Sollte diese Nachricht nicht einwandfrei zu lesen sein, klicken Sie bitte hier .
|
||||
|
Editorial
Liebe Leser*innen, die aktuelle Ausgabe der Gender_News erreicht Sie kurz vor Ende der (parlamentarischen) Sommerpause und den damit beginnenden Bundestagsverhandlungen des Bundeshaushalts für 2027, der ab Anfang September beraten und am 27.11.26 beschlossen werden soll. Damit verbunden sind erneut relevante jugend-, bildungs-, gleichstellungs-, familien- und sozialpolitische Entwicklungen. Ein weiteres wichtiges Thema stellt die Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe dar. Der vom Bundeskabinett im August beschlossene Regierungsentwurf sieht gegenüber dem ursprünglichen Referentenentwurf nun zunächst eine Experimentierklausel zur Erprobung der Gesamtzuständigkeit vor. Weitere Änderungen betreffen u.a. die infrastrukturelle Bildungsassistenz, Verfahrenslotsen sowie den Vorrang von Infrastruktur- und Regelangeboten. Der Entwurf wird nun parlamentarisch beraten. - Verbände beurteilen die Reform äußert kritisch. (Vgl. Abschnitt "Positionen). Die Gender_News greifen darüber hinaus, wie üblich, zahlreiche aktuelle Entwicklungen auf, die nicht alle unmittelbar aus dem Bereich der geschlechtersensiblen Jugendsozialarbeit stammen, deren Auswirkungen jedoch für junge Menschen, Fachkräfte, Träger und Einrichtungen der sozialen Arbeit relevant sind. - So werden u.a. Frauenarmut, soziale Ungleichheit, Migration und Flucht, Queerfeindlichkeit und Antidiskriminierung, psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, häusliche und digitale Gewalt gegen Frauen sowie Kinder- und Jugendschutz thematisiert. Auch Fragen von Wohnen, Arbeitsmarkt und sozialer Teilhabe finden sich in der aktuellen Ausgabe wieder. Wesentliche Inhalte stellen abermals aktuelle Publikationen (Stellungnahmen, Studien, Handreichungen, Podcasts, weitere Medien etc.), Ausschreibungen und Hinweise sowie Ankündigungen zu Fort- und Weiterbildungen, Fachtagungen und weitere Veranstaltungen dar. Damit verbindet auch diese Ausgabe aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen mit fachlichen Impulsen und konkreten Anregungen für eine geschlechterreflektierte, intersektionale und diskriminierungssensible Jugendsozialarbeit. - So dass hoffentlich erneut für Fachkräfte sowie alle weiteren interessierten Leser*innen eine vielseitige und informative Zusammenstellung aktueller Geschehnisse und Zusammenhänge, fachlicher Impulse und für die Praxis hilfreicher Hinweise geboten wird. Herzliche Grüße BAG EJSA-Referentin für Mädchen*sozialarbeit, geschlechtersensible JSA, Gender Mainstreaming, LGBTQIA+-Fragen sowie die Koordinierung der verbandlichen Lobbyarbeit [Interessierte Neu-Leser*innen gelangen hier zur Newsletter-Abo-Anmeldung.] |
||
1. Politik |
Der Weg zum Bundeshaushalt 2027[8.9.] Bundestag: Der Weg zum Bundeshaushalt 2027 vom Entwurf zum Beschluss: Nach acht plenarsitzungsfreien Wochen endet am Montag, 7. September 2026, die parlamentarische Sommerpause, und es beginnt die Zeit der Haushaltsberatungen. Zwölf Wochen stehen dem Bundestag in diesem Jahr zur Verfügung, um den Bundeshaushalt für 2027 zu debattieren und zu verabschieden. Auftakt der Etatberatungen ist am Dienstag, 8. September 2026, die Verabschiedung ist für Freitag, 27. November 2026, geplant. Viertägige Aussprache vom 8. bis 11. September: Für die Debatten über die Etats der einzelnen Bundesministerien sind jeweils eineinhalb Stunden eingeplant. Die Etats des Finanzministeriums, des Bundesrechnungshofes, der Bundesschuld und der Allgemeinen Finanzverwaltung werden im Anschluss an die Einbringungsrede Klingbeils in einer Allgemeinen Finanzdebatte erörtert. Nach viertägiger Aussprache werden Haushaltsgesetz und Finanzplan am Freitag, 11. September, zur weiteren Beratung an den federführenden Haushaltsausschuss überwiesen. Generalaussprache zur Regierungspolitik: Höhepunkt der Haushaltswoche ist die Generaldebatte zum Etat des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes (Einzelplan 04) am Mittwoch, 9. September. In der Aussprache kommen neben dem Kanzler auch die Fraktionsspitzen zu Wort. Der Etat des Bundeskanzleramtes, der Einzelplan 04 des Haushalts, bietet dabei Gelegenheit, sich intensiv mit der Politik der Bundesregierung auseinanderzusetzen. Haushaltsberatungen in den Ausschüssen: Im Anschluss an die Überweisung der Vorlagen haben die Ausschüsse das Wort. Die Fachausschüsse beraten die Etatansätze „ihrer“ Ministerien. Nach Paragraf 95 der Geschäftsordnung des Bundestages können sie dem Haushaltsausschuss gutachtliche Stellungnahmen zuleiten. Beratungssitzungen des Haushaltsausschusses: Zum Auftakt am 23. September befassen sich die Haushälter mit den Etats des Bundespräsidenten, des Bundesrates, des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesrechnungshofes. Am 24. September stehen die Etats des Bundeskanzleramtes, des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit und des Unabhängigen Kontrollrats auf der Tagesordnung. Bereinigungssitzung im Haushaltsausschuss: In der letzten Beratungssitzung am Donnerstag, 12. November, der sogenannten Bereinigungssitzung, werden als letzte Einzelpläne die der Allgemeinen Finanzverwaltung und der Bundesschuld aufgerufen. Es werden die letzten und strittigsten Fragen geklärt, die zuvor zurückgestellt worden waren, Sach- und Personaltitel werden bereinigt. Bis dahin liegen auch die gutachtlichen Stellungnahmen der Fachausschüsse sowie die Stellungnahme des Bundesrates mitsamt Gegenäußerung der Bundesregierung vor. Zum Finanzplan des Bundes für die Jahre 2026 bis 2030 wird eine Beschlussempfehlung formuliert. Am Ende der Sitzung wird die vom Haushaltsausschuss empfohlene Endfassung des Haushalts 2026 festgezurrt. Zweite Lesung in der zweiten Haushaltswoche: Die viertägige abschließende Beratung des Haushalts 2027 findet von Dienstag, 24. November, bis Freitag, 27. November, statt. Zur zweiten Lesung liegen dem Parlament neben dem Ursprungsentwurf der Regierung Beschlussempfehlungen des Haushaltsausschusses vor, darüber hinaus Änderungs- und Entschließungsanträge der Fraktionen. Auch in dieser zweiten Haushaltswoche gibt es eine Generalaussprache zum Kanzleretat. Dritte Beratung und namentliche Schlussabstimmung: Am letzten Tag des Haushaltsmarathons am Freitag, 27. November, stimmt der Bundestag in dritter Lesung namentlich über das Haushaltsgesetz in der Fassung aller vorliegenden Beschlussempfehlungen ab. Über Entschließungsanträge der Fraktionen wird grundsätzlich in dritter Beratung abgestimmt, selbst wenn sich diese nicht auf das Haushaltsgesetz insgesamt, sondern nur auf bestimmte Einzelpläne beziehen. [Vgl. [6.7. Finanzminister stellt im Ausschuss Haushaltsentwurf 2027 vor] |
||
BMBFSFJ-Zuwendungen für "Demokratie Leben!" & „Partnerschaften für Demokratie“[28.8.] Kontrolle von Förderungen: Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) als Zuwendungsbehörde prüft jährlich im Rahmen der Verwendungsnachweisprüfung beziehungsweise der Zwischennachweisprüfung (bei überjährigen Bewilligungen) im Rahmen der vorgegebenen Prüfaufträge die ordnungsgemäße und richtlinienkonforme Vergabe von Förderungen der „Partnerschaften für Demokratie“ durch die jeweilige Kommune. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/7762) auf eine Kleine Anfrage. Auswertung von Förderungen durch das Familienministerium: Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) fördert jährlich mehrere tausend Zuwendungsempfänger. Eine Auswertung danach, ob die Zuwendung an eine sogenannte „Nichtregierungsorganisation“ erfolgt, ist nicht möglich, da der Begriff der Nichtregierungsorganisation (Non-Governmental Organization - NGO) rechtlich nicht eindeutig definiert und daher auch nicht als amtliches Suchkriterium geeignet sei. Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/7760) auf eine Kleine Anfrage. |
||
Eigenverantwortung der Kommunen bei Demokratie-Projekten[28.8.] Die Kommunen setzen die Partnerschaften für Demokratie in kommunaler Eigenverantwortung um. Die Rolle der federführenden Ämter ergibt sich aus der Förderrichtlinie des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. „Der Bundesregierung ist kein 'Koordinierungs- und Fachausschuss' bei den 'Partnerschaften für Demokratie' bekannt. Die Rahmenbedingungen der Förderung ergeben sich aus der Förderrichtlinie“, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/7758) auf eine Kleine Anfrage. [10.8.] Die Bundesregierung kommentiert die Entscheidung des Kreistags des Ilm-Kreises vom 27. Mai 2026, keine Förderungen aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ mehr anzunehmen, nicht. Das betont sie in einer Antwort (21/7564) auf eine Kleine Anfrage und verweist darauf, dass es Sache der kommunalen Selbstverwaltung in der Kommune sei, so zu entscheiden. |
||
Entgeltunterschiede zwischen Männern u. Frauen[28.8.] Im Jahr 2025 hat der Medianentgeltunterschied in der Kerngruppe der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten beim Vergleich zwischen Männern und Frauen bei 309 Euro oder acht Prozent (Berechnung bezogen auf Frauen) gelegen. Diese Zahlen sind Bestandteil einer Antwort der Bundesregierung (21/7757) auf eine Kleine Anfrage. Der Medianentgeltunterschied in der Kerngruppe der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Westdeutschland hat demnach beim Vergleich zwischen Männern und Frauen bei 398 Euro oder zehn Prozent (Berechnung bezogen auf Frauen in Westdeutschland) gelegen. In der Kerngruppe der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Ostdeutschland beim Vergleich zwischen Männern und Frauen lag er bei 144 Euro oder vier Prozent, wie aus der Antwort unter anderem hervorgeht. |
||
Erklärung zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (2028–34)[27.8.] BReg-PM: Erklärung von Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Finnland und Schweden zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034: Siehe auch: Pressekonferenz nach Beratungen zum EU-Haushalt: Mit Augenmaß, Realismus und Reformbereitschaft |
||
Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus[26.8.] Die Bundesregierung fördert seit 2020 die Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ als Teilmaßnahme einer Projektförderung. Bei den Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus handelt es sich nicht um ein eigenständig gefördertes Projekt, sondern um eine Teilmaßnahme innerhalb eines größeren Projektzusammenhanges. Aussagen über die Höhe der aufgewandten Mittel für einzelne Maßnahmen sind daher nicht möglich. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/7730) auf eine Kleine Anfrage. |
||
Ausweisungsverfügungen von 2023 bis Mitte 2026[26.8.] In Deutschland sind von Anfang 2023 bis Mitte 2026 laut Bundesregierung 29.904 Ausweisungsverfügungen erlassen worden. Davon entfielen 8.145 auf das Jahr 2023 und 9.340 auf das Folgejahr, wie aus der Antwort der Bundesregierung (21/7752) auf eine Kleine Anfrage weiter hervorgeht. Danach belief sich die Zahl der Ausweisungsverfügungen im Jahr 2025 auf 8.929 und in der ersten Hälfte des laufenden Jahres auf 3.490. |
||
Jugendstrafrecht und Volljährigkeit[25.8.] Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags - Aktuelle Begriffe Nr. 9/26 zu Jugendstrafrecht und Volljährigkeit. |
||
Beratungsstelle für kommunale Amsträger bei Anfeindungen[24.8.] Über die Tätigkeit der „starken Stelle“ berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7696) auf eine Kleine Anfrage. Wie die Anfragenden darin schrieben, ist die „starke Stelle“ eine seit August 2024 bestehende bundesweite Ansprech- und Beratungsstelle für kommunale Amts- und Mandatsträger im Zusammenhang mit Anfeindungen, Bedrohungen und Gewalt. |
||
18,5% sachgrundlose Befristungen bei Neueinstellungen[24.8.] Im Jahr 2025 hat es rund 790.000 sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen gegeben, die sachgrundlos befristet waren. Das entspricht 18,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Neueinstellungen. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in einer Antwort (21/7697) auf eine Kleine Anfrage (21/7226) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen unter Verweis auf Ergebnisse der Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). |
||
Keine aktuellen amtlichen Zahlen zu Ernährungsarmut[21.8.] Der Bundesregierung liegen derzeit keine amtlichen Daten vor, mit denen sich die Zahl der von Ernährungsarmut betroffenen oder bedrohten Menschen in Deutschland belastbar nach Alter und Geschlecht beziffern lässt. Das geht aus ihrer Antwort (21/7686) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7144) hervor. |
||
In 2029 noch 1 Million Haushalte mit Wohngeldbezug[21.8.] Im Jahr 2029, wenn sich die Wirkung der von der Bundesregierung geplanten Reform des Wohngeldes vollständig entfalten wird, sollen noch rund eine Million Haushalte Wohngeld bei jeweils verringertem Niveau beziehen. Dies schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7689) auf eine Kleine Anfrage unter Bezugnahme auf Mikrosimulationsrechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft. Rund 238.000 Haushalte würden nach diesen Berechnungen ihren Anspruch auf Wohngeld vollständig verlieren. |
||
Bundesweiter Mietenstopp& -deckel gefordert[21.8.]Die Bundesregierung soll angesichts der sich zuspitzenden Mietenkrise umgehend einen Gesetzentwurf für einen sofortigen Mietenstopp vorlegen, der so lange gelten soll, bis ein bundesweiter Mietendeckel eingeführt wird. Dies fordert die Fraktion Die Linke in einem Antrag (21/7688). Mit dem Mietenstopp sollen in „angespannten Wohnungsmärkten“ Mieterhöhungen in laufenden Mietverträgen ausgeschlossen werden. In „nicht angespannten Wohnungsmärkten“ sollen Mieterhöhungen in laufenden Mietverträgen auf maximal sechs Prozent in drei Jahren begrenzt werden. Außerdem soll die bestehende Mietpreisbremse verlängert und nachgeschärft werden. |
||
Geburtenzahl seit 2016[21.8.] Die Entwicklung der Zahl der Lebendgeborenen in Deutschland seit 2016 ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/7695) auf eine Kleine Anfrage. Danach ist diese Zahl von gut 792.000 im Jahr 2016 auf gut 773.000 im Jahr 2020 gesunken, um nach einem Anstieg auf mehr als 795.000 im Jahr 2021 koninuierlich auf gut 654.000 im vergangenen Jahr zurückzugehen. |
||
Keine aktuellen amtlichen Zahlen zu Ernährungsarmut[21.8.] Der Bundesregierung liegen derzeit keine amtlichen Daten vor, mit denen sich die Zahl der von Ernährungsarmut betroffenen oder bedrohten Menschen in Deutschland belastbar nach Alter und Geschlecht beziffern lässt. Das geht aus ihrer Antwort (21/7686) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7144) hervor. |
||
Übergewicht und Adipositas in Deutschland[20.8.] Veröffentlichung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages: Aktueller Begriff: Übergewicht und Adipositas: Die weltweite Verbreitung von Übergewicht und Adipositas nimmt fortlaufend zu. In Deutschland sind rund 53,5 Prozent der Erwachsenen übergewichtig, 19 Prozent sogar adipös. Insbesondere die schweren Formen der Adipositas haben in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Während in den 1980er Jahren etwa 4,5 Prozent der Frauen und 1,5 Prozent der Männer an einer schweren oder extremen Form der Adipositas litten, erhöhte sich der Anteil der Frauen auf 8 Prozent und der der Männer auf 5,1 Prozent im Jahr 2011. Eine aktuelle Auswertung im Journal Health Monitoring zeigt, dass die Adipositasprävalenz von 12,2 Prozent in den Jahren 2003/2004 auf 19,7 Prozent im Jahr 2023 stieg. Bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren sind 15,4 Prozent von Übergewicht, 5,9 Prozent sogar von Adipositas betroffen, wobei die Prävalenz weitgehend unverändert blieb. […] |
||
Haushalt 2027: Weniger Ausgaben für Bildung und Familie[19.8.] Für das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) sind im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 Ausgaben in Höhe von rund 15,48 Milliarden Euro vorgesehen. Das sind rund 1,19 Milliarden Euro weniger als 2026 (16,66 Milliarden Euro). Das geht aus dem Einzelplan 17 des Haushaltsentwurfs 2027 (21/730) hervor. Der Rückgang geht vor allem auf niedrigere Ansätze bei den gesetzlichen Familienleistungen zurück. |
||
201 Milliarden Euro für den Sozialetat 2027[19.8.] Der Haushalt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bleibt auch 2027 der mit Abstand ausgabenstärkste Einzelplan des Bundeshaushalts. Nach dem Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 (21/7300) sind im Einzelplan 11 Ausgaben von rund 201,46 Milliarden Euro vorgesehen. Das sind rund 4,12 Milliarden Euro mehr als 2026 (197,34 Milliarden Euro). Auf den Arbeits- und Sozialetat entfallen damit 36,27 Prozent der Ausgaben des Bundeshaushalts. Im Jahr 2026 beträgt der Anteil 37,62 Prozent. |
||
Erneuter Anstieg der Anerkennung ausländischer Abschlüsse[19.8.] BMBFSFJ: Erneuter Anstieg bei der Anerkennung von ausländischen Abschlüssen – Gesundheitsberufe wieder an der Spitze. Bundesbildungsministerin Karin Prien: Deutschland bleibt attraktiver Standort für Fachkräfte aus aller Welt. Ausgang der Verfahren: Von den 102.900 bearbeiteten Verfahren wurde über 89.800 entschieden. Davon wurden nur rund 4 Prozent abgelehnt – 45 Prozent wurden mit einer vollen Anerkennung der beruflichen Qualifikation, 43 Prozent mit einer „Auflage", 8 Prozent mit einer teilweisen Anerkennung beschieden. Türkei, Ukraine und Syrien sind an der Spitze bei der Nachfrage: Mit einem Zuwachs von 4 Prozent und 9.099 gestellten Anträgen bleibt die Türkei 2025 der am stärksten vertretene Ausbildungsstaat, gefolgt von der Ukraine mit 8.505 gestellten Anträgen und damit einem Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf Platz Drei folgt Syrien mit 5.589 gestellten Anträgen und einem Plus von 32 Prozent. Mit 87 Prozent bezieht sich der Großteil der Anträge nach wie vor auf Qualifikationen aus Drittstaaten (außerhalb EU, Europäischer Wirtschaftsraum, Schweiz). Gesundheitsberufe wieder vorn: Mit rund 75 Prozent entfiel die Mehrzahl der Anerkennungsanträge bei den bundesrechtlich geregelten Berufen ähnlich wie in den Vorjahren auf reglementierte Gesundheitsberufe, für die eine Berufszulassung erforderlich ist. Davon bezog sich nach wie vor ein Drittel auf Pflegefachpersonen, gefolgt von den Ärztinnen und Ärzten mit einem Anstieg um 19 Prozent. Noch deutlicher stiegen anteilig die Anträge im Berufsfeld Physiotherapie mit 24 Prozent und bei Apothekerinnen und Apothekern mit 42 Prozent an. Hohes Niveau bei Anerkennung ausländischer Hochschulabschlüsse: Parallel zeigt sich 2025 auch bei den Anträgen auf Zeugnisbewertungen für ausländische Hochschulabschlüsse durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen bei der Kultusministerkonferenz mit rund 118.200 Anträgen ein konstant hohes Niveau. Die Ukraine ist auch weiterhin das Land, das mit Abstand die meisten Anträge auf Zeugnisbewertungen verzeichnet. Bund und Länder arbeiten gemeinsam an Verbesserungen: Zu den positiven Entwicklungen tragen umfangreiche Maßnahmen zur Beschleunigung, Digitalisierung und Bündelung zuständiger Stellen bei. Auf diese haben sich Bundeskanzler und Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder im Dezember 2025 verständigt. Hintergrund: Grundlage der veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts bildet die amtliche Statistik nach § 17 des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes des Bundes bzw. der entsprechenden Gesetze der Länder. Die Auswertung und Begleitung der amtlichen Statistik ist Teil des Monitorings zum Anerkennungsgesetz des Bundes, das am 1. April 2012 in Kraft getreten ist. Das Bundesinstitut für Berufsbildung setzt dieses Anerkennungsmonitoring im Auftrag des BMBFSFJ um. Auch für den Vollzug der bundesrechtlich geregelten Anerkennungsverfahren sind weitestgehend die Länder zuständig. Weitere Informationen: Statistisches Bundesamt destatis.de, Bundesinstitut für Berufsbildung bibb.de, Informationsportal der Bunderegierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen anerkennung-in-deutschland.de, Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen kmk.org |
||
Milliardeninvestitionen für die digitale Bildung[19.8.] BMBFSFJ-PM: Digitalpakt 2.0 startet am 1. September: Bund und Länder bringen Milliardeninvestitionen für die digitale Bildung auf den Weg. Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien: „Mit dem Digitalpakt 2.0 setzen Bund und Länder ihre gemeinsame Verantwortung für eine leistungsfähige digitale Bildung fort. Wir investieren in moderne Infrastruktur, stärken die Fortbildung der Lehrkräfte, nicht zuletzt mit Blick auf KI, und entwickeln gemeinsame digitale Lösungen. Besonders wichtig ist, dass wir über Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten. Wir schaffen damit gemeinsame Standards, vermeiden Doppelentwicklungen und sorgen dafür, dass Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem Wohnort von leistungsfähiger digitaler Bildung profitieren. Gleichzeitig legen wir die Grundlage für eine moderne Bildungslandschaft, so erhalten alle Schulen die notwendige Ausstattung, um in der digitalen Welt zu bestehen. Wir stärken auch die Fortbildung unserer Lehrkräfte, damit die digitale Transformation im Unterricht gelingt. Die deutsche Schulbildung wird digital anschlussfähig – das sind gut investierte fünf Milliarden Euro in gleichwertige Bildungschancen.“ Anna Stolz, Präsidentin der Bildungsministerkonferenz: „Mit dem Digitalpakt 2.0 schaffen wir die Voraussetzungen, um die digitale Infrastruktur und damit zeitgemäße Bildungssettings an unseren Schulen konsequent weiterentwickeln zu können. Für mich muss Digitale Bildung dabei immer mit einem pädagogischen Mehrwert einhergehen. Sie bietet auch enormes Potenzial, unsere Lehrkräfte in ihrer tagtäglichen Arbeit kraftvoll zu unterstützen. Oberstes Ziel dabei muss immer sein, unsere Kinder und Jugendlichen zu einem souveränen und verantwortungsvollen Umgang mit den digitalen Medien und der Künstlichen Intelligenz zu befähigen. Bund und Länder packen diese wichtige Aufgabe gemeinsam und kraftvoll an.“ Der Bund stellt den Ländern für den Handlungsstrang I zur digitalen Bildungsinfrastruktur 2,25 Milliarden Euro als Finanzhilfe zur Verfügung. Die Länder beteiligen sich im Rahmen ihrer Landesprogramme mit 500 Millionen Euro; ihr Eigenanteil beträgt mindestens zwei Neuntel der in Anspruch genommenen Bundesmittel. Wissenschaftliche Forschung und digitale Unterrichtsentwicklung: Auch die digitale Weiterentwicklung von Unterricht und Schule wird unterstützt. Im Handlungsstrang III investiert der Bund zusätzlich 250 Millionen Euro in praxisorientierte Forschung im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“. Schlankere Verfahren, weniger Bürokratie, mehr Wirkung: Der Digitalpakt 2.0 setzt zudem auf bürokratieärmere und effizientere Umsetzungsverfahren und unterscheidet sich auch dadurch vom DigitalPakt Schule: Pauschalierte Zuweisungen und weniger Detailregelungen bei der Berichterstattung reduzieren den Verwaltungsaufwand sowohl auf Seiten der Schulträger als auch bei den Ländern. Mit dem Digitalpakt 2.0 führen Bund und Länder die im ersten DigitalPakt geschaffenen Strukturen weiter und entwickeln sie nachhaltig weiter. |
||
BMI-Etat soll 2027 auf 16,71 Milliarden Euro steigen[18.8.] Bundestag: Der Haushalt des Bundesinnenministeriums (BMI) soll nach dem Etatentwurf der Bundesregierung für das kommende Jahr (21/7300, Einzelplan 06) ein Ausgabenvolumen von gut 16,71 Milliarden Euro aufweisen. Das sind rund drei Prozent des Gesamthaushaltes und gut 951 Millionen Euro mehr als im BMI-Etat für das laufende Jahr vorgesehen. |
||
Abwanderung von Frauen aus strukturschwachen Regionen[18.8.] Aus Sicht der Bundesregierung sind vor allem der gezielte Ausbau von Beschäftigungsmöglichkeiten in strukturschwachen Regionen, die Stärkung von Frauen in Gründungen, Aufstieg und gut bezahlter Arbeit sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen (Kinderbetreuung, Mobilität, Digitalisierung) entscheidend für die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen für junge Frauen in Ostdeutschland. Das betont die Regierung in einer Antwort (21/7653) auf eine Kleine Anfrage (21/7340) der Fraktion Die Linke. „Die Bundesregierung ist deshalb der Auffassung, dass es insbesondere vermehrt Angebote geben muss, die ökonomische Bildung vermitteln. Attraktive Arbeitsplätze für Frauen sind nach Auffassung der Bundesregierung solche, die langfristig die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen sicherstellen“, heißt es weiter in der Antwort. |
||
Fortschritte beim Bürokratieabbau[18.8.] Die Bundesregierung hat seit November 2025 mehr als 40 Maßnahmen zum Bürokratierückbau beschlossen. Diese führten zu einer jährlichen Entlastung von rund zehn Milliarden Euro. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (21/7659) auf eine Kleine Anfrage hervor. |
||
Haushalt 2027: Gesundheitsetat schrumpft deutlich[17.8.] Der Bundeshaushalt 2027 sieht erheblich weniger Mittel für den Gesundheitsetat vor. Im Entwurf für den Haushaltsplan (21/7300) sind im Einzelplan 15 im kommenden Jahr Ausgaben in Höhe von rund 14,33 Milliarden Euro vorgesehen, rund 7,43 Milliarden Euro weniger als im laufenden Jahr. Die Soll-Ausgaben für 2026 liegen bei rund 21,77 Milliarden Euro. |
||
Anfragen an Antidiskriminierungsstelle wegen „Geschlechts“-Diskriminierung[17.8.] Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat im vergangenen Jahr 374 Anfragen zum Diskriminierungsmerkmal „Geschlecht“ von Beratungssuchenden, die eine trans*, inter* oder nicht-binäre Geschlechtsidentität angegeben haben, erfasst. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/7652) auf eine Kleine Anfrage. Fünf Jahre zuvor sind es den Angaben zufolge 154 Anfragen gewesen. Die Bundesregierung führt weiter aus, dass ihr über die öffentlich zugänglichen Quellen hinaus keine Erkenntnisse zu Gerichtsentscheidungen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in diesem Zusammenhang vorliegen. Eine systematische Erfassung erfolge nicht. |
||
Abschiebungen im ersten Halbjahr 2026[17.8.] Im ersten Halbjahr 2025 sind laut Bundesregierung 9.663 Menschen aus Deutschland abgeschoben worden. Darunter befanden sich 1.346 Minderjährige, wie aus der Antwort der Bundesregierung (21/7637) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7332) weiter hervorgeht. 734 Abschiebungen wurden danach in den ersten sechs Monaten dieses Jahres während beziehungsweise nach der Übergabe an die Bundespolizei abgebrochen. |
||
Haushaltsentwurf 2027 & Finanzplan der Bundes 2026-30[14.8.] Die Bundesregierung hat dem Bundestag den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 (21/7300) zugeleitet. Danach soll der Bund im kommenden Jahr im Kernhaushalt 555,4 Milliarden Euro ausgeben können. Das sind 30,9 Milliarden Euro beziehungsweise 5,9 Prozent mehr als im laufenden Jahr. |
||
Kinder-& jugendpsychotherapeut. Versorgung soll verbessert werden[13.8.] Die Bundesregierung will die Versorgung in der Kinder- und Jugendpsychotherapie verbessern. So sollen die Voraussetzungen für eine gesonderte Bedarfsplanung psychotherapeutisch tätiger Ärzte sowie Psychotherapeuten, die überwiegend oder nur Kinder und Jugendliche behandeln, geschaffen werden, heißt es in der Antwort (21/7613) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/7401) der Linksfraktion. |
||
Gesetzeslage zu Kindesentführungen nicht ausreichend[13.8.] Die Bundesregierung bewertet die aktuelle Gesetzeslage als nicht ausreichend, um gegen Kindesentführungen ins Ausland vorzugehen. Das geht aus ihrer Antwort (21/7617) auf eine Kleine Anfrage zu grenzüberschreitender Kindesentziehung, Zwangsverheiratung und weiblicher Genitalverstümmelung hervor. |
||
Migrationspakt völkerrechtlich nicht verbindlich[13.8.] Die Bundesregierung sieht den Globalen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration („Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration“, GCM) als Grundlage für verbesserte internationale Zusammenarbeit im Bereich Migration. Das geht aus ihrer Antwort (21/7619) auf eine Kleine Anfrage hervor. |
||
Asylbewerberleistungen: Leistungskürzungen in Dublin-Fällen rechtswidrig[13.8.] Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, EU 6: Europa- und Völkerrecht, Auswärtiges und Sicherheit: Zur Einschränkung von Asylbewerberleistungen in „Dublin-Fällen“ - Unionsrechtskonformität von § 1 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 AsylbLG vor und nach der GEAS-Reform: Dies ergibt sich aus einer Analyse des Sekundärrechts und der langjährigen Rechtsprechung des EuGH zur Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums von Schutzsuchenden (auch im Dublin-Verfahren), die der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu diesem Aspekt eigentlich sehr ähnelt. |
||
Barrierefreiheit - Modernisierung des Personenbeförderungsrechts[13.8.] Aufgrund der unzureichenden Datenlage ist es nicht möglich, die Entwicklung der Verfügbarkeit von barrierefreien Fahrzeugen im gebündelten Bedarfsverkehr (Paragraf 50 Personenbeförderungsgesetz, PBefG) und im Taxiverkehr (Paragraf 47 PBefG) seit der Einführung des Paragrafen 64c in das PBefG zu quantifizieren. Das geht aus dem „Bericht zur Evaluation des Gesetzes zur Modernisierung des Personenbeförderungsrechts - Barrierefreiheit gemäß Paragraf 64c des Personenbeförderungsgesetzes“ hervor, der als Unterrichtung (21/7640) vorliegt. Paragraf 64c PBefG regelt, dass Taxiunternehmen ab einer Anzahl von 20 Fahrzeugen einen Anteil von fünf Prozent barrierefreier Fahrzeuge haben müssen. |
||
Entgeltunterschiede nach Staatsangehörigkeit[13.8.] Am 31. Dezember 2025 hat das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten der Kerngruppe bei 4.217 Euro gelegen, darunter 4.396 Euro für deutsche Staatsangehörige und 3.358 Euro für ausländische Staatsangehörige. Das Medianentgelt von Ausländern lag somit um 1.038 Euro oder 24 Prozent unter dem von Deutschen. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/7621) auf eine Kleine Anfrage. |
||
Folgen von KI für den Arbeitsmarkt[13.8.] Die Auswirkungen der zunehmenden Verbreitung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Arbeitsmarkt sind grundsätzlich schwer zu trennen von den Folgen der anhaltenden wirtschaftlichen Schwächephase sowie dem Strukturwandel durch Demographie, Dekarbonisierung und Digitalisierung. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7620) auf eine Kleine Anfrage. Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigten, dass die Abgangsrate von Arbeitslosen unter 25 Jahren in Beschäftigung seit 2019 gesunken ist. Dieser Rückgang sei aber parallel zur Entwicklung der Abgangsrate aller Arbeitslosen erfolgt. „Es gibt keine Belege dafür, dass dieser Rückgang kausal mit der Nutzung von KI verbunden ist“, heißt es in der Antwort weiter. Die Bundesregierung betont darin, die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt kontinuierlich zu beobachten. |
||
Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe[12.8.] Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe beschlossen. Damit beginnt die Bundesregierung die Umsetzung einer umfassenden, zweistufigen Strukturreform. Ziel ist es, die Kinder- und Jugendhilfe zukunftsfest aufzustellen. Hilfen sollen schneller und passgenauer bei den Familien ankommen, kommunale Strukturen gestärkt, und unnötige Bürokratie abgebaut werden. Gleichzeitig soll der Kostenaufwuchs in den Kommunen langfristig gedämpft werden. Damit reagiert die Bundesregierung auf aktuelle Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe und veränderte Rahmenbedingungen. Der Unterstützungsbedarf von Kindern, Jugendlichen und Eltern ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Zugleich stehen Kommunen unter erheblichem finanziellen Druck, vielerorts fehlen Fachkräfte und komplexe Zuständigkeiten zwischen unterschiedlichen Leistungssystemen erschweren den Zugang zu Hilfen. Bundesfamilienministerin Karin Prien: "Kinder, Jugendliche und ihre Familien müssen sich auch in Zukunft darauf verlassen können, die Hilfe zu erhalten, die sie benötigen. Wir müssen dafür sorgen, dass die Kinder- und Jugendhilfe auch künftig ein Garant für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in unserem Land bleibt. Dafür brauchen wir ein Unterstützungs- und Schutzsystem, das leistungsfähig, verlässlich und zugleich finanzierbar ist. Mit dem heute vom Kabinett verabschiedeten Gesetzentwurf gehen wir den ersten Schritt unserer umfassenden Strukturreform. Wir wollen Hilfen einfacher zugänglich machen, Kommunen stärken, Fachkräfte entlasten und unnötige Bürokratie abbauen. Entscheidend ist dabei: Der individuelle Rechtsanspruch auf bedarfsgerechte Hilfen bleibt dabei uneingeschränkt bestehen. Wo ein Bedarf nicht durch ein niedrigschwelliges Angebot gedeckt werden kann, muss und wird die individuell erforderliche Hilfe weiterhin gewährt werden." Der Gesetzentwurf ist die erste Stufe der Strukturreform. In einem zweiten Schritt sollen weitere Maßnahmen insbesondere zur Verbesserung von Wirkung und Effizienz sowie zur Planung, Finanzierung und Steuerung der Kinder- und Jugendhilfe folgen. Die Reform leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur im Koalitionsvertrag vereinbarten Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe hin zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe. Das ändert sich mit der ersten Stufe der Reform: Niedrigschwellige Bildungsassistenz in Kitas und Schulen: - Kinder und Jugendliche, die Unterstützung in KiTa und Schule nach dem SGB VIII brauchen, erhalten niederschwellig und ohne bürokratischen Aufwand eine Begleitung nach dem SGB VIII: Ein vorrangiges, infrastrukturelles Angebot der Bildungsassistenz. Verwaltungsverfahren vereinfachen und Bürokratie abbauen: - Heute müssen Familien mitunter zwischen unterschiedlichen Leistungssystemen und Behörden navigieren. Gerade für junge Menschen mit Behinderungen und ihre Familien können komplizierte Zuständigkeiten den Zugang zu notwendiger Unterstützung erschweren. Der Gesetzentwurf schafft deshalb mehr Möglichkeiten, Leistungen und Zuständigkeiten einfacher zu organisieren. Starke kommunale Infrastrukturen: - Infrastrukturangebote für junge Menschen, Eltern und Familien in den Kommunen, wie Familienzentren, Elternkurse, Beratungsstellen und Familienfreizeiten werden deutlich gestärkt. Jugendliche auf dem Weg in ein selbstständiges Leben unterstützen: - Der Übergang in ein selbstbestimmtes Erwachsenenleben ist für junge Menschen eine entscheidende Phase. Eine abgeschlossene Ausbildung und der Einstieg in Arbeit sind dabei wichtige Voraussetzungen. Fachkräfte gezielter einsetzen und Personalsituation entlasten: - Die Anforderungen an die Qualifikation des Personals richten sich stärker nach den ganz konkreten Aufgaben und die wahrzunehmenden Funktionen und nicht nach pauschalen Standards. Der Gesetzentwurf beendet zudem die Ausnahmeregelung im Jugendschutzgesetz zum sogenannten „begleiteten Trinken“. Damit soll künftig der Erwerb und Konsum von Bier, Wein oder Schaumwein in der Öffentlichkeit durch 14- und 15-jährige Jugendliche in Begleitung einer personensorgeberechtigen Person nicht mehr erlaubt sein. [Weitere Informationen: BMBFSFJ; vgl. BMBFSFJ, BReg] |
||
K.o.-Tropfen: Bundesregierung will Strafrecht verschärfen[12.8.] Die Bundesregierung will den strafrechtlichen Schutz vor sogenannten K.-o.-Tropfen bei Sexual- und Raubdelikten stärken. In ihrem dazu vorgelegten Gesetzentwurf (21/7560) zur „Änderung des Strafgesetzbuches - Stärkung des strafrechtlichen Schutzes vor sogenannten K.-o.-Tropfen“ sieht sie vor, in Paragraf 177 Absatz 8 Nummer 1 und Paragraf 250 Absatz 2 Nummer 1 des Strafgesetzbuches neben Waffen und gefährlichen Werkzeugen künftig ausdrücklich auch gefährliche „Mittel“ zu erfassen. Der Bundesrat sieht in seiner Stellungnahme in den Tatbestandsmerkmalen „bei der Tat“ und „gefährliches Mittel“ hingegen die Gefahr „erheblicher Anwendungsschwierigkeiten“ in der Praxis. Zwischen der heimlichen Verabreichung von K.-o.-Tropfen und der späteren sexuellen Handlung beziehungsweise Wegnahme könnten mehrere Zwischenschritte liegen. Daher sei nicht sicher, dass die Verabreichung als Verwendung „bei der Tat“ erfasst werde. Die Länderkammer schlägt stattdessen vor, auf die Formulierung „zur Ausführung der Tat“ sowie auf die bereits im Strafgesetzbuch verwendeten Begriffe „Gift oder andere gesundheitsschädliche Stoffe“ zurückzugreifen. Die Bundesregierung lehnt in ihrer Gegenäußerung eine Änderung ihres Entwurfs ab. Ihr Konzept sei umfassender und solle abstrakt sämtliche Werkzeuge und Mittel erfassen, die die körperliche Unversehrtheit oder Gesundheit gefährden, darunter auch künftig auftretende, bislang nicht bedachte Begehungsformen. Zudem wird laut Bundesregierung „bewusst auf jegliche Subjektivierung des Tatbestandes“ verzichtet. Beim Vorschlag des Bundesrates müsste nach ihrer Auffassung bereits bei der Gabe der K.-o.-Tropfen eine „Ermöglichungsabsicht im Sinne des dolus directus 1. Grades“ hinsichtlich des sexuellen Übergriffs beziehungsweise der Wegnahme bestehen und nachgewiesen werden. Auch die vom Bundesrat befürchtete zeitliche Lücke sieht die Bundesregierung nicht. Nach ständiger Rechtsprechung werde bereits mit dem Verabreichen der narkotisierenden Mittel „Gewalt“ im Sinne der einschlägigen Sexual- beziehungsweise Raubtatbestände ausgeübt. „Die Tatausführung hat daher zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen“, heißt es in der Gegenäußerung. Eine fortwirkende Gewaltanwendung könne auch bei längeren Zeitspannen bis zur sexuellen Handlung oder Wegnahme vorliegen. Für den dafür erforderlichen „finalen Zusammenhang“ genüge Eventualvorsatz, heißt es in der Gegenäußerung. |
||
Steigendes Defizit bei der Bundesagentur für Arbeit[12.8.] Die Bundesagentur für Arbeit rechnet in diesem Jahr mit einem Defizit von 9,8 Milliarden Euro (kumuliert), das bis 2030 auf 23,4 Milliarden Euro steigen wird. Das nicht kumulierte Defizit liegt den Berechnungen zufolge 2027 bei 5,2 Milliarden Euro und sinkt bis 2030 auf 2,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in einer Antwort (21/7611) auf eine Kleine Anfrage. |
||
Schwerbehindertenausweis ist Sache der Länder[12.8.] Die Feststellung einer Behinderung und des Grades der Behinderung (GdB) sowie die Ausstellung des Schwerbehindertenausweises ist eine Aufgabe, die die Länder als eigene Angelegenheit ausführen (Artikel 83, 84 des Grundgesetzes). Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/7610) auf eine Kleine Anfrage, in der sich diese nach der Bearbeitungsdauer von Antragsverfahren für einen Schwerbehindertenausweis erkundigt hatte. |
||
Ärztliche Zwangsmaßnahmen außerhalb von Krankenhäusern[12.8.] Ärztliche Zwangsmaßnahmen bei betreuten Personen sollen künftig in eng begrenzten Ausnahmefällen auch außerhalb eines Krankenhauses durchgeführt werden können. Das sieht der „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Regelung über ärztliche Zwangsmaßnahmen im Betreuungsrecht und zur Stärkung des ultima-ratio-Gebots sowie der Selbstbestimmung der Betroffenen“ (21/7561) vor. Der Bundesrat verlangt in seiner Stellungnahme weitergehende Änderungen. So will er postoperative Maßnahmen wie Fixierungen nach einer Operation unter bestimmten Voraussetzungen von den betreuungsrechtlichen Genehmigungsvorschriften ausnehmen. Die Bundesregierung lehnt dies ab. Eine Einwilligung in eine Operation umfasse nach entsprechender Aufklärung jedenfalls mutmaßlich auch eine postoperativ notwendig werdende Fixierung; erhebliche Rechtsunsicherheiten, die eine gesetzliche Klarstellung erforderten, seien nicht erkennbar. |
||
Bundesrat will Änderungen bei strafrechtl. Verfolgung v. Menschenhandel& sex. Ausbeutung[12.8.] Der Bundesrat fordert Änderungen am Regierungsentwurf zur Reform des Menschenhandelsstrafrechts. Die Bundesregierung lehnt die meisten Vorschläge der Länderkammer jedoch ab. Das geht aus einer Unterrichtung der Bundesregierung (21/7562) über die Stellungnahme des Bundesrates und die Gegenäußerung der Bundesregierung hervor. Gegenstand ist der „Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der strafrechtlichen Verfolgung des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung sowie zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/1712“ (21/6584). |
||
Wehrhafte Demokratie: Sicherung der verfassungsmäßigen Ordnung in den Ländern[11.8.] Um Vorkehrungen zur Sicherung der verfassungsmäßigen Ordnung in den Ländern geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/7568) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/7398). Darin erkundigte sich die Fraktion danach, ob es innerhalb der Bundesregierung eine ressortübergreifende Arbeitsstruktur gibt, „die sich mit möglichen bundesstaatlichen Gefährdungslagen für die freiheitliche demokratische Grundordnung, den Rechtsstaat oder die Grundrechte in den Ländern befasst“, Auch fragte sie unter anderem, ob die Bundesregierung seit Beginn der laufenden Legislaturperiode Bestandsaufnahmen dazu durchgeführt oder beauftragt hat, in welchen Bereichen der föderalen Ordnung demokratische, rechtsstaatliche oder grundrechtliche Schutzmechanismen besonders verwundbar sein könnten. |
||
Kulturelle u. Akademische Kooperationen für global gelebte Toleranz[11.8] Das Abraham Accords Institute for Peace and Regional Integration e.V. hat 2025 für das Projekt „Dialog für Zukunft: Kulturelle und Akademische Kooperationen für global gelebte Toleranz“ Fördermittel des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) in Höhe von 249.661,12 Euro ausgezahlt bekommen. Die Frist für die Vorlage des Verwendungsnachweises endet am 31. Dezember 2026. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7576) auf eine Kleine Anfrage mit. Im Jahr 2024 habe das Abraham Accords Institute for Peace and Regional Integration e. V. Fördermittel des BKM für das Projekt „Veranstaltungen in der Zusammenarbeit mit Kulturvermittlern aus Deutschland und Ländern des Globalen Südens für Koexistenz und Toleranz“ in Höhe von 1.450.348,30 Euro erhalten. Der Verwendungsnachweis erfolge derzeit durch das Bundesverwaltungsamt. Für das Projekt „Veranstaltungsreihe für einen people-to-people-Austausch zwischen Kulturmittler_innen aus Deutschland und den Abraham Accords Staaten“ seien im Jahr 2023 Fördermittel von 720.344,40 Euro durch den BKM ausgezahlt worden. Die Prüfung des Verwendungsnachweis durch das Bundesverwaltungsamtes sei abgeschlossen und die Fördermittel seien zweckentsprechend verwendet worden. |
||
Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern[10.8.] Die Bundesregierung sieht Handlungsbedarf im Bereich der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen. Studien zeigten zwar, dass trotz Pandemie und Krisenlagen für die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland eine gute subjektive Gesundheit sowie eine hohe Lebenszufriedenheit bestehe. Diese habe sich jedoch insbesondere in den Pandemiejahren 2020 und 2021 verschlechtert und sei nicht wieder auf das vorpandemische Niveau zurückgekehrt, heißt es in der Antwort (21/7550) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage. Die Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sei eines der vordringlichen Ziele der Bundesregierung. Die Koalition habe sich darauf verständigt, eine Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“ neu zu entwickeln. |
||
Beleidigungen& Verleumdungen gegen Personen d. polit. Lebens[10.8.] Die Bundesregierung prüft mögliche Änderungen beim strafrechtlichen Schutz von Personen des politischen Lebens. Sie beobachte fortlaufend die Anwendung von Paragraf 188 des Strafgesetzbuches (StGB) und prüfe derzeit, „wie den hinsichtlich der Vorschrift und ihrer Anwendung in der aktuellen öffentlichen Diskussion geltend gemachten Bedenken Rechnung getragen werden kann“. Das geht aus ihrer Antwort (21/7528) auf eine Kleine Anfrage hervor. |
||
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Engpassberufen[10.8.] Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind mit Stand Juni 2025 insgesamt rund 8,8 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland in Engpassberufen tätig gewesen. Das geht aus der Antwort (21/7546) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7127) hervor. Unter ihnen seien 1,3 Millionen Beschäftigte beziehungsweise 14,6 Prozent mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit gewesen. |
||
Forschungsvorhaben zur infrastrukturellen Bildungsassistenz[6.8.] Das Bundesbildungsministerium plant die Förderung eines Forschungsvorhabens zum Thema infrastrukturelle Bildungsassistenz. Darin sollen unter anderem die bestehenden Formen schulischer Unterstützungsleistungen in ihren Wirkungen einbezogen werden, heißt es in der Antwort (21/7497) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/7234) der Grünen-Fraktion. |
||
Queere wohnungslose Menschen besonders schutzbedürftig[6.8.] Für das Jahresarbeitsprogramm 2026 des Nationalen Aktionsplans gegen Wohnungslosigkeit haben die mitwirkenden Akteure und Ressorts keine eigenständigen Maßnahmen zu queerer Wohnungslosigkeit gemeldet. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7513) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/7313) mit. |
||
Monitoringsystem u. Transferplattform Radikalisierung[6.8.] Die Bundesregierung verteidigt die Verwendung des Begriffs „rechtsaußen“ in der Extremismusforschung. Es handele sich, wie auch bei „linksaußen“, um einen in der sozial- und politikwissenschaftlichen Forschung etablierten Begriff. Er sei nicht spezifisch für die Forschungsarbeiten des MOTRA-Verbundes (Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung), heißt es in der Antwort (21/7501) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage. |
||
Neue Transparenzpflichten für KI in Deutschland& EU[6.8.] Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM):Neue Transparenzpflichten für KI in Deutschland – Staatsminister Weimer: „Ein wichtiger Meilenstein, der das Vertrauen in digitale Inhalte stärkt“ |
||
CLAIM-Förderung im Rahmen von „Demokratie leben!“[5.8.] Die Projektförderung der CLAIM gGmbH im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesfamilienministerium beläuft sich im Jahr 2026 auf rund 627.000 Euro und hat im Vorjahr 625.000 Euro betragen. Das geht aus der Antwort (21/7494) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. |
||
AgoraEU: Förderung für Kultur, Medien und demokratische Werte[5.8.] Das EU-Förderprogramm AgoraEU hat aus Sicht der Bundesregierung keine Auswirkungen auf die Verpflichtung des öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunks zur freien individuellen und öffentlichen Meiungsbildung sowie zur Meinungsvielfalt. Das geht aus ihrer Antwort (21/7493) auf eine Kleine Anfrage hervor. Hintergrund: AgoraEU ist ein geplantes EU-Dachprogramm für den Zeitraum von 2028 bis 2034, das die bisherigen Förderbereiche für Kultur, Medien und demokratische Werte zusammenführt. |
||
Kinder- und Jugendgewalt[3.8.] Die Bundesregierung plant kein bundesweites Lagebild zu jugendlichen Intensiv- und Mehrfachtätern. Das geht aus ihrer Antwort (21/7459) auf eine Kleine Anfrage hervor. Eine bundeseinheitliche Definition jugendlicher Intensiv- oder Mehrfachtäter existiere weiterhin nicht, schreibt die Bundesregierung mit einem Verweis auf frühere Angaben. In der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) gelte eine Person als „mehrfachtatverdächtig“, wenn sie innerhalb eines Berichtsjahres im selben Deliktsbereich mindestens zweimal als Tatverdächtige erfasst worden sei. |
||
Selbstbestimmungsgesetz berührt nicht Vertragsfreiheit und privates Hausrecht[31.7.] Die Bundesregierung verteidigt in einer Antwort (21/7437) auf eine Kleine Anfrage das Selbstbestimmungsgesetz. Das Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag (SBGG) beziehungsweise ein bestimmter Geschlechtseintrag vermittele keinen Anspruch auf Zugang zu geschützten Räumen. Die bestehende Rechtslage in Bezug auf die Vertragsfreiheit und das private Hausrecht bleibe durch das SBGG unberührt, schreibt die Regierung. Weiter erläutert sie dazu: „Wie bislang sind gesetzliche Grenzen der Vertragsfreiheit zu beachten (zum Beispiel die Grenzen durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz - AGG). Danach ist eine Zurückweisung speziell von transgeschlechtlichen Personen allein aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität unzulässig. Unterschiedliche Behandlungen wegen des Geschlechts sind zulässig, wenn es dafür einen sachlichen Grund gibt (Paragraf 20 AGG). Das kann insbesondere der Fall sein, wenn die unterschiedliche Behandlung dem Bedürfnis nach Schutz der Intimsphäre oder der persönlichen Sicherheit Rechnung trägt (Paragraf 20 Absatz 1 Nummer 2 AGG). Auch insoweit ändert sich an der bestehenden Rechtslage durch das SBGG nichts.“ |
||
Änderung der Integrationskursverordnung[1.8.] Sechste Verordnung zur Änderung der Integrationskursverordnung: Durch die sechste Verordnung zur Änderung der Integrationskursverordnung (IntV) wird die Einigung der Koalition zur Korrektur des Zulassungsstopps zu den Integrationskursen umgesetzt. Am 01. August 2026 tritt die neue Verordnung in Kraft. Die Änderungen der Integrationskursverordnung tangieren Personen, die nach §44 Abs. 4 Aufenthaltsgesetz einen Zulassungsantrag auf freiwillige Teilnahme an einem Integrationskurs stellen können. Mit der neuen IntV einher gehen auch Änderungen im Antragsverfahren einher. Auf Beschluss des BMI wurden im Februar 2026 Zulassungen zu den Integrationskursen nach §44 Abs. 4 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) bis auf weiteres ausgesetzt. Als Begründung wurden Haushaltsrisiken und die Notwendigkeit eine dauerhaft tragfähige Finanzierung des Integrationskurssystems zu sichern, genannt (BAMF TRS Integrationskurse 02/26). § 44 Abs. 4 AufenthG fasst alle Personengruppen, die unter Vorbehalt verfügbarer Kursplätze freiwillig an einem Integrationskurs teilnehmen können. Hierzu gehören vor allem Menschen mit einer Aufenthaltsgestattung, mit einer Duldung nach §60 Abs. 2 S. 3 (Ermessensduldung) und mit einem Aufenthalt nach §24 AufenthG (geflüchtete Menschen aus der Ukraine) sowie nichtdeutsche EU-Bürger*innen. Der Zulassungsstopp betraf ca. 130.000 Kursteilnehmende; hiervon 55.800 Personen mit Aufenthaltsgestattung, 16.700 geflüchtete Menschen aus der Ukraine (§24 AufenthG), 27.400 nichtdeutsche EU-Bürger*innen, 600 Personen mit einer Ermessensduldung und 29.000 Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit/Drittstaatler*innen (Drucksache 21/5574 vom 11.05.2026 – Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Filiz Polat, Lamya Kaddor, Marcel Emmerich, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN – Drucksache 21/4664). Mitte Mai hat sich die Koalition auf eine Korrektur des Zulassungsstopp verständigt. Mit der angepassten Integrationskursverordnung tritt die Einigung ab dem 01. August in Kraft. |
||
Rechtsanspruch auf Ganztag[30.7.] BMBFSFJ: Rechtsanspruch auf Ganztag - Ganztägige Bildung und Betreuung schafft Chancen für Kinder und entlastet Familien – Bund unterstützt Länder und Kommunen beim Ausbau. Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien: „Ein guter Ganztag eröffnet Kindern Chancen – weit über den Unterricht hinaus. Er gibt ihnen Zeit zum Entdecken, Ausprobieren und Wachsen. Kinder können zusätzliche Lern- und Förderangebote nutzen, ohne den Leistungsdruck des regulären Unterrichts. Sie spielen, musizieren, treiben Sport und lernen gemeinsam. Oft sind die Hausaufgaben bereits erledigt, wenn sie nach Hause kommen – sodass der Nachmittag wieder der Familie gehört. Der Ganztag ist auch ein Schlüssel für mehr Bildungsgerechtigkeit und ermöglicht es, Kinder unabhängig vom Hintergrund ihrer Eltern zum Bildungserfolg zu führen. Kinder, deren Familien sich keine Nachhilfe oder teure Freizeitangebote leisten können, erhalten hier Unterstützung und vielfältige Möglichkeiten, ihre Talente zu entfalten. Mit dem Rechtsanspruch sorgen wir dafür, dass diese Chancen Schritt für Schritt allen Kindern offenstehen – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Wohnort. Das ist eine Investition in jedes einzelne Kind und in die Zukunft unseres Landes. Das Inkrafttreten des Rechtsanspruchs zunächst für Kinder der ersten Klassenstufe zum 1. August 2026 ist deshalb ein Meilenstein.“ Bereits heute sind 74 Prozent der Grundschulen Ganztagsschulen. Rund 1,9 Millionen Kinder im Grundschulalter werden ganztägig entweder in einer Ganztagsschule oder einem Hort betreut. Die Inanspruchnahme liegt damit bei 57 Prozent. Hintergrund: Der Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung für Kinder im Grundschulalter wurde mit dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) beschlossen. Seit dessen Inkrafttreten im Oktober 2021 haben die Länder den Ausbau der Ganztagsangebote kontinuierlich vorangetrieben. Ziel ist ein bedarfsgerechtes, qualitativ hochwertiges Angebot für Kinder und Familien. |
||
Nach CSD-Anschlag: mehr Geld für Förderprogramm „Demokratie leben!“[30.7.] Deutschlandfunk: Nach CSD-Anschlag: Familienministerin Prien will Demokratie-Programm (Programme zur Deradikalisierung junger Menschen) nachschärfen: |
||
Verfassungsschutzbericht 2025: Steigende Bedrohung durch Extremismus[30.7.] BReg: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Sinan Selen, den Bundesverfassungsschutzbericht für das Jahr 2025 vorgestellt. Der Bericht weist fast 60.000 Straftaten mit extremistischem Hintergrund aus. Die Zahl der darin enthaltenen Gewalttaten in allen Bereichen der verfassungsfeindlichen Bestrebungen stieg gegenüber 2024 mit rund 10 Prozent deutlich. Wesentliche Ergebnisse des Verfassungsschutzberichts 2025: |
||
Anspruch auf geschlechtsangleichende Leistungen gefordert[29.7.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert einen eigenständigen gesetzlichen Anspruch auf geschlechtsangleichende medizinische Maßnahmen. Die Bundesregierung soll dazu einen Gesetzentwurf vorlegen und den Anspruch im Fünften Buch Sozialgesetzbuch verankern, heißt es in einem Antrag unter dem Titel „Selbstbestimmung und Versorgungssicherheit bei Geschlechtsinkongruenz gewährleisten“ (21/7350). |
||
Rechtsextreme Musikveranstaltungen[29.7.] Die Bundesregierung hat ihre Angaben zu rechtsextremistischen Musikveranstaltungen im ersten Halbjahr 2025 nach oben korrigiert. Nachträglich seien zwei weitere Konzerte und acht weitere Liederabende beziehungsweise Auftritte von Solo-Interpreten bekannt geworden, heißt es in ihrer Antwort (21/7419) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7149). Damit erhöht sich die Zahl dieser Veranstaltungen von 94 auf 104, darunter 24 Konzerte und 80 Liederabende beziehungsweise Solo-Auftritte. |
||
Weiterentwicklung des Programms „Demokratie leben!“[28.7.] Die Bundesregierung geht in ihrer Antwort (21/7414) auf eine Kleine Anfrage (21/7076) der Fraktion Die Linke auf den Umbau beim Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ein. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Bundesprogramms habe seit November 2025 ein umfassender Austausch mit Vertretern der Länder stattgefunden. |
||
Diskriminierungsverbot für Queere im Grundgesetz gefordert[28.7.] Anschlag auf CSD in BerlinSPD fordert Diskriminierungsverbot für Queere im Grundgesetz – Queer-Verband spricht von „Staatsversagen“. Vor einem Gedenkgottesdienst in der Berliner Marienkirche hatte sich Bundeskanzler Merz zum Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin geäußert. Er sagte, solche Taten hätten nur einen Zweck, nämlich die Gesellschaft zu spalten und ihr Offenheit und Freiheit zu nehmen. „Lassen Sie sich, lassen wir uns nicht einschüchtern“, sagte Merz vor der Trauerandacht. Über Konsequenzen werde mit Entschlossenheit und Besonnenheit entschieden, sagte der Bundeskanzler. [Dlf, s.a. Rede vom Bundeskanzler] Siehe auch: Pressestatement von Bundeskanzler Merz zum Anschlag beim Berliner Christopher Street Day: „Wir sind mehr, wir sind stärker, und wir halten in unserem Land zusammen“. |
||
Bundes-Investitionsprogramm: Neue Kitaplätze und bessere Ausstattung[28.7.] BMBFSFJ: Neue Kitaplätze und bessere Ausstattung - Milliardenschweres Bundes-Investitionsprogramm gestartet. Bundesministerin Karin Prien: „Der Start des neuen Investitionsprogramms Kindertagesbetreuung ist eine gute Nachricht für Familien in Deutschland. Mit den Mitteln des Bundes können in den Regionen, wo Betreuungsplätze fehlen, neue Kitas entstehen oder bestehende Einrichtungen erweitert werden. So wird es für Eltern leichter, einen Betreuungsplatz für ihr Kind zu finden. Gleichzeitig erhalten Länder, Kommunen und Träger die Möglichkeit, dringend notwendige Sanierungen und Modernisierungen vorzunehmen und bestehende Plätze dauerhaft zu sichern. Mit dem Investitionsprogramm schaffen wir bewusst ein flexibles Instrument und die Länder können die Mittel dort einsetzen, wo sie den größten Unterschied machen. So können Kitas beispielsweise in moderne Ausstattung, gesunde Lernumgebungen oder wirksamen Hitzeschutz investieren und sich für die Zukunft aufstellen. Besonders wichtig ist mir, dass ein Teil der Mittel in Einrichtungen fließt, in denen Kinder betreut werden, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen. Die Kita ist neben dem Elternhaus der entscheidende Ort für gute Startchancen. Jeder Euro, den wir in die frühe Bildung investieren, zahlt sich vielfach aus." Förderung von Neubau bis Hitzeschutz: Träger von Kindertageseinrichtungen oder Kindertagespflegestellen und weitere Antragsberechtigte entsprechend der Förderrichtlinien der Länder können Fördermittel für den Neu- oder Ausbau von Kitas, für einen Umbau oder eine Sanierung beantragen. Auch eine moderne Ausstattung ist förderfähig - einschließlich digitaler Infrastruktur. |
||
Bericht über die Sicherheit u. Gesundheit bei der Arbeit[28.7.] Für die Umsetzung des Arbeitszeitgesetzes sind nach Angaben der Bundesregierung die Aufsichtsbehörden der Länder zuständig. Dort würden die Daten bezüglich des Arbeitszeitgesetzes entsprechend den Berichtspflichten für den jährlichen Bericht über die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (SuGA) statistisch erfasst, heißt es in der Antwort (21/7413) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/6609) der Fraktion Die Linke. |
||
Antidiskriminierungsbeauftragte fordert besseren Schutz für queere Community[27.7.] Antidiskriminierungsstelle: Ataman verurteilt islamistischen Anschlag auf Christopher Street Day und ruft zu mehr Solidarität auf: Nach dem tödlichen Angriff auf feiernde Menschen beim CSD in Berlin, bei dem eine Person getötet und zahlreiche Menschen verletzt wurden, zeigt sich die Antidiskriminierungsbeauftragte Ataman entsetzt und fordert zugleich, die queere Community besser zu schützen. |
||
Diskurse um Fußfesseleinsatz, Präventivhaft, Jugendstrafrechtsreform nach CSD-Anschlag[27.7.] Nach dem Anschlag auf den CSD drängt Bundesinnenminister Dobrindt darauf, die Möglichkeiten für den Einsatz von Fußfesseln auszubauen. Eine solche Bewegungseinschränkung müsse zum Standard gegenüber Gefährdern werden, sagte der CSU-Politiker der „Bild“-Zeitung. Siehe auch: beck-aktuell: Interview: Sicherheitsrechtler zum CSD-Anschlag: "Man kann nicht allen Gefährdern eine Fußfessel anlegen". Siehe auch: Dlf: Fragen und Antworten: Nach Berliner CSD-Anschlag: Debatte über Umgang mit islamistischen Gefährdern [28.7] zu: |
||
Vermögensungleichheit: Bundesregierung plant keine neuen Zielvorgaben[27.7.] Die Bundesregierung verfolgt keine quantitativen Ziele für einzelne Indikatoren der Vermögensverteilung. Ein über die Armuts- und Reichtumsberichterstattung hinausgehender Evaluierungs- und Strategieprozess sei ebenfalls nicht geplant, heißt es in ihrer Antwort (21/7389) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/7117). |
||
Leistungsberechtigte Minderjährige nach SGB II[27.7.] Die sogenannte SGB II-Hilfsquote für Kinder mit ausländischer Staatsangehörigkeit hat im Dezember 2025 bei 36,8 Prozent gelegen. Dem gegenüber waren 7,2 Prozent der Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit leistungsberechtigt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II). |
||
Ausländische Studierende[27.7.] Die Bundesregierung erhebt keine Daten darüber, wie viele Personen aus Nicht-EU-Staaten über Vermittlungsagenturen ein Studium in Deutschland aufgenommen haben. Dies antwortet sie (21/7380) auf eine Kleine Anfrage. Auch zu privatwirtschaftlichen Kooperationen zwischen Hochschulbildungsanbietern und Vermittlungsagenturen erhebe sie keine Daten. |
||
Häusliche, sexuelle u. digitale Gewalt gegen Frauen[24.7.] Die Bundesregierung will die EU-Richtlinie gegen Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt mit mehreren Gesetzgebungsvorhaben und weiteren Maßnahmen umsetzen. Dazu gehören unter anderem Gesetzentwürfe zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt, zum Schutz von Opfern häuslicher Gewalt und zur Stärkung der Rechte von Verletzten schwerer Gewalt- und Sexualstraftaten. Das geht aus ihrer Antwort (21/7330) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7054) hervor. |
||
„Das Parlament“: Wohin der Sozialstaat steuert[24.7.] Die aktuelle Ausgabe der Wochenzeitung „Das Parlament“ befasst sich mit der Zukunft des Sozialstaats. Die Themenausgabe zeigt Einblicke in viele Bereiche der Sozialversicherungen, die sich im Umbau befinden: Zum einen legte die Rentenkommission Ende Juni ein Modell vor, um das System der Alterssicherung langfristig zu stabilisieren. Zweitens einigte sich die Koalition am 1. Juli auf ein umfangreiches Reformpaket für Wirtschaftswachstum. Drittens schaffte es der Bundestag am letzten Sitzungstag, das GKV-Entlastungspaket zu beschließen. |
||
Finanzkontrolle Schwarzarbeit achtet auf Opferschutz[23.7.] Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) erfüllt sowohl ihren Prüf- und Ermittlungsauftrag als auch die Belange des Opferschutzes. Dies versichert die Bundesregierung in der Antwort (21/7324) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7042), die sich nach einer Doppelrolle und einem Zielkonflikt der Finanzkontrolle Schwarzarbeit bei ihrer Tätigkeit erkundigt hatte. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) der Zollverwaltung leistet nach Angaben der Regierung einen wichtigen und elementaren Beitrag zur Bekämpfung von Menschenhandel im Zusammenhang mit Beschäftigung, Zwangsarbeit und Ausbeutung der Arbeitskraft. Die FKS verfüge aufgrund ihrer gesetzlichen Prüf- und Ermittlungsbefugnisse über unmittelbaren Zugang zu Beschäftigungsstätten und könne im Rahmen ihrer Prüfungen Anhaltspunkte für entsprechende Straftaten feststellen. „Gleichzeitig trifft sie im Rahmen ihrer Prüf- und Ermittlungshandlungen auf Opfer von Menschenhandel im Zusammenhang mit Beschäftigung, Zwangsarbeit und Ausbeutung der Arbeitskraft, denen bestmöglich geholfen werden muss“, heißt es in der Antwort weiter. Die FKS setze daher insbesondere auf eine enge Zusammenarbeit mit Polizeien, Staatsanwaltschaften, Ausländerbehörden und spezialisierten Fachberatungsstellen sowie auf eine kontinuierliche Sensibilisierung und Fortbildung der eingesetzten Bediensteten. Darüber hinaus habe die FKS ihre Strukturen im Bereich des Opferschutzes gestärkt. „Einem Spannungsfeld im Sinne der Fragestellung wird somit konsequent und fortlaufend entgegengewirkt“, versichert die Regierung. |
||
Mittel für Suchtprävention auf Rekordniveau[23.7.] Hendrik Streeck, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, setzte in seinem ersten Jahr im Amt unter anderem Schwerpunkte bei der Vorbereitung auf eine drohende Opioidproblematik sowie dem problematischen Konsum von Kokain/ Crack. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7309) auf eine Kleine Anfrage. |
||
Evaluation der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung[22.7.] Das BAMF-Forschungszentrum hat im Auftrag des Bundesministeriums des Innern die "Evaluation zur Implementierung der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung" durchgeführt. Der Forschungsbericht untersucht die Umsetzung des seit 2023 bestehenden Beratungsprogramms, das mit der Neufassung des §12a Asylgesetz die frühere staatliche Asylverfahrensberatung abgelöst hat. Seitdem werden unabhängige Träger, vor allem Wohlfahrtsverbände, mit der Durchführung einer behördenunabhängigen Beratung (buAVB) beauftragt. Die Finanzierung der buAVB erfolgt aus Bundesmitteln durch das BAMF. Die Evaluation umfasst drei Teilbereiche: Der Forschungsbericht wurde verfasst von: Wenke Gider (Ph.D. Koç Universität), Nelia Miguel Müller und Johannes Weber. [Download der Evaluation] |
||
Nutzerfreundliche analoge u. digitale Zugangswege zu BA-&JC-Leistungen[22.7.] Analoge Zugangswege zu den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende sollen nach Auffassung der Bundesregierung erhalten bleiben. Aus ihrer Nutzung dürften Leistungsberechtigten keine rechtlichen Nachteile entstehen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/7276) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/6621) hervor. |
||
BKA-Lagebild: Sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige - Fallzahlen gestiegen[21.7.] Die Zahl der Fälle von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen ist im vergangenen Jahr wieder angestiegen. Das geht aus dem am Dienstag in Berlin vom Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlichten Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen hervor. Auch der Anstieg bei Delikten in Zusammenhang mit jugendpornografischen Inhalten setzte sich fort. Die Zahl der Tatverdächtigen stieg bei Missbrauchsfällen an Kindern laut dem Lagebild 2025 um 3,7 Prozent auf 12.823. Hauptsächlich handele es sich dabei um alleinhandelnde Männer. In 54 Prozent der Fälle habe eine Vorbeziehung zwischen Opfern und Tatverdächtigen bestanden. Auch beim Missbrauch an Jugendlichen bestand in den meisten Fällen eine solche Vorbeziehung. Bei den Fällen in Zusammenhang mit jugendpornografischen Inhalten verzeichnet das Lagebild im Jahresvergleich einen deutlichen Zuwachs um 19,9 Prozent. Dabei könnte demnach die Nutzung von KI eine Rolle spielen. Aber auch generell nehme das Versenden eigener oder fremder jugendpornografischer Dateien im Internet zu. Umgekehrt könnten Präventionskampagnen dazu beigetragen haben, dass mehr Fälle zur Anzeige gebracht wurden, hieß es. Gut die Hälfte der Tatverdächtigen war selbst minderjährig. Einen Rückgang gab es dagegen bei Fällen mit kinderpornografischen Inhalten. Auch hier waren die meisten Tatverdächtigen Minderjährige. Ursache für den Rückgang sei auch eine Strafrechtsänderung, hieß es. So kann seit Juni 2024 auf eine Strafverfolgung verzichtet werden, wenn die Schuld als gering angesehen wird – zum Beispiel wenn Eltern oder Lehrkräfte pornografische Inhalte zur Warnung oder als Beitrag zur Tataufklärung weiterleiten. Ebenfalls einen Rückgang gab es laut Lagebild bei der sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen. Insgesamt ist den Angaben der Behörden zufolge allerdings bei Missbrauchshandlungen insgesamt weiterhin von einem erheblichen Dunkelfeld auszugehen. [Stern.de, vgl. Zeit.de, Tagesspiegel.de] |
||
Keine Angaben zu Kosten der Gleichstellungsbeauftragten[21.7.] Der Bundesregierung liegen keine Angaben zu den Kosten der Gleichstellungsbeauftragten in der unmittelbaren Bundesverwaltung und bei der Bundesagentur für Arbeit vor. Eine solche Erhebung sei im Bundesgleichstellungsgesetz nicht vorgesehen, heißt es in ihrer Antwort (21/7308) auf eine Kleine Anfrage. |
||
Förderung von Wohnungsgenossenschaften[20.7.] Die Bundesregierung unterstützt gezielt den Erwerb von Anteilen an Wohnungsbaugenossenschaften durch Privatpersonen mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen. Wie es in der Antwort (21/7231) auf eine Kleine Anfrage heißt, werde dadurch der Zugang für potenzielle Mitglieder zu dauerhaft bezahlbarem Wohnen erleichtert. Seit dem Programmstart im Jahr 2022 bis 31. Juni 2026 seien 1.514 Kredite mit einem Gesamtvolumen von über 109,3 Millionen Euro vergeben worden. Das Programm setze spürbare Anreize besonders zur Neugründung von Wohnungsgenossenschaften, hebe aber auch Potenziale für Bestandserweiterungen (Neubau und Nachverdichtung) beziehungsweise zur Durchführung von Bau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, erläutert die Regierung. |
||
Neue Sozialwohnungen gefördert[17.7.] Im Jahr 2025 sind 27.283 neue Wohnungen im Sozialen Wohnungs-Neubau gefördert worden. Dies ergibt sich aus der Antwort der Bundesregierung (21/7212) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/6842)). Davon gehörten 11.244 Wohnungen öffentlichen oder kommunalen Unternehmen und 2.211 Genossenschaften. Die anderen geförderten Neubau-Wohnungen im Sozialen Wohnungs-Neubau waren im Eigentum privater Bauherren oder von „Sonstigen“. 2024 waren 26.796 Wohnungen gefördert worden, 2023 23.115. Auf die Frage der Abgeordneten, wie viele Wohnungen in den nächsten Jahren aus der Sozialbindung herausfallen würden, schreibt die Regierung, „es wird grob davon ausgegangen, dass in den nächsten Jahren bundesweit jährlich rund 55.000 Sozialmietwohnungen aus der Bindung fallen könnten“. |
||
Gemeinsame europ. Regeln zum Schutz von Kindern u. Jugendlichen im Netz[17.7.] Enger Schulterschluss: Bundesministerin Karin Prien beim Deutsch-Französischen Ministerrat: Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Initiativen für einen sicheren digitalen Raum für junge Menschen und eine starke deutsch-französische Partnerschaft in Europa. Bundesministerin Karin Prien: „Die Empfehlungen der Expertinnen und Experten auf europäischer und nationaler Ebene weisen klar in dieselbe Richtung. Jetzt kommt es darauf an, zügig konkrete europäische Maßnahmen abzuleiten. Es besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens, dass für Kinder und Jugendliche besondere Schutzstandards gelten müssen. Es spricht viel dafür eine einheitliche europäische Altersgrenze von 13 Jahren für die eigenständige Nutzung sozialer Medien ins Auge zu fassen. Gleichzeitig sind nationale Alleingänge bei der Regulierung großer Plattformen nur begrenzt möglich. Deshalb brauchen wir Klarheit darüber, auf welchem Rechtsweg die Europäische Kommission ein Mindestalter für soziale Netzwerke umsetzen will und welchen Zeitplan sie dafür vorsieht. Zugleich brauchen wir klare Regeln, eine konsequente Durchsetzung des Digital Services Act und europaweit einheitliche Schutzstandards. Die großen Plattformen müssen ihrer Verantwortung endlich gerecht werden. Es gibt keinen Grund, notwendige Schutzmaßnahmen weiter aufzuschieben. Mein Ziel ist es, in Brüssel gemeinsam mit der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament einen europäischen Fahrplan für mehr Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt voranzubringen und die europäische Zusammenarbeit weiter zu stärken. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Schutz, Befähigung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen müssen in ganz Europa gestärkt und gemeinsame Standards konsequent umgesetzt werden.“ Bundesministerin Prien führt in Brüssel Gespräche mit Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen (Technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie), Exekutiv-Vizepräsidentin Roxana Mînzatu sowie EU-Kommissar Michael McGrath (Demokratie, Justiz, Rechtsstaatlichkeit und Verbraucherschutz). Hintergrund: Die unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ wurde auf Grundlage des Koalitionsvertrags eingesetzt. Sie untersuchte die Themen digitale Sicherheit, gesundheitliche und psychische Auswirkungen digitaler Medien, Künstliche Intelligenz sowie die Stärkung der Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Fachkräften. Auf dieser Grundlage entwickelte sie konkrete Handlungsempfehlungen für einen wirksamen und zeitgemäßen Kinder- und Jugendschutz. |
||
Rechsextreme Jugendgruppen und „Junge Nationalisten“[16.7.] Neue rechtsextremistische Jugendgruppen haben nach Einschätzung der Bundesregierung maßgeblich zum jüngsten Mitgliederzuwachs der Partei „Die Heimat“ und ihrer Jugendorganisation beigetragen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/7192) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/6639) hervor. Die Jugendorganisation „Junge Nationalisten“ (JN) hat demnach in den vergangenen beiden Jahren einen vergleichsweise starken Mitgliederzuwachs verzeichnet. In der von der Bundesregierung aufgeführten Mitgliederentwicklung stieg die Zahl von 230 im Jahr 2023 über 300 im Jahr 2024 auf 400 im Jahr 2025. Auch bei „Die Heimat“ stieg die Mitgliederzahl 2025 erstmals seit Jahren wieder, von 2.500 auf 2.600. Im Jahr 2020 hatte sie noch bei 3.500 gelegen. |
||
Zweiter Bericht zum Bürokratierückbau[16.7.] Die Bundesregierung sieht ihren Kurs zum Bürokratierückbau nach einem Jahr bestätigt und beziffert die bislang beschlossenen Entlastungen auf rund 9,8 Milliarden Euro jährlich. Das geht aus einer Unterrichtung der Bundesregierung (21/7200) hervor. |
||
Arbeit des Patientenbeauftragten[15.7.] Die Bundesregierung erläutert in ihrer Antwort (21/7175) auf eine Kleine Anfrage die Arbeit des Patientenbeauftragten. Dieser unterstütze die im Koalitionsvertrag vereinbarten patientenrelevanten Ziele, nehme zu Verordnungs- und Gesetzesvorhaben der Bundesregierung umfassend Stellung und weise auf Handlungsnotwendigkeiten hin, heißt es in der Antwort. |
||
Keine zusätzlichen Mittel für EU-Anti-Armutsstrategie[14.7.] Die Bundesregierung plant derzeit keine zusätzlichen Bundesmittel zur Umsetzung der EU-Strategie zur Armutsbekämpfung in Deutschland. Dies geht aus ihrer Antwort (21/7152) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/6772) hervor. Auch im Rahmen des Europäischen Sozialfonds sollen dafür keine zusätzlichen Haushaltsmittel bereitgestellt werden. Für die Umsetzung soll laut der Mitteilung der EU-Kommission vornehmlich auf bereits existierende Umsetzungs- und Monitoringstrukturen zurückgegriffen werden, führt die Bundesregierung an. |
||
Tätigkeit des Beauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit[14.7.] Die personelle Ausstattung des Büros des Beauftragten der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Thomas Rachel (CDU), ist mit Beginn der aktuellen Legislaturperiode deutlich reduziert worden. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/7167) auf eine Kleine Anfrage. Zu Details verweist sie auf eine frühere Antwort auf eine Grünen-Anfrage (21/6173). Weitergehende Informationen: Auswärtiges Amt: Die Religions- und Weltanschauungsfreiheit steht weltweit unter Druck. Anschläge und Übergriffe auf Gläubige in der ganzen Welt zeigen das immer wieder. In zahlreichen Ländern erfahren Menschen nur aufgrund ihrer Religion und Weltanschauung - oder auch weil sie keiner Religion angehören - Verfolgungen, willkürliche Inhaftierungen, Diskriminierung und administrative Schikanen. Hier geht es darum, genauer hinzuschauen, auf Missstände aufmerksam zu machen und für ihre Rechte einzustehen. |
||
Jugendaustausch mit Kasachstan[13.7.] Die Umsetzung des am 17. März 1995 unterzeichneten Abkommens zur jugendpolitischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Kasachstan ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/7130) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/6744). Danach wurden seit 2015 in Umsetzung des Abkommens „insgesamt 49 außerschulische Jugend- und Fachkräfteaustausche mit Kasachstan durchgeführt und über den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) gefördert“. |
||
Bundesrat: Länder fordern „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht[10.7.] Bundesrat: „Nur Ja heißt Ja“ - Beschluss: Länder fordern „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht Kein lückenloser Schutz mit „Nein heißt Nein“: Das geltende Sexualstrafrecht basiere auf dem Prinzip „Nein heißt Nein“ und setze somit voraus, dass das Opfer aktiv seine Ablehnung der sexuellen Handlung deutlich macht. Damit weise es aber Lücken in Situationen auf, in denen das Opfer unfähig ist, einen entgegenstehenden Willen zu äußern, heißt es in der Entschließung. Kriminalistische Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Strafverfolgung würden belegen, dass Opfer von Übergriffen oft aus Angst handlungsunfähig seien oder in eine Art Schockstarre verfielen („Freeze“), begründen die Länder die Forderung. Der strafrechtliche Schutz der sexuellen Selbstbestimmung bliebe in der Praxis daher unvollständig und hinter seinem eigenen Anspruch zurück. Tatsächliche Zustimmung erforderlich: Ein konsensbasiertes Modell des Sexualstrafrechts, das auf einer „Nur Ja heißt Ja“ Regelung basiert, führe zu einem besseren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung. Das bisher maßgebliche Kriterium eines erkennbaren entgegenstehenden Willens müsse durch das Vorliegen einer freiwilligen und tatsächlichen Zustimmung ersetzt werden. Aus strafrechtlicher Sicht sei die Frage entscheidend, ob wirklich eine einvernehmliche sexuelle Handlung vorliege und nicht, ob das Opfer erkennbar genug deutlich gemacht hat, dies nicht zu wollen. Die handelnde Person müsse sich des Einverständnisses vergewissern. Dies entspreche einem modernen Verständnis sexueller Autonomie. Eindeutiger Trend in Europa: Auch beim europäischen Vergleich werde der Reformbedarf deutlich, heißt es in der Entschließung. Viele Staaten hätten bereits ein konsensbasiertes Sexualstrafrecht und es entstehe zunehmend ein einheitlicher Standard, wonach sexuelle Handlungen ohne Zustimmung strafbar seien. So habe Spanien mit „Solo sí es sí“ ein besonders weitgehendes Modell eingeführt. Deutschland hingegen drohe hinter die europäische Rechtsentwicklung zurückzufallen. Weiteres Verfahren: Die Entschließung wird nun der Bundesregierung weitergeleitet. Ob diese den Vorschlag der Länder aufnimmt, steht in ihrem Ermessen. Vergleichbare Initiative aus Schleswig-Holstein vorgestellt: Ebenfalls mit der Ablösung von „Nein heißt Nein“ durch „Ja heißt Ja“ beschäftigt sich ein weiterer Entschließungsantrag aus Schleswig-Holstein, der am 10. Juli 2026 im Plenum vorgestellt wurde. Dieser nähert sich der Thematik aus dem Blickwinkel der Anforderungen des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. |
||
BMBFSFJ-Kampagne für Kinder aus psychisch u. suchtbelasteten Familien[10.7.] „Hilfen im Netz“: Familienministerium und das Unternehmen Wall starten Kampagne für Kinder aus psychisch und suchtbelasteten Familien: Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Hendrik Streeck: „Kinder suchtkranker oder psychisch kranker Eltern wachsen oft in einer Realität auf, in der man kein Kind wissen will. Sie erleben, wie Stimmungen kippen, Versprechen nicht gehalten werden und der Alltag von einem Moment auf den anderen unberechenbar wird. Viele übernehmen viel zu früh Verantwortung und stellen die eigenen Bedürfnisse zurück. Das kann sie selbst krank machen und ihr Risiko erhöhen, später eine Sucht zu entwickeln. Deshalb ist frühe Hilfe auch wirksame Suchtprävention. Ein Anruf oder ein Chat kann der erste Schritt aus dieser Überforderung sein. Genau hier setzt ‚Hilfen im Netz‘ an: mit direkter Beratung und einem digitalen Wegweiser zu konkreten Hilfsangeboten vor Ort.“ Schauspielerin und Sängerin Lina Larissa Strahl: „Ich bin Botschafterin für ‚Hilfen im Netz‘, da mentale Gesundheit kein Thema sein sollte, mit dem man sich alleine fühlt. Besonders Jugendliche, die aus Familien mit suchtkranken oder psychisch belasteten Eltern kommen, haben häufig keinen leichten Zugang zu entsprechender Hilfe. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig, unter anderem sind es Scham, Angst oder Abhängigkeiten gegenüber den Familienangehörigen. Außerdem finden die Betroffenen häufig nicht das nötige Gehör in unserer Gesellschaft. Es ist wichtig, dass wir uns genau an dieser Stelle stark machen und so tolle Projekte wie ‚Hilfen im Netz‘ unterstützen. Hier können Kinder und Jugendliche niedrigschwellig und schnell anonyme Hilfe bekommen, um schlussendlich mit professioneller Unterstützung einen Weg in die Besserung zu finden.“ Der Außenwerber Wall sponsort das Projekt zum zweiten Mal als Medienpartner. Das Unternehmen stellt acht Wochen lang bundesweit insgesamt 5.000 Flächen für sogenannte City Light Poster an ÖPNV-Haltestellen und anderen zentralen Plätzen kostenlos zur Verfügung. Kinder, Jugendliche und Fachkräfte können sich anonym telefonisch oder schriftlich an „Hilfen im Netz“ wenden. Eine digitale Landkarte informiert zudem über Beratungsstellen vor Ort. Durchgeführt wird das Projekt von NACOA Deutschland e.V. und KidKit (Drogenhilfe Köln). Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) fördert das gesamte Projekt wie auch die aktuelle Kampagne. Hintergrund: KidKit (Drogenhilfe Köln) ist ein seit dem Jahr 2003 bestehendes digitales Informations-, Beratungs- und Hilfeangebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen zehn und 27 Jahren, die in Familien mit Suchterkrankungen, (sexualisierter) Gewalt und psychischen Erkrankungen aufwachsen. |
||
Ostdeutsche in Führungspositionen der Bundesverwaltung[10.7.] Die Bundesregierung setzt das Bundeskonzept zur Steigerung des Anteils Ostdeutscher in Führungspositionen der Bundesverwaltung nach eigenen Angaben fort. Dies geht aus ihrer Antwort (21/7188) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/6502) hervor. |
||
Polit. Erklärung zur EMRK im Kontext von Flucht& Migration[10.7.] Die auf dem Ministertreffen der Mitgliedstaaten des Europarats (EuR) am 15. Mai 2026 angenommene „ Chișinău-Declaration“ ist aus Sicht der Bundesregierung ein wichtiger Beitrag zur Debatte über die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) und ihre Auslegung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Bezug auf Migration. Sie bewahre die Autorität und Unabhängigkeit des EGMR und addressiere gleichzeitig die migrationsspezifischen Herausforderungen in den Mitgliedstaaten, schreibt sie in einer Antwort (21/7123) auf eine Kleine Anfrage (21/6735) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. |
||
Bundesrat: Beschluss: Gesetz gegen missbräuchliche Vaterschaftsanerkennung[10.7.] Bundesrat: Grünes Licht für Gesetz gegen missbräuchliche Vaterschaftsanerkennung Zustimmung der Ausländerbehörden erforderlich: Künftig müssen Ausländerbehörden der Anerkennung von Vaterschaften zustimmen, wenn ein „aufenthaltsrechtliches Gefälle“ vorliegt. Dies sei gegeben, wenn der Mann, der die Vaterschaft beantragt, Deutscher ist, die Mutter der Kinder aber beispielsweise nur eine Duldung besitzt. Ohne behördliche Zustimmung wird die Anerkennung der Vaterschaft nicht wirksam und entfaltet auch keine ausländerrechtliche Wirkung. Zahlreiche Ausnahmen: Nicht erforderlich ist die Zustimmung der Ausländerbehörde hingegen beispielsweise, wenn der die Vaterschaft Anerkennende der leibliche Vater des Kindes ist. Gleiches gilt, wenn ein Missbrauch ausgeschlossen werden kann und das Standesamt dies mit einfachen Mitteln feststellen kann. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn er der Vater eines anderen Kindes der gleichen Mutter ist oder beide nach der Geburt eines Kindes geheiratet haben. Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens: Das Gesetz kann nun ausgefertigt und verkündet werden und tritt zum überwiegenden Teil am Tag nach der Verkündung in Kraft. Länder fordern Übergangslösung: In einer begleitenden Entschließung kritisiert der Bundesrat Änderungen im Aufenthaltsgesetz und Asylgesetz, die vom Bundestag in das Gesetz mit aufgenommen wurden. Mit diesen wird die Einstufung sicherer Herkunftsländer nach EU-Recht mit den bereits nach nationalem Recht benannten sicheren Herkunftsländern gleichgestellt. Dabei habe es der Bundestag aber versäumt, eine Übergangsregelung zu schaffen, so dass geduldete oder gestattete Personen, die bereits arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren, einem Arbeitsverbot unterliegen würden. Die Bundesregierung müsse daher für die betroffenen Personen schnell eine Übergangs- und Stichtagslösung schaffen. |
||
Erweiterte Befugnisse für die Bundespolizei[10.7.] Der Bundestag hat über die „Modernisierung des Bundespolizeigesetzes“ abgestimmt. Ein entsprechender Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Erweiterung der Befugnisse der Bundespolizei (21/3051) wurde in der vom Innenausschuss geänderten Fassung mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke bei Stimmenthaltung der AfD in zweiter Beratung angenommen. Ebenfalls angenommen wurde eine Entschließung mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und Grünen bei Stimmenthaltung der AfD und der Linken. Der Abstimmung lagen eine Beschlussempfehlung des Innenausschusses (21/6990) und ein Bericht gemäß Paragraf 96 der Geschäftsordnung des Haushaltsausschusses (21/7001) zur Finanzierbarkeit zugrunde. |
||
|
[9.7.] Regierungserklärung des Bundeskanzlers im Deutschen Bundestag : „Wir sind ein starkes Land“ Bundeskanzler Merz betonte in seiner Regierungserklärung, für die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung, für Wohlstand und für eine „gute Zukunft“ zu sorgen. „Wir können aus der politischen Mitte heraus unser Land führen, wir können die Ziele erreichen.“ |
||
Antidiskriminierungsbeauftragte u. Länder stärken Zusammenarbeit (Hessen)[9.7.] Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung und Länder stärken Zusammenarbeit. |
||
Reform des Elterngelds gefordert[9.7.] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verlangt die Überarbeitung des Elterngeldes in ihrem Antrag “Für ein zukunftsfähiges Elterngeld – Familien stärken und Gleichstellung fördern” (21/7034). |
||
Initiativen für besseren Mieterschutz[9.7.] Der Bundestag hat über einen stärkeren Mieterschutz debattiert. Grundlage dafür waren ein Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Änderung des Rechts der Wohn- und Geschäftsraummiete“ (21/6807) sowie ein Antrag der Linken mit dem Titel „Mietrechtsnovelle nachschärfen – Mieterinnen und Mieter wirklich schützen“ (21/6924). Darüber hinaus hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs zur Rückführung und Weiterentwicklung des Rechts der Eigenbedarfskündigung im privaten Wohnraummietrecht (21/6915) vorgelegt. Die Vorlagen wurden nach halbstündiger Aussprache zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen. Federführend ist der Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. |
||
Entlastung von Ländern und Kommunen[9.7.] Der Bund will Ländern und Kommunen finanziell unter die Arme greifen. Der Bundestag hat den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Entlastung der Länder und ihrer Kommunen“ (Länder- und Kommunalentlastungsgesetz, 21/6560) unverändert angenommen. Dafür stimmten die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, dagegen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke. Die AfD-Fraktion enthielt sich. Zur Abstimmung lag eine Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses (21/6885) vor. |
||
Jugenddelegierte: Druck auf die internationale Zivilgesellschaft nimmt zu[9.7.] Parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung: Jugenddelegierte: Druck auf Zivilgesellschaft nimmt zu. |
||
Gesamtstrategie für Frauengesundheit gefordert[9.7.] Die Linksfraktion fordert eine Gesamtstrategie für Frauengesundheit. Studien, diagnostische Standards, Behandlungsleitlinien und Versorgungsstrukturen seien historisch an männlichen Referenzpopulationen entwickelt und ohne hinreichende Anpassung auf Frauen übertragen worden. Dies könne zu Diagnoseverzögerungen, inadäquaten oder potenziell schädlichen Behandlungen beitragen, heißt es in einem Antrag (21/7058) der Fraktion. |
||
Bessere medizin. Versorgung transgeschlechtl. & nichtbinärer Menschen gefordert[9.7.] Die Linksfraktion fordert eine bessere medizinische Versorgung von transgeschlechtlichen und nichtbinären Menschen. Der Zugang dieser Personen zu körpermodifizierenden Behandlungen sei eine Grundvoraussetzung zur Verwirklichung der Grundrechte auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und Gesundheit, heißt es in einem Antrag (21/7061) der Fraktion. |
||
Abschaffung der Zuzahlungen in der Krankenversicherung gefordert[9.7.] Zuzahlungen und andere Eigenbeteiligungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sollten nach Ansicht der Linksfraktion abgeschafft werden. Sie träfen die Patienten weitgehend unabhängig von der individuellen Zahlungsfähigkeit und verschärften so die soziale Ungleichheit, heißt es in einem Antrag (21/7035) der Fraktion. |
||
Reduktion psychiatrischer Zwangsbehandlungen gefordert[9.7.] Psychiatrische Zwangsbehandlungen sollten nach Ansicht der Linksfraktion reduziert werden. Es seien die schwersten Grundrechtseingriffe, die in Deutschland legal praktiziert würden. Der Staat habe daher die Aufgabe, diese Eingriffe auf ein Minimum zu begrenzen, heißt es in einem Antrag (21/7060) der Fraktion. |
||
Gehörlose: Entschädigungsfonds & wissenschaftl. Aufarbeitung gefordert[9.7.] Die Fraktion Die Linke setzt sich in einem Antrag (21/7038) für die Errichtung eines Entschädigungsfonds für Menschen ein, die als Kinder und Jugendliche in Schulen Leid und Unrecht aufgrund ihrer Hörschädigung erfahren haben. Einen entsprechenden Gesetzentwurf solle sie in Abstimmung mit Ländern und Kirchen vorlegen und darüber hinaus prüfen, welche bundesgesetzlichen Regelungen geschaffen werden können, um Leistungen für gehörlose Menschen niedrigschwelliger zu ermöglichen. |
||
Muslim*innen in Deutschland[9.7.] Das Forschungszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) hat im Juni 2026 eine aktualisierte Hochrechnung zur Zahl der Musliminnen und Muslime in Deutschland veröffentlicht, dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (21/7124) auf eine Kleine Anfrage hervor. Weiterhin geht aus der Antwort hervor, dass sich die Zahl der in der Bundesrepublik lebenden ausländischen Bevölkerung insgesamt Ende vergangenen Jahres auf 14,07 Millionen belief. Zum 31. Dezember 2024 lag diese Zahl noch bei 14,06 Millionen. |
||
Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie[8.7.] Die Umsetzung der EU-Richtlinie „zur Stärkung der Anwendung des Grundsatzes des gleichen Entgelts für Männer und Frauen bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit durch Lohntransparenz und Durchsetzungsmechanismen“ ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/7026) auf eine Kleine Anfrage. Danach hat das federführende Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend die erforderlichen Vorbereitungen für einen Gesetzentwurf zur bürokratiearmen Umsetzung der sogenannten „Entgelttransparenzrichtlinie“ getroffen und klärt derzeit noch einzelne für die Umsetzung relevante Fragen. |
||
Erste Bilanz der Queerbeauftragten der Bundesregierung[8.7.] Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort (21/7084) auf eine Kleine Anfrage zum ersten Jahr der Tätigkeit der Beauftragten der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt eine erste Bilanz vorgelegt. |
||
Zahl weiblicher Opfer von Straftaten gegen das Leben in 2025[8.7.] Über die Zahl der 2025 erfassten weiblichen Opfer von versuchten oder vollendeten Straftaten gegen das Leben, die sexuelle Selbstbestimmung, die körperliche Unversehrtheit oder die persönliche Freiheit berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7045) auf eine Kleine Anfrage. Danach wurden vergangenes Jahr in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) insgesamt 1.396 weibliche Opfer von Straftaten gegen das Leben erfasst, 65.075 von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, 263.974 von Körperverletzungen und 160.404 von Straftaten gegen die persönliche Freiheit. Dabei verweist die Bundesregierung darauf, dass eine Person, die mehrfach Opfer wurde, in der PKS auch mehrfach gezählt werde. |
||
Tätigkeitsbericht des Polizeibeauftragten des Bundes[8.7.] Als Unterrichtung (21/6850) durch den Polizeibeauftragten des Bundes beim Deutschen Bundestag, Uli Grötsch, liegt dessen Tätigkeitsbericht über den Zeitraum vom 1. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2026 vor. Danach ist die Zahl der Eingaben an den Polizeibeauftragten im aktuellen Berichtszeitraum auf 421 gestiegen nach 267 im vorangegangenen Berichtszeitraum. 323 der 421 Eingaben kamen von Bürgern und 98 Eingaben von Beschäftigten der Polizeibehörden des Bundes. |
||
Antragslose Kindergeldzahlung wird möglich[8.7.] Der Finanzausschuss hat die antragslose Zahlung von Kindergeld durch die Kindergeldstellen auf den Weg gebracht. Der Ausschuss stimmte in seiner Sitzung unter Leitung des amtierenden Vorsitzenden Christian Görke (Linke) dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines antragslosen Kindergeldes (21/5874) mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie den Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu. Die AfD-Fraktion und die Fraktion Die Linke enthielten sich. Zuvor hatte der Ausschuss auf Antrag der Koalitionsfraktionen noch einige Änderung an dem Entwurf vorgenommen. Die SPD-Fraktion sprach von einem guten Tag für die Familien und Kinder sowie für die Entwicklung digitaler staatlicher Leistungen. Erfahrungen aus anderen Ländern würden zeigen, dass es richtig sei, die Änderungen Schritt für Schritt einzuführen. Durch Kontrollregelungen sei sichergestellt, dass nur antragsberechtigte Eltern in den Genuss der Neuregelung kommen könnten. Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zeichnet sich ein handlungsfähiger Staat dadurch aus, dass keine unnötigen bürokratischen Hürden den Leistungen für Familien im Weg stehen würden. Deshalb sei dieser Gesetzentwurf grundsätzlich der richtige Schritt. Die Automatisierung greife, wo die Familienkasse die Daten schon habe. Aber damit dürfe die Regelung nicht aufhören, sondern sie müsse auch für Erstkinder gelten. Und es wäre gut, wenn auch kompliziertere Fälle einbezogen werden könnten. Die Fraktion Die Linke sprach von einem überfälligen Schritt. Die Neuregelung hätte aber schneller kommen können. Zum Kindergeld selbst erklärte die Fraktion, dieses sei viel zu niedrig. Bezieher höherer Einkommen würden durch den steuerlichen Kinderfreibetrag bevorzugt. Von allen anderen Fraktionen abgelehnt wurde ein Gesetzentwurf der AfD-Fraktion (21/6003), die das Kindergeld für im EU-Ausland lebende Kinder an die Höhe der dortigen Lebenshaltungskosten anpassen will. Wenn ein Kind in einem Staat mit niedrigerer Kaufkraft lebe, komme es zu einem Fördereffekt, der Familien mit in Deutschland oder in Ländern mit höherer Kaufkraft lebenden Kindern verwehrt bleibe, argumentiert die AfD-Fraktion. Das sei mit dem europäischen Recht auf Freizügigkeit weder beabsichtigt noch zu rechtfertigen. Für den Entwurf stimmte nur die AfD-Fraktion. |
||
Möglichkeiten der Visaantragstellung für afghanische Frauen[8.7.] Der Petitionsausschuss spricht sich dafür aus, afghanischen Frauen zu ermöglichen, Visaanträge nicht nur an den Deutschen Botschaften Islamabad und Teheran, sondern auch an weiteren Auslandsvertretungen stellen zu können. In der Sitzung verabschiedete der Ausschuss mit breiter Mehrheit die Beschlussempfehlung an den Bundestag, eine entsprechende Petition dem Auswärtigen Amt mit dem zweihöchsten Votum „zur Erwägung“ zu überweisen. |
||
Opposition scheitert mit Anträgen gegen Wohngeldkürzung[8.7.] Der Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen hat zwei Oppositionsanträge gegen Kürzungen des Wohngeldes zurückgewiesen. Ein Antrag der Fraktion Die Linke (21/6363) mit einer Aufforderung an die Bundesregierung, das Wohngeld nicht zu kürzen, wurde in der von der Vorsitzenden Caren Lay (Linke) geleiteten Sitzung von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD abgelehnt. Die Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen stimmten dafür, die AfD-Fraktion enthielt sich. In der Aussprache warf die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen der SPD vor, komplett gegen ihre eigene Politik der letzten Wahlperiode zu verstoßen. Angesichts steigender Mieten, Heizkosten und Kürzungen in anderen Bereichen müssten diese geplanten Kürzungen zurückgenommen werden. Die Fraktion Die Linke kritisierte, die Ankündigung der Wohngeldkürzung habe zu massiver Verunsicherung geführt. Es gehe hier nicht um effizientere Gestaltung, wie angekündigt worden sei, sondern es würden nur Kürzungen vorgenommen. Das Wohngeld müsse dringend erhalten bleiben, denn es sei eine Form der Solidarität, dass man die Menschen nicht alleine lasse. Bei Kürzung des Wohngelds drohe eine massive Zunahme von Armut und Wohnungslosigkeit. Die SPD-Fraktion wies darauf hin, dass viel getan werde, um die Bautätigkeit zu verbessern und das Wohnungsangebot zu erhöhen. Der gegen die Koalition erhobene Vorwurf, sie tue nichts, sei falsch. Auch die Rechte von Mietern würden gestärkt. Die Menschen dürften nicht langfristig von staatlichen Unterstützungsleistungen abhängig sein, sondern man müsse darauf hinarbeiten, dass sich der Wohnungsmarkt entspanne, erklärte die SPD-Fraktion. Und das geschehe zum Beispiel durch den Bau-Turbo, das serielle Bauen und durch beschleunigte Bau- und Planungsverfahren. Auch die AfD-Fraktion erklärte, Kürzungen beim Wohngeld würden Geringverdiener, Familien und Rentner besonders treffen. Die Unterstützung mit Wohngeld sei grundsätzlich richtig. Das Wohngeld sollte nicht verringert, sondern sogar erhöht werden, da alles teurer werde. Forderungen nach einem Mietpreisdeckel lehnte die Fraktion aber ab, da dadurch der Wohnungsmangel noch verschärft werde. Solange der Wohnraum knapp sein, würden die Mieten hoch sein. Es müsse mehr gebaut werden. Niemandem falle es leicht, Veränderungen beim Wohngeld vorzunehmen, erklärte die CDU/CSU-Fraktion. Aber die haushalterische Lage sei herausfordernd, so die Union. Die Zinsausgaben für den Bund hätten sich binnen weniger Jahre verzwanzigfacht. Man befinde sich in einer schwierigen Situation und müsse damit umgehen. Außerdem wies die Fraktion darauf hin, dass sich die Zahl der Anspruchsempfänger durch die Wohngeldreform der letzten Wahlperiode deutlich erhöht habe. Jetzt diese Änderungen in Teilbereichen zurückzunehmen, falle niemandem leicht, aber es sei notwendig. Die Bundesregierung wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Wohngeld in Zukunft höher sein werde als vor der in der letzten Legislaturperiode vorgenommenen Reform. Die Fraktion Die Linke fordert die Bundesregierung in ihrem Antrag außerdem auf, einen Gesetzentwurf zur Einführung einer bundesweiten, rechtssicheren Mietpreisdeckelung vorzulegen, „um die Spirale aus steigenden Mieten und steigenden staatlichen Transferleistungen zu durchbrechen“. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bezeichnet das Wohngeld in ihrem Antrag als unverzichtbare Sozialleistung, die Betroffene direkt spürbar im Alltag entlaste. Eine Sparpolitik zulasten von Menschen mit kleinen Einkommen sei der falsche Weg, warnt die Fraktion. |
||
Zukunft des Unterhaltsvorschusses diskutiert[8.7.] Der Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat einen Antrag (21/4539) der Fraktion Die Linke für eine Reform des Unterhaltsvorschusses mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie der AfD-Fraktion abgelehnt. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen enthielt sich, wobei auch sie, wie Die Linke, scharfe Kritik an der aktuellen Debatte über eine mögliche Kürzung der Leistung übte. Die Bundesregierung verwies auf die angespannte Haushaltslage. Die Unionsfraktion betonte in der Beratung, es handele sich beim Unterhaltsvorschuss nicht um eine Sozialleistung, sondern um eine Leistung des Staates, wenn Väter nicht für ihre Kinder zahlten. Diese sei 2017 extrem ausgeweitet worden, und der Staat müsse sich derzeit fragen, ob er sich das noch leisten könne. Die SPD konstatierte eine Gerechtigkeitslücke, weshalb im Koalitionsvertrag auch vereinbart worden sei, nur noch die Hälfte des Kindergeldes mit dem Unterhaltsvorschuss zu verrechnen. Weitere Forderungen der Linken seien aber derzeit fiskalisch schwer umzusetzen. Die Grünen kritisierten die diskutierten Einschränkungen für Alleinerziehende deutlich und verwiesen darauf, dass Alleinerziehende und deren Kinder ohnehin schon eine strukturell benachteiligte Gruppe seien. Die Linke forderte, man dürfe Alleinerziehende nicht weiter in die Armut treiben und dafür bestrafen, dass der andere Elternteil (meist der Vater) nicht zahle. Diskutiert wurde ebenfalls, wie die Rückgriffquote erhöht werden kann und weshalb diese in den Bundesländern so unterschiedlich hoch ist. |
||
Digitaler Wegweiser: wirtschaftl. Lebensentscheidungen von Ausbildung bis Altersvorsorge[8.7.] BMBFSFJ: Familienministerium startet digitalen Wegweiser für wirtschaftliche Entscheidungen von Ausbildung bis Altersvorsorge -Neues Serviceangebot informiert zu Lebensentscheidungen zugunsten wirtschaftlicher Eigenständigkeit. Bundesfrauenministerin Karin Prien: „Wirtschaftliche Eigenständigkeit ist das Fundament individueller Freiheit und Selbstbestimmung. Unser Ziel ist es, dass alle Menschen ihren Lebensweg jederzeit finanziell selbstbestimmt gestalten können – unabhängig von persönlichen Umbrüchen wie Trennung oder Krankheit. Gute Rahmenbedingungen, die eine substanzielle Erwerbstätigkeit von Frauen wie Männern erleichtern und lohnender machen, sind die Basis, und ökonomisches Wissen ist der Kompass. Oft entscheiden kleine Weichenstellungen, die am Küchentisch getroffen werden, über die finanzielle Freiheit von morgen. Mit der ‚Lebenskarte‘ und dem ‚Lohn-O-Mat‘ geben wir den Bürgerinnen und Bürgern Instrumente an die Hand, um die finanziellen Folgen von Lebensentscheidungen erstmals einfach, transparent und individuell berechenbar zu machen.“ Besonders Frauen befinden sich bezüglich ihrer wirtschaftlichen Eigenständigkeit in einer schwierigen Situation: Trotz einer häufig besseren Ausbildung und – rechnet man Familienarbeit und Beruf zusammen – eines sogar größeren Arbeitspensums verdienen sie im Laufe ihres Lebens oft nur halb so viel wie Männer. Oft fehlt es an Transparenz über die langfristigen finanziellen Folgen großer Lebensentscheidungen wie Erziehungszeiten oder Teilzeit. Die Lebenskarte als digitaler Kompass: Die Lebenskarte zeigt anhand von acht Stationen wie dem Karrierestart, Familiengründung oder Heirat, welche finanziellen Fragen in der jeweiligen Lebensphase wichtig sind. Zu jedem Thema bietet sie passende staatlich geprüfte Informationen und praktische Angebote. Weiterführende Informationen: https://lebenskarte.info/, https://lebenskarte.info/lebenskarte/lohn-o-mat. Hintergrund: Das Serviceportal ist das Ergebnis eines breiten Bündnisses aus Politik, Verwaltung und Forschung und entstand im Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten auf Basis eines partizipativen Forschungsprojektes, das vom Center for Responsible Research and Innovation des Fraunhofer IAO (CeRRI) durchgeführt und durch das BMBFSFJ gefördert wurde. 2026 wurde die Website umfangreich weiterentwickelt, um gezielt junge Erwachsene bürgernah und interaktiv anzusprechen. Was bedeutet wirtschaftliche Eigenständigkeit?: Wirtschaftliche Eigenständigkeit ist die Fähigkeit, den eigenen Lebensunterhalt dauerhaft und unabhängig von privater oder staatlicher Unterstützung selbst zu sichern – auch bei veränderten Lebensumständen wie Familiengründung, Erwerbsunterbrechungen oder im Ruhestand. Grundlage hierfür ist, substanziell erwerbstätig zu sein. |
||
Ausschuss lehnt Antrag zum Bafög ab[8.7.] Der Forschungsausschuss hat am Mittwochvormittag einen Antrag (21/6359) der Fraktion Die Linke zu einer Bafög-Reform mehrheitlich abgelehnt. Während die antragstellende Fraktion dem Antrag zustimmte und sich die Grünen enthielt, lehnten die übrigen Fraktionen die Vorlage ab. |
||
Sparpaket für die Gesetzl. Krankenversicherung gebilligt[8.7.] Nach einer mehr als neun Stunden langen Sitzung hat der Gesundheitsausschuss das umstrittene Sparpaket für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) gebilligt. Für den in den parlamentarischen Beratungen noch deutlich veränderten Gesetzentwurf (21/6130) stimmten am Mittwochabend die Koalitionsfraktionen von Union und SPD. Die Opposition von Grünen, Linken und AfD votierte geschlossen dagegen. Die Opposition machte sich zu Beginn der Sitzung für die Absetzung des Tagesordnungspunktes stark, der Antrag wurde jedoch abgewiesen. Die Abgeordneten der Opposition argumentierten, der Gesetzentwurf sei durch die vielen Änderungen völlig verändert und in seinen möglichen Auswirkungen auf die Versorgung in der Kürze der verbleibenden Beratungszeit nicht nachvollziehbar. Zudem sei unklar, welche finanziellen Auswirkungen die Änderungen auf die GKV und damit auf das Ziel der Beitragssatzstabilität konkret hätten. Nach Ansicht der Koalition entspricht der Beratungsverlauf den üblichen Verfahren. Die umfangreichen Änderungen beziehen sich unter anderem auf die Krankenhausfinanzierung, die Finanzierung des Pflegepersonals, die Reform der Familienversicherung, den Bundeszuschuss zur Krankenversicherung und die Rabattverträge für die Pharmaindustrie. Die Abgeordneten beschlossen in der Sitzung auch einen Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen von Union und SPD im Zusammenhang mit dem GKV-Sparpaket, der sich auf psychische Erkrankungen und die psychotherapeutische Versorgung bezieht. Einschränkungen in der Versorgung würden zu erheblichen finanziellen Mehrbelastungen der gesetzlich Versicherten in der Zukunft führen, heißt es in dem Antrag. Eine kontinuierliche Versorgung sei daher entscheidend. |
||
Stärkung der digitalen Befugnisse von Ermittlungsbehörden[8.7.] Der Bundestag hat über Gesetzentwürfe der Bundesregierung beraten, die auf eine Stärkung der digitalen Befugnisse von Ermittlungsbehörden abzielen. Nach halbstündiger Aussprache wurden die Entwürfe an die Ausschüsse überwiesen. Der Gesetzentwurf „zur Änderung der Strafprozessordnung – digitale Ermittlungsmaßnahmen“ (21/6806) soll federführend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz weiterberaten werden. Im Fall des Gesetzentwurfs „zur Stärkung digitaler Ermittlungsbefugnisse in der Polizeiarbeit“ (21/6132, 21/6511) und des Gesetzentwurfes „zur Stärkung digitaler Ermittlungsbefugnisse zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus“ (21/6131, 21/7265) soll der Innenausschuss die Federführung übernehmen. |
||
Aufarbeitung des Kolonialismus[8.7.] Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsminister Wolfram Weimer, will im Herbst dieses Jahres ein Papier zu den zentralen Handlungsfeldern seines Hauses bei der Aufarbeitung des Kolonialismus vorlegen. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7044) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (21/6384) mit. Das Papier werde unter Einbeziehung unabhängiger Experten und „in engem Austausch“ mit Vertretern der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Kultur erarbeitet. |
||
Bundesdrogenbeauftragter: Jeder 4. Drogentote unter 30 J. - Hilfe für Jugendliche[7.7.] Jeder vierte Drogentote ist unter 30 Jahre - Bundesdrogenbeauftragter: Jugendliche, die Hilfe brauchen, müssen sie auch bekommen. Kernaussagen 2025 auf einen Blick: - 2.150 drogenbedingte Todesfälle – weiterhin auf sehr hohem Niveau. |
||
Tätigkeitsbericht des Polizeibeauftragten des Bundes[7.7.] Als Unterrichtung (21/6850) durch den Polizeibeauftragten des Bundes beim Deutschen Bundestag, Uli Grötsch, liegt dessen Tätigkeitsbericht über den Zeitraum vom 1. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2026 vor. Danach ist die Zahl der Eingaben an den Polizeibeauftragten im aktuellen Berichtszeitraum auf 421 gestiegen nach 267 im vorangegangenen Berichtszeitraum. 323 der 421 Eingaben kamen von Bürgern und 98 Eingaben von Beschäftigten der Polizeibehörden des Bundes. |
||
Forderung: Studium und Lehre zukunftsfähig machen[7.7.] In einem Antrag (21/6948) fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Bundesregierung auf, die Hochschulen auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Konkret fordern die Abgeordneten unter anderem, „die Dynamisierung des Bundesanteils des Zukunftsvertrags Studium und Lehre mit jährlich drei Prozent auch nach 2027 fortzusetzen und Kürzungen im Bereich der Hochschulbildung auszuschließen“. Außerdem solle eine jährliche Transformationspauschale zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre eingeführt werden. Durch diese könnten die Hochschulen „profilbezogene Entwicklungsziele“ verfolgen, wie etwa „Curriculumsreformen“ oder flexible Studienmodelle. |
||
Bundeshaushalt 2027 im Kabinett beschlossen[6.7.] Die Bundesregierung hat im Kabinett den Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 und den Finanzplan bis 2030 beschlossen. Mit Reformen und Sparmaßnahmen schafft sie die finanziellen Voraussetzungen für Investitionen in die Zukunft. Der Bund führt außerdem den bereits begonnenen Stellenabbau in der Verwaltung – Sicherheitsbehörden sind ausgenommen – fort. Die Einsparquote beim Personal für 2027 soll zwei Prozent betragen. Insgesamt werden bis 2029 beim Personal acht Prozent eingespart. Das Kabinett hat im Haushaltsbegleitgesetz zudem weitere Maßnahmen beschlossen, um den Bundeshaushalt zu stärken. So soll der Steuersatz für gewisse Alkoholika – außer Bier und Wein – angehoben werden. Daraus ergeben sich bei vollständiger Weitergabe der Erhöhungen an die Verbraucherinnen und Verbraucher moderate Preisänderungen im zweistelligen Cent-Bereich. Darüber hinaus wird der Bundeszuschuss an die gesetzliche Rentenversicherung im Jahr 2027 um 1 Milliarde Euro abgesenkt, was zu einer Entlastung des Bundeshaushalts in gleicher Höhe führt. |
||
Stärkung psychosozialer Prozessbegleitung für Opfer schwerer Gewalt- u. Sexualstraftaten[6.7.] In einer öffentlichen Anhörung des Rechtsausschusses stieß der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Rechte von Verletzten schwerer Gewalt- und Sexualstraftaten (21/6214) grundsätzlich auf Zustimmung. Vorgesehen ist, den Zugang zur psychosozialen Prozessbegleitung zu erleichtern und insbesondere für minderjährige Betroffene sowie bei gravierender häuslicher Gewalt auszuweiten. Die Begleitung soll Betroffene während des Strafverfahrens stabilisieren, Orientierung geben und ihre selbstbestimmte Teilnahme am Verfahren stärken. |
||
Zahl erteilter Visa zum Familiennachzug in 2025/26[6.7.] In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sind laut Bundesregierung 7.946 Visa zum Ehegattennachzug zu deutschen Staatsbürgern erteilt worden und 35.793 sonstige Visa zum Familiennachzug. Im vergangenen Jahr belief sich die Zahl der erteilten Visa zum Ehegattennachzug zu deutschen Staatsbürgern auf 17.823 und die der sonstigen erteilten Visa zum Familiennachzug auf 92.565, wie aus der Antwort der Bundesregierung (21/6879) auf eine Kleine Anfrage weiter hervorgeht. |
||
Erste Bilanz der Antidiskriminierungsstelle[6.7.] Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat im ersten Jahr der aktuellen Legislaturperiode bestehende Fördermaßnahmen fortgeführt und neue Vorhaben bewilligt, ddas schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/6876) auf eine Kleine Anfrage. Dazu gehört insbesondere das Bundesprogramm „respekt*land – Antidiskriminierungsberatung für ganz Deutschland“, das in sein drittes Förderjahr ging. Gefördert wurden außerdem Projekte zur Sichtbarmachung von Diskriminierung, zur Weiterentwicklung und Stärkung der Antidiskriminierungsberatung sowie zum Aufbau bundeszentraler Infrastruktur in diesem Bereich. Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung kann zudem zu Gesetzentwürfen Stellung nehmen, die ihren Aufgabenbereich betreffen. Im Oktober 2025 stellte sie dem Bundestagsausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend den 5. Gemeinsamen Bericht „Diskriminierung in Deutschland – Erkenntnisse und Empfehlungen“ vor und beantwortete Fragen der Fraktionen. Im Zusammenhang mit der Umsetzung europäischer Vorgaben sieht ein Gesetzentwurf zur Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes außerdem Konkretisierungen zur Veröffentlichung von Stellungnahmen sowie die Erstellung eines Arbeitsprogramms für die Amtszeit der bzw. des Unabhängigen Bundesbeauftragten vor. |
||
Erste Bilanz der Arbeit des Antisemitismusbeauftragten[6.7.] Die Bundesregierung hat auf eine Kleine Anfrage zum ersten Jahr der Tätigkeit des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus geantwortet (21/6941). Der Beauftragte verfügt demnach über vier Stellen, die im ersten Jahr der 21. Wahlperiode vollständig besetzt waren. Seine Aufgaben liegen insbesondere in der ressortübergreifenden Koordination der Maßnahmen gegen Antisemitismus, der Vernetzung mit jüdischen Organisationen und der Zivilgesellschaft sowie der Sensibilisierung für antisemitische Erscheinungsformen und jüdisches Leben. Über eigene exekutive Befugnisse verfügt das Amt nicht. |
||
Erste Bilanz des Antiziganismusbeauftragten[6.7.] Im ersten Jahr der laufenden Legislaturperiode hat der Beauftragte der Bundesregierung gegen Antiziganismus verschiedene Maßnahmen und Projekte initiiert bzw. umgesetzt, das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/6878) auf eine kleine Anfrage. Dazu gehören insbesondere der Aufbau und die Weiterentwicklung eines Rechtshilfenetzwerks für Betroffene von Antiziganismus, eine Machbarkeitsstudie zum Ausbau der Forschungsstelle Antiziganismus zu einem Zentrum für Antiziganismusforschung, die Aktionswochen gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma sowie die Implementierung einer Romanes-Akademie. Zudem wurde die Geschäftsstelle der Kommission zur Aufarbeitung des an Sinti und Roma begangenen Unrechts nach 1945 aufgebaut. |
||
Keine Beteiligung des Kultur-& Medienbeauftragten am Pride Month[6.7.] Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und die Behörden in seinem Geschäftsbereich beteiligen sich weder finanziell noch organisatorischen an Veranstaltungen, Festakten, Demonstrationen oder vergleichbaren Ereignissen zum Pride Month von Ende Juni bis Ende Juli dieses Jahres. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6940) auf eine Kleine Anfrage mit. Seit 2020 seien keine Finanzmittel aus dem Etat des BKM mit Bezug zum Pride Month ausgegeben worden. |
||
Erste Bilanz d. Beauftragten für Fragen d. sexuellen Kindesmissbrauchs[6.7.] Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort (21/6877) auf eine Kleine Anfrage eine Bilanz der Arbeit der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kerstin Claus, vorgelegt. Das Amt besteht seit März 2022 und wurde mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen (UBSKMG) zum 1. Juli 2025 gesetzlich neu gefasst. Die Bundesbeauftragte arbeitet unabhängig und ist nicht mit der Umsetzung des Koalitionsvertrags beauftragt. |
||
Erste Bilanz des Beauftragten für Aussiedler-& Minderheitenpolitik[6.7.] Die Bundesregierung hat auf eine Kleine Anfrage zum ersten Jahr der Tätigkeit des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten geantwortet (21/6921). Dr. Bernd Fabritius wurde am 28. Mai 2025 für die Dauer der 21. Legislaturperiode in das Amt berufen. Für seine Arbeit standen im ersten Jahr drei Stellen zur Verfügung (A 15, E 11 und E 8), die vollständig besetzt waren. |
||
332.524 Einbürgerungen im Jahr 2025[3.7.] Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Bundesamts insgesamt 332.524 Personen eingebürgert worden. Dies entspricht einer Steigerung von 13,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7078) auf eine Kleine Anfrage weiter ausführt. |
||
Erste Bilanz des Menschenrechtsbeauftragten[2.7.] Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe setzt im ersten Jahr der aktuellen Legislaturperiode Schwerpunkte auf die Stärkung der regelbasierten internationalen Ordnung, die Vorbereitung des 80. Jahrestags der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 2028 sowie auf vergessene humanitäre Krisen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Bemühungen der Bundesregierung um eine Lösung der Krise im Sudan, das geht aus der Antwort (21/6846) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor Zur Wahrnehmung seines Mandats führt der Beauftragte politische Gespräche, unternimmt Reisen, gibt öffentliche Stellungnahmen ab und steht im Austausch mit Parlament, Zivilgesellschaft, internationalen Organisationen und Amtskolleg*innen anderer Staaten. Damit soll insbesondere ein kohärentes menschenrechtspolitisches und humanitäres Vorgehen innerhalb der Bundesregierung unterstützt werden. Im Berichtszeitraum führten Dienstreisen unter anderem nach Israel und in die palästinensischen Gebiete, zur UN-Generalversammlung, zum UN-Menschenrechtsrat, zur UN-Frauenrechtskommission sowie in die Demokratische Republik Kongo. Themen waren dabei unter anderem die humanitäre und menschenrechtliche Lage, internationale Menschenrechtspolitik und konkrete Krisen. |
||
Barrierefreie Ausgestaltung von Wahllokalen[3.7.] Um die barrierefreie Ausgestaltung von Wahllokalen geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/6871) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/6552). Wie die Bundesregierung darin schreibt, sollen die Wahlräume „nach den örtlichen Verhältnissen so ausgewählt und eingerichtet werden, dass allen Wahlberechtigten, insbesondere Menschen mit Behinderungen und andere Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigung, die Teilnahme an der Wahl möglichst erleichtert wird (Paragraf 46 Absatz 1 Satz 3 Bundeswahlordnung)“. |
||
Verwaltungskosten für das Bürgergeld[2.7.] Die Bundesausgaben für Verwaltungskosten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende haben im Jahr 2025 bei rund 6,8 Milliarden Euro gelegen. Die Verwaltungskosten je Bedarfsgemeinschaft (BG) lagen im Jahr 2025 bei durchschnittlich 2.359 Euro. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in einer Antwort (21/6855) auf eine Kleine Anfrage, in der nach den Ausgaben im Bürgergeld gefragt worden war. |
||
Sprachkompetenzen in der pflegerischen Ausbildung[2.7.] In der Pflege sind nach Einschätzung der Bundesregierung Kenntnisse der Muttersprache der Pflegebedürftigen für das Pflegepersonal vorteilhaft zur Umsetzung eines ganzheitlichen, personzentrierten Pflegeverständnisses. Im Recht der sozialen Pflegeversicherung (SPV) sei festgelegt, dass den Bedürfnissen nach einer kultursensiblen Pflege möglichst Rechnung getragen werden solle, heißt es in der Antwort (21/6857) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/6521) der Linksfraktion. |
||
Förderung sozialer u. zivilgesellschaftlicher Organisationen[2.7.] Die Bundesregierung informiert in einer Antwort (21/6848) auf eine Kleine Anfrage über die Förderung für soziale und zivilgesellschaftliche Organisationen aus dem Bundeshaushalt. Die Anfrage war eine Reaktion auf eine frühere Antwort der Bundesregierung (21/5178) an der die Fragesteller bemängelten, dass wesentliche Punkte häufig nur zusammenfassend, ressortübergreifend oder unter Verweis auf fehlende zentrale Erfassung beantwortet worden seien. Auf erneute Fragen antwortet die Bundesregierung teils mit Verweis auf Berichte des zuständigen Ressorts oder gibt Hinweise auf öffentlich zugängliche Datenbanken, denen die von erfragten Daten entnommen werden könnten. |
||
Jahresbericht der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter[2.7.] Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter hat im Jahr 2025 in Einrichtungen des Freiheitsentzugs weiterhin zahlreiche Verstöße gegen die Menschenrechte sowie Verletzungen der in Artikel 1 Abs. 1 des Grundgesetzes verankerten Menschenwürde festgestellt. Das geht aus ihrem Jahresbericht hervor, den sie dem Bundestag als Unterrichtung (21/7050) vorgelegt hat. |
||
Neue Grundsicherung löst Bürgergeld ab[1.7.] BReg: Das Bürgergeldsystem wird zur neuen Grundsicherung: Wer arbeiten kann, soll künftig schneller in Arbeit vermittelt werden. Wer dabei nicht mitwirkt, muss mit deutlicheren Konsequenzen rechnen. Das Gesetz ist zum 1. Juli schrittweise in Kraft getreten. - Die neue Grundsicherung schafft klare Regeln mit dem Ziel, Sozialleistungen fairer auszugestalten und Missbrauch wirksamer zu verhindern. Fragen und Antworten zur neuen Grundsicherung finden Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales . |
||
Notfallversorgung soll effizienter organisiert werden[1.7.] Mit einer Neustrukturierung der Notfallversorgung sollen Patienten in Akut- und Notfällen effektiver versorgt werden. Geplant ist eine bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Neuregelung, wie aus dem Gesetzentwurf (21/6808) der Bundesregierung zur Reform der Notfallversorgung hervorgeht, der jetzt im Bundestag zur Beratung vorliegt. |
||
Irische EU-Ratspräsidentschaft: Gleichstellung, LGBTQ-Rechte, bezahlbares Wohnen[1.7.] Aktueller Begriff Europa: Prioritäten der EU-Ratspräsidentschaft Irlands 2026: |
||
Abschiebungen nach Afghanistan[1.7.] Über Abschiebungen nach Afghanistan im laufenden Jahr berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6802) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/6194). Danach wurden im Zeitraum vom 1. Januar bis 19. Juni 2026 insgesamt 87 Personen nach Afghanistan abgeschoben. |
||
Neue Präsidentin des Bundesinstituts für Berufsbildung[1.7.] BMBFSFJ-PM: Das Verfahren zur Nachbesetzung des Präsidentenamtes des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ist abgeschlossen. Frau Dr. Sandra Garbade wurde zur Präsidentin des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) berufen. Sie wird das Amt zum 1. August 2026 antreten. Das Kabinett hat die Personalie heute beschlossen. Bundesbildungsministerin Karin Prien: „Mit Dr. Sandra Garbade übernimmt eine erfahrene und ausgewiesene Führungspersönlichkeit die Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung. Ich freue mich, dass mit ihr erstmals eine Frau an der Spitze des BIBB steht. Frau Dr. Garbade verfügt über umfassende Expertise in der Berufsbildungspolitik und über langjährige Erfahrung in verantwortungsvollen Leitungsfunktionen. Eine starke berufliche Bildung ist eine zentrale Voraussetzung für die Fachkräftesicherung und damit für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Ich bin überzeugt, dass Frau Dr. Garbade wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung setzen wird.“ Frau Dr. Sandra Garbade ist promovierte Wirtschaftspädagogin und gelernte Bankkauffrau. Nach Stationen im Bankwesen und in der Unternehmensberatung wechselte sie 2007 in den Hamburger Schuldienst und war zunächst als Lehrerin an berufsbildenden Schulen tätig. Anschließend übernahm sie verschiedene Führungsaufgaben im Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB). Seit August 2017 ist sie Geschäftsführerin des HIBB und verantwortet die strategische Weiterentwicklung der beruflichen Bildung in Hamburg. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der beruflichen Bildung, der Förderung von Chancengerechtigkeit sowie der zukunftsorientierten Weiterentwicklung des beruflichen Schulwesens. Das Bundesinstitut für Berufsbildung nimmt als zentrale Einrichtung für die berufliche Bildung in Deutschland wichtige Aufgaben in der Forschung, der Ordnungsarbeit und der Politikberatung wahr. Angesichts der Herausforderungen durch Fachkräftesicherung, Digitalisierung und Transformation der Arbeitswelt kommt der beruflichen Bildung eine besondere Bedeutung zu. |
||
Tätigkeiten des Bundesopferbeauftragten[30.6.] Über die Tätigkeit des Beauftragten der Bundesregierung für die Anliegen von Betroffenen von terroristischen und extremistischen Anschlägen im Inland gibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/6794) auf eine Kleine Anfrage Auskunft. Aufgeführt werden unter anderem Details zu der Beauftragung externer Dienstleister durch den Bundesopferbeauftragten sowie Angaben zu Veranstaltungen und Dienstreisen. BMJV: Roland Weber, der Bundesopferbeauftragte, ist zentraler Ansprechpartner für alle Betroffenen von extremistischen oder terroristischen Anschlägen im Inland. Das können Hinterbliebene, Verletzte, Tatzeuginnen und -zeugen, Ersthelferinnen und Ersthelfer und auch Besitzerinnen und Besitzer von Geschäften oder Einrichtungen sein, die durch das Anschlagsgeschehen zu Tatorten wurden. Er kümmert sich um die Anliegen der Betroffenen und vermittelt in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen und Einrichtungen praktische, finanzielle und psychosoziale Hilfe. Der Bundesopferbeauftragte unterstützt Betroffene im Umgang mit Behörden bei der Klärung ihrer anschlagsbezogenen Anliegen. Zudem ist er „politische Stimme“ der Betroffenen und setzt sich in Politik und Öffentlichkeit für ihre Interessen und Bedürfnisse ein. |
||
Reform Individueller Gesundheitsleistungen gefordert (Frauengesundheit)[30.6.] Geschäfte mit Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) müssen nach Ansicht der Linksfraktion zum Schutz der Patienten eingeschränkt werden. Patienten müssten darauf vertrauen können, dass ihre Gesundheit im Zentrum einer medizinischen Behandlung stehe, heißt es in einem Antrag (21/6793) der Fraktion. |
||
Bilanz des Bundesopferbeauftragten[30.6.] Die Bundesregierung hat auf eine Kleine Anfrage im Bundestag eine Bilanz des ersten Jahres des Beauftragten der Bundesregierung für die Anliegen von Betroffenen von terroristischen und extremistischen Anschlägen im Inland (Bundesopferbeauftragter) vorgelegt (21/6794). |
||
Mittel für die behördenunabhängige Asylverfahrensberatung[29.6.] Die Höhe der im Bundeshaushalt 2026 für die behördenunabhängige Asylverfahrensberatung vorgesehenen Mittel ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/6777) auf eine Kleine Anfrage. Danach sind im Bundeshaushalt 2026 im Rahmen des Haushaltstitels 0603 684 62 für die behördenunabhängige Asylverfahrensberatung gemäß Paragraf 12a des Asylgesetzes Mittel in Höhe von insgesamt 24,5 Millionen Euro vorgesehen. Die tatsächliche Höhe der in 2026 ausgereichten Mittel sowie die Aufschlüsselung nach Trägern und Fördersummen steht allerdings erst am Ende des Förderjahres nach Prüfung und Bewilligung der entsprechenden Anträge abschließend fest, wie die Bundesregierung weiter ausführt. |
||
Kindergeld mit Auslandsbezug[29.6.] Die Zahlungen von Kindergeld in Länder der Europäischen Union können einer öffentlich zugänglichen Statistik der Bundesagentur für Arbeit entnommen werden. Darauf weist die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6786) auf eine Kleine Anfrage zu Kindergeldzahlungen mit Auslandsbezug und den nationalen Steuerungsmöglichkeiten hin. Zudem gibt die Bundesregierung Auskunft über die Rechtslage bei Kindergeldzahlungen in Länder außerhalb der Europäischen Union. Die Möglichkeiten Deutschlands, Kindergeldzahlungen bei Wohnsitz eines Kindes im Ausland eigenständig zu begrenzen, sind insbesondere durch unionsrechtliche Koordinierungsvorschriften eingeschränkt. Rechtsentwicklung nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2022: Die Familienkassen wenden eine Regelung, die bestimmte EU-Ausländer*innen zunächst vom Kindergeld ausschließen konnte, seit Herbst 2022 nicht mehr an. Eine entsprechende gesetzliche Anpassung ist mit dem Jahressteuergesetz 2026 vorgesehen. Insgesamt ordnet die Antwort die familienpolitische Leistung aus einer europarechtlichen Perspektive ein: Bei grenzüberschreitenden Familienkonstellationen gelten gemeinsame europäische Regeln, während die Bundesregierung zugleich auf regelmäßige Kontrollen und Rückforderungen bei nicht gerechtfertigten Leistungen verweist. Eine Änderung der bestehenden Regelungen zum Kinderzuschlag für die angesprochenen Personengruppen ist derzeit nicht vorgesehen. |
||
Bundesregierung definiert Stadtentwicklungsziele[29.6.] Lebenswerte, funktionsfähige und gemeinwohlorientierte Städte, Gemeinden und Regionen sind gemeinsames Ziel auf allen föderalen Ebenen der Bundesrepublik. Dies schreibt die Bundesregierung in dem als Unterrichtung vorgelegten Stadtentwicklungsbericht (21/7000). Verfolgt werde das Ziel einer nutzungsgemischten Stadt mit der räumlich-funktionalen Verschränkung von Wohnen, Arbeit, Handel, dem Ausbau des regionalen Umweltverbunds für stadtverträgliche Mobilität sowie guter Ausstattung für Erholung, Freizeit und Sport. Das Quartier sei dabei die zentrale Handlungsebene. Lebendige und lebenswerte Quartiere in Kommunen würden durch eine geschlechtersensible und -gerechte Gestaltung von Räumen gefördert, welche den unterschiedlichen Bedürfnissen und Anforderungen verschiedener Nutzergruppen Rechnung trage. „Kulturelle Vielfalt und die Diversität der Lebensstile sind ein Gewinn, der Kommunen zu Orten der Kommunikation und Innovation macht“, schreibt die Regierung. Des weiteren wird urbane Resilienz in Bezug auf die Klimaanpassung von Städten und Gemeinden auch in Verbindung mit Aspekten der sozialen Resilienz als zunehmend wichtiges Aufgaben- und Handlungsfeld der Stadtentwicklungspolitik des Bundes beschrieben. Die Sicherung einer ausreichenden, angemessenen und bezahlbaren Wohnraumversorgung für alle Bevölkerungsteile sei ebenfalls eines der zentralen Ziele der Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik der Bundesregierung. Der Bericht zeigt außerdem die Entwicklung der Einwohnerzahlen von Städten und Regionen auf. Im Jahr 2024 habe die Bevölkerungszahl in Deutschland fast 83,6 Millionen betragen, ein Plus von über 120.000 Menschen gegenüber dem Vorjahr. Die nach Deutschland eingewanderten Personen zieht es nach Angaben der Regierung weiterhin in die Städte. 1950 hätten nur knapp 62 Prozent der Bevölkerung in Gemeinden über 5.000 Einwohnerinnen und Einwohner gelebt. 2023 seien es bereits 86,2 Prozent gewesen. Allerdings ändert sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in den Großstädten. „Seit 2014 ziehen innerhalb Deutschlands mehr Personen aus den Großstädten in andere Kommunen fort als zu“, erläutert die Bundesregierung. In den Jahren 2022 und 2023 seien diese Verluste am höchsten gewesen. Diesen jährlichen Binnenwanderungsverlusten in kreisfreien Großstädten von zuletzt rund 130.000 Personen pro Jahr würden allerdings deutliche „Außenwanderungsgewinne“ gegenüber stehen, die die Bundesregierung für 2023 auf 310.000 Personen beziffert. Dies gelte jedoch nicht für alle Altersgruppen. Die Binnenwanderungsverluste der Großstädte resultierten vor allem aus dem Wegzug von Familien (30- bis unter 50-Jährige und minderjährige Kinder). Dagegen ziehe es vor allem junge Menschen im Alter von 18 bis unter 30 Jahren vornehmlich in die Großstädte. Der Bericht enthält umfangreiche statistische Angaben zum Beispiel zur Städtebauförderung. |
||
Arbeit des Beauftragten für Menschen mit Behinderungen[26.6.] Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen nutzt die Sozialen Netzwerke Instagram und Facebook, um der Öffentlichkeit ein Bild seiner konkreten Tätigkeit zu vermitteln, Statements des Beauftragten zu Gesetzesvorhaben oder anderen aktuellen Inklusionsthemen zu vermitteln, für allgemeine News, Jahrestage, Kritikpunkte, um Erfolge aus der Inklusionslandschaft zu vermitteln und Hinweise auf eigene Veranstaltungen und weitere Angebote zu geben. Das erläutert die Bundesregierung in einer Antwort (21/6755) auf eine Kleine Anfrage. |
||
Transparenz der Arbeit der Integrationsbeauftragten[26.6.] Die Bundesregierung hält die bestehenden parlamentarischen, gesetzlichen und öffentlichkeitswirksamen Informationsmöglichkeiten für geeignet, um die Transparenz der Arbeit der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration und für Antirassismus gegenüber dem Deutschen Bundestag und der Öffentlichkeit sicherzustellen. Das betont die Regierung in einer Antwort (21/6751) auf eine Kleine Anfrage. Die Beauftragte sei Teil der Organisationsstruktur einer obersten Bundesbehörde. Sie unterliege damit der parlamentarischen Kontrolle, insbesondere dem geltenden Informationsrecht gegenüber der Bundesregierung, dem Auskunftsrecht von Presse sowie den Regelungen des Zugangs zu Informationen des Bundes. Darüberhinausgehende gesonderte Maßnahmen zur Erhöhung der Transparenz der Arbeit der Beauftragten seien bisher nicht ergriffen worden, wie es in der Antwort weiter heißt. |
||
Qualifizierungsangebote für junge Menschen[25.6.] Die Bundesregierung verteidigt in einer Antwort (21/6740) auf eine Kleine Anfrage (21/6411) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die arbeitsmarktpolitischen Instrumente für Weiterbildung und Qualifizierung. Auch für junge Menschen im Übergang von Schule zum Beruf stünden zahlreiche Angebote zur Verfügung, betont die Regierung darin. So werde unter anderem die „Initiative Bildungsketten“ ab dem Jahr 2027 um eine dritte Phase verlängert, um jungen Menschen frühzeitig und bestmöglich bei ihrem Weg in den Beruf zu unterstützen. „In dieser Initiative stimmen das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Bundesagentur für Arbeit mit den Ländern ihre Aktivitäten und Programme im Übergang von der Schule in den Beruf aufeinander ab. Eine zentrale Säule dabei ist eine frühzeitige und umfassende Berufsorientierung. Zielgruppe der Initiative sind auch junge Menschen mit Behinderung und deren Inklusion in Ausbildung und Beruf.“ |
||
Ost-Beauftragter: Gleichwertige Lebensverhältnisse, Wohnen& gesellschaftl. Teilhabe[25.6.] Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort (21/6746) auf eine Kleine Anfrage eine erste Bilanz der Tätigkeit der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, Elisabeth Kaiser (SPD), in der laufenden Legislaturperiode gezogen. Im Mittelpunkt stehen demnach die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Ostdeutschlands, gleichwertige Lebensverhältnisse einschließlich Wohnen und Daseinsvorsorge, Demokratie- und Ehrenamtsförderung sowie die stärkere Repräsentation Ostdeutscher in Politik und Gesellschaft. |
||
Pakt für den Rechtsstaat[25.6.] Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Pakt für den Rechtsstaat Mit dem neuen Pakt für den Rechtsstaat soll die Justiz gestärkt werden. Der Bund wird innerhalb des Pakts für den Rechtsstaat sowohl Mittel für die Digitalisierung als auch für die personelle Stärkung der Justiz bereitstellen. Für die personelle Stärkung der Justiz sind für diese Legislaturperiode Bundesmittel in Höhe von insgesamt 240 Millionen Euro vorgesehen. Für die Digitalisierung werden durch den Bund für die Jahre 2027 bis 2029 insgesamt bis zu 210 Millionen Euro (70 Millionen Euro jährlich) aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität zur Verfügung gestellt. Dr. Stefanie Hubig, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz: „Mit dem neuen ‚Pakt für den Rechtsstaat’ senden Länder und Bund ein kraftvolles Signal. Wir stärken die Justiz durch mehr Personal, bessere Digitalisierung und schnellere Verfahren. Allein der Bund investiert rund eine halbe Milliarde Euro. In dieser Größenordnung hat es das noch nicht gegeben. Die Verhandlungen waren anspruchsvoll – und erfolgreich. Sie waren getragen von einer gemeinsamen Überzeugung: Unser Land braucht eine starke Justiz. Straftaten müssen effektiv verfolgt, Rechtsstreitigkeiten zügig geklärt werden, Bürgerinnen und Bürger müssen schnell zu ihrem Recht kommen können. Denn nur wenn der Rechtsstaat für alle sichtbar funktioniert, wird seine Idee auf Dauer überzeugen. Der ‚Pakt für den Rechtsaat‘ ist deshalb auch ein Programm gegen Demokratie- und Rechtsverdrossenheit.“ |
||
Deutscher Beitrag zur Finanzierung des Europarates[25.6.] Deutschland hat 2024 einen Pflichtbeitrag in Höhe von rund 49,1 Millionen Euro zur Finanzierung des Europarates geleistet, was einem Anteil von circa 13 Prozent am gesamten Pflichtbeitragsaufkommen entspricht. Das geht aus dem als Unterrichtung (21/7080) vorliegendem „Bericht der Bundesregierung über die Tätigkeit des Europarats im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024“ hervor. |
||
Bericht zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung“[24.6.] Die Bundesregierung hat den Achten Bericht zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ als Unterrichtung (21/6750) vorgelegt. Darin geht es zum einen um eine Übersicht einzelner Bestandsaufnahmen und um die Darstellung des Zusammenspiel an Maßnahmen, das zur Umsetzung von BNE in allen Bildungsbereichen auf unterschiedlichen politischen Ebenen beiträgt. |
||
Rechsextreme Jugendgruppen u. „Junge Nationalisten“[24.6.] Neue rechtsextremistische Jugendgruppen haben nach Einschätzung der Bundesregierung maßgeblich zum jüngsten Mitgliederzuwachs der Partei „Die Heimat“ und ihrer Jugendorganisation beigetragen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/7192) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/6639) hervor. Die Jugendorganisation „Junge Nationalisten“ (JN) hat demnach in den vergangenen beiden Jahren einen vergleichsweise starken Mitgliederzuwachs verzeichnet. In der von der Bundesregierung aufgeführten Mitgliederentwicklung stieg die Zahl von 230 im Jahr 2023 über 300 im Jahr 2024 auf 400 im Jahr 2025. Auch bei „Die Heimat“ stieg die Mitgliederzahl 2025 erstmals seit Jahren wieder, von 2.500 auf 2.600. Im Jahr 2020 hatte sie noch bei 3.500 gelegen. |
||
Antidiskriminierungsstelle: Schulprojekte für mehr Vielfalt& Respekt ausgezeichnet[23.6.] Antidiskriminierungsstelle: Wegweisende Schulprojekte für mehr Vielfalt und Respekt ausgezeichnet: Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung des diesjährigen Wettbewerbs fair@school im Einstein Center Digital Future in Berlin wurden in diesem Jahr besondere schulische Projekte aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen gewürdigt, die ein inspirierendes Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung setzen. Folgende Projekte wurden 2026 ausgezeichnet: Ferda Ataman, Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung:„Schulen bedeuten nicht nur Unterricht und Hausaufgaben. Schulen sind Orte, in denen Kinder und Jugendliche Tag für Tag faires und respektvolles Miteinander lernen. In Zeiten von Hassrede, Ausgrenzung und dem Einfluss sozialer Medien war es noch nie so wichtig, sich gegen Diskriminierung stark zu machen. Ich freue mich sehr, dass auch diese Jahr so viele Schüler*innen zeigen, wie wichtig Vielfalt und Antidiskriminierung sind.“ |
||
Gesundheitspolitische Bilanz[19.6.] Bilanz der gesundheitspolitischen Vorhaben der Bundesministerin für Gesundheit. Weiter führt die BReg u.a. in ihrer Antwort aus, dass sie sich von der Einführung eines Primärversorgungsystems einen bedarfsgerechten Zugang zu Fachärzten sowie die Entlastung von Ärzten und medizinischem Personal in den Praxen verspricht. Ein wichtiges Ziel sei zudem die Verringerung von Wartezeiten in der fachärztlichen Versorgung bei dringlichen medizinischen Anliegen. |
||
Regierung will das Wohngeld reformieren[17.6.] Zu den weiteren Maßnahmen zur Konsolidierung des Bundeshaushalts gehört auch eine Reform des Wohngelds. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6534) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/6213) schreibt, sei mit dem Kabinettsbeschluss zu den Eckwerten des Regierungsentwurfs zum Bundeshaushalt 2027 und des Finanzplans des Bundes 2026 bis 2030 zunächst ein haushaltspolitischer Handlungsbedarf verblieben. Die fachlich zuständigen Ressorts seien aufgefordert, die in der Koalition vereinbarten Maßnahmen zur weiteren Konsolidierung des Bundeshaushalts bis zum Beschluss des Regierungsentwurfs zum Bundeshaushalt 2027 soweit umzusetzen, dass sie etatreif seien. Dazu zähle auch eine Reform des Wohngeldes. Eine entsprechende Neustrukturierung des Wohngeldes werde auch Vereinfachungen enthalten, die die Wohngeldsachbearbeitung beschleunigen würden. |
||
Förderung von Landes-Demokratiezentren[12.6.] Im Jahr 2025 sind die Landes-Demokratiezentren mit rund 32,9 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert worden. Das geht aus einer Antwort (21/6551) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. Die Antwort enthält außerdem eine Liste von Veröffentlichungen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025. |
||
AGG-Reform - besserer Schutz vor Diskriminierung gefordert[11.6.] Umfrage: 85 Prozent der Befragten für besseren Schutz vor Diskriminierung - Vor erster Lesung der Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes im Bundestag: Ataman ruft Abgeordnete zu „mehr Mut“ beim Schutz vor Diskriminierung auf. |
||
Informationen zur Antidiskriminierungsstelle[10.6.] Im Haushaltsjahr 2025 hat das Gesamtbudget der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) laut Bundeshaushaltsplan bei 14.411.000 Euro gelegen. Es gab in der ADS 43,5 Planstellen und Stellen. Das geht aus einer Antwort (21/6452) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. Für detaillierte Angaben zu den Beratungsanfragen an die ADS verweist die Regierung auf die Webseite der ADS und die dort verfügbaren Informationen. |
||
Keine Todesopfer an deutschen Grenzen im Jahr 2025[10.6.] An den deutschen Land-, See- und Luftgrenzen beziehungsweise im Grenzgebiet der Bundesrepublik ist im vergangenen Jahr nach Kenntnis der Bundesregierung keine Person ums Leben gekommen. Auch wurden im Jahr 2025 keine Personen „im Zuge ihres unerlaubten Grenzübertritts mittels der Anwendung unmittelbaren Zwangs beziehungsweise im Zuge einer entsprechenden Nacheile“ nach Kenntnis der Bundesregierung körperlich verletzt oder versehrt, wie aus deren Antwort (21/6451) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/6195) weiter hervorgeht. |
||
Förderung des Zentrums für Migrationsforschung[10.6.] Im Jahr 2025 hat das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) insgesamt 47 Projekte durchgeführt. Das Zentrum hat 4,8 Millionen Euro aus Fördermitteln des Bundes erhalten, wie aus einer Antwort (21/6519) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervorgeht. |
||
20 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz[9.6.] Festakt 20 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz - Ataman: Gleiche Rechte für alle sind auch ein Versprechen für die Zukunft unserer Kinder. |
||
Antidiskriminierungsbeauftragte rügt BReg für Untätigkeit bei Lohngerechtigkeit[3.6.] Ataman rügt Bundesregierung für Untätigkeit bei Lohngerechtigkeit - Antidiskriminierungsbeauftragte: „Regierung muss zu Frauenrechten und Lohngerechtigkeit stehen“. Zur Entgelttransparenzrichtlinie: Arbeitnehmende müssen künftig bereits vor dem Bewerbungsgespräch über das Einstiegsgehalt bzw. die Gehaltsspanne informiert werden, beispielsweise in der Stellenausschreibung. Außerdem sollen Arbeitnehmende einen Anspruch auf Informationen über ihr Entgeltniveau erhalten. Sie dürfen zudem erfahren, wie hoch das durchschnittliche Entgelt für Gruppen von Arbeitnehmenden ist, die gleiche oder gleichwertige Arbeit verrichten. Von Entgeltungleichheit betroffene Mitarbeitende können Entschädigungszahlungen verlangen. Ab einer Größe von 100 Mitarbeitenden müssen Unternehmen ihren Mitarbeitenden transparent berichten, Lohndifferenzen offenlegen und Abhilfe schaffen. Werden Lohnlücken, die größer als fünf Prozent und nicht gerechtfertigt sind, nicht innerhalb von sechs Monaten abgeschafft, muss eine gemeinsame Entgeltbewertung im Unternehmen durchgeführt werden. |
||
Aufarbeitung des Kolonialismus und Restitutionen[3.6.] Das Auswärtige Amt fördert im Rahmen des Kulturerhaltprogramms in den Jahren 2025 bis 2026 die Restaurierung der Alten Feste in der namibischen Hauptstadt Windhuk mit insgesamt 210.000 Euro und den Erhalt der Massengräber von Herero und Nama in Swakopmund mit insgesamt 40.717 Euro. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6294) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/5859) zur Erinnerungskultur zum Kolonialismus und zur Restitutionspolitik des Bundes mit. |
||
Stärkung psychosozialer Prozessbegleitung[3.6.] Das Vorhaben der Bundesregierung, die Rechte von Verletzten insbesondere schwerer Gewalt- und Sexualstraftaten auf psychosoziale Prozessbegleitung zu stärken, stößt bei Sachverständigen auf Zustimmung. Der dazu vorgelegte Gesetzentwurf (21/6214) wurde bei einer öffentlichen Anhörung des Rechtsausschusses am Montag begrüßt, wenngleich vereinzelt noch Ergänzungen und Klarstellungen gefordert wurden. |
||
Jahresbericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes[2.6.] Rekordwert bei Anfragen zu Diskriminierung im Jahr 2025 - Ataman: „Rassistische Einstellungen verfestigen sich, Diskriminierungen werden heftiger.“ Weitere Erkenntnisse aus dem Jahresbericht: Die meisten Anfragen an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes betrafen 2025 den Bereich Arbeit (3.600 Anfragen). Ratsuchende meldeten sich zum Beispiel wegen diskriminierender Stellenausschreibungen, Bewerbungsabsagen oder wegen diskriminierenden Mobbings am Arbeitsplatz. Das AGG schützt in allen Bereichen des Erwerbslebens. |
||
Regelsätze & Leistungsausschluss im Asylbewerberleistungsgesetz[30.6.] Der Bundesregierung sind keine Fälle bekannt, in denen Asylbewerbern durch die Kommunen teilweise oder vollständig Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) entzogen worden sind. Das teilt sie in einer Antwort (21/6791) auf eine Kleine Anfrage (21/6206) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Leistungsausschluss nach § 1 Absatz 4 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) und dessen Vereinbarkeit mit Verfassungs- und Europarecht mit. Leistungseinschränkungen und -ausschlüsse würden von der Asylbewerberleistungsstatistik nicht erfasst, so die Regierung. Die Regelung betrifft insbesondere Menschen in sogenannten Dublin-Verfahren. Nach Ablauf von zweiwöchigen Überbrückungsleistungen können Leistungen grundsätzlich nur noch bei Vorliegen einer „besonderen Härte“ weitergewährt werden. [2.6.] Die Berechnung der Leistungssätze im Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) steht nicht in einem Widerspruch zu einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur Aussetzung der Regelbedarfsstufe 2 des AsylbLG. Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/6265) auf eine Kleine Anfrage (21/5999) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Das BVerfG habe in einem weiteren Beschluss vom April 2026 bestätigt, dass der Gesetzgeber als Datengrundlage für die Bemessung der Grundleistungen die für die Berechnung von Sozialhilfeleistungen und Leistungen nach dem SGB XII durchgeführte Sonderauswertung der EVS (Einkommens- und Verbraucherstichprobe) herangezogen und keine gesonderte Erhebung bei einer spezifisch auf die Empfänger von Leistungen nach dem AsylbLG zugeschnittenen Referenzgruppe durchgeführt hat. |
||
Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre gefordert[21.5.] In einem Antrag (21/6106) fordert die Fraktion Die Linke von der Bundesregierung, einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch den das Grundgesetz geändert werden soll, damit auf Bundesebene das Wahlalter auf 16 Jahre abgesenkt werden könne. |
||
2. Positionen& Informationen |
Weltmädchentag 2026UICEF: Weltmädchentag 2026: Elf Fakten zum internationalen Mädchentag Das Wichtigste in Kürze: Zum Beitrag mit folgenden Absätzen: |
||
KJH: KJHSRG-Reform scheitert im Alltag der Familien[24.8.] Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.: Das Bundeskabinett hat am 12.08.2026 einen Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (Erstes Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz – 1. KJHSRG) verabschiedet. Die wichtigsten Neuregelungen sind: - Die Einführung einer Experimentierklausel für Kommunen zur Erprobung der Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für Leistungen der Eingliederungshilfe für junge Menschen mit (drohenden) Behinderungen Weitere Änderungen: - Verfahrenslots*innen: Die zunächst befristete Regelung der Verfahrenslots*innen wird entfristet. --------------- |
||
Synopse& Zwischenrufe zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe[17.8.] Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF): Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (1. KJHSRG-E): -> BMBFSFJ-Regierungsentwurf vom 12.8.2026 sowie DIJuF-Publikationen zum Regierungsentwurf: Synopse zum RegE (Stand: 17.8.2026) Siehe weiterhin auf der DJUF-Homepage: BMBFSFJ Referentenentwurf vom 23.3.2026, DIJuF-Publikationen zum Referentenentwurf, Zwischenrufe zum Referentenentwurf, Stellungnahmen anderer Verbände zum Referentenentwurf sowie Weitere Publikationen zum Referentenentwurf. |
||
BAJ-Stellungnahme: Kinder- u. Jugendschutz in der digitalen Welt[17.8.] Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V. (BAJ) und die mitzeichnenden Landesstellen für den Kinder- und Jugendschutz haben eine gemeinsame Stellungnahme zu den Handlungsempfehlungen der Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" veröffentlicht. |
||
Kritik am Regierungsentwurf zur KJH-Strukturreform[12.8.] Der am 12. August 2026 vom Bundeskabinett beschlossene Regierungsentwurf zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe stieß bei Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, Behindertenvertretung und Teilen der Politik auf deutliche Kritik. Besonders umstritten ist die geplante Bündelung von Kita- und Schulassistenz: Unterstützungsleistungen sollen künftig möglichst als Gruppenangebote für mehrere Kinder erbracht werden. Eine individuelle Leistung soll zwar weiterhin möglich sein, wenn ein Gruppenangebot nicht ausreicht bzw. der individuelle Bedarf dies erfordert. Kritiker*innen befürchten jedoch, dass dadurch individuelle Bedarfe nicht ausreichend berücksichtigt werden. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) unterstützt grundsätzlich das Ziel, Zuständigkeiten zu vereinfachen und Familien zu entlasten. Die Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier warnt jedoch davor, Schulassistenz stärker gemeinsam für mehrere Kinder zu organisieren. Für manche Kinder könne dies funktionieren, für Kinder mit komplexeren Behinderungen sei ein solches Modell jedoch nicht geeignet. Zudem dürften Einsparziele nicht zum zentralen Maßstab der Reform werden. Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, befürchtet eine Schlechterstellung betroffener Familien. Die geplanten gebündelten Assistenzangebote setzten Strukturen voraus, die vielerorts noch nicht vorhanden seien; zudem sei deren Finanzierung ungeklärt. Würden Infrastrukturangebote individuelle Leistungen ersetzen statt ergänzen, könne dies dazu führen, dass Kindern der Besuch einer allgemeinen Schule erschwert oder sogar verwehrt werde. Kritisch sieht der VdK außerdem, dass die Länder Zuständigkeiten und Aufgaben der Eingliederungshilfe an andere Träger übertragen können. Für Familien – insbesondere bei Mehrfachbehinderungen oder mehreren Hilfebedarfen – könne dadurch der Koordinationsaufwand weiterhin erheblich bleiben. Der Paritätische Gesamtverband kritisiert den Entwurf grundsätzlicher. Hauptgeschäftsführer Joachim Rock sieht eine „Verwaltungslogik“, die an Akten und Zuständigkeiten statt an der Lebenswirklichkeit von Familien orientiert sei. Besonders kritisiert der Verband, dass die Idee einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe aufgegeben werde und Familien weiterhin je nach Behinderungsform mit unterschiedlichen Sozialgesetzbüchern und Zuständigkeiten konfrontiert seien. Auch die vorgesehene Experimentierklausel für inklusive Leistungen hält der Verband für zu kleinteilig geregelt, um eine tatsächliche Erprobung zu ermöglichen. Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch fordert ebenfalls, dass bei allen Sparzwängen die Menschen nicht aus dem Blick geraten. Inklusion sei kein Luxus, sondern ein Menschenrecht. Bei der individuellen Schulbegleitung müsse deshalb der Bedarf des Kindes und nicht die finanzielle Situation der Kommunen entscheidend sein. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, kritisiert, dass der Entwurf die bestehenden bürokratischen Strukturen nicht beseitige, sondern sie aus seiner Sicht sogar „zementiert“. Die Reform sei zudem ein weiteres Signal dafür, dass Inklusion in Deutschland unter Druck stehe. Die SPD-Familienpolitikerin Jasmina Hostert hält den Entwurf in seiner jetzigen Form ebenfalls für nicht ausreichend. Das Ziel eines wirksamen Schutz- und Unterstützungssystems für jedes Kind werde bislang nicht erfüllt. Die SPD-Fraktion kündigt deshalb Verbesserungen im parlamentarischen Verfahren an, insbesondere mit Blick auf mehr Prävention, mehr Inklusion, weniger Bürokratie und eine bessere Verzahnung der Systeme. AWO-Präsidentin Kathrin Sonnenholzner, bezeichnet die Reform als „Rückschritt für die Inklusion von Kindern und Jugendlichen“ und warnt vor einer Verschlechterung der Chancen junger Menschen. Der Bundestag solle den Gesetzentwurf in dieser Form nicht beschließen. Misbah Khan, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, kritisiert ebenfalls, dass die Kommunen auf Kosten derjenigen entlastet werden sollten, die staatliche Unterstützung besonders dringend benötigen. Sie sieht die Bundesregierung bei der Umsetzung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe als gescheitert und bezeichnet die Reform als „Sparreform“. Kürzungen würden Probleme nicht lösen, sondern in die Zukunft verschieben und möglicherweise vergrößern. Sören Pellmann, Fraktionschef der Linken, kritisiert insbesondere die Gruppenmodelle bei der Schulassistenz. Eine Assistenzkraft könne nicht gleichzeitig mehrere Kinder in Situationen unterstützen, in denen diese möglicherweise zur selben Zeit individuelle Unterstützung benötigten. Die finanzielle Entlastung der Kommunen dürfe deshalb nicht auf Kosten von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen erfolgen. [Tagesschau, DIE ZEIT, Ärzteblatt, Rheinische Post, Oldenburger Onlinezeitung, News4teachers, Der Paritätische Gesamtverband; weitere Infos siehe DJuF] |
||
Gesundheitsversorgung Minderjähriger in der GEAS-Reform[30.7.] Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht e.V.: Positionspapier: Minderjährige im Gesundheitssystem im Fokus: Versorgung sichern statt Lücken vergrößern. Die Forderungen im Überblick: 2. Ausbau von Kapazitäten im Regelsystem.: Die Bundesregierung soll durch Anpassungen der Bedarfsplanung und gezielte finanzielle Förderung zusätzliche Kassensitze und Behandlungskapazitäten in der kinder- und jugendmedizinischen sowie der psychotherapeutischen Versorgung schaffen. 3. Fortbildungen im Regelsystem.: Fachkräfte im Gesundheits- und Jugendhilfesystem sollen auf die komplexen Bedarfe von geflüchteten Kindern und Jugendlichen vorbereitet und dafür sensibilisiert werden. Dies beinhaltet einerseits die traumasensible Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und andererseits die Arbeit mit Sprach- und Kulturmittlung. Dazu sind entsprechende Inhalte verbindlich in Aus-, Fort- und Weiterbildungen zu integrieren und durch Bundesmittel zu fördern. 4. Sprachmittlung als Regelleistung.: Es soll ein Rechtsanspruch auf die Finanzierung von Sprach- und Kulturmittlung geschaffen werden. Die Leistungen sollen regelhaft abrechenbar sein und durch bundesweit einheitliche Qualitätsstandards abgesichert werden. 5. Nachhaltige Finanzierung spezialisierter Strukturen.: Bereits bestehende spezialisierte Strukturen, welche eine zentrale Anlaufstelle für geflüchtete Kinder und Jugendliche sind (u. a. Psychosoziale Zentren sowie spezialisierte kinder- und jugendpsychiatrische Angebote), sollen durch eine dauerhafte und verlässliche Finanzierung aus Bundes- und Landesmitteln abgesichert werden. 6. Identifizierung besonderer Schutzbedarfe.: Screeningverfahren zur Erkennung von Vulnerabilitäten sollen kindgerecht ausgestaltet und unter Beteiligung von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden. Um eine bedarfsgerechte gesundheitliche Versorgung zu gewährleisten, sollen besondere Schutzbedarfe frühzeitig erkannt und mit tatsächlich vorhandenen Ressourcen verbindlich verknüpft werden. Das Positionspapier entstand im Projekt „,bedarfs.gerecht‘ — Das PSZ als Modell der psychosozialen Versorgung und Rehabilitation für Überlebende von Krieg, Folter, Verfolgung und Flucht“. Dieses Projekt wird gefördert durch Mittel aus dem Asyl- und Migrationsfonds der EU (AMIF). |
||
AGJ: Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss – mehr Druck auf die KJH[28.7.] Zwischenruf der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ: Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss: Jugend- und Bildungspolitik durch die Hintertür – mehr Druck auf die Kinder- und Jugendhilfe. Bruch mit dem bisherigen Konsens der Jugendpolitik: Es war lange Zeit Konsens, dass Jugendliche, die in Armutslagen oder in prekären Lebenslagen aufwachsen, gerade im Jugendalter in ihrer Bildungsteilhabe und beim Übergang in die Erwerbsarbeit unterstützt werden sollten. Die jüngsten Aussagen der Forschungsministerin Dorothee Bär zum BAföG sowie der jetzt vorliegende Vorschlag aus dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Kürzung des Unterhaltsvorschusses weisen in die gegenteilige Richtung: Junge Menschen in prekären Lebenslagen können in ihrer Qualifikationsphase nicht mehr in der bisherigen Form damit rechnen, dass soziale Benachteiligungen reduziert werden. […] |
||
Brot für die Welt (nach CSD-Anschlag): Trauer braucht Ehrlichkeit und Verantwortung[27.7.] Brot für die Welt (Blog, Lars Bedurke): Trauer braucht Ehrlichkeit und Verantwortung. |
||
Deutsch Muslimische Gemeinschaft zum Anschlag in Berlin[26.7.] Beileid und Stellungnahme der Deutsch Muslimischen Gemeinschaft (DMG) zum Anschlag in Berlin: |
||
Diakonie Stellungnahme zur Stärkung der nationalen Suizidprävention[23.7.] Die Diakonie Deutschland begrüßt ausdrücklich das Ziel der Bundesregierung, die Suizidprävention erstmals auf eine bundesgesetzliche Grundlage zu stellen. Positiv hervorzuheben ist insbesondere, dass der Referentenentwurf Suizidprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe versteht und auf Vernetzung, Koordination sowie das Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure setzt. Damit greift er einen zentralen Grundsatz wirksamer Suizidprävention auf. |
||
Diakonie: Unabhängige Asylverfahrensberatung wirkt[22.7.] Diakonie Deutschland: Unabhängige Asylverfahrensberatung wirkt - BAMF-Forschungszentrum veröffentlicht Evaluierungsbericht: Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch erklärt: „Die Evaluation bestätigt, was wir aus der Praxis seit Langem wissen: Unabhängige Asylverfahrensberatung wirkt. Sie macht Verfahren fairer, verständlicher und rechtssicherer. Sie hilft den Menschen, ihre Rechte und Pflichten zu verstehen und im Verfahren besser mitzuwirken. Sie unterstützt zugleich die Behörden dabei, tragfähige Entscheidungen zu treffen.“ Aus Sicht der Diakonie sollte die Beratung künftig früher im Verfahren ansetzen und enger mit den Angeboten des Bundesamtes abgestimmt werden. So könne schneller geklärt werden, ob Menschen eine Bleibeperspektive haben oder ob andere Schritte notwendig sind. Schuch betont: „Gute Beratung schafft Orientierung – für Schutzsuchende ebenso wie für den Staat. Wenn Schutzbedarfe früh erkannt und Verfahren rechtssicher geführt werden, profitieren am Ende alle: die Betroffenen, das Bundesamt und die Gerichte. Das stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirkt Polarisierung entgegen.“ Die Evaluation liefere gute Gründe, die unabhängige Asylverfahrensberatung (AVB) dauerhaft zu sichern. Damit leiste sie auch einen Beitrag zu einer geordneteren Steuerung der Migration, wie sie die Bundesregierung anstrebe. Das Bundesinnenministerium hatte den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege Anfang des Jahres mitgeteilt, die AVB abschaffen zu wollen. Im Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2027 wurde der Ansatz im Kapitel 0603, Titel 68462 um 80 Prozent von 25 Millionen Euro auf fünf Millionen. Euro gekürzt. Die Evaluation wurde von der Forschungsstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), einer dem Bundesinnenministerium nachgeordneten Behörde, erstellt. Unter dem Dach der Diakonie gibt es deutschlandweit über 50 Beratungsstellen für die Asylverfahrensberatung, in denen jährlich über 20.000 Menschen beraten werden. |
||
DIJuF-Stellungnahme: Besserer Schutz von Opfern häusl. Gewalt[10.7.] Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF): Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Schutzes von Opfern häuslicher Gewalt. |
||
DIJuF- & djb-Stellungnahmen: Reform des Kindschaftsrechts[10.7.] Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrechte e.V. (DIJuF) zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Kindschaftsrechts: |
||
KoV JSA: Jugendsozialarbeit gegen Einsamkeit stärken[9.7.] Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit: Benachteiligte junge Menschen nicht allein lassen: Jugendsozialarbeit gegen Einsamkeit stärken |
||
Hilfen für nicht-deutsche Unionsbürger*innen in Wohnungsnot u. sozialen Schwierigkeiten[7/26] Positionspapier: Hilfen für nicht-deutsche Unionsbürger*innen in Wohnungsnot und sozialen Schwierigkeiten - Grundsatzposition der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. |
||
Mehr Schutz und Teilhabe für Sexarbeitende[7/26] Auf Augenhöhe: Mehr Schutz und Teilhabe für Sexarbeitende - Evangelische Frauenhilfe in Westfalen unterstützt neue Vorschläge zur Reform des Prostituiertenschutzgesetzes: |
||
AGJ zum Bildungsverständnis der Kinder- und Jugendhilfe[25.6.] Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat am 25. Juni 2026 ein Diskussionspapier beschlossen, mit dem ein Beitrag geleistet werden soll zu einem Bildungsverständnis der Kinder- und Jugendhilfe, ausgehend von der Kindertagesbetreuung. Dementsprechend kommt der Begriff „Jugendsozialarbeit einmal in der Fußnote und Schulsozialarbeit einmal im Kontext „ergänzender Bildungsverständnisse“ im Text vor: |
||
Demokratie braucht Gleichstellung[23.6.] Demokratie braucht Gleichstellung – Deutscher Frauenrat sagt Sozialabbau und Kürzungen den Kampf an: |
||
AFET: Inklusive Kinder- und Jugendhilfe weiter voranbringen[23.6.] Zwischenruf des AFET: Inklusive Kinder- und Jugendhilfe weiter voranbringen: |
||
Gleichstellungs-& Frauenminister*innenkonferenz: Frauenarmut ganzheitlich begegnen – Teilhabe stärken.[19.6.] Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister (GFMK) tagte in Dresden: Frauenarmut ganzheitlich begegnen – Teilhabe stärken. Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping, Vorsitzende der GFMK 2026: »Die gleichwertige gesellschaftliche Teilhabe von Frauen ist eine fundamentale Frage von Respekt, sozialem Zusammenhalt und der Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Wir müssen die strukturellen Ursachen von Frauenarmut an der Wurzel packen – mit konkreten Schritten für wirtschaftliche Eigenständigkeit, mit Politik, die familiäre Sorgearbeit spürbar entlastet und mit einer verlässlichen Datenbasis. Nur mit gerechten Rahmenbedingungen sichern wir Frauen echte Wahlfreiheit in allen Lebensphasen.« Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Aminata Touré, Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein: »Die aktuell vom Bund geplanten Sozialreformen müssen auch dazu beitragen, die Situation von Frauen grundsätzlich zu verbessern und strukturelle Benachteiligungen zu beseitigen. Rente, Pflege, Erwerbs- und Sorgearbeit: Viel zu oft sind Frauen hier strukturell im Nachteil und deshalb tendenziell stärker armutsgefährdet. Ich freue mich, dass von dieser GFMK der geschlossene Appell an den Bund ausgeht, jetzt Maßnahmen zu ergreifen, um diese Situation verbessern. Mit Blick auf die nächste GFMK in Schleswig-Holstein im kommenden Jahr appelliere ich schon jetzt dafür, auch den Gewaltschutz noch entschlossener in den Blick zu nehmen. Wer Gewalt wirksam verhindern will, muss die Täter stärker in den Fokus rücken und die Ursachen von Gewalt adressieren. Die GFMK 2027 wird deshalb dem Leitmotiv »Die Verantwortung muss die Seiten wechseln« folgen.« Zusätzlich standen weitere Aspekte des Gewaltschutzes auf der Agenda der 36. GFMK. So wurde zum Beispiel beschlossen, den Schutz vor digitalisierter sexueller Gewalt zu stärken und entsprechende Beratungsangebote auszubauen. Es sollen außerdem nationale Leitlinien für den Gesundheitsbereich zum Umgang mit geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt entwickelt werden, da die bisherigen Vorgaben hier nicht ausreichend sind. |
||
Pflegereform & Pflegeversicherungsneuordnung: Rückschritt zulasten von Frauen drohen[10.6.] Stellungnahme zur geplanten Neuordnung der Pflegeversicherung (PNOG): [5.6.] Pflegereform darf häusliche Pflege nicht zur privaten Frauensache machen. |
||
Aktionswoche für die Migrationsfachdienste vom 28. September bis 02. Oktober 2026 |
||
Ausgewählte Internationale Gedenktage Aug.-Okt.2.8. Europäischer Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma: Er erinnert an die Nacht vom 2. auf den 3.8.1944, in der die SS die letzten verbliebenen etwa 4.300 Sinti und Roma im NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordete. Das EU-Parlament erklärte diesen Tag im Jahr 2015 offiziell zum Gedenktag. Insgesamt fielen 1933-1945 ca. 500.000 Sinti und Roma dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer. 12.8. Internationalen Tag der Jugend: Von der UN-Generalversammlung im Jahr 2000 ausgerufen. Motto 2026 „Unterschiedliche Lebensumstände, gemeinsame Ziele“. 3.9. Die Frauenrechtskonvention CEDAW (das UN-„Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau“) trat am 3.9.1981 völkerrechtlich in Kraft. Sie ist das wichtigste internationale Abkommen zum Schutz der Rechte von Mädchen* und Frauen*. 4.9. Welttag der sexuellen Gesundheit: Der Welttag wurde im Jahr 2010 von der World Association for Sexual Health (WAS) ins Leben gerufen. Er schärft das weltweite Bewusstsein für sexuelle Gesundheit als wesentlichen Teil des allgemeinen menschlichen Wohlbefindens. 10.9. Welt-Suizid-Präventionstag: Ziele des Aktionstages: Aufklärung: Das Thema psychische Krisen und Suizidalität öffentlich machen., Tabuabbruch: Das Schweigen brechen und Hilfsangebote bekannter machen., Gedenken: Raum für Trauer und Erinnerung an durch Suizid Verstorbene bieten., Unterstützung: Angehörige und Hinterbliebene stärken. 18.9. Internationaler Tag für gleiches Entgelt: Er wird seit 2020 jährlich von den Vereinten Nationen begangen und verweist auf die langfristigen Bemühungen zur Verwirklichung des gleichen Entgelts für gleichwertige Arbeit. Zudem richtet er sich gegen die Diskriminierung von Mädchen und Frauen. 21.9. Internationaler Tag des Friedens: Die UN-Generalversammlung rief den Tag im Jahr 1981 ins Leben. Seither wird hier weltweit zu Waffenstillstand und Gewaltlosigkeit aufgerufen. 28.9. Internationaler Tag für sichere Schwangerschaftsabbrüche: Er konzentriert sich auf den weltweiten Kampf für sichere, legale und gut erreichbare Abtreibungen. Seit 1990 in Lateinamerika und der Karibik begangen, später von der Organisation Women's Global Network for Reproductive Rights zu einem internationalen Aktionstag erklärt. 10.10. Internationaler Tag der psychischen Gesundheit. 2026 eingebettet in die bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit vom 10. bis 20. Oktober. 11.10. Internationaler Mädchentag: Ein von den Vereinten Nationen initiierter Aktionstag mit dem Anlass, auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinzuweisen. 2026 lautet das Motto: “Kinderehen beenden und in die Rechte von Mädchen investieren!” 26.10. Intersexual Awarness Day: In Deutschland leben ca. 100 000 intergeschlechtliche Personen. Um ihre Rechte, und die aller intergeschlechtlichen Personen weltweit zu stärken, sowie auch das Thema Intergeschlechtlichkeit stärker in den Fokus zu rücken, gibt es seit 1996 den 26. Oktober als Internationalen Tag der Intersexualität. |
||
3. Ausschreibungen / Aufrufe / Aktionen / Hinweise |
AMIF-Förderung: Dialog im schulischen Raum (11.9. Frist Registrierung)Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge den Sonderaufruf „Dialog im schulischen Raum“ im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) veröffentlicht. Mit dem Förderaufruf sollen Maßnahmen gefördert werden, die den schulischen Bereich einschließlich seines Umfeldes als zentralen institutionellen Rahmen früher gesellschaftlicher Teilhabe stärken und dort den konstruktiven Umgang mit Vielfalt, Zugehörigkeit und unterschiedlichen weltanschaulichen und religiösen Bezügen unterstützen. Zeitplan: - 11.09.2026: Ende des ITSI-Vorregistrierungszeitraums (Bitte beachten Sie dazu untenstehende Hinweise). Eine Registrierung ist Voraussetzung für eine Antragstellung. Antragsberechtigt sind die nach der Förderrichtlinie zugelassenen juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts, inländischen Personengesellschaften sowie internationalen Organisationen. Die weiteren Voraussetzungen ergeben sich aus der Förderrichtlinie und dem Förderhandbuch. Die vollständigen Informationen finden Sie hier (Webseite) Wichtiger Hinweis zur Neuregistrierung im IT-System: Die selbstständige Neuregistrierung für Trägerinnen und Träger in ITSI ist aufgrund einer vorübergehenden technischen Einschränkung derzeit nicht möglich. Um sich in ITSI zu registrieren, folgen Sie bitte den Hinweisen zur Registrierung per E-Mail. |
||
Tag der OKJA am 25.9.26Am Freitag, dem 25. September 2026, findet der bundesweite Tag der OKJA (Offene Kinder- und Jugendarbeit) statt. Ab diesem Jahr gilt die neue Regelung, dass der Aktionstag fest auf den letzten Freitag im September gelegt wird. Die Kampagne: Initiiert von der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit (BAG OKJA) soll der Tag die enorme Bedeutung von Jugendzentren, Abenteuerspielplätzen und offenen Angeboten für Jugendliche und die demokratische Gesellschaft sichtbar machen. Aktionswoche: Die dazugehörige Aktionswoche erstreckt sich vom 21. September bis zum 27. September 2026. Einrichtungen in ganz Deutschland nutzen diesen Zeitraum für Tage der offenen Tür, Feste, sportliche Events oder politische Diskussionen. Mitmachen: Einrichtungen und Träger können ihre geplanten Events direkt auf der offiziellen Plattform Tag der OKJA eintragen, um Teil der bundesweiten Landkarte zu werden. In den sozialen Medien wird die Kampagne unter dem Hashtag #tagderokja begleitet. |
||
Ausschreibung: Forschungs-& Datenbericht zur psychosozialen Versorgung geflüchteter KiJu (Frist 29.9.)SAVE – Sicher.Ankommen.Vernetzen / Save the Children: im Rahmen unserer Arbeit im Projekt SAVE – Sicher.Ankommen.Vernetzen. planen wir die Durchführung eines Forschungs- und Datenberichts zur psychosozialen Versorgung geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Deutschland, der sich aktuell in der Ausschreibungsphase befindet. |
||
Heinrich-Böll-Stiftung Projektförderung (30.9. Frist)Die Freundinnen und Freunde der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützen die Werte und Ziele der Stiftung. Sie fühlen sich der politischen und moralischen Haltung Heinrich Bölls verbunden. Menschenrechte, Kunst und Kultur liegen den Freundinnen und Freunden der Heinrich-Böll-Stiftung am Herzen. Sie tragen dazu bei, Qualität und Selbstständigkeit der Stiftung langfristig zu sichern. |
||
Befragung zur Nachhaltigkeit in der Sozialwirtschaft (Frist: 30.9.)Hinweis auf eine bundesweite wissenschaftliche Befragung zur Nachhaltigkeit in der Sozialwirtschaft: Die Befragung kann gerne über geeignete Verteiler an andere Träger und Einrichtungen weitergeleitet werden. |
||
bpb-Ausschreibung/ Fördermittel: „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (2.10. Frist)Bundeszentrale für politische Bildung: |
||
Finanzielle Förderung der Deutsche Bank StiftungDie Deutsche Bank Stiftung unterstützt Projekte, die den Nachwuchs fördern, kulturelle Erfahrungsräume öffnen oder den Austausch zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen ermöglichen. Nach unserer Erfahrung sollte zukunftsweisende Stiftungsarbeit mehr sein als das Verteilen von Geldern. Die Deutsche Bank Stiftung initiiert deshalb verstärkt eigene Projekte, mit denen sie sich aktiv für unsere Gesellschaft engagiert. Auch bei den von der Stiftung unterstützten Projekten unserer Partner wird mit der Förderung eine langfristige Perspektive verfolgt. Unser besonderes Engagement gilt nachhaltigen Projekten, die sich auf den Schnittstellen unserer Förderbereiche bewegen, die also soziale, kulturelle und Bildungsaspekte miteinander verbinden. [zur Förderung] |
||
Fördermittelwerkstatt Ehrenamt - Okt.-Nov. - versch. OrteDeutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt: Fördermittelwerkstatt Ehrenamt Orte& Termine: - Angermünde (Kreis Uckermark), 10.10.2026 |
||
28.10.-1.11. Zülpich: Jugendgruppenleiter*innenschulung LSBTIQ* JugendarbeitFachstelle Queere Jugend NRW : JULEICA mit queerem Fokus |
||
Jugend forscht 2027 [Frist 30.11.]62. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht: Unter dem Motto „Wozu Zukunft? Finde deine Antwort.“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab dem 1.7. können sich junge Menschen wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, in der 62. Wettbewerbsrunde innovative und spannende Forschungsprojekte in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu präsentieren. |
||
Lambda Bundesverband steht vor dem AusLambda Bundesverband steht vor dem Aus - Ministerium streicht gesamte Förderung Als Privatperson helfen: Deine Unterstützung macht einen Unterschied. Hier erfährst du, was du tun kannst. Viele queere Jugendliche haben keine queeren Treffpunkte oder Safe Spaces in ihrer Nähe. Genau diese Jugendlichen können unser digitales Jugendzentrum „lambda space“ besuchen. Bereits über 1.000 Jugendliche sind bei „lambda space“ registriert. Damit wir weiterhin die Kosten decken können, suchen wir dringend Pat*innen, die mit 5€ im Monat die Zugangskosten für eine junge Person übernehmen. → Jetzt Pat*in werden Als Organisation helfen: Die Solidarität von anderen Organisationen ist gerade besonders wichtig. Hier sind konkrete Unterstützungsmöglichkeiten. Wir wenden uns in einem offenen Brief direkt an Karin Prien und die Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Die zentrale Forderung ist die Rücknahme der Kündigung unserer Rahmenvereinbarung. Je mehr Organisationen den Brief mitzeichnen, desto mehr Gewicht bekommt er. Offener Brief an Karin Prien: Karin Prien ist Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Also dem Ministerium, das Lambda die Förderung gestrichen hat. Im offenen Brief fordern wir Karin Prin zur Rücknahme der Kündigung auf und appelieren an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, sich für unsere Weiterförderung einzusetzen. [zum Offenen Brief] |
||
KINDERSTARK& TEENSTARK MAGAZIN suchen Abonent*innenCALL FOR HELP: Sarah Heine und Anika Heine sind die Herausgeberinnen des KINDERSTARK MAGAZINs und des TEENSTARK MAGAZINs. |
||
Petition: Aktionsplan “Queer leben” zurückholen!WeAct - Petitionsplattform vom Campact: Petition: Aktionsplan “Queer leben” zurückholen! |
||
Uni-Studie „STARTphone“ (Kinder- und Jugendpsychiatrie)Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Tübingen sucht Familien mit Kindern zwischen 8 und 14 Jahren für die Studie „STARTphone“. Untersucht wird, wie sich der Alltag von Kindern verändert, wenn sie ihr erstes eigenes Smartphone bekommen. Teilnehmen können Familien, deren Kind noch kein eigenes Smartphone hat und in den nächsten drei bis zwölf Monaten eines bekommen soll. Die Studie findet vollständig online statt. Weitere Informationen und Teilnahme gibt es hier. |
||
Studien-TN gesucht: Wie informieren sich Eltern?Wie informieren sich Eltern heute über Erziehung, Entwicklung und Gesundheit ihrer Kinder? Das untersucht die Deutsche Liga für das Kind mit der Studie „Wie informieren sich Eltern“ (WisE). Gesucht werden Eltern mit mindestens einem Kind unter sechs Jahren – besonders Väter und männliche Erziehungspersonen, da deren Perspektiven bislang seltener vertreten sind. Die Online-Befragung dauert etwa 20 Minuten und kann bequem am Smartphone, Tablet oder Computer ausgefüllt werden. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Informationsangebote für Familien besser an ihren Bedürfnissen auszurichten. [zur Studie] |
||
Umfrage: Männlichkeit und soziale MedienWie beeinflussen soziale Medien das Selbstbild junger Männer? Im Rahmen einer Masterarbeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird untersucht, wie Inhalte über Männlichkeit auf Instagram, TikTok und anderen Plattformen wahrgenommen werden und welche Rolle gesellschaftliche Erwartungen und soziale Vergleiche spielen. Gesucht werden männliche Teilnehmer zwischen 16 und 30 Jahren, die soziale Medien nutzen. Die anonyme Teilnahme dauert etwa 10 Minuten und ist noch bis Ende November möglich. [zur Umfrage] |
||
Materialien für geschlechterreflektierte, diskriminierungskritische& queere PädagogikKatharina Debus, Dipl. Pol. Handlungsfähigkeit in Komplexität – Bildung, Fachberatung, Beziehungsberatung, Publikation, Evaluation (C/O Dissens – Institut für Bildung und Forschung): Weitere Literatur, empfohlen von Katharina Debus (kd@katharina-debus.de) in ihrem Newsletter - Lemut, Elena Maria/Högler, Nina Sophie/Thuswald, Marion (2025): Geschlechtliche Vielfalt: Professionelle Verantwortung und Handlungsspielräume. Pädagogische Perspektiven. In: Herder Thema. Sichtbar anerkannt. Vielfalt sexueller Identitäten. Freiburg i Br.: Verlag Herder, hier. - Die Publikation ist auf Deutsch und Englisch erschienen, wobei die ganze Zeitschrift unter dem Titel „Visibly Recognised“ auf Englisch open access verfügbar ist: hier. - Die Publikation entstand im Kontext einer Stellungnahme der Deutschen Bischofskonferenz zu „sexueller Identitäten“, die 2025 veröffentlicht wurde sich auf die Situation und den Umgang mit LGBTIQ-Jugendlichen in der Schule Schule bezieht: hier. - Medan, Stanislaus/Sattler, Elisabeth/Thuswald, Marion (2025): Dem Interesse von Schüler*innen an Sexualität Raum geben. Sexualpädagogische Reflexionen zu Unterrichtserfahrungen im Kunstunterricht der Sekundarstufe. In: Zeitschrift für Sexualforschung 2025/38(1), S. 43–50. hier. - Thuswald, Marion (2025): Sexualität als Schlüsselproblem pädagogischer Professionalisierung? Leerstellen, Debatten und Herausforderungen rund um Sexualität als pädagogisches Thema in der Hochschullehre. In: Baader; Meike Sophia/Riechers, Katharina, Sager, Christin (Hg.): Sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt als Herausforderung für Hochschulen Perspektiven, Analysen und Empfehlungen. Wiesbaden: Springer VS, S. 325-248. hier. |
||
Beratungs- und Krisenstelle zu komplexen HilfenSeit dem 15.5.2026 bietet das Projekt "Komplexe Hilfen" der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) und dem Institut für pädagogische Beratung Online-Beratungen für komplexe Fallsituationen an. Die Beratungsstelle richtet sich gezielt an Einrichtungen und Jugendämter, die sich mit komplexen und akuten Fallkonstellationen konfrontiert sehen. Durch das digitale Angebot können Interessierte nun bundesweit von dem Projekt profitieren. Das Forschungs- und Transferprojekt will erprobte effektive Hilfestrukturen für Kinder und Jugendliche mit komplexen Hilfebedarfen bundesweit implementieren. [Zur Projektwebsite] |
||
Digitale Aufklärungsaktion: Kinder in Frauenhäusern sichtbar machenFrauenhauskoordinierung e.V.: Für viele Mütter und Kinder ist das Zuhause nicht sicher. Kinder erleben häufig Gewalt mit und wachsen in Angst auf. Frauenhäuser schützen neben den betroffenen Frauen auch Kinder. Sie finden dort Sicherheit, Ruhe, Hilfe und Menschen, denen sie vertrauen können. Dennoch fehlen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Frauengewaltschutz häufig wichtige Ressourcen, Personal und eine ausreichende Finanzierung. Häufig müssen für Bedarfe der Kinder, Spielmaterialien oder Freizeitgestaltung zusätzliche Spenden vor Ort gesammelt werden. Um über die Arbeitsweise mit Kindern im Gewaltschutz aufzuklären und diese sichtbarer zu machen, hat der Verein Frauenhauskoordinierung eine Aufklärungsaktion ins Leben gerufen. |
||
Beschwerdemechanismus für Screening& Asylverfahren a.d. deutschen GrenzeDas Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hat gemeinsam mit der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter die neue GEAS-Monitoringstelle für das Screening- und das Asylverfahren an der Außengrenze eröffnet. |
||
Lohn-O-Mat des BMBFSFJBundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Lohn-O-Mat Siehe auch: Lebensstationen: |
||
bpb: digitale Bildung, Verschwörungserzählungen, KI, digital unabhängiges Bildungssystem[20.8.] Bundeszentrale für politische Bildung: Neues aus der Werkstatt: werkstatt.bpb.de - Bildung im digitalen Wandel - Newsletter August 2026: In diesem Newsletter berichtet die Werkstatt der bpb monatlich über aktuelle Infos aus der Welt der digitalen Bildung. Die Werkstatt ist auch in den sozialen Medien unterwegs. Sie finden uns bei Instagram, YouTube und Mastodon. - Erzählungen zu KI: Die Entwicklung künstlicher Intelligenz wird häufig entweder als Fortschrittsgeschichte erzählt, in der die Technologie eine Lösung für fast alles ist, oder als Bedrohungsgeschichte, in der sich KI gegen die Menschen richtet, so Julia Schneider. Sie entwirft Comic-Essays, um komplexe Themen wie KI zugänglicher zu machen. Warum Jugendliche seltener diesen extremen Erzählungen verhaftet sind und KI in ihrem Comic von einer Taube verkörpert wird, berichtet die Volkswirtin und ehemalige KI-Beraterin im Werkstatt-Gespräch. - Digitale Unabhängigkeit des Bildungssystems: Unsere Hardware und Software stammen vor allem von den sogenannten "Big Tech"-Firmen aus den USA, zum Beispiel Microsoft oder Google. Auch Schulen in Deutschland arbeiten häufig mit Geräten und Programmen dieser Anbieter. Das schafft Abhängigkeiten, auch für das Bildungssystem. Die Werkstatt hat für ein Kurzvideo recherchiert, was digitale Unabhängigkeit in der Bildung bedeuten kann. - Schülerwettbewerb zur politischen Bildung der bpb: Eine neue Runde des Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung ist gestartet: Die breite Themenpalette macht es möglich, die Aufgaben in vielen Unterrichtsfächern zu bearbeiten. Sie beschäftigen sich unter anderem mit Themen wie Digitalisierung, Geschichte und Medien. Vergeben werden bis zu 350 Preise, die die Klassenkasse füllen oder eine Klassenreise ermöglichen. Der Wettbewerb richtet sich an alle Schulformen ab der 4. Klasse bis zu Berufsschulklassen. Die Anmeldung ist ab 7. September möglich. |
||
Digitale Medien& KI-Kompetenz-Selbstcheck (für Ki, Ju& Erwachsene)Wie gut kennst Du Dich mit Medien aus? Beim Medienkompetenz-Test von Teachtoday kannst Du spielerisch schauen, was Du schon weißt – zum Beispiel zu Fake News, Datenschutz oder sicherem Verhalten im Netz. |
||
Pronomen-Kleiderschrank (Queer Online-Lexikon)Die Online-Anlaufstelle Queer Lexikon hat ein neues Angebot: den Pronomenkleiderschrank. Wie Kleidung können dort Pronomen, Namen und Anrede anprobiert werden, um zu testen, ob sie sich für das eigene Sein richtig anfühlen. „Betritt“ mensch den Pronomen-Kleiderschrank, findet mensch links ein Eingabefeld für den gewünschten Namen, darunter einen Reiter, bei dem eine Anrede ausgewählt werden kann, gefolgt von möglichen Pronomen, die angeklickt werden können. Dabei stehen sowohl lang etablierte Pronomen als auch Neopronomen zur Verfügung. Wer möchte, kann weitere Pronomen anzeigen lassen. |
||
Computerspiel mit neurodiverser Heldin“Canvas of Thoughts” lädt dazu ein, die Welt durch die Augen der 11-jährigen autistischen Evi zu erleben – in einer Umgebung, die sich für sie oft zu laut, zu schnell und schwer greifbar anfühlt. Das erzählerische Point-and-Click-Adventure eröffnet eine einfühlsame Perspektive auf den Alltag eines neurodivergenten Kindes und erzählt eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Familie, Verständnis und das Miteinander. Die Spieler*innen erkunden vertraute Orte wie das Klassenzimmer, den Spielplatz, ein Einkaufszentrum, Familientreffen oder die Arztpraxis. Jeder dieser Schauplätze bildet ein eigenes Kapitel mit einer individuellen Stimmung, Farbwelt und spielerischen Herausforderungen. Klassische Adventure-Elemente wie das Erkunden der Umgebung, das Sammeln und Kombinieren von Gegenständen verbinden sich mit einem emotionsbasierten Gameplay: Die Entscheidungen der Spielenden beeinflussen sowohl Evis inneren Gefühlszustand als auch die Reaktionen ihrer Umwelt. So werden emotionale Erfahrungen und Wahrnehmungen unmittelbar spielerisch erfahrbar. Die Rätsel und Minispiele orientieren sich an Logik, Mustern, genauer Beobachtung und Selbstregulation statt an Geschwindigkeit oder Bestrafung bei Fehlern. Sie greifen Denk- und Wahrnehmungsweisen auf, die von Neurodiversität inspiriert sind, und vermitteln auf spielerische Weise, wie sensorische Reize, soziale Situationen und Routinen – je nach Kontext – beruhigend oder überwältigend wirken können. Mit seiner handgemalten Aquarellgrafik, einem atmosphärischen Soundtrack sowie einem besonderen Farb- und Emotionssystem schafft Canvas of Thoughts eine dichte und eindrucksvolle Spielwelt. Ziel des Spiels ist es, Autismus und Neurodiversität authentisch, respektvoll und empathisch darzustellen und gleichzeitig ein fesselndes Abenteuer zu erzählen, das Verständnis für unterschiedliche Wahrnehmungs- und Denkweisen fördert. |
||
4. Fort- & Weiterbildungen, Workshops, Seminare |
1.9. Gadebusch: Empowerment-Workshop für junge GeflüchteteBundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht (BumF): Im Rahmen der CARAVAN THROUGH MV, einer Solidaritätstour vom 26.08. bis 03.09.2026 durch Mecklenburg-Vorpommern für Bewegungsfreiheit und Solidarität mit Geflüchteten findet in Kooperation mit Jugend Spricht e.V. ein Empowerment-Workshop von Mohammed Jouni (BuMF-Vorstand/ JoG-Mitbegründer) für junge Geflüchtete in Mecklenburg-Vorpommern statt. Kommt vorbei, bringt Freund*innen mit! |
||
1.,15.,29.9. Online: Reproduktive (Un-)Gerechtigkeit in einer ungleichen WeltHeinrich-Böll-Stiftung e.V.: Reihe Reproductive Battlegrounds: Reproduktive (Un-)Gerechtigkeit in einer ungleichen Welt (Who Gets to Be Born and Who Gets to Be Pregnant? Reproductive (In)Justice in An Unequal World). Di, 01. September, 15.00 – 16.30 Uhr (MESZ): Outsourcing Pregnancies: On the Political Economy of Surrogacy in Ghana and the Making of New Markets Di, 15. September, 15.00 – 16.30 Uhr (MESZ): Who Pays, Who Carries? Tracing Global Fertility Chains through Georgia Di, 29. September, 15.00 – 16.30 Uhr (MESZ): Sci-Fi Turned Reality: On the Techno-Libertarian project of "building" "perfect babies" Kuration und Moderation: Irina Herb, Netzwerk PRiNa – Politiken der Reproduktion Lesetipp: Themenseite "Reproduktive Gerechtigkeit": Reproduktive Gerechtigkeit ist eine Zusammenführung von reproduktiven Rechten und sozialer Gerechtigkeit. Ein intersektionales aktivistisches Konzept, was in den 1990er Jahren von Schwarzen Frauen in den USA begründet wurde. Reproduktive Gerechtigkeit umfasst demnach nicht nur Schwangerschaftsabbrüche, sondern auch Bevölkerungspolitik, Verhütungspolitik, Familien- und Rollenbilder, Reproduktionstechnologien, Geburt und vieles mehr. |
||
ab 2.9. Hannover: FoBi-Reihe zu Diskriminierung (Klassismus, Sexismus, Rassismus)vielgestaltig* 2.0 - Fachstelle für diskriminierungskritische Bildungsarbeit (Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.): Fortbildungsreihe zu Diskriminierung / Sept.-Nov. 2026: |
||
4.9.-8.10. Online: Ersthelfer-Kurs psych. Gesundheit JugendlicherBundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT): MHFA ERSTHELFER-KURS YOUTH - ERSTE HILFE KURS FÜR PSYCHISCHE GESUNDHEIT JUGENDLICHER. Termine: 4.9.26 von 10-12Uhr sowie 18.9.26, 25.9.26, 2.10.26, jeweils von 10-15Uhr (inkl. 1h Mittagspause) |
||
8.9. Online: Schutzkonzept-Werkstatt (Prävention)Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen (LAG JSA NRW): Einladung zur zweiten Schutzkonzept-Werkstatt. |
||
8.-9.9. Osterholz: Tiktoksische Männlichkeit - Medien-& Genderkompetenz i.d. BildungsarbeitBildungsstätte Bredbeck - Kooperation mit Detox Identity: Tiktoksische Männlichkeit - Medien- und Genderkompetenz in der Bildungsarbeit |
||
9.9. Online: KJH& grenzüberschreitenden KinderschutzfälleDeutscher Verein: Soziale Arbeit über Grenzen hinweg: Grundfragen der Zusammenarbeit und offene Beratung, 9. September 2026, 10-12 Uhr |
||
11.9. Online: Wenn Männlichkeitsstereotype ADHS bei Jungen* verdeckenOnlineveranstaltung der LAG Jungen*arbeit NRW in Kooperation mit Mein Testgelände – Das Gendermagazin: “Unterschätzt, überfordert, übersehen: Wenn Männlichkeitsstereotype ADHS bei Jungen* verdecken”. |
||
11.9. Essen: How to be an Ally - rassist. Dynamiken erkennen u. handelnFUMA, die Fachstelle für Gender & Diversität in NRW: Fortbildung: How to be an Ally - rassistische Dynamiken erkennen und handeln (18.09.2026, 10:00 bis 17:00 Uhr) |
||
15.9. Online: Moderner Kinder- & Jugendmedienschutz für die pädagog. PraxisAkademie der Kulturellen Bildung in Kooperation mit der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ): Webinarreihe Moderner Kinder- und Jugendmedienschutz für die pädagogische Praxis Hinweis: Die Online-Veranstaltungen bauen nicht aufeinander auf und können unabhängig voneinander besucht werden. Die Dozent*innen sowie weitere Details zu Ablauf und Inhalt geben wir Ihnen rechtzeitig vorab bekannt. |
||
15.-16.9. FF(M): Jungen* i.d. Grundschule stärken – geschlechterreflektierte Pädagogik im GanztagBundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter eV.: Fortbildung “Jungen* in der Grundschule stärken – geschlechterreflektierte Pädagogik im Ganztag” |
||
16., 30.9. ... bis 9.12. Online: DJI: Lunchbag Session - Familie am Mittag"Familie am Mittag" (FaM) ist eine fortlaufende kostenlose Veranstaltungsreihe des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Die Veranstaltungen finden als Videokonferenz über die Plattform Cisco Webex statt. Alle Termine der Reihe finden an einem Mittwoch statt, und zwar jeweils von 13.00 bis 14.00 Uhr. 16.09.: Prof. Dr. Kathrin Leuze (Universität Jena): Eigentumsungleichheit in Paarbeziehungen 30.09.: Dr. Christine Steiner & Dr. Anne Berngruber (beide DJI): Intergenerationale Transfers zwischen jungen Erwachsenen und ihren Eltern in Deutschland 07.10.: Antonia Birkeneder, Dagmar Müller & Dr. Laura Castiglioni (alle DJI): Kernergebnisse des Familienberichts des Landes Nordrhein-Westfalen 14.10.: Dr. Maria Hänelt, Dr. Anna Neumann, Juliane van Staa & Ilona Renner (alle NZFH, BIÖG): Psychische Belastungen von Eltern mit kleinen Kindern: Befunde aus der NZFH-Forschung 21.10.: Janine Thiel & Dr. Martina Heitkötter (beide DJI): Care und Wohnen: Bedingungen von Care-Netzwerken in gemeinschaftlichen Wohnformen 28.10.: Dr. Simone Schüller (DJI): Arbeitsmarkt und Familie: Erste Ergebnisse auf Basis der AID:A–ADIAB 7523 Datenverknüpfung 11.11.: Dr. Till Nikolka, Dr. Laura Castiglioni, Lukas Maggioni (alle DJI): Teilnahme von Eltern an Eltern-Kind-Kursen: Selektivität und Zusammenhang mit Betreuungsarrangements 25.11.: Dr. Ansgar Opitz, Coretta McGrath & Ernst-Uwe Küster (alle NZFH, DJI): Zum Stand der Frühen Hilfen in Deutschland: Ergebnisse aus der NZFH-Kommunalbefragung 2025 02.12.: Jessica Knauer (DJI): ServiKiD: Spielend beteiligen! Wie Kinder am NAP Kinderchancen mitwirken. Zielgruppengerechte Bildungsformate 09.12.: Selina Schelian (DJI): Familien(leit)bilder von Fachkräften und Eltern in familienbezogenen Angeboten |
||
17.9. Online: Algorithmen, KI, Geschlecht& DiskriminierungFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW – Gemeinsam stark!: Wenn Algorithmen entscheiden – KI, Geschlecht und Diskriminierung Im Seminar beleuchten wir, wie KI bestehende Ungleichheiten fortschreiben kann, machen zentrale Mechanismen algorithmischer Diskriminierung sichtbar und diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, diesen Dynamiken kritisch zu begegnen. |
||
18.9. Essen: Rassistische Dynamiken erkennen& handelnFUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW: How to be an Ally - rassistische Dynamiken erkennen und handeln. |
||
21.9./28.10./24.11. Online: Schulungsreihe zur GEAS ReformInformationsverbund Asyl & Migration: Online-Schulungsreihe zur GEAS Reform im Herbst 2026 Termine& Themen der Schulungen: - 21. September 2026, 9 - 13 Uhr: Das Zuständigkeitsbestimmungsverfahren nach der AMMVO mit Maria Bethke (Diakonie Hessen) und Kristina Pröstler (Asylverfahrensberatung in der Erstaufnahme des Landes Hessen - EAEH) Organisatorisches: Teilnehmen an den Schulungen können Personen, die für eine der Trägerorganisationen des Informationsverbunds tätig sind (Amnesty International, AWO, Caritas, Der Paritätische, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie/EWDE, Pro Asyl, ZWST). Anmeldung unter folgendem Link: https://eveeno.com/geas2026-2 (Rechnungsanschrift nicht = private Adresse). |
||
22.9. Düsseldorf: Migränntlichkeit: Jungen* antirassistisch fördern & antisexistisch fordernLAG / Fachstelle Jungen*arbeit NRW in Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung der Stadt Düsseldorf: Migränntlichkeit: Jungen* antirassistisch fördern & antisexistisch fordern. |
||
23.9. Online: Junge Menschen für Nachhaltigkeits- u. Klimaschutzthemen begeisternBAG KJS & IN VIA Deutschland: Webinar „Junge Menschen für Nachhaltigkeits- und Klimaschutzthemen begeistern – Erkenntnisse aus dem JuNast – Projekt“ am 23. September 2026 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr |
||
28.9. Berlin: Workshop für MSOs: Politische Botschaften auf InstagramFlüchtlingsrat Berlin e.V.: Workshop „Politische Botschaften auf Instagram – Reichweite, Sichtbarkeit und Einfluss für MSOs“ am 28.09.2026 von 13:00 bis 17:00 Uhr im Robert-Havemann-Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin, Seitenflügel, Erdgeschoss (barrierefrei) ein. Neben praktischen Beispielen werden die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, eigene Ideen und Inhalte zu entwickeln und zu diskutieren. Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, soziale Medien strategisch für ihre politische Arbeit einzusetzen, ihre Anliegen sichtbarer zu machen und ihre Zielgruppen gezielt anzusprechen. |
||
30.9. Online: Kleines 1x1 Inter* und Trans*FUMA, die Fachstelle für Gender & Diversität in NRW: Web-Seminar: Kleines 1x1 Inter* und Trans* (30.09.26, 10:00 - 11:30Uhr) |
||
Online-FoBi Sept.: Dt. Institut für Jugendhilfe& Familienrecht e. V.Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) Veranstaltungen: Online-Veranstaltungen im September: 15.-17. Sep 2026: Materielles Unterhaltsrecht und Verfahrensrecht – Grundlagen 16. Sep. 2026: Recht für Verfahrenslots:innen – Modul 1 bis 6 16.-17. Sep. 2026: Unterhaltsansprüche erfolgreich vollstrecken: Sicherer Umgang mit Lohn- und Kontenpfändung 17. Sep. 2026: Insolvenzrecht – die Geltendmachung von Unterhaltsforderungen unter insolvenzrechtlichen Vorzeichen 21. Sep. 2026: Das vereinfachte Verfahren über den Unterhalt Minderjähriger 22. Sep. 2026: Vorläufige Inobhutnahme, Verteilverfahren und Alterseinschätzung 23.-24. Sep. 2026: Vormundschaft und Pflegschaft 2026/2027 – Qualifizierung in fünf Modulen (Online/ Dossenheim)
|
||
Online-FoBi ab Sept. zu SGB I, II, XIISeminarangebot von Harald Thomé, Referent für Arbeitslosen- und Sozialrecht, Sept. 2026 - Feb. 2027: - SGB II – Grundlagenseminare / Update zum Grundsicherungsgeld: Zweitägiges Online-Seminar mit Überblick über das SGB II und Schwerpunkt Leistungsrecht, die geplanten Änderungen im Rahmen des Grundsicherungsgeldes fließen selbstverständlich ein, sowie aktuelle Rechtsprechung. - Seminar: Basiswissen Sozialberatung – Werkzeuge aus und für die Praxis: Zweitägiges Online-Seminar zum Handwerkszeug der Sozialberatung: Aufbau der Sozialgesetzbücher, Antrag, Mitwirkungspflichten, Beschleunigung, Bescheide, Widerspruch, Überprüfung und vieles mehr. - SGB II - Intensivseminar über 5 Tage in 2026 / Intensiv-Update zum neuen Grundsicherungsgeld: In diesem fünftägigen Online-Seminar geht es geballt und intensiv um das SGB II - Leistungsrecht / Neues Grundsicherungsgeld. Es werden die Details auseinandergenommen, die Gesetzesvorschriften zerpflückt, die Praxispunkte rausgearbeitet und klein fein zerlegt. Wer sich geballt tiefer mit dem SGB II auseinandersetzen will, ist hier genau richtig. - SGB II – Berechnungsseminar: Bescheide prüfen und verstehen lernen: Diese Fortbildung biete ich im Sept. dreitägig an, danach wieder nur zweitägig. In der dreitägigen Fortbildung werden in den ersten beiden Tagen wird zunächst grundlegend die Systematik der Bedarfsermittlung sowie der Einkommensanrechnung und -bereinigung im SGB II erarbeitet. Es wird vermittelt, wie SGB-II-Bescheide mit der nötigen „Wissenschaft und Detektivarbeit“ zu verstehen und zu prüfen sind. Am dritten Tag geht es zum Rechnen, Bescheide prüfen in Kleingruppen. Solange, bis die Teilnehmenden die Berechnung können. In der zweitätigen Fortbildung ohne Rechnung. - Rechtsdurchsetzung in der sozialen Arbeit - SGB I: Mit diesem Seminar lernen Sie, die »Klaviatur der Sozialgesetzbücher« zu spielen. In diesem Seminar werden die relevanten Paragrafen des SGB I einzeln behandelt. Vom jeweiligen Paragrafen werden die Praxisbezüge für die sozialrechtliche Beratung erarbeitet. Dabei wird der konkrete Nutzen jedes einzelnen Paragrafen beleuchtet, seine Anwendung in der Praxis dargestellt und anhand konkreter Fallbeispiele vertieft. - SGB II-Seminar: Sozialrechtliche Ansprüche für Schwangere, Alleinerziehende und Familien: Eintägiges Online-Seminar mit Überblick über die relevanten Leistungsansprüche im SGB II//Grundsicherungsgeld. - Seminar: SGB II für die Arbeit mit wohnungs- und obdachlosen Menschen: Eintägiges Online-Seminar zu Leistungsansprüchen, Durchsetzung gegenüber Behörden und Wahrung von Menschenwürde. - Seminar: SGB II für die Migrationsberatung: Eintägiges Online-Seminar zu den Problemen im Umgang mit Jobcentern für Geflüchtete und die Migrationsberatung. - Seminar: Wichtiges und Neues aus dem SGB II für Frauenhäuser: Eintägiges Online-Seminar mit systematischem Überblick über SGB II-Fragen, relevant für Frauenhäuser und begleitende Dienste. - SGB II-Leistungen für Schüler, Auszubildende und Studierende: Überblick über Sozialleistungen neben BAföG, BAB, Ausbildungsvergütung. Aufstockungsmöglichkeiten, Härtefälle, Anrechnung von Einkommen sowie besondere Fragen internationaler Studierender. - Seminar: Wichtiges und Neues aus dem SGB II für Kliniksozialdienste: Eintägiges Online-Seminar zu sozialrechtlichen Problemfeldern im Klinikalltag, inkl. Update zum Grundsicherungsgeld. - Grundlagenseminar Sozialhilfe (SGB XII): Das zweitägige Online-Seminar meines Kollegen Frank Jäger bietet einen Komplettüberblick über die Anspruchsvoraussetzungen und die Leistungen nach dem SGB XII, die Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen, den Unterhaltsrückgriff und thematisiert die Schnittstellen zu anderen Sozialleistungen. Neben den Existenzsicherungsleistungen (Kap. 3 u. 4) werden auch die Sozialhilfe in unterschiedlichen Lebenslagen (Kap. 5-7) angesprochen. - Fachseminar: Kosten der Unterkunft und Heizung nach dem SGB II und SGB XII: Tagesseminar des Kollegen Frank Jäger zu Leistungen für Unterkunft, Heizung, Umzugskosten, Mietschulden und Energiekosten. Unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung und Gesetzesänderungen wird die Thematik systematisch aufbereitet und praxisnah diskutiert. - Fachseminar: Grundsicherung für Arbeitssuchende oder Sozialhilfe? – Schnittstellen, Unterschiede, Verschiebebahnhof: Die eintägige Online-Fortbildung meines Kollegen Frank Jäger thematisiert die Anspruchsvoraussetzungen der jeweiligen Existenzsicherungsleistungen und deren Unterscheidung, aber auch die Harmonisierung von SGB II und SGB XII. Im Fokus stehen aktuelle Änderungen und die Unterschiede bei der Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen, bei bestimmten Leistungsarten und im Verfahrensrecht. - Fachseminar: Was bringt die „Neue Grundsicherung“? Neuerungen durch das 13. SGB-II-Änderungsgesetz sowie weiterer Gesetzesvorhaben und ihre praktischen Auswirkungen.: In diesem Online-Fachseminar nach dem Inkrafttreten des 13. SGB-II-Änderungsgesetzes vermittelt Frank Jäger einen umfassenden Überblick über die jüngsten Änderungen insbesondere im SGB II, SGB XII und in benachbarten Rechtsbereichen. Außerdem sollen die ersten Erfahrungen sowie die praktischen Folgen der jeweiligen Normen für Leistungsberechtigte, für die Arbeit von (Sozial-) Berater*innen und für die Gewährungspraxis von Behörden diskutiert werden. |
||
1.10. Online: Umgang mit Mädchen* mit EssstörungenDas MädchenHaus Mainz: Wenn das Essen aus dem Gleichgewicht ist, schwankt das Leben |
||
1.10. Karlsruhe: Jugendliche unter Einfluss von Fitness-&Gesundheitsinfluencer*innenAktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg e. V. in Kooperation mit Jugendhilfswerk Freiburg, Stadt Karlsruhe, Stadtmedienzentrum Karlsruhe: Fitness- und Gesundheitsinfluencer:innen. Jugendliche zwischen Sixpack, Selbstoptimierung und Social Media. - Seminar am 1. Oktober 2026 in Karlsruhe. |
||
2.-4.10. Neu-Anspach: Multiplikator*innen-FoBi: Rechtsextreme Jugendliche im ländl. RaumMultiplikator:innen-Fortbildung zu Rechtsextremismus unter Jugendlichen im ländlichen Raum. |
||
6.10. Köln: Sexuelle Bildung in der JSALandesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen e.V.: Für junge Menschen ist sexuelle Bildung und Sexualität ein großer Teil ihres Alltags, ein Feld, in dem sie sich tagtäglich bewegen. In der Praxis sehen sich Fachkräfte in der Jugendsozialarbeit oftmals vor die Herausforderung gestellt, Fragen und Themen, die oftmals nebenbei geäußert werden, pädagogisch angemessen aufzugreifen. |
||
7.10. Online: Suchtprävention im Jugendalter: Vapes& neue NikotinprodukteAktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg e. V.: Digitale Fortbildungsreihe 2026 - 2027: sehn#süchte: Suchtprävention im Kindes- und Jugendalter. |
||
8.10. Online: Die Zukunft des ESF+ ab 2028 - EU-Pläne& nationale UmsetzungDeutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.: Die Zukunft des Europäischen Sozialfonds (ESF+) ab 2028: Europäische Pläne und nationale Umsetzung |
||
8.-9.10. Dortmund: Konfliktkompetenz& Traumasensibilität i.d. Jungen*arbeitLAG Jungenarbeit NRW: Konfliktkompetenz und Traumasensibilität in der Jungen*arbeit: verstehen und agieren. Ziele: Konfliktkompetenz stärken, Methoden kennenlernen, Lernen Jungen* wertschätzend zu begleiten, Sensibilisierung für traumatische Erfahrungen und deren Auswirkungen auf Verhalten von Jungen*. |
||
8.-9.10. Essen: Der Anti-Bias-Ansatz in der PraxisFUMA - Fachstelle Gender & Diversität NRW: "Bist du so, wie ich dich seh?“ – Der Anti-Bias-Ansatz in der Praxis. |
||
9.10. Tanneberg: Männerworkshop zu Körpergefühl in digitalen ZeitenLandesfachstelle Männerarbeit Sachsen: Workshop: Offline. Echt. Verbunden. Männerworkshop zu Körpergefühl und innerer Klarheit in digitalen Zeiten: |
||
ab 10.10. Belgien: Outdoor-Pädagogik mit jungen Menschen in schwierigen LebenslagenJUGEND für Europa - Nationale Agentur (_ Erasmus+ Jugend _ Europäisches Solidaritätskorps _ Erasmus+ Sport) Bonn:: Europäisches Weiterbildungsangebot: Bewerbungsfrist ist der 9. Juni 2026. |
||
10.-11.10. Magdeburg: Krisenfestes Empowerment mit kreativen Methoden - gegen Radikalisierung& für mehr EmpathieKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder-u. Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: Krisenfestes Empowerment mit kreativen Methoden (4. Modul aus der Fortbildungsreihe „Nicht mein Narrativ“) - Kreative Methoden gegen Radikalisierung und für mehr Empathie |
||
12.10. Online: Traumasensibilität in der Arbeit mit jungen GeflüchtetenBundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht (BumF): Online-Fortbildung: Traumasensibilität in der Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen |
||
12.10. Online: Geschlechterreflektierte Arbeit mit Mädchen* und Jungen*Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH): Interaktiver Onlineworkshop: Geschlechterreflektierte Arbeit mit Mädchen* und Jungen* – Mehr als nur ein Zusatzangebot! Inhalte: Grundlagen geschlechterreflektierter Arbeit / Mädchen*- und Jungen*arbeit / Medien & Sozialisierung / Praxisideen für die eigene Arbeit. |
||
12.-13.10. Gültstein: Pädagog. Umgang mit traumatisierten Mädchen* (HzE)Kooperationsveranstaltung KVJS-Landesjugendamt BW & LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg: Traumatisierte Mädchen und junge Frauen – Methoden für den pädagogischen Alltag in den erzieherischen Hilfen am 12.&13.10.2026. |
||
13.10.&11.11. Online: White Allyship, Verbündet*innenschaft& critical whiteness i.d. pädag. PraxisFUMA Fachstelle Gender & Diversität: White Allyship, Verbündet*innenschaft & critical whiteness in der pädagogischen Praxis: Weiß positioniert. Kritisch reflektiert. Solidarisch handelnd. White Allyship in der pädagogischen Praxis mit Dana Meyer und Birol Mertol (FUMA). |
||
15.-16.10. Berlin: Maskulinistische Influencer im Kontext pädagogischer ArbeitAndrew Tate in der Arbeit mit Jugendlichen? Maskulinistische Influencer im Kontext der pädagogischen Arbeit. |
||
15.-17.10. Berlin: Beharrlichkeit& Dynamik von Väter-& MütterbildernFortbildung: Wie können wir Väter verstehen? Eine Auseinandersetzung mit Väter- und Mütterbildern in ihrer Beharrlichkeit und Dynamik |
||
15.10.-3.11. Online: Sexuelle Bildung in der KitaKooperation von Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg e.V. und pro familia Landesverband Baden-Württemberg e.V.: Unaufgeregt wertvoll: Sexuelle Bildung in der Kita - Digitale Fortbildungsreihe. Termine 2. Jahreshälfte 2026, je 13-16 Uhr: |
||
16.10. Online: K.o.-Tropfen & Konsens – hinschauen, zuhören, handeln.Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH): Interaktiver Onlineworkshop: K.o.-Tropfen & Konsens – hinschauen, zuhören, handeln. Workshopleiterin Nina Fuchs ist Vorstandsvorsitzende des gemeinnützigen Vereins Kein Opfer e. V. und Expertin für sexualisierte Gewalt, K.-o.-Tropfen und Konsens. Sie arbeitet seit mehreren Jahren in der Aufklärung und Sensibilisierung zu diesen Themen und ist unter anderem in Schulen, der Fachöffentlichkeit, den Medien und im politischen Kontext tätig. Als selbst Betroffene verbindet sie fachliche Expertise mit eigenen Erfahrungen und setzt sich für einen fachlich fundierten, diskriminierungssensiblen und unterstützenden Umgang mit Betroffenen ein. |
||
22.10. Essen: Mädchen*arbeit gegen Bodyismus& LookismusFUMA Fachstelle Gender & Diversität: Körper unter Druck – Mädchen*arbeit gegen Bodyismus und Lookismus |
||
27.10. FF(M): Methoden d. Mädchen*-/Jungen*arbeit - Zusammenarbeit& Praxis-UmsetzungFachseminar: „Methoden der Mädchen*- /Jungen*arbeit – Zusammenarbeit und Umsetzung in der Praxis“ |
||
28.10. Online: Kinder- & Aufklärungsbücher unter der intersektionalen LupeFUMA Fachstelle Gender & Diversität: Bilder, Sprache, Vielfalt - Kinderbücher & Aufklärungsbücher unter der intersektionalen Lupe |
||
30.10. Online: M*arbeit: Umgang mit Traumatisierung& TraumafolgestörungenDas Mädchenhaus Mainz: Das Drama mit dem Trauma – Einführung in die Grundlagen von Traumatisierung und Traumafolgestörungen. |
||
10/26: Tübingen: „Kinder stark machen“ (Gewaltpräventionstraining)„Kinder stark machen“ ist ein Gewaltpräventionstraining, mit welchem Vorschulkinder und Kinder der Schulklassen 1 und 2 lernen, sich vor (sexualisierter) Gewalt und Missbrauch zu schützen. Mit der Weiterbildung qualifizieren sich pädagogische Fachkräfte zum/zur „Kinder stark machen" Trainer*in. Die Weiterbildung findet in fünf Modulen über einen einjährigen Zeitraum in Tübingen sowie im Selbststudium statt. Die Weiterbildung in Tübingen beginnt im Oktober 2026. [weiterlesen] |
||
10.11. Online: Über KI& Medienkompetenz in der JugendarbeitFUMA Fachstelle Gender & Diversität: Mal eben Chatty fragen: Über KI und Medienkompetenz in der Jugendarbeit mit Stefan Hintersdorf |
||
12.11. Stuttgart: Multiplikator*innen-Schulung für KJH-Fachkräfte: CannabispräventionAktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg e. V.: Cannabis - quo vadis? - Multiplikator:innen-Schulung am 12.11.2026 Stuttgart Degerloch |
||
16.11. Online: Bodyismuskritische PädagogikFUMA Fachstelle Gender & Diversität - Mehr Wörter für mehr Gewicht – Bodyismuskritische Pädagogik mit Bernadette Möhlen & Kathrin Brüggemann |
||
18.11. Online: Rollenbilder, Körpernormen, antifeminist. Botschaften im Alltag junger FrauenLandesjugendring Schleswig-Holstein e.V.: Rollenbilder, Körpernormen und antifeministische Botschaften im Alltag junger Frauen* Referierende Person: Dipl.-Päd. Suzanne Vogel-Vitzthum, Diversity-Management & Training , Sprechvogel |
||
24.11. Online: Jugendliche Liebes- und LebensweltenAktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg e. V.: #smash: Jugendliche Liebes- und Lebenswelten: Digitales Seminar am 24. November 2026, 09:00 bis 13:00 Uhr. |
||
26.11. Essen: Queere Geschichte& pädagog. Verantwortung heuteFUMA Fachstelle Gender & Diversität: Nicht neu. Nicht privat. Nicht egal. Queere Geschichte und pädagogische Verantwortung heute. |
||
27.11. Online: Einführung: Psyche und RassismusFUMA Fachstelle Gender & Diversität: Psyche und Rassismus - Eine Einführung mit Helay Safi. |
||
1.12. Online: Jungen*arbeit in Zeiten widersprüchlicher MännlichkeitsvorstellungenLandesarbeitsgemeinschaft Jungen*arbeit Schleswig-Holstein: 01.12.2026 - Zwischen Andrew Tate und „Caring masculinities“ – Jungen*arbeit in Zeiten widersprüchlicher Männlichkeitsvorstellungen, 12:00 – 14:00 Uhr, online |
||
Sept.-Veranstaltungen des Flüchtlingsrats NRW (online& Präsenz)Veranstaltungen des Flüchtlingsrats NRW im September: - Online-Austausch: Aufenthalt syrischer Flüchtlinge [mit Vorkenntnissen], 22.09.2026, 17:30 – 19:00 Uhr - Online-Austausch: Landesunterkünfte – ein neuer Anlauf für eine gemeinsame AG [ohne Vorkenntnisse], 29.09.2026, 17:00 – 18:30 Uhr Alle Infos zum Veranstaltungsprogramm und zur Anmeldung hier. |
||
Sept-Nov: BAGFW Online-FoBi zum Asylbewerberleistungsgesetz u.a.Die Online-Fortbildungsreihe der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) bietet auch in diesem Jahr eine praxisorientierte und vertiefende Auseinandersetzung zu ausgewählten Themen. Durchsuchungen und Abschiebungen in Geflüchteten-Unterkünften mit Prof Dr. Marei Pelzer: 17.11.2026, 9-12:00 Uhr [Anmeldung] Schutzsuchende aus Syrien - Hinweise für die Beratungspraxis mit RA Jens Dieckmann: 5.11.2026, 13:00 - 15:30 Uhr [Anmeldung] Schutzsuchende aus dem Iran - Hinweise für die Beratungspraxis mit RA Jens Dieckmann: 19.11.2026, 13:00 -15:30 Uhr [Anmeldung] |
||
Sept-Jan.: FoBi LAG Jungen*arbeit NRW (online& Präsenz)Veranstaltungen der LAG/ Fachstelle Jungen*arbeit NRW: |
||
Sept.-Jan.: Veranstaltungen LAG JSA NRW (online& Präsenz)Veranstaltungen der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen: |
||
5. Fachtagungen, Konferenzen, Vorträge & andere Veranstaltungen |
1.9. Online: Angststörungen bei Frauen - Wenn Sorgen übermächtig werdenFrauen Sucht Gesundheit e.V. Kiel: “Angststörungen bei Frauen – Wenn Sorgen übermächtig werden” Termin& Ort: 01.09.2026, 18:00 Uhr, Video-Vortrag; Die Teilnahme ist kostenfrei, wir freuen uns über eine Spende zur Unterstützung unserer Arbeit! |
||
2.9. Online: Geschlechtergerechtigkeit in der UN-NachhaltigkeitsagendaDie Bundesstiftung Gleichstellung lädt zum nächsten digitialen Gleichstellungs-Lunch (via Zoom) zum Thema "Geschlechtergerechtigkeit in der Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen" am 2. September 2026 um 13:00 Uhr ein. Mit dem Online-Format „Gleichstellungs-Lunch“ will die Bundesstiftung Gleichstellung an jedem ersten Mittwoch im Monat über ihre Arbeit und aktuelle Trends aus der Gleichstellungspolitik und -forschung informieren. Eingeladen wird dazu, in 25 Minuten Informationen und Denkanstöße für Arbeitsalltag, Ehrenamt, Ausbildung oder Studium mitzunehmen. Mitarbeiter*innen der Stiftung geben jeweils um 13:00 Uhr Einblicke in aktuelle gleichstellungspolitische Themen, relevante Studien oder gleichstellungspolitische Konzepte und Gesetzesvorhaben. |
||
2.-24.9. Hamburg: Ausstellung FRAUEN – furchtlos – mutig – kühn – beherztFRAUEN – furchtlos – mutig – kühn – beherzt [2. bis 24.9.2026] - 9 Künstlerinnen im Kunstforum der GEDOK Hamburg ihre Positionen zu diesem weiten Thema Sonntag, 6.9.2026 um 11.00 Uhr: – „Standing ovation – Komponistinnen gesehen“: Einblicke im Leben und Werk mit vielen Hörbeispielen von Fanny Hensel, Lili Boulanger, Florence Price, Maija Einfelde und Augusta Holmés. Ana Miceva – Klavier, Moderation, Antonia Brinkers – Gesang, Moderation Samstag, 12.9.2026 um 19 Uhr: „Generationen“ – Konzert mit Marija Noller am Flügel FRAUEN vereint persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Fragestellungen. Die Werke erzählen von Identität, Schönheit, Mutterschaft, familiären Wurzeln und weiblicher Solidarität. Sie laden dazu ein, über die Rollen nachzudenken, die Frauen zugeschrieben werden, über die Geschichten, die sie tragen und über die Freiheit, das eigene Leben selbst zu gestalten. |
||
6.9. FF(M): Offenes Frauennetzwerktreffen (regelm. im Rhein-Main-Gebiet)Offenes Frauennetzwerktreffen: Themenpicknick „toxische Weiblichkeit“, |
||
9.9. Berlin: Digitales Deutsches Frauenarchiv - SommerfestDigitales Deutsches Frauenarchiv: In feministischen Bewegungen verbinden sich Generationen, Erfahrungen, Wissen und gesellschaftliche Kämpfe. Gerade in politisch bewegten Zeiten gilt es, diese Verbindungen zu stärken und an vergangene Kämpfe und Errungenschaften zu erinnern. |
||
9.-11.9. Bielefeld: Frauen- u. Geschlechtergeschichte in polit. herausfordernden ZeitenKongress 2026: Frauen- und Geschlechtergeschichte in Zeiten der Anfechtung von Demokratie, Diversität und Verantwortung: |
||
10.9. FF(M): Migrantinnen* im Dialog – über Chancen& Herausforderungenberamí-talk: „Grenzenlos stark: Migrantinnen* im Dialog – über Chancen und Herausforderungen“ |
||
11.9. Online: Modulhandbuch Prävention „Loverboy-Methode“ für KJH-FachkräfteKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH): 11.09.2026 | Modulhandbuch zur Prävention der „Loverboy-Methode“ für Fachkräfte in der KJH: |
||
11.9. Online: Wie Männer Chancengleichheit mitgestalten könnenBundesforum Männer e. V.: Online-Input: Lunch Talk: Der lange Abschied vom Helden – Wie Männer Chancengleichheit mitgestalten können. |
||
12.-26.9. Leipzig: FLINTA*-Gesundheit„Zwischenräume“: Künstler*innen machen FLINTA*-Gesundheit sichtbar 12. – 26. September 2026 | Halle der HP7 | Hans-Poeche-Straße 7 | 04103 Leipzig | Eintritt frei |
||
16.9. Online: BeteiligungsTalk zu Kinder-& JugendbeteiligungNational Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.: Am 16. September von 10:00-11:30 Uhr findet ein BeteiligungsTalk mit Laura Lundy zur Umsetzung von Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention (UNCRC) und dem nach ihr benannten Lundy Model of Participation statt. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. |
||
17.9. Online: Resilienzförderung für junge Menschen in KrisenzeitenBAG KJS & IN VIA Deutschland: Digitale Fachveranstaltung „Resilienzförderung in Krisenzeiten – junge Menschen stärken zwischen Klimawandel, Krisen und digitalem Wandel“ am 17. September 2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr. |
||
17.9. Online: Traumafolgestörungen – Wenn die Seele verletzt ist (Frauen*arbeit)Frauen Sucht Gesundheit e.V.: Traumafolgestörungen – Wenn die Seele verletzt ist (Video-Vortrag) Die Teilnahme ist kostenfrei. Über eine Spende als Unterstützung unserer Arbeit freuen wir uns. |
||
17.9. Online: Inklusion& Diskriminierungsschutz im AsylverfahrenHandicap International e. V. – Crossroads hat ein neues Rechtsgutachten veröffentlicht, das untersucht, wie Asylverfahren und Schutzentscheidungen im Einklang mit der UN-BRK ausgestaltet und getroffen werden müssen. Denn die Bedarfe und Rechte geflüchteter Menschen mit Behinderungen werden im Asylverfahren noch häufig nicht ausreichend berücksichtigt. |
||
18.9. Berlin: Digitales Wohlbefinden queerer Jugendlicher stärkenStiftung Digitale Chancen: Abschlussveranstaltung: QueeResilience: Digitales Wohlbefinden queerer Jugendlicher stärken. |
||
18.9. Berlin: Frauen, LGBTIQ+ Personen& Kampf um Freiheit& gleiche Rechte im IranFlüchtlingsrat Berlin e.V.: „Jin, Jiyan, Azadî“ in Zeiten des Krieges – Frauen, LGBTIQ+ Personen und der Kampf um Freiheit und gleiche Rechte im heutigen Iran. |
||
18.9. Online: Frauen im Rechtsextremismus - Strukturen, Ideologien, Ziele der heterogenen SzeneBundeszentrale für politische Bildung: Nicht nur 2. Reihe(?) – Frauen im Rechtsextremismus - Online-Fachtage Rechtsextremismus zu Organisationsstrukturen, Ideologien und Zielen einer heterogenen Szene. |
||
21.9. Online: Streetwork digital // digital StreetworkBundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit: Online-Fachtagung: „Streetwork digital // digital Streetwork“ am 21.09.2026 von 9.15 Uhr bis 12.30 Uhr. |
||
21.9. Berlin: Mentale Gesundheit in der Einwanderungsgesellschaft[21.9.] International Rescue Committee: Fachdialog: Prävention. Versorgung. Teilhabe. - Gemeinsam für mentale Gesundheit in der Einwanderungsgesellschaft. Termin& Ort: 21.9., 13-18 Uhr, 10115 Berlin (genaue Infos werden nach Anmeldung mitgeteilt); kostenlos. [Zur Anmeldung, zum Programm] |
||
21.9. FF(M): Entwicklungspsycholog. Folgen häusl. Gewalt für Kinder nach TrennungFrauenreferat Stadt Frankfurt am Main: Fachtag: „Zwischen Schutz und Umgang - Entwicklungspsychologische Folgen häuslicher Gewalt für Kinder und Jugendliche nach Trennung“ |
||
21.-22.9. Oldenburg: Vernetzungstreffen & Fachtag „Männer in Kitas“21. September 2026 | Oldenburg | Bundesweites Vernetzungstreffen für Leitungen und Verantwortliche von Arbeitskreisen für männliche Fachkräfte in Kitas 2. September 2026 | Oldenburg | Fachtag „Männer in Kitas“ 2026: Wozu es Männer braucht…! |
||
22.9. Euskirchen: Leben „hinter Gittern“ u. familiensensibler Vollzug aus Betroffenen-SichtBundeszentrale für politische Bildung: Im Gefängnis - Podiumsgespräch über das Leben „hinter Gittern“ und über familiensensiblen Vollzug aus Sicht von Betroffenen. Teilnehmende: Jennifer Rybarczyk, Leiterin der JVA Euskirchen / Dr. Hans-Georg Golz, Leiter Referat Bücher, Bundeszentrale für politische Bildung / Wilhelmine Geenen, Landesfachstelle Netzwerk Kinder von Inhaftierten NRW / Ein Inhaftierter aus dem offenen Vollzug der JVA Euskirchen. Moderation: Anna Hoff, EFL Bonn. Die Publikation kann vor Ort käuflich erworben werden. Termin& Ort: 22.9., 19:00 – 20:30 Uhr, JVA Euskirchen, Kölner Str. 250, 53879 Euskirchen [Jetzt anmelden] |
||
22.-23.9. Hannover: Entkoppelte junge Menschen (NEETS) erreichenBundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT): Jahresfachtagung - NEETS IM FOKUS: WIE ERREICHEN WIR ENTKOPPELTE JUNGE MENSCHEN? Termin& Ort: 22.9.26, 14Uhr - 23.9.26, 14Uhr; Hotel Amadeus, Hannover |
||
23.9. Berlin: Sicherheit& Schutzkonzepte bei jugendverbandlichen FerienfreizeitenDer Deutsche Bundesjugendring (DBJR), die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), die Naturfreundejugend Deutschlands (NFJD) und die Deutsche Wanderjugend (DWJ) laden ein zum Fachtag “Gute Reise: Mit Sicherheit jugendverbandlich unterwegs!” am 23.09.2026 von 11–16 Uhr in das betterplace Umspannwerk (bUm), Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin. |
||
24.9. Online: Real Boys - Positive Männlichkeitsbilder& Role ModelsBundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.: |
||
24.9. Berlin: Kinder- u. Jugendbeteiligung zwischen Anspruch u. Wirklichkeit.National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.: Follow-up-Veranstaltung: Gehört werden, mitentscheiden: Kinder- und Jugendbeteiligung zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Wir schauen deshalb genauer hin und fragen, wo Beteiligung gelingt, wo es noch hakt und was junge Menschen selbst dazu sagen: Das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Netzwerk Kinderrechte laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns zu diskutieren, was sich ändern muss. Im Anschluss an die Veranstaltung lassen wir den Abend bei einem informellen Empfang ausklingen. |
||
25.9. Online: MINTA* nach Flucht (für FLINTA* Fachkräfte)IM*A-Team& LAG autonome Mädchenhäuser/ feministische Mädchenarbeit NRW e.V. - Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW: Zielgruppe: Eingeladen sind FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter*, Nicht-binäre, Trans* und Agender Personen)* -Fachkräfte, die mit MINTA* (Mädchen, Inter*, Nicht-binär, Trans*, Agender)/ Mädchen* nach Flucht arbeiten sowie Interessierte. Referentin: Tarah-Tanita Truderung (sie/ihr) ist eine afro-deutsche Sozialarbeiterin, Sozialwissenschaftlerin und Bildungsreferentin mit einem abgeschlossenen Master in „Pädagogik und Management in der Sozialen Arbeit“ aus Köln. Zu ihren Schwerpunkten gehören rassismuskritische Soziale Arbeit, intersektionaler Feminismus und Empowerment. Als Facilitatorin, Referentin und Abolitionistin gestaltet sie transformative Räume für diverse Communities, hält Keynotes und Workshops und moderiert Veranstaltungen, um Machtstrukturen zu hinterfragen und soziale Gerechtigkeit voranzutreiben. Moderation: Miki Welde (sie/ihr) ist „interkulturelle“ Sozial- und Erziehungswissenschaftlerin sowie Zivilcourage Trainerin. Zusätzlich bietet und begleitet sie als Bildungsreferentin empowermentorientierte sowie geschütztere Räume für BIPoC* in pädagogischen Einrichtungen und beschäftigt sich mit Möglichkeiten des Empowerments durch Formen der ästhetischen Bildung am Beispiel von Tanz und Körper. Zudem ist Miki Welde Teil des Awareness Kollektivs und als Moderation tätig. Teilnahme und Anmeldung: Das Vernetzungstreffen ist kostenlos und wird aus Mitteln des Ministe riums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration NRW (MKJFGFI) finanziert. Für den Nachweis Eurer Teilnahme bitten wir Euch, bei der Anmeldung Namen, Institution und E-Mail-Adresse anzugeben. Anmeldeschluss: 23.09.2025, Anmeldung: lagam@web.de, Hinweis: Den Zoom-Link erhaltet ihr nach der Anmeldung. |
||
25.-27.9. Bochum: Feministisch vergesellschaften - Her mit dem ganzen Leben!Rosa-Luxemburg-Stiftung: Tagung/Konferenz: Feministisch vergesellschaften - Her mit dem ganzen Leben! |
||
26.9. Essen: 4. Essener Männertag: Mann - Was begrenzt dich?Bundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.: 26. September 2026 | Essen | Vierter Essener Männertag: Mann- Was begrenzt dich? |
||
28.9. FF(M): Podiumsgespräch: „Angst im Patriarchat“28.09.2026, 19:00 - 20:30 Uhr: Podiumsgespräch: „Angst im Patriarchat“ im Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt. |
||
29.9. Online: traumasensible Fachpraxis bei organisierter sexualisierter GewaltWildwasser Stuttgart e.V.: Zwischen Macht & Manipulation - OSG in den Fällen Epstein & White Tiger |
||
Sept. in FF(M): Kinofilme (u.a. „Wise Women – 5 Hebammen, 5 Kulturen“)05.09.2026, 17:30 Uhr: Film und Diskussion: „Ghost School“ (2026), Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstraße 6, Frankfurt. 07.09.2026, 18:00 Uhr: Filmgespräch: „Wise Women – Fünf Hebammen, fünf Kulturen“, Harmonie Arthouse Kino, Dreieichstraße 54, Frankfurt. 08.09.2026, 19:00 Uhr: Dokumentarfilm und Gespräch: „Das andere Geschlecht – auf den Spuren von Simone de Beauvoir“ (F 2024), Naxos.Kino, Waldschmidtstraße 19 HH, Frankfurt. 18.09.2026, 18:00 Uhr: Dokumentarfilm „Eisfrauen“ (D 2026; Regie: Dorothea Braun), Cinéma, Dreieichstraße 54, Frankfurt. 21.09.2026, 18:30 Uhr: Dokumentarfilm: „Trotz alledem“ (D 2025, Regie: Robert Krieg), Harmonie Arthouse Kino, Dreieichstraße 54, Frankfurt. 25.09.2026, 20:00 - ca. 22:00 Uhr: Lesbisches Filmhäppchen zur Interkulturellen Woche: "Dreamers" (UK, 2025, OMU), Evangelisches Frauenbegegnungszentrum EVA, Saalgasse 15, Frankfurt. 30.09.2026, 18:00 - 20:30 Uhr: Film Screening: „Short Films on Solidarity, Care and Ageing in Eastern Europe“ |
||
1.10. Stendal: KJH& Schule verqueeren - Kinderrechte queer gedachtKompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) : Einladung zur alljährlichen Fachtagung „Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren“. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem Thema „Kinderrechte queer gedacht“. Im Rahmen der Fachtagung werden wir unter anderem folgende Themen beleuchten: - Welche Bezüge liefern Kinderrechte konkret im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt? Termin& Ort: 01. Oktober 2026, 9–15 Uhr, anschließender kreativer und kultureller Impuls: 15:30–16:30 Uhr; Hochschule Magdeburg-Stendal / Standort Stendal |
||
2.10. Berlin: BFM-Netzwerktreffen - Geschlechterreflektierte Jungen-& MännerarbeitBundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.: |
||
5.-7.10. Berlin: KI trifft KJH - digitale Technologien in Verwaltung, Fallarbeit& AngebotenDeutscher Verein: Künstliche Intelligenz trifft Kinder- und Jugendhilfe: KI & digitale Technologien in Verwaltung, Fallarbeit und Angeboten, 5. bis 7. Oktober 2026 in Berlin |
||
6.10. Berlin/ online: 3. Gleichstellungstag der Bundesstiftung Gleichstellung3. Gleichstellungstag - Strukturwandel geschlechtergerecht gestalten. [#EsIstZeit #ZusammenWeiter] |
||
7.10. Online: M*arbeit & Rechtsextremismus unter Mädchen*& jungen Frauen*Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW: Rechtsextremismus unter Mädchen* und jungen Frauen* - Konsequenzen & Handlungsmöglichkeiten für die feministische Mädchen*arbeit: |
||
9.10. Dachau: Antifeminismus verstehen: Strategien, Wirkung, GegenwehrKreisjugendring + Runder Tisch gegen Rassismus Dachau e.V: Antifeminismus verstehen - Strategien, Wirkung, Gegenwehr |
||
13.10. Berlin: Die neue EU-Gleichstellungsstrategie& ihre Umsetzung in DeutschlandBundesstiftung Gleichstellung: Europäische Ziele, nationale Verantwortung: Die neue EU-Gleichstellungsstrategie und ihre Umsetzung in Deutschland Programm: |
||
14.10. Berlin: Wer finanziert Geschlechtergerechtigkeit?Eine gemeinsame Veranstaltung der Bundesstiftung Gleichstellung (BSG) und FAIR SHARE of Women Leaders: Wer finanziert Geschlechtergerechtigkeit? |
||
14.-16.10. Hannover: Kooperation von Jugendhilfe, Schule& Gesundheitswesen im KinderschutzDeutscher Verein:„Kommunale Verantwortungsgemeinschaften“ bilden: Wie kann eine gute Kooperation von Jugendhilfe, Schule und Gesundheitswesen im Kinderschutz erfolgreich gelingen? Eine Kooperationsveranstaltung mit der BAG ASD, 14.-16. Oktober 2026 in Hannover |
||
15.-16.10. Köln: Soziale Ungleichheit erkennen, Prävention stärken, Zusammenhalt fördernBundeszentrale für politische Bildung: BarCamp 2026 Gesellschaft unter Druck - Soziale Ungleichheit erkennen, Prävention stärken, Zusammenhalt fördern. |
||
16.10. Online: Junge Menschen stärken, digitale Räume sicher gestaltenNational Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.: Save the Date: Reclaim the space! Junge Menschen stärken, digitale Räume sicher gestalten! |
||
20.-21.10. Karlsruhe: Umgang mit Substanzkonsum in der stationären JugendhilfeAktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg e. V.: Besonders gefährdet? - Umgang mit Substanzkonsum in der stationären Jugendhilfe. Fachliche Grundlagen und pädagogische Reflexion. - 20.10. – 21.10.2026, Tagungsstätte Thomashof Karlsruhe. |
||
22.10. München: Jungen* - Leben zwischen Risiko & ChanceBundesforum Männer: 22. Oktober 2026 | München | Fachtag: Jungen* – Leben zwischen Risiko und Chance. Im Mittelpunkt des Fachtags des Netzwerks Jungen*arbeit München. |
||
2.11. Berlin: Barcamp Frauenhauskoordinierung e. V.Frauenhauskoordinierung e. V.: 50 Jahre Frauenhäuser in Deutschland: FHK-Barcamp Was ist ein Barcamp?: Ein Barcamp ist ein offenes und partizipatives Veranstaltungsformat, bei dem das Programm nicht vollständig vorab festgelegt wird. Stattdessen gestalten die Teilnehmenden die Inhalte und Sessions aktiv mit. Einige Inputs und Themen sind bereits vorbereitet bzw. organisiert, während weitere Beiträge und Diskussionen vor Ort gemeinsam entstehen können. Im Mittelpunkt stehen der Austausch, die Diskussion und das gemeinsame Lernen auf Augenhöhe – die Teilnehmenden sind dabei zugleich Publikum und Mitgestaltende. [Jetzt anmelden] |
||
5.-6.11. Potsdam: 10. Deutscher Sozialgerichtstag10. Deutscher Sozialgerichtstag: Der diesjährige DSGT wird die aktuelle Situation unserer sozialen Sicherungssysteme und den notwendigen Reformprozessen in den Blick nehmen. Der Deutsche Sozialgerichtstag begreift das Sozialrecht als sozialstaatliche Aufgabe. Unter dieser Zielsetzung werden bei uns sozialpolitische Aktivitäten entwickelt und die einheitliche Rechtsanwendung sowie die wissenschaftliche Entwicklung und die berufliche Fortbildung gefördert. Hinergrund: Der Deutsche Sozialgerichtstag e.V. ist ein interdisziplinärer Fachverband, dem u.a. folgende Professionen angehören: Richter*innen (haupt- und ehrenamtliche), Rechtsanwält*innen, Rentenberater*innen, Verfahrensbevollmächtigte von Verbänden, Vertreter*innen von Behörden, Medizinische Sachverständige, Angehörige der Rechtswissenschaft und Entscheidungsträger aus Politik und Ministerien. |
||
6.11. Gelsenkirchen: Menschen-, Frauen-, Queerfeindlichen Realitäten in pädagog. Praxis entgegentretenSave the date: Eine gemeinsame Veranstaltung von: Queeres Netzwerk NRW, GERNE ANDERS, LAG Jungen*arbeit, LAG Mädchen*arbeit, Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit, FUMA Fachstelle Gender & Diversität: LAG Fachtag: Demokratie braucht uns jetzt - Menschenfeindlichen Realitäten in pädagogischer Praxis entgegentreten. |
||
9.11. Online: Fachtag zu Strategien gegen RechtsextremismusGesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V. organisiert auch in diesem Jahr im Rahmen unseres Kooperationsverbunds Rechtsextremismusprävention (KompRex) einen Online-Fachtag, der sich an alle Interessierten aus Zivilgesellschaft, Bildungsarbeit und Verwaltung richtet. Am 9. November wollen wir uns vernetzen, von einander lernen und uns Mut machen in schwierigen Zeiten. |
||
9.-10.11. Tutzing: Psychosoziale Versorgung von GeflüchtetenDiakonie Bayern: Fachtagung zur psychosozialen Versorgung von Geflüchteten nach dem Stepped Care Prinzip - Fachtagung zum Abschluss der ersten Förderperiode des Projekts "Refugee Mental Care Network" (RMCN). |
||
9.-11.11. Berlin: Fachtagung BAG Mädchen*politik zu Beziehungsarbeit& EinsamkeitFachtagung BAG Mädchen*politik: “Feministische Perspektiven auf Beziehungsarbeit. Was Mädchen*arbeit gegen Einsamkeit tun kann” - 09. - 11. November 2026, Berlin. |
||
11.11. Stuttgart: Einsamkeit.Gesundheit.Männer* - Herausforderungen& Perspektiven11. November 2026 | Stuttgart | Fachtag „EINSAMKEIT.GESUNDHEIT.MÄNNER* – Herausforderungen und Perspektiven“ |
||
12.11. Online: Reflexionsraum für rassismuskritische JugendhilfeLAG Mädchen* Schleswig-Holstein: Zwischen Anspruch und Praxis – Reflexionsraum für rassismuskritische Jugendhilfe, |
||
18.11. Stuttgart: Zwangsverheiratung wirksam bekämpfeneva Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. - Hilfen für junge Migrantinnen: 5. Fachtag “Zwangsverheiratung wirksam bekämpfen - Neue Herausforderungen” am 18. November 2026 von 9:30 – 16:30 Uhr im Tagungszentrum der Akademie in Stuttgart Hohenheim. |
||
19.11. Berlin: Fachnachmittag Geschlecht & PädagogikDissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.: Fachnachmittag Geschlecht & Pädagogik in Berlin, am 19. November 2026, 14-18 Uhr. |
||
20.-21.11. Berlin: Internationale Jungen-& Männerkonferenz + Forum „The Future of Men & Boys"Internationale Jungen- und Männerkonferenz am 20. November 2026: „Auf der Suche nach Orientierung: Junge Männer zwischen alten Rollenbildern und neuen Perspektiven“: Ergänzend zur Internationalen Konferenz kann sich beim Forum „The Future of Men & Boys" am 21. November 2026 in Berlin über zukunftsfähige, gerechte und fürsorgliche Männlichkeiten ausgetauscht und über Strategien gegen den zunehmenden Backlash gegen progressive Werte, Feminismus und Demokratie diskutiert werden. Organisiert wird die eintägige Veranstaltung von The Possible Man (Portugal) und PathForge (Deutschland). |
||
9.-11.12. Hofgeismar: Soziale Arbeit mit geflüchteten KiJu nach der GEAS-ReformBundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht (BuMF)- Wintertagung 2026: Für eine selbstbestimmte Zukunft: Handlungsspielräume Sozialer Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen nach der GEAS-Reform: |
||
11.-13.12. Schwerte: Asylpolit. Forum - GFK und GEAS-ReformSave the date: Asylpolitisches Forum 2026: 75 Jahre Schutz – stärker als der Rechtsruck? Engagierte stärken, Menschenrechte verteidigen, gemeinsam handeln. |
||
5.-6.3.27 Hannover: BFM-Dialogtagung „Männlichkeit neu denken“BFM-Projekt „Männlichkeit neu denken" mit Dialogtagung 2027 in Hannover: Viele junge Männer bewegen sich heute zwischen traditionellen und modernen Vorstellungen von Männlichkeit. Während klassische Rollenbilder Orientierung bieten können, werden Anforderungen wie Gleichberechtigung, Vielfalt und emotionale Offenheit häufig als herausfordernd erlebt. |
||
6. Publikationen |
Toolbox "Unbegleitete Minderjährige im Asylverfahren"[9/26] Im Rahmen des Projekts SENSA "Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen" wurde ein mehrteiliges, qualitativ hochwertiges und praktisches Handwerkszeug in Form einer "Toolbox" zur Unterstützung in der Beratung und Begleitung von unbegleiteten Minderjährigen im Asylverfahren für Vormund:innen und rechtliche Vertreter:innen sowie für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und von Beratungsstellen entwickelt. Teil der Toolbox ist ein Praxishandbuch zu "Unbegleitete Minderjährige im Asylverfahren", für das das Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) die Gesamtkonzeption übernommen hat. Die Toolbox berücksichtigt die GEAS-Reform und erscheint im September 2026 in begrenzter Anzahl. Sie ist kostenfrei erhältlich und kann bereits jetzt vorbestellt werden. |
||
Jugend-Check: Referentenentwurf Einkommensteuerreformgesetz 2027[28.8.] Jugend-Check zum Entwurf eines Einkommensteuerreformgesetzes 2027 (Stand: 18.08.2026) - Ressort: Bundesministerium der Finanzen (BMF). Das Kompetenzzentrum Jugend-Check hat folgende mögliche Auswirkungen identifiziert: |
||
Jugend-Check: Regierungsentwurf Tabaksteueränderungsgesetz[21.8.] Jugend-Check zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Tabaksteuergesetzes (Tabaksteueränderungsgesetz -TabStÄndG) (Stand: 10.08.2026) - Ressort: Bundesministerium der Finanzen (BMF). |
||
bpb: Autoritarismus/-kratie, Populismus u. gefährdete Demokratie[21.8.] Bundeszentrale für politische Bildung - Redaktion “Aus Politik und Zeitgeschichte” (APuZ) zu “Autoritarismus”: Autoritäre Werte scheinen derzeit weltweit an Einfluss zu gewinnen, auch die Regierungsform Demokratie steht erheblich unter Druck. Ende 2025 wurden mehr Länder autokratisch regiert als demokratisch. Abgesänge auf die Demokratie kommen aber gleichwohl zu früh. - Felix Wiebrecht: Perfekte Welle? 25 Jahre weltweite Autokratisierung: Die dritte Welle der Autokratisierung betrifft alle Weltregionen und vollzieht sich schrittweise unter dem Deckmantel der Legalität. Viele Autokratisierungsepisoden können wieder umgekehrt werden, doch die wiederhergestellten Demokratien bleiben oft dauerhaft fragil. http://www.bpb.de/580689 - Lars Lott / Aurel Croissant: Starke Autokratie, schwache Demokratie? Autokratische Performanz im Vergleich: Die allgemeine Leistungsbilanz von Autokratien ist schlechter als die von Demokratien, einen universellen Demokratievorteil gibt es jedoch nicht. Autokratien punkten dort, wo politische Entscheidungen stark zentralisiert und kurzfristig orientiert sind. http://www.bpb.de/580690 - Steffen Kailitz: Warum und wie Autokratien ihre Herrschaft legitimieren: Autokratien werben um Unterstützung und rechtfertigen ihre Ordnung. Beides ist zu trennen: Regimelegitimation begründet, wer herrschen darf, wer Führung und zentrale Ämter bestimmen darf und nach welchen Regeln Herrschaft ausgeübt wird. http://www.bpb.de/580691 - Pippa Norris: Sind populistische Parteien schuld an der Erosion der Demokratie?: Das Aufkommen populistischer Parteien gilt gemeinhin als Hauptursache für die Erosion der liberalen Demokratie. Das ist nicht ganz falsch, doch sind die Zusammenhänge etwas komplexer, wie eine vergleichende Analyse populistischer Parteien und Politiker zeigt. http://www.bpb.de/580692 - Seraphine F. Maerz: Tech-Autokratie. Wie digitale Macht politische Systeme verändert: Die Bausteine für eine Tech-Autokratie, in der die ökonomischen, infrastrukturellen und kommunikativen Grundlagen von Tech-Milliardären kontrolliert werden, sind vorhanden. Höchste Zeit, dass sich die Demokratien ihrer informationellen Souveränität bewusst werden. http://www.bpb.de/580693 - Nicholas Potter: Die neue autoritäre Linke: Auch wenn Teile der Linken nie vor Autoritarismus gefeit waren, hat ihre autoritäre Radikalisierung nach dem 7. Oktober 2023 eine neue Qualität. Ihre antiliberalen, antidemokratischen und tendenziell antisemitischen Haltungen sind eine Gefahr für die liberale Demokratie. http://www.bpb.de/580694 |
||
Partnerschaft als ökonomisches Arrangement - Feministischer Blick auf Tradwifes[21.8.] Welt.de: Zweckzärtlichkeit - Was passiert, wenn eine Feministin ihren Unabhängigkeitsanspruch probeweise pausiert. (Von Marie-Luise Goldmann, Managing Editor im Feuilleton) |
||
Behördliche Verpflichtungen aus dem GEAS u. nationalem Recht[19.8.] Equal Rights Beyond Borders e.V.: Ständig wird darüber geredet, was Schutzsuchende tun müssen, welche Mitwirkungspflichten sie (gerade unter dem neuen GEAS) haben und was passiert, wenn sie sich nicht daran halten. Doch welche Verpflichtungen treffen eigentlich die beteiligten Behörden? Damit haben wir uns näher beschäftigt und eine Checkliste für die Praxis mit dem Titel „Behördliche Verpflichtungen aus dem GEAS und nationalem Recht“ erstellt. Diese ist hier kostenlos abrufbar. Zum Hintergrund: Mit der GEAS-Reform treffen Behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zahlreiche neue und geänderte Pflichten gegenüber Schutzsuchenden. Diese Pflichten sind über viele Rechtsakte verstreut und schon jetzt zeigen sich in der Praxis erhebliche Umsetzungsdefizite. Wir haben deshalb eine systematische Übersicht erstellt: Die Checkliste führt erstmals zusammen, welche Behörde nach dem neuen Rechtsrahmen zu welchem Zeitpunkt welche konkrete Verpflichtung trifft – vom Screening und Zugang zum Verfahren über Aufnahme, Zuständigkeitsbestimmung und Asylverfahren bis zu Rechtsschutz, Schutzstatus und den besonderen Garantien für Minderjährige und vulnerable Personen. |
||
Dezentrale Unterbringung Geflüchteter ist möglich u. bietet Vorteile[19.8.] Flüchtlingsrat Brandenburg: Dezentrale Unterbringung geflüchteter Menschen ist möglich und bietet Vorteile. Beratung half im Einzelfall – strukturelle Hürden bleiben: Im Rahmen des Projekts boten verschiedene Träger der Kooperation für geflüchtete Menschen in Brandenburg (KFB) landesweit Beratung, Vernetzungsangebote und Fortbildungen an, während die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) den Prozess wissenschaftlich begleitete. Sowohl die Erfahrungen der Betroffenen als auch die strukturellen Rahmenbedingungen der Unterbringung wurden dabei untersucht. Unterbringung ist politisch gestaltbar: Das BTU-Fachgebiet Soziologie für die Soziale Arbeit betont gemeinsam mit der KFB: Wie geflüchtete Menschen untergebracht werden, ist eine politische Entscheidung. Im Bundesvergleich setzt Brandenburg besonders häufig auf zentralisierte Sammelunterkünfte, obwohl das Landesaufnahmegesetz den Landkreisen und kreisfreien Städten ausdrücklich Spielräume für eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen einräumt. Die BTU-Forschung zeigt zugleich: Landkreise und kreisfreie Städte nutzen diese Spielräume sehr unterschiedlich. Dezentrale Unterbringung ist möglich und wurde beispielsweise auch im Kontext der Aufnahme ukrainischer Schutzberechtigter ermöglicht. Sammelunterkünfte als Belastung, eigene Wohnung als Sicherheit: Das qualitative Forschungsprojekt VASiB zeichnet nach, wie teure Sammelunterkünfte von Betroffenen als Orte von Fremdbestimmung, Kontrolle und psychischer Belastung erlebt werden. Fehlt ein sicherer Rückzugsort, wirkt sich das auch auf andere Lebensbereiche aus – etwa auf Spracherwerb und Gesundheit. Eine eigene Wohnung bedeutet dagegen Sicherheit, Würde und Handlungsautonomie. Ergebnisse fließen in Folgeprojekt ein: Mit dem Abschluss von VASiB werden die Ergebnisse im Folgeprojekt „Miteinander vor Ort – Räume für Vielfalt und Zusammenhalt" (MvO) weitergeführt. MvO setzt sich für gleiche Rechte, die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung sowie ein solidarisches Zusammenleben in Brandenburg ein. Zur Open-Access-Publikation: Hasenjürgen, M. und Behrensen, B. (2026): Wohnen und Ankommen in Brandenburg. Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Projekt VASiB. MIKOWA Arbeitspapiere, Nr. 9. DOI: https://doi.org/10.26127/BTUOpen-7459 |
||
Jugend-Check: Regierungsentwurf Reform Nachrichtendienstrecht[18.8.] Jugend-Check zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Nachrichtendienstrechts (Stand: 05.07.2026) - Ressort: Bundesministerium des Innern (BMI) Das Kompetenzzentrum Jugend-Check hat folgende mögliche Auswirkungen identifiziert: |
||
Bezahlbares Wohnen: Woran die Politik scheitert - u. was wir ändern müssen[14.8.] Bundeszentrale für politische Bildung: Schriftenreihe: Bezahlbares Wohnen: Woran die Politik scheitert - und was wir ändern müssen - von Peter Burk. (5€, ISBN: 978-3-7425-1320-5) |
||
bpb: Was Verschwörungstheorien anrichten[10.8.] Bundeszentrale für politische Bildung: Die Alarmierten - Was Verschwörungstheorien anrichten - von Michael Butter (5€, 978-3-7425-1336-6) |
||
Broschüre Hilfeplanverfahren: „Meine Rechte in der KJH“[8/26] Berliner Beratungs- und Ombudsstelle Jugendhilfe: BBO Broschüre: „Meine Rechte in der Kinder- und Jugendhilfe“: |
||
Inklusion& Diskriminierungsschutz im Asylverfahren (UN-BRK)[8/26] Handicap International – Crossroads: Inklusion und Diskriminierungsschutz im Asylverfahren - Schutzgewährung im Einklang mit der UN-BRK: |
||
Jurist. Fachzeitschrift DAS JUGENDAMT: Schwerpunktthema "Schulbegleitung"[8/26] Juristische Fachzeitschrift "DAS JUGENDAMT (JAmt)" vom Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF): JAmt-Ausgabe 7-8/2026 mit dem Schwerpunktthema "Schulbegleitung" mit folgenden Aufsätzen: |
||
Flyer zu psychischer Gesundheit u. Unterstützung für junge Geflüchtete[30.7.] Psychische Belastungen sind für viele junge geflüchtete Menschen Teil ihrer Lebensrealität. Erlebnisse vor und während der Flucht, Unsicherheiten im Alltag, Rassismus oder die Trennung von Familie und vertrauten Menschen können die psychische Gesundheit belasten. Gleichzeitig ist es oft schwierig, passende Unterstützung und Therapieangebote zu finden. Der Flyer richtet sich direkt an junge geflüchtete Menschen und informiert in einfacher Sprache über wichtige Fragen: Außerdem informiert der Flyer über Unterstützungsmöglichkeiten bei Diskriminierung und erklärt, was Empowerment bedeutet. Er zeigt jungen Menschen: Sie sind mit ihren Erfahrungen nicht allein und haben das Recht, Hilfe und Unterstützung zu bekommen. Der Flyer ist in Deutsch, Englisch, Dari und Arabisch verfügbar und kann genutzt werden, um junge Geflüchtete direkt über ihre Rechte und Möglichkeiten der psychosozialen Unterstützung zu informieren. Hintergrund: Dieser Flyer entstand im von der BAfF e.V. koordinierten Projekt „bedarfs.gerecht“ – Das PSZ als Modell der psychosozialen Versorgung und Rehabilitation für Überlebende von Krieg, Folter, Verfolgung und Flucht . - Dieses Projekt wird gefördert durch Mittel aus dem Asyl- und Migrationsfonds der EU (AMIF). Der BuMF e.V. ist gemeinsam mit 12 weiteren Organisationen Teil des Projekts. |
||
Arbeitsverbote für Geduldete aus weiteren „sicheren Herkunftsstaaten“[29.7.] DER PARITÄTISCHE Gesamtverband: Fachinformation: Arbeitsverbote für Menschen mit Duldung aus weiteren „sicheren Herkunftsstaaten“ - Autor: Claudius Voigt, Projekt Q, GGUA Flüchtlingshilfe. |
||
Jugend-Check: 30. BAföG-Änderungsgesetz[24.7.] Jugend-Check zum Referentenentwurf: Entwurf eines Dreißigsten Gesetzes zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (30. BAföGÄndG) (Stand: 23.07.2026), Ressort: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). |
||
Jugend-Check: Stärkung der nationalen Suizidprävention[22.7.] Jugend-Check Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der nationalen Suizidprävention (Stand: 25.06.2026), Ressort: Bundesministerium für Gesundheit (BMG). |
||
Jugend-Check: Nachrichtendienstrecht-Reform[20.7.] Jugend-Check zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Nachrichtendienstrechts (Stand: 05.07.2026) - Ressort: Bundesministerium des Innern (BMI). Das Kompetenzzentrum Jugend-Check hat folgende mögliche Auswirkungen identifiziert: |
||
Rechercheratgeber für Akten zu sexualisierter Gewalt in Kindheit u. Jugend[15.7.] Unabhängigen Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs: Rechercheratgeber für Akten zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend - Für Betroffene, Angehörige und Interessierte. |
||
Kindheit im AsylbLG - Praxis-Einblicke in die soziale Lage[14.7.] Kindheit im Sondersystem - Praxis-Einblicke in die soziale Lage von Kindern im AsylbLG. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick: Aus der Umfrage ergeben sich unter anderem folgende Handlungsempfehlungen: |
||
SVR: Fakten zu Flucht& Asyl, Einwanderung, Arbeitsmigration, ungleichen Bildungschancen[7/26] Der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) hat seine Publikation „Fakten zu Flucht und Asyl“ aktualisiert. Darin finden Sie die wichtigsten Informationen und Zahlen u. a. zu Asylanträgen, Herkunftsländern, Schutzquoten und Aufenthaltsbeendigung. Ein gesonderter Abschnitt informiert über die Fluchtzuwanderung aus der Ukraine. Das Faktenpapier erklärt auch die Regeln für Asylverfahren sowie den Zugang zu Bildung und Arbeit für Flüchtlinge in Deutschland. Darüber hinaus fasst es aktuelle Statistiken zu Flucht und Asyl weltweit sowie in der Europäischen Union zusammen. Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr eine Übersicht über die Änderungen, die mit dem Inkrafttreten der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems im Juni 2026 einhergehen. |
||
Kinder stärken für demokratische Werte (Methoden)[16.6.] Kinder stärken für demokratische Werte - Methoden für Kita, Ganztag & Schule. |
||
Fachbuch: Wohnkrise& angemessenes, bezahlbares Wohnen für Wohnungslose[12.6.] Alborea, Katharina, Heike Moerland, Heidi Ott und Lars Schäfer, Hrsg., 2026. Wohnst Du schon oder verzweifelst Du noch? [online]. socialnet Materialien, Bonn. |
||
Aktuelle Dienstanweisungen des Bundesamtes für Migration u. Flüchtlinge[12.6.] https://fragdenstaat.de: Aktuelle Dienstanweisungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge - Stand 06/2026, die gem. Informationsfreiheitsgesetz IFG veröffentlicht wurden (weitere sind bislang noch nicht zur Veröffentlichung freigegeben): |
||
Handreichung: Zahlungsausfälle in Pflege-& Eingliederungshilfe-Einrichtungen vermeiden[6/26] Diakonie Deutschland: Handreichung zur Vermeidung und Begrenzung von Zahlungsausfällen - Rechtliche und praktische Hinweise für Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe. |
||
Evangel. Kirche in Deutschland: Broschüre zum Thema Schwangerschaftsabbruch[6/26] Schwangerschaftsabbruch – was können wir in der Kirche tun? Ein Beitrag der evangelischen Gleichstellungsarbeit. |
||
Trans* & Nicht-Binarität i.d. polit. Bildung - Geschlechtl. Vielfalt vermitteln[6/26] Landeszentrale für politische Bildung BW: Zeitschriftenreihe Bürger & Staat: B&S 1-2026 Trans* und Nicht-Binarität in der politischen Bildung - Geschlechtliche Vielfalt vermitteln. - Inga Nüthen: Demokratisierende politische Bildung hat mehr als zwei Geschlechter! |
||
Rechtshandbuch für Frauen-& Gleichstellungsbeauftragte[5/26] Rechtshandbuch für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte: |
||
Leitfaden Förderung& Umsetzung Geschlechtergleichstellung & Empowerment von Frauen[4/26] DIN EN ISO 53800 „Leitfaden für die Förderung und Umsetzung der Geschlechtergleichstellung und das Empowerment von Frauen“ |
||
Soziologische Studie: Lebenswelten sexuell ausgebeuteter Kinder[4/26] Hamburger Edition und Mittelweg 36: Tabea Koepp: Gewalt erleiden - Eine Soziologie organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt [40 €, 352 Seiten, ISBN 978-3-98722-006-7] Tabea Koepp ist Soziologin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich »Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in Institutionen« bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung e. V., Berlin. [Mehr erfahren] |
||
Buch: Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet[11.2.] Jana Hensel: Es war einmal ein Land. Verlag: Aufbau. 22€ |
||
Geschlechtervielfalt (LGBTQI+) an Schulen anerkennen - Diskriminierung abbauen[2026] Trans*, inter* und nicht-binäre Schüler*innen. Geschlechtervielfalt an Schulen anerkennen – Diskriminierung abbauen - Pertl, Luan; Thuswald, Marion; Schneider, Claudia; Ponzer, Tinou; Klein, Magdalena. |
||
Soziale Arbeit und toxische Männlichkeit[2026] Bundesforum Männer: Die Dosis macht das Gift – Ein Essay über toxische und nachhaltige Männlichkeit. |
||
Geschlechtliche Vielfalt im Sport. Anregungen für die Praxis[2026] Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V.: Geschlechtliche Vielfalt im Sport. Anregungen für die Praxis - Heinz, Nick et al. |
||
Fachbuch: Führungsaufgabe Gleichstellung& Chancengleichheit[2026] Führungsaufgabe Chancengleichheit. Tools, Wissen und Inspirationen von A bis Z: |
||
Jahresbericht Sachverständigenrat für Integration u. Migration[2026] Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) gGmbH: Jahresbericht 2025 Der Jahresbericht 2025 gibt Ihnen einen Einblick in die Aktivitäten des SVR und seiner Geschäftsstelle: Der vorliegende Jahresbericht zeigt die Bandbreite an Themen, die den SVR und seine Geschäftsstelle 2025 beschäftigt haben. [zum Download] |
||
Infos zu asyl-& aufenthaltsrechtl. Verfahren von Menschen mit Behinderungen[2026] Aktuelle Veröffentlichungen von Handicap International / Humanity & Inclusion, die für asyl- und aufenthaltsrechtliche Verfahren von Menschen mit Behinderungen relevant sein können: |
||
Kinder zu Kinderrechten - Hörspiel& Begleitmaterial für Lehrkräfte[2026] Netzwerk Kinderrechte: Hörspiel „Unsere Rechte, unsere Stimmen“: Streaming und Begleitmaterial für Lehrkräfte. |
||
Dein Körper, deine Wahl? - Schwangerschaftsabbruch& das Gesetz[2026] Landeszentrale für politische Bildung BW - Politik – Einfach erklärt. Themenbereiche: Frauen Ethik und Werte: Mach's klar (MK) 64-2026 Dein Körper, deine Wahl?: Schwangerschaftsabbruch und das Gesetz |
||
Materialsammlung Jugendbeteiligung[2017-2026] National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.: Materialsammlung: Jugendliche gestalten: |
||
Daily Feminist - Handlungstipps für Gleichberechtigung im AlltagEvelyn Höllrigl Tschaikner: The Daily Feminist - 199 konkrete Handlungstipps für Gleichberechtigung im Alltag — Mikrofeminismus wirkt! Leben in einer männergemachten Welt schlaucht: angefangen bei ungleichen Job- und Gehaltsaussichten über fragwürdige Sprach- und Schönheitsnormen bis hin zu gravierenden Ungerechtigkeiten in Medizin oder Sexualität. Doch wie können wir große Veränderungen anstoßen, wenn dank andauernder Mikroaggressionen im Alltag schlicht die Ressourcen fehlen? Ausgabe: Hardcover, Pappband, 272 Seiten, 13,5x21,5cm, Durchgehend zweifarbig., Erschienen am: 24.09.2025, ISBN: 978-3-466-34854-1, Verlag: Kösel, 20€. Siehe auch: Interview mit der Autorin auf geschlechtersensible-paedagogik.de/ vom 21.8.26 |
||
New Gender, Old School? Geschlecht im Kontext Schule[2025] New Gender, Old School? Geschlecht im Kontext Schule - Klenk, Florian Cristóbal [Hrsg.]; Fütty, Tamás Jules [Hrsg.]; Bergold-Caldwell, Denise [Hrsg.]; Akbaba, Yaliz [Hrsg.] |
||
Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung u. Rechtsextremismus[2025] Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.) (2025): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V. Zusätzliche Texte, auf die in der Handreichung an verschiedenen Stellen verwiesen wird: |
||
7. Weitere Meldungen/ Presse / Medien |
Bundesarbeitsministerin: Aktionsplan gegen Sozialmissbrauch[31.8.] Sozialmissbrauch: Bas verteidigt Zeitplan für Vorgehen gegen Sozialmissbrauch |
||
Social media: USA verschärfen Jugendschutz - EU fordert gleichwertige Maßnahmen[27.8.] Der Streit um den Jugendschutz auf sozialen Medien hat in den USA eine neue Entwicklung genommen. Nachdem mehr als 30 US-Bundesstaaten Meta wegen des Vorwurfs verklagt hatten, Facebook und Instagram seien gezielt so gestaltet, dass sie Minderjährige abhängig machen, haben die Parteien am 27. August 2026 einen außergerichtlichen Vergleich geschlossen. Meta bestreitet die Vorwürfe weiterhin. Für die Jugendsozialarbeit relevant: Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass der Schutz junger Menschen vor möglichen negativen Auswirkungen der Plattformgestaltung zunehmend Gegenstand rechtlicher und politischer Auseinandersetzungen wird. Neben problematischen Inhalten rückt damit stärker die Frage in den Mittelpunkt, wie digitale Angebote selbst gestaltet sind und welche Auswirkungen Funktionen wie Benachrichtigungen, algorithmisch unterstützte Nutzung und Endlos-Scrollen auf junge Nutzer*innen haben können. Die unterschiedlichen Entwicklungen in den USA und der EU werden daher auch für die Diskussion um digitale Medienkompetenz, Kinder- und Jugendschutz und die Gestaltung sicherer digitaler Räume relevant. Siehe auch: [22.8.] Dlf: Social-Media-Sucht - Warum dahinter mehr steckt als Algorithmen: Bis zu sechzehn Stunden am Bildschirm: Social-Media-Algorithmen belohnen den nächsten Reiz, Selbstkontrolle fällt besonders Kindern schwer. Was fördert Mediensucht sonst noch und was hilft? Und: Ebola im Kongo – wie bekämpft man die Seuche? [13:45 Min] |
||
[Audio] Politischer Gender Gap der Gen Z[27.8.] Deutschlandfunk: Gender Gap: Warum die Gen Z politisch auseinanderdriftet: |
||
Aktuelle Migrationspolitische Entwicklungen[27.8.] Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht e.V. - Newsletter August 2026: |
||
Doppelt so viele freiwillige Ausreisen als teure Abschiebungen[23.8.] Im ersten Halbjahr 2026 haben 17.892 ausreisepflichtige Menschen Deutschland freiwillig verlassen, deutlich mehr als die 9.663 Personen, die abgeschoben wurden. Eine staatliche Förderung für die freiwillige Ausreise erhielten allerdings nur 9.276 Menschen. Gleichzeitig lebten zur Jahresmitte knapp 259.000 ausreisepflichtige Personen in Deutschland, 77 Prozent davon mit einer Duldung. Abschiebungen scheitern häufig aus unterschiedlichen Gründen, etwa weil Betroffene nicht angetroffen werden, Reisedokumente fehlen oder gesundheitliche bzw. rechtliche Gründe entgegenstehen. In 280 Fällen verweigerten zudem Piloten die Beförderung; bei 786 Abschiebungen wurde der Einsatz körperlicher Zwangsmittel dokumentiert. Ein weiterhin zu bedenkender Faktor sind die hohen Kosten von Abschiebungen. Der teuerste Sammelabschiebeflug im ersten Halbjahr führte im Mai von Leipzig/Halle nach Pakistan und kostete rund 518.000 Euro; an Bord waren 33 Ausreisepflichtige und 75 Bundespolizisten. Für die Sicherheitsbegleitung von Rückführungen entstanden dem Bund insgesamt rund 5,93 Millionen Euro. Vor allem aber ist auch der Begriff „freiwillige Ausreise“ kritisch zu betrachten, da bei ausreisepflichtigen Menschen der Ausreise häufig die Möglichkeit einer Abschiebung gegenüber steht. Finanzielle Unterstützung wie übernommene Reisekosten oder Starthilfen beeinflussen die ‘Entscheidung’. Der Begriff „freiwillig“ beschreibt daher nicht zwangsläufig eine vollständig freie Entscheidung. [Ausführliche Informationen: MIGAZIN, Welt.de] |
||
TikTok & der Schutz von Kindern im Netz[22.8.] Verstöße gegen Datenschutz bei Kindern: Tiktok zahlt 400 Millionen Dollar |
||
Keine verlängerten Überstellungsfristen im offenen Kirchenasyl[22.8.] HRRF: Offenes Kirchenasyl führt entgegen der Rechtsauffassung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge auch nach Inkrafttreten der GEAS-Reform nicht zu einer Verlängerung der Dublin-Überstellungsfristen, sagt das Verwaltungsgericht Düsseldorf in seinem Beschluss vom 10. August 2026 (Az. 29 L 2253/26.A). Kenne das Bundesamt den Aufenthaltsort eines Asylbewerbers, der sich im offenen Kirchenasyl befinde, könne es diesen nicht (mehr) als flüchtig ansehen und deswegen die Frist zur Überstellung in den zuständigen EU-Mitgliedstaat nicht verlängern. Das sei auch nicht im Hinblick darauf anders zu beurteilen, dass sich Betroffene nach Ablehnung ihres Härtefalldossiers nicht bei der für sie zuständigen Zentralen Unterbringungseinrichtung gemeldet hätten, weil ihre Überstellung auch in diesem Fall letztlich allein daran scheitere, dass die zuständige Behörde ihre rechtlichen Möglichkeiten nicht ausschöpfe und insbesondere von der Anwendung unmittelbaren Zwangs in kirchlichen Räumen absehe. Tim Schröder, Rechtsanwalt HRRF: Der etwas apodiktisch formulierte Hinweis des Verwaltungsgerichts darauf, dass die fehlende Meldung bei der zuständigen Behörde keine Auswirkungen auf den Ablauf der Dublin-Überstellungsfrist hat, bezieht sich offensichtlich auf den neuen Leitfaden des Bundesamts zum Zuständigkeitsbestimmungsverfahren (ZBV) (Stand Juni 2026), in dem das Gegenteil behauptet wird (S. 63f.) und in dem auf Art. 2 Abs. 17 Buchst. c sowie Art. 46 Abs. 2 S. 2 AMM-Verordnung verwiesen wird. In Art. 2 Abs. 17 Buchst. c AMM-VO heißt es, dass „Flucht“ dann vorliegt, wenn sich eine Person „der Verfügung der zuständigen Behörden entzieht“, etwa durch „die Unterlassung der persönlichen Meldung bei den zuständigen Behörden, wenn dies von diesen Behörden verlangt wird“. Einmal abgesehen davon, dass die Verlängerung von Dublin-Überstellungsfristen gemäß Art. 46 Abs. 2 S. 2 AMM-VO nicht automatisch erfolgt, sondern erfolgen „kann“, also eine Ermessensentscheidung im Einzelfall voraussetzt, ist die maßgebliche Voraussetzung für die Annahme von Flucht (bzw. von „Flüchtigsein“) in Art. 2 Abs. 17 AMM-VO nicht die Unterlassung der Meldung, die lediglich ein Beispiel dafür bildet, in dem Flüchtigsein vorliegen kann, sondern dass eine Person sich der Verfügung der Behörden entzieht. Im offenen Kirchenasyl ist gerade das aber nie der Fall, weil Betroffene für eine Behörde immer noch „verfügbar“ sind, eben weil die Behörde weiß, wo sie sich aufhalten. Der Hinweis des Verwaltungsgerichts ist also richtig und das Bundesamt wäre gut beraten, seinen Leitfaden zu korrigieren. |
||
Wie Einkommen die geschlechtsspezifische Care-Lücke beeinflusst[21.8.] Der Beitrag des European Institute for Gender Equality (EIGE) zeigt, dass Geschlecht und Einkommen gemeinsam betrachtet werden müssen, wenn es um Sorgearbeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. |
||
Ostdeutschland: Zuwanderung für den Arbeitsmarkt unverzichtbar[21.8] Studie von Wirtschaftsexperten: Erwerbstätigenzahl im Osten wäre ohne Zuwanderung deutlich geringer |
||
Mehr sichere Herkunftsstaaten & mehr Arbeitsverbote[21.8.] Pro Asyl: Integrationspolitische Katastrophe: Mehr »sichere Herkunftsstaaten« – mehr Arbeitsverbote |
||
Pädagogischer Umgang mit Weiblichkeitsinszenierungen von Fitnessinfluencerinnen[19.8.] geschlechtersensible-paedagogik.de - Das Magazin für Geschlechtergerechtigkeit: |
||
[Audio] Wenn Eltern von Schulverweigerern das Sorgerecht verlieren[18.8.] Dlf: Wenn Eltern von Schulverweigerern das Sorgerecht verlieren - Kindesherausgabe [51:43 Minuten] |
||
Bildung schützt Geflüchtete nicht vor schlecht bezahlten Jobs[18.8] Ob jung oder älter, männlich oder weiblich, mit Grundbildung oder Hochschulabschluss: Für Geflüchtete führen die ersten Wege in den deutschen Arbeitsmarkt auffällig häufig in dieselben Branchen. Das zeigt ein neuer Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Danach sind Geflüchtete in der Zeitarbeit, im Wach- und Sicherheitsbereich, im Garten- und Landschaftsbau sowie im Gastgewerbe besonders stark vertreten. In Branchen mit großem Fachkräftebedarf bleiben sie dagegen unterrepräsentiert. [… mehr s. Migazin]
|
||
[Audio] Landtagswahl ST: Politik der/für Frauen?[18.8] Beitrag Radio Corax: Landtagswahl: Politik der/für Frauen? |
||
Schulen in Europa: Digitalisierung & KI - Rückwärtstrends[17.8.] kommunal.de: Bildung: Schulen in Europa: War die Digitalisierung ein Fehler? (Rebecca Piron, Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL) Was das Handyverbot für Schulträger in Deutschland bedeutet: Ein bundesweites Verbot gibt es nicht, die Kultusministerkonferenz lehnte es im Mai 2025 ab. Landesgesetzliche Verbote bestehen unter anderem in Hessen, Bremen, Schleswig-Holstein, Thüringen und Sachsen. Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen verpflichten die Schulen lediglich, selbst Regeln zu setzen. Warum die Wende kam, und was daraus folgt: Auslöser der Wende war kein einzelnes Ereignis. PISA 2022 und IGLU 2021 zeigten schwache Lesekompetenzen in stark digitalisierten Ländern. Der UNESCO-Weltbildungsbericht 2023 gab der Skepsis weiteres Futter. Schweden ist der Sonderfall, weil dort ab 2009 Lehrbücher großflächig durch Geräte ersetzt wurden und digitale Werkzeuge 2019 sogar in der Vorschule verpflichtend waren. Weiterführende Schulen sollen während Prüfungen Überwachungssoftware einsetzen und den Zugriff auf KI-Dienste sperren. Aufgaben sollen außerdem wieder häufiger direkt in der Schule erledigt werden. Und eine größere Abschluss-Hausarbeit am Ende des Schuljahres muss zusätzlich mündlich verteidigt werden. So soll auffallen, wenn jemand eine Arbeit zwar abgibt, den Inhalt aber selbst nicht erklären kann. Die neuen Regeln sind deshalb zunächst vor allem eine Notbremse. Dänemark will herausfinden, wie Schule mit KI funktionieren kann, ohne dass am Ende nur noch die Maschine die Aufgaben erledigt. |
||
[Audio] Podcast: Kipppunkt Ost: Queer aufm Dorf! / Schulfach Demokratie?[15.8.] Podcast: Kipppunkt Ost – Folge 8: Queer aufm Dorf!: Queeres Leben in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ist seit Langem gezielten Angriffen ausgesetzt: durch die AfD und andere rechtsextreme Akteure, durch den Entzug von Fördergeldern für Beratungs- und Anlaufstellen und gewalttätige Angriffe auf LGBTIQA+, queere Treffpunkte, Bars und CSDs. Aber es gibt auch aktive Engagierte, die dagegenhalten: In Episode 8 sprechen wir mit Christian und Alice von Queerstrelitz e.V. als Mutmacher*innen über queere Selbstbehauptung und Mut – auch unabhängig von den Landtagswahlen, sondern im Alltag. Über die Bedeutung von CSDs in kleineren Städten wie Naumburg und Solidarität nach dem tödlichen islamistischen, queerfeindlich motivierten Anschlag auf den CSD in Berlin sowie die existenziellen Bedrohungen für Community-Organisationen und Beratungsangebote nicht nur im Fall einer AfD-Landesregierung spricht Marcel Dörrer, Sprecher des Lesben-, Schwulen- und Queerpolitischer Runder Tisch Sachsen-Anhalt (LSQpRT). Die tödliche Dimension von Queerfeindlichkeit ist durch den islamistischen Anschlag auf den CSD in Berlin mit einer getöteten Frau und 31 zum Teil schwer verletzten Überlebenden auf brutale Weise auch außerhalb der betroffenen Communities deutlich gemacht worden. In #Episode 8 geht es auch um geheuchelte Politiker*innen-Trauer, mangelnden Schutz, notwendige Solidarität und Sichtbarkeit. [30.7.] Podcast: Kipppunkt Ost – Folge 7: Schulfach Demokratie? Alle nachsitzen!: In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Zahl der offiziell registrierten rechtsextremen Vorfälle an Schulen innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Hakenkreuze auf dem Pausenhof, rassistisch motivierte Angriffe auf Schüler*innen of Colour, rechtsextreme Bedrohungen gegen queere und demokratisch engagierte Lehrerkräfte sowie Hetz- und Outingkampagnen mit Bezugnahme auf eine vermeintliche „Neutralitätspflicht“ prägen schon jetzt den Schulalltag vieler Familien und Pädagog*innen. Das stellt viele Eltern schulpflichtiger Kinder und Pädagog*innen vor die Frage: Gehen oder Bleiben? Und wer schützt mich vor rechtsextremen Denunziationen, Hetzkampagnen und Angriffen im Schulkontext? In Episode #7 sprechen wir mit Christina, Mutter von drei schulpflichtigen Kindern in Sachsen-Anhalt, Eva Gerth, Lehrerin und Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, und der Mutmacherin Hanka, Lehrerin an einer Freien Schule in Mecklenburg-Vorpommern, über Probleme im Bildungswesen – der Lehrer*innenmangel und Unterrichtsausfall ist Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommen insbesondere an Sekundarschulen noch gravierender als im Rest der Republik– und die Auswirkungen rechtsextremer Landnahme und Normalisierung im Schulalltag. Ebenfalls haben wir mit Lehrkräften gesprochen, die uns vom Schulalltag berichten, und stellen das Mutmacher*innen-Projekt „Mach mal was Cooles“ vor. |
||
Social-Media-Verbot in Frankreich gekippt[14.8.] Der französische Verfassungsrat hat ein geplantes Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren gekippt . Das gesetzliche Verbot stelle "einen unverhältnismäßigen Eingriff" in die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit der Betroffenen dar, entschied der Verfassungsrat. Die französische Nationalversammlung und der Senat hatten erst im Juli mit breiter Mehrheit für das Gesetz gestimmt. Es sollte auf Wunsch von Präsident Emmanuel Macron ursprünglich schon nach den Sommerferien, also am 1. September, in Kraft treten. |
||
[Audio] Kindeswohlgefährdung auf Rekordhoch[14.8.] Dlf: Jugendschutz - Fallzahlen der Kindeswohlgefährdung auf Rekordhoch: Laut dem Statistischen Bundesamt stellten Behörden 2025 bei rund 79.800 Kindern und Jugendlichen eine Gefährdung durch Vernachlässigung oder psychische, körperliche beziehungsweise sexuelle Gewalt fest; ein neuer Höchststand. Zurückzuführen sei dieser Anstieg auch auf eine höhere Wachsamkeit, sagt die Präsidentin des Kinderschutzbundes, Sabine Andresen. [9:37 Min] [28.7.] Dlf: Tabea Koepp: „Gewalt erleiden“ - Sexuelle Gewalt als Alltäglichkeit: Mit ihrem Buch „Gewalt erleiden“ legt die Soziologin Tabea Koepp die erste große Studie zu weltanschaulich eingebetteter organisierter sexualisierter Gewalt vor. Dabei geht sie weit über alles hinaus, was bisher an Forschung zu dem Thema vorliegt. [6:41 Min] [21.7.] Dlf: Kindesmissbrauch - Warum sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige zunimmt: Mehr als 17.000 registrierte Missbrauchsfälle an Kindern gibt es in Deutschland. Das Dunkelfeld ist größer. Digitale Gewalt nimmt zu, auch durch KI. Woran liegt das und was kann man dagegen tun? Und: Der britische Premierminister Burnham kündigt an seinem ersten Tag Entlastungen an. [27:48 Min] [12.2.] Dlf: Sexuelle Gewalt - Wie missbrauchte Kinder besser betreut werden: In jeder Schulklasse haben statistisch gesehen bis zu zwei Kinder sexuellen Missbrauch erlebt. Retraumatisierende Untersuchungen und Befragungen sowie lange Verfahren belasten sie weiter. Wie sollte eine bessere Betreuung dieser Opfer aussehen? |
||
Was stärkt Kinder, wenn Eltern psychisch erkrankt sind?[14.8.] Was stärkt Kinder, wenn Eltern psychisch erkrankt sind? Expert:innen antworten.: |
||
Rechtliche Bedenken bei trans*Namen Verwendung in offiziellen Dokumenten[13.8.] geschlechtersensible-paedagogik.de - Das Magazin für Geschlechtergerechtigkeit: In Rechtsfragen: Siehe auch: [25.6.25] Geschlechter-Gerechtigkeit im Kinder- und Jugendhilferecht - Was regelt § 9 Nummer 3 SGB VIII und warum? von Ulrike Lembke [19.2.25] Operationen an intergeschlechtlich geborenen Kindern - Was sagt das Gesetz? von Michael Rogenz [19.2.25] Personenstand & Intergeschlechtlichkeit - Welche Eintragungen und Änderungen sind wann möglich? von Michael Rogenz |
||
[Audio] Weltweit 230 Mio. Frauen von Genitalverstümmelung betroffen[12.8.] Dlf: Genitalverstümmelung - Filmemacherin Beryl Magoko: zwischen Schmerz und Heilung [35:19 Min] Siehe auch: [6.2.25] Dlf: Gewalt - Weltweit sind 230 Millionen Frauen von Genitalverstümmelung betroffen: Die Verstümmelung weiblicher Genitalien ist ein extrem grausamer Eingriff mit gravierenden Folgen für die Mädchen und Frauen. Laut UNO sind die Eingriffe in rund 30 Ländern weiterhin verbreitet. Vor allem in Afrika, aber auch in Deutschland gibt es Fälle. [4:15 Min] |
||
bpb: Bekommen Familien zu wenig staatliche Unterstützung?[7.8.] Bundeszentrale für politische Bildung: Zahlen, bitte! #22 Bekommen Familien zu wenig staatliche Unterstützung? |
||
Handyverbote an Schulen - Unterschiede in den Bundesländern[6.8.] Ab Februar 2027 soll die private Nutzung von Handys und anderen digitalen Endgeräten bis einschließlich Klasse 10 während der gesamten Schulzeit untersagt werden – auch in Pausen und Ganztagsangeboten. Die Geräte sollen ausgeschaltet und nicht sichtbar verwahrt werden. Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig (CDU) begründet die Regelung damit, den sozialen Druck zur ständigen Erreichbarkeit zu reduzieren und mehr Raum für persönliche Begegnungen zu schaffen. In Bayern, Brandenburg, Bremen, Hessen, dem Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen bestehen - (bspw. mit Blick auf Klassenstufen) unterschiedlich ausgestaltete Handy-Nutzungsverbote an Schulen. |
||
Warum Jugendbeteiligung wichtig ist, wie sie gut gelingt& wo sie bereits erfolgt[4.8.] National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.: Blogbeitrag Themenmonat August: Jugendliche gestalten: Siehe auch auf Instagram: Social Media Takeover des NC-Jugendforums: |
||
[Audio] Moscheegemeinden: Rolle bei der Radikalisierungsprävention junger Menschen[3.8.] Deutschlandfunk: Moscheegemeinden: Unterschätzte Player in der Islamismus-Prävention. |
||
Warnung vor wachsendem Antiziganismus - Schutz ist Aufgabe der Mehrheitsgesellschaft[2.8.] Zentralrat und Antiziganismusbeauftragter mahnen stärkeren Schutz von Sinti und Roma an: In Auschwitz-Birkenau wird jährlich an den Völkermord an den Sinti und Roma erinnert. In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurden dort rund 4.300 Sinti und Roma von der SS ermordet. Insgesamt fielen zwischen 1933 und 1945 bis zu 500.000 Sinti und Roma dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer. [Dlf 1/2] |
||
LSG folgt EuGH: AsylbLG-Leistungsausschluss rechtswidrig[30.7.] Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat am 30. Juli 2026 im Eilverfahren entschieden, dass der Leistungsausschluss gem. § 1 Abs. 4 Nr. 2 AsylbLG für Dublin-Fälle in der bis zum 28. April 2026 geltenden Fassung unionsrechtswidrig und damit unanwendbar ist. Denn er widerspricht der Rechtsprechung des EuGH (Urteil vom 04.06.2026 C-621/24), wonach entsprechend der alten Aufnahmerichtlinie RL 2013/33/EU für Antragstellende ein „angemessener“ Lebensstandard gewährt werden muss. [LSG BW Beschluss 30.7.26; L 7 AY 3689/25 ER-B] Der EuGH hatte am 4. Juni 2026 entschieden, dass ein vollständiger Leistungsausschluss nach § 1 Abs. 4 Nr. 2 AsylbLG für sogenannte Dublin-Fälle unionsrechtswidrig ist. D.h. der Entzug von Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) verstößt gegen EU-Recht (insbesondere die EU-Aufnahmerichtlinie). Die Regelung darf nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs in Deutschland nicht mehr angewendet werden. Asylsuchende in Dublin-Verfahren haben weiterhin Anspruch auf das gesetzliche Existenzminimum (Ernährung, Unterkunft, Gesundheit). Gegen bereits ergangene Bescheide zum Leistungsausschluss sollte umgehend Widerspruch eingelegt und bei den Sozialgerichten ein Eilantrag gestellt werden. [Verfassungsblog, FR NRW] Vgl.: [27.8.] Migazin: Leistungsausschluss bei Dublin-Fällen: Zweifel an Recht und Wirkung. |
||
Aktuelle Rechtsprechung: ION-Kostenerstattung UMA, Leihmutterschaft, Kindeswohlgefährdung, ...[29.7.] Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF): Newsletter 7-8/2026: - BGH 13.5.2026 – XII ZB 220/25: Anerkennung ausländischer Entscheidungen bei Leihmutterschaft ohne genetische Verwandtschaft: Der BGH hat entgegen seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass eine ausländische Gerichtsentscheidung über die Elternschaft bei einer Leihmutterschaft in Deutschland grundsätzlich nicht anerkannt wird. Dies gelte, wenn die Wunscheltern genetisch nicht mit dem Kind verwandt sind, da dies regelmäßig gegen wesentliche Grundsätze des deutschen Rechts (ordre public, § 109 Abs. 1 Nr. 4 FamFG) verstoße. Die Begründung eines rechtlichen Eltern-Kind-Verhältnisses sei in Deutschland durch das Adoptionsverfahren gewährleistet. BGH 13.5.2026 – XII ZB 220/25 - OLG Hamm 27.3.2026 – 12 UF 158/25: Umgangsausschluss wegen mittelbarer Kindeswohlgefährdung: Das Gericht hat das Umgangsrecht eines Vaters mit seiner Tochter ausgeschlossen, nachdem dieser die Stiefschwester sexuell missbraucht hatte. Aus Art. 31 Abs. 1 Istanbul-Konvention ergebe sich, dass mittelbare Gefährdungen des Kindeswohls im Rahmen des Sorge- und des Umgangsrechts zu berücksichtigen sind. Eine konkrete mittelbare Gefährdung für die seelische Entwicklung des Kindes könne sich daraus ergeben, dass es bei der Durchführung von begleiteten Umgängen mit dem Vater mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer massiven Destabilisierung des Familiensystems kommen kann. OLG Hamm 27.3.2026 – 12 UF 158/25 - VG Hannover 18.6.2026 – 3 A 3593/26: Notwendige Beiladung betroffener Minderjähriger in Verfahren gegen ION: Bei verwaltungsgerichtlichen Klagen von Eltern gegen eine vom Jugendamt angeordnete, noch laufende Inobhutnahme (ION) ist das betroffene Kind stets notwendig beizuladen (§ 65 Abs. 2 VwGO). Ein von einer ION betroffener Minderjähriger sei als Rechtssubjekt mit eigenen Rechten und ggf. Pflichten betroffen und nicht lediglich „Objekt“ der jugendhilferechtlichen Maßnahme. Da der Minderjährige selbst nicht prozessfähig ist, sei ihm zwingend ein Verfahrenspfleger zu bestellen. VG Hannover 18.6.2026 – 3 A 3593/26 |
||
[Video] Gendermedizin - Frauenherzen sind anders / Herzinfarkt, Depressionen, ADHS[29.7.] ARD/ MDR: Brisant vom 29. Juli: Siehe auch: Geschlecht und Medizin: Eine Krankheit - unterschiedliche Symptome bei Mann und Frau [8.5.24] |
||
Neue Arbeitsverbote für Geduldete aus weiteren “sicheren Herkunftsstaaten”[29.7.] Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e.V: Neue Arbeitsverbote für geduldete Personen aus weiteren “sicheren Herkunftsstaaten”. Die Gesetzgebung kann in folgenden Gesetzentwürfen nachvollzogen werden: Die Fachinformation behandelt die folgenden Fragen: |
||
Muster-Urkunden - (vorgeburtliche/) Anerkennung der Vaterschaft[29.7.] Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF): Gesetz zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Vaterschaftsanerkennungen in Kraft. |
||
Queerfeindlichkeit - mehr Prävention gefordert[29.7.] Dlf: Nach Anschlag in Berlin: Verband Queere Vielfalt: Anschlag nur „Spitze des Eisbergs“ – mehr dauerhaften Einsatz der Politik gefordert. Der Anschlag sei nur die Spitze des Eisbergs, sagte Verbandsprecherin Thost im Deutschlandfunk . Es gebe seit Jahren eine Vervielfachung queerfeindlicher Angriffe. Thost betonte, der Verband warne seit Jahren vor steigendem Hass und fordere Prävention. Angekündigte Maßnahmen der Politik würden nicht konsequent umgesetzt. |
||
[Video] Eingewandert, ausgebeutet: Azubis aus Drittstaaten[28.7.] NDR - Story - Eingewandert, ausgebeutet: Azubis aus Drittstaaten um jeden Preis? |
||
Arbeitsverbote für Geduldete aus neuen sicheren Herkunftsstaaten& Übergangsregelung[28.7.] Arbeitsverbote für Geduldete aus neuen sicheren Herkunftsstaaten sowie Übergangsregelung in Kraft. Diese missglückte Übergangsregelung bedeutet u.a. folgendes: Menschen, die während des Asylverfahrens zum neuen Ausbildungsjahr im August eine Ausbildung aufnehmen, werden keine Ausbildungsduldung mehr erhalten können und dem Arbeitsverbot unterliegen – obwohl sie womöglich schon mehrere Jahre in Deutschland leben und obwohl der Ausbildungsvertrag schon lange unterschrieben ist. Denn sie waren weder am 6. Mai 2025 geduldet in Deutschland (sondern gestattet), noch hatten sie am 11. Juni 2026 schon eine konkrete Beschäftigungserlaubnis. Kritik und Protest von Ausbildungsbetrieben ist zu erwarten. Es bedürfte daher Nachbesserungen durch Anwendungshinweise oder eine weitere Gesetzesänderung. |
||
Rechte Parteien profitieren von Terror und Angst[27.7.] Migazin: Drei Mechanismen - CSD-Anschlag verschiebt politische Debatte – und AfD profitiert. |
||
bpb: Frauen in der extremen Rechten[27.7.] Bundeszentrale für politische Bildung: Rechtsextremismus - Frauen in der extremen Rechten: |
||
[Audio] Mediennutzung: Kita& Schule können nicht alle Versäumnisse ausgleichen[25.7.] Deutschlandfunk: Mediennutzung: Kita und Schule können nicht alle Versäumnisse ausgleichen. |
||
BVerfG: Verbot willkürlichen Widerrufs von Aufnahmezusagen[24.7.] Verfassungsgericht zu Aufnahmezusagen: Willkürlicher Widerruf ist verboten. |
||
Bundesstiftung Gleichstellung: Neues vom Vierten Gleichstellungsbericht[23.7.] Newsletter der Bundesstiftung Gleichstellung - Bereich Gleichstellungsberichte: Von Arbeitsmarkt- und Agrarpolitik bis zur Klimapolitik in Kommunen: Neues vom Vierten Gleichstellungsbericht. Weitere Anregungen finden Sie außerdem in unserer neuen Datenbank mit praxisorientierten Umsetzungsbeispielen und unserem neuen Blog. Hier veröffentlichen wir spannende Hintergrundtexte, zum Beispiel Vom Extra zum Standard: Wie Kommunen Geschlechterverhältnisse in ihrer Klimapolitik verankern. Alles auf einen Blick: Unsere Webseite: Daten, Fakten und praxisorientierte Handlungsempfehlungen sind ein Markenzeichen der Gleichstellungsberichte und das seit 15 Jahren. Der Erste Gleichstellungsbericht wurde 2011 veröffentlicht. |
||
GEAS: EU-Grundrechteagentur warnt vor Risiken an den Grenzen[21.7.] Neues Asylsystem: EU-Grundrechteagentur warnt vor Risiken für Schutzsuchende an den Grenzen. |
||
Gesundheitsversorgung: Rechte aller Kinder& Jugendlichen im AsylbLG[22.7.] Seit dem 12. Juni 2026 haben alle Kinder und Jugendlichen im AsylbLG Anspruch auf eine Gesundheitskarte und eine uneingeschränkte Gesundheitsversorgung (neuer § 4 Abs. 4 AsylbLG). Sie werden von der AsylbLG-Behörde bei einer frei wählbaren Krankenkasse angemeldet, die dann eine Gesundheitskarte ausstellt und die Versorgung übernimmt. Hierzu gibt es nun vom rheinland-pfälzischen Integrationsministerium per Erlass hilfreiche Informationen sowie ergänzende Dokumente (z. B. Anmeldeformular). Da es sich bei § 4 Abs. 4 AsylbLG um ein Bundesgesetz handelt, ist alles weitestgehend übertragbar auf alle anderen Bundesländer. Vom Paritätischen Gesamtverband gibt es außerdem eine Fachinfo, die die neuen Regelungen zusammenfasst. [Informationen zusammengestellt von Claudius Voigt, Projekt Q – Büro zur Qualifizierung der Flüchtlings- und Migrationsberatung, Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e. V., www.ggua.de] |
||
EU: Menschenrechts-NGOs fordern Ende der Migrationszusammenarbeit mit Libyen[19.7.] Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern die EU auf, die missbräuchliche Migrationszusammenarbeit mit Libyen zu beenden. |
||
EU-Haushalt: Mehr nationale Freiräume - höhere Risiken für Menschenrechte[20.7.] Die nationalen Hauptstädte sollen künftig mehr Flexibilität bei den Ausgaben für Migration erhalten. Kritiker warnen jedoch, dass dies die ungleiche Lastenteilung fortschreiben und die Glaubwürdigkeit einer gemeinsamen europäischen Asylpolitik untergraben könnte.: |
||
Europarat: Risiken für Grundrechte in deutschen u.a. Rückkehrzentren[16.7.] Europarat warnt fünf EU-Staaten vor Risiken für Grundrechte bei geplanten „Rückkehrzentren“ |
||
Anti-Schwarzer Rassismus in Behörden und Schulen[15.7.] Migazin: Behörden und Schulen prägen rassistische Erfahrungen. |
||
Studie: Geflüchtete Kinder massiv benachteiligt[14.7.] Migazin: Studie: Geflüchtete Kinder massiv benachteiligt. |
||
Frauen in der Migration: Ein Überblick in Zahlen[14.7.] Bundeszentrale für politische Bildung: Frauen in der Migration: Ein Überblick in Zahlen. Inhalte des Artikels: Zahlenwerk: Frauenmigration global... , …und in Deutschland , Zahlen zu geflüchteten Frauen , Flucht nach Europa , Feminisierung der Migration. |
||
Digitale Erinnerungskultur zum Nationalsozialismus und Holocaust[13.7.] werkstatt.bpb.de (ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, umgesetzt von der Gesellschaft für eine gute Zukunft DG mbH): Erinnern in der Ära der Creators |
||
Effizienterer Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen[2.7.] Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF): Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz am 25.6.2026 zum effizienteren Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen: |
||
[Audio] Podcast: Sexualisierte Gewalt an Schulen – Perspektiven Betroffener[29.6.] Deutschlandfunk: Podcast: Die Lieblingsschülerin: |
||
Reformvorschlag für das Ehegattensplitting[26.6.] In einem offenen Brief an die Bundesregierung haben die Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung Nicola Fuchs-Schündeln, Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, und Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics am DIW Berlin, einen Reformvorschlag zur Reform des Ehegattensplittings veröffentlicht - gemeinsam mit weiteren Unterstützer:innen. |
||
Weltflüchtlingstag: Das Schutzsystem wankt![20.6.] Heinrich-Böll-Stiftung: Kommentar: Weltflüchtlingstag: Das Schutzsystem wankt! |
||
Rechtsradikalismus als Standortrisiko? Wenn Arbeitskräfte bestimmte Regionen meiden[12.6.] Heinrich-Böll-Stiftung: Analyse: Rechtsradikalismus als Standortrisiko? Wenn Arbeitskräfte bestimmte Regionen tendenziell meiden |
||
Bürger*innenforum entwickelt Gleichstellungsziele für Berlin[12.6.] Berlin.de: Bürgerinnen und Bürgerforum: Gleichstellungsziele für Berlin gemeinsam entwickeln: |
||
Bericht: Migrationsberatung genießt Vertrauen[11.6.] Diakonie Deutschland: Migrationsberatung genießt Vertrauen [#StarkeMigrationsberatung] |
||
Für viele Beschäftigte gehört Sexismus zum Arbeitsalltag[10.6.] Heinrich-Böll-Stiftung: Hintergrund: Für viele Beschäftigte gehört Sexismus zum Arbeitsalltag |
||
Debatte um Wehrpflicht & neuen Gesellschaftsdienst[6/26] Böll.Thema - Das Magazin der Heinrich-Böll-Stiftung: Ausgabe 1/2026: Wir, die Republik |
||
[Audio/ Text] Digitale Gewalt / Deepfake-Pornografie / KI & Sexismus[18.5.] Deutschlandfunk: Digitale Gewalt - Darum ist mehr Schutz schwierig: Wer übers Netz beleidigt und gedemütigt wird, hat es schwer, sich dagegen zu wehren. Das liegt auch daran, dass digitale Gewalt so vielfältig ist – auch strafrechtlich. Und nicht alles, was Menschen verletzt, bekommt man mit Strafrecht in den Griff. [18:56 Min.] [23.9.25] KI und Sexismus - Klischees im Code: Von gescheiterten Bewerbungen bis hin zu mangelhafter Kreditwürdigkeit: Immer wieder zeigt sich, dass KI-Modelle Frauen benachteiligen. Diese Diskriminierung ist kein Zufall. KI kann gesellschaftliche Ungleichheiten und alte Rollenbilder zementieren. |
||
[Audio] Dschihadismus - Junge Männer im Sog der Subkultur[9.4.] Dschihadismus - Junge Männer im Sog der Subkultur: Warum gehen Jugendliche für den Islam bis in den Tod? Der Soziologe Felix Roßmeißl beschreibt in seinem Vortrag eine totale Subkultur, die einen fatalen Sog entwickeln kann. [34:11 Min, Dlf] |
||
[Video] „Counterspeech“ (gegen frauenfeindliche Hassrede)[4/26] „Counterspeech“: Die Landeshauptstadt Hannover macht mit einem neuen Videoclip auf Hassrede und digitale Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Der Film zeigt, wie belastend beleidigende und frauenfeindliche Angriffe im Internet sein können. Gleichzeitig wirbt er für Solidarität mit Betroffenen und stellt „Counterspeech“ (sachliche Gegenrede) als Möglichkeit vor, Hasskommentaren entgegenzutreten. |
||
Impressum
|
||||||||||||