BAG EJSA Newsletter

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Bundearbeitsgemeinschaft Jugend und Sozialarbeit
2021/3 BAG EJSA-Infobrief

Liebe Leser*innen,

zur Jahresmitte erhalten Sie heute den dritten Infobrief von der BAG EJSA in diesem Jahr mit einer Fülle an Neuigkeiten.

Der erste online-Jugendhilfetag (DJHT) liegt hinter uns. Aus diesem Anlass gibt es dieses Mal eine Sonderrubrik mit Berichten von Veranstaltungen, an denen wir beteiligt waren.

Auf eine neue Rubrik möchte ich besonders hinweisen: Prekäre Lebenslagen. So heißt ein Arbeitsfeld bei der BAG EJSA seit Ende April. Was sich inhaltlich dahinter verbirgt, erschließt sich Ihnen weiter unten.

Und nun wünsche ich Ihnen, wie immer, eine informative Lektüre. Genießen Sie die derzeit langen Tage und kommen Sie gut durch den Sommer!

Claudia Seibold
Redaktion

Inhalt

In eigener Sache

chancen.fair.teilen - Ausgrenzung verhindern!

Politikberatung mit jungen Menschen aus der Jugendsozialarbeit

Fachreferentin für Digitalisierung und Online-Beratung

Aus dem Verband

Was trägt? Evangelische Jugendsozialarbeit in (Corona-) Krisenzeiten

Medialer Brandbrief #brandzeichen

Aktionswoche der Produktionsschulen

Clandestino – Kurzfilm zu Flucht, Tanz und Musik

Förderung der Bildung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen

Im Kontakt mit der Politik

Evangelische Jugendsozialarbeit initiiert Beteiligung auf den JugendPolitikTagen 2021

Jugendsozialarbeit für die Bildungschancen junger Menschen

Politische Bildung in der Jugendsozialarbeit stärken – jetzt!

Politik darf junge Menschen nicht auf ihre Rolle als Schüler*innen reduzieren!

Wir machen Zukunft - jetzt! Rückblick auf den DJHT 2021

Jugendhilfetag 2021 - online

Wenn Jugendliche nicht mehr in die Schule gehen… Angebote und Maßnahmen der Jugendsozialarbeit

Schulsozialarbeit - analog, digital, hybrid. Erfahrungen mit neuen Formaten und Ansätze für eine Digitalisierungsstrategie

Junge eingewanderte Frauen* auf dem Weg in die Arbeitswelt - Wunschkonzert oder Hindernislauf?!

Jugendsozialarbeit und Bildung

Wenn Jugendliche nicht zur Schule gehen …zur Rolle und Funktion von Familien

Handlungsfeld Prekäre Lebenslagen

Handlungsfeld „Prekäre Lebenslagen“

Existenzsicherndes Grundeinkommen und Jugendsozialarbeit

Vortragsreihe "Junge Wohnungslose"

Berufliche Integrationsförderung und Jugendberufshilfe

Berufsbildungsbericht zeigt negative Folgen der Corona-Pandemie

Mädchensozialarbeit

Teilzeitberufsausbildung - Chancen und Herausforderungen nach der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes

Jugendmigrationsarbeit

„Brücken bauen in die Zukunft“

JMD-Kachel-Talk der BAG EJSA

Aus der Arbeit des Servicebüros Jugendmigrationsdienste

Ausschreibung JMD-Wettbewerb #coronamachtkreativ2021

JMD-Programm Respekt Coaches

Jugendmigrationsdienste im BAMF-NAvI

Lebendige Quartiere – Impulse für ein gelingendes Miteinander

Aus dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

Diskriminierung entgegenwirken – junge Menschen qualifiziert beraten und unterstützen!

17. DJHT: Digitaler Messestand und Veranstaltungen

Berufsbildungsbericht 2021 - Auswirkungen der Pandemie

Neue Ausgabe der Zeitschrift DREIZEHN

17. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag - DIGITAL - Wir sind dabei!

Der Tag der Arbeit wird gefeiert und viel zu viele junge Menschen finden keine Ausbildung!

Veranstaltungshinweise

Veranstaltungen der BAG EJSA

Veranstaltungen von Mitgliedern

Veranstaltungen, auf die wir Sie sonst noch hinweisen wollen

In eigener Sache

chancen.fair.teilen - Ausgrenzung verhindern!

Die BAG EJSA hat die vom Hauptausschuss beschlossenen Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2021 auf der Website veröffentlicht. Wir werden diese für die Vor-Ort-Veranstaltungen mit Abgeordneten nutzen, den Parteien zur Stellungnahme zusenden und im Kontakt mit einzelnen Abgeordneten und Kandidat*innen nutzen.

Die BAG EJSA fordert die Parteien unter dem Motto „chancen.fair.teilen. – Ausgrenzung verhindern“ auf, Fragen aus der Evangelischen Jugendsozialarbeit zu beantworten und Stellung zu nehmen zu den Themen:

  1. Evangelische Jugendsozialarbeit für nachhaltig bedarfsgerechte Finanzierung und gesicherte Kooperationsbeziehungen in der Kinder- und Jugendhilfe
  2. Evangelische Jugendsozialarbeit engagiert für ganzheitliche Bildungszugänge
  3. Evangelische Jugendsozialarbeit für Geschlechtergerechtigkeit und gewaltfreies Miteinander
  4. Evangelische Jugendsozialarbeit für gleichberechtigen Zugang zu Ausbildung für alle jungen Menschen
  5. Evangelische Jugendsozialarbeit für die Unterstützung junger Menschen mit Migrationsbiografie

Die weboptimierte Version finden Sie im Anhang und unter Aktuelles auf der Webseite hier: https://www.bagejsa.de/wahlpruefsteine2021

Der Direktlink zu *.pdf auf der Webseite: https://www.bagejsa.de/fileadmin/BAG-EJSA_Wahlpruefsteine_2021_web.pdf

Politikberatung mit jungen Menschen aus der Jugendsozialarbeit

Der Podcast "Politikberatung mit jungen Menschen aus der Jugendsozialarbeit" ist jetzt online.

„Junge Menschen haben das Recht auf Beteiligung“ führte Prof. Dr. Wolfgang Schröer von der Universität Hildesheim beim Fachtag der BAG EJSA bereits im Februar aus. Es geht hier also nicht darum, jungen Menschen etwas zuzugestehen, sondern geltendes Recht umzusetzen. Das einstündige Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Schröer ist jetzt als Podcast verfügbar: hier.

 

Fachreferentin für Digitalisierung und Online-Beratung

Ejsa

Mein Name ist Vera Mayr und seit April bin ich als Fachreferentin für Digitalisierung und Online-Beratung Teil des Modellprojekts „JMD digital – virtuelle Beratungsstrukturen für ländliche Räume“.
Ich bin in Stuttgart geboren und aufgewachsen und habe in Ludwigsburg Kultur- und Medienbildung studiert. Aktuell beende ich dort mein Masterstudium der Erwachsenenbildung und Weiterbildung mit einem Schwerpunkt im Bildungsmanagement. Im Rahmen meines Studiums und meiner freiberuflichen Tätigkeit als Medienreferentin habe ich mich auf medienpädagogische und –didaktische Themenfelder spezialisiert. Zuletzt war ich als Mitarbeiterin in der interkulturellen Jugendbildung tätig.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und die vor mir liegenden Aufgaben.

Aus dem Verband

Was trägt? Evangelische Jugendsozialarbeit in (Corona-) Krisenzeiten

Wir erleben gerade stürmische Zeiten – im wahrsten Sinne des Wortes!  Beinahe täglich erscheinen Unwetterwarnungen auf dem Smartphone.
Blitz, Donner und Hagelschauer sind nicht die „Stürme“, die uns in der Evangelischen Jugendsozialarbeit beschäftigen. Hier geht es vielmehr um die Auswirkungen der Pandemie, das gesellschaftliche Klima, politische Entwicklungen, …
Was macht uns als Träger und Einrichtungen und als Team stark und widerstandsfähig gegen solche Stürme? Wie bleiben wir wendig in Zeiten des Umbruchs?
Darum geht es beim virtuellen ejsa-Fachtag am 30.06.2021 von 9.30 bis 13.00 Uhr:

Was trägt? Evangelische Jugendsozialarbeit in (Corona-) Krisenzeiten

Das Programm finden Sie hier https://ejsa-bayern.de/wp-content/uploads/2021/03/Flyer_ejsa_Fachtag_2021_korr.pdf
Nutzen Sie die letzte Gelegenheit und melden Sie sich gleich an Was trägt? Evangelische Jugendsozialarbeit in (Corona-)Krisenzeiten – ejsa-bayern.de

Medialer Brandbrief #brandzeichen

Am 21. Juni wurde der mediale Brandbrief #brandzeichen veröffentlicht. Er ist ein Teil der jugendpolitischen Aktivitäten im Nord-Osten der Republik zur Bundestagswahl 2021.

Die Evangelische Jugendsozialarbeit in Mecklenburg-Vorpommern ist Teil der Initiative zur Verstetigung der Jugendsozialarbeit. Gemeinsam mit insgesamt 23 Unterstützer*innen der freien Träger der Jugendhilfe des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte stehen sie für die Forderungen der Verstetigung der Angebote der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit, für eine finanzielle und personelle Planungssicherheit und eine Anhebung der Förderung nach §§11-14 SGB VIII entsprechend dem Kommunalvertrag auf 10,00 € ab 2021.

Der Film #brandzeichen ist im youtube-Kanal „KiJu Mecklenburgische Seeplatte“ unter diesem Link zu sehen.

Die Initiator*innen fordern auf: "Bitte den Film kommentieren und teilen. Nutzen Sie den Film, um mit den Verantwortlichen in den Kommunen, Landkreisen und im Land MV ins Gespräch zu kommen. Folgen Sie uns auch auf Instagram „KiJuMSE“ https://www.instagram.com/kijumse/"

Dem medialen Brandbrief folgt in den nächsten Wochen noch ein schriftlicher Brandbrief.

Informationen, Rückmeldungen und Kommentare bitte an: kiju-brandbrief@gmx.de

Aktionswoche der Produktionsschulen

Vom 14. bis zum 18. Juni 2021 fand die Aktionswoche der Produktionsschulen in Mecklenburg-Vorpommern statt. An allen Produktionsschulstandorten im Land gab es verschiedenste Aktionen und Veranstaltungen. Vier der acht Produktionsschulen sind in Trägerschaft des CJDs Nord.

Die Aktionswoche startete mit der „Dance-Challenge”, die während der Pandemie entstanden ist. Die Wahlen 2021 standen im Fokus in einer Talkrunde, wofür im Vorfeld die Fragen der jungen Leute aufgezeichnet wurden. Hier geht es zum Video. Des Weiteren gab es einen Digitalen Deutsch-Polnischen Fachtag unter dem Motto „Beweg Dein Leben”, den „Engagement-Tag für Nachhaltigkeit und Umwelt”, Vorstellung der Ergebnisse einer Medien Projektwoche und eine weitere digitale Talk-Runde mit dem Schwerpunkt "Digitalisierungsprozesse in der Bildung".

Der Fachtag widmete sich dem Thema Potenzialentfaltung und warb dafür, jungen Menschen Wege zu eröffnen, ihre eigenen Begabungen, Talente und Interessen zu erfahren und diese auch sichtbar zu machen.

Einige Einblicke erhalten Sie auf der Website der Produktionsschulen in Mecklenburg-Vorpommern unter „Neues“.

Clandestino – Kurzfilm zu Flucht, Tanz und Musik

Wie geht es jungen Menschen nach der Flucht in Europa? Erleben sie Ausgrenzung, Anfeindung oder Anerkennung? Die HipHop-Band Zweierpasch greift die Frage mit dem Song und Kurzfilm Clandestino auf. Der JMD-Mitarbeiter der Diakonie Kehl-Ortenau, Felix Neumann, ist im zweiten Beruf Musiker. Seine deutsch-französische Band ist hochpolitisch, war 2017 Freiburgs Band des Jahres und hat 2018 in Paris den Adenauer De Gaulle Preis für ihr Engagement erhalten. Mit Songs zu Rassismus (Farbenrausch) oder Rüstungsexporten (Panzer Politik Poesie) nimmt sie sich immer wieder brisanter Themen an. Tourneen führten sie bereits nach Mali, Mauretanien, Kasachstan und in die Ukraine.

Die Brücke zwischen seiner Arbeit mit jungen Geflüchteten und Migrant*ínnen schlägt er nun im neu veröffentlichten Video. Eine multikulturelle Tanzcrew, die Felix über seine Arbeit kennengelernt und unterstützt hat, steht dabei im Mittelpunkt. Sie erfährt zunächst Ausgrenzung und findet dann über die Kraft der Kultur ihren Platz und Einbindung. Ein kritisch-packendes Video mit Gastmusikern der chilenischen Band El Flecha Negra, atemberaubenden Tanzmoves und der achtköpfigen Band Zweierpasch. Umgesetzt von den Visual Creators aus Freiburg. Der Song ist Teil des aktuellen Albums „Un peu d’Amour“.

Videoclip: Zweierpasch – Clandestino feat. El Flecha Negra

Mehr zur Band: Instagram YoutubeSpotifyFacebookTiktokTwitter Homepage

Förderung der Bildung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen

Vom Projekt "Förderung der Bildung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen" der Diakonie Deutschland wurde der Abschlussbericht veröffentlicht. Das Förderprogramm lief von 2018 bis 2020 und förderte schwerpunktmäßig Projekte

- im Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Schule
- Schulbezogene Jugendsozialarbeit
- Jugendberufshilfe

In der Publikation wird der Projektverlauf von der Projektauswahl bis zur Auswertung skizziert. Des Weiteren werden einerseits Empfehlungen und Anregungen aus der Praxis und andererseits Impulse für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe vorgestellt. Dabei geht es um Primärprävention, ergänzende Hilfen und Schnittstellenmanagement.

Aus der Evaluation ergeben sich zusammenfassende Schlussfolgerungen und Forderungen:

1. Politischer Druck für eine Infrastruktur sozialräumlicher Hilfe
2. Zusätzliche Ressourcen und Planstellen für Kümmerer*innen
3. Umsetzung der existierenden Rechte
3. Nachjustierung der Bundesgesetzgebung

Download des Berichts hier: Bericht Bildung benachteiligter Kinder

 

Im Kontakt mit der Politik

Evangelische Jugendsozialarbeit initiiert Beteiligung auf den JugendPolitikTagen 2021

Zu den diesjährigen JugendPolitikTagen, die vom 6. bis 9. Mai 2021 stattfanden, gab es endlich auch Beiträge junger Menschen aus dem Kontext der Jugendsozialarbeit!

Die im Vorfeld veröffentlichte Pressemitteilung der BAG EJSA finden Sie hier.

Jugendsozialarbeit für die Bildungschancen junger Menschen

Dass junge Menschen nicht zur Schule gehen, ist in Zeiten der Pandemie beinahe zur Normalität geworden. Doch bereits davor gehörten Fehlzeiten zum schulischen Alltag. Auch aus diesen Gründen ist die Schulsozialarbeit stärker in den Fokus politischen Handelns geraten.

Diese politischen Entwicklungen sowie die Rolle von Eltern und Familien im Kontext von Schulabsentismus, waren Thema der Online-Fachtagung: „Wenn Jugendliche nicht zur Schule gehen ... zur Rolle und Funktion von Familien“ am 9. Juni 2021. Rund 90 Teilnehmer*innen aus der Jugendsozialarbeit diskutierten Handlungs- und Fördermöglichkeiten für eine bessere Kooperation von Familien, Schulen und der Jugendsozialarbeit. Insbesondere die Schulsozialarbeit bietet als präventives Angebot große Potenziale.

Deshalb fordert Christiane Giersen (Vorständin der BAG EJSA) in der Pressemeldung vom 9. Juni: „Die Zusammenarbeit mit Eltern ist systematisch auszubauen. Hierfür braucht es eine starke, fachlich geschulte Jugendsozialarbeit, deren Aufgabe es auch sein muss, zwischen jungen Menschen, Lehrkräften und Familien ein konstruktives Zusammenwirken zu initiieren und zu begleiten.“ Marion Paar (Vorständin der BAG KJS) und Christiane Giersen erklären gemeinsam: „In der evangelischen und katholischen Jugendsozialarbeit setzen wir uns deshalb dafür ein, dass an jeder Schule dauerhaft Schulsozialarbeit installiert wird. Dafür sollten die Länder sorgen. Denn, Schulsozialarbeit hat direkte Zugänge zu allen Beteiligten und kann Kontakte zu relevanten Stellen knüpfen und koordinieren.“

Zur vollständigen Pressemeldung gelangen Sie hier.

Politische Bildung in der Jugendsozialarbeit stärken – jetzt!

Die BAG EJSA positioniert sich zur Politischen Bildung anlässlich des Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags – lesen Sie die dazu veröffentlichte Pressemitteilung: hier.

Politik darf junge Menschen nicht auf ihre Rolle als Schüler*innen reduzieren!

Die von der BAG EJSA e.V. zum Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ der Bundesregierung veröffentlichte Pressemitteilung finden Sie hier.

Wir machen Zukunft - jetzt! Rückblick auf den DJHT 2021

Jugendhilfetag 2021 - online

Vom 18. - 20. Mai fand der erste digitale Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) statt. Ein großes Plus ist, dass fast alle Fachveranstaltungen aufgezeichnet wurden und nun noch bis Ende Oktober im Online-Archiv zur Verfügung stehen. Dort sind 250 Veranstaltungen des Fachkongresses und alle 320 digitalen Fachmessestände einsehbar. Der Zugriff auf die Fachveranstaltungen ist ausschließlich unter Eingabe der bei
der Registrierung vergebenen Zugangsdaten möglich. Zum jetzigen Zeitpunkt kann man sich leider nicht mehr nachträglich registrieren. Ein Besuch der digitalen Fachmesse war und ist ohne vorherige Registrierung durchführbar.

Über die Veranstaltungen, bei denen die BAG EJSA (Mit)-Gastgeberin war, erfahren Sie weiter unten mehr und finden weitere Informationen auf unserer Website unter "Aktuelles"

Wenn Jugendliche nicht mehr in die Schule gehen… Angebote und Maßnahmen der Jugendsozialarbeit

Ejsa

Schulabsentismus reduziert die Chancen auf ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben drastisch. Jugendsozialarbeit setzt sich für junge Menschen ein, die nicht regelmäßig zur Schule gehen und bietet in vielfältiger Form Unterstützung.

Der Workshop wurde in Kooperation von BAG EJSA, Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und der LAG Jugendsozialarbeit RWL durchgeführt. Vier Thesen wurden diskutiert und drei Konzepte der Begleitung junger Menschen vorgestellt:

• Interventionsstrategien der Schulsozialarbeit (Sekundärprävention)
• alternative Wege zum Schulabschluss in Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe/Jugendsozialarbeit
• Möglichkeiten des produktionsorientierten Lernens

Alle Inputs, Informationen zu den Mitwirkenden und die schriftliche Diskussion stehen hier zum Download bereit.

Zur Aufzeichnung gelangen Sie hier.

Schulsozialarbeit - analog, digital, hybrid. Erfahrungen mit neuen Formaten und Ansätze für eine Digitalisierungsstrategie

Ejsa

Die digitale Transformation ist in der Schulsozialarbeit angekommen. Der Workshop beim Deutschen Jugendhilfetag stellte am 19. Mai den Zusammenhang von Digitalisierung in Schule und der Schulsozialarbeit her. Beispiele aus der Praxis zeigten, wie Beratung online gelingt und wie kreativer Einsatz digitaler Tools sehr gute Zugänge zu den Themen und Anliegen der jungen Menschen auch in der Schulsozialarbeit ermöglicht.

Alle Inputs, Informationen zu den Mitwirkenden und die schriftliche Diskussion stehen hier zum Download bereit.

Der Workshop fand in Kooperation von BAG EJSA, GEW und IN VIA Deutschland im Netzwerk der Bundesarbeitsgemeinschaft Kath. Jugendsozialarbeit (BAG KJS) statt.

Zur Aufzeichnung der Veranstaltung gelangen Sie hier.

Junge eingewanderte Frauen* auf dem Weg in die Arbeitswelt - Wunschkonzert oder Hindernislauf?!

Ejsa

Die berufliche Integration junger zugewanderter Frauen* ist zum Teil besonders herausfordernd. Im Fachforum auf dem 17. DJHT wurden die vielfältigen, durch die Pandemie verstärkten Hürden aufgezeigt und Wege für Politik und Praxis zu deren Überwindung diskutiert.

Mädchen* und junge Frauen* mit Migrations- oder Fluchthintergrund haben Wünsche zu ihrer beruflichen Zukunft. Allerdings verfügen sie häufig über schlechtere Startbedingungen und müssen mit spezifischen Hürden auf dem Weg in die Arbeitswelt zurechtkommen.

Das Fachforum ließ junge Frauen* zu Wort kommen, die die Frage nach Wunschkonzert oder Hindernislauf auf ihre eigene Weise beantworteten. Dr. Mona Granato vom BIBB skizzierte die Forschungserkenntnisse der letzten Jahre zur beruflichen Bildung der in sich heterogenen Zielgruppe der Mädchen* und jungen Frauen* mit Migrationsgeschichte, Muhammet Karatas berichtete aus der Perspektive der Wirtschaft, Frau Üstebay berichtete aus ihrer Arbeit beim Jugendmigrationsdienst Gelsenkirchen und Christine Schubart brachte die Perspektive eines Jugendhilfeträgers ein.

Neben den Hürden, die aktuell durch die Pandemie verstärkt werden, wurden im Gespräch auch die Gelingensfaktoren herausgearbeitet. So konnten konkrete praktische und politische Handlungsbedarfe abgeleitet werden.

Weitere Inforamtionen finden sie auf unserer Website: hier. Dort finden Sie auch die für diese Veranstaltung produzierten O-Töne von (zugewanderten) jungen Frauen aus dem Münchner Ausbildungsbetrieb „La Silhouette“.

Zur Aufzeichnung des Fachforums gelangen Sie hier.

Jugendsozialarbeit und Bildung

Wenn Jugendliche nicht zur Schule gehen …zur Rolle und Funktion von Familien

Ejsa

Die Fachtagung "Wenn Jugendliche nicht zur Schule gehen …zur Rolle und Funktion von Familien" fand am 8. Juni mit 90 Teilnehmenden online statt.

Wenn Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nicht zur Schule gehen, hat das meist vielfältige Gründe. Schnell versuchen unterschiedliche Akteur*innen „das Problem“ in den Griff zu bekommen. Sowohl zur Prävention vor als auch zur Intervention bei gehäuftem Fehlen im Unterricht haben Schule und Jugendhilfe eine Vielzahl von Konzepten, Strategien und Projekten entwickelt. Jungen Menschen soll so die (Re-) Integration in die Schule gelingen oder es werden alternative Wege zu einem Schulabschluss entwickelt.

Bei dieser Tagung richteten wir den Blick ganze bewusst auf die Rolle und Funktion des unmittelbaren familiären Umfelds junger Menschen, die der Schule fern bleiben. Folgende Facetten des Themas wurden intensiver beleuchtet:

Neben dem Vortrag: „Schulabsentismus und die Rolle der Eltern“ von Prof. Dr. Heinrich Ricking, Universität Oldenburg standen Workshops auf der Agenda:

  • Schulabsentismus vermeiden: Familien stärken durch Erziehungs- und Bildungspartnerschaft (Linda Summer-Schlecht, Diakonie Rosenheim, Jugendhilfe Oberbayern)
  • Multifamilientherapie im schulischen Kontext - “Familienschule“ ein Kooperationsmodell von Schule/Jugendhilfe/Familie (Martina Uhlenkamp, IN VIA Quakenbrück)
  • Aufsuchende Familienarbeit bei Schulabsentismus - Das Projekt Ready4? (Christian Hering und Stefan Beckenbauer, Diakonisches Werk Augsburg)
  • Macht und Ohnmacht in der Zusammenarbeit mit Eltern (Ira Haupenthal, Johanna Neuffer, kit-jugendhilfe, Tübingen)

Die Tagungsdokumentation finden Sie hier als *.pdf-Dokument.

Handlungsfeld Prekäre Lebenslagen

Handlungsfeld „Prekäre Lebenslagen“

Der Hauptausschuss der BAG EJSA hat auf seiner Sitzung am 29.4.2021 ausführlich den inhaltlichen Fokus des neuesten Handlungsfelds bei der BAG EJSA „Mobile Jugendsozialarbeit, niedrigschwellige Dienste, Armut“ diskutiert. Dabei wurde klar, dass die Lebenslagen der jungen Menschen im Fokus sein sollen und nicht bestehende Arbeitsfelder wie z.B. mobile Jugendarbeit. So soll eine Befassung mit den Bedarfslagen junger Menschen erfolgen, welche sich aus den Studien zu den nicht erreichten jungen Menschen (Bayern, Baden-Württemberg) ergeben. Wo junge Menschen, die Bedarfe haben, von den Fachdiensten nicht erreicht werden, muss die Jugendsozialarbeit neue Angebote entwickeln.

Deshalb beschloss der Hauptausschuss, das Handlungsfeld von bislang „Mobile Jugendsozialarbeit, niedrigschwellige Dienste, Armut“ in „Prekäre Lebenslagen“ umzubenennen.

Ansprechpartner für das Handlungsfeld in der Geschäftsstelle ist Andreas Länge.

Existenzsicherndes Grundeinkommen und Jugendsozialarbeit

Beim Online-Fachtag „Existenzsicherndes Grundeinkommen und Jugendsozialarbeit“ am 27.4.2021 stellte  Michael David von der Diakonie Deutschland in seinem Vortrag „Existenzsicherung neu denken – „Hartz IV“ überwinden“ das Modell für ein Grundeinkommen der Diakonie Deutschland vor. Daneben stellte Hans-Jürgen Meurer, Diakonie Sachsen, grundsätzliche Überlegungen zum Grundeinkommen.

Die 15 Teilnehmenden aus dem Verband erarbeiteten als zentrale Anforderung, dass jungen Menschen im Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Beruf ihre individuellen vielfältigen Wege ermöglicht werden. Dabei kann ein Grundeinkommen und speziell für die jungen Erwachsenen der Jugendsozialarbeit auch eine Existenzsicherung sehr hilfreich sein. Die Erfahrungen aus der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit mit Hartz IV und Sanktionen bestärkten die Teilnehmenden, dem Diakonischen Grundeinkommensmodell doch eine Chance zu geben.

Diese Veranstaltung ist ein Anfang für die Beschäftigung mit dem Thema und erfordert eine weitere Bearbeitung, da die gesetzlichen Regelungen sehr komplex sind.

Vortragsreihe "Junge Wohnungslose"

Im Handlungsfeld Prekäre Lebenslagen bietet die BAG EJSA eine Vortragsreihe zum Thema „Junge Wohnungslose“ an. Impulse aus der Wissenschaft oder der Praxis stehen im Mittelpunkt der einzelnen Veranstaltungen. Eingeladen sind Fachkräfte aus dem Verband, die Delegierten und Mitglieder der Gremien. Eine Teilnahme ist je einzeln oder auch bei allen Veranstaltungen möglich.

Folgende Vorträge stehen auf der Agenda:

21.09.2021: „Junge Menschen auf der Straße, Einblicke in Ausmaß, Lebenslagen und Hilfeansätze“, Sarah Beierle, Deutsches Jugendinstitut e.V. Halle
19.10.2021: „Agency auf der Straße – Junge Erwachsene und ihre Wege in die Wohnungslosigkeit“, Dr. Philipp Annen, Universität Trier
26.11.2021: „Marginalisierte und schwer erreichbare Jugendliche und junge Erwachsene und Weiterentwicklungsbedarfe der Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg“, Philipp Löffler, DW Baden-Württemberg
14.12.2021: „Zugang zum Wohnungsmarkt von Migrant*innen“, Dr. Heike Hanhörster, ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH Dortmund
25.01.2022: „Bildungswege jenseits etablierter Settings ermöglichen“, Markus Unterländer, Freezone Straßenkids Mannheim

Berufliche Integrationsförderung und Jugendberufshilfe

Berufsbildungsbericht zeigt negative Folgen der Corona-Pandemie

Der diesjährige Berufsbildungsbericht zeigt, wie die Corona-Pandemie die bereits bestehenden Strukturprobleme am Ausbildungsmarkt verstärkt und sich die Ausbildungssituation für junge Menschen verschärft. So gab es im letzten Jahr 50.700 Ausbildungsplätze weniger als im Vorjahr (-8,8 %). Gleichzeitig hat es einen Rückgang bei den gemeldeten Ausbildungsbewerber*innen gegeben, 53.000 junge Menschen weniger als 2019 haben den Weg zur Bundesagentur für Arbeit gefunden und eine Ausbildungsvermittlung angefragt. Dies hat dazu geführt, dass 11,0 % weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen wurden, womit erstmals in Deutschland weniger als 500.000 Ausbildungsverträge zustande kamen. Es ist davon auszugehen, dass sich das Ausbildungsplatzangebot nachhaltig verringern wird. Ein geringeres Ausbildungsplatzangebot verschärft insbesondere die Situation von jungen Menschen ohne oder mit niedrigen Schulabschlüssen und erhöhtem Unterstützungsbedarf im Übergang Schule-Beruf. Hier ist dringend ein erweitertes Angebot von außerbetrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten gefordert, sodass in dieser besonderen Zeit allen jungen Menschen eine Berufsausbildung ermöglicht werden kann.

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit warnt in seiner Pressemeldung vom 7. Mai vor diesen negativen Folgen.

Hier finden Sie Pressemitteilung des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit
Hier finden Sie die eine Vorabversion des Berufsbildungsberichts 2021
Hier finden Sie den Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021 (Vorversion)

Mädchensozialarbeit

Teilzeitberufsausbildung - Chancen und Herausforderungen nach der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes

Save the date: Online Netzwerktagung: Rücken- oder Gegenwind: Teilzeitberufsausbildung - Chancen und Herausforderungen nach der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG)

Mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der gerade verabschiedeten Empfehlung des BiBB-Hauptausschusses zur Teilzeitberufsausbildung (Empfehlung finden Sie hier) ergeben sich neue und alte Chancen und Herausforderungen für die Gestaltung, Begleitung und Durchführung der Teilzeitberufsausbildung.

Die Netzwerktagung wird vom Bundesweiten Netzwerk Teilzeitberufsausbildung in Kooperation mit der BAG EJSA veranstaltet. Eingeladen sind alle, die an einem Austausch und einer Vernetzung im Bereich Teilzeitberufsausbildung interessiert sind.

Thema des Einstiegsreferats ist der aktuelle Umsetzungsstand der BBiG-Novelle.

Im Anschluss ist ein Austausch über die Praxis geplant: u.a. Handhabung Verkürzung der Ausbildungsdauer, Unternehmensakquise, Berufsschule, Erschließung neuer Zielgruppen, ganzheitliche Ansätze zur Begleitung….

Am 20. Oktober 2021; 10:00 - 15:30 Uhr
Ansprechpartnerin: Susanne Käppler

Jugendmigrationsarbeit

„Brücken bauen in die Zukunft“

Die diesjährige Jahrestagung der Jugendmigrationsdienste findet vom 27.-29. September als Präsenzveranstaltung in Weimar statt. Das Anmeldeverfahren für die kontingentierten 90 Plätze erfolgt dieses Jahr über die Landeskoordinator*innen bzw. die Bundestutorin des CJD.

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle der BAG EJSA: Judith Jünger

JMD-Kachel-Talk der BAG EJSA

Bereits im letzten Jahr hat die BAG EJSA auf Online-Formate gesetzt, um eine bundesweite Vernetzung der Jugendmigrationsdienste zu ermöglichen. Unter dem Titel „Kick im JMD“ wurden 2020 „kreative Ideen in der Coronakrise“ ausgetauscht. Zum virtuellen JMD-Neujahrsempfang im Januar trafen sich über hundert Mitarbeitende aus den evangelischen JMDs. Im März wurden die Online-Treffen als JMD-Kachel-Talk monatlich fortgesetzt und fanden regen Zuspruch. Mit Beispielen aus der Praxis und dem Austausch in Break-out-Session wurden die Themen „Rassismuskritisches Arbeiten im JMD“ und „Politikberatung mit jungen Menschen aus den JMD“ behandelt. Im Mai war das Kachel-Talk-Publikum zu einem Fachforum beim DJHT eingeladen. Am 24.6. fand der letzte JMD-Kachel-Talk vor der Sommerpause statt. Diesmal trägergruppenübergreifend zu aktuellen Themen wie „Impfaufklärung und die Rolle der JMD, Sommerwettbewerb #coronamachtkreativ, Aufholpaket etc.“.

Die Reihe der JMD-Kachel-Talks wird im Herbst fortgesetzt, in der Regel am letzten Donnerstag im Monat. Informationen zum Zugang und zu den Inhalten finden Sie auf dem JMD-Portal.

 

Aus der Arbeit des Servicebüros Jugendmigrationsdienste

Ausschreibung JMD-Wettbewerb #coronamachtkreativ2021

Ejsa Foto: JMD Servicebüro

Der Kreativwettbewerb des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) für alle Projekte der Jugendmigrationsdienste geht in die zweite Runde mit #coronamachtkreativ2021 – Wir bleiben dran! Um das Engagement der Jugendmigrationsdienste und jungen Menschen in der Corona-Zeit zu würdigen und kreative Angebote zu fördern, ist das BMFSFJ wieder auf der Suche nach den spannendsten Projekten. Dieses Jahr steht der Wettbewerb unter dem Motto „Wie wollen wir zusammenleben?“

Angesprochen sind Gruppen aus den Jugendmigrationsdiensten, dem JMD-Programm Respekt Coaches und dem Modellprojekt JMD im Quartier. Weitere Infos in der Ausschreibung #coronamachtkreativ2021.

JMD-Programm Respekt Coaches

Im Theaterfilmprojekt „Andorra“ setzen sich Bremer Schülerinnen und Schüler mit Antisemitismus, Rassismus und der Frage nach der Verantwortung des Einzelnen auseinander. Während sie mit Musik, Kostüm, Marketing und Schauspiel ein eigenes Bühnenwerk entwickeln, hinterfragen sie rassistische Denkweisen und beschäftigen sich mit Gruppendynamiken, die zu Hass und Diskriminierung führen. Mit diesem und anderen Projekten unterstützt das Bundesprogramm Respekt Coaches am Standort Bremen (AWO) die Jugendlichen dabei, ihre eigene Stimme zu finden.

Mehr dazu im aktuellen News-Beitrag auf der Respekt-Coaches-Website: Theater trotz(t) Corona: Mit „Respekt Coaches“ die eigene Stimme finden.

Jugendmigrationsdienste im BAMF-NAvI

Seit kurzem sind die Jugendmigrationsdienste im neuen BAMF-NAvI zu finden.

https://bamf-navi.bamf.de/de/Themen/Migrationsberatung/

Die Informationsplattform richtet sich insbesondere an Migrant*innen und Behörden oder Organisationen. Im BAMF-NAvI können zahlreiche Integrationsangebote in Wohnortnähe gefunden werden. Das JMD-Servicebüro steht mit dem BAMF in Kontakt und liefert in regelmäßigen Abständen die Kontaktdaten der JMD. Für Anregungen und Fragen steht Michaela Assheuer (0228-9596828) gerne zur Verfügung.

Lebendige Quartiere – Impulse für ein gelingendes Miteinander

Ejsa Foto: JMD Servicebüro

Über 150 Teilnehmende nahmen am 8. Juni 2021 an der digitalen Abschlussveranstaltung des Modellprojekts „Jugendmigrationsdienst im Quartier (JMD-iQ)“ teil. Im Mittelpunkt standen die Präsentation der Projektergebnisse und der fachliche Austausch. Die JMD-iQ Standorte stellten gelungene Beispiele ihrer Arbeit vor. Anschließend diskutierten Praktikerinnen und Praktiker über die Lebenssituation junger Menschen in den Quartieren unter Pandemiebedingungen und die damit verbundenen Herausforderungen. Für die Teilnehmenden stand ein digitaler Marktplatz zur Information und Vernetzung bereit. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Ausblick, dass die Erkenntnisse des Modellprojekts den sozialräumlichen Arbeitsansatz der Jugendmigrationsdienste (JMD) weiter stärken sollen!

Link: https://www.jmd-im-quartier.de/abschlussveranstaltung

Aus dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

Diskriminierung entgegenwirken – junge Menschen qualifiziert beraten und unterstützen!

Das Leben in Deutschland ist für viele junge Menschen, insbesondere für junge Menschen mit Migrationsgeschichte, eng mit Diskriminierungserfahrungen verbunden. Die Jugendmigrationsdienste unterstützen und begleiten als Teil der Jugendsozialarbeit aktiv die notwendigen Bewältigungsprozesse.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemeldung: Druckfrisch 07/2021

17. DJHT: Digitaler Messestand und Veranstaltungen

Der erste digitale Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) liegt hinter uns. Der Messestand ist für alle im online-Archiv des 17. DJHT bis zum 31.10.2021 einsehbar. Allen Interessierten, die uns nicht am digitalen Messestand besuchen konnten, stellen wir hier nochmal alle Beiträge zur Verfügung:

Imagefilm Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit Kurzfilm: Auswirkungen Corona & Jugend Projektvorstellung: Jugendzentrum.digital

Podcast „Wie geht es eigentlich den Jugendlichen…?“

Wissens-Quiz zur Jugendsozialarbeit

aktuelle (und weitere) Ausgabe(n) der Fachzeitschrift DREIZEHN: „Jugendsozialarbeit trotz(t) Krise – Auswirkungen der Coronapandemie auf die Jugendsozialarbeit und ihre Zielgruppen“

Unsere Fachveranstaltungen stehen als Aufzeichnungen ebenfalls im Archiv des DJHT für registrierte Besucher*innen zur Verfügung und können dort bis zum 31.10.2021 abgerufen werden.
Fachforum: „Die Corona-Krise als Herausforderung für benachteiligte Jugendliche und die Jugendsozialarbeit. – Was bleibt? Was folgt?“ Padlet zur Veranstaltung: Die Corona-Krise als Herausforderung für benachteiligte Jugendliche und die Jugendsozialarbeit – Was bleibt? Was folgt?
Fachforum: „Jugend in Armut = chancenlos? sozial ausgegrenzt? ohne Zukunft? Jeder junge Mensch hat Persönlichkeit und Potenziale!“
Fachforum: „Junge eingewanderte Frauen auf dem Weg in die Arbeitswelt – Wunschkonzert oder Hindernislauf?!“
Messeforum: „Jung=gesund? Gesundheit, Bildungsgerechtigkeit und Jugendsozialarbeit zusammendenken!“
Padlet zur Veranstaltung: https://bagejsa.padlet.org/andreaslaenge/4ldhfr94kk6qep84

Berufsbildungsbericht 2021 - Auswirkungen der Pandemie

Mit Blick auf den Berufsbildungsbericht 2021 warnt der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit vor den negativen Folgen der Corona-Pandemie für benachteiligte junge Menschen.

Lesen Sie die Pressemitteilung, Ausgabe 05/2021 des „druckfrisch“, im ganzen Wortlaut.

Neue Ausgabe der Zeitschrift DREIZEHN

Die neueste Ausgabe der DREIZEHN unter der Überschrift "„Jugendsozialarbeit trotz(t)Krise –  Auswirkungen der Coronapandemie auf die Jugendsozialarbeit und ihre Zielgruppen“ wurde im Mai veröffentlicht. Sie finden sie gut aufbereitet unter folgendem Link: DREIZEHN 25 und die dazugehörige Pressemitteilung hier.

Die Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf alle Lebensbereiche und stellt uns individuell sowie als Gesellschaft vor besondere Herausforderungen.
Jugendsozialarbeit trotzt der Krise – im Sinne ihrer Zielgruppe und im Vertrauen in ihre Kompetenzen; denn trotz der Umstände werden Wege gesucht, gefunden und neu begangen, um das professionelle Arbeitsbündnis mit den Adressat*innen aufrechtzuerhalten und auszubauen. Auf den oft steinigen und fremden Pfaden wird den Fachkräften ein hohes Maß an Flexibilität und Kreativität abverlangt, bei gleichzeitig starker Arbeitsbelastung.

In der 25. Ausgabe der DREIZEHN werfen wir in der Analyse und im Kommentar einen Blick auf die Beschäftigungssituation in der Jugendsozialarbeit und die Lebenswelten junger benachteiligter Menschen während der Coronakrise. Vor Ort besuchen wir das sozialpädagogisch begleitete Jugendwohnen und das Projekt Gemeinsam Stark Ortenau, in dem sich Jugendliche politisch engagieren und dabei die Herausforderungen der Pandemie meistern. Die Autor*innen in der Rubrik Praxis konkret berichten von der Arbeit der Jugendmigrationsdienste und von kreativen Methoden in einer außergewöhnlichen Situation aus dem Handlungsfeld Straßensozialarbeit. Vor dem Hintergrund der Themen lebensweltorientierte Gesundheitsförderung und Digitalisierung werden zukünftige Chancen für die Jugendsozialarbeit beschrieben. Der Weg zur wohl größten Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes und die Folgen für das Handlungsfeld der Jugendsozialarbeit werden in der Nachlese kritisch nachgezeichnet.

Hintergrundmaterial als Anlage zur Ausgabe 25 mit Literatur- und Abbildungsverzeichnissen, Anmerkungen, sowie Linksammlungen finden Sie in diesem pdf-Dokument.

Die Printausgabe der 25. DREIZEHN kann – wie auch die bereits erschienenen Ausgaben – kostenlos bestellt werden. Bitte schreiben Sie dazu mit Angabe Ihrer Adresse, der gewünschten Ausgabe und der Menge der Exemplare eine E-Mail an: dreizehn@jugendsozialarbeit.de

17. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag - DIGITAL - Wir sind dabei!

Lesen Sie hier die Ausgabe 04/2021 des „druckfrisch“ zum 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag.

Der Tag der Arbeit wird gefeiert und viel zu viele junge Menschen finden keine Ausbildung!

Zum 01. Mai 2021 ist die Ausgabe 03/2021 des „druckfrisch“ zum Thema fehlender Ausbildungsplätze für junge Menschen erschienen.

Den gesamten Wortlaut finden Sie hier.

Veranstaltungshinweise

Veranstaltungen der BAG EJSA

JMD Jahrestagung
Termin: 27. – 29.09.2021
Tagungsort: Weimar
Ansprechpartner*in: Judith Jünger

Teilzeitberufsausbildung - Chancen und Herausforderungen nach der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes
Fachtagung:
Termin: 20.10.2021 10 - 15:30 Uhr
online
Ansprechpartner*in: Susanne Käppler

„Wer will hier eigentlich was?“
Fachtagung Berufliche Bildung
Termin: 10. - 11. November 2021
Tagungsort: Hofgeismar (bei Kassel)
Ansprechpartner*in: Lisa Steinberg

"Der Rechtsanspruch auf Ganztag - Die Umsetzung vom Kind aus Denken"
Fachtag Ganztägige Bildung und Betreuung
Eine Veranstaltung des EREV in Kooperation mit der BAG EJSA und weiteren Akteur*innen
am 16. November 2021 in Kassel-Wilhelmshöhe
Ansprechpartner*in: Claudia Seibold

Veranstaltungen von Mitgliedern

Was trägt? Evangelische Jugendsozialarbeit in (Corona-) Krisenzeiten
Termin: 30.06.2021
9.30 bis 13.00 Uhr
Das Programm finden Sie hier.
Veranstalterin: ejsa Bayern

Veranstaltungen, auf die wir Sie sonst noch hinweisen wollen

Vorankündigung zum LAG-Fachtag 2021

Ganz schön schwierig! Ganz? Schön? Schwierig? Wie leben junge Menschen in Bayern 2021 ff.

Veranstalterin: LAG JSA Bayern
Termin:           30.11.2021
Ort:                 Nürnberg oder digital
Inhalte:

- Fakten zur Lebenslage junger Menschen in Bayern – Dr. Jenny Bennett ISG Köln
- Betrachtungen zum Thema Gerechtigkeit für junge Menschen – Dr. Thomas Steinforth, Philosophische Hochschule München
- Good practice

Weitere Infos gibt es demnächst hier.

 

Impressum

Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA)
Wagenburgstraße 26-28
70184 Stuttgart

Tel.: 0711/16489-40
Fax: 0711/16489-21
Email: mail@bagejsa.de

verantwortlich für den Info-Brief: Claudia Seibold

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