Mobbing und psychische Erkrankungen bei Kindern und ihren Eltern, sind mögliche Ursachen von Schulabsentismus. Deshalb gehört Schulsozialarbeit als präventives Angebot der Kinder- und Jugendhilfe an alle Schulen.

Von Links:
Christiane Weidner, Claudia Seibold, Christine Lohn, Ulrike Bahr

 

Bei dem Gespräch mit MdB Ulrike Bahr (SPD-Bundestagsfraktion) am 29.01.2020 im Paul Löbe Haus wurde der aktuelle Stand der SGB VIII-Reform besprochen, zu der derzeit ein Referentenentwurf erarbeitet wird. Die Teilnehmerinnen sprechen sich in diesem Rahmen für eine Befürwortung der inklusiven/großen Lösung aus.

Schulsozialarbeit

In puncto Schulsozialarbeit wurden die Notwendigkeiten von deren Verankerung im SGB VIII, der auskömmlichen Finanzierung (mehr Bundesmittel), Qualitäts­standard­sicherung, der verbindlichen Einigung und Zusammenarbeit von Kinder- und Jugenhilfe (KJH) und Schule in Form von Kooperationsvereinbarungen und Verankerung in den Schulgesetzen der Länder aber auch die hier grundsätzliche Zuständigkeit der Kinder- ud Jugendhilfe (KJH) für inhaltlich-fachliche Fragen betont.

Mobbing

Neben Mobbing wurden als mögliche Ursachen von Schulabsentismus zudem psychische Erkrankungen bei Kindern wie auch bei Eltern angesprochen und in diesem Zusammenhang seitens der MdB die Arbeit der AG „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ vorgestellt.

Zu allen angesprochenen und weiteren Themen wurde weiteres Austauschinteresse bekundet sowie eine Teilnahme an einer Märzsitzung der SPD-BTF-AG „Migration und Integration“ zu der Frage der Lage ehemaliger und jetziger unbegleiteter minderjähriger Flüchtling (umF) im Jahr 2020 vorgesehen.