BAMF-Integrationsprojekte

Hier finden Sie Formulare und Handbücher zum Programm.
Allgemeine Informationen zur Förderung:

 

* Das BAMF hat das Antragsverfahren seit 2015 auf Easy-Online umgestellt. Den aktuellen Link zur Easy-Online Homepage erhalten Sie hier.


Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert mit Mitteln des BMI und des BMFSFJ gemeinwesenorientierte Integrationsprojekte mit einer maximalen Laufzeit von drei Jahren. Diese sollen neue Impulse in der Integrationsarbeit setzen und auf bisher unberücksichtigte Bedarfe reagieren. Hinsichtlich der Zielgruppe teilt sich das BAMF-Programm auf in zwei Förderbereiche:


1. Integrationsprojekte für Jugendliche (BMFSFJ - Kapitel 1702 Titel 684 01)
2. Altersunabhängige Integrationsprojekte (BMI - Kapitel 0603 Titel 684 14)

 

In beiden Haushaltstiteln stellen alle Menschen mit Migrationshintergrund die Zielgruppe. Eine Spezialisierung auf Drittstaatsangehörige (wie bei EU-Programmen) oder auf Spätaussiedler findet nicht statt. Im Zuge einer wechselseitigen Integrationspolitik werden zunehmend auch Deutsche ohne Migrationshintergrund in die Zielgruppe der Projekte aufgenommen. Auch Flüchtlinge aus Krisenregionen, deren Rückkehr zur Zeit nicht absehbar ist können berücksichtigt werden.

Die Projekte können bis zu 85% der zuwendungsfähigen Gesamtkosten als Förderung aus Bundesmitteln beantragen (Anteilsfinanzierung). Von den weiteren 15% sollten mindestens 5% aus Eigenmitteln, bis zu 10% aus Drittmitteln finanziert werden. Die Finanzierung sollte so gestaltet sein, dass die Zuwendungen aus Bundesmitteln EUR 50.000/Haushaltsjahr nicht überschreiten. Notwendige Investitionen müssen im ersten Projektjahr getätigt werden.

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit Förderungen für einzelne Seminare (Multiplikatorenschulungen) zu beantragen.

Die Schwerpunkte für das Jahr 2017 lauten:

1. Im altersunabhänigen Bereich:

• Förderung des Ankommens und der Erstorientierung in der Kommune einschließlich der Vermittlung der Werte einer pluralen Gesellschaft

• Förderung und Stärkung von Toleranz durch Begegnung

• Stärkung der Elternarbeit, um den Zugang von geflüchteten Eltern in die Elternarbeit zu ebnen, Schaffung von Begegnungssituationen von (migrantischer) Aufnahmegesellschaft mit Neuzuwanderern/Flüchtlingen

2. Im Jugendbereich:

• Jugendliche Migrantinnen und Migranten helfen jungen Neuzugewanderten und Flüchtlingen beim Start in die deutsche Gesellschaft (Wertevermittlung)

• Interkulturelle Öffnung von Jugendgruppen, Auseinandersetzung mit Vorurteilen, Begegnungsprojekte mit jugendlichen Neuzugewanderten

Das Antragsverfahren erfolgt über das easy-online-Portal. Sollten Sie sich als Träger der Evangelischen Jugendsozialarbeit für das Programm interessieren, sind Sie an das Zentralstellenverfahren gebunden. Über Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner auf Landes- und Bundesebene erhalten Sie eingehende Beratung bei der Antragstellung und umfassende Begleitung während der Projektlaufzeit.

Weitere Informationen zur Antragsstellung erhalten sie hier.
Für Koordination des Programms auf Bundesebene sind bei der BAG EJSA verantworlich: 
Benjamin Weil (inhaltliche Beratung, 0711 164 89 -32) und
Daniela Urano (rechnerische Bearbeitung, 0711 164 89 -31).

 

 

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