Integrationsprojekte

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert mit Mitteln des BMI gemeinwesenorientierte Integrationsprojekte mit einer maximalen Laufzeit von drei Jahren. Diese sollen neue Impulse in der Integrationsarbeit setzen und auf bisher unberücksichtigte Bedarfe reagieren.

Die Zuständigkeit für alle Projekte aus beiden Förderbereichen liegt bei der Diakonie Deutschland.

Die fachliche Begleitung der Integrationsprojekte, welche sich hauptsächlich an Jugendliche und junge Erwachsene richten erfolgt durch die BAG EJSA, die fachliche Begleitung der Projekte für Erwachsene und Senioren erfolgt durch die Diakonie Deutschland.

In dem Programm stellen alle Menschen mit Migrationshintergrund die Zielgruppe dar. Eine Spezialisierung auf Drittstaatsangehörige (wie bei EU-Programmen) oder auf Spätaussiedler findet nicht statt. Im Zuge einer wechselseitigen Integrationspolitik werden zunehmend auch Deutsche ohne Migrationshintergrund in die Zielgruppe der Projekte aufgenommen. Auch Flüchtlinge aus Krisenregionen, deren Rückkehr zurzeit nicht absehbar ist können berücksichtigt werden.

Die Projekte können bis zu 90% der zuwendungsfähigen Gesamtkosten als Förderung aus Bundesmitteln beantragen (Anteilsfinanzierung). Von den weiteren 10% sollten mindestens 5% aus Eigenmitteln finanziert werden). Die Finanzierung sollte so gestaltet sein, dass die Zuwendungen aus Bundesmitteln EUR 70.000/ Haushaltsjahr nicht überschreiten. Notwendige Investitionen müssen im ersten Projektjahr getätigt werden. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit Förderungen für einzelne Seminare (Multiplikatorenschulungen) zu beantragen.

Weitere Informationen zu den Inhalten und Schwerpunkten sind der aktuellen Ausschreibung zu entnehmen.