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Editorial
Liebe Leser*innen, die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Arbeit mit jungen Menschen verändern sich derzeit mit weiter zunehmender, großer Dynamik. Weiterhin wirken Krisen- und Transformationsprozesse gleichzeitig auf die Lebenslagen junger Menschen ein: soziale und wirtschaftliche Unsicherheiten, zunehmende Ungleichheiten, die Digitalisierung und der Einzug von KI in nahezu alle Lebensbereiche, internationale Konflikte sowie anhaltende Herausforderungen im Bereich von Wohnen, Gesundheit und Bildung. Die vorliegende Ausgabe der Gender_News greift diese und weitere Entwicklungen auf und geht damit erneut nicht nur auf Fragen der geschlechtersensiblen Jugend(sozial)arbeit ein, sondern befasst sich auch mit im weiteren Sinne relevanten politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die Auswirkungen auf junge Menschen sowie Fachkräfte, Angebote und Träger der Jugend(sozial)arbeit haben. Herzliche Grüße |
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1. Politik |
Verfassungsschutz: Zahl gewaltbereiter Extremisten in Deutschland steigt[30.6.] Innere Sicherheit: Verfassungsschutzbericht 2025: Minister Dobrindt sagte, auch Antisemitismus stelle weiter eine Bedrohung dar. Angriffe auf Jüdinnen und Juden nähmen zu. Im Verfassungsschutzbericht bewertet das Bundesamt verfassungsfeindliche Entwicklungen aus den Bereichen Rechtsextremismus, Linksextremismus und radikalem Islamismus sowie die Ansprache von Minderjährigen in Online-Medien durch Extremisten. [Bundesamt für Verfassungsschutz; Verfassungsschutz.de; zum Verfassungsschutzbericht]
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Bundeseinheitliche Pflegefachassistenzausbildung ab 2027[30.6.] Rahmenlehrplan und Rahmenausbildungsplan für die bundeseinheitliche Pflegefachassistenzausbildung unterstützen Pflegeschulen und Träger der praktischen Ausbildung zum Start der Ausbildung ab 2027. Bundesfamilienministerin Karin Prien: „Die bundeseinheitliche Pflegefachassistenzausbildung eröffnet einen niedrigschwelligen Einstieg in ein attraktives und durchlässiges Pflegebildungssystem von der Pflegefachassistenz über die dreijährige berufliche Fachkraftausbildung bis zum Pflegestudium. Sie bietet Bildungschancen, eine sichere berufliche Perspektive und trägt zur Sicherung der personellen Grundlage guter Pflege bei. Die Rahmenpläne sind eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung der neuen Ausbildung ab 2027. Ich danke den Mitgliedern der Fachkommission sehr, dass sie die Pläne innerhalb kürzester Zeit und mit hohem persönlichem Engagement erarbeitet haben.“ Bundesgesundheitsministerin Nina Warken: „Eine gute pflegerische Versorgung kann nur gelingen, wenn Aufgaben möglichst breit verteilt werden und wir attraktive und moderne Berufsbilder in der Pflege schaffen. Die neue Pflegefachassistenzausbildung setzt genau hier an: Durch eine bundeseinheitliche und generalistische Ausbildung lösen wir die bisher 27 landesrechtlich unterschiedlich geregelten Ausbildungen ab und schaffen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in allen Versorgungsbereichen der Pflege. Die nun von der Fachkommission ausgearbeiteten Rahmenpläne sind eine hervorragende Grundlage für die inhaltliche Ausgestaltung der Ausbildung und deren erfolgreichen Start ab 2027. Allen Mitgliedern der Fachkommission gilt dafür mein herzlicher Dank.“ Hintergrund: BMBFSFJ und BMG haben die elf ehrenamtlichen Mitglieder der zweiten Fachkommission nach § 53 Pflegeberufegesetz mit Wirkung zum 1. Oktober 2024 für die Amtsdauer von fünf Jahren berufen. Wie bereits das Pflegeberufegesetz für die Ausbildung zur Pflegefachperson sieht auch das Pflegefachassistenzgesetz für die Pflegefachassistenzausbildung die Erarbeitung von Rahmenplänen als eine Aufgabe der Fachkommission vor. |
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Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen[29.6.] Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Ein deutliches Zeichen für Gleichstellung“ - Ziel der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen an Führungspositionen fast erreicht. Mit dem ersten Führungspositionen-Gesetz 2015 wurde das Bundesgleichstellungsgesetz novelliert – damals lag der Anteil von Frauen an Führungspositionen noch bei 33 Prozent. Ziel des Gesetzes ist es, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesverwaltung voranzutreiben und zügig zu verwirklichen. So sollen vorhandene Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts, insbesondere von Frauen, beseitigt und für die Zukunft verhindert werden. Frauen sollen gleichberechtigt an Führungspositionen beteiligt werden. Darüber hinaus steht das Ziel der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf für alle Geschlechter im Zentrum des Bundesgleichstellungsgesetzes. Seit seinem Inkrafttreten 2015 ist ein deutlicher Anstieg bei den Frauen in Führungspositionen des öffentlichen Dienstes des Bundes zu verzeichnen. |
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Stärkere strafrechtl. Verfolgung von Menschenhandel& sexueller Ausbeutung[26.6.] Die Bundesregierung will die strafrechtliche Verfolgung von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung stärken und eine entsprechende EU-Richtlinie umsetzen. Das ist das Ziel eines entsprechenden Gesetzentwurfes der Bundesregierung (21/6584), der am 26.6. erstmals auf der Tagesordnung des Bundestages stand. [27.5.] Bundesregierung.de: Im Kabinett beschlossen: Kampf gegen Menschenhandel stärken.: Erstmalige Kriminalisierung der Nachfrageseite: Der Gesetzentwurf sieht erstmals eine Nachfragestrafbarkeit in Bezug auf alle Ausbeutungsformen des Menschenhandels vor. Bislang kennt das deutsche Strafrecht eine Nachfragestrafbarkeit in Bezug auf Menschenhandel nur, soweit es um die Inanspruchnahme von sexuellen Dienstleistungen geht, also wenn es sich um ein Opfer von Zwangsprostitution oder anderer sexueller Ausbeutung handelt. Effektiver Schutz von Kindern und Jugendlichen: Auch Kinder und Jugendliche werden von Tätern ins Visier genommen, mit falschen Versprechungen gelockt und ausgebeutet. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor der Ausbeutung bei sexuellen Handlungen gegen Entgelt soll durch neue Tatbestände verbessert werden. Straffreiheit für erzwungene Straftaten: Betroffene von Menschenhandel werden in Zusammenhang mit ihrer Ausbeutungssituation häufig dazu gebracht, andere Straftaten zu begehen. Um diese Zwangslage deutlicher hervorzuheben, wird eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen, das Strafverfahren gegen diese Betroffenen einzustellen. Nach Kabinettsbeschluss wurde der Gesetzentwurf für das parlamentarische Verfahren an den Bundesrat und den Deutschen Bundestag übersandt. [BReg, BMAS] |
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UNHCR: Weltweit gesunkene Flüchtlingszahlen kein Grund zur Entwarnung[25.6.] UNHCR: Zahl der Flüchtlinge weltweit leicht |
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Engere Bund-Länder-Kooperation & Finanzreform zur Entlastung der Städte& Gemeinden[25.6.] Pressekonferenz nach dem Bund-Länder-Treffen: „Neuer Geist des föderalen Miteinanders“ Siehe auch: Tagesschau: 25.6. Nach Beratungen mit Merz: Bund und Länder einig bei Entlastung für Kommunen. |
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Finanzielle Entlastung der Länder& Kommunen durch den Bund[25.6.] Der Bund will Ländern und Kommunen finanziell unter die Arme greifen. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Entlastung der Länder und ihrer Kommunen“ (Länder- und Kommunalentlastungsgesetz – LKEG, 21/6560) stand am 25. Juni auf der Tagesordnung des Bundestages. Nach 20-minütiger Aussprache wurde die Vorlage zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen. Federführend ist der Haushaltsausschuss. S.a.: Maßnahmen zur Entlastung von Kommunen: Die Länder sind primär für die aufgabenadäquate Finanzausstattung der Kommunen zuständig. Das betont die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6724) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/6385). Darin hatten die Grünen nach dem Umgang der Bundesregierung mit der „kommunalen Finanzkrise“ gefragt. |
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Kompetenzzentrum Gebärdensprache und Leichte Sprache[25.6.] Die Bundesregierung ist nicht der Auffassung, dass die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ein Recht für Verbände von Menschen mit Behinderungen begründet, den Aufbau von Behörden zu gestalten oder in Besetzungsverfahren zu einzelnen Dienstposten in öffentlichen Verwaltungen mitzuwirken. Das schreibt sie in einer Antwort (21/6709) auf eine Kleine Anfrage (21/6386) der Fraktion Die Linke, in der diese nach dem Aufbau des Bundeskompetenzzentrums Deutsche Gebärdensprache und Leichte Sprache und der Beteiligung von Verbänden gefragt hatte. „Es wird zu den Aufgaben des Bundeskompetenzzentrums gehören, den Kontakt zu Betroffenenverbänden zu halten und den Austausch mit ihnen zu pflegen“, fügt die Regierung hinzu. |
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Kinder& Jugendliche in der digitalen Welt besser schützen& stärken[24.6.] BMFSFJ-PM: Expertenkommission legt 56 Empfehlungen für eine nationale Gesamtstrategie zum Kinder- und Jugendschutz vor. Bundesbildungs- und -familienministerin Karin Prien: „Die Empfehlungen der Kommission liefern wichtige Impulse für eine moderne Kinder- und Jugendpolitik im digitalen Zeitalter. Sie machen deutlich, dass wir die Potenziale der Digitalisierung besser nutzen und gleichzeitig den Schutz junger Menschen wirksam verstärken müssen. Dazu gehört, Plattformanbieter strukturell in die Verantwortung zu nehmen und digitale Angebote von Anfang an sicherer und kindgerechter zu gestalten. Jugendschutz heißt hier: Safety by design. Für die eigenständige Nutzung sozialer Medien sehe ich grundsätzlich in dem Vorschlag einer gesetzlichen Altersgrenze von 13 Jahren den richtigen Weg – in Verbindung mit einer wirksamen Altersüberprüfung und abgestuften Schutzvorkehrungen für Jugendliche bis 18 Jahre. Für Kinder jünger als 13 sollte ein gesetzlicher Erlaubnisvorbehalt gelten, der nur nachweislich kindgerechte und risikoarme Angebote zulässt. Ich setze mich dafür ein, dass uns eine europäische Lösung gelingt. Für den Fall, dass auf europäischer Ebene keine ausreichenden und zeitnahen Fortschritte erzielt werden, werde ich parallel die notwendigen nationalen Regelungen vorbereiten. Angesichts der großen Bedeutung der elterlichen Rolle und ihrer Verantwortung habe ich eine große Sympathie für die Empfehlung, die elterliche Medienerziehung familienrechtlich zu verankern durch eine entsprechende Einfügung ins BGB – ähnlich wie die gewaltfreie Erziehung im Jahr 2000. Die Empfehlungen zeigen, dass wir es mit einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe zu tun haben. Bund, Länder, Kommunen, Wissenschaft, Schulen, Jugendhilfe und Familien müssen gemeinsam handeln. Erfolgreicher Kinder- und Jugendschutz kann nur gemeinsam gelingen. Die vorliegenden Vorschläge sind dafür eine starke Grundlage. Co-Vorsitzender der Kommission Prof. Dr. Olaf Köller: „Die Arbeit der Expertenkommission hat gezeigt, dass Heranwachsende klare Rahmenbedingungen und Regeln benötigen, die zu ihrer Entwicklung passen und sie sicher im Netz navigieren lassen. Nicht das Kind muss sich an die digitale Welt anpassen, sondern die digitale Welt an das Kind. Kinder- und Jugendliche aus der digitalen Welt auszusperren, ist kein Schutz. Daher sind drei Aspekte gleichzeitig wichtig: Kinder und Jugendliche vor dem zu bewahren, dem sie noch nicht gewachsen sind, sie zu befähigen, ihr digitales Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihnen die Teilhabe zu ermöglichen, auf die sie ein Recht haben. Verantwortung für ein gesundes Aufwachsen liegt nicht an einer einzigen Stelle und schon gar nicht allein beim Kind. Deutschland fehlt es nicht an Wissen und nicht an Regeln dafür, wie das Internet für Kinder und Jugendliche gestaltet sein sollte, sondern an der Umsetzung. Die Empfehlungen sind Ausgangspunkt einer Gesamtstrategie für einen langfristigen, lernfähigen Prozesses mit allen Akteuren, die Verantwortung tragen. Junge Menschen müssen den digitalen Raum mitgestalten und wir begleiten und stärken sie dabei. Die nun vorgelegten Handlungsempfehlungen ermöglichen in ihrer Gesamtheit eine geschützte Teilhabe.“ Co-Vorsitzende der Kommission Nadine Schön: „Mit unseren 56 Handlungsempfehlungen legen wir einen ganzheitlichen Ansatz für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt vor. Schutz, Befähigung und Teilhabe gehören dabei für uns zusammen und bilden den roten Faden. Unsere Empfehlungen setzen entlang der gesamten Biografie an, von der frühen Kindheit bis zum Erwachsenwerden. Familien brauchen frühe Beratung, Schulen verlässliche Konzepte, Jugendliche sichere Angebote und erreichbare Hilfen und Plattformen klare Pflichten. Sichere Voreinstellungen, altersgerechte Angebote und wirksame Meldestrukturen schaffen konkrete Entlastung für Kinder, Eltern und Fachkräfte. Bei sozialen Medien und bei KI müssen Schutzstandards von Anfang an mitgedacht werden. Die digitale Welt muss sich an den Rechten, Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen ausrichten – nicht umgekehrt. Unser Ziel ist ein lernendes Umsetzungssystem, das Schutz, Befähigung und Teilhabe dauerhaft wirksam macht.“ Hintergrund: Die Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ wurde im September 2025 von Bundesministerin Karin Prien eingesetzt. |
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Umsetzung des Gewalthilfegesetzes[24.6.] Entsprechend einer Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag begleitet das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) die Länder eng bei der Umsetzung des Gewalthilfegesetzes (GewHG). Das Ministerium habe hierfür einen Bund-Länder-Arbeitskreis (BLAK GewHG) auf Fachebene eingerichtet, um Informationen zu bündeln, eine harmonisierte Rechtsanwendung zu gewährleisten und den Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern zu erleichtern, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/6674) auf eine Kleine Anfrage (21/6373) der Fraktion Die Linke. |
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Antrag auf Aufhebung des Kooperationsverbots in der Bildung abgelehnt[24.6.] Der Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat einen Antrag der Fraktion Die Linke für eine Aufhebung des Kooperationsverbots in der Bildung abgelehnt. Gegen den Antrag (21/1594) stimmten die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie die AfD-Fraktion. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat sich enthalten. |
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Diskriminierung: Bundesrat fordert stärkeren Fokus auf KI[24.6.] Künstliche Intelligenz und automatisierte Entscheidungssysteme sollen stärker als bisher geplant im Gesetzentwurf (21/6178) der Bundesregierung für eine Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) berücksichtigt werden. Das fordert der Bundesrat in einer Stellungnahme zum Entwurf, der nun als Unterrichtung (21/6669) vorliegt. |
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Maßnahmenpaket zur Förderung der Kommunen & zur Demokratie-Stärkung abgelehnt[24.6.] Der Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen hat am Mittwoch einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4393) abgelehnt, in dem die Fraktion ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Förderung der Kommunen und zur Stärkung der Demokratie vorgeschlagen hatte. In der von der Vorsitzenden Caren Lay (Die Linke) geleiteten Sitzung votierten die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie die AfD-Fraktion gegen den Antrag. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stimmte zu, während sich die Fraktion Die Linke enthielt. Die CDU/CSU-Fraktion entgegnete, was die Grünen im Maßnahmenkatalog fordern würden, werde von den Kommunen gar nicht gefordert. Gebraucht werde Bürokratieabbau, eine ernsthafte Aufgabenkritik und eine Auseinandersetzung mit dem Thema Eingliederungshilfe. Notwendig seien keine neuen Aufgaben, sondern Entlastungen. Deshalb lehne man den Antrag ab. |
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Antrag zur Beendigung der deutschen Binnengrenzkontrollen abgelehnt[24.6.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist im Innenausschuss mit einem Antrag (21/5751) zur Beendigung der deutschen Binnengrenzkontrollen gescheitert. Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD sowie der AfD-Fraktion lehnte das Gremium die Vorlage am Mittwoch ab. Für den Antrag votierte neben den Grünen auch die Fraktion Die Linke. |
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Entwurf eines Digitalen Gewaltschutzgesetzes[23.6.] Über den Entwurf eines Digitalen Gewaltschutzgesetzes berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6617) auf eine Kleine Anfrage. Danach heißt es dazu im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD: „Wir schaffen ein umfassendes Digitales Gewaltschutzgesetz, um die Rechtsstellung Betroffener zu verbessern und die Sperrung auch anonymer Hass-Accounts mit strafbaren Inhalten zu ermöglichen.“ Darüber hinaus wurde laut Vorlage im Koalitionsvertrag angekündigt, das Cyberstrafrecht zu reformieren und Strafbarkeitslücken, zum Beispiel bei bildbasierter sexualisierter Gewalt zu schließen. |
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Alternative zum Königsteiner Schlüssel/ Kommunalen Bedarfsindex gefordert[23.6.] Die Fraktion Die Linke will einen neuen „Kommunalen Bedarfsindex“, der für alle Förderprogramme des Bundes verbindlich angewendet werden soll. In einem Antrag der Fraktion Die Linke (21/6652) heißt es, zahlreiche Förderprogramme orientierten sich am Königsteiner Schlüssel. Dieser basiere zu zwei Dritteln auf dem Steueraufkommen und zu einem Drittel auf der Bevölkerungszahl der Länder. |
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Förderprogramm „Schriftliches Kulturgut erhalten“[23.6.] BReg PM BKM - 58/ BPA „Schriftliches Kulturgut erhalten“: Neu aufgelegtes Programm fördert 92 Projekte – Staatsminister Weimer: „Unser kollektives Gedächtnis wird für kommende Generationen bewahrt“ |
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Nationale Strategie zu Medienkompetenz gefordert[23.6.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich für eine „Nationalen Strategie Medienkompetenz“ ein. In dem entsprechenden Antrag (21/6660) fordert sie die Bundesregierung auf, in Abstimmung mit den Bundesländern geeignete Maßnahmen für eine altersübergreifende Vermittlung von Medienkompetenzen in einer solchen Strategie zu bündeln. |
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Ressortabgestimmte Strategie gegen Desinformation gefordert[23.6.] Nach dem Willen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen soll die Bundesregierung eine ressortabgestimmte Strategie gegen Desinformation vorlegen. In einem Antrag (21/6665) fordern die Abgeordneten zudem eine staatsferne Agentur für Digitale Medien. In dieser sollen diverse Aufsichts- und Aufklärungsfunktionen strategisch zusammenlaufen. Dazu sollen nach dem Willen der Fraktion die Aufgaben und Kompetenzen des Digital Services Coordinator (DSC), die Wahrnehmung von Funktionen der Medienaufsicht sowie die Einbindung wissenschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure für eine „kontinuierliche, unabhängige Beobachtung, Erforschung und Begleitung von systemischen Risiken im digitalen Raum“ gehören. |
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Echte Bürgerbeteiligung bei kommunaler Bau-Planung gefordert[23.6.] Die Beteiligung von Bürgern an kommunalen Planungen soll aus Sicht der Fraktion Die Linke nicht mehr wie heutzutage oft folgenlos bleiben. Beteiligung dürfe kein symbolischer Akt sein, sondern müsse als kontinuierlicher, konfliktoffener und verbindlicher Prozess ausgestaltet werden, fordert sie in einem Antrag (21/6643). |
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Merz: Frieden, Sicherheit u. Wohlstand für künftige Generationen[23.6.] Rede von Bundeskanzler Merz anlässlich des Tags der Industrie 2026: „Wohlstand für die Jugend“ |
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Queeres Leben: Förderung von Akzeptanz& Schutz sex. & geschlechtl. Vielfalt gefordert[23.6.] „Vielfalt feiern, Freiheit schützen, Sicherheit gewährleisten“ lautet der Titel eines Antrags der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/6654). Danach soll der Bundestag jeder Form von Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund der sexuellen Identität und des Geschlechts entschieden entgegentreten, Angriffe, Anfeindungen und Hass gegenüber queeren Menschen verurteilen und sich für eine „offene, vielfältige und respektvolle Gesellschaft“ einsetzen. |
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Bessere Gesundheitsversorgung für Frauen& Mädchen mit Behinderungen gefordert[22.6.] Die Grünen-Fraktion fordert eine bessere Gesundheitsversorgung für Frauen und Mädchen mit Behinderungen. Es bestünden für die Betroffenen weiter erhebliche Versorgungsdefizite in der gynäkologischen, reproduktiven, geburtshilflichen und geschlechterspezifischen Gesundheitsversorgung, heißt es in einem Antrag (21/6598) der Fraktion. |
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Sachverständigenkritik an Behindertengleichstellungsgesetz[22.6.] Die von der Bundesregierung geplante Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) wird von Sachverständigen unterschiedlich beurteilt. Bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales wurde der Gesetzentwurf „zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes“ (21/5140) unter anderen von Britta Schlegel vom Deutschen Institut für Menschenrechte und Christiane Möller vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband als unzureichend mit Blick auf die Barrierefreiheit bewertet. Anna Robra von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) verwies ebenso wie Peter Schröder vom Handelsverband Deutschland (HDE) auf mit der Neuregelung verbundene wirtschaftliche Belastungen für die Unternehmen. Der Gesetzentwurf verfolgt laut Bundesregierung für den privaten Bereich das Ziel, den Zugang zu privaten Gütern und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen spürbar und nachhaltig zu verbessern, ohne dabei Unternehmen unverhältnismäßig stark zu belasten. Im öffentlichen Bereich sieht der Gesetzentwurf vor, die Pflichten des Bundes zur Herstellung baulicher Barrierefreiheit zu konkretisieren. Der Bund soll dem Entwurf zufolge noch verbleibende Barrieren bis zum Jahr 2035 abbauen. Zudem sollen Übergangsregelungen geschaffen werden, um die Qualitätsanforderungen an Assistenzhunde sicherzustellen und die Verwaltungsverfahren zur Zertifizierung zu vereinfachen. Das Benachteiligungsverbot gegenüber privaten Unternehmen müsse in dem Gesetzentwurf wirksam ausgestaltet werden, forderte Christiane Möller vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband. Nur zwingende sachliche Gründe dürften eine Ungleichbehandlung rechtfertigen. „Die Pflicht zu angemessenen Vorkehrungen ist entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention auszugestalten“, sagte sie. Alle nötigen baulichen Veränderungen und Änderungen von Gütern und Dienstleistungen pauschal als „unverhältnismäßige und unbillige Belastungen“ für die Wirtschaft einzustufen, wie es der Gesetzentwurf tue, sei damit unvereinbar. Das Hauptziel des Gesetzesentwurfs, Deutschland auch im privaten Bereich barrierefrei zu machen, werde nicht erreicht, kritisierte Britta Schlegel vom Deutschen Institut für Menschenrechte. Es fehlten Vorgaben, die die Privatwirtschaft zur Herstellung struktureller Barrierefreiheit verpflichten. Das individuelle Benachteiligungsverbot, das eine Verpflichtung Privater umfasst, angemessene Vorkehrungen im Einzelfall zu treffen, werde für Unternehmen stark durch Pauschalausnahmen, milde Rechtfertigungsanforderungen und mangelnde Rechtsdurchsetzungsmöglichkeiten beschränkt, „so dass es praktisch wertlos wird“, urteilte Schlegel. HDE-Vertreter Schröder hält die von der Bundesregierung in ihrem Gesetzentwurf erwartete Kostenbelastung für die Wirtschaft als viel zu niedrig angesetzt. Da die der Berechnung zu Grunde liegenden Prämissen realitätsfern seien, müsse im Ergebnis davon ausgegangen werden, dass die wirtschaftliche Belastung allein der Einzelhandelsunternehmen die im Entwurf für die gesamte Wirtschaft genannte Summe von 1,35 Millionen Euro pro Jahr deutlich übersteigen werde. Im Interesse eines angemessenen Ausgleiches zwischen Unternehmen und den betroffenen behinderten Menschen brauche es klare Obergrenzen für die Verpflichtung der Unternehmen, betonte er. Diese müssten von unangemessener wirtschaftlicher Belastung geschützt werden und dürften keinen unzuträglichen Rechtsunsicherheiten ausgesetzt werden. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen, so BDA-Vertreterin Dobra, seien die Auswirkungen des Gesetzentwurfes erheblich. Sie forderte Nachbesserungen. „Wichtig ist, dass der Gesetzentwurf Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen im Einzelfall vorsieht und nicht grundsätzlich Barrierefreiheitsverpflichtungen enthält“, sagte sie. Das sei angesichts der Vielgestaltigkeit von Behinderungen und damit verbundenen Barrieren für Unternehmen nicht lösbar. Dobra forderte außerdem, den Entschädigungsanspruch „rechtsklar“ auszuschließen. Der Einzelsachverständige Sascha Göttert kritisierte, dass Barrierefreiheit immer als Problem dargestellt statt als Chance angesehen werde. Er wies darauf hin, dass der größte Teil des gesellschaftlichen Lebens nicht in Behörden, sondern bei privaten Anbietern stattfinde. „Ich trinke meinen Kaffee nicht im Finanzamt sondern beim Bäcker“, sagte er. Solange aber wesentliche Bereiche des täglichen Lebens von verbindlichen Anforderungen an die Barrierefreiheit ausgenommen blieben oder umfangreiche Ausnahmeregelungen bestünden, werde eine tatsächliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen nicht erreicht. Der Gesetzentwurf enthält aus Sicht des Einzelsachverständigen Felix Welti, Professor für Sozial- und Gesundheitsrecht an der Universität Kassel, viele wichtige und zu unterstützende Regelungen. Bei einigen Normen seien klarstellende Diskussionen und Veränderungen im Gesetzgebungsverfahren zu wünschen, „damit der Entwurf seinen Zielen gerecht wird“. Welti bewertete die Regelung zu „angemessenen Vorkehrungen“, wonach für Unternehmen alle baulichen Veränderungen sowie Änderungen an Gütern und Dienstleistungen als unverhältnismäßige und unbillige Belastung gelten, als „rechtssystematisch problematisch“. Sie sei deshalb geeignet, zu Rechtsunsicherheit zu führen, befand er. Zu den Änderungen im Bereich der Assistenzhunde äußerte sich Thomas Hansen vom Verein Associata. Obwohl im Rahmen der bisherigen Übergangsregelungen bereits anerkannte Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaften, sogenannte MAGs über die in Paragraf 12e Absatz1 BGG festgelegten Zutrittsrechte zu allgemeinen Publikums- und Benutzungsverkehr zugänglichen Anlagen und Einrichtungen verfügten, schilderten viele von ihnen immer noch Probleme hinsichtlich dieser Zutrittsrechte, sagte Hansen. Ob diese Probleme mit der beabsichtigten Neufassung des Paragrafen 12e Absatz 1 BGG beseitigt werden, bleibe abzuwarten. Praxiserfahrungen deuteten darauf hin, „dass Zutrittsrechte von Assistenzhunden in der Öffentlichkeit wenig bekannt sind“. Auch die Evaluationsstudie nach Paragraf12k BGG weise auf diese Problemlage hin und empfehle, gezielte Kommunikationsmaßnahmen zu stärken, um die Bekanntheit der einschlägigen Regelungen im BGG und der Assistenzhund-Verordnung (AHundV) „nachhaltig zu erhöhen“. Hierbei sollten bestehende Initiativen mit hoher Reichweite unterstützt und gegebenenfalls weiterentwickelt werden. [BT hib, zur Anhörung] Siehe auch: [7.5.] Rede der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes vor dem Deutschen Bundestag am 7. Mai 2026 in Berlin: […] In Deutschland leben 13 Millionen Menschen mit einer anerkannten Behinderung oder Beeinträchtigung. Das ist gut jeder sechste Mensch in unserem Land. Die meisten Behinderungen treten im Laufe eines Lebens auf, durch Krankheit oder durch Unfall. Das Thema Behinderung kann also jede und jeden von uns treffen. |
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Sachverständige begrüßen antragsloses Kindergeld[22.6.] Die Bundesagentur für Arbeit hat das Vorhaben der Bundesregierung, Kindergeld in Zukunft ohne Antrag zu zahlen, als „wichtigen Schritt hin zu einer modernen, serviceorientierten und digitalen Verwaltung“ bezeichnet. Auch die Familien würden entlastet, erklärte Martina Rauch von der Bundesagentur, bei der die Familienkassen angesiedelt sind, am 22. Juni 2026, in einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses zur Einführung eines antragslosen Kindergeldes unter Leitung des amtierenden Vorsitzenden Christian Görke (Linke). Bürokratieabbau zugunsten der Familien Hinweis auf komplexe Fallsituationen |
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Dt.-Franz. Parl. Versammlung zu Themen Bildung& Jugend / Jugendmedienschutz[22.6.] [BMBFSFJ-PM& BT-Meldung] Bundesfamilienministerin Karin Prien reiste zur Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung nach Paris zur Stärkung der deutsch-französische Zusammenarbeit in Familien- und Bildungspolitik und warb für besseren Jugendmedienschutz. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner: „Sprache baut Brücken – Algorithmen reißen sie oftmals ein. Umso wichtiger ist es, junge Menschen wieder vermehrt für die Sprache des Nachbarn zu begeistern und sie zugleich mit den Schattenseiten der digitalen Räume nicht allein zu lassen. Beides ist eine Investition in eine starke Partnerschaft unserer Länder sowie ein starkes Europa!“ Im Rahmen der Parlamentarischen Versammlung sprach Bundesministerin Prien (CDU) gemeinsam mit der französischen Ministerin für Sport, Jugend und Vereinswesen, Marina Ferrari (Les Démocrates), zu Fragen der Familienfreundlichkeit, des digitalen Jugendschutzes sowie zur Situation von Jungen und jungen Männern und standen beide den Parlamentariern vor Ort für Fragen zur Verfügung. Konkret berieten die Abgeordneten darüber, wie das Interesse junger Menschgen am Erlernen der jeweils anderen Sprache gestärkt werden kann. Außerdem ging es um gemeinsame Ansätze zum besseren Schutz von Minderjährigen in den sozialen Netzwerken. Ein weiterer Schwerpunkt der Reise war die deutsch-französische und europäische Zusammenarbeit in der Bildungs- und Jugendpolitik. Am Nachmittag besuchte die Ministerin das „OECD Centre for Skills“, die Denkfabrik der OECD für berufliche Bildung, um sich über aktuelle Projekte im Bereich der beruflichen Bildung und die Zusammenarbeit des BMBFSFJ mit der OECD auszutauschen. Anschließend traf sie den französischen Bildungsminister Édouard Geffray zu einem Gespräch über die deutsch-französische und europäische Bildungszusammenarbeit sowie aktuelle bildungspolitische Herausforderungen. Hier wird es unter anderem um Bildungschancen von Jungen und jungen Männern gehen. Hintergrund: In einer Zeit tiefgreifender sozialer Spannungen und weltwirtschaftlicher Unsicherheiten kommt der deutsch-französischen Partnerschaft besondere Bedeutung zu. Moderne Familienpolitik, digitaler Wandel und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind europäische Herausforderungen, die nur im engen Austausch gemeinsam gestaltet werden können. [22.6.] [BT hib] Prien: Werden Jugendschutz in digitaler Welt nicht gerecht: Im Rahmen der Anhörung hoben Karin Prien und Marina Ferrari die Bedeutung des Deutsch-Französischen Jugendwerks für den Austausch zwischen den jungen Menschen beider Länder hervor. Das Deutsch-Französische Jugendwerk ermögliche Begegnungen von Menschen, die sich gemeinsam einsetzen „für unsere europäischen Werte, die derzeit in Frage gestellt werden“, sagte Prien. Das Deutsch-Französische Jugendwerk habe es mehr als 10.000 jungen Menschen erlaubt, an Schulaustauschen, Praktika, Freiwilligenarbeit, interkulturellen Austauschen und Sprachprogrammen teilzunehmen, betonte ihre französische Amtskollegin Ferrari. |
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Gesetzl. Krankenversicherung - Heftige Kritik von Fachverbänden an Sparpaket[22.6.] Der Entwurf des Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird von Fachverbänden teilweise sehr kritisch aufgenommen. In einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (21/6130, 21/6559) warnten Sachverständige vor den möglichen negativen Folgen der Finanzreform und beklagten insbesondere die mangelnde Bereitschaft des Bundes, versicherungsfremde Leistungen zu übernehmen und damit die GKV entscheidend zu entlasten. Die Experten äußerten sich am Montag, 22. Juni 2026, in der zweieinhalbstündigen Anhörung sowie in schriftlichen Stellungnahmen. Zu der öffentlichen Anhörung waren mehr als 90 Fachverbände und Einzelsachverständige eingeladen. Belastung von Versicherten und Patienten: Sozialverbände und Gewerkschaften machten in der Anhörung deutlich, dass aus ihrer Sicht der Gesetzentwurf die Versicherten und Patienten übermäßig belastet und forderten eine ausgewogene Finanzreform. Der Sozialverband VdK stellte mehrere der geplanten Regelungen infrage und wertete den Entwurf insgesamt als eine zu große Belastung für die Versicherten, während die strukturellen Ursachen der Finanzkrise der GKV unberührt blieben. Besonders kritisch sei die Einschränkung der beitragsfreien Familienversicherung. Die Einführung eines Beitragszuschlags von 2,5 Prozent für Ehepartner ab 2028 stelle einen Bruch mit dem Solidarprinzip dar. Auch die Reduzierung der Festzuschüsse beim Zahnersatz seien abzulehnen. Finanzierung versicherungsfremder Aufgaben: Der GKV-Spitzenverband würdigte die grundlegende Zielsetzung des Gesetzentwurfs mit der Rückkehr zu einer einnahmeorientierten Ausgabenpolitik. Die vorgesehenen Reglungen blieben jedoch in ihrer Wirkung hinter dem Erforderlichen zurück. Dem Entwurf fehle es zudem erheblich an Ausgewogenheit. So seien die Beitragszahler durch den Anstieg der Zusatzbeiträge bereits mit rund 50 Milliarden Euro in Vorleistung gegangen. Daher sollten Beitragszahler und die Wirtschaft nicht noch weiter zusätzlich belastet werden. Strukturwandel bei Kliniken: Heftige Kritik kam von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), die vor einem irreparablen Glaubwürdigkeitsproblem mitten im Strukturwandel der Kliniken warnte. Den Krankenhäusern würden 2027 Mittel in Höhe von 4,6 Milliarden Euro entzogen, 2030 lägen die Kürzungen bereits bei 10,5 Milliarden Euro. Für die Jahre 2027 bis 2030 ergäben sich Erlöskürzungen in Höhe von rund 30 Milliarden Euro. Zugleich sehe der Entwurf keine Kostenentlastungen für Kliniken vor, obwohl es Vorschläge gebe für eine Deregulierung und zum Abbau überflüssiger Dokumentations- und Nachweispflichten sowie zur Förderung der ambulanten Versorgung. Pflegerat: Pflege ist kein nachrangiger Kostenfaktor: Nach Ansicht des Deutschen Pflegerates (DPR) kann eine Beitragssatzstabilität nicht nachhaltig erreicht werden durch kurzfristige Einsparungen oder Refinanzierungsverschiebungen zulasten zentraler Strukturen. Professionelle Pflege sei kein nachrangiger Kostenfaktor, sondern eine zentrale Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens. In zentralen pflegerelevanten Bereichen werde auf pauschale Begrenzungen gesetzt. Pharmabranche: Leisten bereits einen Sparbeitrag: Auch Vertreter der Pharmabranche reagierten in der Anhörung kritisch auf den Gesetzentwurf und verlangten die Rücknahme oder Abschwächung einzelner Regelungen. Die Änderungen gingen weit über eine kurzfristige Konsolidierung hinaus und hätten erhebliche Auswirkungen auf Preisbildung, Investitionsbedingungen, Versorgungssicherheit und Standortattraktivität, erklärte der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Weitere Anträge: Gegenstand der Anhörung waren auch Anträge der AfD-Fraktion mit den Titeln „Akute Not der gesetzlichen Krankenversicherung lindern – Vollständige Finanzierung der Beiträge für Bürgergeldempfänger durch den Bund gewährleisten“ (21/2036), „Ambulante ärztliche Versorgung zukunftssicher machen“ (21/2716), „Anpassung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch zur Stärkung der ärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen“ (21/5332) und „Gesundheitssystem stärken statt Versicherte belasten – Echte Reformen für eine stabile gesetzliche Krankenversicherung“ (21/5759), der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „Entlastung statt Belastung für Beitragszahlende und Betriebe – Krankenkassenbeiträge jetzt senken“ (21/5753) und der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Krankenversicherte entlasten, nicht belasten“ (21/5487). [Zur Anhörung] Siehe auch: Rede der Bundesministerin für Gesundheit, Nina Warken zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung vor dem Deutschen Bundestag am 12.6. |
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Kinderpressekonferenz beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung[20.6.] Die Kinderpressekonferenz beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung - Neugier kennt kein hitzefrei: Kinder fragen den Regierungssprecher. |
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Innenminister*innenkonferenz 2026 (u.a. zur Bekämpfung sexueller Gewalt)[19.6.] Beschlüsse der Innenministerkonferenz in Hamburg: Wichtige Weichenstellungen für den Zivilschutz und den Kampf gegen hybride Bedrohungen Umgang mit Schutzsuchenden aus Syrien Fußball ohne Gewalt Weitere Themen betrafen die Bekämpfung des Sozialleistungsbetrugs durch den Einsatz KI-gestützter Analyseinstrumente und eine engere behördenübergreifende Zusammenarbeit sowie die Bekämpfung organisierter Kriminalität. Im Kampf gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen hält es die IMK für erforderlich, auch die Strafbarkeit des Abrufens und damit des Konsums gewaltpornografischer Inhalte, die erkennbar ohne oder gegen den Willen des Opfers entstanden sind, unter Strafe zu stellen. [Hamburg 1/ 2, MI NI, NDR 1/ 2, Tagesschau 1/ 2, ZDF, Abendblatt, lto, DerWesten] |
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Änderungen in der ambulanten medizinischen Versorgung[19.6.] Von der Einführung eines Primärversorgungsystems verspricht sich die Bundesregierung einen bedarfsgerechten Zugang zu Fachärzten sowie die Entlastung von Ärzten und medizinischem Personal in den Praxen. Ein wichtiges Ziel sei zudem die Verringerung von Wartezeiten in der fachärztlichen Versorgung bei dringlichen medizinischen Anliegen, heißt es in der Antwort (21/6583) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/6038) der Grünen-Fraktion. |
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Berufskrankheiten: PTBS& Depression in Berufen mit hohen psychosozialen Belastungen[18.6.] Die Beratungen, ob Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und Depression in Berufen mit hohen psychosozialen Arbeitsbelastungen (sogenannte high strain-Berufe) in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen werden, laufen noch. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6579) auf eine Kleine Anfrage (21/6077) der Fraktion Die Linke. |
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Regierung will das Wohngeld reformieren[17.6.] Zu den weiteren Maßnahmen zur Konsolidierung des Bundeshaushalts gehört auch eine Reform des Wohngelds. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6534) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/6231) schreibt, sei mit dem Kabinettsbeschluss zu den Eckwerten des Regierungsentwurfs zum Bundeshaushalt 2027 und des Finanzplans des Bundes 2026 bis 2030 zunächst ein haushaltspolitischer Handlungsbedarf verblieben. Die fachlich zuständigen Ressorts seien aufgefordert, die in der Koalition vereinbarten Maßnahmen zur weiteren Konsolidierung des Bundeshaushalts bis zum Beschluss des Regierungsentwurfs zum Bundeshaushalt 2027 soweit umzusetzen, dass sie etatreif seien. Dazu zähle auch eine Reform des Wohngeldes. Eine entsprechende Neustrukturierung des Wohngeldes werde auch Vereinfachungen enthalten, die die Wohngeldsachbearbeitung beschleunigen würden. |
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Verankerung des Rechts auf Wohnen im Grundgesetz gefordert[16.6.] Das Recht auf Wohnen soll im Grundgesetz verankert werden. Die Fraktion Die Linke fordert in einem Antrag (21/6525) die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf zur Aufnahme eines Artikels 14a ins Grundgesetz vorzulegen. Damit soll ein „subjektives und einklagbares Recht auf eine menschenwürdige, dauerhafte, diskriminierungsfrei zugängliche und angemessen bezahlbare eigene Wohnung“ geschaffen werden. |
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Bildungsbericht 2026: Chancengerechtigkeit& Fachkräftesicherung bleiben zentrale Aufgaben[15.6.] BMBFSFJ-PM: Zum insgesamt elften Mal haben Bund und Länder heute gemeinsam mit dem DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation den nationalen Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2026“ vorgestellt. Die aktuelle Ausgabe beschreibt das deutsche Bildungssystem in einer Phase tiefgreifender gesellschaftlicher und demografischer Veränderungen: Sinkende Geburtenzahlen, Fachkräftemangel, veränderte Zuwanderungsbewegungen sowie wachsende Anforderungen an Chancengerechtigkeit und Integration prägen inzwischen alle Bildungsbereiche – von der frühen Bildung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Bundesbildungsministerin Karin Prien: „Gute Bildung beginnt lange vor der Schule. Der Bericht zeigt, wie stark frühe Entwicklungs- und Bildungschancen den weiteren Bildungsweg prägen. Deshalb investieren Bund und Länder gezielt in frühe Bildung, Sprachförderung und bessere Übergänge im Bildungssystem. Unser Ziel ist ein Bildungssystem, das Talente früh erkennt, Potenziale stärkt und Aufstiegschancen eröffnet – unabhängig von Herkunft und sozialem Hintergrund. Auch hier gilt: Nachhaltige Veränderungen entstehen nicht kurzfristig, sondern durch verlässliche und langfristige Bildungspolitik im Miteinander Bund, Ländern und Kommunen.“ Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin erklärt für die Länder: „Der Bildungsbericht zeigt deutlich: Bildung entscheidet über Lebenschancen. Deshalb investieren Bund und Länder gezielt in frühkindliche Bildung, Ganztag, Sprachförderung und bessere Bildungsübergänge. Nicht Herkunft darf über Zukunft entscheiden. Unser Ziel ist es, dass jedes Kind die Chance erhält, seine Talente und Fähigkeiten bestmöglich zu entfalten. Klar ist aber auch: Bildungspolitische Reformen wirken nicht über Nacht. Sie brauchen Verlässlichkeit und Ausdauer. Denn gute Bildung entsteht nicht durch kurzfristige Maßnahmen, sondern durch konsequente Arbeit an Qualität und Chancengerechtigkeit.“ Im Bereich Schule beschreibt der Bericht weiterhin rückläufige Kompetenzentwicklungen insbesondere in Mathematik sowie bei computer- und informationsbezogenen Kompetenzen. Der Bericht macht deutlich, dass die Stärkung der Basiskompetenzen eine der zentralen Zukunftsaufgaben bleibt. Zugleich verweist der Bericht darauf, dass soziale Herkunft weiterhin erheblichen Einfluss auf Bildungserfolg und Bildungsteilhabe hat und Bildungsungleichheiten häufig bereits vor dem Schuleintritt entstehen. So zeigen sich laut Bericht bereits im Alter von zwei Jahren deutliche soziale Unterschiede etwa beim Wortschatz von Kindern. Hintergrund: Der nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland“ wird von einer unabhängigen Autorengruppe im Auftrag von Bund und Ländern erstellt und vom DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation koordiniert. Er erscheint seit 2006 alle zwei Jahre und untersucht die Entwicklung des deutschen Bildungssystems über alle Bildungsbereiche hinweg. [18.6.] Initiative Klischee-frei zum Bildungsbericht: Erkenntnisse zu Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern |
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Änderungen beim Versorgungsausgleich im Scheidungsfall[15.6.] Die Bundesregierung will Regelungen für den Versorgungsausgleich ändern. Das sieht ein entsprechender Gesetzentwurf (21/6510) vor. |
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25 Jahre Jugend debattiert[13.6.] Rede von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier beim Bundesfinale 2026 „25 Jahre Jugend debattiert“ am 13. Juni 2026 in Berlin: [Auszüge] |
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Gesetz gegen Missbrauch bei Vaterschaftsanerkennung beschlossen[12.6.] Der Bundestag hat schärfere Regeln „zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Anerkennungen der Vaterschaft“ beschlossen. Für den entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung (21/4081) stimmten in dritter Beratung die Fraktionen CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke bei Enthaltung der AfD. In zweiter Beratung wurde die Neuregelung namentlich mit 296 Ja- zu 130 Nein-Stimmen angenommen; 134 Parlamentarier enthielten sich. Der Gesetzentwurf war zuvor im Innenausschuss noch in Teilen geändert und um sachfremde Regelungen im Kritis-Dachgesetz, im BSI-Gesetz und im Energiewirtschaftsgesetz ergänzt worden (21/6393). Mit dem Gesetz soll nun der präventive Ansatz weiterentwickelt und um Kontrollinstrumente ergänzt werden. Demnach soll die Zustimmung der Ausländerbehörde zur Anerkennung zwingend sein, wenn ein „aufenthaltsrechtliches Gefälle“ zwischen den Beteiligten vorliegt, also zum Beispiel der Anerkennende die deutsche Staatsangehörigkeit und die Mutter eine Aufenthaltsgestattung oder Duldung besitzt. Zu den sachfremden Änderungen, die mit dem Gesetzentwurf beschlossen wurden, zählen Neuregelungen des Kritis-Dachgesetzes, des BSI-Gesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes. Danach wurde etwa im Kritis-Dachgesetz eine Erweiterung des Anlagenbegriffs auf „Software und IT-Dienste“ vorgesehen. Sie beruht der Begründung zufolge auf der Konnexität zwischen dem Kritis-Dachgesetz und dem BSI-Gesetz sowie der für beide Gesetze in den Rechtsfolgen geltenden Verordnung zur Bestimmung kritischer Anlagen. |
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Förderung von Landes-Demokratiezentren[12.6.] Im Jahr 2025 sind die Landes-Demokratiezentren mit rund 32,9 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert worden. Das geht aus einer Antwort (21/6551) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. Die Antwort enthält außerdem eine Liste von Veröffentlichungen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025. |
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Justizminister*innenkonferenz 2026 (u.a. Sexualstrafrecht)[12.6.] Die 7. Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister (JuMiKo) im Jahr 2026 stand unter dem Vorsitz der Freien und Hansestadt Hamburg, vertreten durch Justizsenatorin Anna Gallina. Die Frühjahrstagung fand am 11. und 12. Juni 2026 in Hamburg statt, die Herbstkonferenz ist für den 19. November 2026 in Hamburg angesetzt. Siehe auch: [14.6.] taz.de: Bewegung im Sexualstrafrecht - Noch kein Votum für „Nur Ja heißt Ja“ Ein anderer Schwerpunkt der Justizministerkonferenz befasste sich mit der Politikerbeleidigung. |
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Folgen der Pandemie für Arbeitswelt u. Care-Arbeit[11.6.] Die Pandemie hat das Leben aller Menschen beeinflusst - wie sich dies für die Arbeitswelt auswirkte, diskutierte die Enquete-Kommission des Bundestags „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“ in einer öffentlichen Anhörung zum Thema „Arbeitswelt, soziale Sicherung und soziale Resilienz, Care-Arbeit“. Grit Köllmer von der Vernetzten Pflegedienstleistung Grit Köllmer in Oschersleben berichtete hingegen aus ihrem Pflegeberuf. „Unsere Arbeit ist in der Coronazeit sehr schwierig gewesen.“ Ständig habe es neue Regelungen gegeben, und auch Umsatzeinbußen. Zur sozialen Sicherung sagte sie: „Das Vertrauen unserer Leute ist völlig weg.“ Der ehemalige Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte, die Pandemie hätte wie in einem Brennglas gezeigt, was gut und was schlecht läuft. Im Frühjahr 2020 seien sechs Millionen Menschen in Kurzarbeit gewesen. „So wurden nicht nur Arbeitsplätze gesichert, sondern die wirtschaftliche Lage wurde stabilisiert.“ Insgesamt hätten Frauen in der Pandemie die Hauptarbeit geleistet, in der Care-Arbeit und in den Familien. „Das hat Verwerfungen mit sich gebracht. Man sollte den Geschlechterzusammenhang sehen.“ Diesen sprach auch Judith Rahner an. „Auf dem Arbeitsmarkt wurden strukturelle Benachteiligungen sichtbar gemacht“, sagte die Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrats. Weil Frauen mehr in Teilzeit und in Minijobs arbeiten, sei das Kurzarbeitergeld für sie viel niedriger ausgefallen. „Politische Maßnahmen sind nicht geschlechtsneutral.“ Viele Mütter hätten dann auch noch ihre Erwerbsarbeit reduziert. Daher forderte sie, Minijobs verstärkt in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen zu überführen. „Eine Gesellschaft ist nur krisenfest, wenn die, die sie tragen, nicht vernachlässigt werden.“ Katja Kipping betonte, dass Ärmere die Verlierer der Pandemie gewesen seien. Unter anderem hätten beengte Wohnverhältnisse die negativen Folgen verstärkt, so die Linken-Politikerin und Geschäftsführerin sowie Abteilungsleiterin Sozial- und Europapolitik des Paritätischen Gesamtverbands; sie forderte die Einrichtung von öffentlichen Lernorten. „Sie sind jetzt zu identifizieren und hochzufahren.“ Ferner seien Mittagessen in Einrichtungen oder die Tafeln weggebrochen. Und: „Personalbemessung in sozialen Einrichtungen darf nicht auf Kante genäht sein.“ Die Familien in den Fokus nahm Katharina Spieß. Die Direktorin des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung sagte, die Schließung von Einrichtungen habe die Familien in besonderem Maße belastet. „Die mentale Gesundheit der Kinder und Jugendlichen wurde eingeschränkt, auch die der Eltern“. Zwei Drittel der Familien seien während der Pandemie im Doppelerwerb gewesen. Um künftig besser auf Gesundheitskrisen vorbereitet zu sein, arbeitet die Enquete-Kommission interdisziplinär an der Frage, wie Risikobewertung, Früherkennung und Krisenbewältigung in künftigen Pandemien effektiver gestaltet werden können. Dabei sollen die Erkenntnisse aus den Bereichen Gesundheitswesen, Wirtschaft, Bildung, Soziales, Politik, internationale Zusammenarbeit und öffentliche Kommunikation zusammengeführt werden, um gezielt strukturelle Verbesserungen anzustoßen. Bis Ende Juni 2027 soll die Kommission einen umfassenden Abschlussbericht vorlegen, der konkrete Empfehlungen zur besseren Prävention, Bekämpfung zukünftiger Gesundheitskrisen und gesellschaftlichen Resilienz enthalten soll. Der Kommission gehören 14 Abgeordnete sowie 14 externe Sachverständige an. Auf die Frage, was passiert wäre, wenn es keine Eingriffe des Staates gegeben hätte, antwortete BDA-Vertreterin Wagenmann: „Der Vergleich mit Europa zeigt, dass unser Modell der Sozialpartnerschaft extrem zur Arbeitsplatzsicherung beigeragen hat.“ Köllmer berichtete aus der Pflegepraxis, dass Patienten die Nahrungsaufnahme verweigert hätten, weil sie dachten, ihre Angehörigen wollten sie nicht mehr sehen. Teilweise hätten vier Mitarbeiter in drei Schichten für 51 alte Menschen arbeiten müssen. „Es gab eine unverhältnismäßige Einmischung der Politik in unsere Arbeit.“ Sich zum Beispiel von einem Angehörigen nicht verabschieden zu können, den man sehr liebt, „da macht man sich Vorwürfe“, sagte sie. Heil dagegen sagte, Arbeitsschutz sei vor der Pandemie als Bürokratie-Thema belächelt worden, in der Pandemie selbst dann aber „zu großer Form aufgelaufen“ sei und gut funktioniert habe. Arbeitsschutzmaßnahmen seien nicht am grünen Tisch entstanden, „sondern mit den Betrieben gemeinsam erarbeitet“ worden. Frauenrat-Vertreterin Rahner betonte, dass die psychische Belastung für Frauen in der Pandemie ein lange unterschätztes Phänomen gewesen sei. „Das waren keine individuellen Überforderungen, sondern strukturelle Belastungen.“ Sie forderte, zum Beispiel Gewaltschutz verbindlich in Krisenkonzepte einzubinden. Kipping berichtete aus ihrer Zeit als Sozialsenatorin Berlin, wie das Land auf Menschen mit Obdachlosigkeit reagiert habe. „Pfandflaschensammeln, um Spenden bitten“, das sei alles eingeschränkt gewesen. Eine Reaktion: „Hostels und Jugendherbergen wurden angemietet.“ Unter anderem sei die Straßensozialarbeit als systemrelevant eingestuft worden, dabei erwähnte Kipping besonders die Arbeit des Vereins Karuna und die von ihm eingesetzte Taskforce, in der ehemals von Wohnungslosigkeit Betroffene quer durch die Stadt fuhren, um Bedarfe zu ermitteln und Hilfe zu leisten. [BT hib] |
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Mehr Geld für „Kultur macht stark“-Programm gefordert[11.6.] Die Fraktion Die Linke fordert in einem Antrag (21/6466) einen bedarfsgerechten Ausbau des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Außerdem soll die vierte Förderphase für die Jahre 2028 bis 2032 nachhaltig verstetigt werden, so die Abgeordneten. |
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Auswirkungen des neuen EU-Haushalts auf strukturschwache Regionen[10.6.] Die Bundesregierung richtet nach eigener Auskunft die deutschen Positionen in den Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR), den Haushalt der Europäische Union für die Jahre 2028 bis 2034, an „den aktuellen historischen Herausforderungen für Europa und unserem Anspruch an eine wettbewerbsfähige und geopolitisch handlungsfähige EU aus“. Vorhandene Daten seien in die Entwicklung der deutschen Positionen in den MFR-Verhandlungen einbezogen worden. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6432) auf eine Kleine Anfrage (21/6167) der Fraktion Die Linke. |
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Förderung des Zentrums für Migrationsforschung[10.6.] Im Jahr 2025 hat das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) insgesamt 47 Projekte durchgeführt. Das Zentrum hat 4,8 Millionen Euro aus Fördermitteln des Bundes erhalten, wie aus einer Antwort (21/6519) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervorgeht. |
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Informationen zur Antidiskriminierungsstelle[10.6.] Im Haushaltsjahr 2025 hat das Gesamtbudget der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) laut Bundeshaushaltsplan bei 14.411.000 Euro gelegen. Es gab in der ADS 43,5 Planstellen und Stellen. Das geht aus einer Antwort (21/6452) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. Für detaillierte Angaben zu den Beratungsanfragen an die ADS verweist die Regierung auf die Webseite der ADS und die dort verfügbaren Informationen. |
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Jahreseinkommensgrenze für unterhaltspflichtige Angehörige[10.6.] Der Petitionsausschuss lehnt die Forderung nach einer dynamischen Anpassung der Jahreseinkommensgrenze für unterhaltspflichtige Angehörige mehrheitlich ab. In der Sitzung am Mittwoch verabschiedete der Ausschuss die Beschlussempfehlung an den Bundestag, das Petitionsverfahren zu einer dahingehenden Eingabe abzuschließen, „weil dem Anliegen nicht entsprochen werden konnte“. |
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Evaluation der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung[10.6.] Die im aktuellen Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vorgesehene Evaluation der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/6231) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/5618). Danach wird der Bericht zur Evaluation der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung derzeit finalisiert. Nach jetzigem Planungsstand werde das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) den Bericht voraussichtlich im Verlauf des zweiten Quartals 2026 veröffentlichen, heißt es in der Antwort vom 29. Mai weiter. |
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Bafög-Reform, gleiche Bildungschancen, Studienstarthilfe& Azubi-Mobilitätsbudget gefordert[10.6.] Forschungsministerium arbeitet weiter an Bafög-Reform: Die Arbeit an der im Koalitionsvertrag vereinbarten Bafög-Reform geht weiter. Es habe bislang keine Weisung der Ministerin gegeben, dass der derzeit laufende Abstimmungsprozess zwischen den Ministerien gestoppt werden solle. Dies sagte eine Vertreterin des Forschungsministeriums (BMFTR) im Forschungsausschuss zum aktuellen Stand bei der Bafög-Novelle. Das BMFTR sei bemüht, den ursprünglichen Zeitplan für die Reform einzuhalten, der eine Abstimmung im Bundeskabinett für Ende Juli vorsieht. Genaueres zu den Inhalten der Reform könne das Ministerium aufgrund der internen Abstimmungen nicht mitteilen. [10.6.] In einem Antrag (21/6359) fordert die Fraktion Die Linke die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bafög vorzulegen. Die Novelle solle unter anderem ermöglichen, Bafög wieder als „rückzahlungsfreien Vollzuschuss“ zu gewähren und die Fördersätze jährlich an die Inflation anzupassen. Außerdem solle die Wohnkostenpauschale in einen „Mietkostenzuschuss analog dem Wohngeld mit regionaler Staffelung“ umgewandelt werden. [11.5.] Bafög-Reform, Studienstarthilfe, Mobilitätsbudget für Auszubildende: In einem Antrag (21/5780) befasst sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit diversen Maßnahmen zur Unterstützung junger Menschen in Ausbildung. Die Abgeordneten fordern unter anderem eine umfassende Bafög-Reform, „die eine echte Trendwende bei Planbarkeit, Reichweite und sozialer Absicherung einleitet“. Hierfür müsse die Bundesregierung die Wohnkostenförderung an das regionale Mietniveau anpassen und die Bafög-Grundbedarfssätze und Freibeträge anheben. Außerdem solle das Kindergeld direkt an junge Menschen in Ausbildung - und nicht mehr an deren Eltern - überwiesen werden und ein Mobilitätsbudget für Auszubildende eingeführt werden. [9.6.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert in einem Antrag (Bildung darf nicht vom Einkommen abhängen - Gleiche Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen, 21/6336) gleiche Bildungschancen für alle und deshalb deutlich mehr Investitionen in diesem Bereich. Der aktuelle UNICEF-Bericht zeige schonungslos, wie stark die Chancen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland noch immer vom Einkommen der Eltern abhängen. Deutschland sei eines der reichsten Länder der Welt und lande beim Kindeswohl dennoch nur auf Platz 25 von 37 wohlhabenden Staaten, kritisieren die Grünen. Auch Bildungsstudien zeigten seit Jahren sinkende Basiskompetenzen vieler Kinder und Jugendlicher sowie anhaltend hohe soziale Ungleichheiten im Bildungssystem. Gleichzeitig würden inzwischen jedes Jahr mehr als 64.000 junge Menschen die Schule ohne Abschluss verlassen. „Für viele bedeutet dies im Laufe des Lebens ein deutlich erhöhtes Risiko von Armut, prekärer Beschäftigung und dauerhafter Abhängigkeit von staatlicher Unterstützung“, heißt es in dem Antrag weiter. Ähnliche/ mitberatene Anträge der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Zukunftsinvestitionen statt Kürzungen - Familien stärken und Kinder fördern (21/6335), Bildung bezahlbar machen - BAföG-Reform jetzt (21/2234). |
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Polizeilichen Kriminalstatistik (tatverdächtige Kinder; Straftaten gegen Obdachlose)[10./8.6.] Über tatverdächtige Kinder bei Straftaten im Jahr 2025 berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6391) auf eine Kleine Anfrage. Danach wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2025 insgesamt 27.504 Straftaten erfasst, bei denen zumindest ein Tatverdächtiger ein Kind bis 13 Jahren war und zugleich zumindest ein Kind bis 13 Jahre als Opfer beteiligt war. Um Straftaten gegen Obdachlose im Jahr 2025 geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/6379) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/5856). Danach wurden zum Berichtsjahr 2025 in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zu „Straftaten insgesamt“ neun tödlich verletzte Opfer mit der Opferspezifik „Obdachlosigkeit“ erfasst. Die „Opferanzahl mit ;Obdachlosigkeit' zu Straftaten insgesamt“ belief sich im Berichtsjahr 2025 auf 2.663, wie aus der Antwort weiter hervorgeht. |
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AGG-Reform& Stärkung der Bundes-Antidiskriminierungsstelle gefordert[9.6.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), um es wirksamer werden zu lassen. In einem Antrag (21/6337) schreibt sie, ein Schwerpunkt der Reform müsse auf einer effektiven Rechtsdurchsetzung liegen. „Bleiben Diskriminierungen folgenlos, wird das Vertrauen in den Rechtsstaat geschwächt.“ Zentrale Bedeutung komme dabei kollektiven Rechtsdurchsetzungsinstrumenten zu - insbesondere einem Verbandsklagerecht, das strukturelle Benachteiligungen sichtbar mache und gerichtsfest angreife. [5.3.] Die Fraktion Die Linke fordert in einem Antrag (21/4538) eine Stärkung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) und eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Durch die 2022 vom Bundestag beschlossene Reform sei das AGG zwar gestärkt und die Antidiskriminierungsstelle aufgewertet worden. Allerdings würde die Reform nicht weit genug gehen. Zudem fehle es an einer gesetzlichen Pflicht zur wiederkehrenden Evaluation des AGG und der Antidiskriminierungsstelle, kritisieren die Abgeordneten. |
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Kampf gegen Menschenhandel u. Zwangsprostitution gefordert[9.6.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert die Bundesregierung auf, Menschenhandel und Zwangsprostitution stärker zu bekämpfen und Betroffene besser zu schützen. In einem Antrag (21/6347) führt sie unter Verweis auf Datenbanken aus: „2024 wurden in Deutschland 868 Fälle von Menschenhandel durch Beratungsstellen dokumentiert. Das ist ein Anstieg um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Mehrheit der Betroffenen ist weiblich, und die häufigste Ausbeutungsform ist sexuelle Ausbeutung, gefolgt von Arbeitsausbeutung.“ |
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Jugend und Parlament 2026[9.6.] Bundestag: Jugend und Parlament 2026: Über 250 junge Menschen machen Politik wie im Bundestag |
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Verzicht auf Wohngeld-Kürzungen gefordert[9.6.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat die Regierung in einem Antrag (21/6339) aufgefordert, auf Kürzungen beim Wohngeld zu verzichten. Die angekündigte Einsparung von einer Milliarde Euro im Wohngeld müsse zurückgenommen und die bestehende Dynamisierung des Wohngelds beibehalten werden. Die Heizkostenpauschale und der Kreis der Wohngeldberechtigten sei ebenfalls beizubehalten, wird gefordert. Außerdem soll die Antragstellung des Wohngelds vereinfacht und digitalisiert werden. Die Fraktion Die Linke hat sich strikt gegen Kürzungen des Wohngeldes ausgesprochen. In einem Antrag (21/6363) wird die Bundesregierung aufgefordert, ihre Kürzungspläne beim Wohngeld nicht weiterzuverfolgen. Außerdem soll sie einen Gesetzentwurf vorlegen, „der das Wohngeldverfahren grundlegend vereinfacht und eine automatische Weiterbewilligung des Wohngeldes bei unveränderten Verhältnissen einführt“. Änderungen der Einkommens-, Haushalts- und Wohnkostenverhältnisse müssten von den Leistungsberechtigten unverzüglich mitgeteilt werden. |
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Bundeskanzler ehrt soziales Engagement[9.6.] Von Gesundheitsprojekten bis zur Nachbarschaftshilfe: Der startsocial-Wettbewerb hat 25 herausragende Initiativen geehrt, die mit ihrem Engagement Menschen unterstützen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Der Kanzler verlieh dabei den Sonderpreis. Bei der feierlichen Preisverleihung des 22. startsocial-Wettbewerbs im Bundeskanzleramt hat Bundeskanzler Friedrich Merz das ehrenamtliche Engagement der ausgezeichneten Initiativen gewürdigt. Als Schirmherr des Wettbewerbs dankte er den Preisträgerinnen und Preisträgern stellvertretend für die Millionen Menschen, die sich in Deutschland freiwillig engagieren. |
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Bezahlbarer Wohnraum, Nutzung von Büroflächen& nachhaltige Stadtentwicklung gefordert[9.6.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich dafür ein, leerstehende Büroflächen als Wohnraum zu nutzen. Diesem Ziel dient ein von der Fraktion vorgelegter Antrag (21/6341). Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Musterbauordnung zu einer Umbauordnung weiterzuentwickeln und so den Umbau leerstehender Büros zu Wohnungen zu erleichtern. Außerdem soll der Umbau leerstehender Büro- und Gewerbeflächen finanziell attraktiver gestaltet und mit Bundesmitteln aktiv und effektiv gefördert werden. [9.6.] Ausnahmen, Befreiungen und Vorrang zugunsten des Wohnungsbaus im Genehmigungs- und Planungsverfahren sollen grundsätzlich nur noch dann zulässig sein, wenn mindestens 50 Prozent der entstehenden Wohnungen langfristig sozial gebunden oder gemeinwohlorientiert sind. Dies fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (21/6340). Außerdem soll keine Netto-Neuversiegelung und kein Verlust von ökologisch wertvollen Flächen erfolgen. Das Vorkaufsrecht der Kommunen soll verbessert und der Milieuschutz in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten krisenfest ausgestaltet werden, damit Ausnahmeregelungen nicht als Schlupfloch für Luxusmodernisierungen missbraucht werden können. [14.4.] Laut eines älteren Antrags der Fraktion Die Linke (21/5327) sollte die Bundesregierung unverzüglich einen Gesetzentwurf für ein rechtssicher anwendbares kommunales Vorkaufsrecht vorlegen. Damit sollte die Konsequenz aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts gezogen werden. Seitdem könne das kommunale Vorkaufsrecht in sozialen Erhaltungsgebieten (Milieuschutzgebieten) kaum noch zur Anwendung kommen, erklärt die Fraktion. Bis zu dem Urteil sei das kommunale Vorkaufsrecht von vielen Kommunen angewandt worden, um Mieter vor erheblichen Mietsteigerungen zu schützen. |
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Strafgesetzbuchänderungen: Kampf gegen sexualisierte Gewalt/ gegen Frauen (K.o.-Tropfen)[9.6.] Die statistische Erfassung des Einsatzes sogenannter K.-o.-Tropfen bei der Begehung von Straftaten ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/6387) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/5915). Danach hat das Bundeskabinett am 13. Mai 2026 einen Gesetzentwurf „zur Stärkung des strafrechtlichen Schutzes vor sogenannten K.-o.-Tropfen“ beschlossen, dem zufolge deren Einsatz zukünftig als besonders schwere Form des sexuellen Übergriffs oder des Raubs gewertet werden soll. [2.6.] Über ihren Gesetzentwurf „zur Stärkung des strafrechtlichen Schutzes vor sogenannten K.-o.-Tropfen“ berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6233) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/5867). Danach sollen mit dem Entwurf klarstellend die „gefährlichen Werkzeuge“ und „Mittel“ gleichermaßen aufgeführt werden. Damit werde der Einsatz von K.-o.-Tropfen und anderen gefährlichen Mitteln, die der Täter bei der Tat verwendet, von den Qualifikationstatbeständen als besonders schwere Form des sexuellen Übergriffs oder des Raubes erfasst, schreibt die Bundesregierung weiter. In diesen Fällen sei auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren zu erkennen. [13.5.] BReg-PM: Im Kabinett beschlossen: Schärferes Recht gegen heimliche Betäubung Der Gesetzentwurf sieht vor, künftig in §-Paragraph 177 Absatz 8 Nummer 1 StGB und §-Paragraph 250 Absatz 2 Nummer 1 StGB klarstellend die „gefährlichen Werkzeuge“ und „Mittel“ gleichermaßen aufzuführen. Damit wird der Einsatz gefährlicher Mittel der Verwendung einer Waffe oder eines gefährlichen Werkzeugs bei einem sexuellen Übergriff oder einem Raub gleichgestellt. Die Bundesregierung schafft Rechtsklarheit. Mit K.-o.-Tropfen sind verschiedene Drogen und Substanzen gemeint. Die farb- und geruchlose Flüssigkeit – in der Regel ist es Gammahydroxybutyrat (GHB) – wirkt schnell, setzt das Opfer rasch außer Gefecht. Die Wirkung der Droge ist dabei sehr individuell. In der Regel sind die Opfer über mehrere Stunden bewusstseinsgetrübt. Das heißt, sie haben keine Kontrolle über ihr Verhalten und können sich meist später auch nicht mehr erinnern. Auch ohne eine Folgestraftat richten die K.-o.-Tropfen erheblichen Schaden im Körper des Opfers an: Überdosiert können sie eine Atemlähmung verursachen und sogar zum Tod führen. Sexuelle Gewalt mit Einsatz von K.-o.-Tropfen ist Gewalt in einer besonders schlimmen Form – und sie trifft vor allem Frauen. Das Strafrecht soll darauf eine harte Antwort geben, denn wirksamer Gewaltschutz erfordert konsequente Strafen. Die Bundesregierung gibt den Strafverfolgungsbehörden und Gerichten die gesetzlichen Möglichkeiten, die Tatbegehung mit Einsatz von K.-o.-Tropfen härter zu bestrafen. Darüber hinaus kann eine höhere Mindeststrafe präventiv eine abschreckende Wirkung für Täter entfalten. Aus dem Statistischen Bericht der Strafverfolgung geht nicht hervor, welches Tatmittel bei sexuellen Übergriffen eingesetzt worden ist. Klare Aussagen zu Fällen mit sogenannten K.-o.-Tropfen sind daher nicht möglich. Die Dunkelziffer bei diesen Taten ist hoch, da viele Betroffenen aus unterschiedlichsten Gründen von einer Anzeige absehen. Ebenfalls ist die Nachweisbarkeit erschwert: K.-o.-Tropfen sind nur sehr kurz im Körper nachweisbar, oft nur wenige Stunden. |
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Mehr Investitionen in Familienpolitik gefordert[9.6.] Mehr Investitionen in eine Politik für Familien fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. In einem entsprechenden Antrag (21/6335) schreiben die Abgeordneten: „Investitionen in Familien und Kinder sind Investitionen in die Zukunft. Wer heute bei Familien und Kindern spart, zahlt morgen doppelt drauf. Jeder Euro, der in frühe Förderung fließt, erspart ein Vielfaches an Kosten, an Interventionsmaßnahmen und stärkt Teilhabechancen. Wer heute also bei Kindern kürzt, verschiebt die Kosten in die Zukunft und macht sie größer.“ |
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Besonderheiten des ostdeutschen Arbeitsmarktes[9.6.] Der demografische Druck in Ostdeutschland ist aufgrund der Alterung besonders hoch, der Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt kommt daher besondere Bedeutung zu. Dies gilt für Personen mit und ohne Migrationsgeschichte gleichermaßen. Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/6381) auf eine Kleine Anfrage (21/5433) der Fraktion Die Linke. |
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Wirksame Arbeits- u. Fachkräfteeinwanderung gefordert[9.6.] Einen Maßnahmenkatalog zur Gestaltung der „Arbeits- und Fachkräfteeinwanderung“ hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag vorgelegt (21/6346). Darin fordert die Fraktion die Bundesregierung auf, Anerkennungsverfahren für ausländische Berufs- und Bildungsabschlüsse zu beschleunigen und zu vereinfachen sowie kleine und mittlere Unternehmen gezielt bei der Anwerbung ausländischer Fachkräfte zu unterstützen. |
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Mehr Unterstützung pflegender Angehöriger gefordert[9.6.] Die Linksfraktion fordert mehr Unterstützung für pflegende Angehörige. Der Großteil der Pflegebedürftigen werde zu Hause durch Angehörige, Freunde oder Nachbarn versorgt. Diese Form der Pflege ermögliche es Betroffenen, im gewohnten sozialen Umfeld zu bleiben, heißt es in einem Antrag (21/6361) der Fraktion. |
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Fristgerechte Umsetzung der Gewaltschutzstrategie[8.6.] Die Bundesregierung geht von einer fristgerechten Umsetzung der Richtlinie EU 1385/2024 zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt aus. Das betont sie in einer Antwort (21/6321) auf eine Kleine Anfrage (21/6017) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur “Frauenpolitische Bilanz” nach einem Jahr Regierung. Die im Koalitionsvertrag vorgesehene Weiterentwicklung der Gewaltschutzstrategie nach der Istanbul-Konvention zu einem Nationalen Aktionsplan werde im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend derzeit geprüft. „Im Rahmen der Umsetzung der Gewaltschutzstrategie nach der Istanbul-Konvention ist vorgesehen, im Jahr 2026 den Umsetzungsstand der 120 Maßnahmen innerhalb der Bundesregierung zu erheben“, heißt es in der Antwort weiter. |
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Evaluation von „Demokratie leben!“[8.6.] Eine Evaluation des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird seit der 1. Förderperiode durch die Evaluation von wissenschaftlich unabhängigen Instituten geleistet. Die aktuelle Evaluation wird ergänzt mit einer Begleitung des Evaluationsverbundes. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/6323) auf eine Kleine Anfrage. |
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Keine Einschränkungen bei der Eingliederungshilfe geplant[8.6] Der Dialogprozess Eingliederungshilfe zwischen Bund, Ländern und Kommunen zielt nach Aussage der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Kerstin Griese (SPD), „eindeutig nicht auf Einschränkungen der Leistungen für Menschen mit Behinderungen ab“. Vielmehr gehe es darum, zu identifizieren, „wo können wir Bürokratie abbauen und wo Prozesse verschlanken und effektivieren“, sagte Griese während einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses. Damit trat er den in einer öffentlichen Petition der Bundesvorsitzenden des Vereins Lebenshilfe, Ulla Schmidt, geäußerten Befürchtung entgegen, es drohten angesichts der schwierigen Finanzsituation vieler Kommunen derartige Einschränkungen. Die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Schmidt verweist in der 181.269-mal mitgezeichneten Petition auf öffentliche Diskussionen darüber, die Kosten für die Eingliederungshilfe zu begrenzen. „Diese Diskussionen verunsichern viele Menschen mit Behinderung, ihre Familien und Freunde zutiefst“, betont sie. |
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Honorierung ambulanter psychotherapeutischer Leistungen[8.6.] Die Forderung nach einer angemessenen Honorierung ambulanter psychotherapeutischer Leistungen stand im Mittelpunkt einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses. „Die ambulante Psychotherapie rettet Leben und spart Geld“, sagte die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Katja Udolph, die in der Sitzung den Petenten Siegfried Kaldewey vertrat. Dessen Petition hatte mehr als 140.000 Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden. Durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (21/6130) stünden Kürzungen im Umfang von bis zu 25 Prozent im Raum, sagte Udolph. „Wie soll eine Praxis mit 25 Prozent weniger haushalten“, fragte sie. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium (BMG), Tino Sorge (CDU), verwies darauf, dass es statistisch gesehen keine Unterversorgung bei der ambulanten Psychotherapie gibt. Dem stehe aber eine individuelle Betroffenheit gegenüber, die vor Ort zu einer anderen Wahrnehmung führen könne, räumte er ein. Die Selbstverwaltung habe einen Sicherstellungsauftrag, betonte der Gesundheitsstaatssekretär. Angesichts vieler unterschiedlicher Therapiesituationen sei es aber sehr schwierig, die Frage der Vergütung organisiert zu bekommen. Der Erweiterte Bewertungsausschuss, „also quasi das Gremium der Selbstverwaltung, wo alle Akteure enthalten sind“, habe empfohlen, die Vergütung um 4,5 Prozent abzusenken, „in dem Wissen, dass es zusätzliche Strukturzuschläge und diverse andere Unterstützungsmaßnahmen gibt“. Befragt nach Steuerungsmechanismen im Interesse einer einnahmenorientierten Ausgabenpolitik verwies die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Udolph auf die psychotherapeutische Sprechstunde, die 50 Minuten umfasse und hervorragend geeignet sei, „um sich ausreichend Zeit zu nehmen, um mit den Patientinnen und Patienten zu sprechen“. Ein fünfminütiges Gespräch beim Hausarzt reiche hingegen nicht. Die sie begleitende Präsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer, Andrea Benecke, sprach sich auch für eine Stärkung des ambulanten Sektors im Gesundheitswesen allgemein aus. Mit Blick auf die von Staatssekretär Sorge genannten fünf Milliarden Euro pro Jahr für die voll-stationäre Versorgung, sagte sie: „Wir könnten da ambulant einiges abfangen, wenn wir die Kapazitäten dafür hätten.“ Gerade im ländlichen Raum gebe es eine Unterversorgung im Bereich der ambulanten Psychotherapie, sagte Udolph, „auch wenn die Zahlen etwas anderes sagen“. Diese Zahlen stammten aber von 1999 und müssten der Realität angepasst werden. Auch die Präsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer hält eine ausreichende Versorgung nicht für gewährleistet. Es gebe eine gleiche Prävalenz zwischen Stadt und Land bei psychischen Erkrankungen. Auf dem Land gebe es aber entsprechend der Bedarfsplanung nur die Hälfte der Praxensitze im Vergleich zur Stadt. [BT hib] |
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Bundesrat und Bundesregierung sollen Schulpflicht stärken[7.6.] Deutschlandfunk: Reaktion auf AfD-Pläne: Initiative aus Thüringen – Bundesrat und Bundesregierung sollen Schulpflicht stärken. |
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Diversitätsstrategie der Bundesregierung[5.6.] Die Diversitätsstrategie der Bundesregierung ist ein Thema von deren Antwort (21/6314) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/5872). Danach hat sich die Bundesregierung „im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, die Vielfalt der Gesellschaft besser in der öffentlichen Verwaltung abzubilden, was alle Personengruppen einschließt“. Erreicht wird dies der Antwort zufolge unter anderem durch die Umsetzung der am 29. Januar 2025 im Bundeskabinett beschlossenen Diversitätsstrategie „Gemeinsam für mehr Vielfalt in der Bundesverwaltung“, welche die „Förderung einer wertschätzenden, diskriminierungsfreien Verwaltungskultur sowie die Erhöhung der Vielfalt in der Bundesverwaltung zum Ziel hat“. |
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Aufenthaltserlaubnisse für Fachkräfte mit Berufsausbildung[5.6.] Im vergangenen Jahr haben laut Bundesregierung 35.260 ausländische Fachkräfte mit Berufsausbildung eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland nach Paragraf 18a des Aufenthaltsgesetzes erhalten. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres waren es 9.119, wie aus der Antwort der Bundesregierung (21/6317) auf eine Kleine Anfrage weiter hervorgeht. |
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FAQ zur BAföG-Reform / Was tut die Bundesregierung für Studierende?[4.6.] Bundesregierung.de: Fragen und Antworten zur BAföG-Reform: Was tut die Bundesregierung für Studierende? Sie unterstützt Studierende mit verschiedenen finanziellen Leistungen und Programmen. |
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Rechtsanspruch auf Validierung beruflicher Kompetenzen[4.6.] Umsetzung von Feststellungsverfahren: Die Servicestelle Validierung hat die Aufgabe, Kammern und zuständige Stellen bei der Umsetzung von Feststellungsverfahren nach Paragraphen 50b folgende Berufsbildungsgesetz und Paragraphen 41b folgende der Handwerksordnung zu unterstützen. Hierzu zählten im Jahr 2025 insbesondere Schulungen, Informationsveranstaltungen, Erfahrungsaustausche sowie die Bereitstellung unterstützender Materialien für Kammern und zuständige Stellen. Das erläutert die Bundesregierung in einer Antwort (21/6307) auf eine Kleine Anfrage (21/6082) der Fraktion Die Linke. |
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Förderung der Regional- und Minderheitensprachen[4.6.] Als Unterrichtung durch die Bundesregierung liegt der „Achte Bericht der Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 15 Absatz 1 der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ (21/6400) vor. Dieser „Achte Staatenbericht“ bezieht sich auf den Zeitraum zwischen April 2021 und Februar 2026 und geht unter anderem auf allgemeine Entwicklungen im Bereich des Schutzes und der Förderung der Regional- und Minderheitensprachen in Deutschland seit Erstellung des Siebten Staatenberichts ein. |
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Gesetz zur Stärkung des zivilrechtl. u. strafrechtl. Schutzes vor digitaler Gewalt[3.6.] BMJV: Gesetz zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt Zum Referentenentwurf für das Gesetz gegen digitale Gewalt liegen nun Stellungnahmen verschiedener Verbände vor. U.a. der Deutsche Frauenrat und der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel begrüßen den Entwurf, sehen jedoch u. a. bei der Schulung von Justiz und Strafverfolgungsbehörden großen Verbesserungsbedarf. |
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Stärkung psychosozialer Prozessbegleitung (insbes. für Opfer v. Gewalt-/Sexualstraftaten)[3.6.] Die Bundesregierung will die Rechte von Verletzten insbesondere schwerer Gewalt- und Sexualstraftaten auf psychosoziale Prozessbegleitung stärken und hat dafür einen Gesetzentwurf (21/6214) vorgelegt. Er sieht vor, dass die Regelungen zur psychosozialen Prozessbegleitung - insbesondere in Paragraf 406g der Strafprozessordnung (StPO) und im Gesetz über die psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren (PsychPbG) - überarbeitet werden. |
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Lückenhafte Datenlage zur Versorgung von LSBTIQ-Personen[3.6.] Die Datenlage zur spezifischen gesundheitlichen Situation und Versorgung von sogenannten LSBTIQ-Personen ist nach Angaben der Bundesregierung in Teilbereichen lückenhaft. Laufende Befragungen würden schrittweise um differenzierte Fragen zur geschlechtlichen Identität erweitert, heißt es in der Antwort (21/6267) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/5991) der Linksfraktion. |
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Mitsprache, Empowerment& Schutz im Digitalen Raum für Schüler*innen[2.6.] Mitsprache, Empowerment und Schutz im Digitalen Raum: Prien, Hubig und Hoffmann im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern in Potsdam Bundesbildungsministerin Karin Prien: „Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, sicher, selbstbestimmt und kompetent in der digitalen Welt aufzuwachsen. Dafür brauchen wir einen modernen Kinder- und Jugendmedienschutz, der Schutz, Befähigung und Teilhabe zusammendenkt. Zudem wird entscheidend sein, dass die Plattformen stärker in die Verantwortung genommen werden, um sicherzustellen, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter überhaupt keinen Zugang zu gefährlichen Inhalten auf Social-Media-Plattformen erhalten. Deshalb kommen wir an einer wirksamen gesetzlichen Regulierung nicht vorbei. Zentral für die Akzeptanz ist aber auch, dass wir nicht nur über junge Menschen sprechen, sondern mit ihnen. Deshalb ist mir der direkte Austausch mit Schülerinnen und Schülern besonders wichtig – denn ihre Erfahrungen und Perspektiven müssen in politische Entscheidungen einfließen. In Kürze erwarten wir die Empfehlungen der von mir eingesetzten Expertenkommission ‚Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt‘. Ich bin überzeugt, dass davon wichtige Impulse für Schutz und sichere Teilhabe junger Menschen im digitalen Raum ausgehen werden.“ Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig: „Wir müssen mehr tun, um Kinder und Jugendliche im digitalen Raum zu schützen. Die negativen Auswirkungen von sozialen Medien sind längst bekannt. In unserem Rechtsstaat muss gelten: Wo es echte Gefahren gibt, braucht es klare Regeln und ein Schutzkonzept. Dabei geht es auch um Altersbeschränkungen und eine bessere Medienkompetenz. Für ein solches Konzept brauchen wir auch die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen. Es ist mir daher wichtig, mit Schülerinnen und Schüler über diese Themen zu sprechen und ich bin dankbar, dass ich heute in Potsdam die Gelegenheit dazu hatte.“ Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann: „Unsere Schulen stehen beim Medienschutz in einem Spannungsfeld: Sie sollen Schülerinnen und Schüler schützen und Risiken für sie reduzieren, gleichzeitig müssen sie ihnen digitale Teilhabe ermöglichen. Sie sollen sie befähigen, in der geballten Informationsflut zwischen Meinungen, Fakten und Desinformation zu unterscheiden und soziale Medien reflektiert und verantwortungsvoll zu nutzen. Für digitale Kompetenz brauchen unsere Kinder und Jugendlichen aber nicht allein Schulen mit moderner Technik und qualifizierte Lehrkräfte. Sie brauchen Teilhabe – wie etwa im Medienscout-Programm in Brandenburg, in dem sie selbst Vermittler und Vertrauenspersonen sind. Und sie brauchen als sicheren Rahmen eine neue Schul-Eltern-Partnerschaft für digitale Kompetenz." Ende Juni wird die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ Handlungsempfehlungen für einen zeitgemäßen Schutz und eine sichere Teilhabe junger Menschen im digitalen Raum vorlegen. [BMBFSF] |
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Komplexe Krankheitsbilder bei suchtkranken Kindern, Jugendlichen& Erwachsenen[2.6.] Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Suchterkrankungen weisen nach Angaben der Bundesregierung teilweise komplexe Krankheitsbilder und Lebensläufe auf. Behandlungen liefen nicht immer planmäßig. Angestrebt werde ein nahtloser Übergang zwischen Suchtberatung, Entgiftung, Therapie und Nachsorge, heißt es in der Antwort (21/6257) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/5974) der Grünen-Fraktion. |
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Regelsätze im Asylbewerberleistungsgesetz[2.6.] Die Berechnung der Leistungssätze im Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) steht nicht in einem Widerspruch zu einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur Aussetzung der Regelbedarfsstufe 2 des AsylbLG. Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/6265) auf eine Kleine Anfrage (21/5999) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Das BVerfG habe in einem weiteren Beschluss vom April 2026 bestätigt, dass der Gesetzgeber als Datengrundlage für die Bemessung der Grundleistungen die für die Berechnung von Sozialhilfeleistungen und Leistungen nach dem SGB XII durchgeführte Sonderauswertung der EVS (Einkommens- und Verbraucherstichprobe) herangezogen und keine gesonderte Erhebung bei einer spezifisch auf die Empfänger von Leistungen nach dem AsylbLG zugeschnittenen Referenzgruppe durchgeführt hat. |
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Europarats-Expertengruppe zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen u. häuslicher Gewalt[2.6.] Internationale Expertengruppe gegen Gewalt: Dr. Petra Volke wird Mitglied Bundesfrauenministerin Karin Prien: „Ich gratuliere Dr. Petra Volke herzlich zu ihrer Wahl in die Expertengruppe des Europarats zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Die Wahl ist eine große Anerkennung ihrer fachlichen Expertise und ihres Engagements für den Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt. Frauen und Mädchen haben ein Recht auf ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben. Dieses Menschenrecht zu sichern und zu stärken, bleibt eine zentrale Aufgabe. Deshalb hat die Umsetzung der Istanbul-Konvention für die Bundesregierung weiterhin hohe Priorität. Die unabhängige Expertengruppe leistet einen wichtigen Beitrag, um die Umsetzung der Istanbul-Konvention transparent zu begleiten und weiterzuentwickeln. Ich freue mich sehr, dass Deutschland künftig wieder in diesem bedeutenden Gremium vertreten sein wird. Mit Dr. Petra Volke wird sich eine ausgewiesene Expertin dafür einsetzen, den Schutz von Frauen und Mädchen in Europa weiter zu stärken und die Ziele der Istanbul-Konvention entschlossen voranzubringen.“ GREVIO überwacht die Umsetzung der Istanbul-Konvention: Die Expertengruppe zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (englisch: Group of Experts on Action against Violence against Women and Domestic Violence, kurz: GREVIO), überprüft, wie die Vertragsstaaten die Istanbul-Konvention umsetzen. Das internationale Gremium bewertet nationale Maßnahmen und formuliert Empfehlungen, um den Schutz vor Gewalt weiter zu verbessern. GREVIO trägt damit dazu bei, geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt in Europa wirksamer zu bekämpfen. Erfahrung aus Justiz, Menschenrechten und Gleichstellung: Dr. Petra Volke ist Familienrichterin und befasst sich in ihrer Arbeit mit Fällen häuslicher Gewalt. Sie bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen Menschenrechte, Gleichstellung und Gewaltschutz mit. Zudem war sie in internationalen Zusammenhängen tätig, unter anderem am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Diese Erfahrungen wird sie künftig in die Arbeit bei GREVIO einbringen. Die Istanbul-Konvention: Die Istanbul-Konvention des Europarats ist ein völkerrechtlicher Vertrag zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Die Vertragsparteien verpflichten sich, diese Gewalt durch politische und rechtliche Maßnahmen zu verhindern, zu verfolgen und zu beseitigen. Gleichzeitig sollen die Diskriminierung von Frauen bekämpft und ihre Rechte gestärkt werden. In Deutschland trat das Übereinkommen am 1. Februar 2018 in Kraft. [BMBFSFJ] |
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Hohe Ausgabenzuwächse für psychiatrische Behandlungen[2.6.] Die Ausgaben für stationäre psychiatrische Behandlungen haben sich nach Angaben der Bundesregierung in den vergangenen zehn Jahren sehr dynamisch entwickelt. Im Zeitraum von 2015 bis 2025 seien die Ausgaben jährlich um rund 6,1 Prozent gestiegen. Sie lägen damit über den Gesamtausgaben (plus 5,1 Prozent) sowie oberhalb der beitragspflichtigen Einnahmen (plus 4,3 Prozent), heißt es in der Antwort (21/6258) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/5995) der Grünen-Fraktion. |
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Geplante Neuberechnung der Regelbedarfe in der Grundsicherung[2.6.] Die Bundesregierung äußert sich derzeit noch nicht zu Details der geplanten Neuberechnung der Regelbedarfe in der Grundsicherung und verweist auf laufende Beratungen dazu. In einer Antwort (21/6151) auf eine Kleine Anfrage (21/5861) der Fraktion Die Linke verteidigt sie außerdem die pauschalierte Berechnung der monatlichen Leistungen für Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs. Außerdem ergebe sich aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Neuberechnung der Regelbedarfe weder die Begründung noch das Erfordernis, für eine Erhöhung der Regelbedarfe. „Dies steht nicht im Gegensatz zur Notwendigkeit einer fortlaufenden Überprüfung und gegebenenfalls Weiterentwicklung der bestehenden Regelbedarfsermittlung“, schreibt sie in der Antwort weiter. |
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Kinder- u. Jugendhilfestrukturreform soll im Sommer kommen[1.6.] Der Entwurf eines Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetzes (1. KJHSRG) soll nach Kabinettsbefassung im Sommer 2026 an den Bundestag und Bundesrat überwiesen werden. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6281) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/5714) mit. Die Fraktion hatte sich nach einem „geleakten“ Arbeitspapier der Bundesregierung mit dem Titel „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“ erkundigt. Dazu heißt es in der Antwort, der Austausch zu diesem Thema sei noch nicht abgeschlossen. Im Fokus des Austauschs stünden neben den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe sowie Unterhaltsvorschussgesetz keine weiteren Themenfelder. Im Übrigen dauerten die Beratungen zum Entwurf eines Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetzes noch an. |
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Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes[1.6.] Der Schutz von Betroffenen durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) soll effektiver gestaltet, die Rechtsdurchsetzung gestärkt und Unklarheiten bei der Rechtsauslegung beseitigt werden. Das ist das Ziel eines Gesetzentwurfes (21/6178) der Bundesregierung für ein Zweites Gesetz zur Änderung des AGG. Zugleich dient das Gesetz der Umsetzung von zwei Richtlinien, die das Europäische Parlament und der Rat der EU aufbauend auf den vier europäischen Gleichbehandlungsrichtlinien und gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union zur Konkretisierung der Anforderungen an die Arbeitsweise der Antidiskriminierungs- oder Gleichbehandlungsstellen beschlossen haben. |
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Start der Initiative „Sommer der Berufsausbildung“[1.6.] Start der Initiative „Sommer der Berufsausbildung“ - Berufsausbildung eröffnet vielfältige Perspektiven. Mit einer Ausbildung sammeln junge Menschen praktische Erfahrungen und schaffen die Grundlage für ihre berufliche Zukunft. Der „Sommer der Berufsausbildung“ macht auch auf die vielfältigen Möglichkeiten einer beruflichen Ausbildung aufmerksam. Mit mehr als 300 anerkannten Ausbildungsberufen stehen jungen Menschen zahlreiche Wege offen. „Gehen Sie auf die Ausbildungsbetriebe zu, die Sie interessieren“, appellierte der Bundeskanzler an die Jugendlichen. „Man freut sich dort auf Sie! Auf die neuen Ideen und die neuen Perspektiven, die Sie mitbringen.“ |
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Jugend forscht 2026[1.6.] Jugend forscht 2026: Deutschlands beste Nachwuchstalente ausgezeichnet Bundesbildungsministerin Karin Prien ist überzeugt: „Die Welt von morgen wird durch die MINT-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – geprägt sein. Überall ist die Wissenschaft gefragt. Ihre Bedeutung ist gar nicht hoch genug einzuschätzen.“ Sowohl für Wissenschaft und Forschung als auch für die Politik gelte deshalb, dass „das Denken in Schubladen uns nicht weiterbildet“. Vielmehr gehe es darum, Probleme zu sehen, Fragen zu stellen – über Ressort- und Fachbereichsgrenzen hinaus. Dabei sei die Nutzung von Daten und Künstlicher Intelligenz „für nahezu jede Forschungsarbeit heute unerlässlich“. Deshalb sei es wichtig, dass junge Menschen früh die Freude am Forschen für sich entdecken und ihre Ideen in die Tat umsetzen können. „Dies zu unterstützen ist eines meiner wichtigsten Ziele“, bekräftigte Prien. |
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Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte[1.6.] Im Oktober 2025 hat es in Deutschland insgesamt rund 35,2 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte gegeben, davon hatten rund 5,9 Millionen eine ausländische Staatsbürgerschaft. Das geht aus einer Antwort (21/6247) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. Laut den der Antwort angehängten Tabellen waren 5,7 Millionen Beschäftigte als Helfer, 18,8 Millionen als Fachkräfte, 5,3 Millionen als Spezialisten und 5,1 Millionen als Experten angestellt. Von den Beschäftigten mit ausländischer Staatsangehörigkeit haben rund zwei Millionen eine Helfer-Tätigkeit ausgeübt. |
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Geringere Ausgaben für Flüchtlings- und Integrationskosten[1.6.] Die finanziellen Leistungen des Bundes im Kontext von Flucht und Migration lagen 2025 bei 24,8 Milliarden Euro. Das sind 3,2 Milliarden Euro weniger als 2024, wie aus dem Bericht der Bundesregierung über Maßnahmen des Bundes zur Unterstützung von Ländern und Kommunen im Bereich der Flüchtlings- und Integrationskosten und die Mittelverwendung durch die Länder im Jahr 2025 hervorgeht. Dieser liegt dem Bundestag als Unterrichtung von (21/6280). |
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Kriegsdienstverweigerung im Jahr 2025[1.6.] Im Jahr 2025 sind bei der Bundeswehr 7.691 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung (KDV) eingegangen. Hiervon waren 5.923 KDV-Anträge von Ungedienten, acht von Freiwillig Wehrdienstleistenden, 170 von Soldatinnen und Soldaten auf Zeit, 14 von Berufssoldatinnen und Berufssoldaten sowie 1.576 von Reservistinnen und Reservisten. 109 KDV-Anträge von Soldaten und Soldatinnen, 1.283 KDV-Anträge von Reservisten und Reservistinnen sowie 683 KDV-Anträge von Ungedienten wurden anerkannt, wie die Bundesregierung in einer Antwort (21/6251) auf eine Kleine Anfrage (21/5956) der Fraktion Die Linke schreibt. |
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Rund 1 Milliarde Euro aus freigewordenen Bafög-Mitteln[29.5.] Für das Jahr 2025 haben die Länder eine Entlastungssumme durch freigewordene Bafög-Mittel von rund 1,048 Milliarden Euro gemeldet. Damit liegt der Wert etwa 25 Millionen Euro unter der Entlastungssumme von 2024, wie aus einer Unterrichtung der Bundesregierung (21/6275) mit dem Titel „Bericht über die Verwendung der 2025 in den Landeshaushalten freigewordenen BAföG-Mittel“ hervorgeht. |
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Bundesgesundheitsministerin fordert mehr Fokus auf Geschlechterunterschiede& Frauengesundheit[28.5.] Zum Internationalen Tag der Frauengesundheit am 28.5. hat Bundesgesundheitsministerin Warken gefordert, einen stärkeren Fokus auf auf Geschlechterunterschiede und die medizinischen Belange von Frauen zu legen. |
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Bundesforschungsministerium will Frauengesundheits-Forschung stärken[28.5.] BMFTR: Internationaler Tag der Frauengesundheit: Bessere geschlechtersensible Krebsforschung Mehr Forschung für Frauengesundheit: Das BMFTR unterstützt außerdem zahlreiche Projekte zum Thema Frauengesundheit, mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse zu frauenspezifischen Erkrankungen und Symptomen voranzutreiben. Im Bereich der Endometriose unterstützt das BMFTR beispielsweise fünf Forschungsverbünde, die Grundlagen für bessere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten schaffen. Forschung für reproduktive Gesundheit: Ein wichtiges Thema, das Frauen und Männer gleichermaßen betrifft, ist die sexuelle und reproduktive Gesundheit. Hierzu fördert das BMFTR derzeit fünf interdisziplinäre Forschungszentren. Zudem investiert das BMFTR in die Erforschung innovativer Verhütungsmethoden, die ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit bieten, möglichst arm an Nebenwirkungen und gleichberechtigt einsetzbar sind. Internationales Engagement: Auch international engagiert sich das BMFTR für die Frauengesundheit: Mit der Fördermaßnahme „Forschungsnetzwerke für Gesundheitsinnovationen in Subsahara-Afrika – RHISSA“ leistet das BMFTR beispielsweise bereits seit 2016 einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsforschung und Forschungskapazität in Afrika. Ein wichtiges Ziel ist hierbei die Entwicklung angepasster Früherkennungsprogramme und Behandlungsstrategien von Brust- und Gebärmutterhalskrebs, unter denen Frauen in Subsahara-Afrika überproportional häufig leiden. Weiterführende Informationen: Forschungsförderung Frauengesundheit: |
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Sprachstandserhebung bei Vierjährigen geplant[27.5.] Derzeit werden keine bundesweit vergleichbaren Erhebungen des Sprachstands von Kindern im Kita-Alter durchgeführt. Daher liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse zu dem Zusammenhang zwischen Fachkraftquote in Kitas und Sprachkompetenzdefiziten vor. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/6174) auf eine Kleine Anfrage. Der Koalitionsvertrag für die 21. Legislaturperiode sehe aber vor, das KiTa-Qualitäts- und Teilhabeverbesserungsgesetz (KiQuTG) durch ein Qualitätsentwicklungsgesetz (QEG) abzulösen. Unter anderem solle das QEG eine verpflichtende Sprach- und Entwicklungsstanderhebung bei Vierjährigen regeln, so die Regierung. Sie verweist in der Antwort weiter auf die verschiedenen Evaluations- und Monitoring-Vorgaben für die Gesetze zur Kitaqualität, die in den vergangenen Jahren beschlossen wurden. Diese seien auch öffentlich einsehbar. |
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Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum[27.5.] Die Bundesregierung prüft und bearbeitet fortlaufend Fragen der Vertretung von Kindern durch ihre Eltern. Die Prüfung zur Einwilligung von Eltern in die Veröffentlichung von Fotos ihrer Kinder über digitale Dienste wird zu gegebener Zeit abgeschlossen. An der Prüfung sind die in der Zuständigkeit betroffenen Ressorts beteiligt (Bundesministerium des Innern, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung). Das schreibt die Regierung in einer Antwort (21/6198) auf eine Kleine Anfrage. |
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Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards bei der DFG[26.5.] Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Jahr 2008 Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards (FOG) verabschiedet. Dies wurde von den Gremien der DFG entschieden und ist „Ausdruck eines aus der Wissenschaftsgemeinschaft selbst getragenen Prozesses“. Das antwortet die Bundesregierung (21/6152) auf eine Kleine Anfrage zu der Förderung von Diversität in der Hochschullandschaft. |
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Finanzreform in der Gesetzlichen Krankenversicherung[26.5.] Mit einer großen Finanzreform will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) das Milliardendefizit in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ausgleichen. Der Gesetzentwurf (21/6130) der Bundesregierung sieht Einsparungen und zusätzliche Einnahmen vor, die bereits im kommenden Jahr wirksam werden sollen. |
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Ausstattung von Beauftragten der Bundesregierung[26.5.] Um die personelle und finanzielle Ausstattung von Bundesbeauftragten sowie Beauftragten und Koordinatoren der Bundesregierung geht es in deren Antwort (21/6173) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/5911). Darin listet die Bundesregierung die Mitarbeiterzahl der jeweiligen Beauftragten in Personen, Vollzeitäquivalenten oder Stellen/Planstellen mit Stand vom 1. Januar dieses Jahres ebenso auf wie die im Bundeshaushalt jeweils veranschlagten Ausgaben und Personalkosten. Bspw. hat der/die Beauftragte(r) der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt 3 Mitarbeitende oder der/die Unabhängige(r) Beauftragte(r) für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs 32,5 Personalstellen. |
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Bürokratieabbau beim Kindergeld[22.5.] Das Kindergeld soll in Deutschland künftig automatisch nach der Geburt eines Kindes ausbezahlt werden, ohne dass die Eltern dafür einen Antrag stellen müssen. Den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Einführung eines antragslosen Kindergeldes“ (21/5874) hat das Parlament am 22. Mai 2026 erstmals beraten. Anschließend überwiesen die Abgeordneten den Entwurf zusammen mit einem Gesetzentwurf der AfD-Fraktion zur Änderung kindergeldrechtlicher Regelungen (21/6003) an die Ausschüsse. Bei den weiteren Beratungen wird der Finanzausschuss federführend sein. Die AfD-Fraktion will Kindergeld für im EU-Ausland lebende Kinder an die Höhe der dortigen Lebenshaltungskosten anpassen. [Auszüge aus dem Bericht zur 1. Bertaung] |
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Vereinbarkeit Familie& Beruf - moderne Arbeitszeitpolitik[22.5.] Die Grünen wollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und fordern eine „moderne Arbeitszeitpolitik“. Diese dürfe nicht bedeuten, dass Beschäftigte ständig verfügbar seien, betont die Fraktion in einem entsprechenden Antrag (21/5781), der am Donnerstagnachmittag erstmals im Plenum diskutiert wird. Bereits heute würden viele Beschäftigte bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit und darüber hinaus arbeiten. „Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Burn-out haben in den letzten Jahren massiv zugenommen“, kritisieren die Abgeordneten. Beide Anträge wurden am 22.5. im Bundestagsplenum behandelt und dann überwiesen in die Ausschüsse: Ausschuss für Arbeit und Soziales (federführend), für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, für Gesundheit, für Tourismus, für Wirtschaft und Energie, Finanz- sowie Haushaltsausschuss. |
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Gesetz zur Demokratieförderung gefordert[21.5.] Die Fraktion Die Linke will das demokratische Gemeinwesen stärken und fordert die Bundesregierung in einem Antrag (21/6101) auf, ein Demokratiefördergesetz vorzulegen. Außerdem soll sie auf eine umfassende politische Überprüfung zivilgesellschaftlicher Initiativen im Sinne des „Haber-Erlasses“ verzichten und die derzeitige Förderung klar auf die Auseinandersetzung mit antidemokratischen und gruppenbezogen menschenfeindlichen Haltungen ausrichten. |
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Parität bei Aufstellung von Landeslisten gefordert[21.5.] Die Bundesregierung soll nach dem Willen der Linksfraktion einen Gesetzentwurf zur Geschlechterparität bei der Aufstellung von Partei-Landeslisten vorlegen. In einem entsprechenden Antrag (21/6105) fordern die Abgeordneten, dafür Paragraph 17 des Gesetzes über die politischen Parteien zu ändern, sodass Frauen und Männer gleichermaßen berücksichtigt werden. Die geschlechterparitätischen Landeslisten sollten abwechselnd unter Berücksichtigung der Entscheidung für den ersten Listenplatz und der von der Landesversammlung bestimmten Reihenfolge aus den für Frauen und den für Männer reservierten Listenplätzen gebildet werden. |
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Maßnahmen zur Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung[21.5.] Prävention spielt nach Ansicht der Bundesregierung eine zentrale Rolle zum Schutz der Gesundheit. Angesichts der hohen Krankheitslast durch nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Typ-2-Diabetes sei eine Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung erforderlich, heißt es in der Antwort (21/6113) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/5597) der Grünen-Fraktion. Derzeit würden weitere Initiativen zur Stärkung der Prävention und Gesundheitsförderung geprüft. |
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Wahlrecht für Ausländer*innen gefordert[21.5.] In einem Antrag (21/6102) fordert die Fraktion Die Linke die Einführung des Wahlrechts für Ausländer. Die Bundesregierung solle einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen, „der allen in Deutschland rechtmäßig lebenden Menschen mit mindestens fünfjährigem Aufenthalt unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit“ das Wahlrecht auf Bundesebene gewähre. In Zusammenarbeit mit den Ländern solle auch ermöglicht werden, dass diese Menschen an Wahlen auf Landes- und Kommunalebene teilnehmen können. |
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Forderung: Kultur& Sport als GG-Staatsziele (Stärkung Öff. Daseinsvorsorge& Demokratie)[21.5.] Die Fraktion Die Linke will den Schutz und die Förderung der Kultur und des Sports als ausdrückliche Staatsziele in das Grungesetz aufnehmen. In einem Antrag (21/6099) mit dem Titel „Kultur und Sport als Staatsziel im Grundgesetz verankern - Öffentliche Daseinsvorsorge sichern und Demokratie stärken“ fordert sie die Bundesregierung auf, „unverzüglich“ einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. |
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Engagementpreis (u.a Demokratie & Jugendarbeit)[20.5.] Fünf Gewinner des Deutschen Engagementpreises 2025 sind am Mittwoch zu einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Sport und Ehrenamt geladen gewesen. Die Aussprache unter dem Motto „Mitmachen für Demokratie und Grundgesetz“ fand nur wenige Tage vor dem durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für den 23. Mai, den 77. Geburtstag des Grundgesetzes, ausgerufenen Ehrentag statt. Staatssekretärin Dörte Dinger, Chefin des Bundespräsidialamtes, erläuterte zu Beginn der Sitzung die Kernidee, die hinter dem Ehrentag steht. Zu Gast in der Sitzung waren die Preisträgerinnen Veronika Hartmann und Isabella Reisch von Coexister Germany - einem interreligiösen und interweltanschaulichen Jugendverein, der Menschen unterschiedlicher Religionen, Weltanschauungen und kultureller Hintergründe zusammenbringt und vollständig ehrenamtlich getragen wird von jungen Menschen zwischen 15 und 35 Jahren. „Unsere Überzeugung ist, dass Vielfalt eine Bereicherung ist und das Potential hat, eine Gesellschaft zu stärken, indem sie Austausch und Verständnis ermöglicht“, betonten sie. Zugleich wiesen sie darauf hin, dass Ehrenamt unverzichtbar sei, professionelle Strukturen jedoch nicht vollständig ersetzen könne. Gerade demokratiefördernde Arbeit brauche langfristige Beziehungen, Verlässlichkeit und kontinuierliche Koordination, sagte die Vereinsvertreterinnen. Theresia Crone, Vorsitzende des Vereins EndEndoSilence, will Betroffenen von Endometriose, einer chronischen Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter wächst, eine Stimme geben. Endometriose müsse als gesellschaftsrelevantes Gesundheits- und Demokratiethema sichtbar gemacht werden, sagte Crone, die selbst unter der Krankheit leidet. Noch immer brauche es in Deutschland im Durchschnitt zehn Jahre bis zur Diagnose Endometriose. Tom Waurig, Geschäftsführer der Dresdner Initiative Spreuweizen, benannte Nachrichtenkompetenz als Schlüsselqualifikation in einer digitalen Informationsgesellschaft. „Wir vermitteln Kindern und jungen Erwachsenen Kompetenzen, um sich in einer komplexen Medien- und Informationslandschaft souverän zurecht zu finden“, erläuterte er. Es gehe darum, das Nachrichtennutzungsverhalten zu reflektieren, Pre- und Debunkingstrategien zu erlernen, sich mit Arbeitsweisen von Journalistinnen und Journalisten, den Funktionen von Journalismus, der Relevanz und der Bedeutung von Meinungs- und Pressefreiheit auseinanderzusetzen und zudem für die Potentiale und Risiken von Influencing bei der politischen Meinungsbildung sensibilisiert zu werden. Der Verein zur Förderung des Frauen- und Kinderschutzhauses Heidenheim unterstütze seit vielen Jahren das örtliche Frauenhaus, das vom Diakonischen Werk getragen wird, sagte die Vereinsvorsitzende Karin Bühner. Das Frauen- und Kinderschutzhaus biete einen sicheren Zufluchtsort für Betroffene, die oft über Jahre körperliche und seelische Gewalt erfahren haben. Der Verein helfe, die notwendige Infrastruktur und Betreuung zu sichern, damit Frauen in geschütztem Rahmen zur Ruhe kommen und neue Perspektiven entwickeln können. |
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Kritik an der psychotherapeutischen Versorgung[20.5.] Gesundheitsfachleute haben sich in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses mit der psychotherapeutischen Versorgung befasst. Grundlage waren Anträge der Grünen (21/4954) und der AfD-Fraktion (21/1568; 21/1571), in denen es unter anderem um die Vergütung von Psychotherapeuten geht, um die Finanzierung der Weiterbildung sowie um die sogenannte Konsiliarberichtspflicht. Die Sachverständigen äußerten sich am Mittwoch in der Anhörung sowie in schriftlichen Stellungnahmen. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) warnte vor einer schlechter werdenden Versorgung durch die jüngst beschlossenen Honorarkürzungen für psychotherapeutische Leistungen um 4,5 Prozent sowie Deckelungen, die im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vorgesehen seien. Dies stelle ein Risiko für die psychotherapeutische Versorgung in ländlichen und strukturschwachen Regionen dar. Die Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) forderte eine Lösung für die unzureichende Finanzierung der verpflichtenden Weiterbildung von Psychotherapeuten. Der Aufwand für die Weiterbildungsbestandteile werde derzeit nicht abgebildet. In der Folge sei eine angemessene Vergütung der Psychotherapeuten in Weiterbildung sowie die Finanzierung der obligatorischen Weiterbildungsbestandteile kaum zu leisten. Demzufolge sei die Zahl der Weiterbildungsstellen unzureichend. Ohne eine Neuregelung drohe mittelfristig eine Versorgungslücke. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (BAG Selbsthilfe) unterstützte die Intention der Anträge und forderte eine bedarfsgerechte psychotherapeutische Versorgung ohne inakzeptable Wartezeiten. Ähnlich äußerte sich in der Anhörung ein Vertreter der Aktion Psychisch Kranker (APK), der darauf hinwies, dass die gegenwärtige „Kürzungslogik“ ein Problem sei, weil Therapiezugänge erschwert und Wartezeiten verlängert würden. Nötig sei eine bessere akute Krisenversorgung, Koordination und Steuerung. Derzeit sei die Versorgungsstruktur zersplittert zwischen Stadt und Land, Kindern und Erwachsenen. Nach Ansicht des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) können strukturelle Versorgungsprobleme nicht durch die Ausweitung von Kapazitäten oder Vergütungen gelöst werden. Nötig seien sektorenübergreifende Reformen, um Ressourcen besser zu steuern, Fehlanreize abzubauen und vulnerable Patientengruppen wirksam zu erreichen. In der Anhörung gingen Sachverständige auf die aus ihrer Sicht unzureichende psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen ein. Eine Sprecherin der Bundespsychotherapeutenkammer sagte, die Bedarfsplanung sei gemacht für Erwachsene und nicht für Kinder. Die niedergelassene Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Miriam Pickl-Lowig schilderte den Versorgungsalltag aus Sicht einer ländlichen Praxis in Bayern. Sie könne derzeit keine neuen Termine vor Ende September vergeben. Eltern seien teilweise verzweifelt, alle Ansprechstellen seien überlaufen. Kinder warten nach ihren Angaben derzeit bis zu sieben Monate auf einen Therapieplatz. Geplante Honorarkürzungen und Budgetierungen führten überdies zur Verunsicherung bei den Praxen. Sie betonte: „Wir haben Existenzängste.“ Mit Blick auf die geplante Primärversorgung forderte sie, den Erstzugangsrecht zur Psychotherapie unbedingt zu erhalten. Der Weg über einen Arzt sei ein Umweg. [BT hib] |
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Digitalisierung soll Sozialstaat einfacher und verlässlicher machen[20.5.] Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung: PM: Durch konsequente Digitalisierung den Sozialstaat einfacher und verlässlicher machen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas: „Mehr Digitalisierung und weniger Bürokratie, das ist das Leitbild für den modernen Sozialstaat. Dafür ermöglichen wir einfache digitale Zugänge und schaffen das Behörden-Labyrinth ab. Mehr Zeit für die Bürger, weil Daten nicht mehrfach abgefragt werden und die Verfahren digital verknüpft sind. Gemeinsam gehen Karsten Wildberger und ich jetzt diesen Weg zu einem digitalen Sozialstaat.“ Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger: „Von einem digitalen Sozialstaat profitieren beide Seiten: Bürgerinnen und Bürger genauso wie unsere Verwaltungskräfte. Wenn wir Anträge vereinfachen und Prozesse im Hintergrund automatisieren, befreien wir die Behörden von Routineaufgaben und schaffen wieder mehr Zeit für die persönliche Beratung. Und mit der digitalen Brieftasche, der EUDI-Wallet, gehen wir noch einen entscheidenden Schritt weiter: Wir schaffen eine einfache und vor allem sichere Identifizierungsmöglichkeit direkt auf dem Smartphone. So machen wir den Zugang zu staatlicher Unterstützung nicht nur unbürokratischer, sondern auch absolut verlässlich.“ Das Gremium „Digitalisierung Sozialstaatsreform“ setzt sich aus Vertretern des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung als Vorsitzende, der Bundesagentur für Arbeit, den Ländern Nordrhein Westfalen, Hamburg und Bremen sowie den drei kommunalen Spitzenverbänden zusammen. Weitere Bundesländer, Sozialversicherungsträger und Digital Expertinnen und -Experten werden themenbezogen hinzugezogen, um das Fachwissen aus allen Bereichen zu nutzen. |
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Vorstoß zur Hilfe für Kommunen abgelehnt[20.5.] Die Fraktion Die Linke ist am Mittwoch im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen mit ihrem Vorhaben gescheitert, die äußerst prekäre Finanzlage der deutschen Kommunen zu verbessern und mit verschiedenen Maßnahmen die Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden wiederherzustellen. In der von der Ausschussvorsitzenden Caren Lay (Linke) geleiteten Sitzung lehnten die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie die AfD-Fraktion einen entsprechenden Antrag der Fraktion Die Linke (21/4471) ab, die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen enthielt sich. Nur die Fraktion Die Linke stimmte dafür. Mit dem Antrag sollte die Bundesregierung aufgefordert werden, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der verbindlich festlegt, dass den Kommunen vom Bund bei Aufgabenübertragungen beziehungsweise Aufgabenerweiterungen die dafür notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt werden müssen. Die CDU/CSU-Fraktion lehnte den Vorstoß ab. Man dürfe nicht verkennen, dass auch die Finanzlage des Bundes und der Länder katastrophal sei. Da nutze es nichts, das Konnexitätsprinzip rückwirkend einzuführen, weil der Bund das Geld nicht habe. Die Leistungen müssten auf den Prüfstand. Dieser Weg müsse zuerst gegangen werden. Wie aus dem Antrag der Fraktion Die Linke hervorgeht, soll der Bundesfonds „Infrastrukturgarantie“ als Überbrückung dienen, bis die Kommunen finanziell strukturell entlastet würden. Außerdem soll der Bund gemeinsam mit den Ländern einen „Solidarpakt III“ auflegen, welcher strukturschwache Kommunen bei der Bewältigung des Strukturwandels unterstützen soll. |
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Aussetzung der Umstrukturierung von „Demokratie leben!“ gefordert[19.5.] Die Grünen fordern, die Umstrukturierung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ auszusetzen, bis die Evaluation des Programmes beendet ist. In einem entsprechenden Antrag (21/6013 "Umstrukturierung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" aussetzen - Wissenschaftliche Evaluationen und Wirkungsanalysen als Maßstab anlegen") kritisiert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, es sei nicht nachvollziehbar, dass bereits vor Abschluss der laufenden Evaluationen und Vorlage belastbarer Evaluationsergebnisse umfassende Umstrukturierungen des Programms vorgenommen werden. „Eine grundlegende Neuausrichtung ohne abgeschlossene wissenschaftliche Bewertung birgt die Gefahr, funktionierende und wirksame Strukturen zu schwächen, während zugleich Bereiche fortgeführt oder gestärkt werden könnten, deren Wirksamkeit bislang nicht hinreichend belegt ist. Derart weitreichende Entscheidungen über den Einsatz öffentlicher Mittel dürfen nicht in einem solchen Blindflug erfolgen.“ |
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Neukonzeption Demokratie leben!-Bundesprogramm: Rechtsextremismus bleibt ein Schwerpunkt[19.5.] Die Bundesregierung misst dem Einsatz gegen Rechtsextremismus in Deutschland weiterhin große Bedeutung bei. Ziel der Bundesregierung ist es, das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ weiterzuentwickeln mit einem klaren Fokus auf Demokratiebildung, Extremismusprävention sowie den digitalen Raum. Die Prävention von Rechtsextremismus wird weiterhin ein Schwerpunkt sein. Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/5989) auf eine Kleine Anfrage (21/5712) der Fraktion Die Linke und verweist ferner darauf, dass die neue Förderrichtlinie für das Programm noch in Arbeit sei, detaillierte Aussagen zum jetzigen Zeitpunkt also noch nicht gemacht werden könnten. [11.5.] Neukonzeption von „Demokratie leben!“: Die Bundesregierung plant keine Zusammenlegung der Opferberatungen rechtsextremer Gewalt und der mobilen Beratungen gegen Rechtsextremismus im Rahmen der Neukonzeption des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Das schreibt sie in einer Antwort (21/5895) auf eine Kleine Anfrage (21/5471) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. |
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Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt[19.5.] BMBFSFJ: Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt - jugendschutz.net veröffentlicht neuen Bericht zu digitaler Gewalt. Am 19. Mai hat jugendschutz.net seinen neuen Jahresbericht zu Verstößen im Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt veröffentlicht. Sexualisierte Gewalt und extremistische Hassinhalte bleiben zentrale Probleme im Netz: Im zweiten Jahr in Folge hat jugendschutz.net mehr als 15.000 Fälle von Missbrauchsdarstellungen von Kindern bearbeitet. Bei Spotify und Discord stellte die Stelle zahlreiche volksverhetzende Texte und strafbare extremistische Kennzeichen fest; auf TikTok und dergleichen dokumentierte jugendschutz.net drastische Hass- und Gewaltfantasien gegenüber Frauen und Mädchen. |
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KI auf jugendaffinen Plattformen - neue Einfallstore für Risiken[19.5.] KI auf jugendaffinen Plattformen: Anbieter schaffen neue Einfallstore für Risiken. Stefan Glaser, Leiter von jugendschutz.net: „Die Gefahr, in beliebten Diensten mit Hass und sexualisierter Gewalt konfrontiert, dort gemobbt, belästigt oder manipuliert zu werden, besteht leider weiter. Die Anbieter setzen dem nur wenig entgegen. Im Gegenteil: Mit neuen Funktionen und Anwendungen schaffen Unternehmen weitere Einfallstore. Insbesondere KI fügt dem Problem eine neue Dimension hinzu: Das Künstliche verschmilzt mit dem Echten und verzerrt die Wahrnehmung von Realität. KI-generierte Influencer:innen präsentieren übernatürlich schöne Körper, die Essstörungen begünstigen. Manipulierte Bilder dienen als Mittel zur Verbreitung extremistischer Narrative oder zur Herabwürdigung. Chatbots entwickeln ein Eigenleben und führen Kinder und Jugendliche in sexualisierte Interaktionen. Hinzu kommt das Problem manipulativer Angebotsdesigns: Algorithmen führen Nutzende durch immer gleiche Inhaltsvorschläge immer tiefer in Gefahrenbereiche hinein. Ein Problem sind die Geschäftsmodelle der Dienste. Es braucht nicht nur Lippenbekenntnisse der Betreiber, für den Schutz von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung zu sorgen. Benötigt werden effektive Maßnahmen, die sich schon bei der Einführung neuer Funktionen und Anwendungen risikomindernd auswirken.“ Karin Prien, Bundesjugendministerin: „Der Bericht von jugendschutz.net macht deutlich, dass wir noch viel zu tun haben. Die erneut alarmierenden Zahlen zeigen, wie weit wir noch davon entfernt sind, Kindern und Jugendlichen eine sichere und unbeschwerte Teilhabe an der digitalen Welt zu ermöglichen. Und genau das ist es, was uns als Bundesregierung, was mir als Bundesjugendministerin ein großes Anliegen ist: Der Schutz der jungen Generation in der digitalen Welt – eine Verantwortung, die wir alle teilen. Besonders besorgniserregend ist, dass frei verfügbare KI-Anwendungen viele Risiken massiv verschärfen: Mit wenigen Klicks lassen sich heute täuschend echte Deepfakes, sexualisierte Gewaltbilder oder manipulative Inhalte erstellen und verbreiten. Gleichzeitig stellt gezielte Desinformation eine wachsende Gefahr für junge Menschen und unsere gesamte Gesellschaft dar. Viele Anbieter tun noch immer zu wenig, um Kinder und Jugendliche wirksam zu schützen. Deshalb gilt mehr denn je: Wir dürfen Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt nicht alleine lassen. Gerade weil digitale Angebote und KI für viele junge Menschen immer häufiger zum alltäglichen Begleiter, zum Gesprächspartner oder sogar zur emotionalen Stütze werden, müssen Sicherheit, Schutz und klare Regeln endlich mit der technologischen Entwicklung Schritt halten.“ Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Jugendministerin des Landes Rheinland-Pfalz: „Der Bericht von Jugendschutz.net zeigt, dass sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche eine wachsende Bedrohung darstellt, die durch Technologien wie KI-gestützte Chatbots oder Deepfakes verschärft wird. Der Schutz Minderjähriger vor schädlichen Medieninhalten und Interaktionsrisiken im digitalen Raum ist eine gemeinschaftliche Aufgabe von Staat und Gesellschaft, für die es klare gesetzliche Regeln und deren konsequente Durchsetzung bedarf. Ein altersabgestuftes Nutzungskonzept für soziale Medien, verpflichtende Alterskontrollen und eine klarere Verantwortlichkeit und Haftung der Plattformen sind wichtige Bausteine für einen konsequenten Jugendschutz. Mit der Einrichtung einer Landesbeauftragten gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen (LBSKM) übernimmt Rheinland-Pfalz dabei eine Vorreiterrolle. Wie jugendschutz.net ebenfalls aufzeigt, ist aktiver und konsequenter Jugendschutz auch Teil einer wirksamen Extremismusprävention. Denn Radikalisierungsversuche finden im Netz bewusst statt, teils gar auf Spiele- und Musikstreamingplattformen. Neben der wichtigen Arbeit der lokalen und regionalen Angebote der Demokratieförderung und Extremismusbekämpfung ist die Förderung der Medienkompetenz, eine der Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts, bei Kindern und Jugendlichen ein Weg zu erhöhter Widerstandsfähigkeit. In Rheinland-Pfalz haben wir im Rahmen der Medienkompetenzstrategie mit der Bündelung und Vernetzung sowie einer erhöhten Sichtbarkeit der Angebote und einem niedrigschwelligen Zugang dazu gute Erfahrungen gemacht.“ Eva-Maria Sommer, Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz und Direktorin der Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein: „Regulatorisch spielt es keine Rolle, ob Inhalte von Menschen oder mit Hilfe von KI erzeugt wurden. Entscheidend ist allein, ob ein Angebot für junge Nutzerinnen und Nutzer geeignet ist. Die Fallzahlen von jugendschutz.net und KJM zeigen, wie groß das Risiko ist, online auf unzulässige oder entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte zu stoßen. Das Problematische ist: Statt Kindern und Jugendlichen zu schaden, könnten technische Innovationen längst viel stärker für ein sicheres digitales Umfeld eingesetzt werden. Indem Angebote moderiert, unzulässige Inhalte detektiert und Jugendlichen über wirksame Alterserkennung eine ihren Bedürfnissen entsprechende mediale Umgebung angeboten wird. Ansonsten droht sich der Ausverkauf von Kinderrechten zugunsten des maximalen Profits im Zeitalter von KI weiter zu beschleunigen.“ jugendschutz.net fungiert als das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund, Ländern und Landesmedienanstalten für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Die Stelle recherchiert Gefahren und Risiken in jugendaffinen Diensten. Sie wirkt darauf hin, dass Verstöße gegen Jugendschutzbestimmungen beseitigt und Angebote so gestaltet werden, dass Kinder und Jugendliche sie unbeschwert nutzen können. |
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Terminvergabe bei Visa zum Familiennachzug[19.5.] Über Auslandsvertretungen, die zur Beantragung nationaler Visa beziehungsweise Visa zum Familiennachzug eine Terminwarteliste nutzen, informiert die Bundesregierung in der Antwort (21/5984) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/5455). Wie daraus ferner hervorgeht, reichen die Wartezeiten im Fall des allgemeinen Familiennachzugs von zwei bis „über 52“ Wochen, im Fall des Familiennachzugs zu Schutzberechtigten zwischen elf und 32 Wochen. |
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BMBFSFJ: Neue Beteiligungsplattform für junge Menschen gestartet[18.5.] BMBFSFJ: Kinder- und Jugendbeteiligung: Neue Beteiligungsplattform für junge Menschen gestartet. Am 18. Mai ist die neue Plattform mitwirken.gov.de des Bundesjugendministeriums gelauncht worden. Sie bündelt erstmals Beteiligungsangebote für Kinder und Jugendliche an einem zentralen digitalen Ort. Junge Menschen können sich dort informieren und direkt für passende Beteiligungsformate anmelden. Gleichzeitig erhalten Bundesministerien sowie die Länder, Kommunen, Verbände und weitere Organisationen die Möglichkeit, ihre Angebote deutschlandweit sichtbar zu machen und neue Zielgruppen zu erreichen. Demokratisches Engagement stärken: Die Plattform entstand gemeinsam mit Jugendlichen sowie Anbietenden von Beteiligungsformaten. Ziel ist es, politische Beteiligung einfacher zugänglich zu machen und demokratisches Engagement junger Menschen nachhaltig zu stärken. Organisationen können ihre geplanten Formate einstellen - nach redaktioneller Prüfung werden die Angebote veröffentlicht und jungen Nutzerinnen und Nutzern zugänglich gemacht Veranstaltungen einfach verwalten: Die Plattform bietet eine integrierte Veranstaltungsverwaltung. Anbieterinnen und Anbieter können Einladungen versenden, Veranstaltungen verwalten und aktuelle Informationen direkt über die Plattform veröffentlichen. Darüber hinaus besteht die die Möglichkeit, externe Anmeldetools einzubinden. Externe Links: Plattform für Kinder- und Jugendbeteiligung: mitwirken.gov.de / Jugendstrategie der Bundesregierung |
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Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit[17.5.] BT PM: Bundestagspräsidentin Julia Klöckner zur Beflaggung des Deutschen Bundestages am 17. Mai |
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Stärkung des Schutzes vor digitaler Gewalt[13.5.] Der vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vorgelegte Referentenentwurf eines Gesetzes „zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt“ ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/5919) auf eine Kleine Anfrage. Danach wird mit dem Entwurf „auf eine insbesondere von Betroffenen digitaler Gewalt, der Praxis und aus der Wissenschaft wiederholt und nachdrücklich erhobene Forderung“ reagiert, das Strafrecht an die neuen Phänomene des digitalen Zeitalters anzupassen. |
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EU Jugend- und Bildungspolitik (u.a. ERASMUS+)[13.5.] BMBFSFJ-PM: Internationale Jugend- und Bildungspolitik - Karin Prien reist zum Bildungs- und Jugendministerrat nach Brüssel |
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Überlegungen zum Elterngeld laufen noch[12.5.] Wie das Elterngeld reformiert werden könnte, dazu macht die Bundesregierung in einer Antwort (21/5926) auf eine Kleine Anfrage (21/5072) der Fraktion Die Linke keine Angaben. Überlegungen zur „Weiterentwicklung“ des Elterngeldes, wie sie im Koalitionsvertrag formuliert worden seien, seien noch nicht abgeschlossen, so die Regierung. |
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Den Sozialstaat zukunftsfähig machen[12.5.] Den Sozialstaat zukunftsfähig machen: Bundeskanzler Merz hat die Gewerkschaften dazu aufgerufen, an den dringenden Reformen in Deutschland mitzuwirken. „Wir brauchen diese gemeinsame Suche nach Wegen, die unser Land voranbringen“, sagte er beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Wohl des Ganzen im Blick: Der Reformprozess gelinge nur, wenn „wir unter Kompromissen an einem Strang ziehen, wie es in der sozialen Marktwirtschaft und in der Sozialpartnerschaft in unserem Land schon so oft und so erfolgreich in den vergangenen Jahrzehnten gelungen ist“, sagte der Bundeskanzler. „Es müssen alle mittun und bereit sein, Verlust und Gewinn mit einem Blick auf das Wohl des Ganzen unseres Landes abzuwägen.“ |
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Erste Bilanz des Bildungs- und Familienministeriums[11.5.] Der Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes und der Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe befinden sich derzeit in der Ressortabstimmung beziehungsweise in der Länder- und Verbändebeteiligung. Wie die Bundesregierung in der Antwort (21/5886) auf eine Kleine Anfrage (21/5582) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schreibt, würden die Referentenentwürfe im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zu gegebener Zeit öffentlich zugänglich gemacht. |
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Häusliche Gewalt im Sorge- und Umgangsrecht[11.5.] 11.05.2026 Recht und Verbraucherschutz — Gesetzentwurf — hib 390/2026: Grünen-Entwurf: Häusliche Gewalt im Sorge- und Umgangsrecht |
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Vorhaben des Bundesbildungs, -familien, -senioren, -frauen u. jugendministeriums[11.5.] In der Antwort der Bundesregierung (21/5896) auf eine Kleine Anfrage (21/5589) der Fraktion Die Linke geht es u.a. um die Digitalisierung des Elterngelds, Kinderzuschlags und Kindergelds, den Mutterschutz und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. |
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Zahl neuer Integrationskursteilnehmer*innen[11.5.] Die Zahl neuer Integrationskursteilnehmer ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/5574) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4664). Danach sank diese Zahl laut vorläufiger Statistik von 30.876 im Januar vergangenen Jahres auf 21.724 im Januar 2026 (Abfragestand 20. März 2026). Im Januar 2024 lag die Zahl der neuen Integrationskursteilnehmer den Angaben zufolge laut konsolidierter Geschäftsstatistik bei 36.147 nach 33.677 im Januar 2023 (Abfragestand 1. April 2025). Wie dazu aus der Vorlage weiter hervorgeht, ist die „vorläufige Statistik“ nicht mit der Integrationskursgeschäftsstatistik vergleichbar. |
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Wohnungslosigkeit soll bis 2030 überwunden werden[11.5.] Die Bundesregierung hält weiterhin an dem Ziel fest, Obdach- und Wohnungslosigkeit in Deutschland bis zum Jahr 2030 zu überwinden. In der Antwort der Regierung (21/5884) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/5611) heißt es, bis 2030 solle allen betroffenen Personen ein Wohnraumangebot gemacht werden können. Zugleich sei davon auszugehen, dass auch künftig Menschen ihren Wohnraum aus individuellen Gründen unfreiwillig verlieren würden. „Hier wird es darauf ankommen, die Übergangszeit in einer Maßnahme der Wohnungsnotfallhilfe möglichst kurz zu halten“, schreibt die Regierung in der Antwort. Das Erreichen des Ziels der Überwindung der Wohnungslosigkeit hänge von einer Vielzahl von Umständen ab, die sich nicht vorherbestimmen lassen würden. Dazu zählt die Regierung Fluchtbewegungen aufgrund von Krisen, Konflikten und Kriegen sowie unter anderem dadurch bedingter Baupreis-, Zins- und Inflationsentwicklungen. Außerdem enthält die Antwort Angaben zur Förderung von Einrichtungen und Modellvorhaben für besondere gesellschaftliche Gruppen. |
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474.000 Menschen wegen Wohnungslosigkeit in Einrichtungen[11.5.] Ende Januar 2025 waren in Deutschland rund 474.700 Menschen wegen Wohnungslosigkeit in Einrichtungen untergebracht. Dies berichtet die Bundesregierung in der Antwort (21/5885) auf eine Kleine Anfrage. Hinsichtlich der Kosten lägen keine Informationen vor. Die Unterbringung wohnungsloser Personen liege in der Zuständigkeit der Kommunen. Nur dort lägen Informationen zu den Kosten vor. |
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Bundesrat stimmt „Schuldnerberatungsdienstegesetz“ nicht zu[11.5.] Der Bundesrat hat dem vom Bundestag im Herbst 2025 beschlossenen „Schuldnerberatungsdienstegesetz“ die erforderliche Zustimmung versagt. Das geht aus einer Unterrichtung der Länderkammer (21/5883) hervor. Bundesregierung und Bundestag können zu dem Gesetzesvorhaben noch den Vermittlungsausschuss anrufen. |
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Altschuldenhilfe für Kommunen u. ostdt. Wohnungsgesellschaften gefordert[11.5.] Die Fraktion Die Linke fordert eine „Altschuldenhilfe für Kommunen und ostdeutsche Wohnungsgesellschaften“. In einem Antrag (21/5821) verlangt die Fraktion unter anderem eine Grundgesetzänderung, so dass sich der Bund künftig hälftig an der Entschuldung hoch verschuldeter Kommunen beteiligen kann. |
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Bundesjustizministerin zum Gewaltschutzgesetz[8.5.] Rede der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, zum Gewaltschutzgesetz vor dem Deutschen Bundestag am 8. Mai 2026 in Berlin: […] Vor zwei Wochen hat das Landgericht Kassel einen Mann verurteilt. Der Richter sprach von einem typischen Femizid. Weil sich die Frau einige Tage zuvor getrennt hatte, wurde sie von ihrem Ehemann in seiner Wohnung erstochen. Ein weiterer furchtbarer Fall häuslicher Gewalt. Diese Gewalt trifft überwiegend Frauen, und zwar dort, wo sie sich eigentlich sicher fühlen sollen. Das kann niemanden kaltlassen. Hier muss unser Rechtsstaat handeln; denn es ist seine Kernaufgabe, Menschen vor Gewalt zu schützen. Wir handeln, und wir werden weiter handeln. |
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Gewalt gegen Frauen: Elektronische Fußfessel beschlossen[8.5.] “Das Parlament” - Die Wochenzeitung des Bundestags: Gewalt gegen Frauen : Elektronische Fußfessel für Schläger und Stalker beschlossen. Fußfessel soll auch für Stalker in Betracht gezogen werden: Gegenüber dem Regierungsentwurf hatten die Koalitionsfraktionen im parlamentarischen Verfahren noch einige Änderungen vorgenommen. So wurde beispielsweise die Regelung gestrichen, nach der die Fußfessel nicht gegen den erklärten Willen des Opfers angeordnet werden sollte. Union und SPD argumentierten, dass der Täter das Opfer möglicherweise dazu hätte drängen können, sich gegen die Fußfessel auszusprechen. Auch lesenswert |
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Oppositionskritik an Behindertengleichstellungsgesetz-Änderungen[8.5.] Das Parlament - Die Wochenzeitung des Bundestags: Artikel: Barrierefreiheit in der Privatwirtschaft : Eine Pflicht, die nicht wehtut. Autorin: Claudia Heine |
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Abschiebungen und unerlaubten Einreisen in 2025[8.5.] Im vergangenen Jahr ist es laut Bundesregierung zu 22.787 Abschiebungen aus Deutschland gekommen. Zugleich wurden in der Bundesrepublik nach Daten der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei (PES) 62.950 unerlaubt eingereiste Personen festgestellt, wie aus der Antwort der Bundesregierung (21/5882) auf eine Kleine Anfrage weiter hervorgeht. |
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8. Mai: Auseinandersetzung mit der Vergangenheit bleibt zentral[7.5.] Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) PM 44: 81 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs – Staatsminister Weimer: „Auseinandersetzung mit der Vergangenheit bleibt zentral“ |
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Berufsbildungsbericht 2026[7.5.] Die Beschäftigungsquote von Absolventinnen und Absolventen der beruflichen Bildung kann sich im internationalen Vergleich sehen lassen. Sie liegt, auf Basis von OECD-Daten, in Deutschland für Absolventen, deren Abschluss ein bis zwei Jahre vergangen ist, bei 94 Prozent und damit deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 79 Prozent. Das geht aus dem Berufsbildungsbericht 2026 hervor, den die Bundesregierung als Unterrichtung (21/5900) vorgelegt hat. [6.5.] Bundesbildungsministerin Prien stellte den Berufsbildungsbericht 2026 im Kabinett vor. Dieser zeigt ein differenziertes Bild des Ausbildungsmarktes: Während sich die wirtschaftliche Lage bemerkbar macht, gibt es zugleich ermutigende Entwicklungen. Die berufliche Bildung bleibt ein zentraler Baustein für Fachkräftesicherung, gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Zukunftsperspektiven. Bundesbildungsministerin Karin Prien: „Der heute vorgelegte Berufsbildungsbericht 2026 zeigt, dass eine erfolgreich absolvierte duale Ausbildung klare Vorteile bietet. Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen für den Ausbildungsmarkt: Das Angebot geht zurück, das Interesse steigt – und dennoch bleiben viele Stellen unbesetzt, weil es an der Passung fehlt. Regionale Unterschiede und eine ungleiche Verteilung bei den Ausbildungsberufen verstärken diese Entwicklung zusätzlich. Während in beliebten Ausbildungsberufen viele Bewerberinnen und Bewerber unversorgt bleiben, gibt es in anderen weiterhin offene Stellen. Auch die Qualifikationen der Interessierten passen nicht immer zu den Anforderungen der Betriebe. Genau hier setzen wir mit gezielten Maßnahmen zur Stärkung von Basiskompetenzen und Berufsorientierung an. Zugleich machen wir die berufliche Bildung attraktiver – mit modernen Ausbildungsordnungen, besseren Karriereperspektiven und mehr Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Unser Ziel ist klar: Die berufliche Bildung muss als gleichwertige und attraktive Alternative zum Studium wahrgenommen werden. Deshalb unterstützen wir auch gezielt junge Erwachsene ohne Berufsabschluss. Mit der Qualifizierungsoffensive Berufliche Bildung verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, damit mehr Menschen den Weg in Ausbildung und Beschäftigung finden.“ Der Bericht macht deutlich, dass sich wieder mehr junge Menschen für eine berufliche Ausbildung interessieren. Gleichzeitig beginnen jedoch weniger von ihnen tatsächlich eine Ausbildung. Im Ausbildungsjahr 2024/25 wurden 476.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen – rund 10.000 weniger als im Vorjahr. Hintergrund: Der Berufsbildungsbericht 2026 bildet die Lage auf dem Ausbildungsmarkt zum Stichtag 30. September 2025 ab. Im Berichtsjahr 2025 ist das Ausbildungsstellenangebot auf 530.300 gesunken (–25.300 bzw. –4,6 Prozent). Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im dualen System lag bei 476.700 (–2,1 Prozent). Die traditionelle Ausbildungsnachfrage ging leicht auf 515.800 zurück (–0,3 Prozent), während die erweiterte Nachfrage auf 560.300 anstieg (+0,3 Prozent). Zum Ende des Berichtszeitraums waren 84.400 Bewerberinnen und Bewerber noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz (+14.000). Gleichzeitig gab es 54.400 unbesetzte Ausbildungsstellen (–15.000). Die Zahl der unversorgt gebliebenen Bewerberinnen und Bewerber stieg auf 39.900 (+28,0 Prozent). In der integrierten Ausbildungsberichterstattung zeigt sich zudem ein Rückgang der Anfängerzahlen in der dualen Berufsausbildung im Jahr 2025, während schulische Ausbildungsgänge – insbesondere in Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen – Zuwächse verzeichnen. [Weitere Infos hier, zum Datenreport des BIBB hier] |
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Neustrukturierung der Notfallversorgung & Einführung einer Pflegevollversicherung gefordert[7.5.] Die Linksfraktion fordert eine bedarfsgerechte und krisenfeste Akut- und Notfallversorgung. In ihrer jetzigen Ausgestaltung sei die Akut- und Notfallversorgung strukturell überlastet und dringend reformbedürftig. Die verschiedenen Systeme seien schlecht aufeinander abgestimmt und an vielen Stellen unzureichend ausgestattet. Zudem würden Patienten nicht sinnvoll gesteuert, heißt es in einem Antrag (21/5822) der Fraktion. [… BT Hib] Die Linksfraktion fordert zudem einen umfassenden Umbau der Sozialen Pflegeversicherung (SPV). Die SPV habe ein doppeltes Finanzierungsproblem: Erstens stiegen die Ausgaben schneller als die Einnahmen und zweitens seien die Leistungen unzureichend, heißt es in einem Antrag (21/5828) der Fraktion. Ohne wirkungsvolle Reformen werde es immer wieder zu Beitragssatzsteigerungen für die Versicherten kommen. [… BT Hib] |
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Allg. Gleichbehandlungsgesetz: Bundeskabinett beschließt Änderungen[6.5.] BMBFSFJ: Das Bundeskabinett hat auf Vorschlag der Bundesministerinnen Prien und Hubig einen Gesetzentwurf beschlossen, der Änderungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vorsieht. Ziel des Gesetzentwurfs ist es, EU-Vorgaben zum Diskriminierungsschutz ins deutsche Recht umzusetzen. Außerdem soll der Diskriminierungsschutz im AGG verbessert werden. So soll die Frist verlängert werden, innerhalb derer Ansprüche nach dem AGG geltend gemacht werden können. Auch sollen die zivilrechtlichen Benachteiligungsverbote im AGG angepasst werden. Zudem soll die Antidiskriminierungsstelle des Bundes Betroffene von Diskriminierung besser unterstützen können. Die vorgeschlagenen Änderungen finden auch eine Grundlage im Koalitionsvertrag. Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Karin Prien erklärt dazu: „Die EU-Richtlinien über Standards für Gleichbehandlungsstellen sorgen für eine europaweite Angleichung der Befugnisse unabhängiger Stellen. Mit ihrer Umsetzung stärken wir in Deutschland gezielt die Rechte derjenigen, die Opfer von Diskriminierung geworden sind und schaffen die Möglichkeit für eine schnelle und einvernehmliche Einigung der Beteiligten. Das ist ein wichtiger Schritt, um unseren Anspruch auf mehr Gleichbehandlung und ein wirksames Vorgehen gegen Diskriminierung konkret umzusetzen. Gleichzeitig achten wir darauf, Verwaltung und Unternehmen nicht unnötig zu belasten und Verfahren so einfach wie möglich zu gestalten. So schaffen wir mehr Unterstützung für Betroffene – bei zugleich hoher Rechtssicherheit für alle Beteiligten.“ Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig erklärt dazu: „Wer diskriminiert wird, muss sich rechtlich wehren können. Um den Schutz vor Diskriminierung zu verbessern, wollen wir die Regelungen im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) anpassen. Die wichtigste Änderung: Wer von Diskriminierung betroffen ist, soll künftig vier statt zwei Monate Zeit haben zu entscheiden, ob sie oder er den Anspruch nach dem AGG gelten machen möchte. Unabhängig davon werde ich mich darüber hinaus weiter für einen ambitionierten Diskriminierungsschutz einsetzen.“ Das AGG gilt seit 2006. Es enthält Regeln zum Schutz vor Diskriminierung in der Arbeitswelt und bei zivilrechtlichen Rechtsgeschäften (zum Beispiel Miete oder Kauf). Das Gesetz diente auch der Umsetzung von vier europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien ins deutsche Recht. Mit dem nunmehr vorgeschlagenen Zweiten Gesetz zur Änderung des AGG soll sichergestellt werden, dass das Gesetz den europäischen Vorgaben besser entspricht. Darüber hinaus sollen der Schutz von Betroffenen effektiver gestaltet, Unklarheiten bei der Rechtsauslegung beseitigt und die Rechtsdurchsetzung gestärkt werden. |
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Gewalt gegen Frauen: Umsetzung der Istanbul-Konvention[6.5.] Nach dem Besuch einer Expertengruppe des Europarats zur Prüfung des Umsetzungstands der Istanbul-Konvention in Deutschland haben Vertreterinnen der Bundesregierung den Menschenrechtsausschuss über erste Ergebnisse und Rückmeldungen informiert. Ein umfassender Bericht der Expertengruppe Grevio (Group of experts on action against violence against women and domestic violence) soll im November veröffentlicht werden. Die Unionsfraktion fragte nach der Datenerhebung bei Femiziden, die von der Grevio-Kommission bei einem früheren Besuch kritisiert worden war. Was werde hier heute unternommen? Zur Antwort gaben die Vertreterinnen der Bundesregierung an, dass weiterhin eine einheitliche Definition fehle, was ein Femizid sei. Eine Arbeitsgruppe der Innenministerkonferenz sei aber damit befasst, sodass darauf aufbauend Daten erhoben werden könnten. Ein Ergebnis solle bis Ende des Jahres vorliegen. Ein Vertreter der AfD kritisierte, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Einführung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung und der Täterarbeit im Gewaltschutzgesetz“ vorsehe, dass die von Gewalt betroffenen Frau selbst den Antrag auf eine elektronische Fußfessel stellen müsse. Komme der Täter aus der Familie laste ein hoher psychischer Druck auf dem Opfer. Die Gefahr bestehe, dass Frauen den Antrag nicht stellten oder einen bereits gestellten Antrag unter Druck wieder zurückzögen. Es sollten daher eher Gerichte diesen Opferschutz anordnen. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wollte wissen, was die Bundesregierung zum Schutz besonders vulnerabler Frauen und Mädchen, wie etwa Geflüchteten, tue. Wie stelle sie sicher, dass die, die etwa in Erstaufnahmeeinrichtungen von Gewalt betroffen seien, Zugang zu Gewaltschutz bekämen? Darauf antworteten die Regierungsvertreterinnen, dass der Schutz vulnerabler Gruppen, zu denen auch behinderte Frauen gehörten, Teil von Gewaltschutzstrategie und Gewalthilfegesetz sei. Die Linke monierte die weiterhin fehlenden Plätze in Frauenhäusern und fragte nach der Finanzierung des Ausbaus von Frauenhäusern. Die BMBFSFJ-Vertreterinnen entgegneten, dass die Zahl der fehlenden Plätze nicht beziffert werden könne, solange die Bedarfsplanung der Länder nicht vorliege. Die Bundesregierung habe zwar, um den Unterstützungsbeitrag des Bundes abschätzen zu können, bereits eine Studie in Auftrag gegeben, aber auch diese habe die fehlenden Frauenhausplätze nicht errechnen können. [BT hib] |
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Arbeitsministerin zu Arbeitsmarkt, Fachkräften, Ausbildung, Work-and-Stay-Agentur, Sozialstaat...[6.5.] Deutscher Bundestag: Rede der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, eingangs der Befragung der Bundesregierung vor dem Deutschen Bundestag am 6. Mai 2026 in Berlin (Bulletin 43-1): |
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Pränataltest Thema im Gesundheitsausschuss[6.5.] Der Gesundheitsausschuss hat sich am Mittwoch mit dem fraktionsübergreifenden Antrag zugunsten eines Monitorings der Folgen der Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) befasst. Der CSU-Abgeordnete Stephan Pilsinger, der den Antrag (21/3873) mit initiiert hat, erläuterte den Abgeordneten, worum es aus Sicht der Antragsteller geht. Ein gleichlautender Antrag war bereits in der vergangenen Legislaturperiode eingebracht worden, nach dem Bruch der Ampel-Koalition hatte es im Plenum aber keine Abstimmung mehr darüber gegeben. |
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Anhörung zu bedarfsgerechter Primärversorgung[6.5.] Der Gesundheitsausschuss hat sich in einer öffentlichen Anhörung mit dem Thema „Primärversorgung'“ befasst. Dazu lag ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „Primärversorgung gesetzlich verankern – Die Versorgung der Patientinnen und Patienten bedarfsgerecht steuern, Fachkräfte entlasten“ (21/2823) vor. Auch die Bundesregierung arbeitet derzeit an einem Gesetzentwurf zur Einführung der Primärversorgung, in dessen Zentrum Hausärzte stehen. Effektivere Steuerung der Patienten: Gesundheitsfachleute unterstützen im Grundsatz die Überlegungen zur Einführung eines Primärversorgungssystems. Ziel einer solchen Reform ist die effektivere Steuerung der Patienten, eine bessere medizinische Versorgung und auch eine nachhaltige Kostenersparnis. Nach Angaben des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes sind derzeit schon mehr als elf Millionen Versicherte freiwillig in der hausarztzentrierten Versorgung (HZV) eingeschrieben. Die Patienten suchen also zuerst ihren Hausarzt auf, der die Behandlung dann koordiniert. Facharztbesuche mit elektronischer Überweisung: Nach den Vorstellungen des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sollten in einem Primärversorgungssystem die eingebundenen Praxen in Verbindung mit einem hybriden Navigationstool erste Anlaufstelle für Patienten sein. Das Navigationstool sollte eine Einschätzung des Behandlungsbedarfs und dessen Dringlichkeit umfassen. Bei chronischen Erkrankungen und einem dauerhaften fachärztlichen Mitbehandlungsbedarf sollten Dauerüberweisungen möglich sein und telemedizinische Angebote genutzt werden. „Zugang nach Dringlichkeit organisieren“: Eine Sprecherin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) warnte in der Anhörung davor, die Primärversorgung an ein „Gatekeeping-System“ zu knüpfen. Zwang oder Sanktionen seien unnötig, wenn die neuen Versorgungspfade für die Versicherten einen Mehrwert hätten. Der Zugang müsse nach Dringlichkeit organisiert werden, nicht nach wirtschaftlichen Kriterien. Die Ersteinschätzung dürfe dabei nicht als Zugangshürde wahrgenommen werden und sollte daher auch nicht nur digital vorgenommen werden. Medizinische Versorgung in multiprofessionellen Teams: Zu einem etwas anderen Versorgungsmodell riet eine Hausärztin aus dem Stadtteil-Gesundheits-Zentrum in Berlin-Neukölln. Sie warb nachdrücklich für eine medizinische Versorgung in multiprofessionellen Teams. Sie selbst arbeite in ihrem Poliklinik-Syndikat mit Pflegern, Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialarbeitern und anderen Berufsgruppen zusammen. |
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4 Mrd. € für für KiTa-Betreuung, Hochschul-& Wissenschaftsinfrastruktur[5.5.] BMBFSFJ-PM: Bessere Startchancen: Bund und Länder bringen Milliarden für die Kindertagesbetreuung auf den Weg |
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Neues Bundesjugendkuratorium: Sachverständige beraten BReg zu Kinder-& Jugendpolitik[5.5.] BMBFSFJ: Neues Bundesjugendkuratorium für die 21. Legislaturperiode berufen: Sachverständige aus Wissenschaft, Fachpraxis, Politik und Verwaltung beraten die Bundesregierung zu Kinder- und Jugendpolitik, dabei werden junge Menschen in in geeigneter Weise in die Beratungen einbezogen und bei der Bearbeitung der Themen geprüft, wie die Auffassungen jeweils betroffener junger Menschen am besten berücksichtigt werden können. Staatssekretärin Dr. Petra Bahr, die das Gremium im Namen von Bundesministerin Karin Prien berufen hatte: „Die Bundesregierung ist auf fundierte Expertise aus Wissenschaft und Praxis angewiesen, um ihre Politik für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zielgenau und wirksam weiterzuentwickeln. Das Bundesjugendkuratorium ist dabei ein zentraler Impulsgeber und Berater über Ressortgrenzen hinweg. Ich bin beeindruckt vom großen Engagement und der hohen fachlichen Expertise der berufenen Mitglieder. Die von Bildungs- und Jugendministerin Karin Prien gesetzten Schwerpunkte betonen die zentrale Rolle der Bildung im Lebenslauf für mehr Chancengerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen. Wir freuen uns auf pointierte Empfehlungen - etwa zur Stärkung der Frühen Bildung und der Verbesserung der Bildungsübergänge.“ |
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Jugend-Camps und Freizeiten der Bundeswehr[5.5.] Freiwilligkeit bei Camps und Freizeiten der Bundeswehr: Einen Überblick über Camps und Freizeiten der Bundeswehr zwischen 2023 und 2025 gibt die Bundesregierung in der Antwort (21/5738) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/5415). Wie die Bundesregierung darin ausführt, dient die Nachwuchswerbung der Bundeswehr der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Bundeswehr in besonderem Maß. |
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Bund & Länder: Milliardeninvestitionen für Kitas[5.5.] BMBFSFJ: Neue Mittel unter anderem für Ausbau, Sanierung und moderne Ausstattung – gezielt für bessere Startchancen: Bundesbildungsministerin Karin Prien: „Die Kita ist neben dem Elternhaus der Ort, an dem sich entscheidet, ob Kinder gute Startchancen haben. Deshalb handeln wir jetzt entschlossen. Der Bund ermöglicht es den Ländern gezielt dort zu investieren, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird und schafft die Voraussetzungen dafür, dass Kommunen und Träger schnell und wirksam handeln können. Und genau das setzen wir mit den 4 Milliarden Euro des Bundes aus dem Sondervermögen um: Wir stellen gezielt Mittel für die frühkindliche Bildung und Betreuung bereit – etwa zur Investition in den Neu- und Ausbau von Kitas, Krippen und Kindertagespflege sowie in Sanierung, Modernisierung und eine zeitgemäße Ausstattung. So schaffen wir neue Plätze und sichern bestehende. Ich danke den Ländern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Besonders wichtig ist mir, dass ein großer Teil der Mittel in finanzschwache Kommunen fließen soll – und in Einrichtungen, in denen viele Kinder betreut werden, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen. Zugleich haben die Länder die Möglichkeit, aus ihrem Anteil am Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro weitere Mittel für die Kindertagesbetreuung einzusetzen. Wir wissen: Jeder Euro, den wir in die frühe Bildung investieren, zahlt sich vielfach aus.“ Nach Unterzeichnung der Vereinbarung durch alle Länder setzen die Länder eigene Förderrichtlinien auf und organisieren die Antrags- und Bewilligungsverfahren. Träger von Kindertageseinrichtungen und andere Antragsteller können Fördermittel für Neubau, Ausbau, Umbau, Sanierung und moderne Ausstattung beantragen – einschließlich digitaler Infrastruktur und energetischer Maßnahmen. Der Bund unterstützt damit nicht nur Ausbau und Erhalt von Betreuungseinrichtungen, sondern auch gute, gesunde Arbeitsbedingungen für die dort tätigen Fachkräfte und eine zeitgemäße digitale Ausstattung. Fakten im Überblick: |
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Behindertengleichstellungsgesetz: Behindertenbeauftragter spricht von „zahnlosem Tiger“[5.5.] Das Parlament.de: Über das Behindertengleichstellungsgesetz wurde bereits in der vergangenen Woche im Bundestag gesprochen. Nicht jedoch im Rahmen der ersten Lesung, sondern bei einer Aktuellen Stunde zu einem unter Beteiligung von Bundesministerien, mehreren Bundesländern und kommunalen Spitzenverbänden im Bundeskanzleramt erstellten internen Arbeitspapier, in dem von Kürzungen der Unterstützungsleistungen – unter anderen für Menschen mit Behinderung – die Rede ist. Große Empörung bei AfD, Grünen, Linken und aus Teilen der SPD war zu vernehmen. |
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Stopp „rechtswidriger Zurückweisungen“ gefordert[5.5.] Die Bundesregierung soll nach dem Willen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen „rechtswidrige Zurückweisungen stoppen“ und Binnengrenzkontrollen beenden. In einem Antrag (21/5751), der am Mittwochabend erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht, fordert die Fraktion die Bundesregierung auf, die stationären Binnengrenzkontrollen zu Deutschlands Nachbarländern nach Schengener Grenzkodex zu beenden. Auch soll die Bundesregierung dem Antrag zufolge die Zurückweisung von Asylsuchenden an Deutschlands Grenzen unterlassen und Schutzsuchenden „ein geordnetes, faires Verfahren“ gewähren. |
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Schnittstellen von Schleuserkriminalität und Menschenhandel[5.5.] Schleuserkriminalität als Einnahmequelle organisierter krimineller Netzwerke ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/5743) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/5472). Im Jahr 2024 erzielten Gruppierungen der Organisierten Kriminalität (OK) danach gemäß dem Bundeslagebild Organisierte Kriminalität 2024 einen kriminellen Ertrag von 798,8 Millionen Euro. Dabei entfielen 54,9 Millionen Euro auf den Bereich der Schleusungskriminalität, wie die Bundesregierung ausführt.Zugleich schreibt sie in der Vorlage, dass die Vermögensabschöpfung neben der Kriminalprävention und der „konsequenten Sanktionierung des strafrechtswidrigen Verhaltens die dritte Säule der Kriminalitätsbekämpfung im Allgemeinen und der Bekämpfung der internationalen Schleusungskriminalität im Besonderen“ bilde. In nahezu allen Ermittlungsverfahren im Deliktsbereich Schleusungskriminalität würden auch Finanzermittlungen geführt. „Im Berichtsjahr 2024 konnten Vermögenswerte in Höhe von 39,6 Millionen Euro sichergestellt werden“, heißt es in der Antwort des Weiteren. [27.4.] Schnittstellen zwischen Schleuserkriminalität und weiteren Delikten wie etwa Menschenhandel sind ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/5654) auf eine Kleine Anfrage. Danach kann Schleusungskriminalität stellenweise Überschneidungen zum Straftatbestand des Menschenhandels aufweisen. |
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Keine Verzahnung von Transferleistungen mit Qualifizierungsgeld[5.5.] Die Bundesregierung plant keine Reform der Transferleistungen mit dem Ziel der Verzahnung mit dem Qualifizierungsgeld. Das schreibt sie in einer Antwort (21/5771) auf eine Kleine Anfrage zu “Arbeits- und sozialpolitische Maßnahmen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gegen den Stellenabbau in Deutschland”. |
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Geschlechtsspezifische Verfolgung weiblicher Geflüchteter[4.5.] Die Zahl aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung als Flüchtling anerkannter Antragstellerinnen ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/5717) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/5260). Danach wurden im vergangenen Jahr vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) insgesamt 22.533 Antragstellerinnen aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung als Flüchtling anerkannt. Im Jahr davor lag diese Zahl den Angaben zufolge bei 4.299 und im Jahr 2023 bei 4.790. |
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Zuweisung an die Bundesstiftung Gleichstellung[4.5.] Die Bundesstiftung Gleichstellung erhält eine jährliche Zuweisung des Bundes nach Maßgabe des jeweiligen durch das Bundeshaushaltsgesetz festgestellten Bundeshaushaltsplans; im Jahr 2025 waren es 5,8 Millionen Euro (davon 3,3 Millionen Euro Personalausgaben). Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in einer Antwort (21/5634) auf eine Kleine Anfrage. |
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Behandlungszentren für Erwachsene mit Behinderung[4.5.] Nach Angaben der Bundesregierung sind derzeit bundesweit 64 Medizinische Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen (MZEB) in der Versorgung aktiv. Mit elf Angeboten befinden sich die meisten MZEB in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Baden-Württemberg (8) und Bayern (7), wie aus der Antwort (21/5715) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/5404) der Linksfraktion hervorgeht. |
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Zahl neuer Teilnehmer an Integrationskursen[4.5.] Die Zahl neuer Teilnehmer an Integrationskursen ist laut Bundesregierung von 363.466 im Jahr 2024 auf 307.030 im vergangenen Jahr gesunken. Zugleich ging die Zahl der „erfolgreichen Kursaustritte“ von 167.579 im Jahr 2024 auf 157.864 im Folgejahr zurück, wie aus der Antwort der Bundesregierung (21/5716) auf eine Kleine Anfrage weiter hervorgeht. Die „erfolgreiche Teilnahme“ am Integrationskurs setzt danach voraus, dass die Teilnehmer im Abschlusstest „Deutsch-Test für Zuwanderer“ das Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen erreichen. Zusätzlich muss laut Vorlage der Abschlusstest „Leben in Deutschland“ erfolgreich absolviert sein. |
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Digitalisierung in der Migrationsverwaltung[4.5.] Unterschiedliche Positionen, aber überwiegend Zustimmung haben Experten im Innenausschuss geäußert, als es bei einer öffentlichen Anhörung um einen Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Weiterentwicklung der Digitalisierung in der Migrationsverwaltung“ (21/4080) ging, dem „Migrationsverwaltungsdigitalisierungsweiterentwicklungsgesetz“ (MDWG). Christiana Bukalo, Statefree e.V., begrüßte das Ziel, die Migrationsverwaltung durch Digitalisierung effizienter und transparenter zu machen. Insbesondere die geplante Anpassung zur Speicherung von Angaben zu Identitätsklärung im Ausländerzentralregister gewährleiste gesteigerte Genauigkeit und somit Sicherheit, Einheitlichkeit und Effizienz von Verwaltungsverfahren. Zudem biete sich die Chance, einen entscheidenden Beitrag zur Steigerung der Rechtssicherheit und Klarheit im Umgang mit Staatenlosigkeit zu schaffen. Staatenlosigkeit sei nicht nur eine Rechtsstellung, sondern gleichzeitig ein identitätsbildendes Merkmal. Dafür sei die Erfassung von qualitativen Daten zur Staatenlosigkeit notwendig. Professor Matthias Friehe, EBS Universität für Wirtschaft und Recht, stellte fest, der Gesetzentwurf erweitere Speichermöglichkeiten im Ausländerzentralregister, um dadurch die Effizienz des Verwaltungsvollzugs im Ausländerrecht weiter zu steigern. Dieses Regelungsziel habe einen hohen Stellenwert, weil ein effizienter Verwaltungsvollzug dem Prinzip der Gesetzlichkeit der Verwaltung und damit dem Rechtsstaatsprinzip entspreche. Zwar bestehe ein Spannungsverhältnis zum Datenschutz, insbesondere zum Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Die genannten Ziele seien aber jeweils geeignet, die mit den entsprechenden Erhebungs- und Verarbeitungsermächtigungen einhergehenden Grundrechtseinschränkungen zu rechtfertigen. Professor Dirk Heckmann, Technische Universität München, erklärte, der Gesetzentwurf verfolge das richtige und dringende Ziel, die Migrationsverwaltung digitaler, vernetzter und handlungsfähiger zu machen. Registergestützte Kommunikation, Nachnutzung vorhandener Daten und automatisierte Übermittlungen könnten Verfahren beschleunigen, Behörden entlasten und auch Betroffene vor Mehrfacherhebungen und Verzögerungen schützen. Weil der Entwurf das Ausländerzentralregister weiter zu einer zentralen Informations- und Dokumenteninfrastruktur der Migrationsverwaltung ausbaue, müsse der Gesetzgeber die rechtlichen Sicherungen entsprechend mitentwickeln. Professor Sarah Rachut, Technische Universität Braunschweig, begrüßte die Zielsetzung des Gesetzentwurfs, die Migrationsverwaltung durch bessere, einfachere und medienbruchfreie Kommunikation effizienter zu gestalten sowie Bürgerinnen und Bürger bei der Antragstellung auf Verlängerung oder Änderung eines elektronischen Aufenthaltstitels zu entlasten. Die hierfür geplanten rechtlichen Regelungen, die die Speicherung zusätzlicher Informationen im Ausländerzentralregister, die Vereinheitlichung von Datentauschformaten und die Ermächtigung zum Datenaustausch zwischen Behörden ermöglichten, erschienen ihr für diese Zwecke grundsätzlich sinnvoll und geeignet. Klaus Ritgen, Deutscher Landkreistag, sagte im Namen der kommunalen Spitzenverbände, es handele sich bei dem Vorhaben um eines der wichtigsten Gesetze, über die der Ausschuss in den letzten Jahren zu beraten gehabt habe. Migrationsverwaltung sei ein Bereich, der in der letzten Zeit erheblich unter Druck stehe und daher dringend entlastet werden müsse. Dazu werde das Gesetz einen wichtigen Beitrag leisten. Er machte darüber hinaus deutlich, dass sinnvolle Digitalisierungsmaßnahmen keineswegs mit einer Zentralisierung einhergehen müssten und Verfahrensbeschleunigung möglich sei, ohne bewährte Strukturen anzutasten. Hans-Hermann Schild, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht a.D., machte klar, dass bei dem Gesetzgebungsverfahren nicht nur das deutsche, sondern auch das europäische Verfassungsrecht in den Blick genommen werden müsse. In den Bundeszentralregistern werde mit personenbezogenen Daten gearbeitet , die dem europäischen Rechtskreis unterlägen. Überprüft werden solle, ob die Regelungen für das Ausländerzentralregister (AZR) insgesamt europarechtskonform seien. Es sei nicht zu erkennen, dass im Zusammenhang mit der weiteren Digitalisierung des AZR der Grundsatz der Datenminimierung auch nur im Ansatz beachtet worden sei. Bei den inzwischen in das AZR einzustellenden Daten handele es sich um eine riesige Datenbank, welche auch das Angriffsziel von Externen sein könne. Thilo Weichert, Netzwerk Datenschutzexpertise, erklärte, es sei ein berechtigtes Anliegen, dass eine umfassende Digitalisierung im Bereich des Ausländerrechts angestrebt werde. Bei einigen Vorhaben könne man aber seine Fragezeichen setzen - zum Beispiel, wenn es um die biometrische Datenerhebung gehe, die fast sämtlich Nichtdeutsche erfasse, auch wenn dies definitiv nicht erforderlich sei. Das Gesetz müsse einhergehen mit adäquaten Schutzvorkehrungen für die Betroffenen. Die einfache digitale Verfügbarkeit von Daten erhöhe die Gefahr unzulässiger Zweckänderungen, eines Übermaßes an nicht erforderlicher Datenspeicherung und daraus folgend massive existenzielle Beeinträchtigungen für die Betroffenen. Das Ausländerzentralregister sei hinsichtlich einer Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz äußerst umstritten. Philipp Wittmann, Richter am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, befand, der Gesetzentwurf betreffe nicht nur eine der längsten ihm bekannten Gesetzesbezeichnungen der letzten Jahre, sondern sei ein schwer lesbares Artikelgesetz mit einer Vielzahl von Detailregelungen. So gebe es bei der Speicherung biometrischer Daten Risiken für die Betroffenen. Generell unzulässig sei dies nicht. Sie setze jedoch insbesondere bei der Speicherung im Ausländerzentralregister normenklare Löschungsregelungen und Zweckänderungsverbote voraus, die nach der Gesetzesbegründung zwar vorgesehen seien, im aktuellen Gesetzentwurf aber nicht eindeutig genug zum Ausdruck kämen. Es werde der Irrweg einer Umgestaltung des Ausländerzentralregisters zu einer zentralen Ausländerdatei verfolgt, für die dieses weder rechtlich noch technisch ausgelegt sei. [BT Hib] |
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Unfallversicherungen haben keine Daten zu Kindesmissbrauch[30.4.] Dem Spitzenverband der Unfallversicherungsträger der gewerblichen Wirtschaft und der öffentlichen Hand (DGUV) liegen grundsätzlich keine statistischen Daten über die Anzahl der gemeldeten Fälle von Kindesmissbrauch vor. Das geht aus einer Antwort (21/5705) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/5187) der Fraktion Die Linke hervor. |
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Stärkung der Tarifbindung[30.4.] Die Bundesregierung verteidigt in einer Antwort (21/5696) vergangene Maßnahmen zur Stärkung der Tarifbindung, unter anderem das Tarifautonomiestärkungsgesetz von 2014. Eine Kleine Anfrage (21/5393) zur Tarifbindung in Deutschland hatte die Fraktion Die Linke gestellt. |
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Keine Erkenntnisse zu Einsatz von Security in KJH-Einrichtungen[29.4.] Der Einsatz von Sicherheitsdiensten in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und sonstigen betreuten Wohnformen gemäß SGB VIII (Achtes Buch Sozialgesetzbuch) ist Aufgabe der Jugendbehörden in den Ländern. Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/5669) auf eine Kleine Anfrage (21/5309) der Fraktion Die Linke. |
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Zukunft der LEADER-Förderprogramme[28.4.] Die Bundesregierung hat grundsätzlich wie die Bundesländer ein Interesse an der Förderung ländlicher Räume. Das geht aus der Antwort (21/5667) der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage (21/5294) der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Drohende Kürzung der EU-Mittel für den ländlichen Raum - Auswirkungen bei Wegfall von LEADER-Förderprogrammen“ hervor. Die vorliegenden Hinweise der Bundesländer würden daher bei den Abstimmungen der einschlägigen Rechtstexte sowie bei den Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) soweit es möglich sei einbezogen, heißt es in der Antwort der Regierung. Zugleich legt sie Wert darauf, deutlich festzustellen: „Aus dem Interesse der Nettozahlerposition möchte die Bundesregierung jedoch zum jetzigen Zeitpunkt jegliche finanzielle Vorfestlegungen vermeiden. Konkrete Zusagen zu einzelnen Maßnahmen, finanzrelevanten Regelungen oder finanziellen Ausstattungen können daher zum jetzigen Zeitpunkt der laufenden Verhandlungen auf Ebene der Europäischen Union noch nicht getroffen werden.“ |
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Förderstopp für Feministischen Juristinnentag wegen Einsparungen[28.4.] Einspar- und Konsolidierungserfordernisse des Haushalts und die daher notwendige strengere Schwerpunktsetzung haben zur Ablehnung des Förderantrags für den 50. Feministischen Juristinnentag geführt. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/5665) auf eine Kleine Anfrage (21/5259) der Fraktion Die Linke. |
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Weiterbildung mit Bildungsgutscheinen[28.4.] Auf Basis eines eingelösten Bildungsgutscheins haben im Jahr 2024 rund 294.000 Teilnehmende eine berufliche Weiterbildung beendet. Das geht aus einer Antwort (21/5660) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. 55 Prozent von ihnen seien sechs Monate nach ihrem individuellen Austritt sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen, nach zwölf Monaten seien es 62 Prozent gewesen. |
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Rund 579 Milliarden Euro Gesundheitsausgaben[28.4.] Die Gesundheitsausgaben sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Wie aus der Antwort (21/5664) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervorgeht, lagen die Gesundheitsausgaben 2023 bei rund 500 Milliarden Euro, 2024 bei rund 538 Milliarden Euro und 2025 bei rund 579 Milliarden Euro. |
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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bis 2030[27.4.] Die Bundesregierung strebt gemäß Koalitionsvertrag an, gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer bis 2030 zu verwirklichen. Das betont sie in einer Antwort (21/5643) auf eine Kleine Anfrage. „Die freie Wahl von Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte ist grundrechtlich geschützt (Artikel 12 Absatz 1 GG). Ein unmittelbarer staatlicher Eingriff in individuelle Berufswahlentscheidungen kommt daher nicht in Betracht. Maßnahmen der Bundesregierung zielen entsprechend darauf, Wahlfreiheit faktisch zu stärken, indem zum Beispiel strukturelle Hürden reduziert und Rahmenbedingungen verbessert werden (zum Beispiel durch die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf)“, heißt es in der Antwort weiter. |
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Israelbezogener Antisemitismus[27.4.] Über antisemitische Straftaten im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/5653) auf eine Kleine Anfrage. Danach wiesen von insgesamt 6.548 antisemitischen Straftaten im vergangenen Jahr 3.163 Delikte oder 48,3 Prozent einen Israel-Bezug auf. |
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Deutscher Fortschrittsbericht 2026 (Beschäftigung, Wohnungsbau, Defizit, Investitionen)[24.4.] Maue Konjunktur: Die Bundesregierung erwartet, dass die Zahl der Beschäftigten im laufenden Jahr im Jahresdurchschnitt um 20.000 abnimmt. Trotzdem sei mit einem leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit zu rechnen, schreibt sie in ihrem Fortschrittsbericht, der dem Bundestag als Unterrichtung vorliegt (21/5825). Insgesamt sei der Arbeitsmarkt zunehmend durch die Alterung der Bevölkerung geprägt. |
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Zuweisung an die Bundesstiftung Gleichstellung[24.4.] Die Bundesstiftung Gleichstellung erhält eine jährliche Zuweisung des Bundes nach Maßgabe des jeweiligen durch das Bundeshaushaltsgesetz festgestellten Bundeshaushaltsplans; im Jahr 2025 waren es 5,8 Millionen Euro (davon 3,3 Millionen Euro Personalausgaben). Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in einer Antwort (21/5634) auf eine Kleine Anfrage. |
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Zwischenbilanz des „Zukunftsvertrags Studium und Lehre“[23.4.] Seit Inkrafttreten des „Zukunftsvertrags Studium und Lehre“ (ZSL) im Jahr 2021 hat sich die Zahl des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals ohne Professoren um 6.979 Personen auf 232.318 (Stand 2024) erhöht. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (21/5629) auf eine Kleine Anfrage (21/5248) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Durch den ZSL wollen Bund und Länder die Qualität der Hochschulbildung verbessern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von guten Arbeitsbedingungen und dem Ausbau von dauerhaften Beschäftigungsverhältnissen. |
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Freistellungs-& Entgltfortzahlungsanspruchs bei Erkrankung der Kinder gefordert[23.4.] Die Fraktion Die Linke fordert klare Regeln bei Freistellung und Entgeltfortzahlung für Eltern bei Erkrankung der Kinder. Dazu hat sie einen Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (21/5570) vorgelegt. |
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Entlastung für Kommunen soll noch vor Sommerpause kommen[23.4.] Der Bundestag soll nach Vorstellung der Bundesregierung noch vor der Sommerpause den im Kabinett bereits beschlossenen Entwurf des Länder- und Kommunalentlastungsgesetzes (LKEG) beschließen können. Das schreibt die Regierung in ihrer Antwort (21/5620) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/5234). |
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BMI-Ausgaben für Dolmetscher und Sprachmittler in 2025[23.4.] Die Ausgaben für Dolmetscher und Sprachmittler im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums (BMI) haben sich im vergangenen Jahr laut Bundesregierung auf insgesamt fast 70,81 Millionen Euro belaufen. Davon entfielen allein auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) knapp 58,54 Millionen Euro, wie aus der Antwort der Bundesregierung (21/5626) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/5261) weiter hervorgeht. |
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Keine Daten zu gesundheitsbezogener Desinformation durch Influencer*innen[22.4.] Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse über das Ausmaß gesundheitsbezogener Desinformation durch Influencerinnen und Influencer im Netz vor. Das schreibt sie in einer Antwort (21/5521) auf eine Kleine Anfrage (21/4870) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Nach geltendem Recht sei es grundsätzlich unzulässig, den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich zu machen (Paragraf 5a Absatz 4 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)). „Diese Vorschrift gilt allgemein und damit auch für werbliche Inhalte in sozialen Medien, die als persönliche Erfahrungsberichte gekennzeichnet sind“, so die Regierung. |
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Geschlechtsinkongruenz- & dysphorie im Kindes-& Jugendalter[21.4.] Die Bundesregierung verfolgt die nationale und internationale wissenschaftliche Diskussion zum Thema Geschlechtsdysphorie und Geschlechtsinkongruenz aufmerksam. Die Ausgestaltung der Gesundheitsversorgung dieser Personengruppen liegt in Zuständigkeit der Selbstverwaltung. Das betont die Regierung in einer Antwort (21/5505) auf eine Kleine Anfrage. In der Antwort heißt es unter anderem weiter: „Die S2k-Leitlinie 'Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter: Diagnostik und Behandlung' (Stand 30. September 2024) geht ausführlich auf Diagnostik und Differentialdiagnostik assoziierter psychischer Gesundheitsprobleme bei Kindern und Jugendlichen ein und unterstützt damit die Entscheidungsfindung von Ärztinnen und Ärzten sowie Angehörigen von weiteren Gesundheitsberufen und Patientinnen und Patienten für eine angemessene Versorgung.“ |
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Erhalt des internationalen Freiwilligenprogramms „kulturweit“ gefordert[21.4.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich für den Erhalt des internationalen Freiwilligenprogramms „kulturweit“ ein und hat dazu einen Antrag vorgelegt (21/5517). Die von der Bundesregierung angekündigte Einstellung der Förderung ab 2027 erfolge trotz anhaltend hoher Nachfrage und treffe ein etabliertes Programm, das maßgeblich zur internationalen Verständigung, zur Vermittlung eines modernen Deutschlandbildes sowie zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Kooperation beitrage, kritisieren die Abgeordneten. Die Bundesregierung wird unter anderem aufgefordert, im Bundeshaushalt 2027 die erforderlichen Mittel für den dauerhaften Erhalt und die Weiterentwicklung von „kulturweit“ zu verankern. Außerdem solle sie kurzfristig die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen, um Planungssicherheit für Trägerorganisationen und Bewerberinnen und Bewerber zu gewährleisten. |
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KI& Algorithmen in der Arbeitswelt (AGG, Benachteiligung)[21.4.] Auch beim Einsatz von KI gilt, dass Beschäftigte nach Paragraf 7 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) nicht wegen eines in Paragraf 1 AGG genannten Grundes (aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität) benachteiligt werden dürfen. Arbeitgeber haben nach Paragraf 12 AGG erforderliche Maßnahmen zum Schutz vor Benachteiligungen aus den genannten Gründen zu treffen. Dies gilt auch für Benachteiligungen, die von anderen Beschäftigten oder Dritten ausgehen. Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/5506) auf eine Kleine Anfrage. |
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GEAS-Reform: IT-Umstellungen[21.4.] Über die IT-Umstellung in Verbindung mit der Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/5520) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4966). Darin listet sie unter anderem auf, welche IT-Anwendungen und Fachverfahren im Zuge der GEAS-Umsetzung im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf), im Bundesverwaltungsamt, bei der Bundespolizei und beim Bundeskriminalamt angepasst werden. |
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Notfallversorgung von Menschen ohne Krankenversicherungsschutz[20.4.] Im Jahr 2023 sind nach Angaben der Bundesregierung rund 72.000 Personen in Deutschland nicht krankenversichert gewesen und hatten auch keinen sonstigen Anspruch auf Krankenversorgung. Bei weiteren rund 198.000 Personen werde zwar angegeben, dass keine Krankenversicherung bestehe, das Statistische Bundesamt gehe jedoch davon aus, dass ein anderweitiger Anspruch auf Krankenversorgung, etwa nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) oder der Sozialhilfe, bestehe, heißt es in der Antwort (21/5303) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/4956) der Linksfraktion. |
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Kurzzeitig kontingentierte Beschäftigung[15.4.] 2024 sind 1.902 und im Jahr 2025 sind 7.662 nationale Visa für kurzzeitig kontingentierte Beschäftigungen nach Paragraf 19c Absatz 1 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) in Verbindung mit Paragraf 15d Beschäftigungsverordnung (BeschV) erteilt worden. Zur Aufnahme einer kurzfristig kontingentierten Beschäftigung sei aber nicht immer ein Visum erforderlich, schreibt die Regierung weiter in einer Antwort (21/5424) auf eine Kleine Anfrage. |
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Ukrainer*innen auf dem Arbeitsmarkt[9.4.] Zum Stichtag 31. Dezember 2025 haben sich gemäß Ausländerzentralregister (AZR) insgesamt rund 1,33 Millionen Geflüchtete aus der Ukraine, die seit dem 24. Februar 2022 nach Deutschland eingereist sind, in Deutschland aufgehalten. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/5316) auf eine Kleine Anfrage. |
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Löhne in der Pflegebranche[7.4.] Im Jahr 2024 hat das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Pflegeberufen über alle Qualifikationsniveaus hinweg 4.124 Euro betragen. Das Medianentgelt von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern in Pflegeberufen hat bei 4.172 Euro gelegen. Das geht aus einer Antwort (21/5270) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/4593) der Fraktion Die Linke hervor. |
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Unabhängige Expertenkommission “Kinder-& Jugendschutz in der digitalen Welt”[30.3./20.4.] BMBFSFJ: Unabhängige Expertenkommission “Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt” |
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Kosten arbeitsmarktpolitischer Instrumente[12.3.] Im Jahr 2025 haben die Ausgaben für Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (MAbE) im Rechtskreis SGB III insgesamt bei 379,4 Millionen Euro und im Rechtskreis SGB II bei 765,7 Millionen Euro gelegen. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung unter weiteren Verweisen auf Statistiken der Bundesagentur für Arbeit in einer Antwort (21/5631) auf eine Kleine Anfrage. |
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Mehr Geschlechtergerechtigkeit gefordert[6.3.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert mehr Geschlechtergerechtigkeit und mehr Selbstbestimmung für Frauen. In einem entsprechenden Antrag (21/4502) stellt sie fest: „Frauen sind die Hälfte der Bevölkerung - in Deutschland und weltweit. Von voller Gleichberechtigung und Geschlechtergerechtigkeit kann jedoch leider immer noch keine Rede sein. Darum ist die Stärkung von Frauen mit Blick auf Gleichberechtigung und Selbstbestimmung geboten.“ |
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Reform des Unterhaltsvorschusses gefordert[5.3.] Die Fraktion Die Linke fordert in einem Antrag (21/4539) eine Reform des Unterhaltsvorschusses. Einschränkungen im Unterhaltsvorschussgesetz (UhVorschG) führten dazu, dass die Leistungen viele Unterhaltsberechtigte nicht erreichen. So würden Alleinerziehende mit Kindern über zwölf Jahren den Unterhaltsvorschuss nur nach einer Bedarfsprüfung erhalten, kritisieren die Abgeordneten. |
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Kostenfreies& gesundes Essen in Schulen& Kitas gefordert[23.1.] Die Fraktion Die Linke macht sich dafür stark, dass die rund 15 Millionen Kinder und Jugendlichen, die in Deutschland allgemeinbildende Schulen und Kindertageseinrichtungen besuchen, gesund und schmackhaft verpflegt werden - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. |
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2. Positionen, Stellungnahmen& Informationen |
Sparmaßnahmen - Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe unter DruckDiakonie Deutschland: Wenn soziale Unterstützung zur Sparmaßnahme wird - Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe unter Druck. |
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Ende von RC& GF-H - KJH insgesamt unter Spardruck[30.6./1.7.] Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit e. V.: Jugendsozialarbeit.news - Newsletter 1.7.26 Fachkräfte aus dem Programm Respekt Coaches und GF-H wehren sich deswegen und bitten darum, Petitionen zu unterstützen: Alle – auch überlastete Lehrkräfte – können sich an der Petition für Respekt Coaches beteiligen und die Petition zur Stärkung des GF-H im Sinne gelingender Integration ebenfalls zeichnen. Gestrichen wird, weil gespart werden soll. Zugleich wird von Bund, Ländern und Gemeinden die Kinder- und Jugendhilfe insgesamt unter Spardruck gebracht. Erst durch den Entwurf für ein Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (KJHSRG), zu dem die BAG KJS ausführlich Stellung bezogen hat. Und zusätzlich durch einen Beschluss der Ministerpräsident*innen der Länder, die das „Nachdenken“ im Kanzleramt kurz nach der Veröffentlichung des internen Papiers nun umsetzen. Wir haben die Beschlüsse der MPK genauer angeschaut. |
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Empfehlungen für die digitale Welt & Aufgaben für die JSA[30.6.] Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit.: 56 Empfehlungen für die digitale Welt und Aufgaben für die Jugendsozialarbeit. In ihrer Expertise für den Jugendmedienschutz hatte die Expert*innenkommission eine Grundlage geschaffen. Den Katalog der Empfehlungen tragen fünf leitende Prinzipien: Lebensphasen in der Mediennutzung: Zu den Prinzipien liefert die Kommission zudem sechs Lebensphasen junger Menschen, von Geburt an bis über das 18. Lebensjahr hinaus. Jede Lebensphase stelle andere Anforderungen an Schutz, Befähigung und Teilhabe. Für die Jugendsozialarbeit relevant ist die Phase 5 in der Altersspanne 13 bis 17 Jahre. In dieser Phase muss der selbstbestimmten und geschützten Teilhabe ein Hilfsangebot an die Seite gestellt werden. Die Kommission meint: Die Anbieter sind in der Pflicht, sichere und altersgerechte Voreinstellungen und Designanforderungen zu erfüllen. Parallel müssen Hilfsangebote gestärkt und leicht zugänglich gemacht werden. Kompetenzen gezielt aufbauen: Gerade in der Jugendphase muss nach Meinung der Expert*innen Medienkompetenz gezielt und wirksam aufgebaut werden. Möglich sei dies unter anderem durch Peer-to-Peer Ansätze. Für Fachkräfte der Jugendsozialarbeit bedeutet das, neben eigener Sprech- und Handlungsfähigkeit die Fähigkeiten zum Zusammenwirken junger Menschen in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zu stärken. Zu dieser Empfehlung gesellt sich eine weitere: strukturierte Kinder- und Jugendbeteiligung etablieren. Wenn Jugendliche systematisch und verbindlich – vorrangig über bestehende Strukturen – beteiligt werden, wird deren Lebensrealität besser abgebildet. Maßnahmen werden wirksamer und besser akzeptiert. In diesen Kontext passen folgende Handlungsempfehlungen: Ergänzender Raum: Zur Empfehlung 23 führt die Expert*innen-Kommission unter anderem aus, dass sich der Diskurs zur Medienbildung stark auf den formalen Unterricht konzentriere, während die Schulsozialarbeit als ergänzender Raum zu wenig genutzt werde. Dabei wirke sie über Beziehungsarbeit, Vertrauen und Niedrigschwelligkeit, gerade bei benachteiligten jungen Menschen und im ländlichen Raum. Allerdings sei Sozialarbeit unzureichend ausgestattet, konstatiert der Bericht. Stärkung der Jugendsozialarbeit: Die Expert*innen-Kommission schreibt: „Anders als temporäre Angebote, bspw. Workshops an Schulen, ist die Schulsozialarbeit eine dauerhafte und (in unterschiedlichen Ausprägungen je nach Bundesland) bestehende Präventionsstruktur. Eine Stärkung dieser Struktur käme gerade auch dem ländlichen Raum zugute, in dem die Dichte medienpädagogischer Projekte geringer ist. Hier kann nur eine Bestandsstruktur vor Ort nachhaltig wirken“. Umsetzung und Finanzierung der Empfehlung 23 liege aus Sicht der Kommission bei Ländern, Kommunen und Trägern. „Der Bund kann im Rahmen bestehender Förderprogramme wie dem Startchancenprogramm wirken, diese ausweiten oder ergänzende Programme initiieren“, empfehlen die Expert*innen. Politischer Prozess: Ein Verbot und Zugangsbeschränkungen für alle unter 16 Jahre, wie es andere Länder praktizieren oder planen, scheint in Deutschland erstmal vom Tisch zu sein. Was aus der Analyse und den Empfehlungen der Kommission folgen sollte, ist nun politisch zu klären. Deutlich wird, dass die Anbieter sich künftig weniger als bisher aus der Verantwortung stehlen können. Text: Michael Scholl, BAG KJS Referent Grundlagenreferat und fachpolitische Interessenvertretung [Zum Text] |
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Für eine ambitionierte EU-Jugendstrategie nach 2027[26.6.] Deutscher Verein für eine ambitionierte EU-Jugendstrategie nach 2027 Die öffentliche Konsultation der EU-Kommission ist bis zum 16. Juli 2026 geöffnet: EU Youth Strategy post 2027 |
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Weltflüchtlingstag/ Memorandum für einen starken Flüchtlingsschutz[20.6.] Pressemitteilung der Diakonie Deutschland: Weltflüchtlingstag: „Wir bekennen uns zum globalen Flüchtlingsschutz!“ - Diakonie Deutschland. ------------ „Worüber wir jetzt reden wollen“ – Impulse und Visionen: Das Memorandum gibt konkrete Impulse, wie ein funktionierender Flüchtlingsschutz gelingen kann. Aufgeteilt auf fünf Handlungsfelder, sind Themen identifiziert, über die Politik und Gesellschaft diskutiert werden sollten: |
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Gegen Arbeitsverbote für Geflüchtete aus sicheren Herkunftsländern[18.6.] Stellungnahme: Keine Arbeitsverbote für Geflüchtete aus sogenannten sicheren Herkunftsländern! |
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Garantifonds Hochschule läuft Ende 2026 aus - Weniger Chancen für junge Zugewanderte[16.6.] Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (Jugendsozialarbeit.news): Tom Urig, Geschäftsführer der BAG KJS: Weniger Chancen für junge Zugewanderte. Erheblicher Verlust: Was dabei verloren geht, ist erheblich. Integration entsteht nicht durch Absichtserklärungen oder programmatische Überschriften in Koalitionsverträgen. Sie entsteht dort, wo verlässliche Angebote mit engagierten Menschen Vertrauen aufbauen und über Jahre hinweg wirken. Wenn Programme wie der GF-H wegfallen, verschwinden nicht nur Bildungszugänge für junge Zugewanderte. Es geht auch Vertrauen in staatliches Handeln verloren. Ebenso verschwindet die gewachsene Expertise freier Träger, die diese Arbeit über Jahrzehnte aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt haben. Nicht zuletzt gehen hoch engagierte, spezialisierte Fachkräfte verloren. Überhasteter Rückzug: Und nun endet das Programm mit einem kurzen Brief schon zum Jahresende; ohne echte Einbindung, ohne tragfähige Anschlusslösungen und ohne erkennbare Perspektive. Nicht einmal ein Gespräch gab es. Das ist kein partnerschaftlicher Umgang. Es ist ein überhasteter Rückzug aus gemeinsamer Verantwortung. Eine Vollbremsung, ein höflicher Dank, aber keine Idee, wie es für die jungen Menschen weiter geht. Deshalb braucht es jetzt ein Gesprächsangebot der Hausleitung des Ministeriums. |
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Sozialstaat - 37 Vorschläge für echte Einsparpotenziale[12.6.] Der Paritätische: Sozialstaat: 37 Vorschläge für echte Einsparpotenziale: Der Paritätische erkennt an, dass viele Kommunen in finanzieller Notlage stecken und grundsätzlicher Reformbedarf dringend geboten ist. Er warnt aber eindringlich vor Kürzungen, die die Lebenslagen von Menschen verschlechtern, die ohnehin benachteiligt sind. Viele der bekannt gewordenen Vorschläge verlagern Kosten allenfalls, aber leisten keinen Beitrag zu einem effizienten Ressourceneinsatz. Der Verband legt deshalb 37 konkrete Vorschläge vor, wie Kosten sinnvoll gesenkt, Prozesse vereinfacht und soziale Leistungen solide finanziert werden können. Sie kommen aus allen Bereichen der Sozialpolitik, von Gesundheit und Pflege über Grundsicherung und Eingliederungshilfe bis hin zur Staatsorganisation selbst. Der Staatsapparat selbst ist dabei ein erster und einfacher Ansatzpunkt. Fördergelder fließen heute durch ein Geflecht aus Projektträgern, Agenturen und Kompetenzzentren, die teilweise identische Aufgaben wahrnehmen. Hier entstehen Verwaltungskosten von bis zu 15 Prozent des Programmvolumens. Rock kommentiert knapp: „Verschwendetes Geld!“ In der Kinder- und Jugendhilfe, also ausgerechnet da, wo die geleakten Vorschläge den Rotstift ansetzen, rechnet der Paritätische vor, was solches Sparen wirklich kostet: Ein Kind, das zu spät Unterstützung bekommt, landet häufiger in stationärer Unterbringung – vorne gespart, hinten doppelt bezahlt. Am drängendsten ist die Lage in der Pflege. Die Soziale Pflegeversicherung steuert auf ein Defizit von über 20 Milliarden Euro bis 2028 zu. Der Paritätische zeigt, wie das abzuwenden wäre, ohne Leistungen zu kürzen: Versicherungsfremde Leistungen wie Beiträge für Menschen in der Grundsicherung gehören in die Steuerfinanzierung, nicht in die Pflegekasse. Und der Bund schuldet der Pflegeversicherung noch 5,2 Milliarden Euro aus der Corona-Zeit. „Niemand bestreitet, dass der Sozialstaat effizienter und wirksamer werden muss“, sagte Rock. „Aber Effizienz bedeutet, Ressourcen dorthin zu lenken, wo sie wirken. Wer bei Prävention spart, gibt später das Dreifache für Krisenintervention aus.“ [Das Dokument können Sie hier herunterladen.] |
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Geflüchtete Kinder haben ein Recht auf Regelschule[11.6.] Ab dem 12. Juni 2026 stehen die segregierten Schulen für geflüchtete Kinder im offenen Widerspruch zu europäischem und deutschem Recht. Darauf machen der Arbeitskreis Junge Geflüchtete des Berliner Flüchtlingsrats, das Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen (BNS) und die GEW BERLIN aufmerksam. Die Reform des gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) und dessen nationalen Anpassungsgesetze treten in den EU-Mitgliedsstaaten am 12.6. in Kraft mit vielfältigen Verschärfungen und Beschränkungen auch für Kinder und minderjährige Jugendliche. Im Bildungsbereich sieht GEAS jedoch die Gleichstellung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen sowie den Zugang zur Regelschule spätestens zwei Monate nach Asylantragstellung vor. (Art. 16 EU-Aufnahmerichtlinie 2024/1346) „Beschämend ist auch, dass die segregierten Schulen formal als Filialen der internationalen Nelson-Mandela-Schule geführt werden. Nelson Mandela kämpfte sein Leben lang gegen institutionelle Ausgrenzung, Diskriminierung und für gleiche Bildungschancen. Dass ausgerechnet eine Schule mit seinem Namen diese Sonderstrukturen verwaltet ist ein bildungspolitischer und moralischer Skandal”, kritisiert Daniel Jasch, Vorstandsmitglied des Berliner Flüchtlingsrats. „Wir fordern den Schutz vor Diskriminierung sowie Teilhabe und Integration von Kindern und Jugendlichen über das Regelschulsystem.“ [zur PM] |
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DV-Stellungnahme zur EU-Strategie für die Gleichstellung der GeschlechterStellungnahme des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur EU-Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2026–2030 |
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Inklusive KJH-Reform nicht einfrieren – kein weiter so im status quo[8.6.] Zwischenruf der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ zur SGB VIII-Reform: Inklusive Kinder- und Jugendhilfereform nicht einfrieren – ‚Weiter so im status quo‘ kann es nicht geben: |
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Appell: Kein weiterer Sozialstaatsabbau, sondern Armutsbekämpfung[2.6.] Der Paritätische Gesamtverband veröffentlicht heute unter dem Titel „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ seinen neuen Armutsbericht mit alarmierenden Befunden: Die soziale Spaltung in Deutschland verschärft sich. 13,3 Millionen Menschen leben in Armut, die Armutsquote steigt auf 16,1 Prozent. Gleichzeitig wächst die Kluft zwischen Regionen und Bevölkerungsgruppen. Während Armut insgesamt zunimmt, verfestigt sie sich besonders bei Älteren, Frauen und Alleinerziehenden. „Wir sehen eine Gesellschaft, die sozial weiter auseinanderdriftet. Menschen spüren das. Jetzt immer neue Kürzungen zu diskutieren, schürt Angst und Unsicherheit. Das spielt Populisten und Extremisten in die Hände", erklärt Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Mit einer Armutsquote von 19,5 Prozent ist inzwischen fast jede fünfte Person ab 65 Jahren betroffen, bei Frauen über 75 Jahren sind es sogar 21,3 Prozent. Alleinlebende tragen mit 30,3 Prozent ein besonders hohes Armutsrisiko, Alleinerziehende mit 28,9 Prozent. Die Folgen sind längst im Alltag angekommen: am Küchentisch, beim Einkauf, bei der Frage, ob eine vollwertige Mahlzeit noch bezahlbar ist. „Dass ältere Menschen nach einem langen Erwerbsleben und Haushalte mit Kindern besonders betroffen sind, zeigt die schon jetzt bestehenden Defizite im Sozialstaat. Wer zusätzliche Kürzungen betreibt, bekämpft keine Krisen, sondern verschärft sie“, warnt Joachim Rock. Hinter den steigenden Armutszahlen stehen konkrete Einschränkungen im Alltag: Millionen Menschen können sich unerwartete Ausgaben nicht leisten, sparen beim Heizen oder verzichten auf gesellschaftliche Teilhabe. 4,6 Millionen Menschen leben inzwischen in erheblicher materieller Entbehrung. Die Zahlen zeigen: Die soziale Spaltung verläuft nicht nur beim Einkommen, sondern zunehmend auch bei den realen Lebensbedingungen. Auch regional driftet Deutschland sozial weiter auseinander: In Bayern ist etwa jede achte Person von Armut betroffen, in Sachsen-Anhalt bereits mehr als jede fünfte und in Bremen sogar mehr als jede vierte Person. Besonders alarmierend: Der Abstand zwischen dem Bundesland mit der niedrigsten und der höchsten Armutsquote wächst weiter – von 14,1 Prozentpunkten im Jahr 2024 auf inzwischen 14,9 Prozentpunkte. Armut ist damit längst auch eine Frage des Wohnortes. Mit Blick auf aktuell kursierende Vorschläge zum Sozialabbau mahnt Joachim Rock: „Nachdem soziale Sicherheit schon über Jahre ausgehöhlt wurde, statt sie zu stärken, drohen jetzt sogar noch weitere Kürzungen: beim Wohngeld, beim Unterhaltsvorschuss, in der Jugendhilfe, in der Eingliederungshilfe, bei Rente und Krankenversicherung. Und wieder trifft es gerade die Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind: Alleinerziehende, Alte, Kranke, Menschen mit Behinderungen, Geflüchtete sowie Kinder und Jugendliche.“ |
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BAföG-Reform-Absage bildungspolit. fahrlässig& wirtschaftspolit. kurzsichtig[1.6.] verdi zur abgesagten baldigen BAföG-Reform: Bär torpediert eigenen Koalitionsvertrag |
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Ferienzeit ist Risikozeit: Schutz vor weibl. Genitalbeschneidung[6/26] Ferienzeit ist Risikozeit - Schutz vor weiblicher Genitalbeschneidung FGM/C – Female Genital Mutilation/Cutting – ist eine schwere Menschenrechtsverletzung und in Deutschland strafbar. Dennoch finden sogenannte „Ferienbeschneidungen“ weiterhin statt: in Herkunftsländern mit hoher Prävalenz, in Urlaubsländern, aber auch in europäischen Staaten und vereinzelt in Deutschland. Da die Eingriffe im Verborgenen stattfinden, gibt es kaum belastbare Zahlen.Die physischen und psychischen Folgen sind gravierend. FGM/C kann zu Infektionen, starken Schmerzen, Problemen beim Wasserlassen oder der Menstruation, Komplikationen bei Geburten und Traumatisierungen führen. In einigen Regionen ist FGM/C eine der weltweit häufigsten Todesursachen für Mädchen – neben Malaria, Tuberkulose oder schweren Infektionen. „Wir sehen immer wieder, wie tiefgreifend die Folgen für die Betroffenen sind – körperlich wie seelisch“, betont eine Mitarbeiterin von YUNA Westfalen-Lippe. YUNA Westfalen-Lippe, Fachstelle zur Prävention und Beratung bei weiblicher Genitalbeschneidung (FGM/C) |
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Wort halten! Budget für Integrationskurse erhöhen![6/26] Positionspapier zur Finanzierung von Integrationskursen: Integrationskurse stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Wirtschaft. Sie vermitteln Sprachkompetenz und schaffen Orientierung, tragen entscheidend dazu bei, Menschen in Ausbildung und Arbeit zu bringen und ermöglichen so gesellschaftliche Teilhabe. So reduzieren sie unter anderem die Abhängigkeit von Transferleistungen und entlasten das Sozialsystem nachhaltig. |
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Aufruf: Schulabsentismus - Hinschauen. Wahrnehmen. Nachfragen.[21.5.] Aufruf der Fachtagung “Schulabsentismus - Hinschauen. Wahrnehmen. Nachfragen.” |
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Asylbewerberleistungsgesetz verfassungsrechtlich fragwürdig[21.5.] PRO ASYL: Asylbewerberleistungsgesetz weiterhin verfassungsrechtlich höchst fragwürdig! Worum geht es in der Entscheidung?: In dem Ausgangsverfahren vor dem Landessozialgericht Bremen-Niedersachsen geht es um Leistungen nach § 3 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) im Zeitraum vom 1. September 2018 bis 30. November 2018. Diese sind im Wesentlichen identisch mit den aktuell geltenden Regelungen, es kamen jedoch weitere Verschärfungen hinzu, insbesondere die Verlängerung des Bezugszeitraums auf heute 36 Monate. Eingabe an das Bundesverfassungsgericht von PRO ASYL: Das Bundesverfassungsgericht hat für das Verfahren um Stellungnahmen gebeten, auch von PRO ASYL, und insbesondere Fragen zu den Lebensrealitäten der Betroffenen gestellt. Im Oktober 2022 hat PRO ASYL ein Gutachten zu juristischen Fragen und der Situation der Asylsuchenden beim Bundesverfassungsgericht eingereicht, verfasst vom Rechtsanwalt Volker Gerloff. Darin wird deutlich, dass es gerade bei einer Unterbringung in einer Erstaufnahmeeinrichtung keine feststellbaren Minderbedarfe gibt, sondern im Gegenteil sogar erhöhte Ausgaben, um sich angemessen versorgen zu können. So können die Betroffenen nur kleine Mengen an Vorräten lagern und keine billigeren Großmengen kaufen, haben gegebenenfalls Kosten zur Vorbereitung des Asylverfahrens und gegebenenfalls einen Mangel an billigen Einkaufs- oder Essensmöglichkeiten in der Nähe ihrer Unterkunft. |
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Diakonie-Präsident: Der Sozialstaat braucht seine Basis[13.5.] Gastbeitrag zu Reformplänen der Bundesregierung: Der Sozialstaat braucht seine Basis - Ein Standpunkt Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung e.V.. Gute Politik gewinnt Kontur und Vertrauen nicht im parteipolitischen Hinterzimmer, sondern durch Ergebnisse, die das Leben der Menschen spürbar verbessern. Dazu muss man sie einbeziehen. |
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AGJ: Ein anderer Zugang zur Fachkräftedebatte[8.5.] Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat am 07./08. Mai 2026 folgendes Thesenpapier beschlossen: |
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AGJ: Digitale Räume demokratisch gestalten[8.5.] Positionspapier der AGJ: Digitale Räume demokratisch gestalten Befähigung, Schutz und Teilhabe im digitalen Raum Siehe auch: Die AGJ fordert in einem Brief an die Kommissionspräsidentin zusammen mit über 140 Organisationen und Expert*innen, bei Regelungen des Zugangs zu digitalen Diensten und Medien für junge Menschen rechtebasiert vorzugehen. Das „Joint statement on potential new measures for child online safety in the European Union“ wurde von der 5Rights Foundation initiiert und am 15. Juni 2026 veröffentlicht. |
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Diskriminierungsschutz - Echte AGG-Reform gefordert[6.5.] Migazin: AGG-Novelle: Ein Reförmchen gegen ein großes Problem. |
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Teilhabe & Barrierefreiheit ohne Ausnahme gefordert[5.5.] Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung soll auf Diskriminierung und fehlende Inklusion aufmerksam machen. Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen wurde am 5. Mai 1992 von der Interessenvertretung Selbstbestimmtes Leben in Deutschland ins Leben gerufen. Die Behindertenbewegung nach US-Vorbild verfolgte mit ihren Protesten zunächst die rechtliche Gleichstellung als ein Hauptziel. Heutzutage soll an diesem Tag auf Diskriminierung und fehlende Inklusion aufmerksam gemacht werden. [ZEIT, vgl. Tagesschau, NDR] |
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Diakonie: Medien-& Informationskompetenz statt Social Media-Verbot[5/25] In Politik, Öffentlichkeit und Fachkreisen gegenwärtig ein generelles Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige diskutiert. Die Diakonie Deutschland hält ein pauschales Verbot für ungeeignet, um Kinder und Jugendliche wirksam vor den Gefahren sozialer Netzwerke zu schützen und Eltern sowie Sorgeberechtigte in der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung zu unterstützen. |
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Lambda Bundesverband: Nein zum Social Media Verbot![17.3.] Lambda - die bundesweite Selbstorganisation queerer junger Menschen - hat eine Stellungnahme zum Social Media Verbot für Minderjährige veröffentlicht. Ein pauschales Verbot wird für den falschen politischen Ansatz gehalten. Es ignoriert die Lebensrealität junger Menschen - insbesondere queerer Jugendlicher - und löst keines der zugrunde liegenden Probleme. Außerdem gibt es eine Aktion mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung, um von Politiker:innen gehört zu werden, Perspektiven zu teilen und sich für bessere Lösungen einzusetzen. |
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Dt. Sozialgerichtstag: Stellungnahme zur KJH-Strukturreform (RefE 1. KJHSRG)[16.4.] Deutschen Sozialgerichtstag e.V. (DSGT): Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (1. KJHSRG) vom 23.3.26: |
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Internationale Gedenktage Juni - Juli1.6. Internationaler Kindertag: Ein Aktionstag, der die Rechte, Bedürfnisse und den Schutz von Kindern in den Mittelpunkt stellt. (Er hat seinen Ursprung in der DDR (1950). Deutschland ist weltweit eines der wenigen Länder, das zwei Kindertage hat; zudem den offiziellen Weltkindertag am 20.9.) 16.6. Internationaler Tag zur Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten: Wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um auf sexuelle Gewalt als strategisches Mittel in Kriegen aufmerksam zu machen. Ziel ist es, Opfer zu unterstützen, Gerechtigkeit zu fordern und den Einsatz dieser Gewalt zu beenden. 2008 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat eine Resolution, die sexuelle Gewalt in Konflikten explizit als Verbrechen gegen die Menschlichkeit ächtet. Seit 2010 befasst sich zudem eine UN-Sonderbeauftragte mit dem Thema. 20.6. Weltflüchtlingstag: Macht auf die Situation von Menschen aufmerksam, die aufgrund von Krieg, Verfolgung oder Naturkatastrophen ihre Heimat verlassen mussten. Der Gedenktag würdigt ihre Widerstandskraft, setzt sich für ihre Rechte ein und ruft dazu auf, langfristige Lösungen für Flucht und Vertreibung zu entwickeln. Historisch geht der Tag auf die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 zurück, die internationale Standards für den Schutz von Geflüchteten festlegte. Die UN erklärte ihn allerdings erst 2000 offiziell zum Gedenktag. - Das Motto 2026 lautet „Solidarität mit Geflüchteten“. Es betont, dass über Mitgefühl hinaus konkrete Maßnahmen notwendig sind: Geflüchtete sollen respektvoll behandelt, gesellschaftlich einbezogen und als aktive Mitglieder anerkannt werden. Staaten, Unternehmen und Gemeinschaften werden aufgefordert, ihre Rechte zu schützen, Gleichberechtigung zu fördern und Diskriminierung entgegenzuwirken. Juni: Jeden Juni ist Pride Month („Stolz Monat“), ein Monat, indem weltweit LSBTQI+ Communities zusammenkommen und die Freiheit feiern, sie selbst sein zu können – oder gegen die Unfreiheit dies zu tun, protestieren. - Die ursprünglichen Organisator*innen wählten diesen Monat, um die Stonewall-Aufstände im Juni 1969 in New York City zu ehren, welche unter anderem die moderne Gay Rights („Schwule/Lesbische Rechte“) Bewegung entfacht haben. 11.7. Weltbevölkerungstag: Der von den Vereinten Nationen 1989 ins Leben gerufene Aktionstag soll das öffentliche Bewusstsein für globale Bevölkerungsthemen und Herausforderungen wie Wachstum, Verteilung, Gesundheit und Nachhaltigkeit schärfen. 30.7. Welttag gegen Menschenhandel: Der 2013 von den Vereinten Nationen eingesetzte, ab 2014 begangene 'International Day against Trafficking in Persons' soll weltweit auf diese schwere Menschenrechtsverletzung aufmerksam machen und die internationale Gemeinschaft zum Handeln bewegen. |
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3. Ausschreibungen / Aufrufe / Aktionen / Hinweise |
Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus 17.6.-1.7.26Vom 17. Juni bis 1. Juli 2026 setzen die bundesweiten Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus ein Zeichen für Zusammenhalt, Sichtbarkeit und Solidarität. Das Netzwerk CLAIM lädt dazu ein, an Vorträgen, Filmvorführungen und Lesungen teilzunehmen sowie sich an Social-Media-Aktionen zu beteiligen. [Zur Website] Die „CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit“ ist ein bundesweites Netzwerk. Ihr offizieller Leitgedanke oder Claim lautet: „Gemeinsam gegen Hass und Hetze!“ |
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Studienorientierungs-&Stipendienprogramm: Lehramt MINToring - Bewerbung bis 5.7.Gut ausgebildete Lehrer*innen sind das Fundament unseres Bildungssystems. Daher ist der große Lehrkräftemangel, besonders in den MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), eine der wichtigsten bildungspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Lehramt Mintoring setzt genau hier an: Wir unterstützen junge Menschen, die sich für MINT begeistern, und begleiten sie auf dem Weg in einen der wichtigsten Berufe unserer Zeit. Begleitung, die einen Unterschied macht: Lehramt Mintoring richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die schon früh herausfinden möchten, ob ein Lehramtsstudium in den MINT-Fächern zu ihnen passt. Die Förderung beginnt vor dem Abitur und setzt sich im ersten Studienjahr fort – genau dann, wenn Orientierung, Sicherheit und Unterstützung besonders wichtig sind. Entdecken, ausprobieren, wachsen: Akademien, Workshops und Online-Angebote fördern die persönliche Entwicklung und geben einen realistischen Einblick in das Lehramtsstudium sowie in den Berufsalltag und Karriereperspektiven von MINT-Lehrkräften. Bewerbung für ein Stipendium: Bis zum 5. Juli 2026! |
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Mikroförderung von Workshops für KiJu zu digitalen Kompetenzen - Bewerbung bis 15.7.„Meet and Code“ bietet Mikroförderungen in Höhe von 500 € für gemeinnützige Organisationen zur Durchführung kostenloser Workshops zu digitalen Kompetenzen. Jede Veranstaltung muss sich um das Thema Technologie, KI oder Programmieren drehen. Die Veranstaltung muss zwischen dem 16. August und dem 31. Oktober 2026 stattfinden. Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 24 Jahren. Bewerbungsschluss: 15. Juli 2026. [weiterlesen] |
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Konsultation zur kommenden EU-Jugendstrategie - bis 16.7.Die EU-Jugendstrategie 2019–2027 läuft aus. Sie fördert das soziale und gesellschaftliche Engagement junger Menschen und soll dazu beitragen, politische Entscheidungen sowie deren Auswirkungen auf junge Menschen zu verbessern. |
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Studienteilnehmende gesucht: Frühe Warnsignale für Partnerschaftsgewalt - bis 26.7.Welche Anzeichen in einer Beziehung können auf spätere Gewalt hindeuten? Dieser Frage geht ein Forschungsprojekt der Psychologischen Hochschule Berlin nach. Gesucht werden Menschen, die in einer aktuellen oder früheren Partnerschaft Gewalt erlebt haben und bereit sind, ihre Erfahrungen in die Forschung einzubringen. Ziel ist es, frühe Warnsignale besser zu verstehen und dadurch Prävention und Schutz für Betroffene zu stärken. |
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Sonderpreis Geschlechtersensible digitale Medienbildung - Bewerbung bis 31.7.Sonderpreis des Dieter Baacke Preises 2026: Geschlechtersensible Medienbildung in digital geprägten Lebenswelten. |
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Preis für feministisches Engagement 2027 - Einsendeschluss 31.8.Heinrich-Böll-Stiftung: Feminism Now! - Preis für feministisches Engagement 2027 |
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Segenspreis für soziales Engagement an kleine, gemeinnützige Organisationen - bis 7.9. bewerbenDas Paul Gerhardt Stift verleiht auch in diesem Jahr wieder den Segenspreis für soziales Engagement an kleine, gemeinnützige Organisationen. |
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Heinrich-Böll-Stiftung Projektförderung - Bewerbung bis 30.9.Die Freundinnen und Freunde der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützen die Werte und Ziele der Stiftung. Sie fühlen sich der politischen und moralischen Haltung Heinrich Bölls verbunden. Menschenrechte, Kunst und Kultur liegen den Freundinnen und Freunden der Heinrich-Böll-Stiftung am Herzen. Sie tragen dazu bei, Qualität und Selbstständigkeit der Stiftung langfristig zu sichern. |
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ESF+Ausschreibung: Projekte zur EU-Kindergarantie& Unterstützung von Roma-NEETs - Frist 30.9.Europäischer Sozialfonds Plus (ESF+): Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zur EU-Kindergarantie und zur Unterstützung von Roma-NEETs Antragsfrist ist der 30. September 2026 um 17:00 MESZ. Die voraussichtliche Laufzeit eines Projekts beträgt 18 bis 24 Monate. |
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Bundesprogramm „Demokratie leben!“ - Interessensbekundungsverfahren 3.8.-4.9.BMBFSFJ: Bundesprogramm „Demokratie leben!“ - Interessensbekundungsverfahren startet: Förderaufrufe mit neuen Förderkriterien veröffentlicht. Das neu aufgestellte Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ist ein wichtiges Instrument der Demokratiebildung und Extremismusprävention in Deutschland. Mit der Weiterentwicklung des Programms und mit neuen wirkungsorientierten Zielen, neuen Programmebenen und mehr Pluralität werden wir eine größere Breitenwirkung in die Mitte der Gesellschaft erreichen. 1. Programmebene Kommune: In der Programmebene Kommune bleiben die kommunalen Partnerschaften für Demokratie eine zentrale Säule des Programms und werden künftig noch stärker mit Partnern aus Regelstrukturen und der Arbeitswelt vernetzt. Für die Programmebene Kommune ist kein neues Interessenbekundungsverfahren vorgesehen. Die bestehenden kommunalen Partnerschaften können ihre jährlichen Förderanträge wie üblich ab Herbst 2026 stellen. |
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Kurzfilm-Mitmach-Festival für Mädchen*& Frauen* - Mannheim 21.-22.11. (BW, RhPf, Hessen)GIRLS GO MOVIE - Kurzfilmfestival und Filmcoachingprojekt für Mädchen und Frauen* – und noch vieles mehr rund um Film und Medien! |
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Nationaler Kinder- und Jugendgipfel 3.-5.12.26 in BonnBMBFSFJ: Vom 3. bis 5. Dezember 2026 ist es so weit: Der Nationale Kinder- und Jugendgipfel findet in Bonn mit bis zu 500 jungen Menschen aus ganz Deutschland statt. Drei Tage lang geht es ums Vernetzen, Diskutieren und Mitbestimmen. Junge Menschen als Expertinnen und Experten der eigenen Lebenswelt. Worum geht’s genau?: Die aktuelle Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag beschlossen, einen Gipfel für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene umzusetzen. Ziel ist es, jungen Menschen einen Raum zum Mitreden und Mitgestalten zu geben: Sie kommen direkt mit Politik und Verwaltung ins Gespräch, bringen ihre Anliegen ein und schlagen Schwerpunkte für eine gute Kinder- und Jugendpolitik von morgen vor. Ein vielfältiges Programm: Junge Menschen haben etwas zu sagen und genau dafür gibt es diesen Gipfel! Egal ob Diskussionsrunden, Workshops mit Menschen aus den Bundesministerien oder spannende Impulsvorträge. Auf dem Gipfel werden unterschiedliche Interessen und Bedarfe in einem abwechslungsreichen Programm berücksichtigt. Folgendes ist geplant: Neben gemeinsamen Programmpunkten wird es für jede Altersgruppe auch eigene Angebote geben, damit sich alle gut einbringen und mitgestalten können. |
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Erzieher*-& Kindheitspädagog*innen für bundesweite Befragung gesuchtDeutsches Jugendinstitut e.V.: Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) lädt Erzieher*innen und Kindheitspädagog*innen zur Teilnahme an einer Onlinebefragung ein. Die Studie untersucht berufliche Wege und Veränderungen, Arbeitsbedingungen und Zufriedenheit im Berufsverlauf und liefert wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der Profession. [Mehr Informationen] |
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Netzwerk Kinderrechte: Kinder-& Jugendbeteiligung - Praxisbeispiele gesuchtNational Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.: „Mitreden. Mitgestalten. Mitentscheiden” – mit unserem neuen Projekt bauen wir eine kontinuierliche Kinder- und Jugendbeteiligung im Kinderrechte-Monitoring auf. Die Kinder- und Jugendbeteiligungsstrategie des Netzwerks Kinderrechte setzt dort an, wo Beteiligung heute häufig endet: Sie macht Kinder und Jugendliche zu Partner:innen im zivilgesellschaftlichen Monitoring der UN-Kinderrechtskonvention und stärkt ihr Recht, gehört und beteiligt zu werden. Ausgangspunkt ist Artikel 12 UN-KRK, der Kindern das Recht auf freie Meinungsäußerung und angemessene Berücksichtigung ihrer Meinung in allen sie betreffenden Angelegenheiten garantiert. Das Projekt schafft einen Raum, in dem Kinder und Jugendliche die Umsetzung ihrer Rechte in Deutschland aktiv mitgestalten können. Mit kreativen und niedrigschwelligen Beteiligungsformaten möchten wir Partizipation rund um Kinderrechte für alle zugänglich machen. Über das Jugendforum werden Kinder und Jugendliche kontinuierlich in die Arbeit des Netzwerks Kinderrechte eingebunden. Es wurde auch das Themennetzwerk Partizipation gegründet, das Fachkräften Raum für Austausch, Vernetzung und fachliche Weiterentwicklung bietet. Ein weiterer Bestandteil des Projekts „Mitreden. Mitgestalten. Mitentscheiden“ ist die Kampagne zur Kinder- und Jugendbeteiligung, die am 6. Juli startet. Ziel der Kampagne ist es, bundesweit über die Bedeutung von Kinder- und Jugendbeteiligung zu informieren, dafür zu sensibilisieren, Akteur:innen zu vernetzen und Menschen zum Mitmachen anzuregen. Dabei richten wir uns insbesondere an Erwachsene, die Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag begleiten oder Entscheidungen treffen, die sie betreffen. Geplant sind verschiedene Formate auf unterschiedlichen Kanälen, in denen wir vielfältige Perspektiven auf Beteiligung sichtbar machen wollen – von jungen Menschen selbst ebenso wie von Fachkräften, Organisationen und weiteren Akteur:innen. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Beteiligungsprojekte wirklich wirken. Ob abgeschlossen, aktuell in Umsetzung oder noch in Planung: Wir suchen Praxisbeispiele und Beteiligungsformate, die inspirieren, neue Perspektiven eröffnen und zeigen, was gelingende Beteiligung ausmacht. Teilt eure Erfahrungen mit uns und reicht euer Beispiel ein. Folgt uns auf Instagram und LinkedIn und besucht regelmäßig unsere Webseite, um auf dem Laufenden zu bleiben und keine Neuigkeiten zu verpassen. |
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ARD-Mitmachaktion #unsereKinderWie gut ist das Leben für Kinder und Familien in Deutschland? Im Mai ist die ARD-Mitmachaktion #unsereKinder gestartet. Die ARD sammelt Erfahrungen aus dem Alltag – von Freizeit bis Schule – und macht sie sichtbar. Dokus und Reportagen aus der ARD stellen die Belange von Kindern in den Mittelpunkt. |
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Gefahr der Zwangsverheiratung i.d. Sommerferien - Notfallbogen, Tipps, bundesweite AnlaufstellenTERRE DES FEMMES: Die Sommerferien stehen kurz vor der Tür oder haben in einigen Bundesländern bereits begonnen: TERRE DES FEMMES befürchtet, dass dieser Zeitraum verstärkt dafür genutzt werden könnte, um (minderjährige oder erwachsene) Töchter gegen ihren Willen im Herkunftsland der Familien zu verheiraten. Davon ungeachtet können Früh- und Zwangsverheiratungen sowie Verschleppungen ins Ausland ganzjährig geschehen. Viele Betroffene oder Bedrohte trauen sich nicht, sich Hilfe zu holen, weswegen die Dunkelziffer an Früh- und Zwangsverheiratungen als sehr hoch einzuschätzen ist. Wir möchten aus diesem Anlass noch auf unser Kurzvideo verweisen, das sich ebenfalls nonverbal für einen niedrigschwelligen Gesprächseinstieg eignet. Es richtet sich sowohl an potenziell Betroffene als auch deren Umfeld. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den Clip teilen könnten – herzlichen Dank! |
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Verbundprojekt „Digitale Kompetenzen in der Kinder- und Jugendhilfe (DiKoJu)“Vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördertes Verbundprojekt: „Digitale Kompetenzen in der Kinder- und Jugendhilfe (DiKoJu)“_ Fachliche Begleitung und Beratung erfährt das Vorhaben durch einen Fachbeirat, der sich aus 22 Expert*innen der bundesweiten Kinder- und Jugendhilfepraxis und Personen mit Digitalisierungsexpertise zusammensetzt. Mit dem Gremium wird sichergestellt, dass die Bedarfe, Rahmenbedingungen und Anforderungen der Praxis kontinuierlich im Projektverlauf einbezogen werden. |
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Plattform „Meine Ausbildung in Deutschland“„Meine Ausbildung in Deutschland“ – Ausbildungsplätze und Einblicke in den Ausbildungsalltag |
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Modellprojekte aktiver JugendvideoarbeitDas Medienprojekt Wuppertal konzipiert und realisiert seit 1992 erfolgreich Modellprojekte aktiver Jugendvideoarbeit unter dem Motto »das bestmögliche Video für das größtmögliche Publikum«. Aktuelle Film-Projekte sind bspw: »Cypher Lap«, zum Thema Digitale Gewalt, zum Thema Gewalt, »Stolz auf Deutschland?«, »Von der Schwierigkeit, sich zu verlieben«, Dunkel, Film deinen Ramadan 2026, Filmprojekt über Suchtverhalten bei jungen Menschen mit Behinderung, »Mediennutzung und Mentale Gesundheit«, Polyamorie, »Was wir glauben«, Jugend musiziert, »Mentale Gesundheit«, »Queer sehen«, … Zudem gibt es Film-Sammlungen zu den Themen: Mediennutzung, Schule, Mobbing, Sexualität, Gender, sexualisierte Gewalt, Körperbewusstsein, Gesundheit. Politische und Interkulturelle Bildung, Gewalt, Drogen, Sucht, Psychosoziales, Jugendhilfe, Pflegefamilien, Inklusion, Behinderung, Krankheit, Soziales, Alter, Krankheit, Tod, Spiritualität, Diverses. |
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jUUUport - Unterstützung bei Stress, Mobbing & Co. im NetzTipp aus dem Newsletter von FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW_ |
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Digitales Nachschlagewerk zu Themen der politischen Bildungpolitischbilden.de ist ein gemeinschaftliches, stetig wachsendes digitales Nachschlagewerk zu Themen der politischen Bildung. Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. (AdB) lädt Organisationen und Expert*innen der politischen Bildung aus den vielfältigen Kontexten ein, politischbilden.de gemeinsam zu gestalten und zu nutzen. Module: Bildungspraxis - kompetent. politisch. bilden. / Antisemitismus - Erkennen und bekämpfen / Transformation - Zukunft bilden / Rechtsextremismus - Entschieden dagegen! / Politik - Demokratisiert euch! / Rassismus - Nein Danke! / Diversität - Mehr davon! / Globalisierung - Mehr Gerechtigkeit! / Digitalisierung - Mitgestalten / Religion - Tradition und Moderne Beispiel-Beitrag: Jenseits von Entweder-Oder - Politische Bildung im Spannungsfeld von Rassismuskritik und Antisemitismuskritik und die Bedeutung von Emotionen |
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Warnzeichen für psychische Probleme bei Kindern und JugendlichenNeurologen und Psychiater im Netz - Das Informationsportal zur psychischen Gesundheit und Nervenerkrankungen: Warnzeichen für psychische Probleme bei Kindern und Jugendlichen Wenn sich Eltern Sorgen machen, können sie versuchen ein Problem erst einmal selbst einzuordnen, indem sie sich mit folgenden Fragen befassen: Erster Ansprechpartner kann der Kinder- und Jugendarzt sein, wenn Sie zu dem Ergebnis kommen, dass Sie professionelle Unterstützung brauchen. Er kann Sie mit Ihrem Kind dann zu einem Kinder- und Jugendpsychiater überweisen. |
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LizzyNet - Onlinemagazin für Jugendliche + mit Community für Mädchen& junge FrauenLizzyNet ist ein Online-Magazin mit Infos und Neuigkeiten zu Politik, Wissenschaft, Umwelt, Kultur, Beruf und Ausbildung sowie mit zahlreichen Mitmachangeboten. Du kannst zum Beispiel selber Beiträge über neue Bücher, Musik, Filme, Spiele oder einfach zu deinen Themen schreiben. Du kannst bei dich an Kreativ- und Schreibwettbewerben beteiligen und bei diversen Projekten mitwirken. |
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Arbeitssituation& -belastung von Kinder-& Jugendpsychotherapeut*innen[18.5.] BiPsy Monitor 2026: Monitor Bildung und Psychische Gesundheit - Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt [3.6.] Einblick in die dritte Erhebungswelle des BiPsy-Versorgungsmonitors Psychotherapie: |
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Insta-Reels zum Teilen: Was bedeutet MINTA?[25.3.] LAGM*A NRW: INSTA-REELS: Was bedeutet MINTA? – 1x Infopost, 6x Reels, 4x Fragen. Aber was bedeutet MINTA eigentlich? Diese Frage stellen sich viele Fachkräfte in sozialen Berufen, die erstmals auf das Akronym stoßen. MINTA sind die Anfangsbuchstaben von: Mädchen, Inter, Nichtbinär, Trans* und Agender. Diese Buchstaben umfassen eine Beschreibung von Identitäten, die die Vielfalt jenseits binärer Geschlechtszuschreibungen sichtbar machen und strukturell vom Patriarchat benachteiligt werden. |
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Rück-/Vorschau: Girls Day 2026/27Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben insgesamt mehr als 2,5 Millionen Mädchen fast 220.000 Girls'Day-Angeboten teilgenommen. (Mehr dazu unter: Girls'Day in Zahlen) Vorbehaltlich der Mittelzusage werden Girls'Day und Boys'Day gemeinsam weitergeführt und gefördert. Der nächste Termin ist der 22. April 2027 statt. |
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Allianz gegen EinsamkeitAllianz gegen Einsamkeit |
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4. Fort- & Weiterbildungen, Workshops, Seminare |
1.7. Online: Neurodivergente Perspektiven in der JugendhilfeLAG Mädchen* und junge Frauen* in der Jugendhilfe Schleswig- Holstein: Neurodivergente Perspektiven in der Jugendhilfe - im Rahmen der Online-Reihe „Intersektionale und geschlechtergerechte Jugendarbeit“ der LAG Mädchen und LAG Jungen*arbeit SH |
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1.7. Paderborn: Menschen mit Beeinträchtigungen fördern& qualifizierenIN VIA Akademie Paderborn: Menschen mit Beeinträchtigungen fördern und qualifizieren |
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7.7. Online: Schutzkonzept-Werkstatt - Risiko-& PotenzialanalyseLandesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen (LAG JSA NRW): Einladung zur ersten Schutzkonzept-Werkstatt. |
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7.7. Online: Teilzeitberufsausbildung – Förder-& UnterstützungsmöglichkeitenBundesinstitut für Berufsbildung (BIBB): Leando. Das Portal für Ausbildungs- und Prüfungspersonal |
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7.7./12.8.(ff) Online: Einführung in das Thema weibl. Genitalbeschneidung (FGM/C)Fachstelle YUNA Rheinland – zur Prävention von und Intervention bei weiblicher Genitalbeschneidung (FGM/C) Rückfragen und Anmeldung: E-Mail: yuna@lobby-fuer-maedchen.de, Telefon: 0221 – 65084330 |
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8./14.7. Online: Menschenhandel& sex. Ausbeutung/ Mehrfachdiskriminierung - Fokus ProstitutionWerkstatt PARITÄT gemeinnützige GmbH: Das Projekt „SELMA – Sensibilisierung und Empowerment für Menschen in der Prostitution“ veranstaltet eine Online-Fortbildungsreihe, die SELMA-Summer-School. Im Rahmen der Veranstaltungen können sich Teilnehmer*innen mit dem komplexen Themenfeld Prostitution/Sexarbeit auseinandersetzen und mit Themen, die in Bezug zu Prostitution/Sexarbeit stehen können (bspw. Mehrfachdiskriminierung). Ziel der Veranstaltungen: Die Förderung eines differenzierten Blicks sowie einer wertschätzenden Haltung, die unabdingbar sind, um Menschen im professionellen Kontext auf Augenhöhe zu begegnen. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und finden online via Zoom statt. [weiterlesen] Vergangene Termine: - Workshop: Mehrfachdiskriminierung mit Fokus auf Prostitution/ Sexarbeit (Büro für diskriminierungskritische Arbeit, Stuttgart) |
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9.7. Online: Workshop zu IntersektionalitätOnline-Seminar “Intersektionalität", Referent*in: Miriam Scheibe, Pinkstinks Germany e.V. |
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9.7. Online: Inter* als gesellschaftl. Herausforderung i.d. Arbeit mit jungen MenschenLAG Mädchen*politik Baden-Württemberg e.V.: Inter* als gesellschaftliche Herausforderung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen - Online-Vortrag im Rahmen des Projekts “Genderqualifizierungsoffensive VI”. |
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9.7. Online: GEAS & die Neue Härte in der MigrationspolitikEurope Calling „GEAS & die Neue Härte in der Migrationspolitik"
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10.7. Stuttgart: Inklusive Mädchen*arbeit „Und jetzt wirklich ALLE!“LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg: Fortbildung „Und jetzt wirklich ALLE!“ |
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21.7. Online: Rechte Männlichkeiten - Beweggründe& Veränderungswegevielgestaltig* 2.0 - Fachstelle für diskriminierungskritische Bildungsarbeit (Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) e.V. ): 21.7., 10-13 Uhr | kostenfreies Webseminar (zoom)| Rechte Männlichkeiten – Beweggründe und Veränderungswege. |
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Online-FoBi des Flüchtlingsrat NRW e.V. im JuliFlüchtlingsrat NRW e.V.: |
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4.8. Online: Adultismus und QueerfeindlichkeitFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW – Gemeinsam stark!: Web-Seminar: Adultismus und Queerfeindlichkeit |
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18.8. Online: Intersektionale& geschlechtergerechte Jugendarbeit: Gewalt ist (k)eine LösungOnline Veranstaltung: „Gewalt ist eine Lösung“, 18.8., 12:00 – 14:00 Uhr |
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27.8. Online: Basics sexuelle, romantische u. geschlechtliche VielfaltFUMA, die Fachstelle für Gender & Diversität in NRW: Fortbildung: Basics sexuelle, romantische und geschlechtliche Vielfalt (27.08.2026, 10-16 Uhr, Online) |
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2.-4.9. Remscheid: Veränderungsimpulse bei rechtsorientierten JugendlichenAkademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V.: Fortbildung: Veränderungsimpulse bei rechtsorientierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen (VIR) |
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ab 2.9. Hannover: FoBi-Reihe zu Diskriminierung (Klassismus, Sexismus, Rassismus)vielgestaltig* 2.0 - Fachstelle für diskriminierungskritische Bildungsarbeit (Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.): Fortbildungsreihe zu Diskriminierung / Sept.-Nov. 2026: |
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9.9. Online: KJH& grenzüberschreitenden KinderschutzfälleDeutscher Verein: Soziale Arbeit über Grenzen hinweg: Grundfragen der Zusammenarbeit und offene Beratung, 9. September 2026, 10-12 Uhr |
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10.-11.9. Glienicke: Geschlechterreflektierende Jungen*arbeitDissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.: Mit Wissen, Haltung & Methode in Spannungsfeldern geschlechterreflektierender Jungen*arbeit navigieren. |
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11.9. Online: KgKJH Digitales Dialogforum - Prävention „Loverboy-Methode“Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e. V. (KgKJH) |
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11.9. Essen: How to be an Ally - rassist. Dynamiken erkennen& handelnFUMA, die Fachstelle für Gender & Diversität in NRW: Fortbildung: How to be an Ally - rassistische Dynamiken erkennen und handeln (18.09.2026, 10:00 bis 17:00 Uhr) |
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15.9./1.12. Online: Moderner Kinder- & Jugendmedienschutz für die pädagog. PraxisAkademie der Kulturellen Bildung in Kooperation mit der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ): Webinarreihe Moderner Kinder- und Jugendmedienschutz für die pädagogische Praxis. Hinweis: Die Online-Veranstaltungen bauen nicht aufeinander auf und können unabhängig voneinander besucht werden. Die Dozent*innen sowie weitere Details zu Ablauf und Inhalt geben wir Ihnen rechtzeitig vorab bekannt. Kommende Veranstaltungen: |
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15.-16.9. FF(M): Jungen* i.d. Grundschule stärken – geschlechterreflektierte Pädagogik im GanztagBundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter eV.: Fortbildung “Jungen* in der Grundschule stärken – geschlechterreflektierte Pädagogik im Ganztag” |
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17.9. Online: KI? Dann gerne Feministisch denken!FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW – Gemeinsam stark!: Web-Seminar: KI? Dann gerne Feministisch denken! |
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ab 17.9. Hannover: Schulungsreihe Diskriminierungskrit. Handeln i.d. sozialen Arbeitvielgestaltig* 2.0 - Fachstelle für diskriminierungskritische Bildungsarbeit (Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.): September-Oktober 2026 Schulungsreihe (/Bildungsurlaub) „Diskriminierungskritisches Handeln in der sozialen Arbeit“: Ziele der Schulung: Stärkung der persönlichen Haltung und Handlungssicherheit im Themenfeld Diskriminierungskritik, Reflexion und Erweiterung eigener Denk- und Verhaltensmuster, Wissenserwerb über Geschlechterverhältnisse und Sexismus, Wissenserwerb über Klassenverhältnisse und soziale Ungleichheit, Entwicklung einer intersektionalen und rassismuskritischen Betrachtungsweise sowie Machtkritische Reflexion der individuellen sozialen Positionierung und der eigenen Praxis. Modul 1: 17.-18. September 2026 Diskriminierung und Klassismus, Modul 2: 8.-9. Oktober 2026 Rassismus und Sexismus, Modul 3: 29.-30. Oktober 2026 Praxistransfer und diskriminierungskritisches Handeln |
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30.9. Online: Kleines 1x1 Inter* und Trans*FUMA, die Fachstelle für Gender & Diversität in NRW: Web-Seminar: Kleines 1x1 Inter* und Trans* (30.09.26, 10:00 - 11:30Uhr) |
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30.9.26-29.1.27 Olpe: Qualifizierung geschlechterreflektierte Jungen*arbeitLAG Jungen*arbeit NRW: Die Qualifizierung „Irgendwie klar: Jungen* begleiten, stärken und verstehen“ bietet pädagogischen Fachkräften eine praxisnahe und fundierte Einführung in die geschlechterreflektierte Jungen*arbeit. Sie vermittelt zentrale fachliche Grundlagen, stärkt die professionelle Haltung und unterstützt dabei, Jungen* in ihrer Vielfalt wahrzunehmen und bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln. Termine: 30.9.-2.10.26 sowie 27.-29.1.27, je Anreise 9:30 Uhr, Abreise 16Uhr |
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1.10. Online: Umgang mit Mädchen* mit EssstörungenDas MädchenHaus Mainz: Wenn das Essen aus dem Gleichgewicht ist, schwankt das Leben. |
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8.10. Online: Die Zukunft des ESF+ ab 2028 - EU-Pläne& nationale UmsetzungDeutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.: Die Zukunft des Europäischen Sozialfonds (ESF+) ab 2028: Europäische Pläne und nationale Umsetzung |
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8.-9.10. Dortmund: Konfliktkompetenz& Traumasensibilität i.d. Jungen*arbeitLAG Jungenarbeit NRW: Konfliktkompetenz und Traumasensibilität in der Jungen*arbeit: verstehen und agieren. Ziele: Konfliktkompetenz stärken, Methoden kennenlernen, Lernen Jungen* wertschätzend zu begleiten, Sensibilisierung für traumatische Erfahrungen und deren Auswirkungen auf Verhalten von Jungen*. |
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ab 10.10. Belgien: Outdoor-Pädagogik mit jungen Menschen in schwierigen LebenslagenJUGEND für Europa - Nationale Agentur (_ Erasmus+ Jugend _ Europäisches Solidaritätskorps _ Erasmus+ Sport) Bonn:: Europäisches Weiterbildungsangebot: Bewerbungsfrist ist der 9. Juni 2026. |
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12.-13.10. Gültstein: Pädagog. Umgang mit traumatisierten Mädchen* (HzE)Kooperationsveranstaltung KVJS-Landesjugendamt BW & LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg: Traumatisierte Mädchen und junge Frauen – Methoden für den pädagogischen Alltag in den erzieherischen Hilfen am 12.&13.10.2026. |
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15.-16.10. Glienicke: Maskulinistische Influencer im Kontext der pädagog. ArbeitSozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg Termin& Ort: 15.10., 09:45 Uhr, bis 16.10., 17:15 Uhr, Jagdschloss Glienicke |
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30.10. Online: M*arbeit: Umgang mit Traumatisierung& TraumafolgestörungenDas Mädchenhaus Mainz: Das Drama mit dem Trauma – Einführung in die Grundlagen von Traumatisierung und Traumafolgestörungen. |
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10/26: Tübingen: „Kinder stark machen“ (Gewaltpräventionstraining)„Kinder stark machen“ ist ein Gewaltpräventionstraining, mit welchem Vorschulkinder und Kinder der Schulklassen 1 und 2 lernen, sich vor (sexualisierter) Gewalt und Missbrauch zu schützen. Mit der Weiterbildung qualifizieren sich pädagogische Fachkräfte zum/zur „Kinder stark machen" Trainer*in. Die Weiterbildung findet in fünf Modulen über einen einjährigen Zeitraum in Tübingen sowie im Selbststudium statt. Die Weiterbildung in Tübingen beginnt im Oktober 2026. [weiterlesen] |
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Juli-Nov.: Diverse Webseminare zu Sozialberatung/ soz. Arbeit (SGB I, II & XII) für diverse ZielgruppenSGB II – Grundlagenseminare / Update zum Grundsicherungsgeld: Zweitägiges Online-Seminar mit Überblick über das SGB II und Schwerpunkt Leistungsrecht, die geplanten Änderungen im Rahmen des Grundsicherungsgeldes fließen selbstverständlich ein, sowie aktuelle Rechtsprechung. |
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Sept-Nov: BAGFW Online-FoBi zum Asylbewerberleistungsgesetz u.a.Die Online-Fortbildungsreihe der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) bietet auch in diesem Jahr eine praxisorientierte und vertiefende Auseinandersetzung zu ausgewählten Themen. Durchsuchungen und Abschiebungen in Geflüchteten-Unterkünften mit Prof Dr. Marei Pelzer: 17.11.2026, 9-12:00 Uhr [Anmeldung] Schutzsuchende aus Syrien - Hinweise für die Beratungspraxis mit RA Jens Dieckmann: 5.11.2026, 13:00 - 15:30 Uhr [Anmeldung] Schutzsuchende aus dem Iran - Hinweise für die Beratungspraxis mit RA Jens Dieckmann: 19.11.2026, 13:00 -15:30 Uhr [Anmeldung] |
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Sept-Dez.: FoBi LAG Jungen*arbeit NRWLAG/ Fachstelle Jungen*arbeit NRW folgende Veranstaltungen |
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jederzeit: Digitaler Grundkurs zum Schutz von Schüler*innen vor sexuellem MissbrauchUnabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen: Digitaler Grundkurs zum Schutz von Schüler*innen vor sexuellem Missbrauch: „Was ist los mit Jaron?“ Über die Fortbildung „Was ist los mit Jaron?“: In fünf Leveln lernen Sie die wichtigsten Aspekte kennen: Der digitale Grundkurs ist konzipiert als Serious Game und hat den Vorteil, dass Sie Die digitale Fortbildung ist kostenlos, kann mit einer Teilnahmebescheinigung abgeschlossen werden (wenn man sich anmeldet), die in allen Bundesländern anerkannt wird, kann auch anonym genutzt werden, dauert nur zwei bis vier Stunden, bietet viele Materialien mit Hintergrundwissen zum Download an. Was hält Sie ab?: Vielleicht geht es Ihnen wie vielen Menschen angesichts des Themas sexueller Missbrauch und Sie haben Angst vor Überforderung oder etwas falsch zu machen. Oder Sie fragen sich, was Schule denn noch alles leisten soll. Möglicherweise kennen Sie das Thema aus eigener Erfahrung und sorgen sich, ob der Online-Kurs nicht zu belastend ist. Dann können die folgenden Kurzvideos für Sie hilfreich sein. Lassen Sie sich davon überzeugen, dass die Teilnahme an „Was ist los mit Jaron?“ eine gute Entscheidung ist – für Sie selbst und für Ihre Schüler*innen. [Zu den Videos] Das Kommunikationspaket: Im Folgenden finden Sie Materialien und Anwendungen, mit denen Sie die Online-Fortbildung „Was ist los mit Jaron?“ auf Ihren Kanälen, in Printmedien oder auf Veranstaltungen einbinden können. Vom Logo über Erklärfilme bis hin zu Plakaten und Postkarten können Sie alle Inhalte sowohl für werbliche Zwecke, als auch für redaktionelle Beiträge nutzen. [Mehr erfahren] |
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5. Fachtagungen, Konferenzen, Vorträge & andere Veranstaltungen |
1.7. Online: Methodenkompetenz in der geschlechterreflektierten PädagogikAG Mädchen* Freiburg: Fachforum Mädchen*arbeit 2026/3 |
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1.7. Online: Rechte Einfallstore in den sozio-ökonom. VerhältnissenRechte Einfallstore in den sozio-ökonomischen Verhältnissen - Zur Bedeutung extrem rechter Zugriffe auf Sozial-, Familien- und Arbeitsmarktpolitiken Hintergrundinfos: Der Forschungsverbund „Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen und der zeitgenössischen extremen Rechten. Dynamiken – Effekte – Ambivalenzen (GERDEA)“ wird im Rahmen der Förderlinie "Aktuelle und historische Dynamiken von Rechtsextremismus und Rassismus" des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit einer Projektlaufzeit von Januar 2023 bis Juni 2026 gefördert. |
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2.7. Online: Treffen des Caritas-Klima-Netzwerks der KJHCaritas-Klima-Netzwerk der Kinder- und Jugendhilfe am 02.07.2026 10:00 – 12:00 Uhr
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3.7. Online: Lunch Talk zu Antifeminismus& Geschlechterbildern auf Social MediaBundesforum Männer e. V.: Kostenloser Lunch Talk „Spot on… Antifeminismus und Geschlechterbilder auf Social Media“ – Tradwives, Manfluencer und Antifeminismus, 3. Juli, 12-13Uhr. |
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7.7. Berlin/online: Buchvorstellung "Sprechen – Eine Geschichte der Selbstermächtigung"Heinrich-Böll-Stiftung: Daniela Dröscher: Sprechen – Eine Geschichte der Selbstermächtigung Reihe Zeitdiagnostische Interventionen: Diese Reihe von Veranstaltungen und Beiträgen widmet sich wichtigen politischen Büchern unserer Zeit. Im Blickpunkt stehen aktuelle Diagnosen zu Politik, Gesellschaft und Kultur, vom Bestseller bis zur Neuentdeckung. In Vorträgen, Bühnengesprächen, Rezensionen und Essays eröffnen wir einen Raum zur Diskussion |
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9.7. Berlin: Gemeinsam für Gleichberechtigung: Die Rolle der MännerKatholischer Deutscher Frauenbund Diözesanverband Berlin e.V.: Vortrag // Gemeinsam für Gleichberechtigung: Die Rolle der Männer |
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13.7. Stuttgart: Netzwerktreffen Mädchen* in der OKJALAG Mädchen*politik BW: Treffen Netzwerk Mädchen*arbeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit |
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16.7. Stuttgart: Partizipation marginalisierter Mädchen* fördernLAG Mädchen*politik BW: Im Rahmen des Projekts „GIRLS* TAKE SPACE" findet am 16. Juli in Stuttgart ein Fachtag zur Förderung der Partizipation marginalisierter Mädchen* und junger Frauen* unter dem Titel „Mädchen* stärken - Räume öffnen - Teilhabe ermöglichen" statt: |
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7.8. Berlin: Vielfalt in die Tat umsetzenEvangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD), Evangelische Medienakademie, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, Evangelische Jugend: |
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18.8. Halle: Reproduktive Gerechtigkeit aus queerer PerspektiveKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder-u. Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH): Fachtagung: Reproduktive Gerechtigkeit aus queerer Perspektive |
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26.8. Kiel: Jubiläumsfachtag der LAG Mädchen*Jubiläumsfachtag der LAG Mädchen*: 30 Jahre Engagement für Mädchen* und junge Frauen* in Schleswig-Holstein |
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2.9. Gaarden: Netzwerktreffen geflüchtete Mädchen* und junge Frauen*Die LAG Mädchen* veranstaltet gemeinsam mit dem Autonomen Mädchenhaus Kiel / Lotta e.V. das Netzwerktreffen geflüchtete Mädchen* und junge Frauen*. |
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11.-12.9. Hamburg: Fachtag rund um Zyklus-& Reproduktionsgesundheit& GeschlechtergerechtigkeitDie Period of Change bringt Expert*innen aus Medizin, Forschung, Politik und Bildung, Aktivist*innen und Community zusammen, die Zyklus und Menstruation neu denken wollen um Flinta*- Gesundheit in all ihren Facetten zu enttabuisieren. Wir wollen Aufklärung und Dialog zur Zyklus- und Reproduktionsgesundheit sowie Geschlechtergerechtigkeit fördern. |
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15.-16.9. Köln: KJH in Zeiten von gesellschaftl. Polarisierung, Demokratiefeindlichkeit und RechtsruckAm 15./16. September 2026 veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ in Kooperation mit der TH Köln eine Reflexions- und Netzwerktagung mit dem Titel: |
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17.-18.9. Berlin: Feminist Imaginaries FestivalHeinrich-Böll-Stiftung: Feminist Imaginaries Festival - Imagine a Feminist Future: Das Festival bringt feministische und LGBTIQ+-Aktivist*innen, Künstler*innen, Filmemacher*innen, Forscher*innen und politische Entscheidungsträger*innen aus aller Welt zusammen, um Ideen auszutauschen, Solidarität zu stärken und gemeinsam feministische Zukunftsvisionen zu entwerfen. Mit Filmen, Gesprächen und kreativen Workshops lädt das Festival dazu ein, gemeinsam eine Auszeit vom chaotischen Weltgeschehen zu nehmen und über die nächste Krise hinauszudenken. Es schafft Raum, um neue Kraft zu schöpfen und transnationale feministische Visionen von Gerechtigkeit, Fürsorge und Befreiung für alle zu entwickeln. Kooperation: Das Feminist Imaginaries Festival wird von der Globalen Einheit für Feminsmus und Geschlechterdemokratie in Zusammenarbeit mit dem Gunda-Werner-Institut veranstaltet. |
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24.9. Online: Real Boys - Positive Männlichkeitsbilder& Role ModelsBundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.: |
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24.-25.9. Vechta: Bundesfachtagung Bildungslandschaften als Gestaltungsaufgabe (Ganztag)PESTALOZZI-FRÖBEL-VERBAND: Bundesfachtagung „Bildungslandschaften als Gestaltungsaufgabe: Ganztag zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ am 24. Und 25. September |
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25.-27.9. Bochum: feminist futures II: Feministisch vergesellschaftenRosa-Luxemburg-Stiftung: Tagung/Konferenz: feminist futures II: Feministisch vergesellschaften - Her mit dem ganzen Leben! |
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26.9. Kiel: Mädchen*festMädchen*fest - in Kooperation mit dem Landesjugendring Schleswig -Holstein e.V. und den Jugend- und Mädchen*treffs der Landeshauptstadt Kiel |
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1.-2.10. Berlin: Netzwerktreffen kommunale BehindertenbeauftragteDeutscher Verein: Netzwerktreffen für kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, 1. bis 2. Oktober 2026 in Erkner
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2.10. Berlin: BFM-Netzwerktreffen - Geschlechterreflektierte Jungen-& MännerarbeitBundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.: |
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5.-7.10. Berlin: KI trifft KJH - digitale Technologien in Verwaltung, Fallarbeit& AngebotenDeutscher Verein: Künstliche Intelligenz trifft Kinder- und Jugendhilfe: KI & digitale Technologien in Verwaltung, Fallarbeit und Angeboten, 5. bis 7. Oktober 2026 in Berlin |
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9.10. Dachau: Antifeminismus verstehen: Strategien, Wirkung, GegenwehrKreisjugendring + Runder Tisch gegen Rassismus Dachau e.V: Antifeminismus verstehen - Strategien, Wirkung, Gegenwehr |
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14.-16.10. Hannover: Kooperation von Jugendhilfe, Schule& Gesundheitswesen im KinderschutzDeutscher Verein:„Kommunale Verantwortungsgemeinschaften“ bilden: Wie kann eine gute Kooperation von Jugendhilfe, Schule und Gesundheitswesen im Kinderschutz erfolgreich gelingen? Eine Kooperationsveranstaltung mit der BAG ASD, 14.-16. Oktober 2026 in Hannover |
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19.-20.10. Nürnberg: Fachtagung Kinderrechte kommunal (Art. 6 der UN-KRK)BAG Kommunale Kinderinteressenvertretungen e.V. (c/o Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V.): Fachtagung: Fachtagung „Kinderrechte kommunal – Artikel 6 der UN-Kinderrechtskonvention“ am 19. und 20. Oktober 2026 in Nürnberg. |
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21.-23.10. Nürnberg: Fachtagung evangel. JMD zu Teilhabe junger ZugewanderterFachtagung der evangelischen Jugendmigrationsdienste: Jung. Zugewandert. Ausgebremst. - Wie Teilhabe trotzdem gelingt. 21. bis 23. Oktober 2026 in Nürnberg. |
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5.-6.11. Potsdam: 10. Deutscher Sozialgerichtstag10. Deutscher Sozialgerichtstag: Der diesjährige DSGT wird die aktuelle Situation unserer sozialen Sicherungssysteme und den notwendigen Reformprozessen in den Blick nehmen. Der Deutsche Sozialgerichtstag begreift das Sozialrecht als sozialstaatliche Aufgabe. Unter dieser Zielsetzung werden bei uns sozialpolitische Aktivitäten entwickelt und die einheitliche Rechtsanwendung sowie die wissenschaftliche Entwicklung und die berufliche Fortbildung gefördert. Hinergrund: Der Deutsche Sozialgerichtstag e.V. ist ein interdisziplinärer Fachverband, dem u.a. folgende Professionen angehören: Richter*innen (haupt- und ehrenamtliche), Rechtsanwält*innen, Rentenberater*innen, Verfahrensbevollmächtigte von Verbänden, Vertreter*innen von Behörden, Medizinische Sachverständige, Angehörige der Rechtswissenschaft und Entscheidungsträger aus Politik und Ministerien. |
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6.11. Gelsenkirchen: Menschenfeindlichen Realitäten in pädagog. Praxis entgegentretenLAG/ Fachstelle Jungen*arbeit NRW in Kooperation mit: Queeres Netzwerk, GERNE ANDERS, LAG Mädchen*arbeit, Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit, FUMA Fachstelle Gender & Diversität |
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9.-11.11. Berlin: Feminist. Strategien gegen Einsamkeit - Beziehungsarbeit i.d. M*arbeitBundesarbeitsgemeinschaft Mädchen*politik e. V.: Save the Date: Fachtagung "Feministische Strategien gegen Einsamkeit - Beziehungsarbeit in der Mädchen*arbeit" |
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19.11. Berlin: Fachnachmittag Geschlecht & PädagogikDissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.: Fachnachmittagtag Geschlecht & Pädagogik in Berlin am 19. November 2026, 14-18 Uhr. Programm: Ankommen und Workshopauswahl ab 13.30 Uhr |
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1.12. Online: Jungen*arbeit in Zeiten widersprüchlicher MännlichkeitsvorstellungenSave the Date: LAG Mädchen* Schleswig-Holstein: Zwischen Andrew Tate und „Caring masculinities“ – Jungen*arbeit in Zeiten widersprüchlicher Männlichkeitsvorstellungen |
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6. Publikationen |
Jugendroman: Digital Crush[29.7.] Jugendroman von Anne Möllers: Digital Crush |
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Wohnen& Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft (engl.)[30.6.] Der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) in Berlin hat die englischsprachige Zusammenfassung seines Jahresgutachtens 2026 mit dem Titel „Room for Development: Housing and Participation in an Immigration Society“ („Raum für Entwicklung: Wohnen und Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft“) veröffentlicht. Wohnen ist mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum ist ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe. Gleichzeitig steigt in vielen deutschen Städten die Nachfrage nach Wohnraum, während das Angebot stagniert. Von den daraus entstehenden Engpässen sind Menschen mit Migrationshintergrund häufig besonders betroffen. Ihre Einkommen liegen oft unter denen von Menschen ohne Migrationshintergrund. Hinzu kommt, dass neu Zugewanderte erstmals auf den deutschen Wohnungsmarkt treffen. Zudem wirkt sich der Mangel an bezahlbarem Wohnraum inzwischen auch negativ auf die Gewinnung internationaler Fachkräfte aus. Abschließend macht das Gutachten deutlich, dass Probleme auf dem Wohnungsmarkt – etwa ungleiche Zugangschancen oder der Mangel an bezahlbarem Wohnraum – überwiegend auf allgemeine gesellschaftliche Herausforderungen zurückzuführen sind und nicht in erster Linie auf Migration. Entsprechend können diese Probleme nur selten allein durch migrationspolitische Maßnahmen gelöst werden. |
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Jugend-Check: Modernisierung der Arbeitsförderung[29.6.] Jugend-Check zum Referentenentwurf: Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung und Digitalisierung der Arbeitsförderung (Stand: 15.06.2026) Ressort: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Das Kompetenzzentrum Jugend-Check hat folgende mögliche Auswirkungen identifiziert: |
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GEAS: Gleiche Gesundheitsversorgung für junge Menschen im AsylbLG[16.6.] Der PARITÄTISCHE Gesamtverband/ Projekt Q, GGUA Flüchtlingshilfe: Gleiche Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche im AsylbLG: Minderjährige im Grundleistungsbezug erhalten eine Versichertenkarte. |
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Studie „Männlichkeit im Wandel" - Dominante Männlichkeitsvorstellungen bei jungen Männern weit verbreitet[16.6.] Schweizer Studie zeigt: Dominante Männlichkeitsvorstellungen sind bei jungen Männern weit verbreitet |
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Nachschlagewerk gegen Falschinformationen& Hetze[12.6.] "Das stimmt! ... so nicht" Ein Nachschlagewerk gegen Falschinformationen. - Eine Argumentationshilfe für den täglichen Umgang mit Stammtischparolen, Falschinformationen und Hetze. “Das stimmt! … so nicht.” Ein Buch. Zehn Organisationen. Zehn Themen. 140 Seiten, die Mut geben, für Fakten einzustehen. Das Buch kann käuflich erworben werden oder kosten als PDF heruntergeladen. |
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Jugend-Check: Pflegeneuordnungsgesetz[10.6.] Kompetenzzentrum Jugend-Check zum Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung (Pflegeneuordnungsgesetz – PNOG) (Stand: 04.06.2026) |
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Jugend-Check: Schutz von Opfern häuslicher Gewalt[9.6.] Kompetenzzentrum Jugend-Check: Schutz von Opfern häuslicher Gewalt: Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Schutzes von Opfern häuslicher Gewalt, zur Stärkung der Stellung des Kindes im Verfahren und zur Steigerung der Verfahrenseffizienz (Stand: 22.05.2026) |
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Jugend-Check: Befristungsrecht im Wissenschaftsbereich[9.6.] Kompetenzzentrum Jugend-Check: Befristungsrecht im Wissenschaftsbereich: Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Befristungsrechts im Wissenschaftsbereich (Stand: 26.05.2026) |
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Jugend-Check: Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts[8.6.] Kompetenzzentrum Jugend-Check: Modernes Städtebaurecht: Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts (Stand: 27.05.2026) |
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Männl. Rollenbilder& deren Folgen für Geschlechtergerechtigkeit[3.6.] Bundeszentrale für politische Bildung: Schriftenreihe: Wenn die letzte Frau den Raum verlässt Was Männer wirklich über Frauen denken - von Vincent-Immanuel Herr, Martin Speer. |
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Jugend-Check: Verfolgung v. Menschenhandel u. sexueller Ausbeutung[1.6.] Kompetenzzentrum Jugend-Check zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der strafrechtlichen Verfolgung des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung sowie zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/1712 (Stand: 27.05.2026) Zusammenfassung: Das Kompetenzzentrum Jugend-Check hat folgende mögliche Auswirkungen identifiziert: |
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GEAS-Reform - Broschüren für Fachkräfte im Asylsystem[6/26] IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation, Bildung und Beratung e.V.: GEAS-Reform in Kraft – neue IBIS-Broschüren geben Orientierung für Fachkräfte im Asylsystem Die drei Broschüren bieten eine fachliche Orientierung in einer Phase grundlegender Veränderungen. Sie vermitteln rechtliches sowie praxisorientiertes, interdisziplinäres Wissen für Fachkräfte, die Asylsuchende beratend unterstützen. Alle drei Broschüren sind in der neuen Rubrik “Wissenswertes” auf der Webseite von IBIS e.V. abrufbar. |
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Einbürgerungsfeiern nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz[6/26] Sachverständigenrat für Integration und Migration gGmbH (SVR): Policy Brief | Juni 2026 Feste feiern, wie sie fallen? Zur Ausgestaltung von Einbürgerungsfeiern nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz |
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WZB-Forschungsmagazin zu "Generationen" (Demografie, Bildung, Arbeit, Gesundheit, ...)Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung: Das Juni-Heft der WZB-Mitteilungen: “Generationen”: Zu welcher Generation jemand gehört, prägt die Sicht auf die Gesellschaft. Und die Generation kann entscheidend sein für die Teilhabe: etwa für berufliche Chancen oder materielle Ressourcen. Das neueste Heft der WZB-Mitteilungen widmet sich diesen Verteilungskämpfen, aber auch den Mustern, die Eltern ihren Kindern weitergeben, in Gesundheit, Resilienz, Paarstruktur. „Generationen“ heißt das Schwerpunktthema unseres aktuellen Forschungsmagazins (WZB|Mitteilungen Juni 2026). Diese Texte und viele mehr finden Sie im Heft: |
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Fachbuch: Inklusion& Demokratie in Bildung& Gesellschaft[28.5.] Fachbuch: Inklusion und Demokratie in Bildung und Gesellschaft - Grundlagen, Analysen und Praxisperspektiven. |
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UNICEF-Studie zum Wohlbefinden von Kindern (Deutschland: Platz 25 v. 37)[17.5.] UNICEF-Studie zum Wohlbefinden von Kindern: Deutschland schneidet erneut unterdurchschnittlich ab - Im internationalen Vergleich nur Platz 25 von 37 / Kinderarmutsquote stagniert UNICEF Deutschland empfiehlt auf Basis der Studienergebnisse ein entschlossenes politisches Handeln, das Kinder mehr in den Mittelpunkt stellt. Zentrale Empfehlungen sind: Zum vollständigen UNICEF-Bericht „Report Card 20: Unequal Chances – Children and economic inequality“ hier. (Englisch). Deutsche Zusammenfassung der Report Card 20 hier. Weiterführende Informationen im UNICEF Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland (2025) hier. Bildmaterial zur Berichterstattung hier. |
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Dt. Frauenrat zur EU-Gleichstellungsstrategie 2026–2030[9.5.] EU-Gleichstellungsstrategie 2026–2030 |
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Jugend-Check: Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes[4.5.] Jugend-Check zum Referentenentwurf: 5. AFBG-ÄndG (21. LP): Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (Stand: 24.03.2026) |
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Suchbewegungen junger Menschen (inkl. Artikel zu neurodiversen Mädchen*)[5/26] BAG EJSA/ KOV JSA: 35. DREIZEHN: „Suchbewegung im Hier und Jetzt“: Die neue Ausgabe der Dreizehn ist erschienen und widmet den Suchbewegungen junger Menschen. |
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Lobby für Mädchen - Magazin[5/26] LOBBY FÜR MÄDCHEN e.V.: LOBBY-Magazin Nr. 27 Mai 2026 |
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Wie Politik u. gesellschaftl. Klima die Soziale Arbeit verändern[5/26] Eine neue Ordnung der Hilfe? Wie Politik und gesellschaftliches Klima die Soziale Arbeit verändern. In: FORUM für Kinder- und Jugendarbeit (2/2026) |
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Wohnungslosigkeit aus der Perspektive junger Menschen / Idee einer Jugendwohnagentur[5/26] Die Landesarbeitsgemeinschaft katholische Jugendsozialarbeit in Nordrheinwestfalen (LAG KJS NRW) greift in ihrer Broschüre „jugendsozialarbeit aktuell", Nr. 245, 2026 das wichtige Thema der Wohnungslosigkeit aus der Perspektive junger Menschen auf. Denn für viele junge Menschen beginnt Wohnungslosigkeit mit dem Schlafen auf Sofas bei Freund*innen oder Verwandten. Besonders junge Menschen mit Erfahrungen in der Jugendhilfe, familiären Konflikten oder Armut geraten so in unsichere Lebenslagen, die Isolation, psychische Belastungen und den Verlust von Bildungs- und Zukunftsperspektiven nach sich ziehen können. Steigende Mieten, fehlender Wohnraum und zersplitterte Zuständigkeiten verschärfen die Situation. In dem Beitrag für die LAG KJS NRW skizziert Peter Schruth Ideen einer Jugendwohnagentur. |
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Geschlechtsspezif. Perspektiven& Handlungsoptionen für Armutsbekämpfung[4/26] Diakonie Deutschland: Arbeitshilfe: Ungleich arm. Geschlechtsspezifische Perspektiven und Handlungsoptionen für die Armutsbekämpfung Die Arbeitshilfe |
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Gleichstellung: Geschlecht, Migration und Zugangshürden.[4/26] Bundesstiftung Gleichstellung: Fachtext: Geschlecht, Migration und Zugangshürden. von Pauline Hachenberg |
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Handreichung Schulabsentismus[4/26] Handreichung Schulabsentismus. - Das Nürnberger Schulabsentismusverfahren für allgemeinbildende Schulen. |
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Fachbuch: Eine Soziologie organisierter sexualisierter u. ritueller Gewalt[4/26] Tabea Koepp: Gewalt erleiden - Eine Soziologie organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt. |
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Schulsozialarbeit& Diskriminierung an Schulen - Verantwortung& Herausforderung der Träger[4/26] adis e.V. – “Antidiskriminierung · Empowerment · Praxisentwicklung”: neue Broschüre “Schulsozialarbeit und Diskriminierung an Schulen - Verantwortung und Herausforderung der Träger”. |
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Jugendroman "Faustschlag von rechts” - Über die Gefahren der rechten Szene[1.4.] Stefanie Kaluza: “Faustschlag von rechts” - Ein packender Jugendroman über die Gefahren der rechten Szene ab 12 Jahren |
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Trendstudie "Jugend in Deutschland 2026"[25.3.] Die Trendstudie “Jugend in Deutschland 2026” bietet einen umfassenden Einblick in die Einstellung, Lebensrealität und Sicht der Zukunft von jungen Menschen in Deutschland. Die diesjährige Ausgabe enthält eine Trendanalyse mit Zeitvergleich der letzten Studien mit repräsentativen Ergebnissen für 14- bis 29-Jährige in Deutschland. Damit werden Besonderheiten und Interessen der jungen Generation sichtbar und sie tragen zum gegenseitigen Verständnis sowie zu einem besseren Generationenmiteinander bei. |
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Qualitätsstandards Schule der Vielfalt& gegen Queerfeindlichkeit[1.2.26] Queere-bildung.de: Starke Schulgemeinschaft gegen Queerfeindlichkeit: Schule der Vielfalt stellt Qualitätsstandards vor Kontakt: Rebecca Knecht, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, rebecca.knecht@queere-bildung.de, 0155-65224612 + Christiane Morlock und Frank G. Pohl, Sprecher_innen Bundesnetzwerk Schule der Vielfalt, sprecher.in@schule-der-vielfalt.org |
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Studie: Geschlechterübergreifende Bevölkerungsbefragung zur Gewaltbetroffenheit in Deutschland[2/26] LeSuBiA - „Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag“ Flyer: Flyer mit allgemeinen Informationen Die Themenhefte widmen sich jeweils einem Schwerpunkt und bereiten die Ergebnisse verständlich auf: Folgende Themenhefte sind in Planung: |
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Handreichung: Inklusive Mädchen*arbeit gestalten[2/26] Handreichung "Und jetzt (wirklich) alle! Inklusive Mädchen*arbeit gestalten" Diese Handreichung ist im Rahmen des Projekts „Inklusive Mädchen*arbeit - Kompaktwissen für Multiplikator*innen“ der LAG Mädchen*politik entstanden. |
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Strategische Prozessführung in der Sozialen Arbeit. - Kämpfe um (Menschen-)Rechte[1/26] Strategische Prozessführung in der Sozialen Arbeit. Die aktive Rolle Sozialer Arbeit in den Kämpfen um (Menschen-)Rechte. Wiesbaden. - Herausgeber*innenkollektiv (2026): Melanie Dietrich, Hannah Franke, Lisa Hahn, Maximilian Pichl, Nivedita Prasad - In Kooperation mit der Gesellschaft für Freiheitsrechte. |
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Transnationale Fürsorge - dt. Sozial-& Familienpolitik auf dem Prüfstand[1/26] Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung e.V.: DeZIM Data.insights+ #20 | 26: Familiäre Fürsorge über Grenzen hinweg - Warum Sozial- und Familienpolitik in Deutschland auf den Prüfstand gehört - David Schiefer und Hermann Siebel. |
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Zeitschrift Politikum: Kampfzone Antifeminismus[1/26] Politikum 1/2026: Kampfzone Antifeminismus herausgegeben von Sabine Achour, Heike Radvan. Zum Artikel: Vernetzter Hass – Antifeminismus und Misogynie im digitalen Raum |
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Intersektionale Pädagogik - Grundbegriffe& Felder der Erziehungswissenschaft u. pädagog. Praxis[2026] Lena Staab, Sina Isabel Freund, Mai-Anh Boger (Hg.): Intersektionale Pädagogik - Grundbegriffe und Felder der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Praxis |
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Männlichkeit – Identität – Struktur – Veränderung. („Cis Männer desidentifiziert Euch“)[2026] Debus, Katharina (2026): (Nicht nur) Cis Männer – verhaltet Euch! Männlichkeit – Identität – Struktur – Veränderung. Ein Diskussionsbeitrag zum Aufruf „Cis Männer desidentifiziert Euch“. In: Boykott-Magazin, 4. S. 114 – 121. https://www.boykott-magazin.de/ |
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Antifeminismus in der Gleichstellungsarbeit[2026] Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen Vgl auch von 2018: Handreichung: Antifeminismus als Demokratiegefährdung sowie Handreichung: Gleichstellung in Zeiten von Rechtspopulismus |
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Arbeitsmaterial: Kinderrechte im digitalen Raum/ Kinderschutz[2026] Material: SCROOOOOLL- Check lieber deine Rechte im Netz. Das Buch „SCROOOLL. Check lieber deine Rechte im Netz.“ richtet sich an Kinder und Jugendliche und greift zentrale Themen ihres digitalen Alltags auf – von Social Media, Tracking und KI bis zu Cybermobbing, Cybergrooming, Hate Speech und Fake News. Es vermittelt Wissen in klarer Sprache, stärkt Medienkompetenz und zeigt, wie Kinderrechte auch im digitalen Raum schützen, orientieren und zur selbstbestimmten Nutzung befähigen. |
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KI& Kinder. Ein Überblick zur Einordnung[2026] Whitepaper: KI und Kinder. Ein Überblick zur Einordnung In dem Whitepaper wird untersucht, wie Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen prägt – etwa in Schule, Lern-Apps, sozialen Medien, Chatbots oder digitalen Spielzeugen. Die Chancen von KI für individuelle Förderung, Bildung und Inklusion und Risiken wie Datenschutzprobleme, Manipulation, algorithmische Verzerrungen und Auswirkungen auf die mentale Gesundheit junger Menschen werden dargestellt. Aufgrund der besonderen Schutzbedürftigkeit von Kindern fordern die Autor:innen kindgerechte KI-Systeme, klare gesetzliche Rahmenbedingungen, wirksame Schutzmechanismen sowie eine stärkere Förderung von Medien- bzw. KI-Kompetenz, damit junge Menschen KI selbstbestimmt, sicher und kritisch nutzen können. |
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Macht, Schutz, Kinderrechte, Partizipation - in Kita& Schule[2026] Adultismus im Kita-Alltag. Über Macht, Kinderrechte und echte Partizipation Schule – Macht – Beziehung. Seelische Gewalt verhindern: Kinderrechtsbasierte Schutzkonzepte für die Grundschule |
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Non-formale Bildung im jungen Erwachsenenalter - Formen, Orte& Bedingungen.[2026] Ausbildung und Qualifizierung: Deutsche Jugendinstitut e. V. (DJI) : Non-formale Bildung im jungen Erwachsenenalter - Formen, Orte und Bedingungen. |
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DV-Publikationen: Soziale Berufe: zw. Überforderung& Professionalisierung / wertgeschätzt, aber nichts wert?[2026] Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. - Das Forum des Sozialen: SAk 36 | Soziale Berufe: wertgeschätzt, aber nichts wert? |
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Arbeitshilfe für gendersensible & queerfreundliche christliche Praxis[11/25] Landeskirche Hannover: „Ich möchte einfach Mensch sein“ - Arbeitshilfe für eine gendersensible und queerfreundliche christliche Praxis |
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Roman "Heimat": Tradwife-Leben zwischen Idylle& dunklen Abgründen[19.8.25] Hannah Lühmann - "Heimat": Hinter der perfekten Idylle lauert die »Tradwife«-Szene – Hannah Lühmanns Roman über ein virales Thema und den Rechtsruck in unserem Land |
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Femizide in Deutschland - Empirisch-kriminologische Untersuchung[2025] Forschungskurzbericht: Femizide in Deutschland - Eine empirisch-kriminologische Untersuchung zur Tötung an Frauen. |
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Methoden geschlechterreflektierter Jungen*arbeit für die offene Kinder-& Jugendarbeit[2025] BeBoys* in der OKJA. Methoden der geschlechterreflektierten Jungen*arbeit für die offene Kinder- und Jugendarbeit |
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7. Weitere Meldungen/ Presse / Medien |
Newsletter des Magazins Geschlechtersensible Pädagogik - Juni[30.6.] Newsletter des Magazins Geschlechtersensible Pädagogik - Das Magazin für Geschlechtergerechtigkeit |
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JMD& RC: Demokratiearbeit&-förderung – Teilhabe, die Gesellschaft trägt[29.6.] Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V.: Jugendmigrationsdienste als Demokratiearbeit – Teilhabe, die Gesellschaft trägt. Text: Özlem Tokyay. JMD als Ort gelebter Demokratie: Die demokratische Qualität der Jugendmigrationsdienste zeigt sich auch in ihrer Struktur und nicht nur in einzelnen Maßnahmen: Demokratie im Alltag sozialpädagogischer Praxis – das Case Management der Jugendmigrationsdienste: Ein zentraler, oft unterschätzter Ort der Demokratiearbeit in den Jugendmigrationsdiensten ist das Case Management. Während Demokratiebildung häufig mit Projekten, Workshops oder Gruppenangeboten verbunden wird, zeigt sich in der individuellen Fallarbeit besonders deutlich, dass demokratische Prinzipien tief in der alltäglichen sozialpädagogischen Praxis verankert sind. Case Management in den JMD bedeutet nicht die bloße Steuerung von Hilfsangeboten, sondern eine prozessorientierte, partizipative und ressourcenorientierte Begleitung junger Menschen. Im Mittelpunkt steht dabei die gemeinsame Entwicklung von Zielen, Perspektiven und konkreten Handlungsschritten. Diese Vorgehensweise basiert auf einem grundlegenden demokratischen Verständnis von professioneller Beziehungsgestaltung. Partizipation als Grundprinzip: Ein zentrales Element des Case Managements ist die konsequente Beteiligung der jungen Menschen an allen relevanten Entscheidungsprozessen. Unterstützungsbedarfe werden gemeinsam mit ihnen erarbeitet und nicht für sie definiert. Ziele entstehen im Dialog, nicht im Alleingang der Fachkräfte. Damit wird Partizipation als strukturelles Prinzip der Fallarbeit statt als methodisches Zusatzangebot verstanden. Diese Form der Beteiligung ist mehr als eine methodische Entscheidung. Sie vermittelt jungen Menschen die Erfahrung, dass ihre Perspektiven relevant sind, ihre Einschätzungen ernst genommen werden und sie Einfluss auf die Gestaltung ihrer eigenen Lebenssituation haben. Demokratie wird hier nicht abstrakt vermittelt, sondern konkret erlebt: als Fähigkeit, das eigene Leben aktiv zu gestalten und Selbstwirksamkeit zu erfahren. Aushandlungsprozesse als demokratische Praxis: Case Management ist durch kontinuierliche Verständigungs- und Aushandlungsprozesse geprägt. Ziele, Prioritäten und Unterstützungswege werden gemeinsam besprochen und angepasst. Entscheidungen entstehen nicht einseitig, sondern auf Grundlage von Dialog und Verständigung. Dadurch lernen junge Menschen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen, Interessen abzuwägen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Fachkräfte treten dabei nicht primär als autoritative Instanz auf. Stattdessen fungieren sie vielmehr als professionelle Begleiter*innen eines gemeinsamen Entwicklungsprozesses. Anerkennung, Ressourcenorientierung und Reflexion von Macht: Demokratisch ausgerichtete Fallarbeit berücksichtigt zudem bestehende Machtasymmetrien. Fachkräfte verfügen über institutionelles Wissen, Zugänge zu Unterstützungsstrukturen und Handlungsspielräume, die jungen Menschen häufig zunächst nicht zur Verfügung stehen. Professionelles Handeln bedeutet daher, diese Unterschiede transparent zu machen und im Sinne der Adressat*innen nutzbar zu gestalten. Eine ressourcenorientierte Perspektive spielt dabei eine zentrale Rolle. Statt Defizite in den Vordergrund zu stellen, werden Kompetenzen, Interessen und Potenziale sichtbar gemacht und gestärkt. Dies unterstützt nicht nur individuelle Entwicklungsprozesse, sondern stellt zugleich einen Akt sozialer Anerkennung dar. Damit wird deutlich: Case Management ist weit mehr als ein organisatorisches Steuerungsinstrument. Es schafft Erfahrungsräume, in denen Beteiligung, Anerkennung und Selbstbestimmung konkret praktiziert werden. Das Bundesprogramm „Respekt Coaches“ als Beispiel strukturierter Demokratieförderung: Ein besonders sichtbares Beispiel für die Verankerung demokratischer Bildungsprozesse in den Jugendmigrationsdiensten ist das Bundesprogramm „Respekt Coaches“. Ziel des Programms ist es, demokratische Werte zu stärken und präventiv gegen Extremismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie demokratiefeindliche Einstellungen zu wirken. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die reine Wissensvermittlung, sondern die Förderung von Dialogfähigkeit, Reflexionsvermögen und respektvollem gesellschaftlichem Miteinander. Die Respekt Coaches arbeiten direkt an Schulen und erreichen junge Menschen in einem zentralen Lebens- und Sozialisationsraum. Diese Verortung ermöglicht es, Demokratiebildung dort anzusetzen, wo junge Menschen einen großen Teil ihres Alltags verbringen und zentrale Erfahrungen gesellschaftlicher Teilhabe machen. Zu den zentralen Formaten gehören Workshops und Projekte zu Themen wie Vielfalt, Diskriminierung, Vorurteile, Identität, Medienkompetenz und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Ergänzt werden diese durch Begegnungsformate, die Perspektivwechsel ermöglichen und den konstruktiven Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt fördern. Junge Menschen lernen dabei, unterschiedliche Sichtweisen wahrzunehmen, eigene Positionen zu reflektieren und respektvoll miteinander in den Dialog zu treten. Kennzeichnend für das Programm ist seine konsequente Lebensweltorientierung. Die Angebote knüpfen an den Erfahrungen, Fragen und Herausforderungen junger Menschen an und machen demokratische Werte im konkreten sozialen Miteinander erfahrbar. Demokratie wird dadurch nicht als abstraktes Konzept vermittelt, sondern als alltägliche Praxis des Zusammenlebens. Zugleich verdeutlicht das Programm die besondere Rolle der JMD als Brückeninstanz zwischen Jugendhilfe, Schule und politischer Bildung. Die JMD stellen den organisatorischen und fachlichen Rahmen bereit, um Demokratieförderung langfristig und lebensnah zu verankern. Sie schaffen Verbindungen zwischen unterschiedlichen Bildungs- und Sozialisationsbereichen und tragen dazu bei, demokratische Lernprozesse nachhaltig zu unterstützen. Die Erfahrungen aus dem Programm zeigen, dass wirksame Demokratieförderung auf Kontinuität, verlässliche Beziehungen und dauerhafte Beteiligungsmöglichkeiten angewiesen ist. Kurzfristige Projekte allein reichen nicht aus, um demokratische Haltungen langfristig zu stärken. Vielmehr bedarf es stabiler Strukturen, die Reflexion, Dialog und Beteiligung dauerhaft ermöglichen. Auch vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung des Programms bleibt seine fachliche Bedeutung hoch. Die entwickelten Konzepte, erprobten Methoden und aufgebauten Kooperationsstrukturen bieten wertvolle Impulse für die zukünftige Ausgestaltung demokratischer Bildungsarbeit. Das Programm verdeutlicht exemplarisch, dass Demokratieförderung besonders wirksam ist, wenn sie institutionell abgesichert, professionell begleitet und konsequent an den Lebenswelten junger Menschen ausgerichtet wird. Es zeigt zugleich, dass Demokratiebildung kein ergänzendes Handlungsfeld Sozialer Arbeit ist, sondern ein integraler Bestandteil ihres professionellen Auftrags. Fazit: Demokratie wird dort gestärkt, wo Teilhabe gelingt: Demokratie lebt von der Möglichkeit aller Menschen, gesellschaftliche Prozesse mitzugestalten und sich als wirksamer Teil der Gemeinschaft zu erleben. Dafür braucht es Orte, an denen Zugehörigkeit entsteht, Beteiligung ermöglicht und individuelle Entwicklung unterstützt wird. Die JMD schaffen solche Orte täglich. Sie begleiten junge Menschen beim Zugang zu Bildung, Ausbildung und gesellschaftlicher Teilhabe, stärken Handlungskompetenzen und eröffnen Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben. Über die Unterstützung Einzelner hinaus leisten sie einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Stärkung demokratischer Strukturen. Angesichts wachsender sozialer Ungleichheiten, gesellschaftlicher Polarisierung und zunehmender Herausforderungen für demokratische Gesellschaften gewinnt diese Arbeit weiter an Bedeutung. Jugendmigrationsdienste fördern nicht nur Integration und individuelle Entwicklung, sondern schaffen Voraussetzungen dafür, dass Demokratie im Alltag erfahrbar wird. Sie tragen dazu bei, dass gesellschaftliche Zugehörigkeit für junge Menschen konkret erlebte Wirklichkeit wird und nicht bloß ein Versprechen bleibt. |
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[Audio] Gleichbehandlungsgesetz (AGG) - Wirksamkeit& aktuelle Reformideen[29.6.] Deutschlandfunk: Gleichbehandlungsgesetz - Wie wirksam ist der Schutz vor Diskriminierung? |
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Einsamkeit, Social Media& KI-Chatbots bei jungen Menschen[28.6.] Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit: Einsamkeit, Social Media und KI-Chatbots bei jungen Menschen - Autorin: Xenia Romadina, IN VIA Akademie Paderborn, Fachreferentin im Netzwerk der BAG KJS. Social Media ist Beziehungsraum – aber kein Ersatz für Zugehörigkeit: Die JIM-Studie 2025 zeigt, wie stark digitale Kommunikation das Aufwachsen prägt. Jugendliche verbringen demnach durchschnittlich 231 Minuten täglich am Smartphone; die Nutzungsdauer steigt mit dem Alter deutlich an. Gemeint sind dabei nicht nur klassische soziale Netzwerke, sondern vor allem die Plattformen, die den Alltag Jugendlicher bestimmen: WhatsApp, Instagram, TikTok, Snapchat und YouTube – ergänzt durch weitere digitale Räume wie Discord, Twitch, Gaming-Communities oder Messenger-Gruppen. (vgl. JIM-Studie 2025) Einsame Jugendliche nutzen Social Media oft als Bewältigungsstrategie: Die Vodafone-Studie „Generation einsam?“ beschreibt diese Ambivalenz deutlich: Mehr als 1.000 junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren wurden befragt; knapp die Hälfte fühlt sich häufig oder gelegentlich einsam, mehr als die Hälfte nutzt Social Media, um sich weniger einsam zu fühlen. Besonders Jugendliche mit ausgeprägten Einsamkeitserfahrungen greifen überdurchschnittlich häufig auf Social-Media-Angebote zurück. (vgl. Generation einsam?) KI-Chatbots als digitale Ansprechpartner: Auch KI-Chatbots und sogenannte KI-Begleiter werden für junge Menschen relevant. Sie gehören inzwischen auch zum digitalen Alltag vieler Jugendlicher und können mit Einsamkeitserfahrungen verknüpft sein. Die DAK-Mediensucht-Studie 2026 zeigt, dass fast acht Prozent der Minderjährigen KI-Anwendungen gegen Einsamkeit nutzen; bei Jugendlichen mit depressiver Symptomatik liegt der Anteil bei über 30 Prozent. (vgl. DAK-Suchtstudie 2026) Wenn Mediennutzung zur Belastung wird: Relevant ist nicht nur die Nutzungsdauer, sondern vor allem die Qualität der Nutzung. Endloses Scrollen, ständige Vergleichbarkeit, Fear of Missing Out, Schlafmangel, Cybermobbing, Abwertung oder problematische Inhalte können Einsamkeit und psychische Belastungen verstärken. Die WHO weist darauf hin, dass problematische Social-Media-Nutzung bei Jugendlichen mit geringerem Wohlbefinden zusammenhängen kann. (vgl. WHO: Teens, screens and mental health) Befähigen statt verbieten: eine Aufgabe der Jugendsozialarbeit: Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat sich in der Debatte um Social-Media-Verbote klar positioniert: Ein generelles Verbot des Zugangs zu Social-Media-Angeboten für junge Menschen sei der falsche Weg. Schutz, Befähigung und Teilhabe müssten im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention ausbalanciert werden. (vgl. Social Media für Jugendliche: befähigen statt verbieten) Was politisch daraus folgt: Wer Einsamkeit junger Menschen im digitalen Alltag ernst nimmt, muss mehr tun als vor Bildschirmzeit warnen. Nötig sind eine verlässliche Förderung von Jugendsozialarbeit, Schulsozialarbeit und Jugendberufshilfe, niedrigschwellige psychosoziale Beratung, offene Räume für Begegnung sowie medienpädagogische Angebote für junge Menschen, Eltern und Fachkräfte. Ausblick: Verbindung braucht mehr als Vernetzung: Soziale Medien und KI-Chatbots können Einsamkeit kurzfristig lindern, aber auch verstärken. Entscheidend ist, ob junge Menschen dort echte Unterstützung, Anerkennung und Zugehörigkeit erleben – oder ob digitale Räume Druck, Vergleich und Rückzug verstärken. |
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Social-Media-Verbot in Australien: höhere Geldstrafen für Konzerne[27.6.] Deutschlandfunk : TikTok, Instagram und Co. - Australien verdoppelt Geldstrafen für Konzerne bei Verstößen gegen Social-Media-Verbot Das Social-Media-Verbot war im Dezember vergangenen Jahres in Kraft getreten. Australien war damit weltweiter Vorreiter. In einer Studie kamen Wissenschaftler in dieser Woche jedoch zu dem Ergebnis, dass viele Unter-16-Jährige das Social-Media-Verbot umgehen. Sie gäben zum Beispiel ein falsches Alter an oder verwendeten die Konten älterer Personen, um weiter auf TikTok, Instagram oder YouTube zu surfen. Künftig müssen die Betreiber von Social-Media-Plattformen nachweisen, wie sie verhindern, dass Unter-16-Jährige ein Konto eröffnen. Die australische Aufsichtsbehörde kann außerdem auch von Drittanbietern Unterlagen anfordern – zum Beispiel von App-Store-Betreibern. |
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Bundesweiter Aktionstag "Kommunen am Limit" 22.6.26[22.6.] "Kommunen am Limit": Der Protest und die Reaktion aus Bund und Ländern. Auch Großstädte beteiligten sich an der Aktion. Dresden etwa durch Social-Media-Posts und Plakatkampagnen. Die Stadt rechnet für 2026 mit einer Ergebnisverschlechterung um 144 Millionen Euro und plant Einsparungen von 38 Millionen Euro, ohne das Defizit ausgleichen zu können. In Bochum meldete sich Oberbürgermeister Jörg Lukat zu Wort: “Wir Kommunen tragen 25 Prozent der staatlichen Aufgaben, aber wir erhalten nur 14 Prozent der staatlichen Einnahmen. Zudem verzeichnen wir eine Kostensteigerung von rund 40 Prozent: zum Beispiel für Kinder- und Jugendhilfe, Pflege und Eingliederungshilfe. Diese Kostenverteilung kann nicht funktionieren!” Bundesweite Schieflage der Kommunalfinanzen: Hinter den Aktionen steht eine sich zuspitzende Finanzsituation in den Kommunen. Während die Kommunen noch bis einschließlich 2022 Überschüsse erzielen konnten, stieg das kommunale Defizit laut Statistischem Bundesamt von 6,8 Milliarden Euro (2023) über 24,8 Milliarden Euro (2024) auf 31,8 Milliarden Euro im Jahr 2025. Zuletzt mussten 7,5 Prozent der kommunalen Ausgaben über Kredite finanziert werden – ein Rekordwert seit der Deutschen Einheit. "Wir erleben gerade die größte kommunale Finanzkrise im Nachkriegsdeutschland", sagt Städtetagspräsident Burkhard Jung, Oberbürgermeister von Leipzig. Welche Auswirkungen diese Situation in vielen Kommunen bereits haben, zeigt auch ein aktueller KOMMUNAL-Bericht zum Rekorddefizit. Aufgaben ohne Finanzierung: Als Ursache nennen die Verbände das Missverhältnis zwischen Aufgaben und Finanzierung. Die Kommunen leisten mehr als ein Viertel der staatlichen Ausgaben, erhalten aber nur ein Siebtel der staatlichen Einnahmen. Treiber sind vor allem Leistungen, die Bund und Länder gesetzlich vorschreiben, ohne sie ausreichend zu finanzieren. Das Konnexitätsprinzip gilt im Grundgesetz nur für das Verhältnis zwischen Bund und Ländern, nicht verbindlich für das Verhältnis Bund-Kommunen. Wie diese "Konnexitätsfalle" rechtlich genau funktioniert, erklärt ein vertiefender KOMMUNAL-Beitrag zur Konnexität. |
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Klischeefreie Berufsorientierung beginnt in der Lehrkräftebildung[22.6.] Servicestelle der Initiative Klischeefrei: Klischeefreie Berufsorientierung beginnt in der Lehrkräftebildung |
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meinTestgelände - junges Gendermagazin: Fakten über Looksmaxxing[18.6.] meinTestgelände — das Gendermagazin für junge Menschen: Ein paar Fakten über Looksmaxxing |
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EU-Parlament stimmt Abschiebezentren in Drittstaaten (return hubs)[17.6.] Asylregeln in der EU: EU-Parlament stimmt Abschiebezentren in Drittstaaten zu. |
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Jungen Menschen bei ihren Emanzipations-& Ermächtigungskämpfen unterstützen[17.6.] PINKSTINKS-Newsletter “Politikbeobachter*in” Liebe Freund*innen, wir müssen über die Jugend von heute sprechen. Und zwar nicht so wie gerade üblich in einer Mischung aus Abfälligkeit und Anforderung, sondern wertschätzend und gerecht. Denn was momentan passiert, ist eine beispiellose politische und gesellschaftliche Missachtung von jungen Menschen, denen vieles versprochen und vieles genommen wurde. Was sollen Jugendliche leisten? - Auf die Jugend von heute verächtlich herabzublicken, ist ein sehr alter Volkssport. Schon vor über 5000 Jahren wurde auf sumerischen Tontafeln festgehalten, dass die Jugend das Alter nicht mehr achte, absichtlich verlottert herumlaufe, Werte ablehne und »auf Umsturz sinnt«.1 Daran hat sich nicht viel geändert. Auch heute wird gerne der »Juvenoia« gefrönt, also der übertriebenen Angst vor den Einflüssen und dem Verhalten der Jugend.2 Faul sei diese. Nicht leistungsbereit. Und überhaupt: Ganze Industrien würden darunter leiden, dass die jeweilige Jugend von heute nicht mehr gefälligst das tut, was von ihr erwartet wird. Zur Erinnerung: Als die Millennials Mitte zwanzig waren, hat man ihnen unter anderem vorgeworfen, für den Untergang der Diamantenindustrie verantwortlich zu sein.3 Hier bitte einen Moment innehalten für eine halbe Runde Mitleid für die Opfer dieser dramatischen Krise. Einfach frech, sich im Kapitalismus zumindest teilweise dem Konsumzwang zu widersetzen. Wie können die es wagen?! Und heute? - Heute soll vor allem Gen Z mehr tun, also diejenigen, die jetzt zwischen 16 und 30 Jahre alt sind. Mehr arbeiten, mehr kaufen, mehr Dienst leisten, mehr an möglichen Fronten kämpfen, mehr die Schnauze halten und mehr mit sich machen lassen. Zum Beispiel früher mit Schule und Ausbildung fertig werden, wenn es nach dem Willen des Vorsitzenden der Senioren-CDU, Hubert Hüppe, geht.4 Das zu fordern, dafür bedarf es allerdings schon einer besonderen Form der Geschichtsvergessenheit. Ein Vertreter der Partei, die unbedingt G8 (also das Abitur schon nach der 12. Klasse) wollte, damit die Jugend dem Arbeitsmarkt früher zur Verfügung steht, und die G8-Reform wieder abgewickelt hat, spricht sich im Prinzip einfach noch mal für G8 oder ähnliches aus. Also für ein Konzept, das lediglich mehr Stress und Mental-Health-Probleme verursachte und dazu geführt hat, dass mehr Schüler*innen als zuvor Klassenstufen wiederholen wollten oder mussten.5 Und: Sie haben sich nach dem Abitur dann nicht dem Arbeitsmarkt sofort zur Verfügung gestellt, sondern in großer Zahl erst einmal andere Dinge gemacht, weil sie – offenbar zur Überraschung einiger in der CDU – nicht in einer Diktatur leben, sondern über sich selbst bestimmen. Was bekommen Jugendliche (nicht) von uns? - Wo wir gerade von Geld sprechen: Was ist eigentlich aus dem Sondervermögen geworden? Könnte man davon nicht eine beträchtliche Summe verwenden, um die massiven Forderungen an junge Menschen mit kluger Politik und sinnvollen Angeboten aufzufangen? Um – ein verwegener Gedanke! – die Klimakrise nachhaltig zu bekämpfen, damit sie eine lebenswertere Zukunft oder überhaupt eine Zukunft haben? Oder – noch ein verwegener Gedanke! – die gestiegene Kinder- und Jugendarmut in Deutschland?8 Kann Feminismus das ändern? - Das Gegenteil von Feminismus hat viele Namen: Antifeminismus. Diskriminierung. Sexismus. Verantwortungslosigkeit. Objektifizierung. Alles Dinge, die wir jungen Menschen in gehörigem Maß antun, wenn wir ihre Grenzen missachten, sie für verfügbar erklären und auf ihre politischen Interessen pfeifen. Das Gegenmittel dazu heißt: politische Teilhabe. Junge Menschen brauchen Gewissheit darüber, dass ihre Anliegen nicht vielleicht irgendwann – wenn sie Glück haben – bei Gelegenheit »mitgedacht« werden, sondern dass ihnen politisch wie gesellschaftlich der Raum gegeben wird. Dafür müssen nicht nur strukturelle Verbesserungen und verlässliche Finanzierungen her. Es braucht auch den Willen zum aktiven Machttransfer. Anstatt jungen Menschen zu unterstellen, dass sie nicht wüssten, was Verzicht bedeutet, müssen ältere Generationen lernen, Sorgen und Interessen junger Menschen ernst zu nehmen. Mit ihnen zu sprechen statt über sie. Sie wirklich teilhaben zu lassen. Platz zu machen. Abzugeben. Nicht nachzutreten. Und wenn Gen Z und Gen Alpha nicht mehr bereit sind, sich für lächerliches Geld in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse zu begeben, dann ist es womöglich an der Zeit, nicht die fehlenden Dienstleistungen zu bejammern, sondern sich bei ihnen einzureihen und sich hinter ihre Forderungen zu stellen. Dabei kommen aus der Gen Z im Moment die lautesten Stimmen derer, die uns sagen, was gerade in unserer Gesellschaft schief läuft und was wir verbockt haben. Klima, Krieg, Kapitalismus. Anstatt die Probleme zu lösen oder zumindest Verantwortung dafür zu übernehmen, überhören wir die jungen Kritiker*innen oder bringen sie zum Schweigen. Und überziehen sie gleichzeitig mit Forderungen und Ansprüchen. Nicht ohne Grund sind wir von PINKSTINKS so viel wie nie zuvor mit unseren Workshops und Bildungsmaterialien an Schulen unterwegs. Täglich erleben wir, wie junge Menschen sich einbringen und Verantwortung übernehmen. Unterstützt uns dabei, dass wir noch mehr Kids und Jugendliche erreichen und stärken können! Denn es ist höchste Zeit, das Ganze feministischer anzugehen und jungen Menschen bei ihren Emanzipations- und Ermächtigungskämpfen zuzurufen: More power to you! Quellen: 1: bildungswissenschaftler.de: »5000 Jahre Kritik an Jugendlichen – Eine sichere Konstante in Gesellschaft und Arbeitswelt« (besucht am 17.06.2026) |
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UNICEF: Klimakrise trifft Kinder besonders hart[16.6.] UNICEF Klimarisikoatlas für Kinder: Der UNICEF „Children's Climate Risk Report 2026“ liefert das bisher umfassendste Bild der Klimabelastungen von Kindern. Rund 1,1 Milliarden und damit fast die Hälfte aller Kinder weltweit ist von mindestens drei gleichzeitig auftretenden Klimagefahren bedroht, die ihre Gesundheit, ihre Bildung und ihr Überleben gefährden. Mehr als vier Millionen Kinder leben sogar in Regionen mit sechs sich überschneidenden Klimagefahren. Nahezu jedes Kind der Welt ist mindestens einer Klimagefahr ausgesetzt. Klimarisiken für Kinder - mehr als nur Naturereignisse: Auch europäische Staaten betroffen - kein Kind bleibt verschont: Was jetzt getan werden muss: Sofortiges Handeln zum Schutz von Kindern: |
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Vaterschaftsanerkennung ausländischer Kinder künftig unter Generalverdacht[15.6.] Migazin - Birol Kocaman: Scheinvaterschaften - Verfahren größer als Problem. Siehe auch: PM 12.06.2026: Allein der Aufenthaltsstatus darf Familien nicht verdächtig machen! |
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Infos rund um Grundsicherung, SGB II& XII, Sozialrecht, soziale Ausgrenzung[14.6.] Tacheles e.V. - Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein. Informationen rund um das Grundsicherungsrecht, SGB II und SGB XII, Sozialrecht, soziale Ausgrenzung und Gegenwehr: Thomé Newsletter 20/2026 Themenauszug: 2. Im Fahrwasser der GEAS-Reform plant die Koalition plant Arbeitsverbote, unbefristete Lagerpflicht und Einreisesperren 4. Geplante Gesetzesänderungen und Verschärfungen im „Gesetz zur Entlastung der Sozialverwaltung“ 6. Europäische Kommission veröffentlicht „Strategie zur Armutsbekämpfung“ und „Empfehlung des Rates zur Ausgrenzung im Wohnungswesen“ |
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GEAS-Reform - Infos, Übersicht, FAQ & Argumentationshilfe[12.6.] PRO ASYL : FAQ zu den wichtigsten Aspekten der europäischen Asylreform [10.6.] Informationsverbund Asyl und Migration: Übersichten zur GEAS-Reform - wichtige Neuregelungen. + weitere aktuelle Informationsangebote zur GEAS-Reform: Siehe auch: 13.5.26 Übersicht zum GEAS-Anpassungsgesetz |
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Austausch von Bundesregierung& Sozialpartnern zu Reformplänen[11.6.] Tagesschau.de: Spitzentreffen im Kanzleramt - Einigkeit über Probleme, nicht über Lösungen |
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Rechtswidrige Zurückweisungen an deutschen Grenzen[10.6.] Equal Rights Beyond Borders: Pressemitteilung: GERICHT STOPPT ZURÜCKWEISUNG AN DER GRENZE – BUNDESPOLIZEI BEHAUPTETE WAHRHEITSWIDRIG, KEIN ASYLANTRAG SEI GESTELLT WORDEN Siehe auch: LTO-Meldung 17.6.: Als das VG Berlin im Sommer 2025 die Zurückweisung von Asylsuchenden für rechtswidrig erklärte, schlug das große Wellen. Nun kommt eine zweite Kammer des VG zum gleichen Schluss. Das passiert diesmal leise – Glück der Bundesregierung? |
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EU-Regeln zu Entgelttransparenz (Gender Pay Gap): Deutschland verpasst Umsetzung[7.6.] EU-Regeln zu Entgelttransparenz: Deutschland verpasst Umsetzung |
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[Audio] EU-Regeln gegen Gender-Pay-Gap[5.6.] Deutschlandfunk: EU-Regeln gegen Gender-Pay-Gap: Gehaltsunterschiede – raus aus der Tabuzone |
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[Audio] BAföG-Reform Wieviel darf Ausbildung kosten?[5.6.] Deutschlandfunk: BAföG-Reform - Wieviel darf Ausbildung kosten? |
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Dt. Leistungskürzungen in Dublin-Fällen EU-rechtswidrig[4.6.] Der Europäische Gerichtshof hat am 4. Juni 2026 ein Gerichtsurteil gefällt, in dem er in bemerkenswerter Klarheit festgestellt hat, dass die deutschen Leistungskürzungen in Dublin-Fällen auf das rein physische Existenzminimum EU-rechtswidrig waren (EuGH, Urteil vom 4. Juni 2026; C‑621/24). [Vgl. Migazin] Diese Entscheidung hat eine große Bedeutung, die über die konkrete Konstellation weit hinausgehen und auch nach Inkrafttreten der GEAS-Regelungen am 12. Juni 2026 relevant bleiben wird. |
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Bericht: BFM-Fachtag „Gewalt.Macht.Männer – Perspektiven für Prävention, Schutz& wirksames Handeln“[2.6.] Bundesforum Männer: Fachtag „GEWALT.MACHT.MÄNNER – Perspektiven für Prävention, Schutz und wirksames Handeln“ |
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Absage schneller BAföG-Reform[31.5.] taz.de: Ministerin Bär gegen Bafög-Erhöhung: „Es wird kein Vollkaskostudium geben“ |
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[Audio] Wechselwirkungen zw. gesellschaftl. Geschlechterverhältnissen& der extremen Rechten[29.5.] Der Forschungsverbund GERDEA hat einen Podcast über die Ergebnisse des Forschungsprojekts veröffentlicht. In insgesamt vier Folgen werden zentrale Fragen und Ergebnisse des Forschungsprojekts im Bereich der Wechselwirkungen zwischen den gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen und der zeitgenössischen extremen Rechten vorgestellt. Siehe auch: Tagungsbericht: "Geschlecht als Bühne gesellschaftlicher Kämpfe" - Abschlusskonferenz des Forschungsverbunds GERDEA |
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Debatte um Wahlrecht für Ausländer*innen[28.5.] Linke fordert Wahlrecht für Ausländer: „Millionen können nicht mitbestimmen, wer sie regiert“ Entsprechend sind diese Menschen von der politischen Mitbestimmung, nämlich den demokratischen Wahlen, ausgeschlossen, und dies, „obwohl sie in Deutschland leben, arbeiten, Steuern zahlen, am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilnehmen und häufig auch Kinder zur Welt bringen“. So formuliert es die Fraktion Die Linke im Bundestag und fordert in einem Antrag die Einführung des Wahlrechts für Ausländerinnen und Ausländer. |
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[Audio] Kinderschutzpodcast: Kinderrechte in Deutschland[28.5.] National Coaltion/ Netzwerk Kinderrechte: Kinderschutzpodcast mit Emily Koch und Alexia Knappmann |
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Häufig gewählte Berufe bei Frauen& Männern[26.5.] Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) veröffentlicht jährlich die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge. In Ranglisten stehen zwei Berufe ganz oben: bei Männern der Kraftfahrzeugmechatroniker, bei Frauen die Medizinische Fachangestellte. Doch was sind die beliebtesten Ausbildungsberufe? [Beitrag zur Berufswahl lesen] |
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Wohnungsneubau - niedrigster Wert seit 2012[22.5.] Statistisches Bundesamt (Destatis): Pressemitteilung Nr. 174 Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 206 600 Wohnungen gebaut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 18,0 % oder 45 400 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Damit sank die Zahl fertiggestellter Wohnungen im zweiten Jahr in Folge deutlich (2024: -14,4 % zum Vorjahr), nachdem sie in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils bei rund 294 000 gelegen hatte. Zuvor war die Zahl neuer Wohnungen von ihrem Tiefststand von 159 000 im Jahr 2009 auf den Höchststand von 306 400 im Jahr 2020 gestiegen. Niedriger als im Jahr 2025 war die Zahl neuer Wohnungen zuletzt im Jahr 2012 (200 500). In den Ergebnissen sind sowohl Wohnungen in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden als auch neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten. [zur gesamten Meldung] |
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[Video] Männlichkeit auf Abwegen - Was tun gegen Frauenhass?[21.5.] 3SAT - Wissen: NANO Doku: Männlichkeit auf Abwegen - Was tun gegen Frauenhass? |
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Familiennachzug: Nur wenige sind Angehörige von Geflüchteten[21.5.] Sueddeutsche.de: Antwort der Bundesregierung: Familiennachzug: Nur wenige sind Angehörige von Geflüchteten |
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Fachtags-Bericht: Mädchen* am Übergang Schule-Beruf – Rolle& Aufgabe der JSA[20.5.] Auszug aus dem Bericht zum BAG-EJSA-Online-Fachtag am 20.05.2026: „Stärken fördern, Perspektiven eröffnen – Mädchen* am Übergang Schule-Beruf – Rolle und Aufgabe der Jugendsozialarbeit“ Die BAG EJSA wird an diesen Themen weiterarbeiten und auch künftig bundesweite Austausch- und Vernetzungsformate anbieten. Ziel bleibt es, Fachkräfte über unterschiedliche Professionen, Handlungsfelder und Bundesländer hinweg miteinander zu vernetzen, Wissenstransfer zu fördern und gemeinsam gute Praxis weiterzuentwickeln. Gerade in herausfordernden Zeiten sind solche Räume des Austauschs, der gegenseitigen Stärkung und des Empowerments wichtiger denn je. [Zum gesamten Bericht; zum Padlet mit weiterführenden Hinweisen und den Präsentationen der Referent*innen] |
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Aufwachsen in Schubladen (stereotype Geschlechterrollen)[19.5.] meinTestgelände: Romy: Aufwachsen in Schubladen |
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Jugendsozialarbeit in der Seenplatte kaum noch finanzierbar[19.5.] Jugendsozialarbeit in der Seenplatte kaum noch finanzierbar - Der Landkreis Mecklenburgische Seeplatte soll die Zuschüsse für Jugendsozialarbeit erhöhen. Das fordern die, die die Leistungen erbringen. |
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Demokratie leben! - vom Förderstopp zu neuen Förderrichtlinien[17.5.] Ausgerechnet Osten - Förderstopp bedroht dutzende Demokratieprojekte |
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Dt. Ärztetag fordert Social-Media-Verbot bis 16 Jahre[13.5.] Ärztetag verlangt besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen bei sozialen Medien |
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Kein EU-weites Konversionstherapie-Verbot, aber EU-Kommissions-Empfehlung[13.5.] Konversionstherapien: Brüssel sieht keine Möglichkeit für EU-weites Verbot |
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Rückblick: ESF+-Forum „Wege in Arbeit und Bildung“[12.5.] WiN Emscher Lippe: Rückblick: ESF+-Forum „Wege in Arbeit und Bildung“ in Recklinghausen Das Landesprogramm TEP – Teilzeitberufsausbildung: Neben diesen vielfältigen und spannenden Projekten wurde auch das EU-kofinanzierte Landesprogramm TEP – Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vorgestellt. Für uns als Regionalagentur Emscher-Lippe war dies ein besonderer Moment, da wir die fachliche Begleitung von TEP koordinieren bspw. durch Runde Tische, die halbjährlich in der Region stattfinden. Umso mehr haben wir uns darüber gefreut, dass das Projekt im Rahmen des Forums präsentiert werden konnte und damit sichtbarer Teil dieses starken Netzwerks ist. Ausblick: Das ESF+-Forum hat insgesamt eindrucksvoll verdeutlicht, wie wirkungsvoll die verschiedenen Projekte ineinandergreifen und Menschen auf ihrem Weg in Bildung und Beschäftigung unterstützen. Gleichzeitig stärkte die Veranstaltung die regionale Vernetzung und den gemeinsamen Austausch – eine wichtige Grundlage für die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit in der Emscher-Lippe-Region. |
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[Audio] Gewaltschutz für Frauen - Bundesjustizministerin kündigt weitere Maßnahmen an[8.5.] Deutschlandfunk Interview: Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) nennt das neue Gewaltschutzgesetz einen „großen Schritt“ im Kampf gegen die Gewalt gegen Frauen. Die neuen Regelungen, etwa zur elektronischen Fußfessel, seien allerdings nur ein Anfang. [13:21 Min] Mehr DLF- Beiträge zum Thema Gewalt gegen Frauen: |
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EU: Deutschland nicht ausreichend auf Asylreform (GEAS) vorbereitet[8.5.] Brüssel: EU-Kommission sieht Deutschland nicht ausreichend für Inkrafttreten der Asylreform vorbereitet |
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Weniger Steuereinnahmen & Kürzungen in künftigen Bundesetats[7.5.] Trumps "verantwortungsloser Krieg" Steuereinnahmen brechen bei Bund, Ländern und Gemeinden ein. - Die deutsche Wirtschaft schwächelt im dritten Jahr in Folge. Dazu kommt die geopolitisch angespannte Lage durch den Iran-Krieg. Nun muss der Staat einer Frühjahresschätzung zufolge mit geringeren Einnahmen rechnen.: Prognose bis 2030: Konkret sagen die Schätzer nun für 2027 beim Bund Steuereinnahmen von 394,6 Milliarden Euro voraus. Für den gesamten Staat - also auch mit Ländern und Kommunen - ist mit einer Billion Euro zu rechnen. Es wären aber 17,7 Milliarden Euro weniger als noch in der Schätzung von Oktober 2025 erwartet. Auch für die Folge-Jahre bis 2030 ergibt die Prognose nun jeweils rund 17 Milliarden Euro weniger an Steuereinnahmen als noch im Herbst angenommen. Getrübte Konjunkturaussichten: Die Vorzeichen für kräftig sprudelnde Staatseinnahmen haben sich angesichts schwerer wirtschaftlicher Folgen des Iran-Kriegs verschlechtert. Grundlage der Steuerschätzung ist jeweils auch die jüngste Wirtschaftsentwicklung. Und ihre Konjunkturprognose hatte die Bundesregierung erst im April halbiert und erwartet in diesem Jahr für Deutschland nur noch ein Mini-Wachstum von 0,5 Prozent. Für 2027 werden 0,9 Prozent Wachstum veranschlagt. Allerdings hänge die Entwicklung wesentlich vom Fortgang des Konfliktes im Nahen Osten ab und sei mit "erheblichen Ungewissheiten" verbunden, hieß es dazu. |
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neue gewaltbereite Neonazi-Gruppen[6.5.] Politisch motivierte Straftaten - Bundesweite Razzia gegen rechtsextreme Jugendorganisationen. Die rechten Jugendorganisationen „Jung und Stark“ sowie „Deutsche Jugend Voran“ sind seit 2024 verstärkt in Erscheinung getreten. Sie fallen vor allem mit Einschüchterungsaktionen auf öffentlichen Straßen auf. Diese richten sich gegen linke, homosexuelle und queere Menschen sowie gegen solche mit Einwanderungsgeschichten. Bekannt sind unter anderem gewaltbereite Störaktionen gegen CSD-Veranstaltungen und Überfälle auf Einzelpersonen. Hinzu kommt die Agitation in Sozialen Medien, etwa die Glorifizierung rechtsextremistischer Terroranschläge. Beobachter schätzen, dass die Gruppen mehrere hundert Mitglieder haben. Als ein Hintergrund des Aufkommens solcher neuen rechtsextremistischen (Jugend-)Gruppen werden u.a. auch noch die Folgen der Corona-Pandemie benannt. - Dass sich soziale Aktivitäten mit der Pandemie stark in den digitalen Raum verlagert hatten, verschaffte extremistischen Akteuren eine ‘gute Andockstelle’ für die Verbreitung ihrer Ideologie, so BKA Beobachtungen. Bei für solche Ideologien sowie Gruppierungen potentiell anfälligen jungen Menschen wurden die Erfahrungen von Vereinzelung und Ohnmacht in dieser Zeit mitunter über die Suche nach Gewissheit sowie einem leistungsunabhängigem Zugehörigkeitsgefühl bewältigt. Bestärkt durch Dauerkrisen, aber auch durch „das Einsickern rechtsextrem ideologischer Versatzstücke in gesellschaftliche Diskurse", würde laut eines BKA-Sprechers zudem "die Gefahr einer wahrgenommenen Verschiebung sozialer Normen begünstigt“. Das beeinflusse wiederum auch das Verhalten des Einzelnen. Wenn rechtsextreme Akteure durch öffentliche Rhetorik oder digitale Mobilisierung den Eindruck vermittelten, diskriminierende Haltungen seien normal oder legitim, sinke bei dafür empfänglichen Menschen die Hemmschwelle für Gewalt. Wiederum nun, nach Ende der Pandemie, würde durch gewaltätige Störaktionen die unterdrückte Wut ausgelebt, das Gruppenzugehöigkeitsgefühl verstärkt und Selbstwirksamkeit erlebt. [Dlf, vgl. Tagesschau, lto, DW, Spiegel, Stern, NDR, taz, noz, Dlf - der Tag (ab Min 21) ] |
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Jugendschutz: Meta setzt bei Altersüberprüfung auf KI[5.5.] Eine KI-Software soll kontrollieren, ob Meta-Konten den Altersrichtlinien entsprechen. Instaposts mit Geburtstagstorten könnten jungen Menschen so zum Verhängnis werden. |
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Pflegende Eltern - Gastbeitrag: Inklusion? Ja, aber bitte leise[4.5.] Eltern.de: Inklusion? Ja, aber bitte leise “Dass wir zu viel sind, lässt uns das System aus allen Poren spüren” |
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social media: gefährliche Schönheitstrends& Frauenhass bei jungen Männern[3.5.] t-Online: "Looksmaxxing" - Wie ein fragwürdiger Trend junge Männer erreicht |
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Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention - Veranstaltungsberichte[5/26] National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.: Zweites Treffen des Jugendforums: Ende Mai fand das zweite Treffen des Jugendforums in digitaler Form statt. Im Mittelpunkt stand die weitere Ausarbeitung des Konzepts zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am UN-Staatenberichtsverfahren. Dabei brachten die Teilnehmenden ihre Perspektiven und Ideen aktiv ein und arbeiteten gemeinsam an Möglichkeiten, Beteiligung wirksam zu gestalten. Wie wertvoll dieser Austausch erlebt wird, beschreibt eine Teilnehmerin so: „Im Jugendforum zu sein, gibt mir das Gefühl gehört zu werden und wirklich mit entscheiden zu können. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist sehr wichtig, da sie selber am besten wissen, was sie brauchen und gerne hätten. Deswegen sollten sie selber über Themen entscheiden, die sie betreffen.“ |
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25 Jahre filia.die frauenstiftung / Interview: Maren Kroymann über Feminismus[5/26] filia.die frauenstiftung feiert Jubiläum! 2001 gründeten neun Frauen die Gemeinschaftsstiftung – mit der Vision einer gerechten, feministischen Welt, in der alle frei, sicher und selbstbestimmt leben – verantwortungsvoll mit der Erde und solidarisch miteinander. -------------------- |
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Studie Jugendsexualität: 2/3 erlebten digitale sex. Gewalt, Beleidigungen o. Belästigung[27.3.] Zwei Drittel der jungen Menschen haben digitale sexualisierte Gewalt, sexuelle Beleidigungen oder Belästigung erlebt Mechthild Paul, Abteilungsleiterin Sexualaufklärung, Verhütung, Familienplanung und stellvertretende Leiterin des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Unsere Jugendsexualitätsstudie zeigt sehr klar: Viele junge Menschen erleben sexualisierte Gewalt unter Gleichaltrigen, online genauso wie offline. Deshalb ist es wichtig, dass sie lernen, Übergriffe zu erkennen und klar zu benennen. Gleichzeitig müssen wir sie darin bestärken, in riskanten Situationen sich und andere zu schützen sowie Betroffenen zur Seite zu stehen. Dafür brauchen junge Menschen sexuelle Bildung in Schule und Elternhaus sowie kompetente Ansprechpersonen in ihrem direkten Lebensumfeld. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit seit Anfang 2026 den gesetzlichen Auftrag, Prävention und Schutz bundesweit auszubauen. Daran arbeiten wir jetzt: Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse werden wir zielgruppenspezifische Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt entwickeln, die an den Lebensrealitäten der jungen Menschen ansetzen.“ Die Ergebnisse im Überblick: Sexualisierte Gewalt mit Körperkontakt Versenden und Erhalten von intimen Fotos oder Videos gegen den Willen Sexualisierte Gewalt im Beisein bzw. mit Kenntnis von anderen Personen (Bystander) Weitere Studienergebnisse hier: Dinger, L., Schäfer-Pels, A., Scharmanski, S. Sexualisierte Gewalterfahrungen, Bystander - Perspektiven und Disclosure junger Menschen – Ergebnisse aus der 10. Welle der Jugendsexualitätsstudie. Bundesgesundheitsblatt (2026). https://doi.org/10.1007/s00103-026-04212-y Informationen zur Studie: Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, ehemals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA) führt regelmäßig die repräsentative Wiederholungsbefragung „Jugendsexualität“ durch. Die aktuelle Studie ist die zehnte Befragungswelle und schließt methodisch an die Vorgängerstudien von 1980 bis 2019 an. Datengrundlage sind 5.855 bundesweit geführte Interviews. Der Erhebungszeitraum lag zwischen Februar und Juli 2025. Befragt wurden 3.514 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren und 2.341 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren. Für die Studie werden seit 1998 auch Daten zu Erfahrungen sexualisierter Gewalt erhoben, ein Zeitvergleich ist jedoch aufgrund methodischer Anpassungen nicht möglich. |
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Mehrjähriger Finanzrahmen: EU-Regionalförderprogr. LEADER in Gefahr[25.3.] Seit mehr als drei Jahrzehnten stärkt das EU-Regionalförderprogramm LEADER ländliche Regionen in ganz Europa. Ob Dorfladen, Jugendtreff oder Naturlehrpfad – LEADER steht für vielfältige Projekte, die direkt vor Ort entstehen und von engagierten Bürger*innen getragen werden. Der besondere Ansatz von LEADER liegt in seiner konsequenten Ausrichtung „von unten nach oben“ (Bottom-up-Prinzip). Lokale Aktionsgruppen, bestehend aus Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Kommune und Wirtschaft, entscheiden selbst, welche Projekte in ihrer Region gefördert werden. Dieses Prinzip stärkt nicht nur die regionale Entwicklung, sondern auch demokratische Teilhabe und Vertrauen in europäische Politik. |
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Arbeiten bis zum Umfallen, gebären bis zur Erschöpfung[25.2.] Gunda-Werner-Institut | Heinrich-Böll-Stiftung: Aritkel “Arbeiten bis zum Umfallen, gebären bis zur Erschöpfung” von Sibel Schick: |
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Behindertengleichstellungsgesetz - Kniefall vor der Wirtschaft[12.2.] taz.de: Behindertengleichstellungsgesetz - Kniefall vor der Wirtschaft |
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[Audio] Podcast: Geschlecht und Berufsorientierung – Sprache und Bilder[2026] BMBFSFJ: Podcast: „#18 Geschlecht und Berufsorientierung – Sprache und Bilder“ - Podcast der Initiative Bildungsketten |
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Richtlinie über vorübergehenden Schutz in Deutschland: de jure liberal, de facto selektiv?[6.11.25] Die Umsetzung der Richtlinie über vorübergehenden Schutz in Deutschland: de jure liberal, de facto selektiv? |
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[Video] Heroes – gegen Unterdrückung im Namen der Ehre/ Gewaltprävention[1.2.24] WDR planet schule: Heroes – Im Namen der Ehre |
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[Audio] Podcast: Feminismus mit Vorsatz„Feminismus mit Vorsatz“ – der Podcast von Laura Vorsatz, der dich Stück für Stück in feministische Perspektiven und Handlungsformen einführt. Neuere Folgen siehe: View all episodes |
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[Video] Alltagsleben von Kindern in einer Unterkunft für GeflüchteteDie Landesbeauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein bei der Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages |
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8. Stellenanzeigen |
Aichwald: Jugend-& Heimerzieher (m/w/d) in WG der KJHJugend- und Heimerzieher*in in Wohngruppe der Jugendhilfe, Aichwald, Schurw |
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Berlin: Sozialarbeiter*in (m/w/d) Jugend- u. SozialhilfeButterfly Jugend- u. Sozialhilfe UG - Über 15 Jahre Erfahrung in der Jugendhilfe. Systemisch. Ganzheitlich. Für Menschen, die echte Unterstützung brauchen. |
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Berlin: WiMA (m/w/d) Aufarbeitung sexualisierte Gewalt in institutionellen KontextenDissens – Institut für Bildung und Forschung e.V., Bildungs-, Beratungs- und Forschungsinstitut in Berlin: |
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Berlin: Sozialpädagog. Fachkraft/Erzieher (m/w/d) - Schulsozialarbeit im GanztagKinder- und Jugendhilfe- Verbund| KJSH-Stiftung: Sozialpädagogische Fachkraft / Erzieher:in (m/w/d) | Schulsozialarbeit im Ganztag | Teilzeit | Neukölln. |
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Berlin: Psychologe (m/w/d) + therapeut. Ausbildung - Erziehungs-&FamilienberatungsstelleSOS-Kinderdorf e.V. Deutschland: Psychologin (m/w/d) mit therapeutischer Ausbildung für unsere Erziehungs- und Familienberatungsstelle. |
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Berlin: Sozialarbeiter (m/w/d) für Queer Jugend-WGKJSH Verbund: Sozialarbeiter für Queer Jugendwohngruppe (m/w/d), Berlin-Friedrichshein, Teilzeit. |
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Böblingen: Erzieher/Sozialpädagoge (m/w/d) für Sozialpädagog. TagesgruppeMitarbeit in der Sozialpädagogischen Tagesgruppe der Paul-Lechler-Schule SBBZ, ambulante Jugendhilfe, Vollzeit, ab sofort |
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Coburg: Sozial-/Heilpädagoge (m/w/d), Leitung interdisziplinäre FrühförderungEvangelisches Jugend- und Fürsorgewerk: Sozialpädagoge / Heilpädagoge als Leitung (m/w/d) interdisziplinäre Frühförderung, Berufserfahrene, Vollzeit 40 h/Woche |
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Haldensleben: Sozialpädagoge, Erzieher, Heilerziehungspfleger (m/w/d) für stationäre KJHSozialpädagoge, Erzieher, Heilerziehungspfleger (m/w/d) für die stationäre Jugendhilfe, Haldensleben, Vollzeit, unbefristet, ab sofort |
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Hamburg: Erzieher / Heilerziehungspfleger (m/w/d) WG besondere WohnformGesellschaft für Soziale Hilfen in Norddeutschland/ KJSH / Parität: Erzieher / Heilerziehungspfleger (m/w/d) | Teil- / Vollzeit | (20-40 Std) | Hamburg | ab sofort. |
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Köln: Pädagogische Fachkraft (m/w/d) – Ambulante KJHPädagogische Fachkraft (m/w/d) – Ambulante Kinder- und Jugendhilfe, Köln, Vollzeit, Teilzeit (Vormittag, Nachmittag), ab sofort Daily Business |
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Leipzig: Stellv. Leitung (m/w/d) stationäre KJHStellvertretende Leitung (w/m/d) in Teilzeit für die stationäre Jugendhilfe, Teilzeit (Vormittag, Nachmittag, Abend), befristet für 24 Monate, ab sofort. |
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Leipzig: Sozialarbeiter/-pädagoge (m/w/d) ambulante KJH-FallbetreungSozialarbeiter, Sozialpädagogen (m/w/d), Teilzeit (Vormittag, Nachmittag, Abend), ab sofort |
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Mettmann: Fachkraft in der Antragsfreien Jugendhilfe (m/w/d)Fachkraft in der Antragsfreien Jugendhilfe (m/w/d), Monheim am Rhein, Vollzeit, Teilzeit (Vormittag, Nachmittag), ab sofort |
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München: Erzieher (m/w/d) für die stationäre KJHErzieher (m/w/d) für die stationäre Kinder- und Jugendhilfe in und um München, Vollzeit, unbefristet, ab sofort |
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München: Kinderpfleger (m/w/d) für Traumatherapeut. Jugendhilfe WGKinderpfleger (m/w/d) für Traumatherapeutische Jugendhilfe Wohngruppe, Teilzeit (Vormittag, Nachmittag, Abend), unbefristet, ab sofort |
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Reutlingen: Pädagog. Fachkraft (m/w/d) für KJH-WGPädagogische Fachkraft (m/w/d) für unsere Wohngruppe in Oferdingen, Schicht/Nacht/Wochenende, Teilzeit (Vormittag, Nachmittag, Abend), unbefristet, ab sofort. |
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Schwedt: Erzieher (m/w/d) als Fachkraft in der JugendhilfeEvangelisches Jugend- und Fürsorgewerk: Erzieher (m/w/d) als Fachkraft in der Jugendhilfe. |
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Schwedt: Sozialpädagogin (m/w/d) in SchwedtEvangelisches Jugend- und Fürsorgewerk: Sozialpädagogin (m/w/d) in Schwedt, Berufseinsteiger / Berufserfahrene, Teilzeit |
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Stuttgart: Sozialpädagoge (m/w/d) Ambulante Maßnahmen KJH StrafverfahrenSozialarbeiter*in/ Sozialpädagog*in Ambulante Maßnahmen Jugendhilfe Strafverfahren (m/w/d) |
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Stuttgart: Sozialpädagoge/arbeiter (m/w/d) Autonomes FrauenhausDas Autonome Frauenhaus Stuttgart sucht frühestens zum 01.09.2026 eine Sozialpädagogin/-arbeiterin (oder vergleichbarer Abschluss) mit einem Stellenumfang von 75%. Bewerbungsschluss: 14. Juli. [mehr Infos] |
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Uckermark: Therapeut. Fachkraft (m/w/d) / Psychotherapeut Kinder& Jugend (WG)Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk: Therapeutische Fachkraft / Psychotherapeut Kinder und Jugend (m/w/d) für Wohngruppe, Berufseinsteiger / Berufserfahrene, Teilzeit |
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Wiesbaden: Sozialpädagoge (m/w/d) JugendhilfeSozialpädagoge (m/w/d) Jugendhilfe – Wiesbaden, Schicht/Nacht/Wochenende, Vollzeit, unbefristet, ab sofort. |
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Würzburg: Erzieher, Heilpädagoge (m/w/d) Gruppendienst junge FlüchtlingeErzieher, Heilpädagoge (m/w/d) Gruppendienst junge Flüchtlinge, Würzburg, Vollzeit, Schicht/Nacht/Wochenende, befristet für 12 Monate, ab sofort. |
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Zwickau: Sozialpädagoge (m/w/d) - sozialpädagog. Begleitung & Sprachkurs-ProjekteSozialpädagoge (m/w/d), Zwickau, Vollzeit, Teilzeit (Vormittag, Nachmittag), unbefristet, ab sofort. |
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Impressum
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