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EJSA - Evangelische Jugendsozialarbeit EJSA
BAG EJSA-Info-Brief, Ausgabe September 2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Thema "Junge Flüchtlinge" beschäftigt uns in diesem Jahr ganz besonders. Das zeigt sich auch in dieser Ausgabe des Info-Briefs. Nicht nur die Jugendmigrationsdienste sind im Rahmen des Modellprojektes "jmd2start - Beratung für junge Flüchtlinge" dabei, spezifische Unterstützungsangebote für junge Flüchtlinge zu entwickeln. Auch in der Schulsozialarbeit, der beruflichen Integrationsförderung , der Mädchensozialarbeit und den Freiwilligendiensten geht es um die Ausgestaltung von spezifischen Hilfe- und Förderangeboten und der damit verbundenen Weiterentwicklung von Konzepten und Qualifizierungsangeboten. Wesentliche Anliegen der BAG EJSA sind dabei, mehr Teilhabemöglichkeiten für junge eingewanderte Menschen zu schaffen und ihre Chancen auf Bildung und Ausbildung zu verbessern. In vielen Beiträgen dieser Ausgabe finden Sie dazu Hinweise.

Wie groß der Bedarf an Information und Austausch zum Thema "Junge Flüchtlinge" aktuell ist, zeigt u. a. der hohe Anmeldestand zur Fachveranstaltung "Gekommen, um zu leben! - Junge Flüchtlinge in der Jugendsozialarbeit", die die BAG EJSA gemeinsam mit der Evangelischen Jugendsozialarbeit Bayern am 6. Oktober im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit in München durchführt. Wir werden in der nächsten Ausgabe darüber berichten.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

Gisela Würfel
Redaktion

Inhalt

    Personalia

    • jmd2start : Koordinierungsstelle im Servicebüro Jugendmigrationsdienste Artikel lesen »
    • Verstärkung für die ejsa Bayern: Neue Landesreferentin für Schulbezogene Jugendsozialarbeit Artikel lesen »

    Zum Jahresthema „Junge Flüchtlinge in Deutschland“

    Aus dem Verband

    Jugendsozialarbeit und Bildung

    Migration und Integration

    • Schulung zur Anwendung von i-mpuls Artikel lesen »
    • Infotag für neue MitarbeiterInnen im Jugendmigrationsdienst Artikel lesen »
    • Flüchtlinge in Freiwilligendiensten – ein Fachtag der Evangelischen Freiwilligendienste und der BAG EJSA Artikel lesen »
    • Vorankündigung: Jahrestagung der Jugendmigrationsdienste 2016 Artikel lesen »
    • Interview zu den Angeboten der Jugendmigrationsdienste auf „planet-beruf.de“ Artikel lesen »
    • «anders? – cool!» 2016: Jetzt buchen! Artikel lesen »

    Internationaler Austausch

    Aus dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

    • Weiterentwicklung der Assistierten Ausbildung zu einem flexiblen, bedarfsorientierten Förderangebot Artikel lesen »
    • Junge MigrantInnen und Flüchtlinge nicht zurücklassen – Ausbildung für alle jungen Menschen!: Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht 2015 Artikel lesen »
    • Ausbildung für junge Flüchtlinge in Deutschland Artikel lesen »
    • Von den Nachbarn lernen - Internationaler Vergleich von Jugendsozialarbeit an Schule Artikel lesen »

    Publikationen mit Beteiligung der BAG EJSA

    Veranstaltungshinweise

    Personalia

    jmd2start : Koordinierungsstelle im Servicebüro Jugendmigrationsdienste

    Als Projektkoordinatorin im neuen Modellprojekt  „jmd2start – Beratung für junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst“ arbeitet Hanna Zängerling seit dem 15. Juli 2015 im Bonner Team des JMD-Servicebüros. Die Kulturwissenschaftlerin war zuvor in einem NRW-weiten Bildungsprogramm zu bürgerschaftlichem Engagement an Schulen tätig. Erfahrungen zu Asylrecht und Flüchtlinge hat sie u.a. durch ihre ehrenamtliche Beratungsarbeit bei Amnesty International Münster sammeln können. Sie ist Ansprechpartnerin für die 24 Modellstandorte und für KooperationspartnerInnen.

    Hanna Zängerling, Projektkoordinatorin jmd2start, Servicebüro Jugendmigrationsdiensteim Büro zu erreichen Mo-Fr: 8:30 bis 17:00 Uhr Tel.: 0228 95968-22, E-Mail: zaengerling@dont-want-spam.jugendmigrationsdienste.de

    Benjamin Reichpietsch verstärkt als Projektmitarbeiter von „jmd2start“ seit dem 15. August 2015 das Bonner Büro. Er hat Humangeographie mit Schwerpunkt Politische und Sozialgeographie an der WWU Münster studiert. Während seines Studiums sammelte er Auslandserfahrungen in Kenia und der Türkei. Im Modellprojekt ist er für das Veranstaltungsmanagement, die Sachbearbeitung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Er steht den MitarbeiterInnen im Modellprojekt und KooperationspartnerInnen bei organisatorischen Fragen zu Verfügung.

    Benjamin Reichpietsch, Projektmitarbeiter jmd2start, Servicebüro Jugendmigrationsdiensteim Büro zu erreichen Mo, Di, Do, Fr: 9:30 bis 14:30 UhrTel.: 0228 95968-23, E-Mail: reichpietsch@dont-want-spam.jugendmigrationsdienste.de

    Mehr zum Modellprojekt „jmd2start“: Siehe Rubrik „Zum Jahresthema“

     
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    Verstärkung für die ejsa Bayern: Neue Landesreferentin für Schulbezogene Jugendsozialarbeit

    Neue Landesreferentin für Schulbezogene Jugendsozialarbeit bei der Evangelischen Jugendsozialarbeit Bayern ist seit Mitte Juli Deane Heumann. Sie war als Sozialpädagogin und systemische Beraterin viele Jahre in der berufsbezogenen Jugendsozialarbeit tätig. Weiterlesen

     
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    Zum Jahresthema „Junge Flüchtlinge in Deutschland“

    jmd2start – neues Modellprojekt zur Beratung von jungen Flüchtlingen

    Wie können wir in den Jugendmigrationsdiensten junge Flüchtlinge bestmöglich beraten und begleiten? Welche Angebote können wir machen, um die besonderen Bedarfe der Zielgruppe zu berücksichtigen? Welche Kooperationen im Netzwerk sind wichtig? Welche Strategien und Zugänge sind passend? Das Modellprojekt „jmd2start – Beratung für junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst“ erprobt an 24 JMD-Standorten trägerübergreifend, wie eine qualifizierte Beratungsarbeit für die Zielgruppe junger Flüchtlinge (junge Menschen mit Duldung oder Aufenthaltsgestattung) geleistet werden kann.

    Die MitarbeiterInnen entwickeln spezifische Angebote zu den Schwerpunkten Spracherwerb, Ausbildung/Arbeitsmarkt, Gesundheit, Wohnsituation und schulische Integration. Die 24 Modellstandorte verteilen sich auf alle Bundesländer und sind in bestehenden JMD-Standorten integriert.

    Die (Zwischen-)Ergebnisse aus dem Modellprojekt werden allen Jugendmigrationsdiensten zu Verfügung stehen. Das Modellprojekt ist am 2. September 2015 gestartet und wird, zunächst bis Ende 2017, aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

    Weitere Informationen und eine Liste der Standorte: hier
    Die Pressemitteilung des BMFSFJ zum Start finden Sie hier.

    Für das Modellprojekt wurde eine Koordinierungsstelle im JMD-Servicebüro in Bonn eingerichtet. Das Team begleitet die Standorte bei der Umsetzung des Modellprojekts, organisiert regelmäßige Treffen zum Austausch und koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation zum Projekt (siehe auch die Informationen unter "Personalia").

     
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    Geflüchtete Mädchen und junge Frauen

    Bei der Tagung „Geflüchtete Mädchen und junge Frauen im Spannungsfeld von Fluchterfahrung, Aufenthaltsrecht und Jugendhilfe“ am 23. und 24. Juni in Hamburg stand die spezifische Situation von Mädchen und jungen Frauen mit Fluchterfahrungen im Mittelpunkt. Es wurden fachliche Kompetenzen, Qualifikationen, Ressourcen und Rahmenbedingungen identifiziert, die für die Kinder- und Jugendhilfe notwendig sind, um die Lebenssituationen von begleiteten und unbegleiteten Mädchen und jungen Frauen zu verbessern und ihren Hilfe- und Unterstützungsbedarfen gerecht zu werden. Anlässlich der Tagung und des zeitgleich stattfindenden Pressegesprächs gaben die Veranstalterinnen (BAG EJSA, BAG Mädchenpolitik, LAG Mädchenpolitik Hamburg und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften) eine gemeinsame Pressemeldung heraus, in der sie dazu aufforderten, der Situation und den Bedürfnissen von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Zum Wortlaut der Pressemeldung

    In Folge wurde die BAG EJSA von epd-sozial für ein Interview zum Thema angefragt. Zum Wortlaut des Interviews (Download)

     
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    Aus dem Verband

    Diakonie-Schwerpunktthema: "WirsindNachbarn. Alle"

    Unter dieses Motto hat die Diakonie Deutschland ihr Schwerpunktthema 2015 gestellt. Nachbarschaft ist unendlich groß und facettenreich. Nicht nur Tür an Tür oder Zaun an Zaun, sondern auch Städte- und länderübergreifend. Dabei ist jede Nachbarschaft anders. Die im Dorf funktioniert anders als die in der Stadt. Der eine Nachbar ist interessiert, der andere distanziert. Manchmal gelingt Nachbarschaft sehr gut, manchmal ist sie schwierig.Mit dem Jahresthema möchte die Diakonie Beispiele zeigen und Mut machen für eine gelingende, gute Nachbarschaft. Denn nur gemeinsam ist Miteinander machbar. Über den Hashtag #wirsindNachbarnalle können Beispiele auf Facebook, Instagramm und Twitter gezeigt werden. Zusammengefasst stehen sie auf der Website http://www.wirsindnachbarn-alle.de/.

     
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    Einsatz der Evangelischen Jugend für Flüchtlinge

    Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) hat mit einer Pressemitteilung auf das Engagement der Evangelischen Jugend bei der Hilfe für Flüchtlinge aufmerksam gemacht. Hier ein Auszug: "Die Hilfe für Menschen, die unsagbares Elend erleben mussten und die in ihrer Heimat keine Lebensperspektive haben, steht für die Evangelische Jugend an erster Stelle. Demokratische, menschrechtsbasierte Gesellschaften müssen sich daran messen lassen, wie sie mit Menschen in Not umgehen. Kein EU-Staat kann sich dieser Verantwortung entziehen. Einen Ausstieg aus der Verantwortung für die Menschenrechte kann es in Europa nicht geben. Wer so handelt verlässt den Grundkonsens der EU - mit allen Konsequenzen." Den vollständigen Text und weitere Informationen finden Sie hier.

     
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    Jugendsozialarbeit und Bildung

    2. Bundeskongress Schulsozialarbeit

    Zum zweiten Mal veranstaltet der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit einen Bundeskongress. Er findet unter dem Motto: „Transformation, Energie, Chancen“ in Kooperation mit der LAG Schulsozialarbeit NRW e.V., der Fachhochschule und der Stadt Dortmund am 4. und 5. Dezember 2015 in Dortmund statt.

    Schulsozialarbeit hat in den letzten Jahren zunehmend Beachtung gefunden. Immer mehr Schulen nutzen die sozialpädagogische Professionalität und schaffen durch die Kooperation von Jugendhilfe und Schule neue Bildungs- und Erfahrungsräume. Schülerinnen und Schüler profitieren davon durch individuelle Förderung, neue Formen sozialen Lernens und vielfältige Gelegenheiten zur Gestaltung ihres Lern- und Lebensraumes.

    Das Motto des Bundeskongresses: Schulsozialarbeit: „Transformation, Energie, Chancen“ nimmt die Entwicklung des Ruhrgebiets beispielhaft auf. Der Wandel vom Kohlenpott zur Metropole Ruhr ist geschafft. Jetzt stehen neue Herausforderungen an.

    Schulsozialarbeit in Deutschland bringt sich in den Transformationsprozess des Bildungswesens ein. In den nächsten Jahren muss es gelingen, den begonnenen Ausbau systematisch zu steuern und Schulsozialarbeit an allen Schulen professionell zu etablieren. Der Bundeskongress will einen Beitrag leisten, Energien zu bündeln und Chancen eröffnen.

    Das Programm finden Sie hier.

     
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    Tagungsdokumentationen

    Verschiedenen Beteiligte (Eltern, SchülerInnen, Schulpsychologie, Schulsozialarbeit und Schulleitungen) blickten bei der Fachtagung „Ganztagsschule als Chance Schulverweigerung zu reduzieren?“ des Kooperationsverbunds Jugendsozialarbeit am 18. und 19. Mai 2015 in Berlin gemeinsam auf Ansätze zur Reduktion von Schulmüdigkeit und Schulabsentismus im Kontext der Ganztagsschule. Zur Diskussion über Chancen, Grenzen und Erfolge waren Fachkräfte, Verantwortliche bei Trägern bzw. in Kommunen sowie MultiplikatorInnen aus Schule sowie aus Kinder- und Jugendhilfe eingeladen. Nun ist die Dokumentation zu dieser Veranstaltung fertiggestellt. Sie wird in Kürze mit allen Inputs und Arbeitsergebnissen der Tagung auf der Website der BAG EJSA (www.bagejsa.de) und des Kooperationsverbundes Schulsozialarbeit eingestellt. Weitere Informationen zu den Beiträgen: hier

    In Kürze erscheint die Dokumentation der Tagung „Schulsozialarbeit systematisch ausbauen – Neue Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben“ die im Dezember 2014 vom Kooperationsverbund Schulsozialarbeit in München durchgeführt wurde. Informationen zu den Inhalten der Dokumentation: hier

     
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    Terminänderung

    Die Tagung „Kooperation von Jugendhilfe und Schule“, die am 04.11.2015 in Frankfurt stattfinden sollte wird auf Februar/März 2016 verschoben. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

     
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    Migration und Integration

    Schulung zur Anwendung von i-mpuls

    Am Donnerstag, den 8. Oktober 2015 bietet das JMD-Servicebüro von 09:30 - 16:00 Uhr in Frankfurt am Main für alle JMD-MitarbeiterInnen eine Schulung zu „JMD i-mpuls“ an. Weitere Informationen

     
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    Infotag für neue MitarbeiterInnen im Jugendmigrationsdienst

    Die BAG EJSA lädt alle neuen JMD-MitarbeiterInnen am 19.11.2015 zu einem Infotag nach Stuttgart ein. Der Infotag soll den Einstieg in die JMD-Arbeit erleichtern, die Handlungssicherheit im Alltag erhöhen und zur Optimierung der Verwaltungsabläufe beitragen. Außerdem besteht die Möglichkeit, offene Fragen zu klären und AnsprechpartnerInnen in der Geschäftsstelle der BAG EJSA persönlich kennen zu lernen. Der Erfahrungsaustausch mit anderen JMD-MitarbeiterInnen kann das Handlungsrepertoire erweitern. Inhaltliche Schwerpunkte:

    • Austausch zu den Grundsätzen und Rahmenkonzepten für die JMD
    • JMD-Verwaltung

    AnsprechpartnerInnen: Walter Weissgärber und Rebekka Hagemann

     
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    Flüchtlinge in Freiwilligendiensten – ein Fachtag der Evangelischen Freiwilligendienste und der BAG EJSA

    Ein Fachtag zu o. g. Thema findet am 02.11.2015 (11:00 Uhr bis 16:30 Uhr) in Kassel statt. Ziel des Fachtages ist es zum einen, den Trägern umfangreiche Informationen zu juristischen und strukturellen Fragestellungen zu geben. Zum anderen sollen Erfahrungen ausgetauscht und auch über Kooperationen und (übergreifende) Projekte diskutiert werden. Der Fachtag richtet sich an interessierte Träger aus der evangelischen Trägergruppe, an Jugendmigrationsdienste und Akteure aus dem Bereich der Flüchtlingsarbeit. Das vollständige Programm mit dem Anmeldeformular wird auf dem JMD-Portal (Evangelisches JMD-Forum) und auf  www.bagejsa.de im Kalender veröffentlicht.

     
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    Vorankündigung: Jahrestagung der Jugendmigrationsdienste 2016

    Die Jahrestagung der Jugendmigrationsdienste wird nächstes Jahr vom 12. bis 14. September 2016 in Mülheim an der Ruhr stattfinden. Wir bitten darum, den Termin schon vorzumerken. Die Jahrestagung wird gemeinsam mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe durchgeführt. Mitarbeitende aus den Jugendmigrationsdiensten sind herzlich eingeladen, sich im Vorbereitungsteam zu engagieren!

    Ansprechpartner: Walter Weissgärber

     
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    Interview zu den Angeboten der Jugendmigrationsdienste auf „planet-beruf.de“

    Eva Bloch aus dem Servicebüro JMD hat auf planet-beruf.de, dem Info-Portal der Bundesagentur für Arbeit zum Thema Ausbildung, über die Arbeit und die Angebote der Jugendmigrationsdienste berichtet. Das Interview finden Sie hier.

     
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    «anders? – cool!» 2016: Jetzt buchen!

    Auch in 2016 wandert die Ausstellung «anders? – cool!» wieder durch die Bundesrepublik. Als ein Angebot für Jugendmigrationsdienste, Schulen und andere interessierte Einrichtungen begeistert sie bereits seit über 10 Jahren Jugendliche, Fachkräfte und Politik. Buchen auch Sie kostenfrei die Wanderausstellung für Ihre Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit! Wir freuen uns, Ihre Institution mit «anders? – cool!» für zwei Wochen besuchen zu können. Mehr Informationen

     
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    Internationaler Austausch

    WissenschaftlerInnen aus Shanghai informieren sich über Jugendhilfe

    Auf Einladung kam im Juli eine Delegation der Universität Shanghai nach Deutschland. Bereits 2012 reiste eine deutsche Gruppe nach China und informierte sich über Angebote der Sozialarbeit in der Provinz Shanghai.

    Ziel der chinesischen ProfessorInnen und wissenschaftliche MitarbeiterInnen war es, sich in Deutschland über das breite Spektrum der Jugendhilfe zu informieren. Das vielfältige Programm führte sie zu sehr unterschiedlichen Einrichtungen der Jugendsozialarbeit in Baden Württemberg, Rheinland Pfalz, Hessen und in Nordrhein Westfalen. Kooperationspartner in NRW und Rheinland Pfalz war die Evangelische Jugend im Rheinland. Die Gruppe informierte sich über die Ziele und Inhalte der Jugendsozialarbeit im Trebecafe (mehr dazu: hier) und bei der Outbackstiftung in Düsseldorf und in Neuss bei den Streetworkern von „Streetlife“. Auf dem Hunsrück besuchten sie die Jugendhilfeeinrichtung „Schmiedel“. Nach einer Woche flog die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken  und Ideen zurück nach Shanghai. Gefördert wurde die Studienreise durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend.

     
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    Deutsch-türkischer Fachkräfteaustausch

    Im Rahmen des bilateralen Abkommens zum deutsch-türkischen Jugendaustausch wurde vor 20 Jahren ein Fachausschuss eingerichtet, der jährlich die Schwerpunkte der Zusammenarbeit festlegt. Seit einigen Jahren beauftragt das Bundesjugendministerium (BMFSFJ) die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) mit der Umsetzung einzelner Programme. 2015 fand dazu eine Maßnahme in Ankara statt, das Programm in Deutschland wird vom 28.09. bis 02.10.2015 in Köln und Umgebung stattfinden. Bericht und eine Vorankündigung: hier.

     
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    Aus dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

    Weiterentwicklung der Assistierten Ausbildung zu einem flexiblen, bedarfsorientierten Förderangebot

    Nachdem die ersten öffentlichen Ausschreibungen zur Assistierten Ausbildung gemäß der Vergabeverordnung abgeschlossen sind, hat sich der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit im Juli erneut zur Umsetzung geäußert. Sowohl die Leistungsbeschreibung der Bundesagentur für Arbeit (BA), das Fachkonzept als auch die Bedingungen der Ausschreibung führen aus Sicht des Kooperationsverbundes in der Praxis zu vielen Problemen und erfordern dringend Überarbeitungen.

    In Anlehnung an die beiden Positionspapiere zur Assistierten Ausbildung aus 2014 und in Bezug auf die aktuelle Anfrage der Bundesagentur zur Arbeit zur Weiterentwicklung der Leistungsbeschreibung gibt der Kooperationsverbund Empfehlungen, damit die Assistierte Ausbildung tatsächlich zu einem – an individuellen Bedarfen junger Menschen orientierten – erfolgreichen Förderinstrument weiterentwickelt wird. Zur Stellungnahme

     
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    Junge MigrantInnen und Flüchtlinge nicht zurücklassen – Ausbildung für alle jungen Menschen!: Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht 2015

    Am 8. Juni veröffentlichte der Kooperationsverbund eine Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht. Der Berufsbildungsbericht sowie der Datenreport 2015 zeigen: Trotz rückläufiger Zahl junger BewerberInnen bleiben die strukturellen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt ungelöst. Vor allem für viele junge Menschen mit Migrationshintergrund hat sich die Lage am Ausbildungsmarkt nicht verbessert. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fordert in seiner Stellungnahme Betriebe und Wirtschaft auf, wieder verstärkt ihre Verantwortung zur Berufsausbildung wahrzunehmen. Zudem müssen sich die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung an ihrer Verpflichtung messen lassen, jedem Jugendlichen drei Angebote für eine betriebliche Ausbildung zu machen.Aus Sicht des Kooperationsverbundes muss zusätzlich die Förder- und Ausbildungssituation junger Flüchtlinge verbessert werden. Oftmals ist es ihnen nur unter erschwerten Bedingungen möglich, eine Ausbildung zu beginnen bzw. diese dann auch erfolgreich abzuschließen. Zur Stellungnahme

     
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    Ausbildung für junge Flüchtlinge in Deutschland

    Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni forderte der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit ausbildungsvorbereitende und ausbildungsunterstützende Maßnahmen auch für junge Flüchtlinge in Deutschland. "Diese jungen Menschen verbringen entscheidende Jahre ihres Lebens in unserem Land und viele von ihnen werden auch dauerhaft hier bleiben", so Doris Beneke, die Sprecherin des Kooperationsverbundes. "Die Politik ist gefordert, Ausbildungsmöglichkeiten für alle zu schaffen – unabhängig vom aufenthaltsrechtlichen Status." Zur Pressemeldung

     
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    Von den Nachbarn lernen - Internationaler Vergleich von Jugendsozialarbeit an Schule

    Im Juni erschien der dritte Band des Readers zur Schulsozialarbeit. Dieser unternimmt einen Vergleich der Strukturen, Konzepte und Entwicklungen des Arbeitsbereiches "Schulsozialarbeit" in den Ländern Deutschland, Niederlande, Österreich und Schweiz. Die Autoren Carsten Speck und Thomas Olk stützen sich dabei auf empirische Untersuchungen aus den genannten Ländern und führen zusätzlich einige Beispiele aus den USA und Schweden an. Mit einem Resümee werden die Erkenntnisse zusammengefasst und Impulse für die Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit in Deutschland gegeben.Der Reader Schulsozialarbeit wurde federführend vom DRK für den Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit erstellt. Band 3 der Reihe steht zum Download zur Verfügung und ist (ebenso wie die Bände 1 und 2) über den Rotkreuzshop bestellbar.

    Download

    Bestellung von Printexemplaren

     
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    Publikationen mit Beteiligung der BAG EJSA

    Wie gelingt der Übergang Schule – Beruf?

    Warum scheitern noch immer viele junge Menschen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf? Im dieser Publikation des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge werden Defizite und Potenziale der bestehenden Unterstützungsangebote analysiert und Ansätze für eine wirksame Übergangsbegleitung vorgestellt. Die BAG EJSA ist mit einem Beitrag von Hans Steimle zum Thema „Spezifische Angebote der freien Jugendhilfe am Übergang Schule – Beruf“ vertreten. Weitere Beiträge beleuchten die Sicht von Jugendlichen, die Maßnahmen im SGB II und III, des Thema „Mangelnde Ausbildungsreife“, Wege zu einem inklusiven Ausbildungssystem, kommunale Lösungen, Jugendberufsagenturen und das Praxisbeispiel „ÜbergangslotsInnen“. Weitere Informationen

     

     
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    Beim IJAB ist jetzt die neue, über 400 Seiten starke Publikation „Forum Jugendarbeit International – Kinder- und Jugendhilfe transnational gestalten“ erschienen. Neben einer Reihe von AutorInnen aus dem IJAB und von Jugend für Europa und einem Beitrag von Prof. Andreas Walther (Universität Frankfurt) haben Andrea Pingel und Hans Steimle hierfür einen umfangreichen Beitrag mit dem Titel „Jugendsozialarbeit macht mobil-Plus“ verfasst. Weitere Informationen

     
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    Geflüchtete Mädchen und junge Frauen

    Am 14.08.205 erschien bei epd-sozial ein Interview mit Michael Fähndrich (Geschäftsführer der BAG EJSA) mit dem Titel "Geflüchtete Mädchen sind oft unsichtbar - Unbegleitete Minderjährige brauchen geschlechtssensible Betreuung der Jugendhilfe". Zum Interview

     
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    Junge Flüchtlinge in Städten und Landkreisen

    Zum Thema "Junge Flüchtlinge" veröffentlichte die Zeitschrift "Alternative Kommunalpolitik (AKP)" in der Ausgabe 5/2015 einen Beitrag von Gisela Würfel (BAG EJSA). Zum Beitrag

     
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    Veranstaltungshinweise

    Veranstaltungen der BAG EJSA

    Auf der Homepage der BAG EJSA unter www.bagejsa.de finden Sie im Veranstaltungskalender alle Termine mit den dazugehörigen Ausschreibungstexten.

    Kooperation von Jugendhilfe und Schule
    Veranstaltung in Kooperation mit der Diakonie in Hessen
    Termin: 04.11.2015
    Ort: Frankfurt am Main
    Weitere Informationen: Claudia Seibold (Tel.: 0711/16489-40, E-Mail: seibold@dont-want-spam.bagejsa.de)

    „Die im Dunkeln sieht man nicht“: Jugendliche in komplexen Problemlagen erreichen“
    Veranstaltung der BAG EJSA bei der ConSozial
    Termin: 21.10. von 14-15 Uhr
    Ort: München
    Das Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen Hochschule Nürnberg untersuchte in einem Forschungsprojekt die Zielgruppe der jungen Menschen, die sich nur teilweise oder überhaupt nicht innerhalb der regulären Erwerbs-, Bildungs- und Sozialsysteme bewegen und innerhalb der bisherigen Hilfestrukturen schwer oder nicht erreichbar sind. Die Ergebnisse liefern einen wichtigen Beitrag zur Darstellung der komplexen Problemlagen, Lebenswelten und Prozesse, durch die junge Menschen gesellschaftlich ausgegrenzt werden. Es wurden Zugänge, Methoden und Praxisansätze erfasst, systematisiert und kritisch diskutiert. Aus den Befunden heraus konnten sowohl Risiko- als auch Schutzfaktoren benannt werden, die mit Ergebnissen anderer empirischer Untersuchungen verglichen werden können. Insgesamt können die Befunde der Untersuchung als fundierte Anregungen für die Praxis der Sozialen Arbeit und die dafür notwendigen politischen Rahmenbedingungen gewertet werden.
    Weitere Informationen: hier (Fachvortrag 7, am 21.10.2015 um 14.00 Uhr)
    und bei Hans Steimle (Tel. 0711/16489-22, E-Mail: steimle@dont-want-spam.bagejsa.de)

    „Neue Herausforderungen - alte Antworten?“ - Die Grundlagen der Straßensozialarbeit und ihre heutige Relevanz
    Veranstaltung der LAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit NRW e.V. in Kooperation mit der BAG EJSA
    Termin: 23. – 24.11.2015
    Tagungsort: Dortmund
    Weitere Informationen: hier

     
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    Veranstaltungen im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

    Gekommen, um zu bleiben – Junge Flüchtlinge in der Jugendsozialarbeit
    (Die Veranstaltung ist ausgebucht.)
    Termin: 06.10.2015
    Tagungsort: München
    Veranstalterin: BAG EJSA in Kooperation mit der Evangelischen Jugendsozialarbeit Bayern
    Kontakt und weitere Informationen: hier


    Jugendwohnen offensiv: Jugendwohnen und junge Flüchtlinge
    Termin: 11. – 12.11.2015
    Tagungsort: Schweinfurt
    VeranstalterInnen: Verband der Kolpinghäuser (VKH) im Netzwerk der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS)
    Weitere Informationen: hier

     
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    Veranstaltungen, auf die wir Sie sonst noch hinweisen wollen

    Lernportfolio: Den Jugendlichen ihren Lernprozess in die Hand geben
    Termin: 15.10.2015
    Tagungsort: Nürnberg
    Veranstalter: Evangelische Jugendsozialarbeit Bayern (ejsa Bayern)
    Kontakt und weitere Informationen: Petra Allgeyer, Tel. 089/159187-6, www.ejsa-bayern.de/fortbildungen

    Noch ein blinder Fleck in der Bildungslandschaft? - Bildung und Ausbildung für junge Flüchtlinge und Zuwanderer als Schlüssel für Integration
    Termin: 16.11.2015
    Tagungsort: Berlin
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik und Deutscher Städtetag
    Kontakt und weitere Informationen: hier

    Jugendschutz geht zur Schule
    Termin: 17.11.2015
    Tagungsort: Berlin
    VeranstalterInnen: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V., Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Landesstelle Nordrhein-Westfalen e. V. und DRK Generalsekretariat
    Weitere Informationen: hier 

    Aus dem Rahmen fallen: Förder- und Forderpolitik der Jugendberufshilfe im Wandel
    Termin: 19. – 20.11.2015
    Tagungsort: Würzburg
    VeranstalterInnen: Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V. (BVkE), Evangelischer Erziehungsverband e.V. (EREV), Evangelischer Fachverband für Arbeit und soziale Integration e.V. (EFAS), BAG Katholische Jugendsozialarbeit (KJS) und Evangelische Jugendsozialarbeit (EJSA)
    Weitere Informationen: hier

    Gewaltbereite Mädchen
    Termin: 25. – 26.11.2015
    Tagungsort: Frankfurt am Main
    Veranstalter: Institut für Psychologie und Bedrohungsmanagement
    Kontakt und weitere Informationen: hier

    2. Bundeskongress Schulsozialarbeit
    Termin: 04. – 05.12.2015
    Tagungsort: Dortmund
    Veranstalter: Kooperationsverbund Schulsozialarbeit, Landesarbeitsgemeinschaft Schulsozialarbeit NRW e.V., Stadt Dortmund, Fachhochschule Dortmund
    Weitere Informationen: hier

    Junge Volljährige suchen (Aus)Wege! Von Prachtstraßen, Sackgassen und Wendepunkten
    Termin: 15.01.2016
    Tagungsort: Hamburg
    Veranstalter: AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V.
    Kontakt und weitere Informationen: hier

    Präsentation des 15. Kinder- und Jugendberichtes
    Termin: 18. – 19.01.2016
    Tagungsort: Berlin
    Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe (AGJ)
    Weitere Informationen: liegen noch nicht vor

    Fortbildungsprogramm 2015/ 2016 der ejsa Bayern erschienen
    Das Fortbildungsprogramm der ejsa Bayern e.V. finden Sie ab sofort im Internet unter www.ejsa-bayern.de. Auf Grund der aktuellen Situation wurde das inhaltliche Angebot im Bereich Junge Flüchtlinge stark erweitert. Dies sind weiterhin Fortbildungen, die einen Überblick ermöglichen („Rechtliche Situation bei UMF/UF“), genauso wie Fortbildungen, die ins Detail gehen („Geförderte Beschäftigung für junge Flüchtlinge“). Die rechtliche Seite der Thematik ist für Fachkräfte ganz besonders anspruchsvoll, denn wir bewegen uns hier an der Schnittstelle von Asylrecht, Aufenthaltsrecht, Asylbewerberleistungsgesetz, SGB XII, SGB VIII, SGB III, SGB II.

    Themen 2015 (Auswahl): Expandierendes Arbeitsfeld – Ausgezeichnete Jobperspektiven in der Jugendsozialarbeit (21.10.2015, im Rahmen der Consozial), UMF/UF in der Jugendhilfe (10.11.2015 in Nürnberg), Akquise von Ausbildungsbetrieben (16. – 17.11.2015 in Hirschberg), Helferkreise, Freiwillige bei UMF als Träger der Jugendsozialarbeit begleiten und halten (19.11.20159; 2Halt an, wo läufst du hin …“ Tage der Entschleunigung für Mitarbeitende der Jugendsozialarbeit (03. – 06.12.2015)

    Themen 2016 (Auswahl): „capito – Leichte Sprache“ in der Arbeit mit benachteiligten jungen Menschen (18. – 19.01.2016 in München), Junge Flüchtlinge mit ihren Eltern (25.01.2016 in München)

    Weiter Informationen: hier

     
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    Impressum

    Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA)
    Wagenburgstraße 26-28
    70184 Stuttgart
    Tel.: 0711/16489-20
    Fax: 0711/16489-21
    Email: mail@bagejsa.de
    verantwortlich für den Info-Brief: Gisela Würfel

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