nicht der Realität entsprechen, oft nur sehr schwer abbauen. Das Verhalten gegenüber Menschen wird von unseren Vorurteilen geleitet. Unsere ersten Gedanken gegenüber Fremden, beruhen meist auf Stereotype. Wir beurteilen erst einmal oberflächlich, und nutzen unsere Erfahrungen dazu. Und manchmal übernehmen wir Vorurteile auch einfach aus Informationen, die nicht auf unserem eigenen Wissen und Gelerntem beruhen, sondern von Freunden oder aus der medialen Welt. „Vorurteile“ aus unserer Reihe „Dieser Weg“. [youtube.com] |
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8. Stellenanzeigen |
Detmold: Soziale Beratung für GeflüchteteElternzeitvertretung Soziale Beratung für Geflüchtete, 0,625 VZ (25 Std.), Vergütung nach BAT KF Stufe 10 |
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Düsseldorf: Berater*innen für Opferberatung RheinlandStellenausschreibung: Zwei Berater:innen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt |
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FF(M): Frauenrecht ist Menschenrecht e.V. (mehrere Stellen)Bei FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht e.V. sind mehrere Stellen zu besetzen. [Zu den Stellenausschreibungen] |
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Köln: Projektreferent*in Fachstelle #MehrAlsQueerStellenausschreibung: Projektreferent*in für die Fachstelle #MehrAlsQueer |
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Köln: Fachstelle #MehrAlsQueerFachstelle #MehrAlsQueer | Köln: Zum 01.05.2026 oder später sucht die Fachstelle #MehrAlsQueer eine*n engagierte*n Projektreferent*in #MehrAlsQueer (d/w/m/offen, 50%). Die Stelle ist bis zum 31.12.2026 befristet. Eine Weiterbeschäftigung ist bei entsprechenden Fördermittelzusagen gewünscht und angestrebt. [www.queeres-netzwerk.nrw] |
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Neustadt am Rübenberge: GleichstellungsbeauftragteDie Stadt Neustadt am Rübenberge sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Gleichstellungsbeauftragte in Teilzeit (19,5 Stunden). Die Vergütung erfolgt nach EG 11 TVöD. Bewerbungen sind bis zum 15.2.26 möglich. [Weitere Infos] |
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Wien: Geschäftsführung Verein zur Förderung von gendersensibler Buben*arbeitpoika | Wien: Der Verein poika – Verein zur Förderung von gendersensibler Buben*arbeit in Erziehung und Unterricht sucht eine administrative Geschäftsführung, die gemeinsam mit der strategischen Geschäftsführung unsere Arbeit im Hintergrund strukturiert, koordiniert und aktiv mitgestaltet: 25 h – 3150 Euro brutto. [www.poika.at] |
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