Wir sind #zukunftsrelevant

aej und BAG EJSA resümieren die Sommerkampagne zur Bedeutung der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit

Die gemeinsame Kampagne „Wir sind #zukunftsrelevant“ der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA) hat in den zwölf bundesweiten Sommerferienwochen gezeigt: Der Sommer war voller großartiger Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die evangelische Kinder- und Jugendarbeit und die evangelische Jugendsozialarbeit waren flexibel, einfallsreich und verantwortungsvoll aktiv - unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Krise. Hunderte ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter*innen ermöglichten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen trotz oft unklarer Rahmenbedingungen und unsicherer finanzieller Ausstattung aktive, fröhliche, und unvergessliche Sommerferien.

Auf der Social Wall der Kampagne (www.walls.io/zukunftsrelevant) zeigen mehr als 3000 Posts unter dem Hashtag #zukunftsrelevant, wie vielfältig und lebendig evangelische Kinder- und Jugendarbeit und evangelische Jugendsozialarbeit sind.

#zukunftsrelevant

Die Kampagne "Wir sind #zukunftsrelevant" war eine Aktion von aej und BAG EJSA. Sie wurde unterstützt von Partner*innen, wie etwa der Evangelischen Freiwilligendienste gGmbH, dem Verband der Evangelischen Studierendengemeinden in Deutschland (ESG) oder Vereinen Junger Migrant*innen (VJMs).

Die Ausgangsbeschränkungen und Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie treffen Kinder und Jugendliche besonders hart. Dies wirkte sich auch auf die vergangenden Sommerferien aus. Trotz allem waren auch dieser Sommer aktiv, fröhlich, bunt und unvergesslich.

Dafür entwickelten die ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiter*innen aus der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit und der evangelischen Jugendsozialarbeit zusammen mit ihren Partner*innen vor Ort flexible, kreative und begeisternde Ferienangebote.

Mit der Kampagne

„Wir sind #zukunftsrelevant“

haben die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA) dieses Engagement evangelischer Kinder- und Jugendarbeit und evangelische Jugendsozialarbeit sichtbar gemacht und die Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit vor allem in Krisenzeiten hervorgehoben.

Alle Mitgliedsorganisationen und Untergliederungen waren aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteiligen, denn Kinder und Jugendliche brauchen gerade jetzt verlässliche Angebote der Kinder- und Jugendarbeit!

Herausforderung

Die Corona-Krise hat für Jugendliche negative Folgen wie Kontakt- und Bewegungsmangel, Aggressionsaufbau, Depression und Orientierungslosigkeit. Nicht zuletzt bedeutet das: Junge Menschen stehen gerade jetzt noch mehr vor einer ungewissen Zukunft als bereits zuvor. Umso wichtiger ist die Arbeit der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit und der evangelischen Jugendsozialarbeit. Doch die Kinder- und Jugendarbeit steht bei den Diskussionen zur Bewältigung der COVID-19 Krise nicht im unmittelbaren Fokus der politischen und kirchlichen Entscheidungsträger*innen. Das wollen wir ändern.

Ziel der Kampagne

Die Kampagne „Wir sind #zukunftsrelevant“ soll die Bedeutung evangelischer Kinder- und Jugendarbeit und evangelischer Jugendsozialarbeit gerade in Krisenzeiten herausstellen.
Wir wollen die Zukunftsrelevanz evangelischer Kinder- und Jugendarbeit und evangelischer Jugendsozialarbeit mit guten Nachrichten über flexible und kreativen Ferienaktionen untermauern - lösungsorientiert und nicht problemorientiert.

Unser Ansatz

Wir vermeiden den schwierigen Begriff „Systemrelevanz“ und stellen stattdessen die persönliche Relevanz der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit und der evangelischen Jugendsozialarbeit für jede*n einzelne*n Betroffene*n in den Fokus. Daraus lässt sich implizit im Umkehrschluss auch eine übergeordnete Relevanz ableiten.

Aufbau der Kampagne

Die Kampagne startete mit dem Versand einer Pressemitteilung am 8.6.2020 und dem Aufruf zur Beteiligung:

  • Alle ehrenamtlichen und hauptberuflichen Akteur*innen in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit und der evangelischen Jugendsozialarbeit rufen wir dazu auf, sich an der Kampagne zu beteiligen.
     
  • Alle Mitgliedsorganisationen der aej und der BAG EJSA rufen wir dazu auf, ihre Untergliederungen zu aktivieren, indem sie den Aufruf von aej und BAG EJSA in ihren Strukturen weiterverbreiten.
     
  • Evangelische Studierendengemeinden (ESG), Träger von Evangelischen Freiwilligendiensten und vereine junger Migrant*innen rufen wir dazu auf, sich an der Sommerkampagne von aej und BAG EJSA zu beteiligen.
     
  • Verantwortliche aus Kirche, Politik und Verwaltung rufen wir dazu auf, verlässliche Vorgaben und Rahmenbedingungen für Ferienaktivitäten zu schaffen.

Ab Beginn und über den gesamten Zeitraum der bundesweiten Sommerferienzeit hinweg initiieren aej und BAG EJSA ein anschlussfähige Social Media Kampagne. Unterstützt und ergänzt diese Kampagne mit Social Media Posts von euren eigenen Ferienaktivitäten. Verwendet dazu das Motto „Wir sind #zukunftsrelevant“ und den Kampagnen-Hashtag „#zukunftsrelevant“. Damit wollen wir die Vielfalt, Kreativität und Leistungsfähigkeit evangelischer Kinder- und Jugendarbeit und evangelischer Jugendsozialarbeit, gerade auch in Krisenzeiten, öffentlich darstellen.

Mitmachen, teilen, zurückmelden

Für alle Ferienaktionen, Angebote und Maßnahmen vor Ort können und sollen der Hashtag #zukunftsrelevant und das Kampagnen-Logo verwendet werden. Etwa für Social Media-Posts von den eigenen Ferienaktionen vor Ort.

Das Motto der Kampagne lässt sich dabei gut variieren und auf verschiedenste Situationen anwenden, z. B. Schaumburg-Lippe ist #zukunftsrelevant, Jugendtreff XY ist #zukunftsrelevant, Anna-Lena ist #zukunftsrelevant, …

Schickt dem Kampagnenteam der aej Fotos und Kurzbeschreibungen von besonders gelungenen Ferienaktivitäten, von begleitenden Vor-Ort-Maßnahmen, wie etwa Interviews mit Vertreter*innen von Kirche, Politik und Verwaltung oder öffentliche Statements.

Alle Ergebnisse, Erfahrungen und helfen aej und BAG EJSA dabei, nach dem Sommer im jugendpolitischen und kirchenpolitischen Raum für die Zukunftsrelevanz der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit und der evangelischen Jugendsozialarbeit einzutreten.