Pressemeldungen

Von der Schwierigkeit, sein Leben »auf die Reihe zu kriegen«

Junge Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in Angeboten der Jugendsozialarbeit

Stuttgart, den 4. November 2019: Mit dem heute erschienenen Themenheft „Psychische Beeinträchtigungen bei jungen Menschen in Angeboten der Jugendsozialarbeit“ greift die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit ein Thema auf, das in der Jugendsozialarbeit an Bedeutung gewinnt und zu dem die Fachkräfte in den Einrichtungen zunehmend gefordert sind.

Schulsozialarbeit braucht rechtliche Verankerung, finanzielle Absicherung und qualitative Mindeststandards

Bundeskongress Schulsozialarbeit verabschiedet „Jenaer Erklärung“

Jena, 11. Oktober 2019: Die systematische Weiterentwicklung, die finanzielle und die rechtliche Absicherung der Schulsozialarbeit sind die Kernforderungen der 550 Fachkräfte, die am 10. und 11. Oktober 2019 in Jena zum Bundeskongresses Schulsozialarbeit zusammenkamen. In der Jenaer Erklärung des Kongresses heißt es: „Schulsozialarbeit braucht Kontinuität und Verlässlichkeit, damit sie qualitätsvoll zu mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit beitragen kann.“ Deshalb müsse Schulsozialarbeit an allen Schulen für alle jungen Menschen etabliert werden. Die Jenaer Erklärung ist ein Ergebnis des Treffens der Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, Verantwortlichen bei Trägern, aus der Verwaltung und Politik, Lehrenden und Forschenden der Sozialen Arbeit.

„Alle jungen Menschen brauchen eine Ausbildung!“

GEW und die Bundesarbeitsgemeinschaften Evangelische und Katholische Jugendsozialarbeit: „Berufliche Bildung inklusiv weiterentwickeln“

Berlin, Frankfurt a.M., Düsseldorf, Stuttgart, 27. Juni 2019 - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Bundesarbeitsgemeinschaften Evangelische und Katholische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA und BAG KJS) mahnen den Bundestag, den Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Berufsbildungsmodernisierungsgesetz (BBiMoG) gründlich zu überar-beiten. Zwar sehen die drei Organisationen in der Mindestausbildungsvergütung sowie in den erweiterten Möglichkeiten zu einer Teilzeitausbildung erste Schritte, die Situation junger sozial benachteiligter oder individuell beeinträchtigter Menschen auf dem Ausbildungsmarkt zu ver-bessern. Für eine inklusive Berufsbildung sind aber umfassendere Veränderungen notwendig, machen GEW, BAG EJSA und BAG KJS deutlich.

Jeden Tag fehlt jemand. Schulabsentismus wahrnehmen und entgegenwirken!

Bonn, den 27.5.2019: „Einen Schulabschluss erreichen und eine Ausbildung machen!“ Das ist das Ziel der meisten jungen Menschen, wenn man sie nach ihren Lebensperspektiven fragt. Selbstverständlicher Wunsch ist das auch für diejenigen, die gar nicht (mehr) zur Schule gehen. Für eine steigende Zahl junger Menschen ist der scheinbar einfachste Weg dahin − ein regelmäßiger Schulbesuch − jedoch nicht gangbar. Das stellten über 100 Expert*innen, Fachkräfte und Multiplikator*innen aus Schule sowie Kinder- und Jugendhilfe anlässlich der Fachtagung „Schulabsentismus. Alternative Wege zum Schulabschluss“ am 27. und 28. Mai in Bonn fest.