BAG EJSA Newsletter

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Bundearbeitsgemeinschaft Jugend und Sozialarbeit
2020/3 BAG EJSA-Infobrief

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ein Sommer wie noch nie neigt sich dem Ende zu. Ein Leben, das sich langsam auf neue Bedingungen einstellt und der sehnliche Wunsch nach „Normalität“. Ob es diese jemals wieder in der altbekannten Form geben wird?
Ganz "normal" erscheint heute der neue Infobrief der BAG EJSA, der Sie über die Aktivitäten der BAG EJSA und ihrer Mitglieder im letzten Vierteljahr informiert und auf vor uns Liegendes hinweist.
Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle die gemeinsame Kampagne der BAG EJSA und der aej #zukunftsrelevant. Die Evangelische Jugendsozialarbeit und die Kinder- und Jugendarbeit haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig ihre Aktivitäten sind und wie sie auch unter Corona-Bedingungen die jungen Menschen nicht alleine lassen und auf vielfältige Art und Weise aktiv werden. Beeindruckend wieviel da entstanden ist! Einen Eindruck davon können Sie z.B. auf der Social Wall erhalten. Nicht nur Spaß und Spiel sondern auch politische Aktivitäten werden vorgestellt. Interessant sind auch die Videostatements zur Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit u.a. von Klaus Umbach, Prof. Dr. Ulrich Deinet, Prof. Dr. Wolfgang Schröer und vom Ratsvorsitzenden der EKD Heinrich Bedford-Strohm.
Gerne hinweisen möchte ich auch auf die Veranstaltung, die am vergangenen Freitag in einem Jugendzentrum in Berlin unter der Überschrift "Mitbestimmen, Mitdenken, dabei sein!" stattfand. Sie ist ein Baustein des Schwerpunktthemas der BAG EJSA "politisch.engagiert." Lesen Sie dazu "Warum sagt uns das keiner?"
Die BAG EJSA wünscht Ihnen eine interessante Lektüre!
Claudia Seibold
Redaktion

Inhalt

In eigener Sache

Warum sagt uns das keiner? „Mitbestimmen, Mitdenken, dabei sein!“

Wechsel im Handlungsfeld Jugendberufshilfe

Die BAG EJSA bei Facebook

Aus dem Verband

Mehr Fachkräfte für eine starke Kinder- und Jugendhilfe

Sommerkampagne #zukunftsrelevant findet großes Echo

Durch die Corona-Krise erneut abgehängt? Ausbildung und Teilhabe für alle jungen Menschen - jetzt erst recht!

Digitale Beratung ist Pflicht, nicht Kür!

Im Kontakt mit der Politik

Im Gespräch mit MdB Ulrike Bahr (SPD-Bundestagsfraktion)

Jugendsozialarbeit und Bildung

Zusammenarbeit an der Schule - Schulsozialarbeit an Grundschulen

Berufliche Integrationsförderung und Jugendberufshilfe

Druckfrisch: Standortbestimmung Jugendberufshilfe

„Wer will hier eigentlich was?“ – Aktuelle Themen der Jugendberufshilfe/Beruflichen Bildung

Mädchensozialarbeit

„Über die Landesgrenzen - Geschlechterbilder und Geschlechterrollen im europäischen Vergleich: alles gleich, alles anders?!“

Online-Tagung: Vielfältige Mädchen*welten und Aufwachsen in prekären Lebenslagen

Weiterbildung „Mädchen*(sozial)arbeit – geschlechterreflexive Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen* in prekären Lebenslagen“

Jugendmigrationsarbeit

KICK im JMD – Videokonferenzen zum fachlichen Austausch

Respekt Coaches - ein Film zum Programm

Aktionstag Jugendmigrationsdienste und Migrationsberatung für Erwachsene am 23. September 2020

Aus der Arbeit des Servicebüros Jugendmigrationsdienste

Digitalisierung der Jugendmigrationsdienste

Sommerwettbewerb der Jugendmigrationsdienste „#coronamachtkreativ“

JMD i-mpuls Schulungen

Kick-Off zum Projekt „Dig.it – digitale Zugangsstrukturen für die Erstintegration“

Kreative Aktion in Delmenhorst: Eine Eiskugel RESPEKT, bitte!

Aus dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

Umfrage zur DREIZEHN bitte teilnehmen!

Z W I S C H E N R U F Impulse für die bevorstehende SGB VIII-Reform aus Sicht der rechtskreisübergreifenden Förderung am Übergang von der Schule in den Beruf

Veranstaltungshinweise

Veranstaltungen der BAG EJSA

Veranstaltungen von Mitgliedern

In eigener Sache

Warum sagt uns das keiner? „Mitbestimmen, Mitdenken, dabei sein!“

Ejsa Norbert Müller (Die LINKE), Christine Lohn (BAG EJSA), Almut Röhrborn (Diakonie Berlin-Brandenburg), Sabine Stiebel (Tube) und Andreas Minameyer (Bereichsleiter SozDia) und junge Leute (von links nach rechts)

„Mitbestimmen, Mitdenken, dabei sein!“
Partizipation in der Offenen KJFE“

am 11. September 2020

O-Töne von TUBE-Besucher*innen (Beobachtungen, Meinungen, Wünschen, Schilderungen aus dem Alltagsleben sowie teils Appelle an die Politik) wurden gleich nach der Begrüßung und Vorstellungsrunde vorgestellt.  –. In der anschließenden „Tacheles-Gesprächsrunde“ stellten Jugendliche Erfahrungsberichte zum Thema Mitbestimmung und Mitgestaltung vor. (siehe Link)

In der abschließenden Diskussion wurde die Frage erörtert: „Politik- was können/dürfen wir (die jungen Menschen) bestimmen und was bestimmt ihr (die Politiker*innen)?!“

An den offiziellen, geschlossenen Veranstaltungsteil im großen Aufenthaltsraum des Jugendklubs Linse schloss sich ein informelles get-together mit weiteren Sozialarbeiter*innen und Jugendlichen an. Bei Limonaden nicht- wie vegetarischen Nudelsalaten und Grillwaren wurde der Austausch fortgesetzt. Die Jugendlichen waren sowohl engagiert beim Aufbau der Gartenmöbel und der Versorgung der Gäste wie auch weiterhin interessiert am Gespräch mit letzteren.

Im Rahmen des Schwerpunktthemas der BAG EJSA „politisch.engagiert.“ zeigte diese Veranstaltung, dass die jungen Menschen motiviert sind, sich gesellschaftlich einzubringen, wirkmächtig zu werden, Zustände und Rahmenbedingungen zu verändern und verbessern. Damit sie diesem Wunsch und der Befähigung, sich zu artikulieren, engagieren und mitzuwirken, nachgehen können, bedarf es jedoch Unterstützung, positiver Signale und Ermöglichungsstrukturen.

Durchgeführt von der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA e.V.) mit Unterstützung des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) und der Sozialdiakonischen Arbeit Berlin gGmbH (SozDia) sowie Mitarbeiter*innen und Besucher*innen des Jugendklubs TUBE.
Veranstaltungsort: Jugendklub Linse

Lesen Sie auf unserer Website den ausführlichen Bericht

Wechsel im Handlungsfeld Jugendberufshilfe

Zum 30.06.2020 ist Günter Buck, der seit vielen Jahren das Handlungsfeld Jugendberufshilfe betreut hat, in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Wir danken ihm für seine langjährige engagierte und innovative Mitarbeit. Coronabedingt konnten wir ihn nur im kleinen Kreis der Mitglieder und in der Geschäftsstelle verabschieden.  Wir wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute und Gottes Segen.
Seine Nachfolge tritt zum 01.10.2020 Frau Lisa Steinberg an, die sich im nächsten Infobrief vorstellen wird.

 

Die BAG EJSA bei Facebook

Ejsa

Seit 9. Juli ist die BAG EJSA auf Facebook aktiv. Nun werden wir Sie auch dort über Veranstaltungen, Kampagnen und unsere inhaltliche Arbeit auf dem Laufenden halten.
Der Facebook-Auftritt der BAG EJSA ist öffentlich (also auch ohne eigenen Facebook-Account) zugänglich.

Hier geht es zu unserem Facebook-Account

Wir freuen uns darüber, auch dort mit Ihnen in Austausch zu kommen. Abonnieren Sie uns, Liken und kommentieren Sie. Diese Funktionen können Sie leider nur mit einem eigenen Facebook-Account nutzen.

 

Aus dem Verband

Mehr Fachkräfte für eine starke Kinder- und Jugendhilfe

"Soziale Arbeit muss inklusiv werden!" fordert Christine Lohn in ihrem Statement bei der Öffentlichen Anhörung "Mehr Fachkräfte für gute Kitas und eine starke Kinder- und Jugendhilfe" am 14. September 2020 im Familienausschuss.
Weiter führt sie für die BAG EJSA aus: "Die Jugendsozialarbeit verfügt über vielfältige Erfahrungen mit und in multiprofessioneller und interdisziplinärer Arbeit. Damit ist sie anderen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe weit voraus. Träger der Jugendsozialarbeit haben jahrzehntelange Erfahrung darin, fachfremde Mitarbeiter*innen mit deren Expertise in ihre Fachteams einzubinden, sie praxisintegriert zu qualifizieren und ihre spezifischen Qualifikationen konzeptionell für die Arbeit mit den jungen Menschen nutzbar zu machen. Diese Erfahrungen zu erfassen und nutzbringend für andere Felder der Kinder- und Jugendhilfe aufzubereiten, wäre ein lohnenswertes Forschungsprojekt, das der Bund aus unserer Sicht beauftragen sollte.
Wenn die Kinder- und Jugendhilfe inklusiv werden soll, muss sich die Diversität der Lebenslagen auch in den Fachkräften abbilden. Zu deren Förderung sind gezielte Maßnahmen notwendig, die über die in diesem Antrag formulierten Ansätze hinausgehen."

Neben Christine Lohn waren weitere Sachverständige aus der Kinder- und Jugendhilfe und von den Gewerkschaften geladen.
Den Antrag und die Stellungnahmen der Sachverständigenfinden Sie auf der Seite des Ausschusses
Die Sitzung wird am Dienstag, 15.09.2020 ab 12 Uhr im Internet auf www.bundestag.de übertragen und kann anschließend in der Mediathek des Bundestags abgerufen werden.

 

Sommerkampagne #zukunftsrelevant findet großes Echo

Ejsa

„Trotz Corona wird auch dieser Sommer aktiv, fröhlich, bunt und unvergesslich sein.“, haben wir vor dem Start der Sommerkampagne „Wir sind #zukunftsrelevant“ postuliert. Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA) hatten dazu aufgerufen, Sommeraktionen für junge Menschen mit uns und auf den Sozialen Medien zu teilen.
Unter dem Hashtag #zukunftsrelevant posteten Gruppen, Einrichtungen und Projekte auf ihren sozialen Kanälen Beiträge und Fotos ihrer vielfältigen Angebote, hauptsächlich auf Instagram und Facebook. Die Social Wall bildet alle Posts unter #Zukunftrelevant ab und hat zum Ende der Kampagne beeindruckende 3000 Posts gelistet. Zudem wurden  13 Video-Statements von Wissenschaftler*innen, Mitarbeiter*innen und Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft eingestellt, die die Bedeutung der Angebote der Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit für junge Menschen und die Gesellschaft herausstellen.
Evangelische Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit hat sich in diesem Sommer krisenfest gezeigt. Das ist gut, denn die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen darf nicht auf der Strecke bleiben!
Mehr dazu auch auf unserer Website unter #zukunftsrelevant

 

Durch die Corona-Krise erneut abgehängt? Ausbildung und Teilhabe für alle jungen Menschen - jetzt erst recht!

Mit einem Zwischenruf wandten die Bundesarbeitsgemeinschaften der evangelischen und katholischen Jugendsozialarbeit sich am 01.07.2020 an die Politik und an die Öffentlichkeit:
Sie fordern:
Die Politik muss die prekären Lebenslagen, die Isolation und die Ängste von jungen Menschen an der Schwelle zum Erwachsenwerden im Kontext dieser Pandemie in den Blick nehmen und für gerechte Bildungs- und Ausbildungschancen sorgen!

Den ganzen Zwischenruf finden Sie auf unserer Website unter "aktuelles"
 

 

Digitale Beratung ist Pflicht, nicht Kür!

"Eine zunehmend wichtige Aufgabe in der Jugendsozialarbeit ist die Beratung über digitale Medien. Sie können bei der Bewältigung schwieriger Problem- und Lebenslagen und bei der Erreichung benachteiligter Jugendlicher vor Ort, in Regionen, aber vor allem auch in ländlichen Räumen helfen." schrieb die BAG EJSA anlässlich des ersten Digitaltags in Deutschland am 19.06.2020 in ihrer Pressemeldung
Als Gründungsmitglied der Initiative „Sozialer Zusammenhalt in der digitalen Lebenswelt“ hat die BAG EJSA insbesondere die Konsequenzen und Anforderungen für benachteiligte und von Ausgrenzung bedrohte junge Menschen im Blick.
Qualifizierte Online-Beratung ist nicht nur als „Umweg“ zur face-to-face Beratung zu sehen. Am Beispiel des Projektes  JMD4you – ein Online-Beratungsprojekt der Jugendmigrationsdienste unter Beteiligung aller Trägergruppen und der Leitung des JMD-Servicebüros - wird sichtbar, worauf es ankommt:
1. die Online-Beratung der Jugendmigrationsdienste setzt an den Bedürfnissen junger Menschen an.  2. Es ist eine sichere Plattform notwendig, über die sie mit Berater*innen in Kontakt treten können. Die wissenschaftliche Begleitung der Online-Beratung der Jugendmigrationsdienste liefert zusätzliche wichtige Erkenntnisse und zeigt auf: Digitale Beratung ist gut! Das heißt zum anderen aber auch: Digitale Beratung geht nur mit qualifizierten Berater*innen!
Lesen Sie hier die vollständige Pressemeldung

 

Im Kontakt mit der Politik

Im Gespräch mit MdB Ulrike Bahr (SPD-Bundestagsfraktion)

SGB VIII-Reform (Reform des Kinder- und Jugendhilferechts), Ganztag, Schulsozialarbeit, Schulabsentismus, Enquete Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ waren die Themen des Gesprächs, das am 25.06.2020 die BAG EJSA zusammen mit MdB Ulrike Bahr (SPD-Bundestagsfraktion) geführt hat.
Weitere Informationen unter "akutelles"

 

Jugendsozialarbeit und Bildung

Zusammenarbeit an der Schule - Schulsozialarbeit an Grundschulen

Zusammenarbeit an der Schule ist das Thema der Verbandszeitschrift des Grundschulverbands „Grundschule aktuell“ im September 2020. Petra Strübel-Yilmaz vom Sozialkritischen Arbeitskreis Darmstadt e.V. und Claudia Seibold von der BAG EJSA schreiben darin über die Schulsozialarbeit an Grundschulen. Besonders intensiv in Grundschulen ist die Zusammenarbeit mit den Klassenlehrer*innen und den Eltern, bzw. Personensorgeberechtigten. Im Aufsatz gehen die Autorinnen auf die Bedeutung der Zusammenarbeit insbesondere in den Kontexten von Beratung und Krisen ein.
Bei Interesse können Sie den Aufsatz bei Claudia Seibold anfordern.
Das ganze Heft kann über den Grundschulverband bezogen werden.

 

Berufliche Integrationsförderung und Jugendberufshilfe

Druckfrisch: Standortbestimmung Jugendberufshilfe

Ejsa

Die neue Standortbestimmung der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) stellt die Jugendberufshilfe mit ihren Zielgruppen und Angeboten vor und zeigt auf, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit sie die erwünschte Wirkung erreichen kann.
Gedruckte Exemplare der Standortbestimmung können Sie bei uns hier bestellen.

„Wer will hier eigentlich was?“ – Aktuelle Themen der Jugendberufshilfe/Beruflichen Bildung

Die BAG EJSA lädt in Kooperation mit weiteren Verbänden zur Tagung am 02. und 03.12.2020 nach Fulda ein:

Die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der beruflichen (Aus-) Bildung ist oft von Stolpersteinen und Hindernissen geprägt. Es begegnen uns immer wieder „unmotivierte“ junge Klient*innen oder junge Menschen mit herausforderndem Verhalten, die sich nicht so verhalten, wie das Jobcenter, das Jugendamt oder Fachkräfte und Ausbilder*innen es sich vorstellen. In Vorträgen und Workshops haben Sie die Möglichkeit, Konzepte zum systemischen Arbeiten mit „unmotivierten“ oder gewaltbereiten jungen Menschen in der Jugendhilfe und beruflichen Ausbildung kennenzulernen sowie sich mit Möglichkeiten der Qualifizierung von jungen Menschen mit psychischer Erkrankung zu befassen. Welche Bedingungen und Faktoren dazu beitragen, dass „Care Leavern“ der Übergang aus der stationären Erziehungshilfe in die Selbstständigkeit und ins Berufsleben besser gelingt, wird anhand der Ergebnisse eines Forschungsprojekts von BVkE/IkJ Mainz dargestellt. Kostenträger und Politiker stellen verstärkt die Frage nach der Wirksamkeit von Maßnahmen der Jugendberufshilfe, viele Einrichtungen und Träger geraten deshalb zunehmend unter Recht-fertigungsdruck.
Die Tagung ist eine Kooperationsveranstaltung von Bundesverband kath. Einrichtungen und Dienste der Erziehungs-hilfen e.V. (BVkE), EREV, BAG EJSA, BAG KJS, EFAS e.V und wurde inhaltlich vom gemeinsamen Fachausschuss Berufliche Bildung/Jugendberufshilfe der Verbände vorbereitet.

Einladung und Programm finden Sie hier.
Die Anmeldung ist bis 16.10.2020 möglich: hier.

 

Mädchensozialarbeit

„Über die Landesgrenzen - Geschlechterbilder und Geschlechterrollen im europäischen Vergleich: alles gleich, alles anders?!“

Herzliche Einladung zur Online-Fachtagung 09.-10. November 2020
Fachwissen und geschlechterreflexive Kompetenzen werden verstärkt in der konkreten Arbeit benötigt.
In einem Fachvortrag werden die vielfältigen Lebenswelten von Mädchen* und jungen Frauen* in prekären Lebenslagen, wie z.B. Wohnungslosigkeit, Flucht, Arbeitslosigkeit, Prostitution/ Sexarbeit, Menschenhandel und Armut dargestellt. Entwicklungslinien der Praxis von Mädchen*arbeit führen zu aktuellen rassismuskritischen, transintergeschlechtlichen und intersektionalen Perspektiven geschlechtersensibler Pädagogik und werden mädchen*politisch eingeordnet.
Ein zweiter Fachvortrag nähert sich dem Thema Feminismus aus der Sicht junger Menschen und wie Mädchen* und junge Frauen*. Ihre Vielfalt und ihre Stärken werden sichtbar, Ansätze, Impulse und Visionen für aktuelle Auseinandersetzungen in der Mädchen*arbeit werden aufgezeigt.
Junge Wortkünstler*innen beschließen die Tagung.
Zur Tagungseinladung und –anmeldung
Ansprechpartnerin: Susanne Käppler

 

Online-Tagung: Vielfältige Mädchen*welten und Aufwachsen in prekären Lebenslagen

Die Tagung am 03.12.2020 ist ein Beitrag zur Qualifizierung der Mädchen*(sozial)arbeit und gleichzeitig Auftaktveranstaltung für das Certificate of Advanced Studies (CAS) Zertifikatsstudium „Mädchen*(sozial)arbeit -  geschlechterreflexive Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen* in prekären Lebenslagen“, entwickelt und initiiert durch das Institut für Fort- und Weiterbildung (ifw) der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen*politik Baden-Württemberg e.V., die Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. und die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit.

 

Weiterbildung „Mädchen*(sozial)arbeit – geschlechterreflexive Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen* in prekären Lebenslagen“

Die Weiterbildung in sechs Modulen à drei Präsenztagen (Do. – Sa.) und einer E-Learning-Einheit dauert ein Jahr (Details siehe Seminarplan). In diesem Zertifikatsstudium wird aktuelles (Forschungs)wissen in Bezug zum eigenen Erleben in der täglichen Arbeit für die Entwicklung eigener Projekte gesetzt. Das Know-how für die Arbeitsfelder wird erweitert, Haltungen werden überprüft und Handlungsansätze erlernt, die aus den Herausforderungen geschlechtersensibler Mädchen*arbeit entstehen.

Der CAS hat noch wenige Plätze frei. Informationen gibt es über die Homepage der Evang. Hochschule Ludwigsburg. Der CAS Mädchen*(sozial)arbeit findet wie geplant in Präsenz statt, sofern die Coronarichtlinien dies zulassen.
Studienbeginn ist am Donnerstag, 3.12.2020, mit dem o.g. Fachtag zum Thema „Vielfältige Mädchen*welten“.

 

Jugendmigrationsarbeit

KICK im JMD – Videokonferenzen zum fachlichen Austausch

im Juli hat die BAG EJSA zwei Videokonferenzen angeboten mit dem Motto KICK im JMD. Die Abkürzung KICK stand dabei für „Kreative Ideen in der Corona-Krise“. Insgesamt neun JMD haben ihre Ideen und Projekte vorgestellt und die zuhörenden Kolleg*innen inspiriert. Von Geocaching, über Schatzsuche für Familien, Corona-Talks mit Prominenten über Videokonferenz, digitale Hausaufgabenhilfe, kreative Beratungssettings im Lockdown, Maskennähen fürs Quartier bis zur neuen Nutzung von Social Media und den Chancen und Grenzen der Online-Beratung reichte die Bandbreite der Erfahrungsberichte.
Im September soll der bundesweite kollegiale Austausch nun weitergehen, denn die JMD-Jahrestagung in Weimar mussten wir ja coronabedingt um ein Jahr verschieben. Die nächste KICK im JMD-Videokonferenz findet am Mittwoch, den 30.9.2020 von 10-11 Uhr statt. Die Abkürzung KICK steht diesmal für Kollegiale Inspiration im JMD.
Die Einladung findet sich auf dem jmd Portal auf dem evangelischen Marktplatz.
Ansprechpartnerin ist Judith Jünger

 

Respekt Coaches - ein Film zum Programm

Ejsa

Zum Beginn des neuen Schuljahrs wurde der Imagefilm für das JMD-Programm „Respekt Coaches“ (RC) veröffentlicht. Der etwa 5-minütige Film stellt die Präventionsarbeit an den Schulen vor und lässt auch Lehrkräfte sowie Schüler*innen zu Wort kommen.
Darin beschreibt u.a.  Martin Völkner vom CJD Hamburg die Ziele des Programms und die Arbeit mit den jungen Menschen. Unabhängig von der Methode - ob Rollenspiel oder App – fördern die Gruppenangebote den Zusammenhalt, stärken die Persönlichkeit und vermitteln demokratische Werte lebensweltnah.
Was in dem Film fast spielerisch wirkt, ist im Schullalltag für die RC-Fachkräfte harte Arbeit. Die Organisation der Gruppenangebote bedarf vieler Absprachen. Die RC-Mitarbeitenden brauchen eine klare Vorstellung davon , welches Gruppenangebot das passende für eine Klasse ist. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei die Begleitung der jungen Menschen.
Die trägerübergreifende Fachstelle des IB und das JMD-Servicebüro Bonn haben den Film zusammen mit der Agentur Heldisch im Auftrag des BMFSFJ produziert. Er macht die Arbeit anschaulich, kann aber in den fünf Minuten nicht die ganze Komplexität des Arbeitsauftrags darstellen.
An bundesweit 58 evangelischen RC-Standorten setzen die Fachkräfte das Programm „Respekt Coaches“ getreu dem Motto „Lass uns reden – Reden bringt Respekt!“ an den Kooperationsschulen in Zusammenarbeit mit Bildungsträgern – u.a. mit der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung (et) – seit 2018 um.

Hier gehts zum Film.

 

 

Aktionstag Jugendmigrationsdienste und Migrationsberatung für Erwachsene am 23. September 2020

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) und die Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) veranstalten rund um den 23. September einen Lobby-Aktionstag. Der Aufruf dazu erging durch die Verbände der Jugendsozialarbeit und die BAG der Freien Wohlfahrtspflege.
Ziel des Aktionstages ist, die Bedeutung der MBE/JMD im kommunalen Integrationsgeschehen darzustellen und die Systemrelevanz der Migrationsfachdienste in Corona-Zeiten zu thematisieren. Eine Verknüpfung der örtlichen Aktivitäten mit der Interkulturellen Woche, die vom 27.09. bis 04.10.2020 stattfindet, ist möglich.

 

Aus der Arbeit des Servicebüros Jugendmigrationsdienste

Digitalisierung der Jugendmigrationsdienste

Das Thema Digitalisierung hat durch den Lockdown Rückenwind bekommen. Die erste Fortbildung zur Online-Beratung erfreute sich großer Nachfrage (knapp 100 Teilnehmer*innen) und wird voraussichtlich erneut angeboten.
Außerdem startete das Projekt Dig.it des JMD-Servicebüros. Dazu weiter unten mehr. 

 

Sommerwettbewerb der Jugendmigrationsdienste „#coronamachtkreativ“

Das BMFSFJ hat den Sommerwettbewerb der JMD ins Leben gerufen – nähere Informationen finden sich auf der Seite des Servicebüros unter "aktuelles"
Prämiert werden kreative Gruppengebote während der Sommerferien. Eine Beteiligung ist noch bis Ende September möglich. Die Koordination und Organisation liegt beim BMFSFJ, unterstützt durch die Fachstelle JMD Respekt Coaches. Das JMD-Servicebüro verantwortet die den Wettbewerb begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

 

JMD i-mpuls Schulungen

Ejsa ©JMD Düsseldorf

Als Alternative zu den vor-Ort JMD i-mpuls Schulungen bietet das Servicebüro Jugendmigrationsdienste Online-Seminare zu den Schulungsthemen an.
Bei Bedarf können Sie sich jedoch gerne im Servicebüro Jugendmigrationsdienste (Büro Bonn) melden – T: 0228-95968-0.
Der nächste geplante vor-Ort Schulungstermin ist am 08.10.2020 in Frankfurt am Main.

 

Kick-Off zum Projekt „Dig.it – digitale Zugangsstrukturen für die Erstintegration“

Im Projekt „Dig.it – digitale Zugangsstrukturen für die Erstintegration“ werden die Herausforderungen identifiziert, vor die die Digitalisierung die Migrationsberatungsdienste stellt. Diese werden in Zusammenarbeit mit den JMD Kolleg*innen und ggf. externen Experten erarbeitet. Die Organisationsgruppe setzt aus Mitarbeiter*innen von Projektleitungs- und Trägerebene zusammen. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet.
Am 09.07.2020 fand die digitale Kick-Off-Veranstaltung des Projekts statt, an der insgesamt etwa 170 Personen teilgenommen haben. Inhalte waren die ausführliche Darstellung des Projekts, seinen Arbeitspaketen (Konzeption eines digitalen Werkzeugs, Qualifizierung der Mitarbeitenden, Handlungsempfehlungen, Zukunfts-Technologien) sowie die Umfrageergebnisse der Online-Befragung zu digitalen Werkzeugen im JMD.
Aktuell sind zwei Teilarbeitsgruppen zu den Themen Online-Gruppenarbeit und Online-Tools offen für alle JMD Kolleg*innen, die Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen mit uns teilen und im Projekt einbringen möchten. In dieser Gruppenarbeit besteht die Möglichkeit, externe Experten einzubeziehen.
Bei Interesse können Sie sich gerne an Özcan Ülger (Tel.: 0228/ 9 59 68 - 14) und Arevik Khachikyan (Tel.: 0228/ 9 59 68 – 15) wenden.
Wir freuen uns auf die gemeinsame und zukunftsorientierte Zusammenarbeit.

 

Kreative Aktion in Delmenhorst: Eine Eiskugel RESPEKT, bitte!

Ejsa Respekt-Eis ©JMD Delmenhorst

Wie schmeckt eigentlich Respekt? Unser Kollege vom JMD-Programm Respekt Coaches in Delmenhorst wollte es wissen und hat per Insta-Abstimmung passende Geschmacksrichtungen ermittelt. Eine lokale Eisdiele hat daraus eine einzigartige Sorte kreiert: fruchtig-sahnig, mit einer Extraportion Crunch. Urteil des Weser Kuriers: "Respekt schmeckt verdammt gut!" Unser Respekt Coach Oliver Hoyer erklärt das Projekt so: „Respekt kann man nicht anfassen, es ist etwas Immaterielles. Mit der Eiskugel wollten wir das Ganze greifbar machen und zum Nachdenken anregen." Das Respekt-Eis wird jetzt für einen Monat in der Eisdiele Milo Melo kredenzt. Mehr erfahren Sie auf dem Instagram-Account des Kollegen.

Aus dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

Umfrage zur DREIZEHN bitte teilnehmen!

Wie zufrieden Sie mit dem Fachmagazin DREIZEHN des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit?
Das können Sie durch die Beantwortung 6 kurzer Fragen mitteilen. Noch bis Ende Oktober läuft die Umfrage des Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit zur Fachzeitschrift DREIZEHN.
Zu finden unter Umfrage DREIZEHN 
Wir freuen uns, wenn durch möglichst viele Antworten ein aussagefähiges Stimmungsbild der Leser*innen eingefangen werden kann.

 

Z W I S C H E N R U F Impulse für die bevorstehende SGB VIII-Reform aus Sicht der rechtskreisübergreifenden Förderung am Übergang von der Schule in den Beruf

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fordert mit diesem Zwischenruf die Bundesregierung auf, mit der anstehenden SGB VIII-Reform die Jugendsozialarbeit als Handlungsfeld der Jugendhilfe in der rechtskreisübergreifenden Kooperation am Übergang Schule/Beruf im Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu stärken.

Den vollständigen Zwischenruf finden sie hier

Veranstaltungshinweise

Veranstaltungen der BAG EJSA

Diese alle und weitere Informationen zu unseren Terminen und Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website: Veranstaltungen

Infotage für neue Mitarbeiter*innen in der JMD-Arbeit
Termin: 01. – 02.10.2020
Tagungsort: online
Ansprechpartner*in: Rebekka Hagemann

Jugendsozialarbeitsstudie Marginalisierte Jugendliche in Baden-Württemberg
Abschlussveranstaltung und Präsentation der Ergebnisse
Termin: 15.10.2020
Tagungsort: Stuttgart
Ansprechpartner*in: Hans Steimle

Online-Tagung: „Über die Landesgrenzen - Geschlechterbilder und Geschlechterrollen im europäischen Vergleich: alles gleich, alles anders?!"
Termin: 9. - 10.11.2020
Tagungsort: online
Ansprechpartner*in: Susanne Käppler
Weitere Informationen: hier

Profil schärfen – Beteiligung ermöglichen
In Kooperation mit der Diakonie Niedersachsen und der aej
Termin: 11.11.2020
Tagungsort: Hannover
Kontakt: Judith Jünger, Hans Steimle

Wer will hier eigentlich was?
Fachtagung Jugendberufshilfe

Termin: 02. – 03.12.2020
Tagungsort: Fulda
Ansprechpartner*in: NN
Weitere Informationen: hier

Vielfältige Mädchenwelten - Identitätsentwicklung, Rollenerwartungen, LSBTTIQ
Fachtagung
Termin: 03.12.2020
Tagungsort: Ludwigsburg
Ansprechpartner*in: Susanne Käppler
Weitere Informationen: hier

Digitalisierung und Schulsozialarbeit
Termin: 08. – 09.12.2020
Tagungsort: online
Kontakt: Claudia Seibold

Schulsozialarbeit an Grundschulen
Fachtagung
Termin: 20. – 21.04.2021
Tagungsort: Erfurt
Ansprechpartner*in: Claudia Seibold
Weitere Informationen: hier

Wenn Jugendliche nicht zur Schule gehen …
Fachtagung
Termin: 09. – 10.06.2021
Tagungsort: Frankfurt
Ansprechpartner*in: Claudia Seibold

Jahrestagung der Jugendmigrationsdienste
Termin: 27. – 29.09.2021
Tagungsort: Weimar
Ansprechpartner*in: Judith Jünger
Weitere Informationen: hier

Auf der Homepage der BAG EJSA unter www.bagejsa.de finden Sie im Veranstaltungskalender alle Termine mit den dazugehörigen Ausschreibungstexten.

 

 

Veranstaltungen von Mitgliedern

BBJH Basics – Grundlagen der BBJH
BBJH Basics – Grundlagen der BBJH @ Evang. Bildungs- und Tagungszentrum oder online

Sie sind als Anleiter*in oder pädagogische Fachkraft neu in der Berufsbezogenen Jugendhilfe.
Ihre neue Aufgabe hat es in sich!
Mit schwierigen, noch nicht berufsreifen jungen Menschen qualitativ hochwertige Produkte herstellen oder Dienstleistungen erbringen, sie zu qualifizieren oder auszubilden und dabei auch noch ihre persönliche Entwicklung zu fördern – das ist ein Spagat.
Um diesen Spagat mit Erfolg und Freude angehen zu können, bieten wir zu einigen ausgewählten Spannungselementen Basisinformationen und Basisqualifikationen an.
Flyer BBJH Basics 2020
28. - 30.09.2020
Entsprechend der geltenden Maßnahmen zum Infektionsschutz findet „BBJH Basics“ im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum oder online statt.
Veranstalterin: ejsa Bayern
Weitere Informationen: hier

Suchtprävention in der Jugendsozialarbeit – Wissen und Handlungsansätze für die Praxis

In Ihrem pädagogischen Alltag begegnen Ihnen immer wieder junge Menschen, die Suchtmittel konsumieren. Manche „probieren aus“, andere sind süchtig. Sie beobachten Verhaltens­änderungen, die Sie auf den Konsum zurück­führen.
In Beratungsgesprächen wünschen Sie sich mehr Wissen, wenn junge Menschen von Experimenten mit sogenannten „Neuen Psychoaktiven Sub­stanzen“ erzählen.
Für kritische Situationen wünschen Sie sich mehr Handlungsfähigkeit.
Flyer Sucht 2020
Wann: 13. und 20. Oktober 2020 um 09:00 – 12:00
Wo: Online via Zoom
Kontakt: Petra Allgeyer; Tel: 089 15918771
Veranstalterin: ejsa Bayern

Multiplikator*innen-Weiterbildung „Ausgrenzung widerstehen – Rechtspopulismus begegnen können“

Sie sind mit Hassrede und Menschenfeindlichkeit konfrontiert? Sie wünschen sich Sprach- und Handlungsfähigkeit? Sie wollen diskriminierungsbewusste und demokratische Strukturen in Ihren Einrichtungen fördern?
Ab November startet die Multiplikator*innen-Weiterbildung „Ausgrenzung widerstehen – Rechtspopulismus begegnen können“, die die Diakonie Deutschland und die Bundesakademie für Kirche und Diakonie gemeinsam anbieten. Die Teilnehmenden werden qualifiziert, selbstbewusst gegen Ausgrenzung und für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft eintreten zu können. Fachkräfte aller Felder der sozialen Arbeit erlernen Handlungsoptionen bei diskriminierenden Äußerungen, hinterfragen kritisch eigene Strukturen auf mögliche Ausschlüsse, erproben Methoden der Demokratieförderung und setzen ein kleines Praxisprojekt um.
Das Angebot findet in Kooperation mit der Bundesakademie für Kirche und Diakonie (bakd) statt. Hier können Sie sich anmelden. Die Weiterbildung umfasst 10 Präsenztage (3 Module) und kostet 395 € plus Übernachtung und Verpflegung.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, in zwei online-Seminaren themenspezifisches Wissen zu vertiefen und Argumentationsstrategien zu erproben.
1.    Hass ist keine Meinung! Umgang mit Hate Speech im Netz
2.    Umkämpfte Familien- und Geschlechterbilder: Einstehen für gesellschaftliche Vielfalt

Sie möchten sich selbst schon einmal schlau machen? Die pädagogische Handreichung „Aktiv werden! Für Demokratie – gegen Ausgrenzung“ zeigt, wie wir arbeiten. Sie bündelt diakonische Perspektiven, fachliche Hintergrundtexte, Methoden für Seminargestaltung, Literaturtipps. Eine Handreichung für alle, die sich handlungsfähig machen wollen. Druckexemplare können Sie hier kostenlos bestellen.
Termin: 3 Module, insgesamt 10 Präsenztage (11.-13.11.2020, 22.-24.02.2021, 08.-11.06.2021)
Tagungsort: City-Arosa-Hotelbetrieb GmbH, Kassel
Veranstaltende: Diakonie Deutschland in Kooperation mit der Bundesakademie für Kirche und Diakonie (BAKD)

Forum Schulsozialarbeit in Sachsen
Das  „FORUM Schulsozialarbeit in Kirche und Diakonie“ wird, wenn es die Rahmenbedingungen ermöglichen, am 11. November 2020 in Dresden (Evangelische Tagungs- und Freizeitstätte) stattfinden.
Während der coronabedingten Schulschließungen und auch jetzt, während des eingeschränkten Regelbetriebs, zeigen sich zum Teil deutliche strukturelle und inhaltliche Reform- und Entwicklungsbedarfe im Handlungsfeld Schulsozialarbeit. Deshalb soll mit dem diesjährigen FORUM „Schulsozialarbeit in Kirche und Diakonie“ Fachkräften, Verantwortlichen und Interessierten aus der Sozialen Arbeit, aus Schule und Politik die Gelegenheit geboten werden, die angezeigten Reformimpulse aufzugreifen, sich fachlich und inhaltlich auszutauschen, zu vernetzen und einen öffentlichkeitswirksamen Diskurs zu führen.
Daneben sollen die Ergebnisse der beiden von der ehs Dresden durchgeführten Befragungen zur Schulsozialarbeit im Freistaat Sachsen vorgestellt und diskutiert werden.
Veranstalter*innen: Diakonie Sachsen und Sozialdiakonische Kinder- und Jugendarbeit Sachsen
Kontakt: Kathleen Jevlasch

Impressum

Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA)
Wagenburgstraße 26-28
70184 Stuttgart

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