Im Praxistest:
Die neue EU-Jugendstrategie und ihre Bedeutung für die Jugendarbeit
Fachtagung am 9.-11. Dezember 2009, Berlin
Im April hat die Europäische Kommission die Mitteilung „Eine EU-Strategie für die Jugend – Investitionen und Empowerment“ vorgelegt. In der neuen EU-Jugendstrategie werden drei übergeordnete Ziele genannt, mit deren Hilfe die Situation Jugendlicher in Europa verbessert und deren Einbindung in europäische Prozesse gefördert werden soll. Von 2010 bis 2018 sollen so
- mehr Chancen für Jugendliche in Bildung und Beschäftigung eröffnet,
- der Zugang aller junger Menschen zur Gesellschaft und ihre Teilhabe verbessert,
- sowie die gegenseitige Solidarität in der Gesellschaft und zwischen jungen Menschen gefördert werden.
Wie die Umsetzung der Strategie aussehen kann ist derzeit noch weitgehend offen. Auch wie der vorgesehene „strukturierte Dialog“ zu mehr Beteiligung führen kann ist noch nicht klar. Alles in allem wohl der richtige Zeitpunkt danach zu fragen: Ist das die Zeit und eine Chance zur verstärkten Einmischung für die Jugendarbeit?! Um das beurteilen zu können ist es wichtig zu erfahren, welche Vorschläge aus der neuen EU-Jugendstrategie für die Jugendarbeit, die Jugendsozial- und Jugendbildungsarbeit hilfreich und nützlich sind? Zu klären ist, ob die Ziele und Vorhaben auch wirklich Auswirkungen für die Praxis haben? Gibt es Möglichkeiten, die bisher unzureichend verbundenen Wege und Abstimmungen zwischen „Brüssel“ und der „Basis“ im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit zu verbessern?
Im Dezember 2009 organisiert die BAG EJSA zusammen mit der deutschen Agentur des Programms „Jugend in Aktion“, der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland und der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung eine Fachtagung, die die Gelegenheit bieten soll, diese Fragen zur europäischen Jugendpolitik mit VertreterInnen der EU-Kommission, der Nationalagentur JUGEND für EUROPA und weiteren EU-ExpertInnen zu diskutieren und deren Relevanz für die Praxis zu testen.
Das Programm sowie das Anmeldeformular können Sie hier herunterladen. Weitere Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle bei Sabine Raabe unter 0711 164 89 45 und Hans Steimle unter 0711 164 89 27.


