Junge MigrantInnen als Lotsen

Freiwilligendienste im Jugendmigrationsdienst

 

 

Unter dem Motto engagiert? - was sonst! hatte das Projekt JuMiLo (Laufzeit 01.01.2009 bis 31.12.2011) zum Ziel, freiwilliges Engagement junger Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern, sichtbar zu machen und anzuerkennen.

Bundesweit waren 15 Jugendmigrationsdienste (JMD) in Trägerschaft der Bundesarbeitsgemeinschaft evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA), des Internationalen Bunds (IB), der Bundesarbeitsgemeinschaft katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS), der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und des Paritätischen Gesamtverbands am Projekt beteiligt.

Junge Menschen mit Migrationshintergrund leisteten einen Freiwilligendienst über einen Zeitraum zwischen 3 und 24 Monaten im JMD ab. In der Woche engagiertn sie sich zwischen 3 und 20 Stunden freiwillig mit Tätigkeiten, die sie selbst gemeinsam mit der Projektleitung im JMD entwickelt und geplant hatten. So standen die Interessen und Kompetenzen der Freiwilligen im Zentrum des Dienstes. Die jungen Menschen nahmen an begleitenden Reflexions- und Planungstreffen teil und besuchten Seminare mit bildendem, qualifizierendem und orientierendem Charakter.

Durch den Freiwilligendienst entwickelten die jungen Menschen ihre Kompetenzen weiter und gewannen Selbstvertrauen. Ihr Engagement wurde wahrgenommen und anerkannt. Dadurch trug das Projekt zu einem positiveren gesellschaftlichen Bild von jungen Menschen mit Migrationshintergrund bei und schaffte für diese Engagementmöglichkeiten, die sie gerne und motiviert genutzt haben.

 

Die Leitung und Koordination von JuMiLo lag bei der BAG EJSA. Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds (EIF) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

 

Die Praxis

Die Freiwilligen standen als LotsInnen anderen jungen MigrantInnen, vor allem Drittstaatenangehörigen, zur Verfügung. Sie richteten ihre Angebote darüber hinaus auch an Menschen ohne Migrationshintergrund unterschiedlichen Alters.

Die Freiwilligen übernahmen persönliche Partnerschaften in Fragen der Alltags- und Freizeitgestaltung. Sie leiteten Gruppen im Bildungsbereich wie zum Beispiel Sprachförderung, Nachhilfe oder Bewerbungstraining und sie waren im Freizeitbereich mit Sportgruppen und künstlerischen Angeboten engagiert.

 

Projektstandorte

JMD Gütersloh, Essen, Lampertheim, Neumarkt, Viersen, Stadtallendorf, Berlin, Freudenstadt, Bonn, München, Hannover, Soest, Nürnberg, Jena und Schweinfurt.

Weitere Informationen zum Projekt finden sie hier.

 

 

Verein(t) gegen Rechtsextremismus

Jugendliche aus dem Projekt "JuMiLo" haben neben Spitzensportlern und FußballfreestylerInnen bei der Kampagne "Verein(t) gegen Rechtsextremismus" mitgewirkt.

>> Zum Spot „Niemand im Abseits“
>> Zum Spot „freestyle statt Einheitsbrei"
>> Zum Spot „machen was ich will"
>> Zum Spot "anders sein"

Kontakt

Das Projekt wurde am 31.12.2011 beendet.

Kontakt zum Thema Freiwilligendienste

Hans Steimle
Wagenburgstr. 26-28
70184 Stuttgart
T: 0711 - 16489 - 22
E-Mail: steimle@dont-want-spam.bagejsa.de

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